Wie werde ich meine neuerworbenen Rueckenschmerzen los?

Benutzer133456  (49)

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Ich habe seit etwa einem Monat das Problem, dass ich in den fruehen Morgenstunden mit etwas aufwache, das ich als "Muskelschmerzen im mittleren/oberen Ruecken" beschreiben wuerde. Sobald ich mich aufrichte oder sogar aufstehe, verschwinden sie spurlos innerhalb von drei bis vier Minuten, aber solange ich auf dem Bett liegenbleibe, sind sie da.

Das hatte ich noch nie.

Mein erster Impuls war, Matratzenauflagen zu kaufen. Unser Bett ist ein IKEA-Bett mit starren Holzlatten, auf dem eine Federkernmatratze liegt (ebenfalls IKEA, hoehere Preisebene, relativ neu, vielleicht zwei Jahre alt). Wir besorgten die tollsten Memory Foam Auflagen, die wir kriegen konnten, fuer knapp unter tausend Euro. Memory Foam, mittelfest. Effekt: null. Ich wachte genau so auf wie vorher.

Also schlief ich auf dem alten Gaestebett aus Neuseeland (alte Schaumstoffmatratze, halb vom Nachbarhund gefressen, auf altmodischem Quietschmaschendrahtgeflecht, eigentlich eine Konstruktion aus England von ca. 1960) - gleiches Problem.

Also schlief ich auf der Ausklappcouch im Fernsehzimmer - gleiches Problem.

Also schlief ich auf dem alten Einzelbett, das ich in der Garage gefunden habe, starrer Lattenrost, teure superdicke Memoryfoammatratze - wieder gleiches Problem.

Es hat also nichts mit dem Bett zu tun. Wo kommt das her, und wie bekommt man sowas los? Ich liste mal hier alle Faktoren, die mir irgendwie bedeutsam vorkommen:
  • mein Lebensstil ist derselbe wie seit 15 Jahren, keinerlei Veraenderungen
  • ich kann keinerlei Fluktuation erkennen, egal, was ich auch tagsueber mache (autofahren, rumsitzen, wandern, Abendessen, kein Abendessen, Urlaub, Arbeit...)
  • ich bin Seitenschlaefer
  • ich habe eigentlich keinerlei Stress im Leben mehr
  • es gibt keine zeitgleiche Veraenderung von Mobiliar oder Gewohnheiten mit dem Beginn der Rueckenschmerzen.

Hat hier jemand schonmal aehnliches erlebt, und vielleicht sogar eine Loesung gefunden? Waere sehr interessiert.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Die allermeisten Rückenprobleme (wenn keine ernsten Schäden vorliegen - Arzt und so...) bekommt man mit entsprechendem Muskeltraining in den Griff. Muss nur sehr konsequent gemacht werden.
Ich komme gut klar, wenn ich bei entsprechend viel "Tagesbewegung" drei mal pro Woche Rückensport mache. Wird es weniger, kommen die Schmerzen butz wieder.
Man wird halt doch irgendwie nicht jünger...
 

Benutzer20277 

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Volle Zustimmung zu Guinans Beitrag. Wenn s dauerhaft bleibt, doch mal ggf zum Arzt und ne Bildgebumg machen.

Off-Topic:
Auch wenn es nicht hilft, aber: Mein erster Impuls auf die Frage im Titelthema war
"Weiterverkaufen bei Ebay Kleinanzeigen." :tongue: /OT]
 

Benutzer87146 

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Als Ergänzung zu den vorherigen Beiträgen: Zusätzlich zur Kräftigung braucht es Dehnübungen für Beine, Hüfte und Rücken. Ein Physiotherapeut oder ein gutes Fitnessstudio kann dir das zeigen.
 

Benutzer92501  (40)

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Hallo Tahini,

was mir damals geholfen hat, war ein Seitenschläferkissen. Zusätzlich mache ich bei Rückenproblemen in diesem Bereich Dehnübungen vor dem aufstehen.
Ich ziehe meine Beine Richtung Brust, lasse danach meinen Rücken auf der Matratze liegen und drehe meine Beine jeweils auf die Seite, danach winkel ich das "oben" liegende Bein an und ziehe noch meine Hüfte hinterher.

