Gesundheit Wie steht ihr zum Thema Impfen?

Impfen: Ja? Nein?

  • Ja, gegen so viel wie möglich!

    Stimmen: 74 31,1%
  • Gegen das Meiste

    Stimmen: 112 47,1%
  • Nur das Wichtigste

    Stimmen: 43 18,1%
  • Totaler Impfgegner!

    Stimmen: 7 2,9%
  • Sonstiges

    Stimmen: 2 0,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    238

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Darf ich nachfragen woher du diese... sehr seltsame Grafik mit Polio und Meningitis hast? Das Bild ist weder unter Fridrich 2004, noch unter der Bildersuche, noch bei einem statistischen Bundesamt unter Polio oder Meningitis zu finden... das deutet doch irgendwie darauf hin dass das Bild vielleicht nicht einer offiziellen Publikation entstammen könnte... Zusätzlich sind Polio und Meningitis selbstverständlich nicht deckungsgleich, und weshalb ein Absinken in der Poliorate zu mehr Meningitiden (die selbstverständlich nicht alle von Viren verursacht werden) führen sollte ist fraglich.
Ausserdem sind die Zahlen selbst sehr fragwürdig. Es macht keinen Sinn für eine longitudinale Verfolgung der Fälle absolute Fälle zu nehmen, gerade wenn eine starke Bevölkerungsentwicklung stattgefunden hat. Man müsste da Fälle pro 100'000 oder etwas ähnliches nehmen. Dass das ein statistisches Bundesamt nicht weiss glaube ich irgendwie nicht.


Man macht aktuell kaum Placebokontrollierte Doppelblindstudien weil da wohl sämtliche Ethikkommitees auf die Barrikaden gehen würden (zumindest was die bereits impfbaren Krankheiten angeht). Zu neuen Impfungen werden diese durchaus durchgeführt, eine kurze Suche bei Pubmed zu randomisiert kontrollierten Impfstudien ergibt etwas über 10k Resultate. Ich bin mir nicht ganz sicher, wieviele Studien es denn benötigen würde um dich umzustimmen?
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
6. Von mir aus darf es gerne beides geben. Es ist doch tatsächlich so, dass man als Impfgegner beschimpft wird und nicht umgekehrt :cautious:
Also, Entschuldigung, aber: Aus dem, was du zum Thema schreibst, kann man z.B. als Eltern nur den Schluß ziehen, daß man das Leben seiner Kinder aufs Spiel setzt, wenn man sie impft, und daß man ja nicht nachdenkt (denn wenn man es täte, würde man ja usw.). Und das soll keine Beschimpfung sein? Letztendlich allein deshalb, weil du sie vielleicht nicht explizit hingeschrieben hast? Na, ok.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Ich stimme Hryna komplett und uneingeschränkt zu.

Dazu könnte man noch sagen: Ich könnte dir beweisen, dass Umweltkatastrophen mit dem Rückgang von Piraten zu tun haben. Im 1. Weltkrieg hat man festgestellt, dass Helme die Zahl der Kopfverletzungen ansteigen lassen und im 2. dass es nicht viel bringt die Stellen an Flugzeugen extra zu panzern, die besonders durchlöchert aus dem Einsatz zurück kamen.

Ich könnte da sehr viel beweisen...ganz viel mit Zahlen. Zu behaupten, dass ALLE Impfungen schlecht sind ist so wie zu behaupten, dass ALLE Tabletten schlecht sind oder dass ALLE Schwarzen Diebe sind oder alle Asiaten Buddhisten. Eine solche Aussage ist einfach so unglaublich unwahrscheinlich, dass ein leiser Zweifel angebracht wäre.

Und es wurde schon gesagt: So ziemlich jeder hier wäre sofort bereit darüber zu diskutieren, ob die eine oder andere Impfung keinen Effekt hat. Du hingegen weichst nicht von deine abosluten Aussagen ab. Du glaubst lieber fest daran, dass es einfache Lösungen für komplizierte Probleme gibt, die du nicht verstehen kannst, weil die die Information dazu fehlt.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Es ist doch tatsächlich so, dass man als Impfgegner beschimpft wird und nicht umgekehrt :cautious:

Wenn man seine eigenen Kinder und die Gesundheit anderer Menschen aufgrund von Verschwörungstheorien gefährdet, wird man Widerspruch erwarten müssen. Und wieso wirst du als Impfgegner "beschimpft"? Das ist doch eine sehr neutrale und zutreffende Beschreibung deiner Position.
 

