Immobilie: Wir werden uns nicht einig!

nachbarin88

Benutzer59742 

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Ich weißt nicht, was ich mir von diesem Thread verspreche. Vllt mal einfach von der Seele schreiben. Und andere Meinungen sammeln.

Mein Mann und ich wollen eigtl seit Jahren gerne eine Immobilie kaufen, unser gespartes Geld investieren. Ist in den letzten Jahren ja leider nicht einfacher geworden. Wir konnten uns bisher nie einigen, aber jetzt wo die Inflation vor der Tür steht, wird es immer wichtiger, sich mal über das Geld auf der Bank Gedanken zu machen.

Unser Problem: Wir haben komplett verschiedene Träume/Vorstellungen und können uns einfach nicht einigen.

Aktueller Wohnstatus: 3 Zimmer Wohnung für 1100 warm. Wir haben 2 Kinder, uns fehlt ein Zimmer :zwinker: Es würde noch eine Weile gehen, aber auf Dauer (und auch wegen dem Geld) wäre etwas größeres schon sinnvoll. Mein Mann lehnt es auch ab, im Wohnzimmer zu schlafen, damit unser Schlafzimmer ein Kinderzimmer werden könnte.

Mann: Hätte gerne in Haus mit Garten. Das ist sein Traum. Für eine größere Mietwohnung möchte er nicht mehr als ca 1300 ausgeben. Er ist Standortfrei, würde überall hinziehen.
Ich: Ich würde ein Haus nehmen (aber nicht zwingend, ich sehe auch einfach viel Arbeit - wir können noch nicht mal unsere 80qm sauber halten :ninja: ) Ich könnte mir auch eine Eigentumswohnung gut vorstellen. Oder eine kleine Wohnung kaufen und vermieten. Standort: Ich möchte gerne hier bleiben, Süden von Berlin. Vor einiger Zeit hätten wir eine größere Wohnungen für 1400 haben könnten. Hätten wir uns leisten können, wollte aber mein Mann nicht.

Er ist vor 15 Jahren aus dem günstigen, östlichen Berlin zu mir in den teuren Süden gezogen. Seine Eltern wohnen nun 1 Std. weit weg. Meine Eltern wohnen hier umme Ecke, meine Schwester, die uns regelmäßig besucht. Meine Eltern sind regelmäßig Babysitter der Kinder, das ist schon ein Stück Lebensqualität. Seine Eltern wohnen eine Stunde weit weg. Sie arbeiten noch, würden wir in der Nähe wohnen, würden wir uns evtl öfters sehen, aber Babysitting in der aktuellen Form wäre nicht möglich.
Vor einigen Jahren, bevor der Immobilienmarkt so explodierte, hätten wir das Grundstück direkt neben seinen Eltern günstig kaufen können. Und auch andere Grundstücke in der Gegend. Da ich das nicht wollte, haben wir es nicht gekauft. Und ich glaube, da liegt der Hase im Pfeffer :tentakel: Mein Mann trägt mir das bis heute nach.

Mein Problem ist, das ich hier sehr sehr gerne wohne (bin hier auch groß geworden). Wir haben hier alles was wir brauchen, alles in der Nähe, Einkaufen, Unternehmnung, Anbindung, Babysitter, unser Kleingarten den wir vor 2 Jahren bekommen und viel Geld reingesteckt haben. Wir haben hier nur 1 Zimmer zu wenig :-/
Klar, vieles würde es auch anderen Orten geben. Unseren großen Sohn würde ein Schulwechsel wohl nicht sehr stören, Kita beim Kleinen sowieso nicht so relevant. Außer meiner Familie und dem Kleingarten, gibt es keine richtig guten Gründe, hier zu bleiben. Das Problem ist, es gibt auch keine Alternativen in der Nähe. Für unser Preisbudget, müssten wir dann wirklich entweder zu seinen Eltern ziehen oder nach Brandenburg. Und da möchte ich eigtl nicht wohnen, so abgeschieden von allem...

Hier in der Nähe gibt es hin und wieder Eigentumswohnungen, sogar unter unserem Budget. Ich fänd das ja perfekt. Wir könnten hier wohnen bleiben und das Geld wäre angelegt, hätten endlich 4 Zimmer. Vllt auch nicht für ewig sondern nur für die nächsten Jahre, und wenn Bauen wieder erschwinglich wird, verkaufen wir die Wohnung wieder und bauen dann doch noch.
Wir haben ja hier auch unseren Kleingarten, jetzt ein Haus mit Garten zu kaufen, finde ich auch irgendwie sinnfrei ^^ Wir haben das neue Haus nichtmal fertig ausgebaut.

Mmmh ja. Gedanken dazu :zwinker: ?! Oder Investment Tipps?! ...

Schönen Freitag!
 
Zauberschnitte

Benutzer189381 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo,

Ein Kleingarten ist für mich was ganz anderes als Haus mit Garten.

Eure Kinder werden auch älter und die 3 Zimmer Wohnung damit wirklich eng.

Erst eine größere Wohnung kaufen und später Haus? Nein, wenn dann gleich das Endziel.

Ich persönliche finde Eigentumswohnungen nicht gut. Man ärgert sich mit anderen rum, hat volle Verantwortung/kosten aber ist dennoch bei Entscheidungen abhängig von anderen. Nein danke.

Wilk dein Mann bzw ihr unbedingt neu bauen? Wieso kein Bestandshaus nehmen?
 
K

Benutzer11466 

Beiträge füllen Bücher
Mmmh ja. Gedanken dazu :zwinker: ?! Oder Investment Tipps?! ...
So allgemein:


Auch mal den ersten Teil des Fadens querlesen...



Zu Eurer Situation: Ist schon doof, dass Ihr so unterschiedliche Vorstellungen habt, was das Wohnen betrifft. Ich bin bei Deinem Mann: Mit Kindern würde ich, wenn's geht, ein Haus mit Garten haben wollen - für die Kurzen ist das gegenüber einer Etagenwohnung viel besser. Muss ja kein Riesengrundstück sein.

Klar macht ein Haus Arbeit. Mit 60+ würde ich mir keins mehr ans Bein binden. Aber sofern die 88 Dein/Euer Geburtsjahr ist, wäret Ihr ja wohl noch die nächsten 30 Jahre in der Lage, die Hütte zu wuppen. Schaut halt darauf, was Pflegeleichtes zu finden, also: kein Eckgrundstück, an dem man an zwei Straßen fegen/schneeschippen muss, keine Pflanzen, die dauernd Pflege benötigen.

Aber wenn Ihr das Geld habt: Ich wäre bei den momentanen Energie- und Lebensmittelpreisen froh, wenn ich mich mit Solaranlage/Wärmepumpe etc. und eigenem Garten unabhängig vom Markt machen könnte. Eure Konstellation ist eigentlich ideal, um jetzt ein Haus zu kaufen/zu bauen. Es wird ja wohl auch in Brandenburg Ecken geben, wo es zumindest 'nen Arzt und Supermarkt und halbwegs brauchbare Öffis gibt. Mit denen kämen, wenn sie älter werden, die Kurzen auch mal abends zu Freunden/in die Disco. Eine Doppelgarage und mindestens einen Stellplatz würde ich dort aber immer einplanen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Art_emis

Benutzer174233  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Für mich war schon immer klar, dass ich nach Möglichkeit mal was eigenes haben möchte. Ein Leben lang Miete in den Wind zu blasen find ich nicht gut.
In meiner Vorstellung wäre alles denkbar, von selber bauen bis Eigentumswohnung, oder evtl. so eine Doppelhaushälfte (ist dann nicht ganz so riesig, wie ein normales Haus) bzw. könnte man sonst auch was einstöckiges bauen.

