Wie viel für Wohnung ausgeben?

Benutzer101786 

Benutzer gesperrt
Also wie viel würdet ihr maximal für eine wohnung ausgeben in meinem Fall?

ihc studiere ja und habe eine supertolle wohnung gefunden, die soll 410 € warm kosten. bei uns in der stadt sind die wohnungen nicht grad günstig und die vergleichbar großen wohnungen und sogar kleinere wohnungen sind z.t. teurer als diese. außerdem liegt sie direkt in der innenstadt und auch nicht weit weg von der uni.

würdet ihr sie nehmen? wenn sie gut ist?

ich bekomme halt unterhalt von meinen eltern (650 €) und halt noch handy und uni-gebühren bezahlt. hab irgendwie bedenken, dass das arg knapp werden könnte, aber ich könnte ja mir ja noch einen job suchen?

was würdet ihr machen?

der vorteil an der whg wäre halt noch, dass das eine der wenigen wohnungen ist,wo man auch ne waschmaschine anschließen kann, die anderen haben sowas nicht und dann müsste man ständig in einen waschsalon....
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Ich sähe mich statt nach einer Wohnung nach einer Wohngemeinschaft um, da lässt sich meist Einiges sparen.
 
V

Benutzer

Gast
Ich hatte zu Beginn meines Studiums auch etwa so viel zur Verfügung.
Mir wären über 400€ zu teuer gewesen, da kommt dann ja noch Strom dazu, oder?

Ich bin dann in eine andere Stadt gezogen, ganz in die Nähe des Bahnhofs. So bin ich in 1 Minute am Bahnhof, in 20 Minuten in der Unistadt und in 30 Minuten in der Uni (also von zu Hause aus). Habe zu Beginn nur 280€ warm bezahlt für 43qm (kleinere Wohnungen kamen für mich nicht in Frage, da ich komplett von zu Hause weggezogen bin, bei meinen Eltern steht nichts mehr von mir). Die allermeisten WG-Zimmer in meiner Uni-Stadt sind teurer.

Käme für dich eine Wohnung außerhalb des Studentenzentrums in Frage? Wohnungen außerhalb sind fast immer günstiger.
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Mir wärs zu viel.
Meine Studentenwohnung hat mich 150 Euro warm gekostet (war eine WG zu zweit). Bin heilfroh, dass sie nicht teurer war, hab mich durch das Studium schon genug verschuldet.
Nach dem Studium hatte ich eine Wohnung alleine für um die 300 Euro warm, später dann 255 Euro.
Waren alles Wohnungen unter 30qm, für mich alleine aber ausreichend.

Wenn du finanziell hin kommst, dann spricht sicher nichts gegen die Wohnkosten.
Wie groß ist die Wohnung denn?
 

Benutzer7157 

Sehr bekannt hier
240 € zum leben wäre mir definitiv zu knapp kalkuliert. zudem fänd ich es unangemessen von so wenig geld so einen großen batzen für miete abdrücken zu müssen, da stimmen die relationen irgendwie nicht.
ich würde wohl eine kleinere und günstigere wohnung nehmen.
 

Benutzer101786 

Benutzer gesperrt
also die wohnung hätte 55 qm

tja, ob ich finanziell hinkomme, wüsste ich gerne...meint ihr denn, dass das finanziell hinhauen könnte? genug zeit für einen nebenjob (und wenns nur bei rewe regale einräumen ist) hätte ich zumindest.

außerhalb wohnen möchte ich nicht, möchte gerade zu fuß in die stadt und zur uni und dann nicht zu lange laufen müssen. (ich hasse fahrrad fahren und bustickets sind bei uns nicht automatisch dabei).

also
miete
strom
internet
essen
kosmetik
sportverein
....hab ich noch was vergessen?

---------- Beitrag hinzugefügt um 17:46 -----------

ich würde wohl eine kleinere und günstigere wohnung nehmen.
ja, weiter umgucken wollte ich mich sowieso. im haus nebenan sind kleinere 1-zimmer-whg frei, aber da stehen keine preise im internet und da muss ich morgen mal anrufen
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Gibt ja nicht nur EINE WG in der ganzen Stadt...

Zu den 410 Euro Warmmiete kommen noch weitere Kosten, wie bereits erwähnt, zum Beispiel Strom - fürs Wohnen wär mir das zu viel angesichts Deiner aktuellen Einkünfte.

Was ist so supertoll an der Wohnung? Wie groß ist sie? Wie viel zahlst Du aktuell fürs WG-Zimmer - und wie groß ist das? Wie kommst Du aktuell mit Deinen Finanzen hin? Abhängig von der Art der WG-Haushaltsführung kanns sein, dass Du in einer Wohnung allein auch in der Hinsicht höhere Kosten hast.

