Wie kann ich meiner Freundin Sex/SB näherbringen?

S

Benutzer152906  (44)

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Wenn ihr sogar Gespräche unangenehm sind, brauchst du da auch nicht drüber sprechen.

Ich denke schon, das ein Gespräch etwas bewirken könnte. Und selbst wenn das nur ein Monolog des TS wird. Weil man ja auch sowas wie die Idee mit der Pillenpause miteinander bereden muss.
 
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Benutzer193222  (38)

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Ja das schon, aber augenscheinlich hat er ja schon sehr oft das Gespräch gesucht. Sie hat ihre Einstellung zum Sex und allem. Das ändert ja nicht groß was. Sie sagt dann nur, sie weiß es und verspricht Veränderung und das passiert ja nicht. Man dreht sich nur im Kreis. Die Diskrepanz ist einfach zu groß.
 
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Benutzer193222  (38)

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Was auch noch ein Punkt sein könnte, du bist vielleicht etwas zu grob und so verkrampft sie bzw ist nicht erregt genug für eine Penetration. Deshalb finde ich die Idee mit den Intimmassagen gut, auch sich um sie zu kümmern. Ein Gefühl dafür bekommen mit welcher Berührung du ihr was gutes tust. Auf Mimik und Atmung achten. Ihr gebe ich als Tipp die Augen zu schließen und deine Berührungen zu visualisieren. Sich gegenseitig wahrnehmen. Manchen Frauen fällt es extrem schwer den Kopf auszuschalten.
 
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Benutzer193222  (38)

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Was auch noch ein Punkt sein könnte, du bist vielleicht etwas zu grob und so verkrampft sie bzw ist nicht erregt genug für eine Penetration. Deshalb finde ich die Idee mit den Intimmassagen gut, auch sich um sie zu kümmern. Ein Gefühl dafür bekommen mit welcher Berührung du ihr was gutes tust. Auf Mimik und Atmung achten. Ihr gebe ich als Tipp die Augen zu schließen und deine Berührungen zu visualisieren. Sich gegenseitig wahrnehmen. Manchen Frauen fällt es extrem schwer den Kopf auszuschalten.
Erkunde ihren Körper und finde die Stellen, die sie erregen. Wenn sie es nicht selbst tun will. Nippel sind da meistens ein Hauptpunkt. Fürs erste langsam und mit Gefühl und dann kann man sich steigern.
 
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Benutzer193224  (28)

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Sie hat eine negative Einstellung zu allem, was mit Sex zu tun hat. Dazu gehören Gespräche darüber und zum Beispiel auch Körperflüssigkeiten und ich würde mal behaupten, sie schämt sich auch für Lust und Erregung und würde allein schon deshalb, keinen Orgasmus zulassen. Und deshalb ist sie auch völlig verkrampft, wenn du mit ihr GV haben willst.
Weil sie es eben eigentlich nicht will. Womit das begründet ist, kann ich dir nicht sagen.
Ich war auch mal mit einem Mann zusammen, für den war zum Beispiel eine feuchte Pussy igitt und wenn irgendwo Sperma war, dann musste man sofort ins Bad rennen etc etc.
Gruselig sag ich dir und natürlich kommt da auch keine Lust auf.
Wenn man sich dauernd nur Gedanken macht "es darf kein Sperma in mich kommen, sonst läuft es raus". Wie soll das dann Spaß machen?
Klar, sie schämt sich auch für Lust und Erregung, als wäre es etwas Verbotenes. Auch die Angst, dass irgendwo Körperflüssigkeiten landen ist genau so wie von dir beschrieben. Ich kann nachvollziehen, dass man nicht in einem Bett schlafen will, wo überall Spermaflecken verteilt sind. Aber dafür gibt es ja Lösungen... Aber das mit all diesen Ängsten keine Lust aufkommt, ist schon sehr naheliegend. Sie ist extrem hygienisch und das führt dann zu diesen Ängsten.

Mein Ex war auch toll und wir haben uns auch gut verstanden. Aber sexuell eben niemals, zu keinem Zeitpunkt. Und ich hab auch immer gedacht, das ändert sich und dann ziehen wir zusammen, dann haben wir mehr Zeit für uns, mehr Ruhe, dann hab ich Bücher gekauft, Filme, Toys, Unterwäsche etc.
Aber geändert hat sich nichts. Ihm war Sex nie wichtig und so was kann man auch nicht erzwingen. Menschen ticken in dem Punkt unterschiedlich und die Diskrepanz zwischen sehr wichtig und überhaupt nicht wichtig ist eben riesengroß.
Wenn dir Sex sehr wichtig ist und deiner Partnerin ist Sex wichtig, dann ist die Abstufung kleiner und Kompromisse noch möglich. Aber bei euch ist die Lücke riesengroß und du lebst seit einem Jahrzehnt mit Ausreden und musst dich regelrecht für dein Sperma und deine Lust schämen.

