Problem nach jahrerlanger Beziehung gefunden? Ekel vor Flüssigkeiten/Sperma?

Benutzer164451 

Meistens hier zu finden
Es kann für dich sinnvoll sein das zu machen, um ein besseres Verständnis zu haben. Außerdem kann es durchaus auch bewirken, dass du sie so motivierst, mitzumachen.
Ich bin ja mit der gleichen Idee mal zur Sexualtherapie gegangen - die Therapeutin hat mir aber klar gemacht, dass das überhaupt keinen Sinn hat nur die eine Seite zu kennen und auch als ich gesagt habe, dass ich da gerne nur an meiner Seite arbeiten wollen würde hat sie gemeint, dass man so einfach nicht arbeiten und helfen kann und wenn muss ich meinen Partner mitbringen. Was ich dann schlussendlich gemacht habe. Im Nachhinein ergibt das auch total Sinn, dass das alleine nicht geht.
 

Benutzer184113  (34)

Ist noch neu hier
Ich bin ja mit der gleichen Idee mal zur Sexualtherapie gegangen - die Therapeutin hat mir aber klar gemacht, dass das überhaupt keinen Sinn hat nur die eine Seite zu kennen und auch als ich gesagt habe, dass ich da gerne nur an meiner Seite arbeiten wollen würde hat sie gemeint, dass man so einfach nicht arbeiten und helfen kann und wenn muss ich meinen Partner mitbringen. Was ich dann schlussendlich gemacht habe. Im Nachhinein ergibt das auch total Sinn, dass das alleine nicht geht.
Das denke ich eben auch, Sie muss bereit dazu sein. Ich würde es auch nicht nur als Sexualtherapie verkaufen sondern man müsste glaub generell mal aufräumen.

Klar die Wohnsituation ist dazu auch noch blöd aktuell - aber die ändert sich ab Herbst diesen Jahres.
 

Benutzer164451 

Meistens hier zu finden
Das denke ich eben auch, Sie muss bereit dazu sein. Ich würde es auch nicht nur als Sexualtherapie verkaufen sondern man müsste glaub generell mal aufräumen.

Klar die Wohnsituation ist dazu auch noch blöd aktuell - aber die ändert sich ab Herbst diesen Jahres.
Da hängt ja sowieso die ganze Beziehung mit drinnen. Aber in erster Linie gings halt darum tabula rasa zu machen und den Anderen sexuell neu kennenzulernen. Seine Wünsche auszusprechen, herauszufinden, sich auf einer anderen Ebene nähern, solche Sachen.
 

Benutzer171033 

Öfters im Forum
Wir haben auch keine Zeit ohne die Kids in der Regel.
8 Jahre geht es nun schon so bzw. bald 9 Jahre dass wir keinen entspannten Abend für uns haben können oder gar mal einen Samstag und Sonntag wo man mal einen Kurzausflug machen könnte
Eine Therapie würde ich ja gerne machen - sehe aber den Sinn nur wenn Sie mit geht!
Ich sage es dir ganz ehrlich ich kann mir eine Trennung absolut gerade nicht leisten - und will es eigentlich auch nicht.
"Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe." (W. Meurer)

Zu 1) An welcher Stelle scheitert es an den Rahmenbedingungen? Habt ihr keine Freunde in der Nähe? Unsere nächsten Verwandten wohnen 250 (!) km entfernt von uns. Und dennoch haben wir ein stabiles Netzwerk, das uns gelegentlich auch mal die Kinder abnimmt, wenn wir höflich darum bitten. Und das sehr gerne. Es müssen ja nicht alle drei beim gleichen Freund übernachten.
Stell dir die Frage: Wo liegen tatsächlich die Ursachen dafür, dass ihr da nicht hinbekommt? Und wie kannst du den Rahmen anpassen? Wenn das Bild nicht reinpasst, musst du eben mal ein größeres Passepartout anfertigen.