Ich zöge auch eher eine Wohnung in Betracht, die nicht in der Innenstadt liegt, natürlich abhängig vom ÖPNV.

[Edit: Fragen haben sich zum Teil erledigt... ;-)]

Eine 55 m² große Wohnung halte ich während des Studiums für Luxus, den man sich erst einmal leisten können muss. Auch der Anspruch, am besten alles zu Fuß zu erreichen, ist recht hoch.
Wie viel kostet ein Busticket pro Monat?
 

Benutzer84947 

Verbringt hier viel Zeit
Also wie viel würdet ihr maximal für eine wohnung ausgeben in meinem Fall?
Das kommt absolut auf die Stadt an. Jetzt werden sich viele Leute aus kleinen Nestern melden und sagen "niemals, viel zu teuer!!!".

Man muss dabei aber immer betrachten um welche Stadt es sich handelt. Welche ist es denn?

Oh ich sehe gerade 55m², ich finde es zu groß für eine Studentin, da findest du sicher was auch um die 30/40m² für deutlich weniger Geld.

Unter anderen Gesichtspunkten hätte ich es ok gefunden, ich habe als Student 450 warm gezahlt für 30m².
 
V

Benutzer

Gast
Wie gesagt, ich wäre damit nicht hingekommen.
Ich finde das Restgeld echt knapp bemessen. Und einen Job zu finden ist nicht immer so wahnsinnig easy - ich kann z.B. seit 2 Semestern nicht nebenbei arbeiten, weil ich keinen Job finde, wo die Arbeitszeiten passen (hab öfter sehr spät Uni). An deiner Stelle würde ich mich wenn, dann ERST um einen Job bemühen, bevor du eine so teure Wohnung beziehst. Am Ende stehst du nämlich sonst da und weißt nicht, wie du über die Runden kommen sollst, weil dir das Geld nicht reicht und du keinen Job findest.
 

Benutzer15352 

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Hui, also 410€ find ich für ne Studentenbude arg teuer - da hab ich in München (!) ja noch 100€ weniger gezahlt :zwinker:. Aber gut, 55qm sind auch nicht gerade klein. Frage: Benötigst du alleine wirklich so viel Platz? 240€ zum Leben halte ich für arg knapp bemessen, zumal Strom ja noch dazu kommt (das werden wohl auch nochmal an die 35€ sein). Dann noch ne Monatskarte für ca. 30€, Lebensmittel + Haushaltskram und Kosmetik, ca. 150€ - und schwupps bist du am Limit. Dabei fehlen noch Kopiergeld ca. 10€, Büchergeld ca. 30€, Internet + Telefon ca. 30€, Handy ca. 10€, Kino oder mal was trinken gehen ca. 15€, Kleidung, Hobbies, Geld für Reparaturen, Geburtstagsgeschenke, etc. pp.

Da wäre es wirklich sinnvoll, sich einen Nebenjob auf 400€-Basis zu holen :zwinker:.
 

Benutzer101786 

Benutzer gesperrt
nagut, vergleichweise dazu ist mein wg-zimmer: glaube ca 23 qm oder etwas mehr und ich zahle 300 all inkl.

achso, ich werde die wohnung erst am dienstag besichtigen, kenne daher nur die beschreibung und fotos bisher.

@arsamandi: göttingen

---------- Beitrag hinzugefügt um 17:56 -----------

Hui, also 410€ find ich für ne Studentenbude arg teuer - da hab ich in München (!) ja 100€ weniger gezahlt :zwinker:. Aber gut, 55qm sind auch nicht gerade klein. Frage: Benötigst du alleine wirklich so viel Platz? 240€ zum Leben halte ich für arg knapp bemessen, zumal Strom ja noch dazu kommt (das werden wohl auch nochmal an die 35€ sein). Dann noch ne Monatskarte für ca. 30€, Lebensmittel + Haushaltskram und Kosmetik, ca. 150€ - und schwupps bist du am Limit. Dabei fehlen noch Kopiergeld, Büchergeld (je nach Studium kann man dafür locker 30€ pro Monat usätzlich kalkulieren), Internet + Telefon ca. 30€, Handy ca. 10€, Kino oder mal was trinken gehen ca. 15€, Kleidung, Hobbies, etc. pp.