Die Idee erst mal eine Wohnung zu kaufen und später noch zu bauen find ich gar nicht mal so blöd. Sofern das Finanziell realisierbar wäre, würde ich die Wohnung dann aber weiterhin behalten und Vermieten. Als zusätzliche Einnahmequelle sicher nicht verkehrt.

Nun ist die Frage nach dem Wo bei euch natürlich etwas schwierig, wobei es deinem Mann doch eigentlich egal wäre. Wenn er sich überall vorstellen kann, warum dann nicht da wo ihr seid und schon kleine Wurzeln geschlagen habt?! Eigentlich ist da doch gar kein Kompromiss nötig, wenn es einem von beiden eh wurst ist.
 
R

Benutzer171204 

Verbringt hier viel Zeit
Ich hatte es im Hauskauf-Thread schon geschrieben, die Preise scheinen in Berlin aktuell tatsächlich zu sinken (vermutlich nicht in jeder Lage und Ausstattung, aber so generell), wenn man den Newslettern traut.
Das würde ich an eurer Stelle auf jeden Fall beobachten, vielleicht kommt ja wirklich was Passendes mit akzeptablem Preis rein.
 
Hryna

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Ich habe nicht viel beizutragen. Außer dem Gedanken, dass es vielleicht für deinen Mann schwierig ist zu akzeptieren, dass er nicht an seinem bevorzugten Ort wohnen kann. Du sagst ja selbst, dass das ein wunder Punkt zu sein scheint. Wenn ihr dann auch noch in einer Wohnung wohnt statt in einem Haus, was sein Traum wäre, dann kann ich schon verstehen, dass ihm das schwer fällt da mitzugehen.

Jetzt wo sich der Immobilienmarkt hoffentlich etwas entspannt, könntet ihr nochmal auf Hausjagd gehen.
 
Sklaen

Benutzer175418  (41)

Öfter im Forum
Für uns war folgendes eigentlich schon immer klar:

Wir wollen ein Haus um irgendwann die finanzielle Belastung im Monat los zu sein. Jetzt ist es sogar so gut gelaufen das wir noch weit von der Rente entfernt sind wenn das Haus uns gehört und wir dann einen stolzen Betrag monatlich zum verleben haben. Und das auch noch in einem Alter in dem man wirklich etwas davon hat.
Miete bis ins hohe Alter um genau das oben beschriebene jemand anderem zu finanzieren? No way...

Bei uns wurde es eine Bestandsimmobilie, die wir nach unseren Wünschen umgebaut haben. Mein Mann ist ein Werkler, der muss etwas zu tun haben. Daher wäre ein Neubau tödlich für ihn gewesen.
Die Grundstücke sind vor allem auch größer als bei Neubauten. Da passt mit etwas Glück noch eine kleine Schaukel neben den Gartentisch mit 4 Stühlen. So haben wir genug Platz uns zu verwirklichen.
Ich finde übrigens auch das ein eigener Garten etwas ganz anderes ist als ein Schrebergarten. Tür auf, Kinder raus und während der Hausarbeit hat man sie im Auge.

Eigentumswohnung kam für uns aus den oben genannten Gründen auch nicht in Frage. Wenn wir schon viel Geld zahlen um unabhängig zu sein, dann bitte aber auch nicht abhängig von anderen Eigentümern. Schließlich war das mit ein Grund für uns diesen Schritt zu gehen. Da möchte ich nicht für alles erst die Eigentümergemeinschaft fragen.

Für uns persönlich wäre es auch keine Option gewesen erst eine Übergangslösung zu kaufen um dann später wieder zu verkaufen. Man steckt ja trotz allem, egal ob neu oder nicht, viel Zeit, Geld, Energie und Herzblut darein. Und dann irgendwann nochmal von vorne anfangen? Sich die gleichen Fragen nochmal stellen wie zuvor, suchen, diskutieren... Nein danke. Irgendwann wollten wir auch einfach mal ankommen, zur Ruhe kommen, genießen.

Ich würd mich nochmal mit deinem Mann zusammen setzen. Vielleicht eine Liste, pro -contra.
Wenn er wirklich so ortsungebunden ist, dann weitet das euren Radius ja nochmals aus. Du musst dir nur im klaren sein was genau du willst. Wissen das man manchmal auch den ein oder anderen Abstrich machen muss zugunsten des Endziels.

Wenn ihr schon seit Jahren sucht, warst du dann eher diejenigen die auf die Bremse gedrückt hat? Vielleicht solltest du dir dann auch erstmal noch überlegen mit was du leben könntest und mit was auf keinen Fall.
 
R

Benutzer171204 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Jetzt ist es sogar so gut gelaufen das wir noch weit von der Rente entfernt sind wenn das Haus uns gehört und wir dann einen stolzen Betrag monatlich zum verleben haben. Und das auch noch in einem Alter in dem man wirklich etwas davon hat.
Off-Topic:

Naja, ein Haus will ja auch instand gehalten werden. Heizung, Fenster, Dach etc. pp. Dass man NUR noch die Nebenkosten hat, stimmt halt nach Abzahlung des Kredits trotzdem nicht. Nach 20 Jahren ist sicher mal das ein oder andere fällig, nach weiteren 20 dann wieder irgendwas Größeres, und das sind ja dann meist gleich mal eher fünfstellige Summen auf einen Schlag.
 
Art_emis

Benutzer174233  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:

Naja, ein Haus will ja auch instand gehalten werden. Heizung, Fenster, Dach etc. pp. Dass man NUR noch die Nebenkosten hat, stimmt halt nach Abzahlung des Kredits trotzdem nicht. Nach 20 Jahren ist sicher mal das ein oder andere fällig, nach weiteren 20 dann wieder irgendwas Größeres, und das sind ja dann meist gleich mal eher fünfstellige Summen auf einen Schlag.
Und die lieben Steuern nicht zu vergessen, die jährlich anfallen.

Also ich denke auch, dass finanziell, ob Miete oder Eigentum, das keinen Unterschied macht. Ich fürchte fast, dass Eigentum (je nach Größe, Lage, etc) sogar Kostenintensiver ist, selbst wenn der Kredit mal abbezahlt ist. Aber es gehört zumindest einem selbst über das eigene Leben hinaus, die Kinder profitieren also auch noch davon und nicht irgendein Fremder Vermieter verdient sich ein goldenes Näschen an meinem Geld.
 
Sklaen

Benutzer175418  (41)

Öfter im Forum
Naja, ein Haus will ja auch instand gehalten werden. Heizung, Fenster, Dach etc. pp. Dass man NUR noch die Nebenkosten hat, stimmt halt nach Abzahlung des Kredits trotzdem nicht. Nach 20 Jahren ist sicher mal das ein oder andere fällig, nach weiteren 20 dann wieder irgendwas Größeres, und das sind ja dann meist gleich mal eher fünfstellige
Ja, das stimmt schon. Aber wir werden einen Teil des Geldes natürlich sparen für genau solche Fälle und den anderen wie gesagt verleben.
Da spricht ja dann nichts dagegen. Und solche Dinge wie Dach, Fenster usw. schafft man ja auch nicht alle paar Jahre neu an. Und in der Zwischenzeit haben wir das dann locker nochmal angespart.
Und die lieben Steuern nicht zu vergessen, die jährlich anfallen.
Also die haben wir als Mieter damals anteilig mitgetragen. Das wäre, zumindest bei uns jetzt, kein Argument dagegen gewesen.


