Wie vermeidet ihr es, den Partner zum Blitzableiter zu machen?

Benutzer65998 

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Hallo liebes Forum,

ich würde gerne eure Strategien und Tippe hören, wie ihr mit Konflikten umgeht, ohne euren Partner allzu sehr zu strapazieren. Gemeint sind explizit Probleme, die erst einmal nichts mit der Beziehung oder dem Partner zu tun haben, die man aber dann doch tendenziell ins Beziehungsleben überführt bzw. wo dann auf einmal Mücken zu Elefanten werden, um sich ein Ventil zu verschaffen.

Hintergrund:

Bei mir war jetzt gerade der Fall, dass eine eher Lappalie in meiner Beziehung am Sonntag völlig ausartete, ich mich überhaupt nicht mehr beruhigen konnte und bis heute völlig unglücklich und verzweifelt war, ich verstand irgendwie die Welt nicht mehr. Erst heute Abend ist mir in einem unheimlich tollen Gespräch mit meinem Freund, das erst mal schön klassisch mit Vorwürfen wegen seiner angeblich mangelnden Fürsorge und Unterstützung begann, bewusst geworden, dass mein aktueller Gefühlszustand überhaupt nichts mit ihm zu tun hat, sondern mit meinem Job, der mich seit vielen Monaten im Grunde völlig überfordert und unglücklich macht, ich muss da unbedingt aktiv werden und etwas ändern. Ich hatte das aber einfach nicht gemerkt, weil diese permanente Angespanntheit und Unzufriedenheit ganz latent zum Normalzustand wurde. Ich schäme mich so sehr dafür, dass ich meinen Freund unbewusst zum Punchingball meiner Launen gemacht habe und das über Tage hinweg. Wie sehr er eigentlich für mich da war, obwohl er ja auch nicht wusste, was los war, habe ich natürlich auch nicht gesehen.

Er sagt, es sei alles gut, und ich könnte im Boden versinken angesichts seines Verständnisses mir Furie gegenüber. Aber gerade weil ich noch nie so einen tollen Partner hatte, möchte ich ihn auf keinen Fall noch einmal so ungerecht behandeln. Leider bin ich niemand, der still und leise vor sich hinleidet, bzw. kann ich das offenbar doch, bis es dann aber unweigerlich irgendwann zum Gefühlsausbruch kommt. Diesen dann vernünftig zu kanalisieren, so dass ihn kein Unschuldiger abbekommt, oder wenn dann doch so kurz wie möglich, daran muss ich unbedingt arbeiten. Bin ich einmal von Gefühlen überwältigt, bin ich leider wie auf einer Welle, die haut alles um (positiv, was toll ist, wie negativ, was ich als anstrengend empfinde). Deshalb bin ich für alles dankbar, was hier irgendwie helfen könnte! Rational gesehen ist mir ja alles klar, aber wie gesagt ist manchmal das Gehirn einfach ausgeknipst, da bin ich bislang noch machtlos. Ich würde das so gerne ändern! Hat jemand Ideen?
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich stimme @Tanila zu in dem, was sie schreibt, nämlich, dass man den Partner schon proaktiv warnt, dass man gestresst ist und sich selbst bewusst macht, dass es nicht der Partner ist, der stresst, sondern ein anderer Faktor.

Ich denke damit und mit einer guten Selbstreflektion kann man schon gut verhindern, dass der Partner unwillkürlich zum Punching Ball wird.

Das Ding ist – dafür sind wir doch da? Als Freundin, als Partnerin. Man wird immer jemanden brauchen, der zuhören kann, der gut zureden kann, der Ratschläge geben kann und Hilfe anbieten.
Das sehe ich nur teilweise so. Wenn die betreffende Person denn wirklich Hilfe annimmt, dann ist das freilich erlaubt. Wenn über Monate hinweg aber nur gejammert wird und keine Veränderung durch die jammernde Person eintritt, dann erlaube ich es mir, diese Person darum zu beten, nicht mehr über das Thema zu sprechen. Und von meinem Partner erwarte ich schon auch, dass er in der Lage ist, eine Verbesserung der Situation einzuleiten.
 

Benutzer65998 

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Das Ding ist – dafür sind wir doch da? Als Freundin, als Partnerin. Man wird immer jemanden brauchen, der zuhören kann, der gut zureden kann, der Ratschläge geben kann und Hilfe anbieten.
Vielen Dank für deinen Beitrag! Und ich stimme dir völlig zu, gegenseitiges füreinander Dasein finde ich auch ganz wichtig und ist natürlich einer der entscheidenden Argumente für eine Beziehung/Freundschaft. Aber ich merke eben: Man sollte dem Partner a) nicht alles zumuten, nur weil er eben da ist und b) dies auch nicht einfordern, Unterstützung muss ja immer noch freiwillig erfolgen, einen Anspruch hat man da meiner Meinung nach auch in einer festen Partnerschaft nicht in jedem Fall und vor allem auch nicht unlimitiert.

