Wie kann ich den Gedanken des Auslebens loswerden?

Benutzer163876  (23)

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hi. mir wurde in meiner ganzen Jugend und Pubertät ständig vorgelebt, dass es das normalste auf der Welt ist, dass man viel Sex außerhalb von Beziehungen hat und sich ausleben muss und das das sowieso alles Pflicht und ganz toll ist und vor allem, dass man absolut was verpasst, wenn man keine Affären und ONS hatte. Und ich will ja auch nicht abstreiten, dass man ab und an wen attraktiv findet, auch wenn man nicht gleich ne Beziehung mit ihm will, aber ich denke ich bin einfach nicht der Typ dafür. Ich bin einfach voll der Romantiker und will ne feste Partnerin, ich denke sonst bin ich zu nervös/verspannt. Ich hätte es mal versucht, nachdem ich mit meiner ersten Partnerin auseinander war, aber es hatte sich nicht ergeben, weil ich auch schüchtern bin und ich das eigentlich nicht will. Es ist eher ein Mix aus Hormonen, dem was mir vorgelebt wurde und ständig gezeigt wurde, dass es das normalste ist und man das unbedingt haben musste und dem daraus resultierenden Gedanken des Verpassens. Mich macht es wirklich fertig, dass dieser Gedanke immer wieder hochkommt: es ist gerade einfach so, dass ich mich mit nem wirklich tollen Mädel treffe und ich will sie einfach, ich bin echt verknallt, das Problem ist aber einfach, dass ich die Zeit wo sie da ist zwar genießen kann, aber wenn ich alleine bin, kommt jedes mal der Gedanke wieder und meine innere Stimme:"du darfst dich nicht fest binden, du musst noch mit ganz vielen Frauen schlafen, das muss man so machen,..." ich will das aber eigentlich gar nicht, ich bin nicht der Typ dafür, auch wenn man mal mit wem flirtet und manchmal Interesse hat, aber ich will "zu Hause essen".
Hatte schonmal jemand ähnliche Probleme und kann mir sagen, wie ich die Stimme verstummen lassen kann? Und was mich auch mal interessiert, wie verbreitet ist es eigentlich mit dem Sex außerhalb von Beziehungen? mir wurde z.B. beigebracht, dass es das Ziel jeder Party sein müsse wen abzuschleppen, als ich selber in dem Alter war habe ich gesehen, dass das zwar mal vorkommt, aber weiß Gott nicht die Regel ist.
Ich hoffe es kann ihr irgendwer einigermaßen nachvollziehen was ich meine.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
"du darfst dich nicht fest binden, du musst noch mit ganz vielen Frauen schlafen, das muss man so machen,..."
Nein, das muss man nicht so machen. Zwing dich dazu, dass ganze sachlich zu zerlegen, jedes mal, wenn der Gedanke auftaucht.

Auch in Beziehungen kann man tolle sexuelle Erfahrungen sammeln.

mir wurde z.B. beigebracht, dass es das Ziel jeder Party sein müsse wen abzuschleppen
Oh man, wer erzählt einem so was? Klingt fast schon notgeil.
Nein, das Ziel ist, dass man Spaß hat. Das geht auch ohne irgendjemanden zu vögeln :zwinker:.
Die meisten gehen ohne Sexpartner heim, wie du auch schon bemerkt hast :smile:
 

Benutzer163876  (23)

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ja ich bin mir sogar absolut sicher, dass die Erfahrungen die ich mit ihr sammeln könnte unendlich besser und wertvoller wären, als das was in meinem Kopf ist. mal davon abgesehen, dass sie mich von ihrer Art fasziniert, ist sie nämlich einfach so unfassbar sexy, dass sie mir wahrscheinlich komplett die Sinne vernebeln würde, selten so ein schönes Mädel gesehen. Ich komme mir deshalb ja auch so blöd vor mit diesen Gedanken. naja woher das resultiert, mal abgesehen von manchen Medien, die einem so etwas suggerieren aus meiner Familie:mein Bruder meinte, als ich noch mit meiner Ex zusammen war, ich wäre ja auch nicht normal mit meiner Monogamie und dass er zu dem Zeitpunkt seine erste Freundin schon 3 mal betrogen hätte und meine Mutter findet das nichtmal beschämend, dass das alles so lief, sondern hat da wahrscheinlich eher noch Respekt vor, dass er so ein toller Player war. Ich komme nicht damit klar, dass ich weiß, dass solche ONS viel viel weniger wert wären, als dieses Mädchen und es mir trotzdem dauernd durch den Kopf schießt. Aber ich werde es trotzdem mit diesem Mädchen durchziehen, das würde ich sonst auf ewig bereuen. Es ist halt nur irgendwie echt auf Dauer belastend diese Gedanken. Was meinst du mit:"das ganze sachlich zerlegen"?
 
G

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Gast
Die Typen,die dir das eingeredet haben, sind Vollidioten :smile:

Den Gedanken kannst du nicht wie ´nen Lichtschalter ausknipsen. Das geht mit deinem Verhalten. Wenn du vergeben bist, kannst du dir über andere Frauen ruhig Gedanken machen, aber eben nicht mehr. Falls du polyamor sein solltest, sprich mit deiner Freundin darüber.

Um´s nochmal zu sagen, die Typen, die dir sagen, das ist normal...sind Vollidioten, die einen auf dicke Hose machen :smile:
 

Benutzer150198 

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Die Frage ist doch: Möchtest du das, weil es "cool ist", oder weil du denkst, du hättest Spaß dran?

Ersteres ist ein ziemlich unsinniger Grund, um Sex zu haben. Ist letzteres der Fall, dann go for it. Man muss sich nicht Ausleben, wenn man nicht das Verlangen danach hat, aber an dem Verlangen danach ist doch auch nichts verkehrt?

Werde dir klar, was du willst. Ist das wirklich nur der äußere Einfluss oder magst du schlicht nicht monogam sein?
Was die Gesellschaft jungen Männern erzählt, oder dir dein Bruder, ist allerdings Bullshit , man muss gar nichts- und nebenbei bemerkt, halte ich es für ziemlich unmoralisch, unabgesprochen Fremdzugehen, einfach "weil's geil ist" - aber gut, lässt sich drüber streiten.

Wenn es dir tatsächlich nur um's Ausleben im Sinne von Hörner abstumpfen geht: Du bist 19 und weißt noch gar nicht, wie es bei dir weitergeht. Du hast noch genug Zeit :smile:
 

Benutzer122781 

Planet-Liebe ist Startseite
irgendwie kapier ich trotzdem nicht wie du überhaupt auf den trichter kommst, die gesellschaft würde fremdgehen befürworten o.ä.
mal abgesehen von manchen Medien, die einem so etwas suggerieren
welche sollen das denn sein? bis auf irgendwelche anzeigen nachts im tv (die ja nur grottenpeinlich sind) wüsste ich nicht, welches medium zum fremdgehen anstiften sollte.
mein Bruder meinte, als ich noch mit meiner Ex zusammen war, ich wäre ja auch nicht normal mit meiner Monogamie
das kann dein bruder ja meinen. fakt ist ja wohl dennoch, dass die überwiegende mehrheit der bevölkerung monogamie als "normal" ansieht und fremdgehen nach wie vor eher geächtet ist. btw find ich die aussage deines bruder ziemlich bescheuert und lächerlich und spricht nicht gerade für seinen charakter.

ansonsten machts mmn eh nicht viel sinn sich da verrückt zu machen. du bist noch so jung, da ist es eh unwahrscheinlich, dass du auf ewig mit den mädel zusammenbleiben wirst und dann wirds noch genug gelegenheiten geben durch die gegend zu vögeln :zwinker:
 

Benutzer11466 

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Ersteres ist ein ziemlich unsinniger Grund, um Sex zu haben. Ist letzteres der Fall, dann go for it. Man muss sich nicht Ausleben, wenn man nicht das Verlangen danach hat, aber an dem Verlangen danach ist doch auch nichts verkehrt?
Dem kann ich mich nur anschließen.

Wenn andere Lemminge sich die Klippe runterstürzen, muß man selbst nicht hinterherlaufen.

Solange Du nicht in 'ner Beziehung bist und auf Verhütung achtest, kannst du natürlich sämtliche Blumen am Wegesrand pflücken. Wenn du Glück hast, springt dabei die eine oder andere scharfe Nummer raus; es wird Dir aber genauso oft passieren, daß Du Dir danach nur überlegst, wie Du am schnellsten wegkommst.

Und wenn Dir eigentlich sowieso nicht der Sinn (und der Schweif) danach steht: Laß es! Man(n)cher ist glücklich, wenn er die halbe Welt nageln kann, andere interessiert das nicht. Persönlich wäre mir auch ein Partner, mit dem es gefühls- wie sexmäßig gut klappt lieber, als ständig was Neues am Start zu haben. Aber die Menschen sind verschieden und solange man den Beteiligten nix vorlügt, kann das jede/r halten, wie er/sie will.

Aber Du mußt nicht der Bezirksbesamer sein...
 
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Benutzer163876  (23)

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Also ich bin mir ziemlich sicher, dass ich viel weniger Spaß hätte mich durch die gegend zu vögeln, als mit diesem Mädchen Spaß zu haben. Ich muss ja wahrscheinlich keinem erklären, dass mit Gefühl viel besser ist als selbstbefriedigung am fremden Körper. und wie gesagt sie ist ne Traumfrau, wo sich vermutlich jeder Mann glücklich schätzen kann.

Ich denke es ist ja jetzt nicht verwerflich wenn man der Typ dafür ist mit jemandem die Nacht zu verbringen, wenn man keine Lust auf Beziehung hat und gegenseitige Anziehungskraft herrscht. Aber ich weiß dass ich in einer Beziehung glücklicher wäre. Und da ist einfach nur diese Angst etwas zu verpassen, wenn ich nie nen ons oder so hatte. Die Angst davor etwas nicht erlebt zu haben, was mir vorgelebt wurde.

wie kann ich denn durch mein verhalten diesen gedanken loswerden? Ich hab einfach Angst, dass mich dieser gedanke Aufrisst und ich das Mädel gehen lasse, in dem wissen dass ich nicht glücklich werde und uns beiden weh tue, aber damit ich vlt den Kopf frei habe.

Es fühlt sich auch nicht richtig an, jetzt loszugehen und irgendwen aufzureißen vor einer Beziehung. und ich will nicht mit dem Gedanken in eine Beziehung reingehen:"das hält eh nicht für immer" klar es ist unwahrscheinlich, aber wenn ich das nicht als Ziel nehme will ich erst gar keine Beziehung führen.

Die frage die mich echt mal am meisten interessieren würde ist wie häufig Sex außerhalb der Beziehung überhaupt wirklich ist, also als single natürlich. wie gesagt bei mir ist ja das Gefühl es ist der Standard, aber wenn ich mir mein umfeld mal ansehe ist es das nicht.
 

Benutzer150198 

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Die frage die mich echt mal am meisten interessieren würde ist wie häufig Sex außerhalb der Beziehung überhaupt wirklich ist, also als single natürlich. wie gesagt bei mir ist ja das Gefühl es ist der Standard, aber wenn ich mir mein umfeld mal ansehe ist es das nicht.

Naja in deinem Umfeld wird vermutlich auch ziemlich viel davon nicht stimmen. Das hört sich für mich eher nach Prahlerei an.

Meine Einschätzung ist, dass die meisten Menschen auch außerhalb von Beziehung, wenn sie länger single sind vor allem, mal Sex haben/ hatten. Es möchte auch nicht jeder auf dieses Bedürfnis verzichten über einen längeren Zeitraum.
Aber das bedeutet ja nicht, dass man laufend ONS hat?
Und das bedeutet eben auch nicht, dass man etwas verpasst hat, wenn man nie Sex außerhalb einer Beziehung hatte.
 

Benutzer163876  (23)

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Ja das klingt realistisch, aber da ist dann wahrscheinlich eher die Herangehensweise, dass man guckt was so auf einen zukommt und das würde ich ja auch so machen, wenn ich nicht gerade verknallt wäre.
Es ist einfach das Problem dass ich das Gefühl habe mir die Hörner abstoßen zu müssen, einfach diese Erfahrungen zu haben, aber ich bin sicher, ich wäre damit nicht glücklicher. Leider kann ich den Gedanken eben trotzdem nicht wie den Lichtschalter ausknippsen und das belastet mich halt, aber vermutlich kann mir hier jetzt auch keiner ein Heilmittel nennen.
 

Benutzer153493 

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Auch wenn ich es noch nie mit so einem Weltbild zu tun hatte, so ist es nunmal so, dass man im Zuge des Erwachsen werdens immer Leute um sich herum hat, die das eigene Weltbild beeinflussen und prägen.

Das muss nicht immer zwangsläufig etwas schlechtes sein, aber es kann durchaus sein, dass ein dir vorgelebtes Weltbild dir selbst nicht zusagt und du dich selbst unglücklich machst, wenn du versuchst diesem Weltbild zu entsprechen.

Das wird gerade dann kritisch, wenn der Freundeskreis oder die Familie dieses Weltbild fest verinnerlicht haben. Vorbilder, die einem ein Leben lang begleitet haben, können doch unmöglich in größerer Anzahl falsch liegen? Eigentlich muss mit einem selbst doch was nicht stimmen? Richtig?

Nun das Problem mit so vielem ist. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Ob Politik, Religion oder halt das Beziehungsmodell, jeder hat seine eigenen Vorstellungen, Ideen, Wünsche und Verlangen die auf Ihn zugeschnitten richtig sind.

Ebenfalls gehört es zum erwachsen werden dazu, sein Weltbild zu hinterfragen und anzupassen und herauszufinden was das richtige für einen selbst ist. Man muss sich auch nicht festlegen sondern das kann sich immer mal wieder durch Erfahrungen die man gemacht hat ändern!

Um auf dein spezifisches Thema zu kommen. Du hast anscheinend ein soziales Umfeld, das dir vermittelt, Lebe dich aus und binde dich nicht. Ja das kann für viele das richtige sein, für dich ist das anscheinend eben nicht das richtige.

Wenn du wirklich glücklich werden willst im Leben. Wende dich von den Weltbildern ab die dir nicht richtig erscheinen und Lebe so wie es dir richtig erscheint. Das kann mit Konsequenzen verbunden sein, die du aber hinnehmen musst oder gar vertreten musst! Hier geht es um dein Glück in deinem Leben! Du bestimmst dein Leben und da sollte dir NIEMAND etwas anderes sagen können.

Das kann im Freundeskreis zu Spott führen, Ablehnung oder Unverständnis. Das ist ok und normal. Wirklich wichtig ist, ob deine Freunde diese Entscheidung dann akzeptieren. Ich würde dann auch behaupten, dass es nur richtige Freunde sind, wenn Sie dich nicht für deine Entscheidungen verachten oder verlassen.


Kurzum, führe dein Leben so wie du es willst! Die Stimme in deinem Kopf wird verblassen oder auch nicht aber man muss auch lernen mit Selbstkritik umzugehen. Man muss sich nur immer Fragen, will man das, weil andere glauben das wäre das richtige oder will man das weil man es selbst so will!
 

Benutzer163876  (23)

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Wie würdet ihr denn handeln? Soll ich es mit dem Mädel versuchen, in der Angst ich müsse noch meine Hörner abstoßen-ob mir das mein Umfeld sagt oder Hormone oder was auch immer sei mal dahingestellt (vlt. Habe ich das Problem ja auch gar nicht mehr wenn ich mit ihr paar mal geschlafen habe-vlt. Bin ich ja nach einem Jahr auch schon so untervögelt-wer weiß das schon). oder soll ich das Mädel einfach "wegschmeißen" und auf die Gelegenheit warten wo ich mit jemandem ungebunden schlafen kann-dann hätte ich den Kopf frei, wäre aber unglücklich.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Wie würdet ihr denn handeln? Soll ich es mit dem Mädel versuchen, in der Angst ich müsse noch meine Hörner abstoßen-ob mir das mein Umfeld sagt oder Hormone oder was auch immer sei mal dahingestellt (vlt. Habe ich das Problem ja auch gar nicht mehr wenn ich mit ihr paar mal geschlafen habe-vlt. Bin ich ja nach einem Jahr auch schon so untervögelt-wer weiß das schon). oder soll ich das Mädel einfach "wegschmeißen" und auf die Gelegenheit warten wo ich mit jemandem ungebunden schlafen kann-dann hätte ich den Kopf frei, wäre aber unglücklich.

Weil mir das Mädel irgendwie jetzt schon leid tut: Letzteres. Es sei denn, du kriegst deine komischen Gedankengänge in Griff.
 

Benutzer133456  (49)

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Werde Dir klar darueber, welches Endresultat Du Dir vom Ausleben langfristig erwartest.
Dann finde Wege, dort hin zu kommen, ohne Dich auf diesen langen Weg der Exploration zu begeben.
So kannst Du direkter zum Ziel kommen und musst gar nicht erst durch die lange Phase durch.

Um Dir Beispiele aus meinem eigenen Leben zu geben, in denen ich meinem wahren Motiv auf die Schliche kam, und es umsetzte:
  • Ich kaufte in meinen jungen Jahren irrsinnig viele Klamotten und Schuhe, weil ich meinte, so chic sein zu koennen. Und so wurde meine Garderobe immer riesiger und bunter und ramschiger, bis mir auffiel, dass es mich nicht chic machte - ein Freund von mir brachte mich dann auf den richtigen Weg; er besass nur ein einziges, tailliertes Anzugsjackett und ein Paar teure, englische Schuhe, die er stets zu Jeans und Hemd trug, und er wirkte soviel mehr chic als ich. Sein Trick war, wie er sagte, Klasse statt Masse. Man kann mit einem richtig gut sitzenden Teil tausendmal besser aussehen als mit einem Zimmer voller C&A Kram. Und so halte ich es heute auch.
  • Ich kaufte als junger Mann staendig dicke Autos, die "wie Amischlitten" waren - bis mir auffiel, dass ich eigentlich besser direkt Amischlitten kaufen sollte. Kostete dasselbe, und es war das eigentliche Motiv.
  • Ich interessierte mich frueher wie verrueckt fuer obskure Laender (Uruguay, Argentinien, Australien, Neuseeland), und schmachtete ueber Bilder ihrer Staedte mit Gedanken wie "boahh, Argentinien ist ja fast wie Italien/ Spanien/ Frankreich, und Neuseeland ist ja fast wie England/ Wales"...). Und dann wachte ich eines Morgens auf und begriff, dass es keinen Grund gab, mich fuer diese Laender zu interessieren, wenn das wahre Interesse ja doch denen galt, denen sie aehnelten. Und so konnte ich damit abschliessen, und interessiere mich eben heute fuer Suedeuropa und Grossbritannien.
Frage Dich also mal, was willst Du durchs Ausleben erreichen?
Und dann mache einen Plan, wie Du das erreichen kannst, ohne Dich durch 1001 Schlafzimmer zu arbeiten.
 

Benutzer163876  (23)

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Ich will die absolute Sicherheit erreichen, dass die Monogamie Beziehung das beste für mich ist. Vom Kopf her weiß ich das, aber würde ich eine Affäre o.ä. erleben hätte ich es gemacht und hätte diese Sicherheit. Das ist so wie mit anderen Dingen: vlt. schlechtes Beispiel, aber sagen wir mal jemand weiß dass er nicht gerne raucht und das nicht schön ist, aber erst als er es gemacht hat kann er damit wirklich abschließen, weil er dann auch die Erfahrung hat. Jedenfalls ist es bei mir so.
Außerdem weiß man ja auch nicht genau wie es ist, ist es hemmungsloser ist es viel öder, man kann es sich vorstellen, aber man hat keine bleibenden Eindrücke.
 

Benutzer11466 

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Ich will die absolute Sicherheit erreichen, dass die Monogamie Beziehung das beste für mich ist.
Die kann Dir niemand geben.

Solange Du nicht gebunden bist, kannst Du machen, was Du willst. Wenn Dich der Gedanke so umtreibt, rudelbumse ein bißchen und schau, ob Dir das wirklich Spaß macht - oder eben nicht.

Danach bist Du klüger.
 

Benutzer36171 

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Ich bin mit 18 meine erste richtige Beziehung eingegangen und habe diesen Mann geheiratet. Inzwischen sind wir 10 Jahre zusammen. Wir hatten beide (bisher?) nur mit einander Sex.

Früher habe ich mir auch immer Gedanken gemacht, ob man dabei nicht doch irgendwie eine wichtige, menschliche Erfahrung passt. Ich wusste, dass mir ONS und Ähnliches nicht allzu viel bedeuten, aber ich fand irgendwie auch, dass Sex mit verschiedenen Personen ja irgendwie zur Lebenserfahrung dazu gehört. Natürlich hatte ich manchmal auch die Befürchtung, dass mein Mann das Gefühl haben könnte, etwas zu verpassen.

Ich hatte einen Freund, der es ganz, ganz, ganz schlimm fand, dass wir beide uns schon so jung auf eine "feste Beziehung" einließen. Immer wieder redete er auf mich ein und bohrte nach, warum ich denn unbedingt eine Beziehung wollte. Irgendwann kam ich mir ganz spießig, uncool, langweilig und feige vor. Ich hatte manchmal ein richtig schlechtes Gewissen, auch wenn ich gar nicht genau wusste, warum eigentlich.

Inzwischen hat sich das ziemlich entspannt, denn ich habe mit eigenen Augen gesehen, dass es den idealen Weg (natürlich) nicht gibt und dass das scheinbar Coolste und Aufregendste nicht immer das Beste für einen selbst ist. Ich glaube, dass man, wenn man gerade frisch aus der Schule kommt, gerade noch daheim gewohnt hat oder immer noch daheim wohnt, keinen so klaren Blick für das hat, was man selbst wirklich möchte. Oder vielleicht sieht man es eigentlich schon, lässt sich aber noch zu sehr von anderen beirren. Zumindest mir ging es so.

Besagter Freund ist übrigens nach wie vor Single, wie er's schon immer war (auch wenn er es heute nicht mehr möchte) und, so weit ich das beurteilen kann, hat er auch nicht allzu viel casual sex.

Natürlich ist Sex mit vielen verschiedenen Personen eine interessante Erfahrung, aber das ist Sex mit ein und derselben Person auch. Oder seinen ersten richtigen Beziehungspartner heiraten. Meine Erfahrung kann mir niemand nehmen und die ist genauso bedeutsam wie die von jemandem, der viele ONS oder Affären hatte. Nicht zu vergessen: Beziehungen sind ein Garant für viel Sex und wenn man sextechnisch gut zusammen passt, dann wird das nicht langweilig. Gerade wenn man jung zusammen kommt, ist da auch noch viel Luft nach oben. Bei uns wurde es jedenfalls immer besser. :tongue:

Ein weiterer Punkt ist, dass mir sexuelle Monogamie auch gar nicht mehr so entscheidend wichtig ist, wie das früher einmal war. Keiner von uns würde den anderen verlassen, wenn doch einmal etwas Sexuelles mit einer anderen Person liefe, solange das mit den Gefühlen nichts zu tun hat. Wir führen quasi eine ungenutzte offene Beziehung. Das kam aber auch erst mit den Jahren... Ob wir das je in die Praxis umsetzen werden? Keine Ahnung. Ich bin jedenfalls nicht besonders neugierig, wie sich fremde Haut anfühlt. So spannend finde ich das einfach nicht. Da bleibe ich lieber bei meinem Mann ... und bei mir selbst. :grin:
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Ich will die absolute Sicherheit erreichen, dass die Monogamie Beziehung das beste für mich ist.
Das geht nicht. Du kannst und wirst dich in deinem Leben ja auch noch verändern. Monogamie ist weder "total out und gegen die Natur" (wie ich schon woanders gelesen habe :ninja:) noch ist sie der ultimative Schlüssel zum Glück. Für viele Paare funktioniert sie, für viele Paare funktioniert sie nicht (wobei die Frage ist, ob einige dieser Beziehungen ohne Monogamie besser funktioniert hätten). Vielleicht wirst du Monogamie in jeder Lebensphase bevorzugen oder eher ablehnen, vielleicht wirst du eine Zeit lang das eine oder andere bevorzugen - wer weiß. Lass mal ein bisschen los.
 
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Benutzer150198 

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Das ist ja jetzt auch schon das dritte Mal, dass du diese Frage stellst. Erwartest du, dass da noch andere Ratschläge kommen? Viel mehr kann man denke ich nicht dazu sagen, aber das Thema scheint dich ja wirklich zu bedrängen. Allgemein drehen sich deine Themen sich schon sehr extrem um diese Themen, du scheinst dir große Gedanken zu machen, was "normal" ist und alles zu zerdenken. Wenn du tatsächlich so unter dem Kopfzerbrechen über Liebe und Beziehung und Sex leidest, dann könntest du ja auch mal in Erwägung ziehen, dir professionelle Hilfe zu suchen. Bis zu einem gewissen Grad ist sicherlich jeder von der Gesellschaft und seinem Umfeld beeinflusst, aber bei dir wirkt das schon wie ein Leidensdruck, da dieselben Themen immer wieder auf den Tisch kommen..
 

Benutzer163876  (23)

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also caterinaxoxo ich muss dir mal ein Kompliment aussprechen, du sagst einem schon irgendwie frontal die Meinung, was manchmal wirklich ganz gut tut. wenn du sagst, dass ich mir viel zu viele Gedanken mache und wohl unter einem Leidensdruck leide, ist das vollkommen richtig. ich bin eben einfach so, dass ich mir über das was mir am meisten fehlt oder so mega die Gedanken mache und alles in Einzelheiten zerlege und wenn das Bedürfnis befriedigt ist kann ich auch super loslassen. wahrscheinlich kommt dann allerdings irgendwann mal das nächte Bedürfnis. vlt ist das ja auch die Lösung, dass ich mir dann einfach sagen kann, dass ich keine ONS unbedingt benötige und einfach die Zeit mit der Partnerin genießen will, weil es viel schöner ist und dann eben einfach sage und fertig und nicht noch denke und wenn dann das und das ist ist das und das und wie funktioniert eigentlich dies und jenes und bla bla bla. ach ich will mich nicht mehr selbst fertig machen, ich sollte vielleicht einfach versuchen die Zeit mit dem Mädel zu genießen und einfach mal loszulassen, ob es mir gelingt keine Ahnung, was alles passieren wird keine Ahnung, aber drüber zu grübeln und zu grübeln und zu grübeln ist auch nicht die Lösung. vlt jetzt einfach mal versuchen: Kopf aus, Herz an. danke, dass du mich jetzt schon zum 2.mal wachgerüttelt hast.
 
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