Ich fürchte fast, dass Eigentum (je nach Größe, Lage, etc) sogar Kostenintensiver ist, selbst wenn der Kredit mal abbezahlt ist.
Ja, da spielt die Lage ja leider eine sehr große Rolle.
Wir haben Glück hier bei uns. Ich habe von Tag 1 an jede erdenkliche Ausgabe dokumentiert.
Und ich bin mir sehr sicher das wir unterm Strich viel besser weg kommen als in Miete. Besonders wenn ich an die Zeit denke wenn wir in Rente sind und zusätzlich zu Steuern usw auch noch eine hohe Mietsumme tragen müssten.

Das gilt natürlich nur für uns, unsere Wohnlage, finanzielle Situation und persönlichen Ansprüche.
 
T

Benutzer54465 

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Also eine Eigentumswohnung lehnt dein Mann vollkommen ab, nachbarin88 nachbarin88 ? Ich finde eine Wohnung einfach viel bedarfsgerechter als ein Haus. Irgendwann sind die Kinder groß und man sitzt zu zweit in dem großen Haus (sehe ich bei vielen Eltern meiner Freunde), eine Wohnung kann man viel leichter vermieten.
Dein Mann kann nicht nur gegen alles sein, sondern muss auch mal einen Alternativvorschlag machen. Möchtest du generell nicht aus dem Süden weg oder wär eine andere Gegend (abgesehen von Brandenburg und Osten) eine Alternative oder ist das wirklich alles zu teuer? Was sagt er zu deinen Argumenten z.B. hinsichtlich Babysitting?
Ich würde ihm an deiner Stelle sagen: Du willst nicht in der Nähe meiner Familie wohnen, ich will nicht in der Nähe deiner Familie wohnen. Was schlägst du als Kompromis vor? 3 Familienmitglieder wollen eine 4-Zimmerwohnung bzw. würden davon profitiern, da wäre für mich klar, dass das eine Familienmitglied entweder von seinem Standpunkt abrückt oder eine annehmbare Alternative vorschlägt. Außerdem hat er vor 15 Jahren in gewisser Weise zugestimmt im Süden zu leben und dir das jetzt vorzuwerfen, ist einfach unfair.
Strategisch wäre es wahrscheinlich am schlausten nicht gegen seine Vorschläge zu sein, sondern aufzuzeigen, wieso das eine blöde Idee ist (z.B. wie mit dem Babysitting)

Oder: ihr kauft einfach eine kleine Wohnung in der ihr später mal zu zweit leben könntet, vermietet diese und zahlt von den Mieteinnahmen das Mehr an Miete für eine 4-Zimmerwohnung. Wo wir wieder beim bedarfsgerechten wohnen wären.
 
nachbarin88

Benutzer59742 

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Für uns persönlich wäre es auch keine Option gewesen erst eine Übergangslösung zu kaufen um dann später wieder zu verkaufen. Man steckt ja trotz allem, egal ob neu oder nicht, viel Zeit, Geld, Energie und Herzblut darein. Und dann irgendwann nochmal von vorne anfangen? Sich die gleichen Fragen nochmal stellen wie zuvor, suchen, diskutieren... Nein danke. Irgendwann wollten wir auch einfach mal ankommen, zur Ruhe kommen, genießen.
Ja das stimmt, die Vorstellung in einigen Jahren wieder mit der Suche (und Einigung ^^) anzufangen, ist schon sehr abschreckend. Aber ich finde es trotz allem sinnvoller. Zumindest wenn wir jetzt etwas größeres hätten, was wir in x Jahren aber nicht mehr benötigen. Meine Eltern haben eine 4 Zimmer Eigentumswohnung in der sie zu zweit wohnen. Ist doch verrückt. Ich will im Alter nicht auch noch ein Haus in Schuss halten.
Ich würd mich nochmal mit deinem Mann zusammen setzen. Vielleicht eine Liste, pro -contra.
Wenn er wirklich so ortsungebunden ist, dann weitet das euren Radius ja nochmals aus. Du musst dir nur im klaren sein was genau du willst.
Ja das müssen wir mal machen... Steht auf der To-Do Liste :zwinker:
Wenn ihr schon seit Jahren sucht, warst du dann eher diejenigen die auf die Bremse gedrückt hat?
Nee. Das nimmt sich nichts. Als wir angefangen haben zu suchen, haben wir beide gleich gesucht. Er hat meine Sachen abgelehnt (zu teuer), und ich seine (zu weit weg). Ich bin auch diejenige die nach 4 Zimmerwohnungen (Miete) Ausschau hält. Als wir letztes Jahr das Angebot hatten, war es ihm aber auch zu teuer (die Wohnung war auch nicht ideal geschnitten, aber ansonsten perfekt).

Miete zum Fenster rausschmeißen möchten wir beide eigtl nicht. Den Gedanken finden wir auch dämlich.
 
Sklaen

Benutzer175418  (41)

Öfter im Forum
Ich will im Alter nicht auch noch ein Haus in Schuss halten.
Für diesen Fall haben wir dir glückliche Situation, dass wir eine Wohnung in der Familie haben, die sogar behindertengerecht betretbar ist. In diese könnten wir dann ziehen und die Kinder übernehmen das Haus.
Wir können aber auch einfach bei uns selbst abspecken und hätten dann dementsprechend weniger Arbeit.
Es kommt halt wirklich immer viel auf die unterschiedlichsten Umstände an.
 
Dark84

Benutzer94422 

Meistens hier zu finden
Miete zum Fenster rausschmeißen möchten wir beide eigtl nicht. Den Gedanken finden wir auch dämlich.
Das ist nicht ganz richtig. Die Nebenkosten sind in jedem Fall geringer als das Hausgeld. Und die Kaltmiete kannst du splitten zwischen Reparaturen und Rendite. Das, was ihr "rauswerft" ist letztlich die Rendite des Vermieters. Und wenn man sich vorstellt, dass einige Reparaturen etliche tausende bis zehntausende Euro kosten, muss man das für sich einfach mal gegen rechnen.

Egal ob Einfamilienhaus oder Eigentumswohnung... das hat schon viele in die Privatinsolvenz gerissen. Besonders, wenn Sonderumlagen anstehen.
 
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Ishtar

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Natürlich kann der Eindruck jetzt total täuschen, also das folgende bitte nicht persönlich nehmen.

Aber beim Lesen kam bei mir der Gedanke hoch: "Ah, okay, der Mann hat ziemlich viel Commitment bislang betrieben für die Beziehung. Ist umgezogen, wohnt teurer, sieht seine Familie seltener, hat auch das "nein" zum nahen Standort zu seiner Heimat bislang geschluckt. Und jetzt ist Knatsch, weil er nicht auch noch sein Schlafzimmer ebenfalls opfern will?"

