Wie mit Corona leben?

Flöckchenstaub
Benutzer191902  Ist noch neu hier
  • #1
Hallo ich hoffe, dass ich ein paar Ratschläge zu meinem Problem bekommen kann.

Zu meiner Geschichte :

Ich bin 19 Jahre alt, weiblich und früher eigentlich immer topfit und gesund gewesen. Nie krank, perfekte Werte, Belastungstoleranz ganz oben ect. Bis zu meiner 1. Und letzten Coronaimpfung im letzten Jahr, welche mit einer Halbseitenlähmung und Herzrasen(inadäquate Sinustachykardie ) endete, sowie massiver Menstruationsprobleme. Ich hatte mich zwar weitgehend davon erholt, richtig die Alte wurde ich dennoch nicht.

Ich habe dann mein Leben weitergelebt, mich über die fallende Maskenpflicht gefreut und unglücklicherweise im Juni Corona bekommen.

Die Erkrankung war zwar "mild" , wenn auch heftig, also ich war schon richtig krank, habe danach jedoch diverse Beschwerden entwickelt: Atemnot, Belastungstoleranz, Herzrasen (ähnlich wie bei Impfung), Müdigkeit, extreme Erschöpfung, Zittern, Kopfschmerzen, Haschimoto, Zuckerschwankungen, Gerinnungsstörungen, Leberwerte im Ar..

Ich habe mich zwar jetzt nach Monaten soweit erholt, dass ein halbwegs normales Leben möglich ist, dennoch ist es jetzt immer noch nicht supi und von meinem alten Ich noch viel entfernt. Ob ich das wieder erreichen werde steht in den Sternen.

Nun ist aber die Frage, wie ich als junge Erwachsene damit umgehen soll und keiner will sich so recht eine Meinung dazu bilden, da das Risiko für weitere Schäden und Long Covid mit jeder Infektion steigt. Und irgendwann endgültig mit MECFS da zu sitzen finde ich auch nicht toll, etwas von meinem Leben möchte ich schon noch haben

Ich fange nun an zu Studieren, sehe wie meine zukünftigen Kommilitonen feiern gehen und weiß, dass ich nicht daran teilnehmen kann, weil ich mir zu 100% die Seuche wiederholen würde, vorallem in meinem jetzigen Zustand. Ich muss meine Kontakte eindemmen, ständig Maske tragen, wobei für jeden anderen die Pandemie vorbei ist und einem wieder genüsslich in den Nacken pusten.

Keine Festivals, nicht in Innenräumen, nicht privat neue Gruppen kennenlernen können. Und es tut einfach weh.

Natürlich versuche ich mich mit Alltagssachen abzulenken, gehe Einkaufen, in die Stadt, ins Cafe, Essen aber halt nur dann, wenn nicht so viel los ist und sich die geschlossenen Innenräume nicht füllen und dabei immer den Hund Corona im Nacken. Und die Zukunft sieht natürlich auch nicht so gut aus, da man eine Infektion zwar hinauszögern, jedoch nicht verhindern kann,was dann passiert können meine Ärzte nicht sagen, kann zwar gut gehen, vermutlich aber eher nicht.

Ich mache nächste Woche Urlaub und gucke ob es gut geht, aber das Leben ist einfach nicht mehr so erfüllend, wie es mal war, auch wenn ich über die Dinge die ich tun kann, glücklich und dankbar bin, weil es nämlich zu Beginn nicht sicher war, ob ich mich überhaupt noch einmal erholen würde.

Was ratet ihr mir? Gibt es eventuell Personen in ähnlicher Situation oder welche die den Zustand einfach akzeptiert haben? Ich freue mich auf Antworten.