Da wäre es wirklich sinnvoll, sich einen Nebenjob auf 400€-Basis zu holen :zwinker:.
nunja, benötigen würde ch den platz weniger, aber größere wohnung ist generell schöner. ich schaue aber mal, dass ich was für 30-40 finden würde
also eine monatskarte bräuchte ich dann nicht und in meiner lettzen wohnung habe ich an strom gerade mal 15 € im monat gezahlt! handy zahlen ja meine eltern und da würde ich nur noch internet brauchen, was es ja z.b. bei kabel deutschland ab 12 € gibt.
bei uns im rewe hängt ein zettel, dass sie aushilfskräfte suchen....also einen job würde ich wohl finden.
 

Benutzer15352 

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also
miete
strom
internet
essen
kosmetik
sportverein
....hab ich noch was vergessen?
Wie bereits erwähnt (aber ich zähls nochmal separat auf, da meine Kostenaschläge alle nur geschätzt sind und ich nicht weiß, wieviel du ausgibst resp wie die Preise in deiner Stadt liegen):

* Miete
* Strom
* Gas/Wasser (oder ist das schon in der Miete enthalten?)
* Internet
[strike]* Handy[/strike] (Edit: ach so, das zahlen deine Eltern)
* Lebensmittel
* Kosmetik
*Haushaltssachen (Klopapier, Putzzeug, Schwämme, Waschmittel, etc.)
[strike]* Monatskarte für die Öffis[/strike] resp. Einzelfahrscheine
* Büchergeld
* Kopiergeld
* Kino /was trinken gehen / tanzen gehen, etc.
* Kleidung / Schuhe
* Geburtstagsgeschenke
* Praxisgebühr
* Verhütungsmittel (Pille, Kondome, etc.)
* Kontaktlinsen (sofern vorhanden)
* Medikamente
* Hobbies (Sport, etc.)
* Reparaturen
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Dass sie im Supermarkt Leute suchen, heißt noch nicht, dass sich die dort gewünschten Arbeitszeiten mit Deinem Studium und den dortigen Seminar- und Vorlesungszeiten vereinbaren lassen; dazu ist auch die Frage, wie hoch oder niedrig dort der Stundenlohn ist: Regale einräumen ist ja nun nicht besonders schwierig und wird auch oft von Schülern erledigt.
Da würde ich ggf. lieber nach Jobs mit höherer Qualifikation umschauen, auch nach HiWi-Jobs an der Uni.

Die Wohnung, die Du aktuell im Auge hast, wäre mir angesichts des sehr überschaubaren Einkommens zu teuer und zu groß. Klar ist eine große Wohnung für einen allein toll, aber mit so wenig finanziellem Spielraum einfach nicht machbar aus meiner Sicht. Da bezahle ich fürs Wohnen lieber weniger und habe weniger Komfort - kann mir aber mal was Nettes leisten, statt bei jedem Milchkaffee grübeln zu müssen, ob ich den bestellen sollte oder nicht.
 

Benutzer82687 

Meistens hier zu finden
Also ich würde für mich bei 350 die Obergrenze ziehen. Im Moment lebe ich in einer 2er WG auf 80 m² und zahle 300 Euro all inklusiv. Wir brauchen den Platz allerdings auch wegen der Katzen. Davor habe ich allein auf 35 m² gewohnt für ebenfalls 300 und ich wüsste auch nicht was ich als Studentin allein noch mehr an Platz gebraucht hätte. Klar wäre ich deutlich günstiger gekommen bzw käme deutlich günstiger in meiner Stadt (Wohnungen im Studentenheim gibts ab 180 Euro) aber meine Katzen sind mir wichtig und die brauchen eben einen gewissen Platz und das ist es mir Wert mehr dafür zu zahlen. Ich hatte die letzten 2 Jahre zwischen 500 und 700 Euro im Monat zur Verfügung, damit kam ich ganz gut hin. Allerdings hatte ich bei Engpässen auch noch Erspartes.

An sich wäre ja nichts gegen die 410 Euro einzuwenden, aber ich denke dass es wirklich arg eng wird. Mit einem Nebenjob ist es aber mit Sicherheit zu realisieren. Ich meine wenn dir eine schöne Wohnung wichtig ist dann mach es, wenn dein Studium es zulässt. Ich denke es kommt einfach darauf an, was man möchte und auf was man dafür verzichten will/kann.
 

Benutzer99413 

Verbringt hier viel Zeit
Auch der Anspruch, am besten alles zu Fuß zu erreichen, ist recht hoch.
Kommt drauf an.. zu Fuß muss man alles natürlich nicht erreichen können, aber z.B. ich habe auch Probleme damit, mich von Bussen und langen Fahrtzeiten zum Uni-Gang motivieren zu lassen. Da kann es im Endeffekt auch besser sein, möglichst nah zu wohnen, sonst besucht man die Uni gar nicht mehr :cool:

Teuer finde ich die Wohnung für eine Person auf jeden Fall und auch 55qm sind unnötig. Ich glaube, die meisten 1-Person-Wohnungen haben so rund 38-40qm, auch weniger, wenn es sich um eine 1-Zimmer-Whg handelt. Kann völlig ausreichen, da man je nachdem die Wohnung "nur" zum Schlafen, Essen & Lernen benötigt.