Die erste Liebe ist immer was besonderes, bei mir war es mit meinem Ex auch die erste Beziehung und natürlich wirft man das nicht einfach weg. Auch ich war in der Beziehung über 10 Jahre und ich wäre heute so froh, wenn ich nicht so viele Jahre verschwendet hätte.
Die Dispkrepanz ist wirklich extrem gross und klar wäre ich bereit einen Kompromiss einzugehen. Es ist einfach extrem schwierig, wenn sie keinen Millimeter von ihren "Prinzipien" abweichen kann. Ich wollte es mit ihr gestern besprechen und da hat sie sich extrem "eingekugelt" und war dann tatsächlich genervt von dem Thema. Danach war ich weg und heute hat sie sich entschuldigt und mir gesagt, dass sie an sich arbeiten will. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das zu was führt.
Sie lehnt beispielsweise auch Sex bzw. den Versuch unter dem Tag ab, wenn wir beide eigentlich mal Zeit hätten. Immer nur Abends ab 22 Uhr wenn wir bereit bettfertig sind. Alles andere kommt nicht in Frage. Fantasien oder Ideen wie wir die Situation verändern können gibt es von ihrer Seite aus gar keine wobei ich jeweils versuche Lösungen zu finden. Ich verzweifle langsam...
Über das Thema reden geht im Allgemeinen auch nicht

Es geht nicht viel vor. Ihr ist Sex nicht wichtig, sie will mit sexuellen Dingen nichts zu tun haben. Sie will nicht darüber reden, auch nichts verändern, sondern so weiter leben wie bisher auch. Klappt ja prima für sie. Ab und zu mal Befriedigung für dich und ein bisschen gegenseitig befriedigen und das reicht.

Und ich würde an deiner Stelle auch nicht allzu viel Schuld bei der Pille suchen.
Klar kann die auf die Libido drücken, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass sie die Libido von 200% auf 0 drückt.
Von 50 auf 0 ja, das ist sehr gut möglich.
Aber ich geh schwer davon aus, dass Pille absetzen für deine Freundin nicht in Frage kommt. Allein schon deshalb, weil sie dann ja einen neuen Grund für ihre Unlust braucht und jede Veränderung für sie unbequem ist.
Das Thema mit der Pille haben wir angesprochen und sie möchte die vorhandenen Packungen noch zu Ende machen, was aber bis Ende Jahr gehen würde. Ich habe ihr aber auch gesagt, dass dies nicht den grössten Einfluss haben wird und sie sich einfach etwas lockerer mit dem Thema Sex auseinandersetzen müsste. Dazu gehört auch sich selbst mal zu informieren über Foren etc. Aber ich denke das ist ihr dann schon peinlich.
 
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Benutzer193224  (28)

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Sorry für die Frage, aber wie willst du das so genau wissen?
Viele Betroffene geben das ja nicht mal vor sich selbst zu.
Klar, es kann natürlich sein, dass sie mir das verschweigt. Würde ich natürlich auch komplett verstehen.
 
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Benutzer193224  (28)

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Ich finde es äußerst löblich wie geduldig und verständnisvoll du bist. Ich muss aber ehrlich sagen, du wirst an der Einstellung zum Sex bei deiner Freundin nicht viel ändern können, das muss sie schon selbst machen. Das klingt alles sehr danach, dass sie sich generell für Sex schämt und zusätzlich unter Druck gesetzt fühlt. Das ist alles eine Sache des Kopfes. Wenn ihr sogar Gespräche unangenehm sind, brauchst du da auch nicht drüber sprechen. Ein guter Ansatz wäre vielleicht mal nicht zu reden das erzeugt nur unnötig mehr Druck, ihr ein sicheres Gefühl geben mit deinen Berührungen. Sie entscheiden lassen und ganz wichtig, sie sollte ihren Körper erkunden ohne dich.
Aber schlussendlich sind es schon 10 Jahre. Klar ist Sex nicht alles, aber es ist und bleibt der Ausdruck der Gefühle füreinander. Jemanden begehren und sich geliebt fühlen. Ist das nicht da, ist das auch keine glückliche Beziehung.
Sie weiss auch, dass sie etwas an sich ändern muss. Das gestaltet sich bei ihr aber schwieriger als für sie angenommen. Ich setze sie da natürlich nicht unter Druck aber ich warte seit 10 Jahren auf eine Verbesserung der Situation und will einfach wissen, wo das in Zukunft hinführt. Wenn sie mir ganz klar sagen würde, dass sie sich diesbezüglich nie ändern wird, dann habe ich Gewissheit und weiss, worauf ich mich einlasse. Mit den ständigen Aussagen, dass sie sich bessern wird, bleibt mir einfach die Hoffnung, dass es irgendwann klappt.