Liebe Grüße
 
efeu
Benutzer122533  (34) Sehr bekannt hier
  • #2
Ich bin nicht ganz so jung und es hat mich definitiv nicht so fies erwischt wie dich, aber nach mittlerweile einem halben Jahr weiß ich nicht, ob da wirklich noch was besser werden kann...
Ich brauche viel viel mehr Schlaf (10-11h) und bin trotzdem eigentlich durchgehend müde, Sport geht, ist aber irgendwie schwächlich, Energie reicht für den Alltag zwischen gerade so und nicht ganz.
Gibt es eventuell Personen in ähnlicher Situation oder welche die den Zustand einfach akzeptiert haben?
Akzeptiert habe ich das nicht, strample mir aber auch keinen mehr ab, dass das doch mal weggehen muss.
Ich lebe so ein bisschen in einer unwirklichen Welt, von der mir nicht klar ist, ob das jetzt die Realität ist und bleibt oder nicht. Schwer zu beschreiben.
Noch setze ich auf mehr Zeit und irgendwann mal sinnvolle Erkenntnisse (und Medikamente??).
Solange mache ich es mir mit dem aktuellen Zustand gemütlich wie man den Winter aussitzt, bis es endlich wieder Sommer wird.

Ein kleiner Lichtblick, der natürlich nicht für jeden gilt und daher nur eine Möglichkeit zeigt:
Die zweite Infektion habe ich nicht wirklich gemerkt und sie hat den Allgemeinzustand nicht verschlimmert.

Ich wünsche dir alles Gute!
Zwischen 3 und 6 Monaten nach Infektion hat sich noch so einiges gebessert.
 
Zauberschnitte
Benutzer189381  Verbringt hier viel Zeit
  • #3
Ich hab gedacht das du von Geburt an "eingeschränkt" bist bzw. Schon lange mit Cfs diagnostiziert bist?

Kann sein das ich es durcheinander bringe. ...

Also jetzt klingt es so das du vor der.impfung im letzten Jahr top fit warst?
 
T
Benutzer20277  (42) Meistens hier zu finden
  • #4
Ich fange nun an zu Studieren, sehe wie meine zukünftigen Kommilitonen feiern gehen und weiß, dass ich nicht daran teilnehmen kann, weil ich mir zu 100% die Seuche wiederholen würde, vorallem in meinem jetzigen Zustand. Ich muss meine Kontakte eindemmen, ständig Maske tragen, wobei für jeden anderen die Pandemie vorbei ist und einem wieder genüsslich in den Nacken pusten.

Keine Festivals, nicht in Innenräumen, nicht privat neue Gruppen kennenlernen können. Und es tut einfach weh.
In einem Deiner letzten Threads hast Du berichtet, aufgrund Deiner körperlichen Probleme keine Treppe mehr rauf gehen zu können und niemals Sex haben zu können. Etliche Ärzte hätten gesagt, dass sich dieser Zustand niemals ändern würde und Du das unbedingt akzeptieren solltest.

Wenn jetzt die Angst vor Corona der Grund ist, dass Du nicht mehr auf Partys und Festivals gehen kannst, scheint sich ja körperlich doch was gebessert zu haben.


Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch!


Ich hab gedacht das du von Geburt an "eingeschränkt" bist bzw. Schon lange mit Cfs diagnostiziert bist?
Off-Topic:
"If I'm going to have a past I prefer it to be multiple choice." :tentakel:
 
U
Benutzer177622  Meistens hier zu finden
  • #5
Ich hab zwei Bekannte mit Ähnlichen Symptomen.
Beiden hilft Ausdauersport. Viel Ausdauersport. Egal wie anstrengend es ist. Arsch hoch.
 