Wie gesagt, ich steck da nicht drin, aber bislang seh ich da nur, welche Abstriche und Kompromisse dien Mann eingegangen ist. Und dass du so gar keine eingehen willst und machen willst. Weder, was die Lage, noch was den Inhalt angeht.
Und da wär bei mir dann auch irgendwann der Punkt erreicht, an dem ich knatschig werden würde.

insgesamt scheint er ja ein sehr kompromissbereiter Mensch zu sein, der auch viel aufgibt für die Beziehung. Kann es sein, dass er das einfach auch nicht genug gewürdigt sieht? Oder dass du das schon so gewohnt bist, dass dir das nicht mehr so richtig auffällt?

Ich will nicht sagen, es wär deine Schuld, echt nicht. Aber ich seh halt von seiner Seite sehr viel Kompromiss und von deiner nicht mal Bereitschaft dazu, über einen Kompromiss nachzudenken.
 
Sklaen

Benutzer175418  (41)

Öfter im Forum
Nach dem Abzahlen kommt es halt drauf an wie groß das Netzwerk mit diversen Handwerkern aus dem Freundeskreis und wie ausgeprägt die Heimwerkerfähigkeiten sind.
Das kann aber auch schon parallel zum abzahlen laufen.
Allerdings gehört da schon ein bisschen was an handwerklichem Geschick dazu. Bzw. wie mutig man einfach mal an eine Sache ran geht.

Wir wohnen seit über 11 Jahren in unserm Haus und hatten bisher nur 3 mal eine Firma da um etwas machen zu lassen.
Fenster tauschen, Einfahrt pflastern und Bodenplatte für den Pool gießen lassen.
Alles andere haben wir bisher (mein Mann im besonderen) in Eigenregie geleistet. Und da gehören auch solche Sachen dazu wie Drainage ums Haus mit Erneuerung der Verrohrung, Pool ausheben und stellen, Elektrik und Wasser im ganzen Haus erneuern, ein komplett entkerntes Bad von Grund auf neu auf und ausbauen. Liste um einiges mehr erweiterbar.
Da die Arbeitskosten meistens die Materielkosten bei weitem übersteigen, haben wir in der Zeit locker einen 6 stelligen Betrag durch Eigenleistung eingespart.

Dieses Geld konnte dann in private Dinge wie Urlaub oder dergleichen fließen.
Also für UNS wie gesagt die absolut bessere Alternative zur Mietwohnung.
 
LULU1234

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Da hier alle pro Haus sind Mal mein anderer Senf zu dem Thema: Ich bin sooo Happy mit unserer Familien ETW mit nur knappen 100m2. Kein Garten, der gepflegt werden will, wir haben einen Verwalter, der sich um das große Drumherum kümmert (Wasser in der Tiefgarage), die Nachbarn heizen für uns mit, etc. Ich mag das echt. Unsere Kinder wachsen langsam aus dem Gartenalter raus und sind eher mit Rollern und Fahrrädern in der Siedlung unterwegs, als dass sie Backe-backe-Kuchen im Sandkasten spielen. Der Garten wird hier nicht vermisst.

Wie sieht es denn mit Blick auf Wohnungen/Häuser eurer Eltern aus? Erbt ihr da was? Bei uns ist es so, dass wir mit meinem Erbe die Wohnung jetzt sofort (fast) ausbezahlen könnten oder die Wohnung verkaufen könnten und meinen Bruder ausbezahlen könnten - je nachdem wann das Ereignis eintritt. Wir werden dann mit meinem Bruder entscheiden, ob wir A oder B machen. Wäre das eine Lösung für deinen Mann? Jetzt eine Wohnung kaufen und später in das Haus umziehen? Oder sind deine Schwiegereltern erst 60 und ihr habt voraussichtlich noch 20 Jahre oder mehr Zeit?

Mit Blick auf das Alter der Kinder finde ich es auch mitunter schwer. Wir haben uns auch deshalb gegen ein Haus entschieden, denn unsere Tochter wird in 9 Jahren erwachsen und macht in 10 Jahren Abitur. Ein Haus kaufe ich für immer (eine Wohnung kann man eher vermieten), ich bin erst 33. Wenn ich jetzt kaufe, wohne ich dort wahrscheinlich noch gute 50 Jahre, meine Kinder aber nur noch 10, der andere 15 Jahre, mit in der Wohnung. Da achte ich lieber auf meine langfristigen Bedürfnisse, vor allem weil ich keine wahnsinnigen Hobbies habe. Anders ist es, wenn man vielleicht noch ein Kind will und man weiß, dass man doch Mal 20 Jahre ein Mensch mit im Haushalt hat.
Mit Blick auf Elternnähe: Ist das Thema Pflege für euch relevant?
 
K

Benutzer188960 

Ist noch neu hier
Also ich fände es schon wichtig, die Großeltern in der Nähe zu haben, sofern es machbar ist und das schein beruflich bei Euch ja zu gehen. Ich finde es ganz schrecklich zu sehen, wenn Bekannte Ihre Kinder und Enkel vom Besuch verabschieden und alle heulen jedes Mal (sie wohnen ca. 8 Autostunden entfernt). Wie Du schon sagst, ist es ein enormer Vorteil, wenn Deine Eltern babysitten können. Für Euch, um mal Paarzeit zu haben oder eben auch mal aufzuräumen.

Und wenn Dein Mann einen kompletten Neubau anstrebt, seit Euch bewusst, dass dies aktuell einige Jahre dauern kann, bis das Haus tatsächlich steht. Jemand, den ich kenne, der in der Nähe von Potsdam bauen will, wartet seit ca. 2 Jahren auf eine Baugenehmigung. Eine andere, die ich kenne und in Berlin baut, kann nun nach ca. 4 Jahren endlich beginnen. Die Kinder sind ja vermutlich in ca. 15 Jahren aus dem Haus. Und dann sitzt ihr da in nem Haus mit großem Grundstück, was natürlich alles bewirtschaftet werden will. Das muss man sich schon sehr gut überlegen. Wie eine Freundin einst sagt, sie wollte nie Sklave eines eigenen Hauses werden. Nun hat sie eins, weil ihr Mann dieses gekauft hat. Na klar arrangiert man sich damit. Aber ich wär auch nicht der Typ dafür. Möchte mich mit so etwas nicht beschäftigen müssen. Hinzu kommen Reparaturen, evtl. Straßensanierung, an der man sich beteiligen muss. Mmh, um solche Dinge muss ich mir bei meiner Mietwohnung keine Gedanken machen.

Habe auch vor Jahren mal darüber nachgedacht, eine Eigentumswohnung zu kaufen, als die in B noch erschwinglich waren. Aber dann musst Du Dich ggf. auch mit den anderen Bewohnern rumärgern und musst auch alle Reparaturkosten selbst tragen, sowie ein monatliches Hausgeld zahlen, was damals auch schon ca. 300 - 400 € waren. Naja, dann kann ich auch meine 500 € Warmmiete zahlen (ja, hab noch nen alten Mietvertrag).

Ich wünsche Euch viel Erfolg, dass Ihr Euch einig werdet und wie schon jemand erwähnte, erstellt Euch eine Pro und Kontra Liste und wiegt die einzelnen Punkte auch ab.
 
S

Benutzer188774  (47)

Sorgt für Gesprächsstoff
Die Eltern als Babysitter finde ich so optimal, dass ich schon deshalb nicht weiter weg ziehen würde. Was es konkret für Euch als Familie, als Paar und auch als Einzelpersonen bedeutet, würde dies wegfallen, würde ich mir als Paar gemeinsam sehr genau überlegen und diskutieren.