Zu 2) Hier kann ich mich nur Yurriko Yurriko anschließen. Die Therapie kann dir auf professionelle Weise eine andere Sicht- und Herangehensweise auf dich selbst, auf sie, auf eure Sexualität, auf eure Beziehung geben, und somit ganz andere Türen, auch zu einer zielführenden Kommunikation mit ihr, öffnen. Sie kann dir Werkzeuge an die Hand geben, und z.B. auch auf daraus resultierende Resultate von ihr (Actio-Reactio) unmittelbar eingehen. -Besser, persönlicher und konkreter als wir das hier jemals könnten.
Und: Es kann nochmal unterstreichen, wie ernst es dir ist, und sie ggf. dazu motivieren, dass sie sich endlich mal reflektiert und dich dann doch begleitet.

Zu 3) Trennung kann man sich immer leisten. Ob man das will, und unter welchen Umständen man das angeht, steht auf einem anderen Blatt. Das ist struktureller und organisatorischer Natur.
Und steht hier auch (noch) gar nicht zur Debatte. Ich finde es reichlich fantasielos, dass zwischen Erhaltung des schlechten Status quo und Trennung für dich so gar keine Graustufen da zu sein scheinen.
Aber ja! Die erfordern harte Arbeit! Und Konseuenz(en)! Auch von dir!

EDIT: Deine Erfahrung, froschteich froschteich , mit der Sexualtherapie finde ich spannend. Dann ist es dir aber demnach gelungen, deinen Partner noch von der Teilnahme und gemeinsamen Arbeit innerhalb der Therapie zu überzeugen. Dann hat also dein erster Schritt, dich allein dort hinzuwenden, jedenfalls zielführend was gebracht.
... Vielleicht ist dann auch der Start in eine Sexualtherapie nicht der richtige erste Schritt. Vielleicht ist dann eine andere Therapieform im Rahmen einer Partnerschaftsbegleitung ein besserer Weg. Ich weiß, dass z.B. die Paartherapeutin, die uns mal begleitet hat, auch Einzeltherapien für Paar-Hälften anbietet. Das Ziel ist halt auch da, an der Partnerschaft als Gesamtkonstrukt zu arbeiten, und durch Methodiken an den nicht teilnehmenden/sich sperrenden Partner heran zu kommen und Zugang zu finden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer174589 

Meistens hier zu finden
Wie kommuniziert ihr denn bisher? Kannst du ihr denn sagen, wie du dich fühlst, was dir fehlt? Unabhängig davon, dass du gerne "normaleren" Umgang mit Körperflüssigkeiten wünscht. Abseits von Praktiken und solchen Dingen.
Einfach nur, dass du dich nicht begehrt fühlst, nicht als sexuelles Wesen wahrgenommen fühlst, dich mit Trennungsgedanken trägst usw.

Das sind ja grundlegende, Beziehungsrelevante Gedanken und die wischt man ja nicht vom Tisch, weil sie morgen mal dein Sperma schluckt. Und das dann auch noch, weil du es möchtest und nicht sie.

Sex ist in der Regel nur ein Symptom. Und das beschreibst du auch sehr gut.


Mir fehlt auch in der Beziehung mal ein umarmen, mal ein Kuss mal ein Ich liebe dich. Sowas kommt von ihr aber Nie. SIe sagt immer wenn du es willst muss es von dir aus gehen.

Und wenn ich dann mal komme, kommt ich mach jetzt Wäsche etc. und weicht dann aus

Wir war das denn vor den Kindern?
 

Benutzer183573  (21)

Ist noch neu hier
In der Beziehung ist es aber doch eher sie, die ein gestörtes Verhältnis zur Körperlichkeit zu haben scheint. Sie will ja nicht einmal seinen Penis richtig anfassen. Nur mit Handschuhen. Daher finde ich es nicht ganz nachvollziehbar, das Problem zu einem Beziehungsproblem zu machen oder an ihn zu adressieren oder ihm gar eine Therapie ans Herz zu legen.
 

