Wie viel Wert legt ihr auf Pünktlichkeit?

S

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Gast
Ich bin eine notorische Zuspätkommerin. :ashamed:
Zwar versuche ich immer pünktlich zu sein, aber sobald ich merke, dass ich noch etwas Zeit habe, verfalle ich in so einen Bummelzustand, der dann dafür sorgt, dass ich doch wieder zu spät dran bin. :rolleyes:

Allerdings passiert mir das nur bei privaten Treffen. In der Schule, Ausbildung oder Uni bin ich nie zu spät gekommen. Bei privaten Treffen komischerweise immer. Meine Freunde wissen das und werfen mir das inzwischen auch nicht mehr vor.
Selbst wenn mein Freund und ich zusammen mit jemanden verabredet sind, kommen wir wegen mir zu spät. Früher hatten wir deswegen sogar hier und da Streit, denn mein Freund ist immer überpünktlich. Inzwischen sagt er nichts mehr und lässt mich einfach machen bzw. akzeptiert, dass wir dann eben ein paar Minuaten später dran sind. Er sieht ja, dass ich mir zumindest Mühe gebe. :grin:

Mein Rekord liegt bei 4 Stunden Verspätung. Da war ich mit einer Freundin bei ihr zu Hause verabredet. Auf dem Weg zu ihr sprach mich ein Typ an, der mich zum Kaffee einlud. Meiner Freundin hatte ich aber bescheid gesagt. Unangenehm war es mir trotzdem, aber der Typ war so nett. :grin:
 

Benutzer102949 

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Was ich fast unglaubwürdig finde ist, dass die deutliche Mehrheit von sich behauptet (über)pünktlich zu sein. Wenn ich mir dann aber angucke wieviele von meinen Kommilitonen, Freunden, Verwandten teils arge Probleme mit der Pünktlichkeit haben, dann fällt mir das fast schwer zu glauben :grin:

Ich kenne wirklich nur sehr wenige Leute, die sich wie ich auf die Minute an die vereinbarte Zeit halten, der Rest kommt IMMER zu spät.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Wenn ich mich mit jemandem verabrede, dann erwarte ich, dass derjenige mir gegenüber so viel Respekt an den Tag legt, dass er sich a) bemüht, pünktlich zu kommen, und b) mich benachrichtigt, falls er es wider Erwarten doch nicht rechtzeitig schafft.

Wer das beherzigt und mich auch nicht bei jedem Treffen ewig warten lässt, dem verzeihe ich natürlich die ein oder andere kleine Verspätung. :zwinker:

Notorische Zuspätkommer und Leute, die mich ohne Nachricht warten lassen, kann ich entsprechend überhaupt nicht leiden. Für mich signalisiert das: Deine Zeit kann man ruhig verschwenden, das ist für mich nicht wichtig.
 

Benutzer102949 

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Am besten finde ich ja die Ausreden, die mir dann erzählt werden, weshalb sie zu spät gekommen sind. Das geht über "Ich musste meinen Bruder zum Psychiater fahren und das dauerte länger als erwartet" bis hin zu "ich konnte heute morgen einfach nicht aus meinem Bett aufstehen".

Natürlich ärgere ich mich trotzdem wahnsinnig darüber. Aber woran liegt das eigentlich, dass man entweder pünktlich oder immer unpünktlich ist?! Gibt ja doch immer nur die zwei Gruppen.

Mittlerweile habe ich mir angewöhnt auch nicht mehr pünktlich zu kommen. Dann nehme ich eben erst den nächsten Bus und bin dann 20min später da. Nur hat sich das bisher auch nie gelohnt, denn selbst dann war ich meistens die 1.

Wir arbeiten zu Dritt, und da ich offensichtlich als einzige Wert auf Pünktlichkeit lege, stoße ich da auf Granit. Was leider ziemlich schade ist, denn wenn man sich gegenseitig nur noch anpflaumt ist die Gruppenarbeit sozusagen zum Scheitern verurteilt. Es ist ätzend.
 
M

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Gast
Ich finde Unpünktlichkeit ansich nicht schlimm, ich hasse nur das Warten und bin extrem ungeduldig. Wenn ich mich in der Zeit sinnvoll beschäftigen kann, ist es mir relativ egal, wenn sich jemand verspätet, solange die Person früher oder später noch auftaucht und dadurch nicht sämtliche Planung über den Haufen geworfen wird.