Was ich anders sehe, als vermutlich die meisten: auch ein Haus muss nicht für die Ewigkeit sein. Ich weiß gar nicht, wo der Gedanke dazu herkommt? Ist doch nur ein Haus, eine Sache. Umzug ist immer nervig, auch aus einer Mietwohnung in die nächste Mietwohnung. Generell würde ich aus steuerlichen Gründen immer schauen, dass ich bei einem eventuellen Verkauf (ganz gleich, ob Haus oder Wohnung) die 10-Jahresfrist überschreite. Gerade mit Kindern will man doch sicher aber eh nicht alle 3 Jahre umziehen, denke ich mir?

Ich kann auch den Gedanken, dass man, wenn die Kinder außer Haus sind, sich extrem verkleinern müsste, nicht nachvollziehen. Lebt man in einem riesengroßen Haus, ok, aber im mittleren Bereich kann man das auch zu zweit noch gut bewohnen. Ich glaube, es fällt auch eher schwer, sich stark zu verkleinern. Da fehlt ja nicht nur einfach Wohnfläche, sondern auch meist gewisser Komfort. So hatte man vll jahrzehntelang einen Waschkeller und mit einmal (in der 65-qm/2-Zi-Wohnung) steht die Waschmaschine unter der Küchenarbeitsplatte und der Wäscheständer hat seinen Dauerplatz im Schlafzimmer. Klingt nach einer Kleinigkeit und ist nur ein Beispiel, aber die Summe solcher Kleinigkeiten können schon eine Einschränkung/ Behinderung sein, wenn man es vorher anders hatte. Sofern man nicht in sehr jungen Jahren ein Haus kauft, würde ich schon schauen, dass es fürs Alter passen könnte (ist z.B. Schlafzimmer und Bad im Erdgeschoss möglich). Ein Ex-Freund von mir hat seinerzeit so gebaut, dass er die obere Etage später hätte leichter abtrennen und vermieten können (getrennte Elektroleitungen, separater Eingangsbereich etc.).

Ich finde jede Eigentümerversammlung angenehmer, wenn ich in der jeweiligen Immobilie NICHT lebe. Denn dann entscheide ich eher nach Sachlage und auch finanziellen Gründen, sofern gemeinschaftliche Entscheidungen anstehen. Eigentümer, die in der Einheit leben, sind meist emotionaler und das merkt man dann auch. Da fehlt's auch gern mal an Sachlichkeit und das macht es anstrengend. Daher wäre ich auch immer pro Haus statt Wohnung. Im eigenen Haus hat man halt viel mehr Möglichkeiten. Ich persönlich finde es auch angenehmer, wenn man von seinen Nachbarn nicht immer alles mitbekommt und in einem Mehrfamilienhaus ist es halt hellhöriger. Damit meine ich nicht nur klassischen Lärm (laute Musik, tobende Kinder), sondern speziell sowas wie Beziehungsstreit, Gewalt in der Beziehung/ Familie. Musste schon einige Male die Polizei wegen sowas rufen und ich wohne nun nicht im Ghetto. Kann einen halt überall treffen.

Mich persönlich würde ein Kleingarten eher stressen. Dieses extra irgendwo hinfahren, nur um dann dort zu sein, während ich doch aber eigentlich ein Zuhause habe, finde ich persönlich irgendwie merkwürdig. Generell finde ich einen kleinen Garten am Haus am schönsten. Man hat nicht soviel Aufwand wie mit einem großen Garten, ist aber flexibler, als wenn man für etwas grün extra in den Kleingarten oder in den nächsten Park müsste.

Wenn es finanziell machbar ist, wäre ich immer pro Haus. Die Entwicklung, immer mehr auf engem Raum zu wohnen und möglichst viele Menschen auf wenig Grundfläche unterzubringen, finde ich eher gruselig. Damit meine ich auch und speziell politische Bemühungen in diese Richtung (z.B. keine Genehmigungen mehr für den Bau von Einfamilienhäusern).
 
LULU1234

Benutzer107106 

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Ach ja, Thema Großeltern: wir sind jetzt auch etwas von den Großeltern weggezogen, statt 5 Minuten Auto, sind es jetzt 20 Minuten, für die Kinder wären es jetzt statt 40 Minuten laufen nun 1 Std Bus/Laufen. Wir haben da auch lange überlegt, kamen aber zu der Erkenntnis, dass das mit Blick auf das steigende Alter aller Beteiligten machbar ist.

Ein anderer Kompromiss wäre vielleicht deine Eltern "mitzunehmen", oder sogar ein großes Haus in der Nähe der Schwiegereltern zu kaufen, in dem deine Eltern mit einziehen, sofern das menschlich passt.
Wir wohnen jetzt ja in einem Mehrfamilienkomplex und meine Eltern überlegen nun, auf Dauer hier mit reinzukommen, sofern ihnen eine Wohnung gefällt, die in Zukunft frei wird. Mit Blick auf das Alter der Mitbewohner:innen wird das in Erhalt der nächsten Jahre der Fall sein.
 
Maifeld

Benutzer155728 

Sehr bekannt hier
Mal unabhängig davon, wer jetzt bisher mehr zurückgesteckt hat: ein solches finanzielles Lebensprojekt kann nicht vernünftig konzepiert und über Jahre und Jahrzehnte durchgehalten werden, wenn nicht beide gleichermaßen damit glücklich sind und dahinter stehen.

Ich sehe bei den momentanen Vorstellungen von euch beiden tatsächlich eher weiterhin eine Mietlösung als beste Option.
 
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LULU1234

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Aber sie schreibt doch, dass es der Mann will. Vielleicht will er das nicht nur für die Kindern, sondern für sich. Ist jetzt nicht verwerflich.
Für mich stellt sich die Frage, ob man nun das gesparte Geld in eine halbgare Lösung stecken muss oder wie unzufrieden man mit der aktuellen Wohnsituation ist. Beim Wohnen mache ich persönlich keine Abstriche und würde mir wohl über kurz oder lang etwas Neues suchen, gerade wenn man ohne Druck sucht. Die Immobiliensuche - egal ob Eigentum oder Miete - nimmt Zeit in Anspruch, wenn man nicht das Erstbeste nehmen will. Aber um nach etwas zu suchen, muss erstmal klar sein, nach was gesucht wird (Haus mit Garten, ETW) und in welchem Stadtteil. Wenn es keinen Leidensdruck gibt, dann ist die Motivation nicht so hoch, etwas zu ändern.
Wir haben tatsächlich beides gesucht (Häuser und Wohnungen) und haben gesagt, dass am Ende einfach das Gefühl passen muss. Nur ist bei uns der Unterschied, dass mein Mann und ich einen sehr, sehr ähnlichen Geschmack haben und schon beim Warten vor dem Haus damals sagten: "Wenn die Wohnung von innen so schön ist, wie sich das anfühlt wenn man vor dem Haus steht, dann nehmen wir sie." Solch ein Gefühl hatten wir bei zwei Reihenmittelhauser zum Beispiel nicht.
 