Benutzer164451 

Meistens hier zu finden
In der Beziehung ist es aber doch eher sie, die ein gestörtes Verhältnis zur Körperlichkeit zu haben scheint. Sie will ja nicht einmal seinen Penis richtig anfassen. Nur mit Handschuhen. Daher finde ich es nicht ganz nachvollziehbar, das Problem zu einem Beziehungsproblem zu machen oder an ihn zu adressieren oder ihm gar eine Therapie ans Herz zu legen.
Natürlich ist das ein Beziehungsproblem - vorallem wenn der TE ihr bisher einziger Sexpartner war. Da geht es dann nunmal um seinen Penis, dem Sex mit ihm und seinen Körper. Da kann ja auch gar niemand wissen, ob das bei einem anderen Mann anders wäre oder nicht. Abgesehen davon ist auch die Ablehnung an der der TE leidet ein Problem in der Beziehung. Sowas muss man gemeinsam aufarbeiten und gemeinsam die Ursache finden.
 

Benutzer171033 

Öfters im Forum
Daher finde ich es nicht ganz nachvollziehbar, das Problem zu einem Beziehungsproblem zu machen oder an ihn zu adressieren oder ihm gar eine Therapie ans Herz zu legen.
Er lebt unglücklich in dieser Beziehung. Und möchte aktuell keine Trennung. Natürlich ist es damit sein- und ein Beziehungs-Problem.
Was schlägst du denn statt dessen vor? Sie in einen Sack stecken und zum Therapeuten tragen, dort dann festbinden, damit sie zuhören muss?
 

Benutzer183573  (21)

Ist noch neu hier
Naja, der Tenor eurer Antworten (aus weiblicher Perspektive) ist ja, dass es a) ein Kommunikationsproblem oder b) ein Verständnisproblem ist oder c) die "normalen" Erwartungen, die er hat, gar nicht so "normal" sind, wie er denkt. Und das trifft es aus meiner Sicht nur bedingt.

Nein, niemand will sie einen Sack stecken. Richtig ist natürlich, dass wir überhaupt nichts von den Hintergründen wissen. Aber nach dem, was wir wissen, trägt er zu dem Problem weniger bei als sie - aber vielleicht ist das ja auch nur die halbe Wahrheit. Wer weiß.

Worum es mir geht, ist dem TS auch mal zu sagen: Hey, du hast verdammt noch mal das Recht, dich mit der Situation unglücklich zu fühlen, das ist tatsächlich nicht normal. Das kam mir bisher etwas zu kurz. Entschuldigt bitte, wenn ich als Mann auch was dazu sage. :confused:
 

Benutzer174589 

Meistens hier zu finden
Worum es mir geht, ist dem TS auch mal zu sagen: Hey, du hast verdammt noch mal das Recht, dich mit der Situation unglücklich zu fühlen, das ist tatsächlich nicht normal.

Das ist aber einfach furchtbar individuell. Für jemand anders wäre es vielleicht kein Ding, weil die Person ähnlich empfindet. Was ist denn schon normal?
Ich hab kein Problem mit (frischem) Sperma und klemm mir trotzdem, augenblicklich, wenn der Mann rauszieht ein Tempo zwischen die Beine. Andere möchten es nicht im Mund. Andere können nicht genug davon bekommen, damit rumzuspielen. Der TE leckt seins selbst auf.
Was ist da normal?

Natürlich ist nichts falsch daran, wie der TS seine Sexualität leben möchte. Nur kennen wir nur seine Seite und nicht ihre. Und somit können wir auch nur ihm Mittel und Wege aufzeigen und nicht ihr.

Er kann nur etwas bei sich selbst ändern. Und das sollte er tun, wenn er unglücklich ist. Es hilft doch auch nicht weiter, wenn man sich nur gegenseitig auf die Schultern klopft und sagt "Man ja, das ist echt hart".

Und der Erfahrung nach, stößt man nur auf mehr Wiederstand, wenn man jemand anderen zu etwas drängen möchte. Zumal das dann wieder zu Frust führt, weil man eben wieder keinen Einfluss darauf hat, ob sich etwas verändert oder nicht.
 