Benutzer164451 

Meistens hier zu finden
Off-Topic:
Wenn man seine eigenen Kinder und die Gesundheit anderer Menschen aufgrund von Verschwörungstheorien gefährdet, wird man Widerspruch erwarten müssen. Und wieso wirst du als Impfgegner "beschimpft"? Das ist doch eine sehr neutrale und zutreffende Beschreibung deiner Position.

Ich nehme an, dass sie gemeint hat, dass sie in der Position des Impfgegners beschimpft wird und nicht, dass die Leute sagen "du Impfgegner du"
 
1 Jahr(e) später

Benutzer159029  (29)

Öfters im Forum
Ich bin definitiv für das Impfen und wurde wohl bis zum 11. Lebensjahr gegen alles mögliche geimpft. Würde ich bei Kindern genauso handhaben.
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Und jetzt drehen die Grünen hohl - ich fasse es nicht... :kopfwand: :kopfwand: :kopfwand:

Forderung der SPD: Grüne sehen Masern-Impfpflicht skeptisch

Statt auf Zwang und Sanktionen müsse man das Vertrauen in eine gute Beratung stärken und auf herrschende Verunsicherungen eingehen, sagte die Grünen-Gesundheitsexpertin Kordula Schulz-Asche den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland

Prima "Expertin", die Dame... Kleiner Tip: Das mit "Beratung" funzt seit Jahren nicht!
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin nun echt niemand, der vorschnell Zwangsmaßnahmen fordert... aber bei diesen Aluhuttragenden Eltern, die wider jegliche Vernunft nicht nur ihre Kinder, sondern auch weitere Menschen gefährden, sollten endlich gestoppt werden.
Die von den Grünen gewünschte Aufklärung gibt es doch schon längst. Aber wer von Dingen, wie Homöopathie und Chemtrails überzeugt ist und aus dieser Geisteshaltung heraus auch Impfungen ablehnt, ist doch schon lange nicht mehr zugänglich für rationale Argumente. Da könnte man genau so gut auch mit der weißen Wand reden.

Allerdings habe ich doch noch gewisse Zweifel daran, ob so etwas tatsächlich in einem Staat durchgesetzt werden kann, in dem "Elternrechte" einen derart hohen Stellenwert besitzen, dass diese z.B. auch die Genitalverstümmelung Beschneidung ihrer Söhne aus religiösen Gründen anordnen können.
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Aber wer von Dingen, wie Homöopathie und Chemtrails überzeugt ist und aus dieser Geisteshaltung heraus auch Impfungen ablehnt, ist doch schon lange nicht mehr zugänglich für rationale Argumente. Da könnte man genau so gut auch mit der weißen Wand reden.
Yup.
Allerdings habe ich doch noch gewisse Zweifel daran, ob so etwas tatsächlich in einem Staat durchgesetzt werden kann
Im Zweifelsfalle reicht's, wenn für Kita/Schule ein Impfnachweis erforderlich ist.
dass diese z.B. auch die Genitalverstümmelung Beschneidung ihrer Söhne aus religiösen Gründen anordnen können.
:gähn: :sleep: :gähn: :sleep: :gähn: :sleep: :gähn: :sleep: :gähn: :sleep:
Das Thema hatten wir nun wirklich schon oft genug und es hat mit Impfen rein gar nichts zu tun...
 
G

Benutzer

Gast
Was soll es denn bei einer möglichen Pflicht zur Impfung an Konsequenzen geben? Sollte dem nicht nachgekommen werden!
 

Benutzer172636 

Beiträge füllen Bücher
Ob das wohl funktioniert, aus der Schulpflicht eine indirekte Impfpflicht abzuleiten?
Möglich wäre, dass dann auf richterliche Anordnung hin geimpft wird, was auch am ehesten noch der Verhältnismäßigkeit entsprechen würde.