Spiralnudel

Benutzer83901  (37)

Planet-Liebe-Team
Moderator
Aber nicht in der Näher seiner Eltern. Warum nicht? Können die sich nicht um das Kind genauso kümmern wie ihre?
Nein, die sind noch berufstätig.
Also eher Mittel zum Zweg statt Famillienliebe.
Nein. Alle Eltern brauchen mal eine Pause. Am besten auch mal als Paar.
Off-Topic:
Mein Mann und ich hatten seit drei Jahren keine Pausen, wenn man von den beiden letzten Geburten absieht – aber mit Wehen im Kreißsaal hängen ist jetzt nicht gerade ein Date. 🙃

Verfügbarkeit der Eltern halte ich für ein valides Argument, allerdings definitiv nicht für das entscheidende.

Warum ihr Mann Haus mit Garten will? Warum nicht? Ich finde es auch schön, einen Garten zu haben, weil ich dort nämlich Platz für Sandkasten, Trampolin, Pool und Rutsche habe. Und einen Apfelbaum und Beerensträucher. Ist doch super. 😊

Deshalb wäre mir Haus da auch lieber. Und der Süden ist auch nice. 🙂 Das wäre ja dann der Kompromiss.
 
rowan

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Also die Diskussion wer jetzt eine ETW total gut findet und wer ein Haus besser findet ist ja sehr müßig. Daran scheiden sich bekanntlich die Geister, aber es ist lediglich relevant was diese beiden Partner vorziehen würden.
Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen in einer Wohnung zu wohnen und bin so, so froh das wir ein freistehendes Einfamilienhaus haben mit Hof und Platz für Zeug und Hobbies und so weiter, und jemand Anderes kann sich nicht vorstellen ständig an irgendetwas rumzubasteln und umzugestalten und so (was uns schlicht Spaß macht), so what?

Mann: Hätte gerne in Haus mit Garten. Das ist sein Traum. Für eine größere Mietwohnung möchte er nicht mehr als ca 1300 ausgeben. Er ist Standortfrei, würde überall hinziehen.
Ich: Ich würde ein Haus nehmen (aber nicht zwingend, ich sehe auch einfach viel Arbeit - wir können noch nicht mal unsere 80qm sauber halten :ninja: ) Ich könnte mir auch eine Eigentumswohnung gut vorstellen. Oder eine kleine Wohnung kaufen und vermieten. Standort: Ich möchte gerne hier bleiben, Süden von Berlin. Vor einiger Zeit hätten wir eine größere Wohnungen für 1400 haben könnten. Hätten wir uns leisten können, wollte aber mein Mann nicht.

Er ist vor 15 Jahren aus dem günstigen, östlichen Berlin zu mir in den teuren Süden gezogen. Seine Eltern wohnen nun 1 Std. weit weg. Meine Eltern wohnen hier umme Ecke, meine Schwester, die uns regelmäßig besucht. Meine Eltern sind regelmäßig Babysitter der Kinder, das ist schon ein Stück Lebensqualität. Seine Eltern wohnen eine Stunde weit weg. Sie arbeiten noch, würden wir in der Nähe wohnen, würden wir uns evtl öfters sehen, aber Babysitting in der aktuellen Form wäre nicht möglich.
Vor einigen Jahren, bevor der Immobilienmarkt so explodierte, hätten wir das Grundstück direkt neben seinen Eltern günstig kaufen können. Und auch andere Grundstücke in der Gegend. Da ich das nicht wollte, haben wir es nicht gekauft. Und ich glaube, da liegt der Hase im Pfeffer :tentakel: Mein Mann trägt mir das bis heute nach.

Ich würde in der Nähe der Familie bleiben, die Unterstützung bieten kann, das ist pure Lebensqualität (für Alle!). In Berlin kenne ich mich so gar nicht aus, ich finde es irre, das man eine Stunde von einer Ecke der Stadt in die Andere brauchen kann 😅

Habt ihr entsprechende Suchaufträge auf Immoscout und EBK und so abonniert? Wir haben ja auch ein paar Jahre gesucht bis dann einfach DAS Haus dabei war. Vielleicht läuft euch irgendwann DAS Objekt über den Weg, egal ob Haus oder Wohnung, bei dem es Klick macht. Manchmal ist das einfach so unverhofft.

Und wenn ihr stattdessen bares Geld anlegen wollt würde ich Vieles machen, aber keine Wohnung kaufen und vermieten. Gibt ja doch ganz gute Anlegemöglichen.
 
LULU1234

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Also die Diskussion wer jetzt eine ETW total gut findet und wer ein Haus besser findet ist ja sehr müßig. Daran scheiden sich bekanntlich die Geister, aber es ist lediglich relevant was diese beiden Partner vorziehen würden.
Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen in einer Wohnung zu wohnen und bin so, so froh das wir ein freistehendes Einfamilienhaus haben mit Hof und Platz für Zeug und Hobbies und so weiter, und jemand Anderes kann sich nicht vorstellen ständig an irgendetwas rumzubasteln und umzugestalten und so (was uns schlicht Spaß macht), so what?



Ich würde in der Nähe der Familie bleiben, die Unterstützung bieten kann, das ist pure Lebensqualität (für Alle!). In Berlin kenne ich mich so gar nicht aus, ich finde es irre, das man eine Stunde von einer Ecke der Stadt in die Andere brauchen kann 😅

Habt ihr entsprechende Suchaufträge auf Immoscout und EBK und so abonniert? Wir haben ja auch ein paar Jahre gesucht bis dann einfach DAS Haus dabei war. Vielleicht läuft euch irgendwann DAS Objekt über den Weg, egal ob Haus oder Wohnung, bei dem es Klick macht. Manchmal ist das einfach so unverhofft.

Und wenn ihr stattdessen bares Geld anlegen wollt würde ich Vieles machen, aber keine Wohnung kaufen und vermieten. Gibt ja doch ganz gute Anlegemöglichen.
Oh ja, neben den großen Seiten gibt es ja auch noch die eigene Hausbank und private Markler die Angebote zuerst ihrer eigenen Kundschaft mitteilen. So sind wir an unsere Wohnung gekommen, weil die Sparkasse halt Sparkassenkunden zuerst Wohnungen mitteilt. Die Newsletter der Markler gehen auch oft zuerst an die Warteliste raus, bevor sie bei Immoscout landen.
Ich hatte da auch mit zweien telefoniert, erklärt war wir sie brauchen (4-5 Zimmer, maximal X Euro, die und die Lage) und dann hat man sich ab und an bei uns gemeldet.

Mein Mann und ich waren ja offen für verschiedene Konzepte und vielleicht hilft es auch sich breit umzusehen?
 
nachbarin88

Benutzer59742 

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So, jetzt schaffe ich es mal zu antworten :smile: Danke für die vielen Eindrücke.

Die Diskussion, HAus oder ETW, ist ein Thema für sich. Das hilft hier auch nicht weiter :zwinker: Ich selbst bin in einer ETW groß geworden, und sehe da durchaus viele Vorteile (gerade dass ich viele Sachen nicht alleine entscheiden MUSS), aber natürlich auch die Freiheiten eines Hauses (Stichwort Lärmbelästigung der Nachbarn :zwinker:) .
Mich persönlich würde ein Kleingarten eher stressen. Dieses extra irgendwo hinfahren, nur um dann dort zu sein, während ich doch aber eigentlich ein Zuhause habe, finde ich persönlich irgendwie merkwürdig. Generell finde ich einen kleinen Garten am Haus am schönsten. Man hat nicht soviel Aufwand wie mit einem großen Garten, ist aber flexibler, als wenn man für etwas grün extra in den Kleingarten oder in den nächsten Park müsste.
Naja, es fehlt halt an Optionen :tongue: Klar, ein Garten direkt vor der Terrasse wäre super. Aber genau das haben wir ja nicht. Uns als wir vor 2 JAhren dann endlich die Chance hatten, haben wir sie ergriffen. Der Garten ist auch nur 7 Minuten mit dem Rad weg. Natürlich ist ein eigener Garten mit gestalterischen Freiheiten schöner, keine Frage. Aber besser als nix.