Wenn man sich den "Luxus" (ist relativ :zwinker:) gönnen möchte, kann man das auch machen, aber ich denke, das sollte noch nicht wichtig sein. Es gibt auch sehr schöne und praktische Wohnungen, die weder sehr groß noch teuer sind. Wobei du ja angemerkt hast, dass teilweise sogar kleinere Wohnungen teurer sind als die, die du im Auge hast, oder?

Man kann mit dem Restgeld auskommen, aber ob das einem auch wert ist? Mir persönlich wären andere Luxusgüter lieber als eine verhältnismäßig große Wohnung.

(Darf man fragen, warum du aus der WG ausziehst? Weiß auf die Schnelle nicht, ob das schon vorkam.)
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Du hast die Wohnung noch nicht mal besichtigt. Das heißt erstens, dass sie dir mitunter gar nicht zusagt, denn es kann da durchaus noch einen Haken geben, der dir einfach nicht gefällt (Bushaltestelle in der Nähe, Kinder im Haus, falscher Fußboden, ungünstig geschnitten, kein Waschmaschinenanschluss usw.). Da gibts viele Kleinigkeiten.

Und ansonsten wirst du garantiert nicht die einzige Interessentin sein. Also würde ich pauschal mal nicht davon ausgehen, die Wohnung zu bekommen, wenn ich sie will. Studenten als Mieter sind nicht unbedingt das, was sich Vermieter wünschen und nach deinem Einkommen wird da wahrscheinlich auch gefragt werden.

Also warte erstmal ab!
 

Benutzer87573 

Sehr bekannt hier
Ich finde 410 Euro in deinem Fall auch deutlich zu teuer, da bleibt dir nicht mehr genug zum Leben.
Um die 200 Euro zur Verfügung geht mal 2,3 Monate, aber irgendwann willst du auch mal abends weggehen oder dir neue Klamotten kaufen und auch nicht nur von Nudeln mit Tomatensauce leben.
Wenn die Wohnungen in deiner Stadt schon so teuer sind, dann ist das Preisniveau vermutlich auch bei Bars und Discos gehoben.

Ich wohne auch in einer relativ teuren Studentenstadt (Wohnungen wären bei mir auch ab 400 Euro aufwärts zu haben gewesen) und ich hab ein WG Zimmer gefunden, das sehr preiswert ist und dazu auch noch total nette Mitbewohner aufzuweisen hat. Dafür hab ich mir natürlich einiges angeschaut.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Göttingen ist ja nun auch keine echte Großstadt, von daher müsste man dort was Günstigeres finden können. Ich finde die Wohnung zu teuer und zu groß. Das muss auch alles beheizt und mit Strom versorgt werden und das bisschen Unterhalt reicht dann lange nicht.

Klar, ein Nebenjob wäre sinnvoll, allerdings willst du auch nicht gleich halb "verhungern", nur weil der Job mal wegfällt. Eine Freundin von mir wollte auch immer in der chicen Südstadt bleiben, wo der Quadratmeter 10 € warm kostet, wenn dann mal ein Job ausfiel, war "Holland in Not" und das Geheule groß. Dann war die Miete weg und das Konto quasi leer- das wäre es mir nie Wert gewesen!

Ich denke, du solltest dich weiter umschauen. Alleine kann man auch gut auf 20-30m² leben, das habe ich selbst auch jahrelang. Mein Wohnheimzimmer hatte sogar nur 18m², ging auch. Eigenes Bad und eigene Küche war mir immer wichtiger, als eine günstige WG und viel Platz. Und natürlich finanzielle Sicherheit, dass man zur Not auch alleine über die Runden kommt.

In stressigen Lernphasen hast du vielleicht mal keine Zeit für einen Job oder dir wird gekündigt - dann sieht es gleich sehr bedrohlich aus und das wäre mir zuviel Stress gewesen.
 
R

Benutzer

Gast
Also ich hatte bisher immer 600 Euro zur Verfügung, mein Limit waren eigentlich 300 Euro, da wir aber auch nix gefunden haben, zahlen wir nun je 350 Euro pro Person und das ist schon recht knapp bemessen. Nun kriege ich monatlich etwas mehr, würde aber beim anstehenden Umzug nicht mehr in eine so teure Wohnung ziehen, denn man muss auch berücksichtigen, dass mal eine Nachzahlung o.ä. kommen kann.
 
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