Ihren Körper ohne mich kennenzulernen habe ich ihr natürlich bereits angeboten. Das würde sie aber nie machen, wenn dann nur wenn ich dabei bin. Sie würde sich auch nicht selbst mit dem Finger befriedigen sondern wenn dann mit dem Sextoy.
Erkunde ihren Körper und finde die Stellen, die sie erregen. Wenn sie es nicht selbst tun will. Nippel sind da meistens ein Hauptpunkt. Fürs erste langsam und mit Gefühl und dann kann man sich steigern.
Das habe ich auch schon versucht und auch die Nippel küssen/streicheln. Wenn ich die Nippel anfange zu küssen, ist ihr das aber schon unangenehm. Es kommt mir vor als wäre es etwas verbotenes für sie.
 
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krava

Benutzer59943  (41)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Danach war ich weg und heute hat sie sich entschuldigt und mir gesagt, dass sie an sich arbeiten will. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das zu was führt.
Sie lehnt beispielsweise auch Sex bzw. den Versuch unter dem Tag ab, wenn wir beide eigentlich mal Zeit hätten. Immer nur Abends ab 22 Uhr wenn wir bereit bettfertig sind. Alles andere kommt nicht in Frage. Fantasien oder Ideen wie wir die Situation verändern können gibt es von ihrer Seite aus gar keine wobei ich jeweils versuche Lösungen zu finden. Ich verzweifle langsam...
Über das Thema reden geht im Allgemeinen auch nicht
Ich seh da absolut keine Lösung ehrlich gesagt.
wie gesagt, ich kenne das alles aus eigener Erfahrung und bei einem Mann kann man nicht mal sagen "setz die Pille ab".

Ich denke du musst dir endlich mal die Frage stellen, ob du diese Art Beziehung noch jahrelang führen möchtest. und wenn nicht, dann zieh konsequenzen.
 
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S

Benutzer152906  (44)

Sehr bekannt hier
Wenn sie mir ganz klar sagen würde, dass sie sich diesbezüglich nie ändern wird, dann habe ich Gewissheit und weiss, worauf ich mich einlasse. Mit den ständigen Aussagen, dass sie sich bessern wird, bleibt mir einfach die Hoffnung, dass es irgendwann klappt.

Weiß SIE das?

Ihren Körper ohne mich kennenzulernen habe ich ihr natürlich bereits angeboten. Das würde sie aber nie machen, wenn dann nur wenn ich dabei bin. Sie würde sich auch nicht selbst mit dem Finger befriedigen sondern wenn dann mit dem Sextoy.

Das habe ich auch schon versucht und auch die Nippel küssen/streicheln. Wenn ich die Nippel anfange zu küssen, ist ihr das aber schon unangenehm. Es kommt mir vor als wäre es etwas verbotenes für sie.

Das beißt sich natürlich die Katze in den Schwanz. Sie braucht vermutlich einen Seelenklempner … genau zu einem solchen weigert sie sich aber zu gehen.

Kannst Du mit ihr vielleicht einen weiblichen Therapeuten suchen? Würde das helfen?
 
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Benutzer193222  (38)

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Sie weiss auch, dass sie etwas an sich ändern muss. Das gestaltet sich bei ihr aber schwieriger als für sie angenommen. Ich setze sie da natürlich nicht unter Druck aber ich warte seit 10 Jahren auf eine Verbesserung der Situation und will einfach wissen, wo das in Zukunft hinführt. Wenn sie mir ganz klar sagen würde, dass sie sich diesbezüglich nie ändern wird, dann habe ich Gewissheit und weiss, worauf ich mich einlasse. Mit den ständigen Aussagen, dass sie sich bessern wird, bleibt mir einfach die Hoffnung, dass es irgendwann klappt.