In den Kleingarten haben wir viel Zeit und Geld gesteckt, tun es immer noch. Für kommendes WE habe ich die Kinder bei meinen Eltern eingebucht, damit wir mal viel Zeit haben da zu werkeln und was schaffen. Und dann komme ich mir so dämlich vor, über einen Hauskauf auch nur nachzudenken...

Ishtar Ishtar
Ja, natürlich klingt es egostisch. Wobei man schon differenzieren muss: Mein Mann tut für "seinen Traum" halt auch nix. Also er sucht nicht, und macht sich auch gefühlt keine Gedanken darum. Einerseits natürlich auch deswegen, weil er das Thema als "abgehakt" sieht/gesehen hat, weil wir uns HIER halt nix leisten können. Ich gucke dafür aber immer wieder mal in die Anzeigen oder auch nach Mietwohungen mit 4 Zimmern (vllt ist ja doch mal was günstiges bei). Wir haben uns auch schon für diverse Bauprojekte interessiert, die nicht direkt hier umme Ecke lagen. Vor ein paar Jahren waren wir kurz davor ein Haus zukaufen, dass quasi in der Mitte unserer Familien lag. Das hat sich dann aber aus anderen Gründen erledigt (unsere Anwältin riet uns davon ab).
Und meinen Gedanken, dass die Kinder ein eigenes Zimmer bräuchten, tut er auch immer ab. Das wäre nicht zwingend nötig, wo ich dann wieder das Gefühl bekomme, dass er ganz zufrieden ist mit der aktuellen Situation. Und wegen dem Schlafzimmer: ich möchte ja nicht das Schlafzimmer aufgeben, weil ich das so geil finde. Sondern weil ich mir für die Kinder etwas besseres wünsche. Und wir hatten letztes Jahr wie gesagt die Chance auf eine 4-Zimmer-Wohnung hier (direkt beim KLeingarten, das wäre so toll gewesen!), aber er möchte auch nicht mehr bezahlen (wir könnten es uns leisten. will ER aber nicht). Im Übrigens gibt es auch in seiner Heimat keine günstigen Wohnungen mehr, also da spielt die Wohngegend kaum eine Rolle mehr.

LULU1234 LULU1234
Nein die Wohnung meiner Eltern können wir nicht tauschen :grin: Also im Prinzip schon, aber nee. Die "brauchen" schon ihre 100 qm, eben weil sie so viel PLatz nach all den JAhren gewöhnt sind und auch zu viel Zeug haben :grin:

Im Übrigen habe ich keine guten Erfahrungen mit Maklern gemacht. Als ich damals 2 Makler mit unserem Suchauftrag kontaktiert hatte, kam die Frage, ob wir nicht selbt bei Immoscout gucken können. :confused: Äh ja. Klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
nachbarin88

Benutzer59742 

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Gut.. dann wieder Topic. Also ich finde den Kommentar von Ishtar Ishtar ziemlich super. Denn mir fällt halt auch auf, dass der Mann der TS wohl mehr Kompromisse bisher eingegenagen ist als sie selbst. Sie will unbedingt in der Nähe ihrer Eltern wohnen. Aber nicht in der Näher seiner Eltern. Warum nicht? Können die sich nicht um das Kind genauso kümmern wie ihre? Außerdem finde ich den Gedankengang ziemlich egoistisch.... In der Nähe der Eltern wohnen bleiben, damit sie sich um die Enkel kümemrn können, wenn man mal was anderes vor hat. Also eher Mittel zum Zweg statt Famillienliebe.
Ja ich weiß, es klingt oder es mag egoisisch sein. Aber es ist Fakt, dass seine Eltern sich nicht so (oft) um unsere Kinder kümmern könnten. Sie arbeiten noch. Und sind am WE immer KO und grundlegend immer gestresst von allen. Vom Wetter, von den Kunden, von sonstwas.
Off-Topic:
Und, aber das ist ein ganz anderres Thema: Sie fragen zB NIE, ob sie mal was mit den Kindern unternehmen können. Also als Ausgleich, weil sie sie ja sonst selten sehen. Oder sie besuchen uns nie einfach so. Eben (auch) weil sie noch abreiten, und das WE zur Erholung brauchen. Mir ist völlig klar, dass sie nicht mal eben vorbei gedüst kommen mit 1 Std Anfahrt. Aber man könnte ja sagen, man trifft sich im Zoo/irgendwo in der Stadt, und sie können zusammen was unternehmen oder so. Kommt aber nix.
Auch seine Schwester wohnt nur 20 Minuten mit dem Bus entfernt, die sehen wir nie. Im Gegensatz zu meiner Schwester, die gerne ihre Neffen besucht oder mit der wir abends gerne Spieleabende machen.
 
nachbarin88

Benutzer59742 

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Off-Topic:
Ich mache die Wäsche nur dreckig. Danach kommt sie in den Wäsche-Abwurf-Schacht, in einen Schrank über der Waschmaschine im Keller.
Off-Topic:

Aber in den Keller musst du schon laufen, um die Maschine anzumachen, oder :zwinker: ?


Nee ehrlich, so viel qm will ich nicht. Das muss ja auch sauber gehalten werden...
 
nachbarin88

Benutzer59742 

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Zumal das alles ja gar keinen soooo großen Unterschied macht. Die Kinder werden sicher nicht ihr Leben lang unglücklich sein, nur weil sie ihre Kinderheit in einer Mietwohnung ohne Garten verbracht haben. Ich bin mir sogar fast schon sicher, dass sie nichts vermissen werden und trotzdem ein ganz passables Leben führen können als Erwachsene. Warum muss gleich so ein Aufriss mit Haus und Garten gemacht werden? Vielleicht wollen die das gar nicht? Und warum werden nicht auch die Kinder gefragt, und nur der Partner? Vielleicht brauchen die das auch gar nicht und sind auch so schon glücklich.
Das Argument mit den Kindern kam immer von mir. Weil für mich das Haus eigtl nur mit Kindern Sinn macht. Dass ICH nur solange ein Haus bauen würde, wenn die Kidner das noch nutzen können. Mein Mann ist das egal, er hätte gerne ein Haus, egal ob Kinder oder nicht. Vorallem gehts ihm wohl um den Garten drumrum.
Die Kinder schreien nicht danach, ein Haus zu haben ; )
 
Damian

Benutzer6428 

Doctor How
Ich würde das Thema vollständig umgekehrt aufdröseln und es auch so an deinen Partner kommunizieren.
Der passende Oberbegriff lautet in meinen Augen "Lebensqualität". Dies solle meines Erachtens am Ende stimmen.
Ich halte z.B. wenig davon, 20 Jahre lang nicht in den Urlaub zu fahren, um hinterher ein Stückchen Bruchbude zu besitzen aus dem die Kinder lange ausgezogen sind.
Ich halte auch nichts davon ein Haus aus dem ersparten direkt zu bezahlen, um dann 2 Stunden von jeder Familie mit kleinen Kinder zu wohnen und sie in eine suboptimale Schule zu schicken.