Jens-Lucas, wenn der Schulbesuch (der Pflicht in Deutschland ist) an den Impfstatus gekoppelt ist, dann stehen auch entsprechende Maßnahmen offen wie bei Eltern, die den Schulbesuch verweigern, wobei das Strafmaß von Bußgeldern bis- in sehr seltenen Fällen - hin zur Haft geht.
 

Benutzer135586 

Meistens hier zu finden
Redakteur
Was soll es denn bei einer möglichen Pflicht zur Impfung an Konsequenzen geben? Sollte dem nicht nachgekommen werden!
Ach, einiges möglich: Entzug des Sorgerechts, ne saftige Geldstrafe bis hin zur Haftstrafe. Bei Kindeswohlgefährdung kann man ruhig kreativ werden :whistle:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Yup.

Im Zweifelsfalle reicht's, wenn für Kita/Schule ein Impfnachweis erforderlich ist.

:gähn: :sleep: :gähn: :sleep: :gähn: :sleep: :gähn: :sleep: :gähn: :sleep:
Das Thema hatten wir nun wirklich schon oft genug und es hat mit Impfen rein gar nichts zu tun...
Natürlich hat das nicht direkt mit dem Impfen zu tun. Das habe ich ja auch niemals behauptet.
Ich frage mich nur, ob so etwas, wie eine Impfpflicht, die im Zweifelsfall auch konsequent gegen den Willen der Eltern durchgesetzt werden muss, in einem Staat realisierbar ist, in dem die Bestimmungs- und Erziehungsrechte der Eltern so hoch gewichtet werden, dass sie zumindest teilweise über elementaren Rechten der Kinder, wie dem Recht auf körperliche Unversehrtheit stehen.

Ich betrachte einfach die Realität in Deutschland: Jungen, die ohne medizinische Indikation beschnitten werden, Jugendämter, die erst so spät mit effektiven Maßnahmen eingreifen, dass Kinder bereits bleibende geistige Schäden erlitten haben und die selbst dann noch keine Chance auf den erfolgreichen Entzug des Sorgerechts sehen, sondern regelmäßige, für die betroffenen Kinder verstörende Treffen mit den Erzeugern leiblichen Eltern erzwingen, usw.
Da sehe ich noch sehr viel Nachholbedarf, bevor ich so was, wie eine Impfpflicht (die dann auch durchgesetzt wird) für realisierbar halte.

Selbst wenn eine Impfpflicht mal auf dem Papier existieren sollte, sehe ich da eher jahrelange Klagen, Berufungsverfahren, Anrufungen des Verfassungsgerichts, usw. (bis die Kinder erwachsen sind), als auch nur ein Kind, das tatsächlich gegen den Willen der Eltern geimpft wird. - Zumindest bei den Eltern, die sich ernsthaft gegen die Impfung wehren.
Aber vielleicht verschätze ich mich da ja auch und es gibt tatsächlich genügend Eltern, die ihre Kinder einfach nur aus unreflektiertem Mitläufertum heraus nicht impfen lassen und die sich dann von einer solchen nicht wirklich durchsetzbaren Pflicht einschüchtern lassen, anstatt sich dagegen zu wehren.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Ob das wohl funktioniert, aus der Schulpflicht eine indirekte Impfpflicht abzuleiten?
Wenn man das Infektionsschutzgesetz so umschreibt , dass aus Epedemie veemeidenden Gründen eine Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen ohne Impfschutz nur im Isolationsanzug möglich ist ja.
 

Benutzer172636 

Beiträge füllen Bücher
Natürlich hat das nicht direkt mit dem Impfen zu tun. Das habe ich ja auch niemals behauptet.
Ich frage mich nur, ob so etwas, wie eine Impfpflicht, die im Zweifelsfall auch konsequent gegen den Willen der Eltern durchgesetzt werden muss, in einem Staat realisierbar ist, in dem die Bestimmungs- und Erziehungsrechte der Eltern so hoch gewichtet werden, dass sie zumindest teilweise über elementaren Rechten der Kinder, wie dem Recht auf körperliche Unversehrtheit stehen.