Ihren Körper ohne mich kennenzulernen habe ich ihr natürlich bereits angeboten. Das würde sie aber nie machen, wenn dann nur wenn ich dabei bin. Sie würde sich auch nicht selbst mit dem Finger befriedigen sondern wenn dann mit dem Sextoy.

Das habe ich auch schon versucht und auch die Nippel küssen/streicheln. Wenn ich die Nippel anfange zu küssen, ist ihr das aber schon unangenehm. Es kommt mir vor als wäre es etwas verbotenes für sie.
Es tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber sie braucht da wirklich professionelle Hilfe. Sie weiß es vielleicht, aber nicht wie. Ihr Ekel vor allem und ihren Körper nicht zu lieben und anzufassen, dann noch das überhygienische, da steckt mehr dahinter. Was genau muss definitiv ein Therapeut herausfinden. Du hast offensichtlich alles versucht. Du kannst sie lediglich beim Prozess unterstützen.
 
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Benutzer188714  (56)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich würde Dir empfehlen, mal eine Liste zu machen von all den Bereichen, wo sie
- "Prinzipien" hat und von diesen nicht einen Millimeter abweicht
- sich dem Gespräch widersetzt
- die Karte: "das ist mir unangenehm zu tun", zieht
- die Karte: "das ist mir unangenehm drüber zu sprechen", zieht
- keinerlei KONKRETE Veränderungsbereitschaft zeigt*

Ich könnte mir vorstellen, dass es Dir hilft, mal das Ausmass des Problems und die Wahrscheinlichkeit von Lösungsansätzen und Verbesserungen realistischer einzuschätzen ....

Und so leid es mir tut ..... begrab die Hoffnung von "ich werde mich bessern" ..... das ist ihr Schutzschild, mit dem sie
- dem unangenehmen Thema im aktuellen Moment ausweichen kann
- die Beziehung zu Dir sichert ..... denn mit dem Hoffnung setzen schafft sie Sicherheit, dass die Beziehung bestehen bleibt.
Das ist bestimmt keinerlei böse Absicht von ihr, sondern einfach ein Schutzmechanismus, um den Status quo, der insgesamt für sie ja positiv ist, aufrechtzuerhalten .....

Ich würde den nächsten Schritt gehen und das Thema "Beziehung öffnen" ansprechen, "anschreiben" etc. .... egal, ob Du das zum jetzigen oder späteren Zeitpunkt überhaupt in Betracht ziehst, aber als Anker, um auszuloten, was da überhaupt mal an Optionen sein wird ..... ich gehe davon aus, dass sie auch das strikt ablehnen wird, und dann?
Was bleibt Dir dann? ... ganz ehrlich: Das Eingeständnis, dass Du in diesem Leben keinen Sex mehr haben wirst, der Deinen Bedürfnissen und Sehnsüchten entspricht ...... Ausnahme: Die Phase des Schwanger Werdens ....

Ist Deiner Freundin bewußt, dass da das Thema Trennung irgendwo mit im Raum steht?
Wenn nein, dann muss das leider mal langsam auf den Tisch ..... nicht, weil sich dadurch irgendetwas ändern wird ... im Gegenteil ..... aber irgendwo darf Deine Befindlichkeit/ Bedürfnisse etc. nicht einfach von ihrem "ich ekel mich, mir ist das unangehm etc." aus dem Raum geschubst werden, sondern hat die gleiche Berechtigung wie Deine Bedürfnisse ....

Und vom Gefühl her, glaube ich auch nicht, dass in Deiner Situation ein Therapeut irgendetwas ausrichten kann ..... und ich halte von professioneller Unterstützung sehr viel, aber Deine Partnerin hat irgendwie viel zu viele "Prinzipien" als Schutzmechanismen und NULL Veränderungsbereitschaft. Da braucht es einen Zauberstab ....

* die Geschichte mit dem "ich will die Pillenpackung noch aufbrauchen" ist Alarmstufe rot m.E. (!) .... denn für sie ist das Packung zu Ende bringen wichtiger als der Versuch oder die Neugierde, ob da vielleicht eine Veränderung eintritt. Lass das mal auf Dich wirken unter dem Aspekt: Wertschätzung und ernst nehmen Deiner Bedürfnisse ......
 
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Benutzer193224  (28)

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Ich würde Dir empfehlen, mal eine Liste zu machen von all den Bereichen, wo sie
- "Prinzipien" hat und von diesen nicht einen Millimeter abweicht
- sich dem Gespräch widersetzt
- die Karte: "das ist mir unangenehm zu tun", zieht
- die Karte: "das ist mir unangenehm drüber zu sprechen", zieht
- keinerlei KONKRETE Veränderungsbereitschaft zeigt*

Ich könnte mir vorstellen, dass es Dir hilft, mal das Ausmass des Problems und die Wahrscheinlichkeit von Lösungsansätzen und Verbesserungen realistischer einzuschätzen ....

