Problem nach jahrerlanger Beziehung gefunden? Ekel vor Flüssigkeiten/Sperma?

Benutzer184113  (34)

Ist noch neu hier
Hallo zusammen,

bin neu hier :smile: Meine Frau und ich sind nun seit wir beide 18 sind zusammen (sind aktuell beide 34/35) und haben auch 3 Kinder.

Allerdings die Sexualität war schon immer so ein bisschen der Hahnenfuss in unserer Beziehung... ich habe immer viel probiert aber der Reihe nach - Achtung das wird jetzt länger!

Für uns beide sind wir jeweils der erste Sexualpartner bzw überhaupt die erste richtige Beziehung. Beim Petting war es schon am Anfang so dass Sie meist immer nur mit den Fingerkuppen meinen Penis gewichst hat.
Lecken bei Ihr oder gar Fingern war eigentlich am Anfang überhaupt nicht möglich.

Irgendwann kam dann der erste Vibrator für Sie (mit 19) und da kam Sie dann auch zum Orgasmus das erste Mal.
Im Urlaub habe ich es irgendwann geschafft dass ich Sie mal lecken durfte - was zwar meist sehr sehr lange dauerte aber immer zum Orgasmus führte.

Dann kann natürlich bei mir das Thema Blasen auf, Sie hat es dann auch so paar mal probiert aber immer nur ganz kurz. Einmal etwas länger und seitdem war es nur noch mit Gummi (und die Blowjobs kann man abzählen, waren vielleicht insgesamt 15 Stück - keiner bis zum Ende)
Begründung: Die Lusttropfen wären so eklig das geht nicht, mit Gummi hat Sie es dann aber wenigstens ab und zu gemacht. Aber nie von sich aus.

Habe alles dann dahin gehend einschlafen lassen - wollte auch mal so gerne ausserhalb Ihrer Scheide kommen, was Sie sagte zwar können wir mal machen aber von ihr aus wurde dass nie angegriffen...

Habe mich leider mit dem langweiligen Sexleben irgendwie abgefunden, auch wenn es mehr als deprimierend war bzw. ist.

Auch die Häufigkeit ist echt ein Thema für mich, und nun kam ein Schlüsselerlebnis:

Meine Frau versuchte mich abzuwichsen, allerdings macht Sie es halt so dass Sie nur 3 Finger ran hält mit der Kuppe hält und die Hand weg vom Penis ist, dass verursacht bei mir kaum Effekt inzwischen- habe so oft Sie gebeten mal mit der ganzen Hand ihn zu wichsen, aber dass hat Sie immer abgetan dass es so umständlich wäre und unbequem.
Nun ich schlug ihr vor lass uns Gleitcreme nehmen, da hatte Sie zugestimmt. Ging ins Bad und holte Gleitcreme und lief an Ihrer Arbeitstasche vorbei (ist gelernte Krankenschwester arbeitet aber in der ambulanten Pflege) und nahm warum auch immer einen Handschuh mit, da mit klar war sonst tut die da nicht viel drauf von.

Sie zog den Handschuh an, und was soll ich sagen? Sie hat mich gewichst mit der ganzen Hand und das von ganz oben nach unten ohne wenn und aber!
Der Orgasmus kam sehr zügig und war mega.

Das ganze haben wir nun schonmal wiederholt und genau das gleiche, sie wichst total anders.

Auch erklärt es für mich so langsam warum Sie selbst beim Blasen mit Gummi den Penis aus dem Mund nimmt wenn ich komme.

Hat jemand von euch ein ähnliches Problem gehabt ? Wie konntet ihr es lösen? Sie sagt immer zwar dass Sie mit den Flüssigkeiten kein Problem hat, aber ich bin mir nahezu 100% sicher dass Sie sich nie selbstbefriedigt, maximal mit dem Womanizer und wenn es da mehr als 1x im Quartal ist wäre es viel.