Ich betrachte einfach die Realität in Deutschland: Jungen, die ohne medizinische Indikation beschnitten werden, Jugendämter, die erst so spät mit effektiven Maßnahmen eingreifen, dass Kinder bereits bleibende geistige Schäden erlitten haben und die selbst dann noch keine Chance auf den erfolgreichen Entzug des Sorgerechts sehen, sondern regelmäßige, für die betroffenen Kinder verstörende Treffen mit den Erzeugern leiblichen Eltern erzwingen, usw.
Da sehe ich noch sehr viel Nachholbedarf, bevor ich so was, wie eine Impfpflicht (die dann auch durchgesetzt wird) für realisierbar halte.

Selbst wenn eine Impfpflicht mal auf dem Papier existieren sollte, sehe ich da eher jahrelange Klagen, Berufungsverfahren, Anrufungen des Verfassungsgerichts, usw. (bis die Kinder erwachsen sind), als auch nur ein Kind, das tatsächlich gegen den Willen der Eltern geimpft wird. - Zumindest bei den Eltern, die sich ernsthaft gegen die Impfung wehren.
Aber vielleicht verschätze ich mich da ja auch und es gibt tatsächlich genügend Eltern, die ihre Kinder einfach nur aus unreflektiertem Mitläufertum heraus nicht impfen lassen und die sich dann von einer solchen nicht wirklich durchsetzbaren Pflicht einschüchtern lassen, anstatt sich dagegen zu wehren.

Ja, in vielen Bereichen sind die Rechte der Eltern teilweise zu weitfassend, neben einer Beschneidung könnte man dann sicherlich auch das Ohrring stechen zählen, dass aus medizinischer Sicht noch nichtmal einen Nutzen mit sich bringt (bei einer Beschneidung könnte man das theoretisch, da die Häufigkeit von Peniskarzinomen bei beschnittenen Männern etwas geringer ist und z.B. auch das Risiko einer HIV-Infektion minimal geringer wird). Ein besseres Beispiel wären in diesem Fall Bluttransfusionen bei Kindern von Zeugen Jehovas in kritischen Situationen, bei denen bei Minderjährigen in einigen Fällen das Sorgerecht temporär ans Jugendamt übertragen wird, da man von einer Kindeswohlgefährdung ausgeht.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Impfungen verpflichtend zu machen ist nicht verkehrt...
Ich denke aber auch, dass man auf keinen Fall die Aufklärung vernachlässigen darf. Ich denke, dass man viele komische Einstellungen durch ein gutes Gespräch ändern kann.

Gehen wir mal von dem eher einfachen Otto Normalverbraucher aus. Hat vielleicht Hauptschule oder Realschule gemacht, nicht so gut aufgepasst, ne einfache Lehre gemacht. Alles in allem ein respektabler Mensch. Aber wenn der von seinen Kumpels gehört hat, dass sein Kind stirbt, wenn er sie impfen lässt und er den Kumpels vertraut..die wissen das nämlich ganz sicher von jemandem, der mal gehört hat, dass das auch passiert ist, dann wird der glauben, dass das Leben seiner Kinder bedroht ist. Wer seine Kinder lieb hat, der will sie natürlich schützen.
Auf einmal hat sich der Staat gegen seine Bürger verschworen und man redet sich den Kopf rot beim abendlichen Herrengedeck...

Über einen Zwang, kann man sich so extremisten heranziehen. Es ist also in meinen Augen sehr sehr wichtig noch MEHR Energie in den Aufklärung zu stecken....zusätzlich zu einem irgendwie gearteten Impfzwang.
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Ich bin gegen eine Impf-Pflicht. Ich finde, es sollte jedem frei gestellt sein, über seinen Körper und dem seiner Kinder bestimmen zu können.

Was ich allerdings einführen würde, wäre eine Impfpflicht wenn man einen öffentlichen Kindergarten, Schule oder Hochschule besuchen möchte. Wer das nicht will, kann ja dann auf Privatschulen gehen und dort Masernpartys feiern. Ist rechtlich sicher so nicht möglich, aber das war ja nicht gefragt...
 
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