Mountaineers 4 life
Benutzer182121  Sorgt für Gesprächsstoff
  • #6
Bis zu meiner 1. Und letzten Coronaimpfung im letzten Jahr, welche mit einer Halbseitenlähmung und Herzrasen(inadäquate Sinustachykardie ) endete, sowie massiver Menstruationsprobleme. Ich hatte mich zwar weitgehend davon erholt, richtig die Alte wurde ich dennoch nicht.
Ggf. gibt es eine Möglichkeit, den Impfstoff wieder aus dem Körper zu entfernen. Allerdings kenne ich solche Methoden nur aus der Homöopathie. Doch da die Impfung bei Dir sehr starke Reaktionen ausgelöst hat, wird sie Dein Körper wohl nicht so gut vertragen haben.
Ich habe dann mein Leben weitergelebt, mich über die fallende Maskenpflicht gefreut und unglücklicherweise im Juni Corona bekommen.

Die Erkrankung war zwar "mild" , wenn auch heftig, also ich war schon richtig krank, habe danach jedoch diverse Beschwerden entwickelt: Atemnot, Belastungstoleranz, Herzrasen (ähnlich wie bei Impfung), Müdigkeit, extreme Erschöpfung, Zittern, Kopfschmerzen, Haschimoto, Zuckerschwankungen, Gerinnungsstörungen, Leberwerte im Ar..
Hast Du schonmal einen Antikörper-Test machen lassen, ob Die Impfung gewirkt hat?

Ich kenne Leute, die sich haben impfen lassen und dann richtig mit Corona zu kämpfen hatten.

Nun ist aber die Frage, wie ich als junge Erwachsene damit umgehen soll und keiner will sich so recht eine Meinung dazu bilden, da das Risiko für weitere Schäden und Long Covid mit jeder Infektion steigt.
Nicht unbedingt. Ich hatte z.B. nur bei meiner ersten Corona-Infektion Long-Covid gehabt. Bei den anderen dieses Jahr hatte ich so viele Antikörper, dass mein Immunsystem ausreichend dagegen ankämpfen konnte. Ist also nicht pauschal zu sagen. Jeder Körper reagiert anders.
Ich fange nun an zu Studieren, sehe wie meine zukünftigen Kommilitonen feiern gehen und weiß, dass ich nicht daran teilnehmen kann, weil ich mir zu 100% die Seuche wiederholen würde, vorallem in meinem jetzigen Zustand.
Ich kann mir vorstellen, dass es junge Menschen durchaus niederschlagen kann, wenn sie kein "richtiges" Studentenleben führen können.
Allerdings ist dies nüchtern betrachtet möglicherweise die beste Lösung. Alkoholkonsum ist schädlich für den Körper. Und es ist bekannt, wie gern sich Studenten vollsaufen.

Ich selbst bin zwar völlig anders als Du, aber für mich war es eine reine Überzeugungssache, einer der "langweiligen" Studenten zu sein. Aber ich kann nicht sagen, dass mir das Feiern gefehlt hätte. Im Gegenteil: Im Vergleich zu meinen Kommilitionen, die ständig unterwegs waren in Bars usw., war ich der Beste des Jahrgangs im Bezug auf die Noten.

Es gibt also mehr als genug Gründe, das Feiern sein zu lassen. Und zum Schutz Deiner Gesundheit bleibt Dir auch nur die Akzeptanz der Situation.

Ich muss meine Kontakte eindemmen, ständig Maske tragen, wobei für jeden anderen die Pandemie vorbei ist und einem wieder genüsslich in den Nacken pusten.

Keine Festivals, nicht in Innenräumen, nicht privat neue Gruppen kennenlernen können. Und es tut einfach weh.
Aber ist das nicht ein eher geringer Preis, wenn es um Deine Gesundheit geht?

Eine gute Gesundheit ist die Voraussetzung für alles Andere im Leben. Alles. Festivals wird es auch in 20 Jahren noch geben. Aber es gibt nur eine Gesundheit. Wenn wir nicht auf uns aufpassen, verlieren wir etwas, dass wir nie wieder erlangen können.
Ich mache nächste Woche Urlaub und gucke ob es gut geht, aber das Leben ist einfach nicht mehr so erfüllend, wie es mal war, auch wenn ich über die Dinge die ich tun kann, glücklich und dankbar bin, weil es nämlich zu Beginn nicht sicher war, ob ich mich überhaupt noch einmal erholen würde.