Dazu gehört für mich nach dem Brainstorming gestern vor allem, dass ich nicht mehr undifferenziert maulig im Sinne von "alles ist ganz fürchterlich" sein möchte. Sondern ich möchte die Probleme konkret erkennen, sodass ich sie auch verstehen und einordnen kann. Ich will in Zukunft sagen können: "XY macht mich unglücklich, dagegen muss ich angehen" statt "Schatz, mir geht's so schlecht, tu was". Das impliziert aber dann gleichzeitig auch, dass ich weiß, dass meine Probleme nicht die meines Partners sind, dass ich immer noch selbst für mein Glück verantwortlich bin.

Ich habe mir gestern mal eine Liste geschrieben, die ich mir in Zukunft in solchen Fällen zu aller erst vornehmen möchte. Da stehen dann Fragen drauf wie "kann ich benennen, womit ich unglücklich bin?", "seit wann ist dieser Zustand so?", "was kann ich tun, damit ich mich besser fühle?", "kann (Partner) mir aktuell wirklich helfen und wenn ja wie?". Das wäre dann quasi wie ein Fragenkatalog, den ich zunächst abarbeiten möchte, um mir dann ggf. konkrete Hilfe zu erbitten oder es eben mit mir selbst auszumachen.
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Und von meinem Partner erwarte ich schon auch, dass er in der Lage ist, eine Verbesserung der Situation einzuleiten.
Genau, das sehe ich auch so. Dazu gehört eben auch, dass man sich über die Verbesserungswürdigkeit der Situation überhaupt erst mal klar wird. Meine Baustelle ist dann offenbar, Probleme erst einmal konkret benennen und reflektieren zu können, vom Allgemeinzustand zum Einzelproblem zu kommen sozusagen. Erst dann kann man die Situation überhaupt erst verbessern.
 

Benutzer147358  (27)

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nd von meinem Partner erwarte ich schon auch, dass er in der Lage ist, eine Verbesserung der Situation einzuleiten.
Manchmal lässt sich eine Situation aber nicht so schnell ändern. Gerade wenn es z.B. um einen Job geht findet man nicht unbedingt in kürzester Zeit einen.
Oder meinst du das man in so einer Situation wenigstens Bewerbungen für andere Stellen schreibt etc.? Das löst nur das Problem nicht sofort und kann auch Monate dauern, in denen man auch ab und an jammert :geknickt:
 

Benutzer65998 

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Ich stimme @Tanila zu in dem, was sie schreibt, nämlich, dass man den Partner schon proaktiv warnt, dass man gestresst ist
Okay, das werde ich ebenfalls mal versuchen.
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Manchmal lässt sich eine Situation aber nicht so schnell ändern. Gerade wenn es z.B. um einen Job geht findet man nicht unbedingt in kürzester Zeit einen.
Hm, ich glaube, es ist eher so gemeint, dass man sich zumindest Möglichkeiten überlegt, wie man eine Verbesserung herbeiführen könnte. Im Job ist der Jobwechsel ja im Grunde ein, vielleicht das letzte Mittel der Wahl. Je nach Problemlage können ja auch ganz andere Maßnahmen hilfreich sein. Bei mir zum Beispiel habe ich festgestellt, dass ich vor allem zwei Probleme habe, eins mit meiner Arbeitsweise und eins mit meinem Chef, dem ich in Zukunft anders begegnen muss, die sich aber auch ohne unbedingten Jobwechsel vielleicht nicht lösen, so aber doch sicher verbessern lassen. Da musste ich nur erst mal drauf kommen! Manchmal ist man ja wie vernagelt.
 

Benutzer147358  (27)

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
die sich aber auch ohne unbedingten Jobwechsel vielleicht nicht lösen, so aber doch sicher verbessern lassen.
Ups, ich hatte im Eingangspost rausgelesen das du wechsel willst. Steht da aber gar nicht :tongue: Danke :smile:
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube, ein bisschen kommt es auch immer auf den Partner an, wie er damit umgeht und wie dessen Selbstwertgefühl ist.
Ich bin für meinen Partner auch oft der "Blitzableiter", wenn es auf Arbeit wieder schlimm war wie an 5 von 7 Tagen. Aber ich empfinde mich gar nicht als Blitzableiter. Ich weiß nämlich, wie ich ihn zu nehmen habe und ich weiß, dass es nicht im geringsten etwas mit mir zu tun hat. Ich gebe mir dann einfach ein bisschen Mühe, ihn zu entlasten und für ihn da zu sein. Ich schaue was ihm gut tut und zum Glück lässt er sich dann auch gerne verwöhnen und lieb haben und beruhigen. Würde ich zurück beißen, würden wir uns nur in den Haaren liegen.
Ich habe dafür aber auch einfach ein zu versöhnliches Naturell. Wenn er mir einen dummen Spruch rein drückt, werden erstmal tief einatmend die Brauen hoch gezogen... :grin: Und dann überlege ich, was dahinter stecken könnte und warum mich das so ärgert. Dann erst reagiere ich.

