Zweite Chance nach 1 Jahr: Scheidung / Kinder

Benutzer183259  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Es ist schlicht und ergreifend nicht korrekt, bei einer Trennung nach Schuld zu suchen. Sie hat sich anders entwickelt als er. Fertig. Sie hat ihm mitgeteilt, dass sie unzufrieden war. Sie wollte etwas ändern. Er war zufrieden und wollte nichts ändern.

Das ist keine Frage von Schuld oder Unschuld. Das ist einfach nur die Frage von "passt" oder "passt nicht". Hier passt es halt nicht.

Ich frage mich schon länger, warum man im Zusammenhang mit einer Trennung das Wort Schuld vermeidet wie der Teufel das Weihwasser.

Natürlich kann eine einzelne Person Schuld an der Trennung sein.
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hat sie ihn betrogen? Hat sie ihn verprügelt? Hat sie Kinder misshandelt? Drogen genommen?

Nein, hat sie nicht. Sie hat ihm nur gesagt, er soll seine Persönlichkeit weiterentwickeln mittels diverser Ratgeber, die sie persönlich sehr hilfreich fand. Sie hat ihm gesagt, dass sie unzufrieden ist. Sie hat kommuniziert, dass sie mit dem Status Quo unglücklich ist. Sie hat ihm gesagt, dass sie einen Mann will, zu dem sie aufschauen kann, und dass sie den Respekt vor ihm verliert.

Warum zum Geier soll nun die Trennung ihre "Schuld" sein? Ihm wirft auch keiner eine "Schuld" vor, weil er die Ratgeber halt doof fand und mit seinem Leben zufrieden war.
Das ist hier einfach das vollkommen falsche Wort und offenbart nur eine sehr engstirnige Denkweise bezüglich dynamischer Paarbeziehungen.

Es ist keiner schuld. sie wollte nur nach links gehen und er nach rechts. Beide sind in die Richtung gegangen, in die sie gehen wollten, und das war halt nicht dieselbe Richtung.

Dass sie jetzt sagt, dass nicht alles kacke war, ist kein Beweis für gar nichts. Ich hoffe doch, dass man auf eine Exbeziehung auch zurückschauen kann, ohne alles kacke finden zu müssen. Immerhin hat man den Menschen mal geliebt und gemeinsam ein gutes Stück Weg hinter sich gebracht.
Und dass man sich da manchmal dahin zurücksehnt, wo man noch mit einem Menschen, den man geliebt hat, in dieselbe Richtung gegangen ist, ist ganz natürlich und menschlich. Erst recht, wenn niemand "schuld" an der Trennung ist, sondern die Beziehung eben bis zu einem bestimmten Punkt harmonisch lief.
Ändert aber halt nur absolut null daran, dass der eine eher nach links und der andere eher nach rechts laufen will. Und solange da nicht einer in die Richtung des anderen gehen möchte, weil halt die eigene Persönlichkeit so ist, wie sie ist, wird es halt keinen gemeinsamen Weg geben.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Wenn du dauernd sagst, dass er sie nicht ernst genommen hat, steckt darin ein deutlicher
Schuldvorwurf.
Hat er ja auch nicht. Sonst hätte er ja mit ihr über ihre Wünsche und Träume reden können. Und eben nicht Alles verlachen und runter machen. Und jetzt hier nur Vermutungen anstellen können. Ich gehe mal stak davon aus, dass sie das mehrmals versucht haben wird. Aber wenn man dann so abgekanzelt wird, dann gibt man halt irgendwann auf.


Man könnte genauso gut argumentieren, dass die Frau ihren Mann nicht ernst genommen hat.
Doch, hat sie. Mehr als ihm lieb ist. Denn deswegen hat sie die Ehe beendet. Weil sie ihn ernst genommen hat, weil sie verstanden hat, dass sie nicht mehr gemeinsam einen Weg gehen können, der beide glücklich und zufrieden macht.


Aber ich kenne einen Fall, der Deinem sehr sehr ähnelt: ihr ging es stets darum, den Luxus anderer Leute nachzuahmen, immer hip sein wollen, bloß nichts auslassen, immer mehr und immer weiter. Dann kann man natürlich behaupten: der Ehemann entwickelt sich nicht. Man kann aber auch mal ehrlich sein und feststellen, dass die Maßstäbe der anderen Seite zunehmend daneben sind. Und einfach traurig, wenn das erreichte (in „meinem“ Fall übrigens deutlich über „Durchschnitt“) irgendwann nichts mehr wert ist.
Komisch, das kommt hier mehrfach von Männern. Immer das Finanzielle als Maßstab nehmen. Wir wissen es nicht, aber vll ging es der Ex-Frau des TS vordergründig gar nicht um Geld und Reichtum. Vielleicht hat sie damit nur einen Lebensstil verbunden, der ihren Wünschen entspricht. Mehr erleben, mehr spannende, neue Dinge machen. Mit interessanten Menschen zusammen kommen.