Und so leid es mir tut ..... begrab die Hoffnung von "ich werde mich bessern" ..... das ist ihr Schutzschild, mit dem sie
- dem unangenehmen Thema im aktuellen Moment ausweichen kann
- die Beziehung zu Dir sichert ..... denn mit dem Hoffnung setzen schafft sie Sicherheit, dass die Beziehung bestehen bleibt.
Das ist bestimmt keinerlei böse Absicht von ihr, sondern einfach ein Schutzmechanismus, um den Status quo, der insgesamt für sie ja positiv ist, aufrechtzuerhalten .....

Ich würde den nächsten Schritt gehen und das Thema "Beziehung öffnen" ansprechen, "anschreiben" etc. .... egal, ob Du das zum jetzigen oder späteren Zeitpunkt überhaupt in Betracht ziehst, aber als Anker, um auszuloten, was da überhaupt mal an Optionen sein wird ..... ich gehe davon aus, dass sie auch das strikt ablehnen wird, und dann?
Was bleibt Dir dann? ... ganz ehrlich: Das Eingeständnis, dass Du in diesem Leben keinen Sex mehr haben wirst, der Deinen Bedürfnissen und Sehnsüchten entspricht ...... Ausnahme: Die Phase des Schwanger Werdens ....

Ist Deiner Freundin bewußt, dass da das Thema Trennung irgendwo mit im Raum steht?
Wenn nein, dann muss das leider mal langsam auf den Tisch ..... nicht, weil sich dadurch irgendetwas ändern wird ... im Gegenteil ..... aber irgendwo darf Deine Befindlichkeit/ Bedürfnisse etc. nicht einfach von ihrem "ich ekel mich, mir ist das unangehm etc." aus dem Raum geschubst werden, sondern hat die gleiche Berechtigung wie Deine Bedürfnisse ....

Und vom Gefühl her, glaube ich auch nicht, dass in Deiner Situation ein Therapeut irgendetwas ausrichten kann ..... und ich halte von professioneller Unterstützung sehr viel, aber Deine Partnerin hat irgendwie viel zu viele "Prinzipien" als Schutzmechanismen und NULL Veränderungsbereitschaft. Da braucht es einen Zauberstab ....

* die Geschichte mit dem "ich will die Pillenpackung noch aufbrauchen" ist Alarmstufe rot m.E. (!) .... denn für sie ist das Packung zu Ende bringen wichtiger als der Versuch oder die Neugierde, ob da vielleicht eine Veränderung eintritt. Lass das mal auf Dich wirken unter dem Aspekt: Wertschätzung und ernst nehmen Deiner Bedürfnisse ......
Grundsätzlich fassen die folgenden Punkte die Probelme ziemlich gut zusammen:
- Sex/Handjob/Blowjob immer mit Kondom
- Sex nur auf mein Verlangen
- Sex ist eine Pflicht, welche es zu erledigen gilt
- keine zweite/dritte Runden
- kein Sex am Tag
- keine Fantasien/immer das gleiche
- Ekel vor Sperma im Bett
- Ausweichen vom Thema / Zu verklemmt um darüber zu sprechen
- "Sex" bzw. mich befriedigen 1x in der Woche reicht
- Berührungsängste (Küssen Nippel/Eindringen mit Finger in die Vagina)
- Zu grosse Schamgefühle
- Keine Selbstbefriedigung / Keine Toys (wenn alleine)
- Generelle Verklemmtheit, keine Hingabe zu sexuellen Themen
- Keine eigenständnige Suche nach Lösungen

Eventuell sollte ich das nur für mich machen aber für mich ist es wichtig, dass ich diese Punkte auch mal mit Aussenstehenden teilen kann.

Ich habe nie gesagt, dass ich mich trennen will. Angedeutet habe ich aber, dass unser Sexleben mich extremst frustriert und ich nicht weiss, ob ich es so mein ganzes Leben belassen kann. Ich bin ziemlich gut darin mich zurückzunehmen und kann gut auf Kompromisse eingehen, wenn es aber zu extrem wird, dann frustriert es mich einfach.