Ich liebe meine Frau und Familie, aber dieses Thema belastet mich - aber ich habe glaub tatsächlich das Problem nun finden können.
Weil warum wichst Sie total anders mit Handschuhen als ohne?

Denke das Thema Oralsex können wir erst in der neuen Wohnung wieder angehen:
Da haben wir ne große Badewanne und auch ne begehbare Dusche, da könnten wir uns gegenseitig putzen - vielleicht hilft ihr dass ?
Aber wie gehe ich mit dem Thema um? Sperma schlucke ich selbst (weiß Sie aber nicht), dass heißt soll ich mal nachdem Sie mich gewichst hat es auflecken oder verängstigt Sie sowas dann noch mehr ?

Bin echt verzweifelt, verstehe daher auch das Thema dass SIe nach dem Sex meistens direkt aufs Klo rennt - selten dass Sie mal liegen bleibt und wenn nur mit Tempo zwischen den Schenkeln.
 

Benutzer174969  (28)

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaub, würde er vor mir sein Spema auflecken, wüsste ich nicht, ob ich nicht ein halben Brechreiz bekäme. Ich eckel mich davor zu schlucken oder anderen beim Auflecken zuzusehen. Daher sind so richtige Sperma Spielchen nichts für mich - auch in Pornos. Im besten Fall lässt es sie kalt, im schlimmsten Fall verschlimmerst du die Situation. Daher rate ich dir von so einer Aktion ab.
 

Benutzer181361 

Sorgt für Gesprächsstoff
dass heißt soll ich mal nachdem Sie mich gewichst hat es auflecken oder verängstigt Sie sowas dann noch mehr ?
Uhhhj,davon würde ich abraten. Das finde ich extrem eklig und bei mir wäre komplett Feierabend danach. Wie wäre es denn mit einem ganz offenen Gespräch zu zweit?
 

Benutzer172677 

Sehr bekannt hier
soll ich mal nachdem Sie mich gewichst hat es auflecken oder verängstigt Sie sowas dann noch mehr ?
Nein, wozu sollte das gut sein? Wenn sie sich ekelt, spielt es überhaupt keine Rolle, dass Du es nicht tust.
Das einzige, was Du tun kannst, ist mit ihr reden, sie ernstnehmen und ihr keine Vorwürfe machen.
 

Benutzer171033 

Öfters im Forum
Geht mir ähnlich wie meinen Vorrednerinnen.
Ich habe keinerlei Problem mit sexuellen Körperflüssigkeiten. Ich bleibe nach dem Sex liegen, auch wenn´s feucht ist, ich schlucke, er darf auch auf seinen oder meinen Körper kommen. Wir küssen uns, nachdem er in meinem Mund gekommen ist, ebenso nachdem er mich geleckt hat.
Aber: Würde er beginnen, sein Sperma von irgendwo runter zu schlecken, fänd ich das zumindest befremdlich, und ganz bestimmt nicht antörnend.
Wenn sie also ohnehin einen Ekel vor Körperflüssigkeiten im sexuellen Kontext hat, wirst du damit vermutlich abstoßend auf sie wirken.
Stell dir vor, ein Arachnophobiker darf sich erst angucken, wie eine Spinne eine Fliege aussaugt, und dann, wie jemand die Spinne aufisst. So in etwa stelle ich mir die Wirkung vor.
 

Benutzer184113  (34)

Ist noch neu hier
Danke für eure Meinungen! Dann hake ich dass ab, aber wie gehe ich mit dem Rest um? Mich schlaucht dieses Thema massiv und deprimiert auch.
 

Benutzer171033 

Öfters im Forum
aber wie gehe ich mit dem Rest um?
Lösungsorientiertes Gespräch. Weiter unter den Tisch kehren verstärkt nur den Frust und bringt euch nicht weiter.
Ich gehe davon aus, dass sie selbst im Status quo auch keine erfüllte Sexualität hat. Dass ihr Beide gerade einen gewissen Leidensdruck und Unzufriedenheit habt.
Das einzige, was Du tun kannst, ist mit ihr reden, sie ernstnehmen und ihr keine Vorwürfe machen.
Armorika Armorika hat es schon ganz klar aufgezeigt.