Anders herum ists leider etwas schwieriger. Wenn ich Probleme habe, kann er meistens nicht wirklich damit umgehen, weil er immer glaubt es hätte mit ihm zu tun. Er fühlt sich dann schlecht und hat Schuldgefühle und lässt sich extrem von meiner Stimmung mit runter ziehen. Er denkt dann gleich, ich will ihn verlassen und bin nicht mehr glücklich mit ihm... er traut sich erst auf mich einzugehen wenn er für sich ausschließen kann, dass er der Grund ist.
Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, ob ich wirklich so unerträglich bin, wenn ich irgendwo Stress hab oder ob nur er einfach nicht damit klar kommt, keine Ahnung. Aber ich glaube, in dem Fall kann man vielleicht nicht so wirklich sagen, dafür wäre der Partner doch da. Ich denke nämlich, man sollte sich schon so weit im Griff haben, dass man sich noch einigermaßen reflektieren kann und den Partner nicht komplett fertig macht mit künstlichem Drama. Es gibt also nicht für alles eine Entschuldigung und ich kann jeden Partner oder jede Partnerin verstehen der/die dann halt irgendwann mal weg ist, wenn das überhand nimmt. Ich würde mir das nicht geben. - Obwohl ich schon sehr tolerant bin.

Das ist jetzt nicht auf dich bezogen, Rory Rory , keine Sorge. :grin: Ich musste nur an einige Fälle aus dem Bekanntenkreis denken und an Leute, die ich persönlich kenne, die mich immer auf dem Laufenden halten, was mal wieder vorgefallen ist, wo ich mir dann so denke "Kerl, was bist du noch mit der Alten zusammen."
Hat ja schon irgendwie jeder sein Päckchen zu tragen und keiner hats verdient, von jemandem runter gemacht zu werden nur weil der nie gelernt hat, mit Problemen umzugehen.
Es gibt beim "drüber reden" auch einen großen Unterschied, ob man drüber redet und sich dabei aufregt oder ob man dem Gegenüber wirklich die Energie raubt durch ständiges Drama. (Vorwürfe, Schuldgefühle, Anschreien, Rummotzen,....) Bei sowas hört mein Verständnis dann mal auf und ich habe auch schon Freunde deswegen abgesägt.

Wie ich selbst das vermeide:
Ich führe mir immer wieder vor Augen, wie ich selbst behandelt werden will.
Ich erinnere mich daran, wie sehr ich meinen Partner liebe und versetze mich in seine Situation und entscheide, dass es sich schlecht anfühlt, ihn zu verletzen. Ein Blick in seine liebevollen, wunderschönen Augen genügt da oft schon. :herz:
Ich halte ständig inne und versuche auch zu reflektieren wie ich gerade wirke und wie fair es ist, wie ich mich verhalte und was ich sage.
Letzteres ist für mich das wichtigste, weil ich auch permanent dabei bin an mir zu arbeiten und mich zu hinterfragen. Das halte ich für die notwenigste und schwierigste Aufgabe im Leben. In sämtlichen Alltagsfragen ist es wichtig immer wieder inne zu halten und bewusst zu schauen "Was tue ich hier eigentlich? Stimmt das so für mich?"
Und wenn ich mich dabei erwische, wie ich meinen Partner schlecht behandle und mit den Gedanken ganz woanders bin, während er neben mir leidet, weil ich ihn nicht so behandle wie er das verdient und wie ich das eigentlich möchte, dann erschrecke ich vor mir selbst und empfinde Reue und entschuldige mich auch bei ihm und wir klären das. Diese Reue fühlt sich dann so traurig an, dass man sowas in der Zukunft immer leichter vermeiden kann.

Aber ansonsten gilt natürlich: Immer auch rechtzeitig mit dem Partner darüber reden, was einen so belastet, damit es sich gar nicht erst anstauen kann.
Den Fehler hat mein Partner immer gemacht. Ihm musste unter anderem erst die Hand ausrutschen, bevor er den Mut hatte mir zu sagen, womit ich ihn permanent so verletze, dass er sich nicht anders zu helfen wusste. Das soll keine Werbung dafür sein, dass sein Verhalten richtig war - eher will ich damit sagen, dass richtig viel Mist dabei rauskommen kann, wenn man nicht möglichst bald den Mund aufmacht.
Ich finde, der Partner sollte grundsätzlich keine Explosionen abbekommen, die andere Umstände und Menschen verschuldet haben. Aber der Partner ist durchaus natürlich auch dafür da, einem die Schulter und offene Ohren und viel Verständnis zu bieten. Und das nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
 

Benutzer130992 

Verbringt hier viel Zeit
ich glaube auch, dass manche das einfach brauchen, mal dampf abzulassen. wenn meine Partnerin stress hat, dann krieg ich auch oft die volle Dröhnung ab. Sie neigt dann dazu, mich anzukacken und sich so abzureagieren. ich kenn das ja, deshalb nehme ich das nicht so ernst.
Übel wird es nur, wenn ich wirklich was falsch mache, und sie eh schon geladen ist. Dann wird es nicht ganz so lustig...
 
G

Benutzer

Gast
Wie kommt es denn zu diesen Ausbrüchen?

Kommst du nach Hause und bist zickig oder wie passiert das?

Gut ist es immer, wenn man sich als Paar einmal Tag hinsetzt, zum Beispiel beim Abendessen und einmal den Tag Revue passieren lässt in dem man miteinander spricht. Dabei kann sich schon der größte Frust entladen und der jeweils andere Partner weiß wie der Tag war und worauf er sich evtl einstellen muss. Ich meine jetzt nicht vorm TV, sondern wirklich mal alles aus, am Tisch, nur ihr zwei. Nicht einfach so nebenher.

Meist ist dann das Gröbste vorbei und man kann sich wieder auf die schönen Dinge konzentrieren.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
also bei mir ist das recht einfach.da ich weder mit partnern je zusammengelebt hab (und das auch nicht vorhabe in zukunft),ich mich aufgrund schwachen nähebedürfnisses eher selten mit partnern traf (bin derzeit single) und auch nur dann einem treffen zustimme,wenn ich gerade nicht in einer gereizten stimmung bin (dann will ich eh meine ruhe),kommt sowas schlicht und einfach so gut wie nie vor.

wie wärs,wenn du a) dich in der verfassung eben erst gar nicht mit dem partner triffst oder b) wenn du es doch tust,ihm direkt sagst,was dich heute nervt/wütend macht/runterzieht und dann mit ihm erstmal über die sache selbst redest und bei ihm dampf ablässt?also du schimpfst über das thema und er macht mit.(so machen meine beste freundin und ich das oft,danach beruhigen wir uns wieder und die wut ist weg.)so wärste das miese gefühl losgeworden,hättest es nicht an ihm ausgelassen und danach könnt ihr noch eine schöne zeit haben.und wenn das nicht möglich ist aus irgendeinem grund,seht ihr euch halt mal nicht.(das ist auf jeden fall besser als wenn man sich nicht im griff hat und den liebsten verletzt wegen gar nix ne...)
 

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Bei uns ist das kein Problem, weil wir nicht internalisieren. Wenn in meinem oder Madame Tahinis Leben ausserhalb des Heims irgendwas nicht gut sitzt, dann sehen wir das auch so, und wissen das zu trennen. Ueblicherweise bemerken wir das auch sofort am anderen. Sie hat dann so einen gehetzten Blick auf und starrt truebsinnig ihren Tee an statt rumzukaspern, wie sie es normaleweise tut; und ich komme mit einer ungewoehnlich grossen Flasche Whisky heim. In beiden Faellen tagen wir umgehend in einer Krisensitzung. Dabei kann der Whisky uebrigens ganz gut helfen.
 

Benutzer4030 

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Das kenn ich leider auch. Meine Strategien sind, das ich gleich sage, das ich stinkig bin. Somit ist der Partner gleich vorgewarnt, das es nichts mit ihm zu tun hat. In den meisten Fällen zieh ich mich dann auch 2-3 Tage zurück, aber eben auch mit Ankündigung. Ich kann nicht gut denken, wenn ein Mensch mich dann bedrängt und eine Lösung für MICH sucht. Wenn ich dann für mich runtergefahren bin, bin ich auch dann wieder bereit mit anderen zu reden, und dann auch noch genauer zu erklären, was jetzt los ist.

Bei vielen Sachen kann auch ein Partner nicht helfen. Wie mit den Job. Entweder es klappt und du kannst wechseln oder mußt dir etwas anderes einfallen lassen. Ein Partner kann "nur" zu hören.
 
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