Oder anders ausgedrückt: Es muss nicht nur das Haus passen.
So wie du schon geschrieben hast: Wenn seine Eltern nicht auf die Kinder aufpassen können oder wollen oder beides (vollkommen egal was es ist), dann schläft sich das auf die Lebensqualität nieder. Wohnt man irgendwie JWD und muss ewig zur Arbeit fahren oder zum Supermarkt, schlägt sich das auch wieder auf die Lebensqualität nieder.

Man muss am Ende wissen was man will und kann. Je nach Ort und Lebenssituation ist das Ideal des selbst gekauften Hauses schon lange nicht mehr tragbar. Am Ende spielt man immer ein bisschen "Pferdewette" und hofft, dass man sich finanziell nicht falsch aufgestellt hat.

Vielleicht ergibt es Sinn, wenn ihr das Ganze von dieser Seite mal betrachtet. Was könnt ihr gewinnen und was verlieren. Was gibt es für Optionen und was seid ihr bereit zu investieren (an Zeit, Geld, Arbeitswegen, Nerven, ...). Dabei kannst du auch durchaus deutlich machen, dass du die aktuelle Situation wie sie ist, so nicht länger siehst.
 
Zauberschnitte

Benutzer189381 

Verbringt hier viel Zeit
Du musst ja auch kein Haus mit 3 Stockwerken bauen.

Ein Schönes Bungalow nur ebenerdig ist was tolles.

Zudem auch für euch im Alter (barrierefrei)
 
nachbarin88

Benutzer59742 

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Du musst ja auch kein Haus mit 3 Stockwerken bauen.

Ein Schönes Bungalow nur ebenerdig ist was tolles.

Zudem auch für euch im Alter (barrierefrei)
Ja, das war auch unser ursprüngliche Plan. Aber Bauland mit 700 qm gibt es hier einfach nicht (bezahlbar).
 
Bria

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Haus/ETW/Garten: Könnt ihr nicht evtl als Kompromiss nach etwas im EG Ausschau halten? Oft gibts ja auch ETWs mit Garten, wenn man unten wohnt. Zumindest, wenn ihm dieser Aspekt bedeutsam erscheint. Der Kleingarten wäre zwar schade loszuwerden, andererseits kann ich mir vorstellen, dass ihr viel dafür bekommt. Die Dinger gehen ja weg wie warme Semmeln. Und solltet ihr eine ETW mit Garten haben, dann könnt ihr ja auch gut was mitnehmen und die Geräte wären nicht umsonst gekauft.

Zimmeranzahl: Uff, auf Dauer finde ich (!!!) ein eigenes Zimmer pro Kind eigentlich notwendig. Mit ein Grund, wieso es hier nur zwei Kinder geben wird. Wie ist er denn aufgewachsen? Hatte er ein eigenes Zimmer? Natürlich geht es auch ohne, gar keine Frage. Aber wenn es die Möglichkeit gibt, und die scheint es zu geben, dann finde ich es schon wichtig. Die Kinder brauchen Rückzugsorte, Privatsphäre und mit der Schule auch Ruhe. Und spätestens wenn die erste PartnerIn daheim aufkreuzt wird es auch lustig. Sage ich als jemand, die einen Freund hatte, der sein Zimmer mit dem Bruder geteilt hat - es war mühsam. Sehr mühsam. Hätte auch ich mir mein Zimmer geteilt, wir hätten quasi nie Privatsphäre gehabt.
Gerade für Kinder finde ich schon, dass es ihnen hilft, wenn sie sich in ihrem eigenen Reich wohlfühlen können, alleine sein dürfen, ausleben können. Ja, es geht alles ohne. Immer. Aber die Frage ist ja schon, ob's einem das nicht wert sein könnte, wenn man es sich leisten kann. Und gerade bei euch ist die Situation ja ohnehin schon nicht so einfach mit dem Großen, vielleicht täte ihm etwas Ruhe hin und wieder auch ganz gut.
Warum lehnt dein Mann es ab, im Wohnzimmer zu schlafen? Vielleicht, weil er ein eigenes Zimmer (bzw eben mit dir) eigentlich ganz toll findet? :zwinker: Vielleicht mal auf diese Weise ansetzen...

Ort: Für mich steht außer Frage, dass ich am Wohnort bleiben würde. Im Zweifel Kinderbetreuung ist einfach wichtig, egal ob für Termine oder Freizeit. Zumindest so weit, dass man gut rüberkommt. Müssen ja nicht fünf Minuten sein, aber vielleicht im Umkreis von 15-20 Minuten. Wie sieht es denn mit euch aus, habt ihr euch dort schon etwas verwurzelt? Bekanntschaften? Vereine? Auch das könnte etwas wert sein. Ich hatte mich gerade am alten Ort eingelebt (nach... uff, einigen Jahren), ein, zwei Leute oberflächlich kennengelernt, da sind wir hier her gezogen. Und wieder von vorne anfangen. Tja.

Grundstück damals: Darüber würde ich noch einmal reden. Ihm noch mal klarmachen, wieso ihr euch dagegen entschieden habt und wörtlich nachfragen, ob er das noch bedauert. Ob er denn tatsächlich rüberziehen möchte. Also ganz ernsthaft. Ob er die Betreuung dafür aufgeben würde. Vielleicht wäre das ja okay für ihn, aber es sollte ihm einfach bewusst sein, was das alles bedeutet. Manchmal sind die Emotionen so stark, dass man die Ratio ausschaltet.

Fazit: Ich würde an deiner Stelle ernsthafte Suchaufträge für Haus UND ETW bei den gängigen Portalen schalten. Noch einmal zusammensetzen und genau darüber reden, was ihr wollt, emotional und rational. Und ihm dann die Dinger weiterleiten, bei denen du es dir vorstellen kannst. So, dass er dann schauen und auch ablehnen kann, und wenns für euch beide okay ist, dann kontaktieren. So schnell wie möglich :tongue:
 
alomea

Benutzer142126  (36)

Verbringt hier viel Zeit
In den Kleingarten haben wir viel Zeit und Geld gesteckt, tun es immer noch. Für kommendes WE habe ich die Kinder bei meinen Eltern eingebucht, damit wir mal viel Zeit haben da zu werkeln und was schaffen. Und dann komme ich mir so dämlich vor, über einen Hauskauf auch nur nachzudenken...

Mein Mann ist das egal, er hätte gerne ein Haus, egal ob Kinder oder nicht. Vorallem gehts ihm wohl um den Garten drumrum.

Was sagt denn dein Mann dazu, wenn er dann z.B. im Falles eines Hausbaus euren aktuell geliebten Kleingarten mit all der investierten Zeit, Mühe und Geld aufgeben "müsst"?
Wäre das nicht ein Argument, mit dem du deinen Mann von einer (größeren) ETW überzeugen kannst? Oder ist ihm der jetzige Kleingarten dann so egal, dass er in jedem Fall Haus mit Gartengrundstück bevorzugt?
Gleiches gilt ja dann fürs Alter: wenn ihr nicht mehr wollt/könnt, trennt ihr euch einfach vom Schrebergarten, fertig. Das ist bei einem Haus mit anschließenden Gartengrundstück nicht sooo einfach möglich (zumindest, wenn man noch im Haus wohnen bleiben will).
 
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