Vielleicht noch wichtig zu erwähnen: Ich bin selbst immer extrem scharf auf Sex. Könnte problemlos mehrfach am Tag und habe auch Vorstellungen, was man dabei alles probieren kann. Ich behelfe mir natürlich auch mit SB um den Dauerdruck abzubauen aber mit einer Frau ist es dann doch schon nochmals was anderes. So ist, wie schon gesagt, die Diskrepanz enorm hoch.
 
zuletzt vergeben von
Weseraue

Benutzer192870  (51)

Ist noch neu hier
Das da Frust besteht, können sicher alle nachvollziehen. Aber so, wie du die Probleme beschreibst, wird sich ohne konkrete Hilfe nichts ändern.

Dein Frust wird wachsen, irgendwann kommt dann das Fremdgehen. Es ist schon erstaunlich, dass du das 10 Jahre mitmachst, obwohl du nach e. A. sehr scharf auf Sex bist.

Ich denke, da muss ein klares Gespräch geführt werden, sensibel, aber auch bestimmt. Auf Dauer wird eure Partnerschaft ohne Änderung nicht bestehen.
 
zuletzt vergeben von
Spongella

Benutzer187907  (32)

Sorgt für Gesprächsstoff
Grundsätzlich fassen die folgenden Punkte die Probelme ziemlich gut zusammen:
- Sex/Handjob/Blowjob immer mit Kondom
- Sex nur auf mein Verlangen
- Sex ist eine Pflicht, welche es zu erledigen gilt
- keine zweite/dritte Runden
- kein Sex am Tag
- keine Fantasien/immer das gleiche
- Ekel vor Sperma im Bett
- Ausweichen vom Thema / Zu verklemmt um darüber zu sprechen
- "Sex" bzw. mich befriedigen 1x in der Woche reicht
- Berührungsängste (Küssen Nippel/Eindringen mit Finger in die Vagina)
- Zu grosse Schamgefühle
- Keine Selbstbefriedigung / Keine Toys (wenn alleine)
- Generelle Verklemmtheit, keine Hingabe zu sexuellen Themen
- Keine eigenständnige Suche nach Lösungen

Eventuell sollte ich das nur für mich machen aber für mich ist es wichtig, dass ich diese Punkte auch mal mit Aussenstehenden teilen kann.

Ich habe nie gesagt, dass ich mich trennen will. Angedeutet habe ich aber, dass unser Sexleben mich extremst frustriert und ich nicht weiss, ob ich es so mein ganzes Leben belassen kann. Ich bin ziemlich gut darin mich zurückzunehmen und kann gut auf Kompromisse eingehen, wenn es aber zu extrem wird, dann frustriert es mich einfach.
Das ist normal und du musst dafür kämpfen, dass sie da was zu sagt, dass das ernsthaft kein Zustand ist für dich für die nächsten x Jahre. Es ist zwar verrückt, dass du es 10 Jahre mit machst ohne klar zu stellen wie groß das Problem für dich ist, aber besser später als nie.
Vielleicht noch wichtig zu erwähnen: Ich bin selbst immer extrem scharf auf Sex. Könnte problemlos mehrfach am Tag und habe auch Vorstellungen, was man dabei alles probieren kann. Ich behelfe mir natürlich auch mit SB um den Dauerdruck abzubauen aber mit einer Frau ist es dann doch schon nochmals was anderes. So ist, wie schon gesagt, die Diskrepanz enorm hoch.
Joa naja ob das dann in der Realität auch noch so wäre, wenn du eine Frau hättest die das Level durchziehen würde, sei mal dahin gestellt, aber ich denke darum geht's auch nicht. So wie ich das raushöre, wäre die Häufigkeit weniger das Problem, wenn die Qualität stimmen würde... aber da kannst du getrost von ausgehen: da wird sich nichts ändern.

Ob ihre ganzen Vorbehalte und Ekel nicht doch eine größere Vorgeschichte haben, die sie selbst nicht ganz auf dem Schirm hat weiß niemand, ändert aber am Ergebnis nichts. Sie muss aus ihrem Schneckenhaus und du auch, wie kann man sich 10 Jahre so hinhalten und zufrieden geben, wenn einem selbst das angeblich wichtig ist? Wie wenig wichtig nimmst du dich?
 
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Sun-Fun

Benutzer171320 

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Ganz ehrlich, wenn die Situation seit 10 Jahren schon so ist und sie jetzt "wirklich" dran arbeiten will, dann sehe ich da wenig Chancen, dass aus Ihr in diesem Leben eine offene Partnerin wird, die offen und sicher mit sich und Ihrer Sexualität umgeht.