Da der TS sich bisher nicht groß um die Gründe der Trennung gekümmert hat, wissen wir Alle nicht, was wirklich war, was wirklich in ihrem Kopf herum ging. Wir wissen auch nicht, warum sie begann, sich weiter entwickeln zu wollen. Wie zuvor die Ehe war.
Ja, vielleicht wollte sie Luxusweibchen sein. Aber auch das ist ihr gutes Recht und auch dann passt es eben nicht mehr zwischen ihr und O ooollliii . Ja, vielleicht hat sie auch viel zu wenig kommuniziert, vielleicht hat sie in ihrer (neuen?) Entwicklung versäumt, ihren Partner abzuholen und mitzunehmen. Kann Alles sein.
Aber letztendlich läuft einfach Alles auf eins hinaus: es hat nicht mehr gepasst zwischen den Beiden. Sie haben sich auseinander entwickelt. Und wahrscheinlich hat sie sich 'einfach' auch entliebt. Kommt vor. Häufig sogar. So wie man sich verliebt, kann man sich auch wieder entlieben.
Aber Schuld hat daran niemand.
 

Benutzer183259  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hat er ja auch nicht. Sonst hätte er ja mit ihr über ihre Wünsche und Träume reden können. Und eben nicht Alles verlachen und runter machen. Und jetzt hier nur Vermutungen anstellen können. Ich gehe mal stak davon aus, dass sie das mehrmals versucht haben wird. Aber wenn man dann so abgekanzelt wird, dann gibt man halt irgendwann auf.



Doch, hat sie. Mehr als ihm lieb ist. Denn deswegen hat sie die Ehe beendet. Weil sie ihn ernst genommen hat, weil sie verstanden hat, dass sie nicht mehr gemeinsam einen Weg gehen können, der beide glücklich und zufrieden macht.



Komisch, das kommt hier mehrfach von Männern. Immer das Finanzielle als Maßstab nehmen. Wir wissen es nicht, aber vll ging es der Ex-Frau des TS vordergründig gar nicht um Geld und Reichtum. Vielleicht hat sie damit nur einen Lebensstil verbunden, der ihren Wünschen entspricht. Mehr erleben, mehr spannende, neue Dinge machen. Mit interessanten Menschen zusammen kommen.

Da der TS sich bisher nicht groß um die Gründe der Trennung gekümmert hat, wissen wir Alle nicht, was wirklich war, was wirklich in ihrem Kopf herum ging. Wir wissen auch nicht, warum sie begann, sich weiter entwickeln zu wollen. Wie zuvor die Ehe war.
Ja, vielleicht wollte sie Luxusweibchen sein. Aber auch das ist ihr gutes Recht und auch dann passt es eben nicht mehr zwischen ihr und O ooollliii . Ja, vielleicht hat sie auch viel zu wenig kommuniziert, vielleicht hat sie in ihrer (neuen?) Entwicklung versäumt, ihren Partner abzuholen und mitzunehmen. Kann Alles sein.
Aber letztendlich läuft einfach Alles auf eins hinaus: es hat nicht mehr gepasst zwischen den Beiden. Sie haben sich auseinander entwickelt. Und wahrscheinlich hat sie sich 'einfach' auch entliebt. Kommt vor. Häufig sogar. So wie man sich verliebt, kann man sich auch wieder entlieben.
Aber Schuld hat daran niemand.

Dann verstehe ich jetzt aber immer noch nicht, warum sie die Trennung jetzt mehrfach als Fehler bezeichnet hat und ihn doch gerne zurück möchte, wenn das doch alles nicht passt
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Dann verstehe ich jetzt aber immer noch nicht, warum sie die Trennung jetzt mehrfach als Fehler bezeichnet hat und ihn doch gerne zurück möchte, wenn das doch alles nicht passt
Weil es bequem und vertraut ist. Und weil man beim Anblick des gemeinsamen Kindes vielleicht wieder daran erinnert wird, warum man einmal zusammen gewesen ist.