Benutzer171033 

Öfters im Forum
C Columbo00 das hat doch mit Mann und Frau gar nichts zu tun!
Was du machst, ist fingerpointing, und bringt den TS keinen Schritt einer Lösung näher.
Er KANN derzeit nur an sich arbeiten- und an einem Weg, um an sie heran zu kommen. Das wäre umgekehrt genauso, wenn sich eine Frau bzgl. ihres Mannes über ein ähnlich gelagertes Problem beschweren würde.
Keiner hier redet die Probleme des TS klein. Und natürlich hat er ein Anrecht, damit unglücklich und unzufrieden zu sein.
Bringt ihn das weiter? Nähert ihn das einer Lösung an, wenn sie sich trotzdem Gesprächen und Annäherung verschließt, er zugleich aber keine Trennung in Erwägung zieht?
Man muss doch an einem Zugang zu ihr arbeiten. Und das muss er initiieren. Sonst bleibt alles beim alten.
 

Benutzer173507  (37)

Öfters im Forum
Mir fehlt auch in der Beziehung mal ein umarmen, mal ein Kuss mal ein Ich liebe dich. Sowas kommt von ihr aber Nie. SIe sagt immer wenn du es willst muss es von dir aus gehen.
Also wenn es schon an solch grundlegenden Dingen mangelt, dann wundert mich das Sexthema gar nicht.
War das mal anders? Ich hoffe doch 👀
 

Benutzer184113  (34)

Ist noch neu hier
Ja das wär früher definitiv anders!
 

Benutzer183941 

Sorgt für Gesprächsstoff
Wir haben auch keine Zeit ohne die Kids in der Regel.
8 Jahre geht es nun schon so bzw. bald 9 Jahre dass wir keinen entspannten Abend für uns haben können oder gar mal einen Samstag und Sonntag wo man mal einen Kurzausflug machen könnte
Das ist doch zu regeln oder nicht, dass ihr mal was zusammen macht? Am Ende ist es doch aber so das man das vorher weiß das die Zeit begrenzt ist mit Kindern und natürlich nicht mehr so wie nur zu zweit.

Versucht gemeinsam ein weg zu finden ohne Vorwürfe oder dergleichen. In Ruhe mal ansprechen was ist dein Problem ? Beziehungsweise was stört dich.
 

Benutzer184113  (34)

Ist noch neu hier
Ich habe ja die Hoffnung wenn nun mal so langsam Corona vorbei ist, ich mit meiner Frau ein gemeinsames Wochenende mal haben kann ohne Kids!
 

Benutzer180757  (46)

Sorgt für Gesprächsstoff
Worum es mir geht, ist dem TS auch mal zu sagen: Hey, du hast verdammt noch mal das Recht, dich mit der Situation unglücklich zu fühlen, das ist tatsächlich nicht normal. Das kam mir bisher etwas zu kurz. Entschuldigt bitte, wenn ich als Mann auch was dazu sage. :confused:
Lassen wir die Geschlechterperspektiven außen vor, aber so was in der Art dachte ich bei einigen Beiträgen hier ebenfalls.

Was der TS hier erst nach und nach über seine Ehe schreibt finde ich heftig und geht über den Eingangspost (im Wesentlichen Ekel vor Flüssigkeiten) deutlich hinaus. Nur alle 2 Monate mal Sex, keinerlei Umarmungen oder Küsse von ihr, ihre Zurückweisungen und auch kein liebevolles Wort. Ganz ehrlich, so würde ich schon lange nicht mehr leben wollen. Mit den Kindern ist das nicht zu erklären. Und auf die neue Wohnung würde ich nicht viel setzen, ich fürchte der Gedanke hält Dich nur noch länger in falscher Hoffnung.

Es wird Zeit dass Ihr Euch ganz ehrlich die Karten legt wo Ihr steht, was gut ist und was fehlt, und wie sich jede Seite die nächsten Schritte vorstellt. Dafür solltet Ihr einen ruhigen geschützten Rahmen schaffen, das geht auch mal mit Kindern. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren