Wie kann ich meinen Sadismus ausleben ohne ein Arschloch zu sein.

Benutzer184150  (24)

Ist noch neu hier
Das klingt jetzt erstmal lustig, ist aber eine ernst gemeinte frage.

Ich habe kürzlich erkannt, dass ich ein Sadist bin, das heißt es turnt mich an, dinge zu tun, die normalerweise gesellschaftlich nicht wirklich akzeptabel sind.
Ich habe es nicht früher erkannt, weil ich es zum Teil nicht wahr haben wollte. Da ich "Sadist sein" immer mit "Arschloch sein" gleichgesetzt habe.
Das liegt vielleicht auch daran, dass die meisten Menschen denen ich begegnet bin von denen ich weiß, dass sie Sadisten sind, ziemliche Arschlöcher sind.

Nun würde ich meinen Sadismus gerne auch ausleben, das heißt für mich in erster Linie, anziehend für die Frauen sein, die auf das gleiche stehen wie ich (die also masochistisch sind), will mich dabei aber nicht aufführen wie ein Arschloch.

Wie ist das miteinander vereinbar?
Und wie kann ich mich mit meinen Vorlieben abfinden ohne sie sozusagen zu unterdrücken oder zu verstecken?

Würde mich über jede meinung freuen.

Gruß
ich
 
Hilfreichste Antwort
Was ich im Prinzip auch wissen will ist, ob's nicht einen besseren Weg gibt das rauszufinden, wobei keiner sozusagen zu schaden kommt.

Ja, natürlich.
Sadisten, die auf die körperliche Ebene stehen, rennen ja auch nicht mit der Peitsche durch die Fußgängerzone, dreschen wahllos auf Menschen ein und gucken, ob es einer vielleicht mag.

Halte es erstmal aus dem Alltag raus, suche Dir Kontakte und Menschen, die potentiell passen könnten und finde mit denen gemeinsam erstmal raus, wie ein gemeinsames Erlebnis aussehen könnte.

Benutzer177659  (37)

Öfters im Forum
danke! ich hatte bis jetzt gedacht dom/sadist sind synonym
Nee. Ich zum Beispiel bin grad andersrum als Du; ich mag den physischen Akt des Spanking (aktiv) sehr gern, auch andere Formen von "im sexuellen Kontext Schmerzen bereiten", aber ich finde D/S, also Dominanz und Machtgefälle überhaupt nicht wichtig und es reizt mich auch nicht so sehr.
Wenn ich mich bezeichnen sollte dann als "sexueller Sadist".

Oh, kennst Du den Witz?
"Der Masochist sagt 'Schlag mich'. Der Dom sagt 'Nein'." ;-)
 

Benutzer174698 

Öfters im Forum
Nun würde ich meinen Sadismus gerne auch ausleben, das heißt für mich in erster Linie, anziehend für die Frauen sein, die auf das gleiche stehen wie ich (die also masochistisch sind), will mich dabei aber nicht aufführen wie ein Arschloch.

Wie ist das miteinander vereinbar?
Und wie kann ich mich mit meinen Vorlieben abfinden ohne sie sozusagen zu unterdrücken oder zu verstecken?
..oft hilft es ja schon sich in die Partnerin hinein zu versetzen, zu hinterfragen, warum sie was braucht und was sie dabei empfindet.
Die meisten Doms denken, es kann ihnen doch scheißegal sein, was die maso / sub empfindet, schließlich ist sie ja so und steht drauf schlecht behandelt zu werden. Das sind dann diese Arschlochdoms.
Natürlich ist maso / sub sein kein Wunschkonzert, aber der Dom sollte schon in der Lage sein, auch auf Augenhöhe zu kommunizieren.
 

Benutzer10752 

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Natürlich ist maso / sub sein kein Wunschkonzert, aber der Dom sollte schon in der Lage sein, auch auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Ich würde argumentieren, dass es genau das ist: Ein Wunschkonzert.

Aber Sub weiß nicht, in welcher Reihenfolge die Lieder gespielt werden, wie der Dirigent einzelne Teile der Partitur variiert, ob er seinen Dirigentenstab heute etwas schneller oder langsamer führt, und ob er die kreative Idee hatte, neue Instrumente ins Orchester mit aufzunehmen. :grin:

Und das macht es dann reizvoll, unvorhersehbar, und vielleicht auch ein wenig fordernd, wenn plötzlich ein Part mit Zwölftonmusik eingebaut wurde, der in der Partitur so gestern nicht vorhanden war. Aber trotzdem können sich beide darauf verlassen, dass bestimmte Stücke gespielt werden, und ein bestimmter Musikstil. Wenn eine Sonate gewünscht war, wird kein Heavy Metal aufgeführt.
 

Benutzer174698 

Öfters im Forum
Ich würde argumentieren, dass es genau das ist: Ein Wunschkonzert.

Aber Sub weiß nicht, in welcher Reihenfolge die Lieder gespielt werden, wie der Dirigent einzelne Teile der Partitur variiert, ob er seinen Dirigentenstab heute etwas schneller oder langsamer führt, und ob er die kreative Idee hatte, neue Instrumente ins Orchester mit aufzunehmen. :grin:

Und das macht es dann reizvoll, unvorhersehbar, und vielleicht auch ein wenig fordernd, wenn plötzlich ein Part mit Zwölftonmusik eingebaut wurde, der in der Partitur so gestern nicht vorhanden war. Aber trotzdem können sich beide darauf verlassen, dass bestimmte Stücke gespielt werden, und ein bestimmter Musikstil. Wenn eine Sonate gewünscht war, wird kein Heavy Metal aufgeführt.
Ich denke, das Eine hat nichts mit dem Anderen zu tun. Der Dom kann die Musik einsetzen, die er will und wann er will, es geht darum, dass er Musik einsetzt und nicht vielleicht Kanonen... :smile:
Und der gute Dom fragt auch im Nachhinein mal, was seine Aktionen so ausgelöst haben und verbessert / verändert darauf hin vielleicht beim nächsten Mal etwas.

Irgendwer hat das mal so als Bild beschrieben, den Vergleich finde ich gut.
Sub zeichnet den Rahmen des Bildes, und Dom malt das Gemälde darin...
 

Benutzer10752 

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Irgendwer hat das mal so als Bild beschrieben, den Vergleich finde ich gut.
Sub zeichnet den Rahmen des Bildes, und Dom malt das Gemälde darin...

Mit dem Bild (im wahrsten Sinne des Wortes :zwinker: ) kann ich gut leben, dass passt sehr schön, ja.
 
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