Vielleicht solltest du dich kundig machen (aber nicht mit der Tür ins Haus fallen), welche sexual-therapeutischen Angebote euch weiterhelfen können. Ich kann mir vorstellen, dass professionelle Begleitung euch sehr guttun könnte, gerade auch, da das Problem so fundamental und über einen solch langen Zeitraum aufgebaut ist.
EDIT: Vielleicht kannst du die Sexualtherapie auch erstmal allein in Anspruch nehmen, um dich ihrem Blickwinkel, ihrem Problem besser nähern zu können, und dir auch Lösungswege für Herangehensweisen zur Kommunikation mit ihr aufzeigen zu lassen.
 

Benutzer174589 

Meistens hier zu finden
Warum beschäftigt es dich jetzt, nach 16 Jahren?
Und warum hast du da offenbar nie mit ihr drüber geredet?

Du solltest dringend mit ihr darüber reden. Nur... Was wünscht du dir überhaupt? Was ist dein Ziel?

Du nennst sehr viele verschiedene Dinge.
 

Benutzer184113  (34)

Ist noch neu hier
Also ich muss dazu sagen, ich habe ihr schon oft gesagt dass die Sexualität für mich extrem wichtig ist - wir haben wenn es gut läuft 1x Sex pro Monat und wenn es perfekt ist vielleicht noch ein oder zweimal wichsen.

In der Regel auch mal 2 Monate nur 1x Sex
Habe ihr auch schon gesagt ich würde da gerne eine Therapie generell machen - damals erkannte ich ja gar nicht die Thematik...

Ich will ja überhaupt nicht dass Sie mein Sperma schluckt oder gar dass Sie mich in den Mund kommen lässt, aber einfach etwas offener vor allem zu sich selbst sein.

könnte mir gar nicht vorstellen ohne SB zu leben ? Da hätte ich die Jahre nicht ausgehalten

Therapie hat sie bisher immer abgelehnt sowas brauchen wir nicht
 

Benutzer184113  (34)

Ist noch neu hier
Warum beschäftigt es dich jetzt, nach 16 Jahren?
Und warum hast du da offenbar nie mit ihr drüber geredet?

Du solltest dringend mit ihr darüber reden. Nur... Was wünscht du dir überhaupt? Was ist dein Ziel?

Du nennst sehr viele verschiedene Dinge.
Hallo Bluettenstaub:
Es beschäftigt mich schon 16 Jahre aber ich hatte immer die Hoffnung es wird irgendwann. Manchmal gab es dann immer einen kurzen Lichtblick.
Habe auch vieles auf die Wohnsituation geschoben. Haben aktuell 3 Kinder und allerdings keinen ausreichenden Wohnraum für uns alle, so dass wir sehr eng aufeinander sitzen.

Was ich mir wünsche, eine normale Sexualität - wo Flüssigkeiten (normale) keine Rolle spielen. Das Problem habe ich ja erst jetzt erkannt, da Sie immer verneint hat das es daran liegen könnte
 

Benutzer174969  (28)

Verbringt hier viel Zeit
könnte mir gar nicht vorstellen ohne SB zu leben ?
Naja aus meiner Warte raus: Ich betreibe ganz selten SB und dann auch nur aus dem Grund, weil ich extremen Stress habe. Ansonsten verzichte ich drauf, weil es mir einfach nichts bringt außer Stressabbau. Also auf SB verzichten geht auch ohne Eckel vor Scheidenskret :what: Und was ist daran überhaupt so schlimm für dich? Es ist ja ihre Sache und es geht dich eigentlich nichts an, wie oft sie es sich selber macht.

Das mit dem Sex allerdings ist ein anderes Problem. Hast du ihr auch mal ganz spezifisch gesagt, was du dir wünschen würdest? Dass dir Sex wichtig ist, kann alles oder auch nichts bedeuten. Wäre für dich eine Therapie eine Möglichkeit?
 

Benutzer171033 

Öfters im Forum
Hast du sie denn mal gefragt, wie sie eure Sexualität empfindet?
Wie und wie konkret hast du ihr denn deine Schwierigkeiten, Wünsche etc. nahegebracht?
Wie verlaufen eure Gespräche? Wann finden diese statt, und in welchem Kontext, in welcher Stimmung, in welcher Umgebung?
 

Benutzer164330 

Sehr bekannt hier
Ich will ja überhaupt nicht dass Sie mein Sperma schluckt oder gar dass Sie mich in den Mund kommen lässt, aber einfach etwas offener vor allem zu sich selbst sein.

könnte mir gar nicht vorstellen ohne SB zu leben ? Da hätte ich die Jahre nicht ausgehalten
Wenn dein Ziel ist dass sie sich häufiger selbst befriedigt dann hör auf. Das ist einfach Teil ihrer Sexualität, nicht eurer, und geht dich damit grundsätzlich nichts an, geschweige denn dass du Änderungswünsche haben solltest.
 

Benutzer174589 

Meistens hier zu finden
Es beschäftigt mich schon 16 Jahre aber ich hatte immer die Hoffnung es wird irgendwann. Manchmal gab es dann immer einen kurzen Lichtblick.

Was hast du denn konkret unternommen?
Erdbeere1106 Erdbeere1106 stellt da ein paar interessante Fragen. Kannst du die alle beantworten? Ich denke das hauptsächliche werden hier Probleme in der Kommunikation sein

Dein Thread... Du hast das Gefühl, jetzt die Ursache gefunden zu haben. Nur die Ursache wird vielleicht noch tiefer liegen, vielleicht ist es nur ein Symptom. Und darüber müsst ihr sprechen. Du solltest ihr, ohne Vorwürfe, mit Ich-Botschaften, die Wichtigkeit des Themas für dich vermitteln.


Was ich mir wünsche, eine normale Sexualität - wo Flüssigkeiten (normale) keine Rolle spielen.

Das finde ich schwierig zu vermitteln. Wie du hier lesen kannst, sehen auch die Teilnehmenden völlig unterschiedlich, was "normaler" Umgang ist und was nicht.
 

Benutzer171033 

Öfters im Forum
An deiner Stelle würde ich vermutlich im ersten Schritt einen entspannten Abend gestalten, vielleicht nett kochen, und die Kinder aus dem Haus delegieren, um mit ihr ein sehr offenes Gespräch zu führen. Dabei wäre es wichtig, sehr konkret zu sein.
Nicht: "Ich bin unzufrieden.", sondern "Ich bin unzufrieden, aus den Gründen, dass ...". Ich denke, ihr ist auch noch nicht klar, oder sie verschließt die Augen davor, wie es dir wirklich geht, und wie ernst dein Leidensdruck mit eurer Sexualität ist.

Dieses Nicht-Sprechen und nicht gemeinsam nach Lösungen suchen spricht für mich auch nicht gerade für wechselseitige Offenheit und Zugewandtheit. Wie offen bist du für ihre Empfindungen, Befindlichkeiten, Bedürfnisse?
Verschaffe ihr geschützten Raum, in dem auch sie sich offen äußern darf. Bestärke ihren Mut dazu.

Ich sehe keinen anderen Weg, als sie ganz aufrichtig und unmissverständlich mit der Reichweite der Situation, mit all deinem Frust (aber auf DICH bezogen, ICH-Perspektive, NICHT Du-Schuldzuweisungen!) klarmachst.

Und dann würde ich ihr an deiner Stelle für mich selbst in Betracht ziehen, infolge des Gespräches sofort eine Sexualtherapie zu beginnen. Sie kann mit einsteigen, oder sie kann das ablehnen. Aber eine Therapie kann dich weiterbringen, einen Umgang damit zu finden.
Mein erster Impuls sagt, dass ein guter Umgang eigentlich nur sein kann, dass du deine (ganz normalen) sexuellen Bedürfnisse nicht weiterhin unterdrückst. Sie kann also mit dir gemeinsam einen guten Lösungsweg erarbeiten, mit dem ihr euch beide -als Paar, als Elternpaar, als Liebespaar- wohlfühlt. Oder sie kann es lassen. Dann musst du selbst einen Weg aus der Misere gehen. Mit welchen finalen Konsequenzen auch immer. Und wenn sie auf eurem gemeinsamen Weg stehenbleibt, im für euch beide unbefriedigenden Status quo verharren will, dann wird eure Distanz (so und auch so) größer werden. Auch das musst du ihr -sensibel aber deutlich- aufzeigen.

Und mache ihr auch klar, dass es dir nicht darum geht, dass du von ihr Handjob, Blowjob, Schlucken erwartest, sondern eine wechselseitige Annäherung an eure Bedürfnisse und ein tieferes Verständnis füreinander. Und eine Offenheit dafür, diese auch zu kommunizieren und nicht alles nach dem Motto "Passt schon" unter den Tisch zu kehren, wenn eben gar nichts passt, weil mindestens einer in der Beziehung leidet.
 

Benutzer184113  (34)

Ist noch neu hier
Hallo zusammen,

stark dass Ihr alle so toll antwortet. Ich hoffe ich denke an alle:

1. Ich wäre natürlich bereit eine gemeinsame Therapie zu machen, ganz klar - wollte ich ja auch schon oft genug
2. Wir reden nie wirklich viel da es ihr oft unangenehm ist darüber zu reden - habe ihr aber erst aktuell einen Brief geschrieben wo ich keine Reaktion bekommen habe, was ich mir wünsche und aber auch ganz klar gesagt sie muss mir ihre Wünsche mitteilen.
3. Wenn ich Sie. z.b Lecke kommt nie, mach mal so oder so. Wenn ich frage willst du es mit Fingern oder ohne kommt immer egal.
4. Wenn ich Sie nach dem Thema Zufriedenheit bei der Sexualität Frage kommt immer, an ihr würde es nicht liegen sie würde jeden Tag....
5. Natürlich hatten wir aufgrund dieser Themen auch schon massiv Streit - aber Sie ist nie in der Lage es zu klären sondern redet dann einfach nichts und tut nach zwei Tagen als sei alles normal
 

Benutzer184113  (34)

Ist noch neu hier
An deiner Stelle würde ich vermutlich im ersten Schritt einen entspannten Abend gestalten, vielleicht nett kochen, und die Kinder aus dem Haus delegieren, um mit ihr ein sehr offenes Gespräch zu führen. Dabei wäre es wichtig, sehr konkret zu sein.
Nicht: "Ich bin unzufrieden.", sondern "Ich bin unzufrieden, aus den Gründen, dass ...". Ich denke, ihr ist auch noch nicht klar, oder sie verschließt die Augen davor, wie es dir wirklich geht, und wie ernst dein Leidensdruck mit eurer Sexualität ist.

Dieses Nicht-Sprechen und nicht gemeinsam nach Lösungen suchen spricht für mich auch nicht gerade für wechselseitige Offenheit und Zugewandtheit. Wie offen bist du für ihre Empfindungen, Befindlichkeiten, Bedürfnisse?
Verschaffe ihr geschützten Raum, in dem auch sie sich offen äußern darf. Bestärke ihren Mut dazu.

Ich sehe keinen anderen Weg, als sie ganz aufrichtig und unmissverständlich mit der Reichweite der Situation, mit all deinem Frust (aber auf DICH bezogen, ICH-Perspektive, NICHT Du-Schuldzuweisungen!) klarmachst.