Was ratet ihr mir? Gibt es eventuell Personen in ähnlicher Situation oder welche die den Zustand einfach akzeptiert haben? Ich freue mich auf Antworten.
Der erste Schritt ist immer Akzeptanz, bewusste Akzeptanz. Das ist im Grunde das Annehmen der Realität. Es ist nunmal so. Natürlich stellt man sich gern die Frage, ob es auch hätte anders kommen können. Aber das ist es nicht.


Wir müssen die Realität anerkennen.


Schlechte Zeiten müssen nicht schlecht sein. Sie haben viel Potential zur Veränderung im Leben. Veränderung zu einem besseren Leben. Aus Herausforderungen können wir wachsen.


Ein Spruch, der mich in schweren Zeiten immer begleitet hat kommt aus einem meiner Lieblings-Animes: "Change can be good or bad, depending on your point of view"- Tenzin.
Die Situation ist also erst einmal neutral. Eine Kategorisierung erhält sie erst durch unser Denken.

Also Kopf hoch: Es könnte viel schlimmer sein. Deswegen sei dankbar dafür, dass es nicht schlimmer ist und vor allem pass auf Dich auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Q
Benutzer77893  Meistens hier zu finden
  • #7
Ja den Titer sollte ein Arzt doch bestimmt haben und dir gesagt wie du dich verhalten solltest.

Das Problem an der Medizin ist halt, dass es keine Garantien gibt! Jeder regiert anders und es können sich Dinge ergeben mit auch sehr geringer Wahrscheinlichkeit. Daher mein Beileid das es leider dich getroffen hat.

Aber weil das so selten ist, solltest du auch mal zu so einer spezialisierten Klinik gehen und dich dort beraten lassen.
 
WomanInTheMirror
Benutzer123832  (27) Beiträge füllen Bücher
  • #8
Ggf. gibt es eine Möglichkeit, den Impfstoff wieder aus dem Körper zu entfernen.
Der Impfstoff ist nach zwei Wochen komplett abgebaut, da muss man nichts mehr entfernen. Was bleibt, ist hoffentlich Immunität.

Was hat denn konkret dein Arzt gesagt, was wahrscheinlich passieren würde wenn du wieder corona hast? Wie du schon selbst sagst, wirst du dich irgendwann wieder Infizieren, du kannst den Zeitpunkt nur herauszögern. Ist es das wirklich wert?
 
krava
Benutzer59943  (41) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #9
Hey das ist nicht böse gemeint, aber wie passt das denn zusammen?
Blöd nur wenn man in meinem Alter schon so krank ist, dass man keine Treppe mehr hochkommt (CFS) und man keine Kraft für einen stinknormalen Alltag hat.
Der Beitrag ist vom Juli 2022, also nur 3 Monate her. Da ging es dir anscheinend gar nicht gut, du hattest massive Einschränkungen in deinem Leben und deinem Alltag aufgrund deiner Erkrankung.
Und hier schreibst du:
Ich bin 19 Jahre alt, weiblich und früher eigentlich immer topfit und gesund gewesen. Nie krank, perfekte Werte, Belastungstoleranz ganz oben ect.
:ratlos:

Ich versteh also die Chronologie nicht so ganz.
In deinem anderen Thread schilderst du, dass du nie ein normales Leben führen wirst, keine Beziehung, keinen Sex, gar nichts. Also eine äußerst schlechte Perspektive für eine junge Frau.
Hier schilderst du, dass alles tutti war bis zu deiner Coronaimpfung bzw. Erkrankung.
WAs denn jetzt?
Ich habe mich zwar jetzt nach Monaten soweit erholt, dass ein halbwegs normales Leben möglich ist, dennoch ist es jetzt immer noch nicht supi und von meinem alten Ich noch viel entfernt. Ob ich das wieder erreichen werde steht in den Sternen.
was anderes als positiv denken und abwarten wird man nicht machen können.
In deinem Fall spielen sicherlich mehrere Faktoren eine Rolle, was es umso komplizierter macht. Also du hast Vorerkrankungen.