Wie Ishtar Ishtar schrieb: Man kann auf das Vergangene auch liebevoll zurückblicken.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Woher soll ich das denn wissen? Wir wissen ja noch nicht einmal sicher, warum sie sich getrennt hat. Vielleicht haben ihre Pläne nicht geklappt und sie will wieder ins warme Nest. Vielleicht hat sie gemerkt, dass es nur eine kurzfristigre Spinnerei war, was sie da hatte. Vielleicht will sie nochmal in den sicheren Hafen, um in aller Ruhe von da aus den nächsten Schritt raus ins Leben zu planen. Vielleicht kann sie schlecht alleine sein. Vielleicht vielleicht vielleicht

Soll O ooollliii sie einfach fragen, dann weiß er es. Kommunikation ist der Schlüssel zu fast jedem Geheimnis in einer Beziehung :zwinker:
 

Benutzer183259  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Woher soll ich das denn wissen? Wir wissen ja noch nicht einmal sicher, warum sie sich getrennt hat. Vielleicht haben ihre Pläne nicht geklappt und sie will wieder ins warme Nest. Vielleicht hat sie gemerkt, dass es nur eine kurzfristigre Spinnerei war, was sie da hatte. Vielleicht will sie nochmal in den sicheren Hafen, um in aller Ruhe von da aus den nächsten Schritt raus ins Leben zu planen. Vielleicht kann sie schlecht alleine sein. Vielleicht vielleicht vielleicht

Soll O ooollliii sie einfach fragen, dann weiß er es. Kommunikation ist der Schlüssel zu fast jedem Geheimnis in einer Beziehung :zwinker:
Woher soll ich das denn wissen? Wir wissen ja noch nicht einmal sicher, warum sie sich getrennt hat.


Also bis vorhin lagen für dich die Trennungsgründe klar auf der Hand
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Also bis vorhin lagen für dich die Trennungsgründe klar auf der Hand
Och, komm, lies doch einfach mal richtig. Ich sagte dem TS lediglich, dass sie entgegen seiner Behauptung sehr wohl EINEN Grund genannt hat. Ob sie mehr Gründe genannt hat, wissen wir nicht, da der TS ja auch den einen schon nicht als Trennungsgrund erkannt hat. Wer weiß, wieviel Gespräche es schon vor der Trennung gegeben hat, der TS sie aber nicht als Gefahr für die Ehe erkannt hat.
Ebenso wissen wir (in diesem Fall wie auch O ooollliii ) nicht, ob sie weitere Gründe hatte, die aber nicht genannt hat.


Du glaubst wirklich, in dieser Frage hätte er noch nie gestillt?
Hat er? Wenn ja, dann sorry, dann habe ich das überlesen. Wo steht das denn, ich habe nur etwas von einer Vermutung seinerseits gelesen?
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
Und warum bezeichnet sie dann die Trennung im Nachhinein als Fehler? War dann plötzlich doch alles gut? Und der Inder und das Spa auf den Malediven doch nicht so wichtig?
Du verstehst das Kernproblem einfach nicht.
Beim weiterentwickeln geht es sich überhaupt nicht um materielles.
Es geht sich um den Alltag, um Veränderungen und die Monotonie zu durchbrechen.
Alltag kann wunderschön sein, aber auch Gift für die Beziehung.
Und dann kann man es ändern, wenn man möchte.
Ich finde das unheimlich wichtig.

Das sie trotzdem sentimental wird und in Erinnerungen schwelgt ist doch auch völlig verständlich. Die beiden waren lange zusammen und haben ein Kind. Auch wenn sie sich selbst für die Trennung entschieden hat, kann es sein das sie zwischendurch auch mal zweifelt.
Es braucht Zeit das alles zu verarbeiten. Ist das nicht menschlich?!
 

Benutzer6428 

Doctor How
Ich muss an der Stelle vor allem Mark11 Mark11 zustimmen.
Er beschreibt eine ziemlich häufig vorkommende Situation und er hat in meinen Augen auch recht damit, dass das sehr häufig vorkommt und die Rollenverteilung Mann / Frau zumindest mit DIESEN Begründungen sehr häufig genau so aussieht.