Und dann würde ich ihr an deiner Stelle für mich selbst in Betracht ziehen, infolge des Gespräches sofort eine Sexualtherapie zu beginnen. Sie kann mit einsteigen, oder sie kann das ablehnen. Aber eine Therapie kann dich weiterbringen, einen Umgang damit zu finden.
Mein erster Impuls sagt, dass ein guter Umgang eigentlich nur sein kann, dass du deine (ganz normalen) sexuellen Bedürfnisse nicht weiterhin unterdrückst. Sie kann also mit dir gemeinsam einen guten Lösungsweg erarbeiten, mit dem ihr euch beide -als Paar, als Elternpaar, als Liebespaar- wohlfühlt. Oder sie kann es lassen. Dann musst du selbst einen Weg aus der Misere gehen. Mit welchen finalen Konsequenzen auch immer. Und wenn sie auf eurem gemeinsamen Weg stehenbleibt, im für euch beide unbefriedigenden Status quo verharren will, dann wird eure Distanz (so und auch so) größer werden. Auch das musst du ihr -sensibel aber deutlich- aufzeigen.

Und mache ihr auch klar, dass es dir nicht darum geht, dass du von ihr Handjob, Blowjob, Schlucken erwartest, sondern eine wechselseitige Annäherung an eure Bedürfnisse und ein tieferes Verständnis füreinander. Und eine Offenheit dafür, diese auch zu kommunizieren und nicht alles nach dem Motto "Passt schon" unter den Tisch zu kehren, wenn eben gar nichts passt, weil mindestens einer in der Beziehung leidet.
Danke für die Ausführliche Antwort.

Eine Therapie würde ich ja gerne machen - sehe aber den Sinn nur wenn Sie mit geht! Aber dass ist schon oft gescheitert.

Ich sage es dir ganz ehrlich ich kann mir eine Trennung absolut gerade nicht leisten - und will es eigentlich auch nicht.
Fakt ist, widerrum aber auch dass wenn wir keine Kinder hätten ich tatsächlich mir eine Auszeit genommen hätte von unserer Ehe und voraussichtlich nicht mehr mit ihr zusammen wäre.

Mir fehlt auch in der Beziehung mal ein umarmen, mal ein Kuss mal ein Ich liebe dich. Sowas kommt von ihr aber Nie. SIe sagt immer wenn du es willst muss es von dir aus gehen.

Und wenn ich dann mal komme, kommt ich mach jetzt Wäsche etc. und weicht dann aus
 

Benutzer174969  (28)

Verbringt hier viel Zeit
Eine Therapie würde ich ja gerne machen - sehe aber den Sinn nur wenn Sie mit geht! Aber dass ist schon oft gescheitert.
Es kann für dich sinnvoll sein das zu machen, um ein besseres Verständnis zu haben. Außerdem kann es durchaus auch bewirken, dass du sie so motivierst, mitzumachen.

Wobei ich es schon ein hartes Stück finde, dass sie deinen Brief komplett ignoriert. Möchte sie denn überhaupt an diesem Problem arbeiten?
 

Benutzer184113  (34)

Ist noch neu hier
Nachtrag noch: Wir haben auch keine Zeit ohne die Kids in der Regel.
8 Jahre geht es nun schon so bzw. bald 9 Jahre dass wir keinen entspannten Abend für uns haben können oder gar mal einen Samstag und Sonntag wo man mal einen Kurzausflug machen könnte
 

Benutzer184113  (34)

Ist noch neu hier
Es kann für dich sinnvoll sein das zu machen, um ein besseres Verständnis zu haben. Außerdem kann es durchaus auch bewirken, dass du sie so motivierst, mitzumachen.

Wobei ich es schon ein hartes Stück finde, dass sie deinen Brief komplett ignoriert. Möchte sie denn überhaupt an diesem Problem arbeiten?
Das bezweifel ich inzwischen, habe ihr natürlich auch im Streit vorgeworfen, dann lassen wir das Thema Sexualität aus der Ehe raus und jeder kann sich holen wo er es will. Da kommt auch nichts
 
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