Wenn das für Dich stimmt, super. Dann einfach weitermachen und vielleicht wird es besser oder ihr habt nach den Kindern gar keinen Sex mehr.
 
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S

Benutzer189208 

Sorgt für Gesprächsstoff
Vielleicht hab ich was überlesen, aber was hat denn die Vaginismustherapie mit den Vaginaldilatoren gebracht ? Hat sie das regelmäßig geübt und mit den kleinsten angefangen ?
 
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krava

Benutzer59943  (41)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Das Thema mit der Pille haben wir angesprochen und sie möchte die vorhandenen Packungen noch zu Ende machen, was aber bis Ende Jahr gehen würde. Ich habe ihr aber auch gesagt, dass dies nicht den grössten Einfluss haben wird und sie sich einfach etwas lockerer mit dem Thema Sex auseinandersetzen müsste. Dazu gehört auch sich selbst mal zu informieren über Foren etc. Aber ich denke das ist ihr dann schon peinlich.
Ich kann dir jetzt schon prognostizieren... WENN sie die Pille nach dem Ende der Packung wirklich absetzt, dann habt ihr erst recht keinen Sex mehr. Und zwar deshalb, weil ein Kondom alleine ja nicht sicher genug ist und sie dann Angst vor einer möglichen Schwangerschaft hat.
An der Tatsache, dass sie erst mal noch in aller Ruhe die Packung aufbrauchen will siehst du doch schon, welchen Stellenwert eine mögliche Veränderung eures Sexlebens für sie hat. Nämlich gar keinen.


Sie weiss auch, dass sie etwas an sich ändern muss. Das gestaltet sich bei ihr aber schwieriger als für sie angenommen. Ich setze sie da natürlich nicht unter Druck aber ich warte seit 10 Jahren auf eine Verbesserung der Situation und will einfach wissen, wo das in Zukunft hinführt.
wenn du nicht ganz blind bist, dann siehst du wohin das führt: Nämlich in weitere 10 Jahre mit Sexfrust für dich.
Es ist nicht so, dass sie nichts verändern kann. Sie WILL nichts verändern, das ist der entscheidende Punkt.

Wenn sie mir ganz klar sagen würde, dass sie sich diesbezüglich nie ändern wird, dann habe ich Gewissheit und weiss, worauf ich mich einlasse. Mit den ständigen Aussagen, dass sie sich bessern wird, bleibt mir einfach die Hoffnung, dass es irgendwann klappt.
sorry aber daran bist du selbst schuld. Ich kann nicht verstehen wie du dir seit Jahren immer wieder anhörst "ich verändere was" und dann passiert nie was. Und trotzdem wartest du weiter.
Also warum sollte deine Partnerin dann was verändern?
Du hast dich längst unglaubwürdig gemacht.

Ihren Körper ohne mich kennenzulernen habe ich ihr natürlich bereits angeboten. Das würde sie aber nie machen, wenn dann nur wenn ich dabei bin. Sie würde sich auch nicht selbst mit dem Finger befriedigen sondern wenn dann mit dem Sextoy.
auch daran hat sie offenbar null Interesse.
Und ohne das hier falsch hinzustellen: Das ist legitim!!!
Nur sollte sie sich dann einen Partner suchen, dem Sex genauso wenig bedeutet. Dann passt alles.

Das habe ich auch schon versucht und auch die Nippel küssen/streicheln. Wenn ich die Nippel anfange zu küssen, ist ihr das aber schon unangenehm. Es kommt mir vor als wäre es etwas verbotenes für sie.

Das ist sexuell und sie hat an sexuellen Handlungen kein Interesse. So schade das ist, aber Lust mag sie nicht und das bedeutet ihr auch nichts. Und wenn du ihre Nippel streichelst, dann willst du bestimmt noch mehr und je früher sie dich ausbremst, desto besser.
Also sind es entweder die Nachbarn oder es ist zu früh, zu spät, zu hell, zu dunkel, zu warm, zu kalt etc.

Grundsätzlich fassen die folgenden Punkte die Probelme ziemlich gut zusammen:
- Sex/Handjob/Blowjob immer mit Kondom
Also Sex ok, aber Handjob mit Kondom? :ratlos:
So war nicht mal mein Ex drauf. Und das will was heißen.
Ehrlich, ich wundere mich warum du da überhaupt noch Lust auf einen HJ hast. Du musst ja das Gefühl haben, hochansteckend und ekelhaft zu sein.

- Sex nur auf mein Verlangen
- Sex ist eine Pflicht, welche es zu erledigen gilt
- keine zweite/dritte Runden
- kein Sex am Tag
- keine Fantasien/immer das gleiche
- Ekel vor Sperma im Bett
- Ausweichen vom Thema / Zu verklemmt um darüber zu sprechen
- "Sex" bzw. mich befriedigen 1x in der Woche reicht
- Berührungsängste (Küssen Nippel/Eindringen mit Finger in die Vagina)
- Zu grosse Schamgefühle
- Keine Selbstbefriedigung / Keine Toys (wenn alleine)
- Generelle Verklemmtheit, keine Hingabe zu sexuellen Themen
- Keine eigenständnige Suche nach Lösungen
Und da hoffst du jetzt noch genau worauf?
Du hast noch einen entscheidenden Punkt vergessen, der ganz oben auf der Liste bzw ÜBER der Liste stehen muss.
Nämlich dass das seit 10 Jahren so geht!!!!

Eventuell sollte ich das nur für mich machen aber für mich ist es wichtig, dass ich diese Punkte auch mal mit Aussenstehenden teilen kann.
ich hoffe, es hilft dir die Aussichtslosigkeit zu erkennen.

Ich habe nie gesagt, dass ich mich trennen will. Angedeutet habe ich aber, dass unser Sexleben mich extremst frustriert und ich nicht weiss, ob ich es so mein ganzes Leben belassen kann. Ich bin ziemlich gut darin mich zurückzunehmen und kann gut auf Kompromisse eingehen, wenn es aber zu extrem wird, dann frustriert es mich einfach.
sorry wenn ich das so hart sagen, aber du verschwendest die besten Jahre deines Lebens.
Ich weiß nicht, ob du vor deiner jetzigen Partnerin schon eine andere Frau im Bett hattest. Ich hatte vor meinem Ex keinen anderen Mann, ich kannte Sex also nicht anders. Aber jetzt kenne ich Sex anders und ich bin so dankbar dafür!!!
Nein es ist eben nicht nur Sex, es ist so viel mehr!
Und der Frust bei dir wird nur größer werden, das wird sich immer mehr auf die gesamte Beziehung auswirken und damit meine ich nicht mal fremdgehen, sondern dir fehlt einfach Lebensqualität. Und du tolerierst das alles nur so lange, weil dir Vergleiche fehlen.

Vielleicht noch wichtig zu erwähnen: Ich bin selbst immer extrem scharf auf Sex. Könnte problemlos mehrfach am Tag und habe auch Vorstellungen, was man dabei alles probieren kann.
Also ich wiederhole mich: Die Diskrepanz ist 300% zu 0%.
Und da gibt es keinen Raum für Kompromisse.
 
zuletzt vergeben von
Mirella

Benutzer136760 

Beiträge füllen Bücher
Ist denn deine Freundin extrem konservativ erzogen worden oder wie sieht es in ihrer Familie mit Offenheit gegenüber sexuellen Themen aus?
Hat sie Geschwister, wie sieht das bei denen aus?
Erziehung kann da ja sehr prägen und auch viel kaputt machen.

Ich finde es übrigens nicht ganz ok, auf ihr herumzuhacken. Vielleicht weiß sie einfach nicht, wie sie eine Änderung in dem Bereich angehen soll. Möglicherweise ist sie einfach überfordert mit der Situation und versucht daher, das alles möglichst weit von sich zu schieben.
 
zuletzt vergeben von
S

Benutzer189208 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich finde es übrigens nicht ganz ok, auf ihr herumzuhacken. Vielleicht weiß sie einfach nicht, wie sie eine Änderung in dem Bereich angehen soll. Möglicherweise ist sie einfach überfordert mit der Situation und versucht daher, das alles möglichst weit von sich zu schieben.
Naja. “Rumhacken“ ist vielleicht der falsche Ausdruck. Aber es nützt natürlich nichts, hier zu schreiben, dass sich sicher alles auf wunderbare Weise lösen wird. Ein gewisses Interesse ihrerseits daran, die Dinge zum besseren zu wenden, sollte schon bestehen. Beispiel: Sie hat Schmerzen beim GV ? Ok. Aber daran kann man ja arbeiten. Der TE schrieb ja mal was von Vaginaldilatoren, die er ihr gekauft hat. Die Frage wäre halt, wie oft hat sie damit geübt ? Jeden Tag, oder nur einmal alle paar Wochen oder gar nicht. Daran könnte man ja z.B. das Interesse ablesen …
 
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