Warum ich so denke kann ich auch ziemlich gut begründen.
Ich würde sehr sehr viel Geld darauf verwetten, dass sie mit ihm geredet hat. Sie hat ihm Bücher gekauft die er nicht nur abgelehnt hat, er hat sie sogar verächtlich abgelehnt. Davor wird es Gespräche gegeben haben. Der TS schreibt selbst davon, dass es sie geredet haben.
An dieser Stelle, also nach Gesprächen aller Art (nicht nur in Beziehungen) gibt es jetzt 2 Richtungen, die eingeschlagen werden, wenn davon berichtet wird. Es gibt die Menschen, die von diesen Gesprächen erzählen...fast wortwörtlich, mit möglichst genauen Zeitabläufen, tlw. genauen Daten. Sie versuchen dem Leser möglichst genau darzustellen, was passiert ist, möglichst objektiv und möglichst so, dass eine Meinungsbildung möglich ist.
Dann gibt es die anderen, die das nicht tun. Da werden 3 Stunden Gespräch häufig in 2 - 3 Sätzen zusammengefasst und mit "Ich weiß gar nicht was er / sie wollte" oder mit "also ich glaube ja das war alles ganz anders" gekrönt. OHNE AUF 3 STUNDEN Gespräch einzugehen!! Ich möchte nochmal wiederholen: Es handelt sich hier um eine LANGE Beziehung, aus der ein mittlerweile 7 Jähriges Kind hervorgegangen ist. Es handelt sich um eine Trennung der Gespräche und ganze BÜCHER vorangegangen sind. Der TS schreibt dazu, dass die Trennung plötzlich kam.

Konkret heißt das, dass er alles weg wischt, was sie gesagt hat, sie als doof hinstellt und behauptet, es ginge ihr um Luxus. Das ist eine Vermutung, wie er selbst zugibt. Es kann ja nicht sein, dass es um Persönlichkeitsentwicklung geht..das ist vollständig abwegig, oder? Es MUSS um Geld gehen. Denn Geld ist einfach. Geld ist greifbar und das wichtigste daran ist: Man trägt keine Schuld. Ein handlicher Grund. Die Wahrscheinlichkeit, dass der stimmt ist unheimlich gering.

Wo ich nicht ganz sicher bin ist, ob sie wirklich zu ihm zurück will...es kann eine weitere Fehlinterpretation sein..oder es stimmt und sie hat andere Gründe.

Lieber TS. Ganz egal was du glaubst. Was Fakt ist und Fakt bleibt ist: Ihr habt diese Trennung nicht aufgearbeitet und du hörst nicht zu und nimmst deine Ex-Frau nicht ernst. Du berichtest hier nicht was sie sagt..das glaube ich dir nicht. Beziehungen sind kompliziert und Gespräche darüber auch. Ich kaufe dir einfach nicht ab, dass in all den Gesprächen nicht mehr gesagt wurde. Ich kaufe dir die Nummer mit dem Luxus auch nicht ab. Sowas gibt's nur bei "Verbotene Liebe" und "Marienhof" und dann will man so einen Menschen auch nicht in seinem Leben haben.

Wenn du mich von deiner Seite überzeugen magst, wenn werde mal ein bisschen konkreter. Was GENAU und MÖGLICHST wortwörtlich, kam denn von ihr? Was hat sie kritisiert? Wozu wollte sie dich wirklich motivieren? Was genau wollte sie unternehmen, machen? Wozu hast du immer wieder "nein" gesagt, wenn sie danach gefragt hat? Das müsste eigentlich schon in Stichworten eine ganze Seite füllen. Oder habt ihr wirklich nicht miteinander geredet?
 

Benutzer183259  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Du verstehst das Kernproblem einfach nicht.
Beim weiterentwickeln geht es sich überhaupt nicht um materielles.
Es geht sich um den Alltag, um Veränderungen und die Monotonie zu durchbrechen.
Alltag kann wunderschön sein, aber auch Gift für die Beziehung.
Und dann kann man es ändern, wenn man möchte.
Ich finde das unheimlich wichtig.

Das sie trotzdem sentimental wird und in Erinnerungen schwelgt ist doch auch völlig verständlich. Die beiden waren lange zusammen und haben ein Kind. Auch wenn sie sich selbst für die Trennung entschieden hat, kann es sein das sie zwischendurch auch mal zweifelt.
Es braucht Zeit das alles zu verarbeiten. Ist das nicht menschlich?!

Ich sehe das Kernproblem so:

Die Frau wollte den TE zu diesem Motivationskram drängen, wogegen er eine Aversion hat.
Und hat sie sogar öfter zu einem Jobwechsel gedrängt.