Ein Härtefall in Sachen Unpünktlichkeit ist eine Freundin von mir. Wenn wir uns treffen, komme ich immer eine halbe Stunde absichtlich "zu spät" und dann passt es gerade so, weil sie dann auch in den nächsten paar Minuten auftaucht. Das hat mich früher auf 180 gebracht, aber ich kann ihr partout nicht verklickern, wie nervig das ist. Sie meint das auch gar nicht böse, sondern ist einfach nur verplant. Wenn man das weiß, lässt sich damit ja ganz gut umgehen. Ansonsten kenne ich keine notorischen Zupätkommer bzw. sobald ich einen kennenlerne, stelle ich mich wie oben auf sein Verhalten ein.

Ich selbst bin eigentlich meist pünktlich, es kann höchstens mal sein, dass ich mich beim Verkehr verschätze und deshalb ein paar Minuten länger brauche. Das teile ich dem Wartenden dann aber auch mit. Mehr als 'ne Viertelstunde verspäte ich mich aber nie ohne wirklich triftigen Grund.
 

Benutzer101233  (39)

Planet-Liebe Berühmtheit
Pünktlichkeit hat für mich was mit Zuverlässigkeit zu tun und ist damit für mich ganz wichtig.
Auf Arbeit muss ich das einfordern, selber bin ich auch immer früher da, sonst kann ich hier gleich dicht machen.
Im privaten Bereich mache ich sicher Abstriche, obwohl ich da auch schnell unruhig werde, aber die Dame holt die verlorene Zeit meisst schnell wieder auf ohne das ich zu früh komme. :grin:
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin - so weit ich es kalkulieren kann und nichts unvorhergesehenes geschieht - ziemlich pünktlich und empfinde Unpünktlichkeit als respektlos - das ärgert mich ab einem gewissen Maß dann schon. Das akademische Viertel ist noch ok, aber spätestens dann sollte man doch zumindest mal Meldung und ne realistische Ankunftsprognose abgeben. Wenn's darum geht, mich von zu Hause abzuholen oder vorbeizukommen, ok, da kann ich auch mal länger warten - solange keine Folgetermine anstehen. Aber bei anderen Verabredungen? Da könnte ich mich dann schon mal aufregen. Bei Leuten die eh immer zu spät kommen nicht ganz so, da kalkuliere ich das inzwischen ein. :grin: Aber trotzdem: Zeit ist ein kostbares Gut, die lasse ich ungern von anderen verschwenden. Die verschwende ich lieber selber. :zwinker:
 

Benutzer107115 

Verbringt hier viel Zeit
Bei Pünktlichkeit bin ich spießig ohne Ende... Ich sehe immer zu das ich pünktlich bin, und ich habe drei kleine Kinder, das kann man alles vorher mit einplanen und ansonsten wird bescheid gesagt, in Zeiten wo jeder ein handy hat ist das jawohl auch kein Problem mehr...

Leute die zu früh kommen finde ich persönlich übrigens genauso unhöflich, wie die die zu spät kommen...
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Zu 95% bin ich mindestens 5 Minuten zu früh.
Pünktlich bin ich zu 99%.

Wenn ich mal zu spät komme (egal wohin), dann muss wirklich was brisantes und unvorhergesehenes dazwischen kommen (z.B. Auto springt nicht an).

Ich hasse Unpünktlichkeit!! Und noch mehr hasse ich die, die über ihre chronische Unpünktlichkeit auch noch lachen und wenn man sich beschwert, dann nehmen sie einen nicht ernst. :kopfwand
Unpünktlichkeit ist für mich gleich zu setzen mit Faulheit.
 

Benutzer46728 

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Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren, da ich in den vergangenen Monaten immer wieder damit konfrontiert werde.

Zu welcher Gruppe zählt ihr euch eher? Zu denen, die auf die Minute genau zum vereinbarten Treffpunkt erscheinen oder seid ihr eher die, die sich an die "akademische Viertelstunde" halten? Oder kommt ihr öfter noch später?

Ab wann ist bei euch die Schmerzgrenze erreicht, wenn euer Partner/Kollege/Freund nicht zum vereinbarten Zeitpunkt erscheint?