Nun ist aber die Frage, wie ich als junge Erwachsene damit umgehen soll und keiner will sich so recht eine Meinung dazu bilden, da das Risiko für weitere Schäden und Long Covid mit jeder Infektion steigt. Und irgendwann endgültig mit MECFS da zu sitzen finde ich auch nicht toll, etwas von meinem Leben möchte ich schon noch haben
ich denke du musst da für dich selbst einen Weg raus finden. Was kannst du am besten umsetzen?
Mach dir einen Plan, setz dir Etappenziele, teste aus was möglich ist, beobachte Fortschritte oder Rückschläge, dokumentiere alles.

Ich fange nun an zu Studieren, sehe wie meine zukünftigen Kommilitonen feiern gehen und weiß, dass ich nicht daran teilnehmen kann, weil ich mir zu 100% die Seuche wiederholen würde, vorallem in meinem jetzigen Zustand.
Diese Entscheidung kann dir niemand nehmen.
Letztlich kannst du dir immer und überall was holen, also die Wahl ist wohl auf ewig isolieren oder leben?
Wofür DU dich entscheidest, musst du wissen.
Ich bin auch kein Mediziner, kann also nicht beurteilen inwiefern du zum Beispiel durch deine Impfungen noch geschützt bist.
Und abgesehen von Corona, was würde zum Beispiel ein anderes Virus bei dir anrichten? Es gibt ja mehr als Corona.

Ich muss meine Kontakte eindemmen, ständig Maske tragen, wobei für jeden anderen die Pandemie vorbei ist und einem wieder genüsslich in den Nacken pusten.

Keine Festivals, nicht in Innenräumen, nicht privat neue Gruppen kennenlernen können. Und es tut einfach weh.
grundsätzlich versteh ich, dass das kacke ist. Ich wundere mich nur, dass du vor 3 Monaten noch ein ganz anderes Leben geschildert hast :hmm:
Da kamen Festivals und überhaupt Menschen gar nicht vor!

Corona wird immer bleiben und ich persönlich würde mich niemals mein weiteres Leben isolieren wollen, aber diese Entscheidung liegt bei dir.

Und die Zukunft sieht natürlich auch nicht so gut aus, da man eine Infektion zwar hinauszögern, jedoch nicht verhindern kann,was dann passiert können meine Ärzte nicht sagen, kann zwar gut gehen, vermutlich aber eher nicht.
vermutlich heißt eben gar nichts. Also auf Vermutungen würde ich mein Leben nicht aufbauen wollen.
Wie gesagt, es gibt so viel mehr als Corona, gerade jetzt wenn der Winter vor der Tür steht.

Kannst du dir eine vierte Impfung holen bzw. wie viele hast du überhaupt bereits? 2 oder 3?
 
Sun-Fun
Benutzer171320  Sehr bekannt hier
  • #10
CFS ist chronisch und nur in 40% der Fälle bei perfekt angepasster Therapie behandelbar. Es gibt zwar Spontanheilungen diese sind aber sehr, sehr selten und die Rückfallquote extrem hoch. Das sind nunmal die Fakten, ob es einem passt oder nicht.
Dran glauben ändert auch nichts daran, wie bei allen unheilbaren Krankheiten, man macht sich eher falsche Hoffnungen, die einen noch mehr runterziehen, wenn diese unerfüllt bleiben.
Man muss die Krankheit akzeptieren lernen und sein Leben nunmal danach richten.
Im jetzigen Zustand kann ich ganz einfach keine Beziehung eingehen. Punkt. Normale notwenige Sachen, die eine Beziehung am Leben halten, sind mir nicht möglich. Zudem kann ich kaum das Haus verlassen.