Hat also Veränderungen von ihm verlangt, die er BEWUSST nicht wollte, da er glücklich war.
Das wird hier aber andauernd als Verweigerung einer "positiver Weiterentwicklung" dargestellt, die er nicht gemacht hat, weil er die Frau nicht ernst nahm.
Und das stört mich hier so massiv, weil das nicht stimmt.

Ansonsten sagt man immer, man solle nicht versuchen, seinen Partner zu verändern.
Das hat die Frau aber getan und trotzdem ist der Mann hier irgendwie der Buhmann.
Hätte ja nur machen müssen, was die Frau verlangt und sie wären noch zusammen...
 

Benutzer183259  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich denke sie wollte damit indirekt sagen, dass sie mir nie fremd gegangen ist, was ich mir auch nicht vorstellen kann bzw. möchte, aber ich denke schon, dass sie sich damals in irgendjemand verguckt hat, der diesen ganzen Erfolg oder zumindest das nie endende Streben nach Erfolg ausstrahlt, was sie wow findet. Und dass kann dazu geführt haben, dass sie an ihren Gefühlen an mir gezweifelt hat. Aber dass ist lediglich meine Interpretation nach ca 1 Jahr, mein Bekanntenkreis meint sie hat sich in jemand verliebt, hat mich verlassen (kurz bevor etwas passiert ist oder danach) und es hat nicht geklappt und sie kommt jetzt wieder langsam zurück zum grundsoliden Bekannten, was in familiärer und partnerlicher Ebene passt, aber wo sie ihre Erfolgsstory alleine durchboxen muss (habe ich nichts dagegen wenn sie es schaffen will, wir waren nie voneinender wirtschaftlich abhängig unbeschadet davon dass man sich hier oder da natürlich unterstützt in jeder Ebene)

Haben denn Deine Bekannten irgendwelche weiteren Hinweise darauf oder ist es ebenso wie bei Dir eine Deutung/Vermutung?

Wie findest Du es denn, wenn sie Deinen Nacken krault oder Deine Hand nimmt?
Was macht das mit Dir?
Und kannst Du wohl in ihren Augen überhaupt noch genug Attraktivität ausstrahlen, wenn Dir der Hunger nach Erfolg fehlt?
 

Benutzer177659  (38)

Öfter im Forum
Das wird hier aber andauernd als Verweigerung einer "positiver Weiterentwicklung" dargestellt, die er nicht gemacht hat, weil er die Frau nicht ernst nahm.
Und das stört mich hier so massiv, weil das nicht stimmt.

Ansonsten sagt man immer, man solle nicht versuchen, seinen Partner zu verändern.
Das hat die Frau aber getan und trotzdem ist der Mann hier irgendwie der Buhmann.
Hätte ja nur machen müssen, was die Frau verlangt und sie wären noch zusammen...

Nee, das interpretierst Du so. Gesagt wird "Sie hat diesen Willen nach Veränderung bzw. dieses Aufstiegsstreben, er nicht.". Ohne Wertung.
Vorgeworfen wird ihm, dass er das beziehungsgefährdende Potenzial dieser Diskrepanz nicht gesehen hat. Wenn er das rechtzeitig gesehen hätte, dann hätten beide ja darüber (über die Diskrepanz ihrer Wert- und Zukunftsvorstellungen!) Gespräche geführt und eine Trennung wäre nicht überraschend gekommen.

Sie hätte, ganz klar, auch die Beziehungsgefährdung ansprechen sollen. Aber sie haben wir hier nicht vor dem Bildschirm, sondern ihn.

Die beiden hätten bei rechtzeitigem angehen der Diskrepanz ja sehen können, ob und wie sie sich annähern können.

Bei der Einschätzung, das die Trennung nicht aufgearbeitet ist, da stimme ich zu. Daher sehe ich einen Neuanfang der Liebesbeziehung kritisch.

So weiter wie jetzt grade, das denke ich würde klappen; sogar wenn noch Sex ins Spiel kommt. Die Beiden machen dann "Co-Parenting+", wenn man so will.
 

Benutzer183259  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Nee, das interpretierst Du so. Gesagt wird "Sie hat diesen Willen nach Veränderung bzw. dieses Aufstiegsstreben, er nicht.". Ohne Wertung.
Vorgeworfen wird ihm, dass er das beziehungsgefährdende Potenzial dieser Diskrepanz nicht gesehen hat. Wenn er das rechtzeitig gesehen hätte, dann hätten beide ja darüber (über die Diskrepanz ihrer Wert- und Zukunftsvorstellungen!) Gespräche geführt und eine Trennung wäre nicht überraschend gekommen.