Ich schildere euch mal meine Situation.
Wir machen gerade in einem Studienfach Gruppenarbeit, das zieht sich schon über das ganze Semester. Bisher war es der absolute Ausnahmefall, wenn alle pünktlich erschienen sind.
Beispiel1: Kommilitone sagt 1,5 Std. nachdem wir uns schon längst treffen wollten per SMS, dass ihm etwas dazwischengekommen ist und er sich um nochmal 2 Stunden verspätet. 2 Stunden später kommt noch eine SMS, dass es nochmal 2 Stunden später werden könnten. Bis er dann kam, waren es um die 6,7 Stunden, die vergangen sind.
Beispiel2: Kommilitone erscheint nicht zum Treffen. Nachdem 2 Stunden vergangen sind, schreibe ich ihr eine SMS, wo sie bleibt. Sie hat verschlafen und ist in einer halben Stunde da. Bis sie dann kam verging über eine Stunde.
Beispiel3: Vereinbart war 9:30h. Erschienen sind beide erst um halb 2, weil sie aufgrund falscher Arbeitsaufteilung eine Nachtschicht einlegen mussten.


Und das beste: Anstatt einer Entschuldigung oder zumindest einer Erklärung musste manchmal sogar diskutiert werden, ob sie nun 2 oder 2,5 Stunden zu spät gekommen sind. Bisher kam nur sehr selten eine Nachricht, dass sie sich verspäten. Die Info bekam ich meistens nur dann, nachdem ich ihnen hinterhergerannt bin.

Die Frage an euch: Wie würdet ihr euch an meiner Stelle verhalten?

Ich persönlich habe schon immer großen Wert auf Pünktlichkeit gelegt, weil ich so erzogen wurde. Es ist mMn dem anderen gegenüber einfach respektlos, wenn man ihn ewig sitzen lässt oder sein Leben nicht organisiert kriegt. Aber eigentlich bin ich nicht so wahnsinnig empfindlich. Wenn jemand eine halbe Stunde zu spät kommt, komme ich damit klar. Aber nach einer Stunde bin ich richtig genervt und wenn es noch länger ist, dann auf 180.
Das Problem ist aber, wie macht man das dem anderen klar und das am besten so, dass er langfristig auch davon lernt? Ich frage mich bei solchen Kandidaten wie die oben genannten immer, wie das später mal im Berufsleben funktionieren soll. Die werden doch gleich am 3. Tag hochkant rausgeworfen :rolleyes:

Also in deiner Situ würde ich das dem Dozenten melden, es gib auch gewisse Grenzen und mit MEHREREN STUNDEN mehrmals ist diese Grenze überschritten.
Ich pendle 2.5 Std in die Uni und hab mich einmal ne 3/4 Std verspätet, was an der DB lag, das habe ich rechtzeitig mitgeteilt, wir haben s verschoben. Dafür habe ich auch freiwillig die gesamte Präsentation übernommen. Kurz vor dem nächsten Termin sagte mir eine per SMS, dass sie jetzt nicht für eine 20min-Besprechung den Berg hochfahren würde (15 min), da ist mir die Hutschnur geplatzt. Naja, ich habe eine 1.0 und sie eine 2.0 (weil die Noten nicht mehr als eine Note auseinander gehen dürfen), somit bekommt jeder das zurück, was er verdient.

Wenn es um die Uni geht, habe ich mit Gruppenarbeit so viel Mist erlebt, dass ich meist einfach ziemlich alles allein gemacht habe und nur einmal Jmd verpfiffen habe, sonst immer sehr gute Noten bekommen und niemanden verpetzt habe.

Außerhalb der Uni sieht s bisschen anders aus. Wenn Jmd wegen der DB zu spät kommt, ist das vollkommen okay (ich kenne das ja), wenn es jedes Mal vorkommt, komme ich einfach immer 20min später. Aber das ist eig so gut wie nie der Fall. Verspätet sich mein Freund wegen der Arbeit bzw Stau, ist das vollkommen okay. Würde er jedes Mal deutlich zu spät kommen, "weil er fertigzocken wollte" oder "sich festgequatscht", wäre das was anderes. Kam aber noch nie vor.
 
R

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Gast
Ich bin immer pünktlich.

Bei offiziellen Dingen wie Uni, Job o.ä. bin ich immer etwas vor dem vereinbarten Zeitpunkt da, bei privaten Treffen komme ich meistens genau zur vereinbarten Zeit, weil außer mir eh niemand früher kommt und ich mir abgewöhnt habe, dann immer 5-10 Minuten vor der Kneipe/dem Café auf meine Freunde zu warten.

Einzig wenn ich einen Kumpel daheim besuche wird es manchmal später als vereinbart, aber dem ist das auch egal, der ist selber meistens noch nicht fertig mit duschen/aufräumen wenn ich dann mal ankomme.

Mich nervt Unpünktlichkeit, wenn man nicht Bescheid gibt und ich keine Ahnung habe, wie lange ich noch warten muss. Wenn jemand schreibt, er kommt 15 Minuten später, finde ich das okay, dann weiß ich ja, was los ist und muss nicht befürchten, vergessen worden zu sein. :tongue:
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hängt natürlich alles auch von der Situation ab und ein paar Minütchen sind auch kein Problem.
Notorische und ausgeprägte Unpünktlichkeit sind für mich aber immer auch ein Hinweis azf Respektlosigkeit, Egozentrismus, geringe Fähigkeit zur Perspektivenübernahme und soziale Inkompetenz insgesamt.
 

Benutzer102949 

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Also in deiner Situ würde ich das dem Dozenten melden, es gib auch gewisse Grenzen und mit MEHREREN STUNDEN mehrmals ist diese Grenze überschritten.

Bisher habe ich auch nur 1x jemanden verpfiffen. Lag aber nicht an Unpünktlichkeit, sondern weil ich die Arbeit komplett alleine übernommen habe und da war für mich die Grenze längst überschritten. Habe dann auch eine 1,3 bekommen, wohingegen meine Kommilitonin durchgefallen ist. War mir dann aber auch egal.

Bisher habe ich es so gehandhabt, dass ich dann einfach immer früher gegangen bin. Da haben sie fast immer ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt, aber wenn ich als einzige schon mehrere Stunden vorher da war, sehe ich nicht ein wegen ihrer Unpünktlichkeit erst Stunden später nach Hause gehen zu können.

Wie gesagt, ihre Arbeit machen sie, darüber kann ich mich nicht beschweren, es ist nur die chronische Unpünktlichkeit, die mich fast jeden Tag zur Weisglut bringt. Und wenn ich mich nur deshalb beim Dozenten beschweren würde, fände ich das irgendwo auch mies und ein bisschen kindisch.

Zum Glück ist das Semester auch bald vorbei, sind nur noch ein paar Wochen. Ich kann das nur nicht nachvollziehen, weshalb sich kaum einer mal ein wenig bemüht pünktlich zu sein.
 

Benutzer93210  (38)

Öfters im Forum
Pünktlichkeit ist für mich eine Art Respekt zu zeigen, ich komme weder 30 Minuten zu früh noch 10 Minuten zu spät.

Falls mich mal die Umstände dazu zwingen später zu kommen (Unfall, Stau oder dergleichen) rufe ich meist kurz an und sage ich komme etwas später.

Anderst herum erwarte ich das von den meisten nicht mehr, die Tugend derPünktlichkeit ist irgendwie verkümmert, die emsiten sehen das sogar als eine Art lässigkeit an.
 

Benutzer36171 

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Ich komme immer so ungefähr, was zwischen 5 Minuten zu früh und 5 Minuten zu spät alles sein kann. Ab und zu können es auch mal 10 Minuten später sein, aber dann schreibe ich kurz eine SMS. Ich finde Unpünktlichkeit an sich auch nicht sonderlich schlimm. Das Warten nervt, aber mei, solange es im Rahmen bleibt...
 

Benutzer9517  (31)

Benutzer gesperrt
„Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden, obwohl sie dem Menschen das Kostbarste stehlen: nämlich die Zeit.“

(Napoleon Bonaparte)


Ich gebe mir Mühe, pünktlich zu sein.
 

Benutzer102949 

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„Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden, obwohl sie dem Menschen das Kostbarste stehlen: nämlich die Zeit.“

(Napoleon Bonaparte)

Köstlich :grin:

Das werde ich mir merken und bei der nächsten Gelegenheit Napoleon zitieren, wenn meine lieben Kollegen noch einmal behaupten sie können mich nochmal 1, 2 Stunden sitzen lassen. :rolleyes:
 

Benutzer79269 

Verbringt hier viel Zeit
Naja Pünktlichkeit zähle ich zu Höflichkeit, Vertrauen und Zuverlässigkeit! Es heißt ja, Pünktlichkeit ist fünf Minuten vor der Zeit. Ich hatte mich auch schon mal verspätet, kann passieren aber nie mehr wie 30min. wenn sowas mal passiert ist. Sonst stehe ich zu 99% pünktlich auf der Matte wo ich erwartet werde. Aber 2 Std. oder noch mehr ist für mich schon keine Verspätung mehr...
 

Benutzer56469  (36)

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Mir ist Pünktlichkeit schon sehr wichtig. Ich HASSE es regelrecht wenn jemand zu spät kommt und NICHT Bescheid sagt. Ich bin jemand der zu Terminen oder Verabredungen IMMER 5-10min früher erscheint. Dementsprechend fahre ich auch früher weg, man weiß NIE wieviel Verkehr ist, wie die Straßenverhältnisse sind usw.
 
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