Ich bin 19 Jahre alt, weiblich und früher eigentlich immer topfit und gesund gewesen. Nie krank, perfekte Werte, Belastungstoleranz ganz oben ect
Was stimmt den nun?

Bist Du gesund oder krank?
 
Kartoffeltierchen
Benutzer182523  (33) Meistens hier zu finden
  • #11
Auch wenn ich das nicht nachweisen kann, nehme ich an, dass es einen Zusammenhang zwischen schweren Erkrankungen und der Impfung gibt.
Off-Topic:
Gerade weil du es nicht nachweisen kannst und du keine Studie führst, wäre ich mit solchen Behauptungen eher vorsichtig.
 
T
Benutzer20277  (42) Meistens hier zu finden
  • #12
Ggf. gibt es eine Möglichkeit, den Impfstoff wieder aus dem Körper zu entfernen.
Hat es was mit Vollmond, Heilenden Zahlen und/oder dem Blut einer Jungfrau zu tun?
Auch wenn ich das nicht nachweisen kann, nehme ich an, dass es einen Zusammenhang zwischen schweren Erkrankungen und der Impfung gibt.
Ja, gibt es. Die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf nimmt nach einer Impfung ab. Deutlich. Ist bereits mehrfach nachgewiesen worden. Bitteschön. :smile:
 
Sklaen
Benutzer175418  (41) Öfter im Forum
  • #13
Mh, also ich hatte einen wirklich schweren Verlauf. Und mit schwer meine ich SCHWER.
Das war Ende November 2021. Bis heute kämpfe ich mit Long Covid und weiß mittlerweile auch das es niemals mehr so wird wie davor.

Trotzdem lebe ich mein Leben so normal wie möglich. Natürlich versuche ich aufzupassen. Aber selbst mit 41 fühle ich mich noch zu jung um mich zu Hause einzugraben und nicht mehr am Leben teilzunehmen. Zumal es ja auch noch viele andere Erkrankungen gibt die man sich jederzeit einfangen könnte.
Außerdem hat eben gerade meine schlimme Erkrankung mir gezeigt das man sein Leben genießen sollte solange man das kann.
Und genau so mach ich das jetzt.

Das ist natürlich etwas was jeder selbst entscheiden muss und ich spreche hier nur für mich.

Und im übrigen muss eine erneute Infektion nicht zwangsläufig schlimm sein oder alles schlimmer machen.
Ich bin ja schwer vorerkrankt und hatte den schlimmen Verlauf. Und trotzdem hab ich von der 2. Infektion kaum etwas gemerkt. Und auch Long Covid hat sich nicht verschlechtert.
 
Sklaen
Benutzer175418  (41) Öfter im Forum
  • #14
Die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf nimmt nach einer Impfung ab. Deutlich.
Das kommt auch auf die Umstände an.
Ich war 2 fach geimpft als ich schwer erkrankte.
Doch durch die Medikation meiner Vorerkrankung haben sich bei mir keine Antikörper gebildet. Deshalb konnte ich so schlimm erkranken.

Wenn man vorher völlig gesund war sinkt die Wahrscheinlichkeit natürlich erheblich.
 
Meli1976
Benutzer189133  (46) Klickt sich gerne rein
  • #15
Ich kann dich gut verstehen. Aber momentan ist wohl möglichst guter Eigenschutz und Risiko Management das beste, was du tun kannst.

Ich hatte Corona 2020 noch bevor Impfungen zur Verfügung standen. Leider auch mit folgen, die teilweise bis heute andauern (Mastzellen, deutlich erhöhter Ruhepuls, verringerte Belastbarkeit und massiv schlechtere Schlafqualität)

Mit der Impfung hatte ich keine Probleme und meine Long Covid Symptome lassen sich zumindest teilweise mit Medikamenten lindern. In die Form von davor kam ich auch nach 2 Jahren nicht zurück.