Zusätzlich nehme ich noch Magnesium zu mir, wenns was Muskuläres ist.

Viel Erfolg
Heike
 

Benutzer134235  (47)

Verbringt hier viel Zeit
Ich hab das auch seit ein paar Jahren. Genau so wie Du es beschreibst. Bei mir ist es vor allem im Winter und da ich bei offenem Fenster schlafe (ja, auch im Winter), denke ich, dass es muskulär ist. Durch die Kälte "verkrampft" sich der Nacken und/oder obere Rücken und am Morgen brauch ich dann auch erst einmal ein paar Minuten Bewegung.
Mir hilft, wenn ich dann halt was zum Schlafen anziehe - obenrum.
Das andere ist, wie bereits erwähnt, gute Muskulatur. Kräftigung einerseits und Dehnen anderseits. Und das wunderbare daran, es hilft auch sonst, sich im Alltag wohler zu fühlen... mir jedenfalls.
Leider mache ich das auch immer zu wenig und meist denke ich daran, wenn mir eben alles schon weh tut :cry:.
Ich glaube, das mit dem Bett ist einerlei und hat nur indirekt einen Einfluss auf Dein Problem. Ich habe auch schon verschieden Matratzen, Auflagen und dergleichen ausprobiert. Und interessanter Weise schlafe ich am Besten, direkt auf einer möglichst harten Unterlagen, z.B. nur mit einer Fitnessmatte auf dem Boden. Aber das muss nicht auch für andere das Richtige sein.
Probiere doch in nächster Zeit einmal die Kräftigungs- und Dehnübungen und schau, wie sich das mit den Rückenschmerzen verhält. Good luck...
 

Benutzer161394  (25)

Benutzer gesperrt
Ich meine das mein Vater das (ohne das jetzt böse zu meinen) mit zunehmendem Alter auch bekommen hat, sogar soweit, dass er schon früher morgens aufgestanden ist.

Machst du denn Sport der das ganze fördern/mindern könnte?

Der Körper ist ja durchgehend am verschleißen, deshalb kann es auch wenn du seit 15 Jahren den gleichen Lebensstil hast, durchaus jetzt soweit sein, dass der da an einem Punkt angelangt ist wo er gefördert statt gefordert werden müsste :ichsagnichts:

Ich hab dich irgendwie als Rucksack-Sportler in Erinnerung....kann ja sein, dass der durch das ganze Reisen mit den vollen Rucksäcken in Mitleidenschaft gezogen wurde...kann mich aber auch irren ... :grin:

Deshalb würd ich dir auch empfehlen mal zur Physio zu gehen :jaa:
 
G

Benutzer

Gast
Ich würde zum Arzt gehen. Die Ursache finden und dann schauen was man machen kann, ohne zu wissen woher es kommt ist das gänzlich sinnfrei.

Ich hatte in dem Bereich mal Schmerzen, auch nur im Liegen und es war etwas organisches.
Von daher weigere ich mich hier etwas zu empfehlen.

Gute Besserung!
 

Benutzer167777 

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin meine kompletten Rückenprobleme (häufig eingeklemmter Nerv zwischen den Schulterblättern und ständig wiederkehrende Verspannungen von dort bis in den Nacken) mit einer äußerst brutalen Ganzkörper-Physiomassage losgeworden. Die war vor etwa einem halben Jahr. Ich mache seither alles genauso wie vorher auch, nur ohne Schmerzen.

Die wunderbare Folterfrau hat gezerrt, gezogen, geruckt und was nicht alles (mit den Worten "Schrei ruhig, das bin ich gewohnt, das machen auch die Zweimeterkerle"), und es hat wie verrückt überall geknackt und geknarzt.

Zuguterletzt verabschiedete sie mich mit den Worten "Du wirst die nächsten zwei drei Tage wahrscheinlich noch an mich denken" und ergänzte auf meinen verwirrten Blick nur ein Wort: "Muskelkater".

Genauso war es dann auch. Zwei Tage Muskelkater, danach herrliches Nichts im Rücken. Würde ich jederzeit wieder hingehen, wenn da wieder etwas käme.

Ergänzung: Vorheriger Arztbesuch attestierte "starke Verspannungen" woher: "keine Ahnung", was tun: "Muskelrelaxans nehmen" (was zur Problemlösung gar nichts beitrug, nur hat mich das Zeug so dermaßen umgehauen - ich nahm wegen des geringen Körpergewichtes schon nur eine halbe - dass ich gut 18 Stunden im Bett lag und trotz Hunger und Durst nicht in der Lage war aufzustehen...)
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Wärest Du in Deutschland, würd ich dir raten....einen guten Orthopäden aufsuchen. Der sagt Dir dann, daß Du wahrscheinlich zu nem guten Physiotherapeuten darfst und das raustrainieren sollst.
Wird es ernster, also bleibender Schmerz, Vermeidungshaltung und so...kämen wahrscheinlich echte diagnostische Methoden dazu...Röntgen, Kernspin und für die esoterisch angehauchten (Privat-)Patienten irgendein Geistheilertanz.
Trägst Du regelmäßig sowas wie eine Umhängetasche, Rucksack auf nur einer Schulter? Lass es einfach mal für ein paar Tage sein...

Aber Training unter Anleitung ist meist noch die beste Lösung.
Physiotherapeuten können die Probleme meist gut wegbekommen, die sich noch nicht im System Körper festgesetzt haben und nur erste Anzeichen liefern...
 

Benutzer101233  (39)

Planet-Liebe Berühmtheit
Hört sich für mich nur nach einem Problem an... das stetige älter werden.
Gibt demnach drei Möglichkeiten:
1. nicht mehr älter werden
2. Rückentraining
3. Tabletten
Alle drei haben den Nachteil, hörst du damit auf, sind die Probleme ziemlich schnell wieder da.
 

Benutzer152906 

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ich habe mir damals ein Gelbett (ähnlich einem Wasserbett) gekauft. Damit waren die Schmerzen recht schnell weg und kamen bislang auch nicht zurück.
 

Benutzer167777 

Verbringt hier viel Zeit
Ein Arztbesuch ist kein Garant für eine (gesicherte oder überhaupt) Diagnose.

Letztes Jahr im Oktober war ich wegen des Rückens bei 4 verschiedenen Ärzten (Problem bestand schon länger und wurde immer schlimmer), bis ich die Arme nicht mehr heben konnte. Ende vom Lied: insgesamt 6 Wochen Arbeitsunfähig geschrieben, 1 Woche davon Krankenhausaufenthalt mit anschließender Selbstentlassung und ich weiß bis heute nicht, was es gewesen sein soll. Danach hatte ich noch weitere vier Wochen besser werdende Probleme, bis es dann langsam weg war. Mit den diversesten Medikamenten Spritzen die ganze Wirbelsäule entlang, Kortison, Celecoxib, Pregabalin, Ibu, Paracetamol, Novaminsulfon und beim Krankenhausaufenthalt irgendein Psychopharmaka Intravenös und oral.

Heute sind Magen und Darm kaputt.
So viel zu wichtigen Göttern in weiß :annoyed:
 
G

Benutzer

Gast
Ein Arztbesuch ist kein Garant für eine (gesicherte oder überhaupt) Diagnose.

Nö, deswegen holt man sich zur Not oder je nach Beschwerden auch eine Zweit oder Drittmeinung ein.
Ich habe einfach schon zu viel mitbekommen, wo vermeintlich harmlose Beschwerden, lebensbedrohende Diagnosen mit sich gebracht haben. Teilweise auch nach Jahren des Ärtzemarathons. Ich werde einen Teufel tun und jemand evtl Lebenszeit stehlen.
Rückenschmerzen können auch organisch sein und lediglich in den Rücken ausstrahlen. Nicht immer ist da der Gang zum Orthopäden das richtige.
 

Benutzer133456  (49)

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Nö, deswegen holt man sich zur Not oder je nach Beschwerden auch eine Zweit oder Drittmeinung ein.
Ich habe einfach schon zu viel mitbekommen, wo vermeintlich harmlose Beschwerden, lebensbedrohende Diagnosen mit sich gebracht haben. Teilweise auch nach Jahren des Ärtzemarathons. Ich werde einen Teufel tun und jemand evtl Lebenszeit stehlen.
Rückenschmerzen können auch organisch sein und lediglich in den Rücken ausstrahlen. Nicht immer ist da der Gang zum Orthopäden das richtige.
Und das ist genau das, worauf ich rauswollte. Irgendwie erinnere ich mich dunkel an was bzgl. "Linksherzinsuffizienz," bla... aber als alter Hypochonder kenne ich mich da zu gut, um damit irgendwo reinzustuermen - "Hilfe! Herr Doktor!..." aber solltest Du da heisse Tips haben, waere ich dankbar, wenn Du sie nennst, so dass ich mal vorrecherchieren kann, zur besseren Selbstbeobachtung.
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
Hat hier jemand schonmal aehnliches erlebt, und vielleicht sogar eine Loesung gefunden?
joa und deswegen muss ich auch keine diagnose abwarten, um über meine lösung zu berichten. :tongue:

meine vorgeschichte:
mit 24 hatte ich meinen ersten "hexenschuss" und hatte immer wieder probleme mit rückenschmerzen.
erst habe ich viel am schreibtisch gearbeitet, nach einigen jahren dann mehr und mehr körperlich gearbeitet und nach einleiten meiner privatinsolvenz habe ich letztlich einige jahre im straßenbau als pflasterer gearbeitet, wo man sich bekanntlich dann seinen rücken endgültig kaputt macht. :grin:

teilweise musste mir meine frau morgens die arbeitsschuhe zumachen, weil ich nicht mehr runter kam.
natürlich bin ich von arzt zu arzt gelaufen und bekam einfach keine richtige diagnose. das was man bekam war eine großpackung diclofenac 75mg, wo man sich morgens eine direkt nach dem aufstehen von reingepfiffen hat, dann eine zum frühstück gegen 9, eine zum mittag und dann nochmal eine am abend vor dem zubettgehen.
wahlweise noch mal hier und da eine, wenns gar nicht mehr weiterging.
(diclofenac tageshöchstdosis liegt offiziell bei 150 mg)

nach einigen jahren hat man mal ein mrt gemacht, um festzustellen, das ich einen bandscheibenvorfall habe, aber man muss ja artig sein und fleissig weiter puckeln. :zwinker:

meine hausärtin hatte mir dann den weisen rat gegeben, ich sollte doch die muckibude besuchen und so meine rückenmuskulatur trainieren.
wer mal irgendwann in seinem leben den ganzen tag gepflastert hat, weiß warum ich sie nur verständnislos angesehen habe und diese variante als völlig sinnfrei eingestuft hatte.

nach einigen jahren ging dann gar nichts mehr mit dem rücken und man war ständig krankgeschrieben.

was war letztlich meine lösung des problems?
3 mal wöchentlich 2 stunden muckibude und siehe da ... nach 3 monaten konnte ich auf alle schmerzmittel verzichten und hatte so gut wie keine beschwerden mehr.
allerdings war meine muckibude angehangen an einen gelernten physiotherapeuten, der mir genau alle wichtigen übungen gezeigt hat die ich machen soll und gleichzeitig mir auch alle geräte und übungen gesagt hat, die ich unbedingt vermeiden muss!
seit meine frau erkrankt ist, bin ich aber auch nicht mehr zum training gegangen und habe eigentlich auch keine nennenswerten rückenschmerzen mehr, bis auf manche tage.
ich sollte mal wieder losgehen. :engel:

mein rat an dich wäre also erstmal:
beim doc abchecken lassen, ob etwas gegen gezieltes training spricht bzw. abchecken lassen, das nichts anderes die ursache für die schmerzen verantwortlich ist.
dann regelmäßiges und ausgiebiges trainieren der gesamten rücken- und bauchmuskulatur!

gleichzeitig sollte man sich im klaren darüber sein, das wenn man äter wird, es normal ist das hier und da was zwickt und zwackt, denn letztlich ist der körper auch im laufe des lebens am verschleißen.
deswegen kann man auch gezielt mit muskeltraining beispielsweise seine bandscheiben und sein skelett entlasten und schmerzen entgegen wirken. :zwinker:

mit 46 auch mal ein bisschen rückenschmerzen zu haben, halte ich jedenfalls für normal und für wenig spektakulär. :grin:
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer155480 

Sehr bekannt hier
Tahini, ich habe mit einem Physiotherapeuten gesprochen, als ich Rückenschmerzen bekam. Er hat mir einige Übungen gezeigt, die ich regelmäßig mache und die mir gut helfen. Dazu kommen, ganz 'schulmedizinisch', Einlagen für die Schuhe, da meine Beine unterschiedlich lang sind.
 

Benutzer101233  (39)

Planet-Liebe Berühmtheit
allerdings war meine muckibude angehangen an einen gelernten physiotherapeuten, der mir genau alle wichtigen übungen gezeigt hat die ich machen soll und gleichzeitig mir auch alle geräte und übungen gesagt hat, die ich unbedingt vermeiden muss!
Das würde mich jetzt aber mal genauer interessieren, um welche es sich da handelt, im Positiven wie auch im Negativen. :thumbsup:
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
ich würde ebenfalls erst zu doc (orthopäden - sowas gibts bestimmt auch in schweden? :tongue:) raten und dann ggf. zu gezieltem muskeltraining.

ich hab mich jahrelang mit rückenschmerzen rumgeschlagen - fing an nach nem unfall mit geprellter hüfte und rippen, ich konnte wochenlang kaum laufen, also nochmal gut muskeln abgebaut. dazu mein job, den ganzen tag vorm pc... mein einziger sport war einkaufen (inkl. schwerem rucksack, versteht sich) und 4 etagen treppen pro tag. da bewegung tendenziell noch mehr weh tat war ich dazu natürlich null motiviert.

irgendwann hab ich mich dann doch mal überwunden und bin zum orthopäden... also nach dem seinen einrenkkünsten waren die schmerzen im oberen rückenbereich dann spontan weg, der untere bereich wurde genauer untersucht per mrt: kleiner bandscheibenvorfall => rehasport auf verordnung, alternative wäre langfristig ne op, darauf hab ich kein bock.

das mache ich jetzt genau diesen monat, ich hab mich für gerätesport entschieden (wassergymnastik oder gruppensport wären auch noch drin gewesen). am 1. hatte ich einführung: mir wurden die geräte gezeigt, die übungen daran, die einstellungen, sie wurden auf meine leistungsfähigkeit eingestellt, einzelne geräte darf ich aktuell nicht nutzen weil erst andere muskeln aufgebaut werden müssen.

die einführung war kein richtiges training, nur einzelne übungen an jedem teil... glückerlicherweise wars freitag, denn die nächsten drei tage bin ich mehr im schneckentempo gehumpelt. mir war ja klar dass ich kaum muskeln mehr hatte, aber wie sehr ein körper obendrein einrosten kann (diese schmerzen in den hüften...) und was für muskeln ein menschlicher körper eigentlich hat die weh tun können... :X3:

tja, aktuell habe ich grademal 6 trainingseinheiten (jeweils etwa eine stunde an insgesamt 7 geräten) absolviert, leistungssteigerung von zwischen 12 und 26% (oberkörper, rumpf, unterkörper), meine haltung ist definitiv besser und schmerzen? naja, hin und wieder nen muskelkätzchen wenn ich den widerstand wieder höher gestellt habe, aber insgesamt... verdammt gute sache, mein rücken ist zu 95% brav.

hätt ich eher geahnt was sowas bewirken kann hätte ichs nicht jahre vor mir hergeschoben. ich dacht immer da sei was wirklich kaputt... dabei fehlten offenbar nur die stützenden muskeln.

achja, anfangs habe ich - zur entlastung - noch einen rückengurt bekommen, der auch schon echt gut tat und vermeidungshaltung unterdrückte, aber das ist eher was für den unteren rückenbereich denke ich.
 
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