Es wird ihm hier konkret vorgeworfen, dass er sie nicht ernst genommen hat.
Das IST doch eine Wertung.
Und das finde ich falsch.

Man kann die Wünsche des Partners durchaus ernst nehmen, aber zu dem Schluss kommen, dem nicht folgen zu wollen.
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber er hat sie doch nicht ernst genommen. Hätte er sie ernst genommen, wäre die Trennung nicht überraschend gewesen und er würde ihre Worte als Grund akzeptieren.

Das heißt NICHT, dass alles tutti wäre, wenn er nur auf sie gehört hätte. Aber hätte er ihre Aussagen ernst genommen, hätte er selber überlegen können, ob er diese Beziehung so noch wollte mit der Richtung, die seine Frau einschlagen wollte.
 

Benutzer183259  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Aber er hat sie doch nicht ernst genommen. Hätte er sie ernst genommen, wäre die Trennung nicht überraschend gewesen und er würde ihre Worte als Grund akzeptieren.

Das heißt NICHT, dass alles tutti wäre, wenn er nur auf sie gehört hätte. Aber hätte er ihre Aussagen ernst genommen, hätte er selber überlegen können, ob er diese Beziehung so noch wollte mit der Richtung, die seine Frau einschlagen wollte.

Warum sollte er denn die Beziehung beenden, wenn er damit zufrieden war?

Natürlich kann eine Trennung auch dann überraschend kommen, wenn man sich nicht in allen Punkten einig ist. Das ist doch nicht schwarz oder weiss.
In einigen Bereichen hat es sicherlich so gut funktioniert, dass der TE dachte, es wäre ausreichend.
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ach, komm, du widersprichst dir doch grade zunehmend selber.

Wenn der Partner sagt: "Ich bin unglücklich, ich verliere den Respekt vor dir, weil du nicht der Mann bist, den ich mir an meiner Seite vorstelle, ich möchte, dass du mal diese Ratgeber hier liest, damit du dich wieder zu dem Mann entwickelst, zu dem ich aufschauen kann" und man das ernst nimmt, dann kommt eine Trennung nicht überraschend, wenn man davon nichts umsetzt!

Das heißt nicht, dass man was davon hätte umsetzen müssen. Man darf die Ratgeber doof finden, mit sich und seinem Leben zufrieden sein und die Forderungen überzogen und dumm finden. Darf man jederzeit. Da ist man dann auch nicht "schuld" an der Trennung.
Aber sich hinzustellen und sagen "Ich weiß gar nicht, warum sie sich getrennt hat, lief alles super" kann man nur, wenn man das vom Partner kommunizierte eben NICHT ernst genommen hat. Oder zumindest nicht ernst genug.

Beides geht nicht: Das Unglück des Partners ernst nehmen UND es nicht bemerken. Da gibt es nur entweder/oder.
 

Benutzer183259  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Wenn der Partner sagt: "Ich bin unglücklich, ich verliere den Respekt vor dir, weil du nicht der Mann bist, den ich mir an meiner Seite vorstelle, ich möchte, dass du mal diese Ratgeber hier liest, damit du dich wieder zu dem Mann entwickelst, zu dem ich aufschauen kann" und man das ernst nimmt, dann kommt eine Trennung nicht überraschend, wenn man davon nichts umsetzt!

Hat sie das?
Ich möchte wetten, dass diese Worte in dieser Deutlichkeit so nie gesagt worden sind.
Darum widerspreche ich mir auch nicht.

Ich lese hier nur, dass die Frau diese Bücher gut fand, das umsetzen und ihren Mann mit dazu ins Boot holen wollte. Der das aber nicht wollte.
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
wie vorhin beschrieben, dass ich ihr zu sehr mit meinem Leben zufrieden war und nicht wie sie stets nach mehr und mehr Fortschritt strebe (sagt sie).

Dass ich sehr unflexibel bin

und sie leiert nur dasselbe Lied herunter, dass sie aufgehört hat mich zu bewundern, dass ich zu unflexible bin und mir nicht genug Ziele im Leben setze
Und das sind jetzt nur die Textstellen, die ich am Handy eben beim Schnellscrollen gefunden hab.

Also Ja, sie hat das alles gesagt, sogar mehrfach nach den Worten des TS.
 
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