Ich versuche das Risiko einer weiteren Ansteckung so gut es geht zu vermeiden. In Innenräumen mit anderen Menschen nur mit 3M Maske, Restaurant nur im Sommer draußen, soziale Kontakte auf die wichtigsten reduzieren und Verzicht auf Großveranstaltungen.

Das ist alles unschön, aber im Augenblick sehe ich keinen anderen Weg um die Gesundheit zu erhalten. Ich arbeite selbst im Spital und wir laufen aktuell wieder voll mit unschönen Covid Fällen und teilweise sind da Patienten mit einer 3./4. Infektion, die früher einen milden Verlauf hatten und jetzt schwer krank, schwer geschädigt und teilweise auch intensivpflichtig sind.
 
Manche Beiträge sind ausgeblendet. Bitte logge Dich ein, um alle Beiträge in diesem Thema anzuzeigen.
krava
Benutzer59943  (41) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #28
Weil mein Zustand sich durch Impfungen verschlechtert. Die Covid Impfung war schließlich der Auftakt für meine Probleme die ich jetzt habe
Das ist nach wie vor eine Vermutung von dir, nicht mehr und nicht weniger.
dass du damit sehr wahrscheinlich falsch liegst steht hier bereits.

und ich denke nicht, dass du wissen kannst wie es dir heute gehen würde, wenn du dich vor 2 jahren gegen Grippe hättest impfen lassen. das ist ganz einfach Blödsinn zu behaupten, dass dir alle Impfungen schaden.
Wenn dem so wäre, dann müsste es dir ja schon seit dem Babyalter schlecht gehen.
 
Flöckchenstaub
Benutzer191902  Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #29
Das ist nach wie vor eine Vermutung von dir, nicht mehr und nicht weniger.
Die Halbseitenlähmung war keine Vermutung von mir. Mir wurde bisher von jedem Arzt abgeraten mein Immunsystem weiter zu triggern, ob Infektion oder Impfung oder Allergene
 
U
Benutzer177622  Meistens hier zu finden
  • #30
Das kann ja niemand beweisen.
 
krava
Benutzer59943  (41) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #31
Die Halbseitenlähmung war keine Vermutung von mir. Mir wurde bisher von jedem Arzt abgeraten mein Immunsystem weiter zu triggern, ob Infektion oder Impfung oder Allergene
das hab ich auch nicht gemeint.
sondern eine Grippeimpfung, die du dir schon vor längerer Zeit hättest holen können. die Impfung ist ja nicht neu.
inwiefern die aktuelle Empfehlung deines Arztes richtig ist, kann ich nicht beurteilen. Für mich macht sie bestenfalls teilweise Sinn.

Ansonsten hilft wohl nur den Kontakt zu deiner Mutter zu vermeiden, wenn sie krank ist.
 
TheDiva
Benutzer190569  (44) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #32
Die Halbseitenlähmung war keine Vermutung von mir. Mir wurde bisher von jedem Arzt abgeraten mein Immunsystem weiter zu triggern, ob Infektion oder Impfung oder Allergene
Merkwürdige Aussagen. Mein Immunsystem überbordet auch und bin daher immunsupprimiert. Ausser von Lebendimpfungen wird von keiner Impfung abgeraten.... :what:
 
Kartoffeltierchen
Benutzer182523  (33) Meistens hier zu finden
  • #33
Die Halbseitenlähmung war keine Vermutung von mir. Mir wurde bisher von jedem Arzt abgeraten mein Immunsystem weiter zu triggern, ob Infektion oder Impfung oder Allergene
Und wie viele Ärzte waren das? Zwei?
 
Bria
Benutzer65313  Toto-Champ 2008 & 2017
  • #35
Finde seltsam, dass hier die Aussagen der ÄrztInnen so angezweifelt werden... Wir stecken doch nicht drin und kennen nicht den ganzen Fall. Wenn auch eine Zweitmeinung das gleiche sagt, dann wird's zumindest schon nicht ganz aus der Luft gegriffen sein und Fürs und Wider geben.
Ich bin ja auch so was von pro Impfung, dennoch kann es sein, dass vielleicht aktuell (!) der falsche Zeitpunkt wäre.
 
T
Benutzer20277  (42) Meistens hier zu finden
  • #37
Nach all Deinen Auslassungen zu dem Thema in diesem und anderen Threads ist irgendwie nur schwer vorstellbar, dass Du von Arzt zu Arzt gegangen bist mit "Hallo, ich würde mich doch gern impfen lassen und hätt gern eine Zweit- (Dritt-/Viert-...)Meinung dazu."
 
Flöckchenstaub
Benutzer191902  Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #38
Ja, hier dominieren eindeutig die Ungereimtheiten.
Nicht nur diese hier:
Da meine Uni Onlinelehre anbietet stellt das keinen Widerspruch dar, ich muss bloß zu den Pflichtveranstaltungen (Seminare, Übung im Labor) erscheinen. Zu Freunden habe ich zum Beispiel keinen "realen" Kontakt mehr und gehe auch sonst nicht weg, außer in die Natur.
"Hallo, ich würde mich doch gern impfen lassen und hätt gern eine Zweit- (Dritt-/Viert-...)Meinung dazu."
Nö, da ich allerdings schon mehrere Male bei Fachärzten und im Krankenhaus war, erübrigt sich die Frage. Zudem haben Hausärzte auch noch Kollegen, die man zurate ziehen kann. Aber wenn ihr mir nicht glaubt, kann ich euch auch die Atteste abfotografieren😉
 
Flöckchenstaub
Benutzer191902  Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #39
Finde seltsam, dass hier die Aussagen der ÄrztInnen so angezweifelt werden... Wir stecken doch nicht drin und kennen nicht den ganzen Fall. Wenn auch eine Zweitmeinung das gleiche sagt, dann wird's zumindest schon nicht ganz aus der Luft gegriffen sein und Fürs und Wider geben.
Ich bin ja auch so was von pro Impfung, dennoch kann es sein, dass vielleicht aktuell (!) der falsche Zeitpunkt wäre.
Das bin ich schon gewöhnt, vorallem wenn man schon die Atteste geschickt hat und so was kommt, am liebsten noch Ärtzen anonym an die Karre pinkeln wollen, weil persönlich traut man es sich ja nicht😉:Screenshot_20221113_160930_com.android.chrome_edit_1129275434652684.jpg
 
krava
Benutzer59943  (41) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #40
ok das ist die meinung deiner Ärzte.
und hast d du selbst auch eine??

was ist denn die konkrete Empfehlung deiner Ärzte wie du weiter leben sollst?
 
Flöckchenstaub
Benutzer191902  Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #41
ok das ist die meinung deiner Ärzte.
und hast d du selbst auch eine??

was ist denn die konkrete Empfehlung deiner Ärzte wie du weiter leben sollst?
Viel haben sie leider dazu nicht gesagt, weil Corona noch so unerforscht ist, ab besten wäre natürlich Infektionsquellen meiden, was Isolation bedeutet und warten wie es sich entwickelt, oder halt in Kauf nehmen es sich wieder einzufangen und dann zu sehen wie es kommt
 
Flöckchenstaub
Benutzer191902  Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #42
ok das ist die meinung deiner Ärzte.
und hast d du selbst auch eine??
Nein ich weiß nicht was ich tun soll. Die Ergebnisse die man von der Wissenschaft hat, sprechen sich eher gegen eine erneute Infektion aus
 
Es gibt 12 weitere Beiträge im Thema "Wie mit Corona leben?", die aktuell nicht angezeigt werden. Bitte logge Dich ein, um diese ebenfalls anzuzeigen.
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren