Wie fühlt ihr euch wenn eure Freundin sich entscheidet abzutreiben?

Benutzer84565  (35)

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An die Männer: nehmen wir mal an, ihr seid in einer intakten Beziehung,
ihr verhütet gewissenhaft mit pille oder kondom, aber es passiert trotzdem, dass eure freundin ungewollt schwanger wird.

nach eingehender überlegung entscheidet sie sich für eine Abtreibung.
und es ist schliesslich ihre entscheidung, und ihr habt da nicht viel mitzubestimmen.
wie fühlt ihr euch dabei, sie bei diesem vorhaben unterstützen zu müssen? oder würde euch diese entscheidung gar entgegenkommen, weil ihr euch dazu noch nicht bereit fühlt?
haltet ihr es für gerecht, dass sie die entscheidung allein trffen darf?
 

Benutzer66279 

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Ich fänd's in meiner jetzigen Lebenssituation gut (Student, ab Oktober kein BAföG mehr und definitiv noch nicht bereit, eine Familie zu gründen).
 

Benutzer84565  (35)

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würde euch das gar nicht treffen oder würdet ihr gar nicht darunter leiden, dass sie sich entscheidet euer gemeinsames kind zu "wegzumachen"?
für die meisten frauen ist eine solche erfahrung ziemlich traumatisch, geht das an euch männern so spurlos vorbei und ist kein schmerzhafter einschnitt in eurem leben?
 

Benutzer66279 

Sehr bekannt hier
Wenn man sich frühzeitig dazu entscheidet, dann ist es in meinen Augen ok. Besser als ungeplant und unabgesichert ein Kind in die Welt zu setzen. Ich habe aktuell nicht die Zeit und finanziellen Mittel, um a) mich über Kindererziehung/Pflege usw. schlau zu machen und b) dem Kind einen einigermaßen angemessenen Lebensstandard zu ermöglichen.
Leider ist es für Frauen zum Teil sehr traumatisch, deshalb würde ich es erst recht begrüßen, wenn die Initiative dahingehend von ihr ausgeht, weil man sich dann hinterher nicht vorwerfen lassen muss, sie zu irgendwas gedrängt zu haben.
 

Benutzer84565  (35)

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klar ist es für die frau traumatisch, und zwar für jede frau die abtreibt. aber so kühl und distanziert wie sich männer immer dazu äussern stellt sich die frage: ist es für euch NICHT traumatisch? immerhin ist das doch auch EUER kind, nicht NUR ihres.
 

Benutzer53592 

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Es gibt einfach Situationen im Leben, an denen man(n) erst gelangen muss, (was aber in dem Fall wohl kaum einer möchte) denn in der Theorie hört sich vieles einfacher an als es dann in der Praxis tatsächlich ist...insbesondere dann, wenn es um Gefühlswelten vs. blanke Vernunft geht.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
shunshun;5316424 schrieb:
klar ist es für die frau traumatisch, und zwar für jede frau die abtreibt. aber so kühl und distanziert wie sich männer immer dazu äussern stellt sich die frage: ist es für euch NICHT traumatisch? immerhin ist das doch auch EUER kind, nicht NUR ihres.

Ich sehe zwar schon die Diskussion auf mich zu kommen, doch ich beantworten den Teil gerne noch mal.

Erst mal ist es nicht für jede Frau ein großes Drama, wenn sie abtreiben muss.

Und auch für mich wäre es kein Trauma. Für mich ist das noch kein Kind was dort in der Frau heranwächst. Auch ist da noch keine emotionale Bindung vorhanden.

edit:
Eigentlich wollte ich dich gerade auf eine andere Diskussion aufmerksam machen, aber da ist mir aufgefallen, dass diese ja auch von dir ist:
https://www.planet-liebe.com/threads/wenn-ihr-mit-anfang-mitte-20-schwanger-w%C3%BCrdet.253171/
 

Benutzer76022 

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klar ist es für die frau traumatisch, und zwar für jede frau die abtreibt. aber so kühl und distanziert wie sich männer immer dazu äussern stellt sich die frage: ist es für euch NICHT traumatisch? immerhin ist das doch auch EUER kind, nicht NUR ihres.


Ich habe eine Abtreibung hinter mir und traumatisch war und ist es für mich überhaupt nicht.
Habe mich einfach erleichtert gefühlt und bereue die Entscheidung keineswegs.
 

Benutzer48909 

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klar ist es für die frau traumatisch, und zwar für jede frau die abtreibt. aber so kühl und distanziert wie sich männer immer dazu äussern stellt sich die frage: ist es für euch NICHT traumatisch? immerhin ist das doch auch EUER kind, nicht NUR ihres.

Du verallgemeinerst hier irgendwie ziemlich...
1. Ist eine Abtreibung sicher nicht "klar für jede Frau traumatisch".
2. Äußert sich sicher nicht jeder Mann "kühl und distanziert" zu einer Abtreibung.

Insgesamt würde ich mich bei diesem Thema munich-lion anschließen. Wie man sich wirklich fühlt, was man machen würde und wie emotional oder "kalt und distanziert" man mit einer Abtreibung umgeht, das wird sich für jeden (sowohl Frau als auch Mann) sicher erst definitiv herausstellen, wenn man in der Situation ist. Aber ich wünsche absolut niemandem, dass sie oder er in die Situation kommt!
 

Benutzer53748 

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Was ich schwierig finde ist halt, dass die Frau vorher noch so überzeugt sein kann, dass es richtig ist, das Kind abzutreiben und sicher, dass sie damit kein Problem hat - und dann treibt sie ab und hat hinterher vielleicht doch ein Problem damit. Weil das drüber nachdenken und sich vorzustellen etwas zu tun doch noch ein klein wenig anders ist, als es wirklich getan zu haben.

Mein Partner wäre zum Glück nicht für Abtreiben und ich könnte das auch nicht, daher stellt sich uns diese Frage auch nicht...
 

Benutzer65590 

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Meine Freundin würde sich wohl keinesfalls für diesen Schritt entscheiden. Also hier nur blanke Theorie:

insgesamt fände ich die Entscheidung zu einer Abtreibung in meiner/unserer momentanen Lebenssituation sicher angebracht; ich habe momentan weder die Zeit noch das Geld, um ein Kind so aufziehen zu können, wie ich mir das idealerweise vorstelle. Allerdings wäre ich absolut unbegeistert, wenn die entsprechende Entscheidung absolut ohne meine Mitsprache getroffen würde; natürlich hätte meine Freundin in der Sache das letzte Wort, aber mit ihr drüber diskutieren würde ich schon wollen. Träfe sie diese Entscheidung also absolut über meinen Kopf hinweg, wäre das sicher ein schwerer bis unheilbarer Schlag für unsere Beziehung.
 

Benutzer10802 

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Off-Topic:
Bitte nicht wieder eine große Grundsatzdiskussion. In der letzten wurde schon so ziemlich Alles gesagt.


Grundsätzlich: Es ist mit völligem Recht ihre Entscheidung, es ist ihr Körper, die Konsequenzen für sie sind größer. Ich würde sie auf jeden Fall in ihrer Entscheidung unterstützen.

Eine Katastrophe wäre es für mich sicher nicht - ich würde die Entscheidung weder verurteilen, noch sie zu etwas anderem drängen, noch in tiefe Depressionen verfallen. Es ist ein schwerer Schritt - aber besser als ein Kind zu bekommen das man partout nicht will, aus welchen Gründen auch immer. In dem Stadium in dem bei uns Abtreibungen erlaubt sind, finde ich es ok. Alles weitere kannst Du meinen Posts in Deinem anderen Thread entnehmen.

Ob ich es schade fände oder erleichtert wäre, darauf kann ich keine pauschale Antwort geben. Ich war noch nicht in der Situation, es kommt auf viele Faktoren an - und wenn man wirklich in der Situation steckt, sieht es eh nochmal anders aus, als wenn man nur darüber theoretisiert. Ich gehe aber davon aus, dass die Entscheidung überlegt getroffen wird und es gute Gründe dafür git. Dann wäre ich vermutlich eher erleichtert.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich weiß natürlich nicht genau, wie ich in einer solchen Situation reagieren würde. - Dazu müsste ich so etwas wohl schon erlebt haben, was ich mir definitiv nicht wünsche.

Aber eins ist sicher: Ich würde das überhaupt nicht so locker sehen und hätte ein verdammt großes Probem mit der Entscheidung meiner Partnerin.
Ich glaube kaum, dass ich sie dabei unterstützen könnte...

Warum? - Ganz einfach weil schon entstehendes Leben für mich einen unbeschreiblich hohen Wert hat und ich deshalb gegen eine Abtreibung ohne triftigen medizinischen Grund (Lebensgefahr für werdende Mutter und/oder ungeborenes Kind, schwere Behinderung des entstehenden Kindes) bin.

Ich habe nur dann Sex, wenn ich mich der Verantwortung gewachsen sehe, im Notfall, also Falle einer Verhütungspanne, o.Ä., der Herausforderung, ein Kind zu haben und es aufzuziehen, gewachsen sehe. - Von daher wäre es für mich mit Sicherheit ein gigantisches Problem, wenn sich meine Partnerin für eine Abtreibung entscheiden würde und ich würde vermutlich meines Lebens nicht mehr glücklich werden.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Bitte nicht wieder eine große Grundsatzdiskussion. In der letzten wurde schon so ziemlich Alles gesagt.

Off-Topic:
Vor allem ist es der 3. Thread von der TE zu diesem Thema.


@TE: Was erhoffst du dir von diesem Thread? Konntest du nicht alle Informationen schon aus den letzten 2 herausziehen?
 

Benutzer78196 

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Off-Topic:
@TE: Was erhoffst du dir von diesem Thread? Konntest du nicht alle Informationen schon aus den letzten 2 herausziehen?
Ich vermute mal stark, sie will andere zu ihrer Meinung bekehren. :rolleyes:
 

Benutzer84565  (35)

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Off-Topic:

Ich vermute mal stark, sie will andere zu ihrer Meinung bekehren. :rolleyes:

erstens: ICH bin hier garnicht thema und dass das zu einem thema gemacht wird find ich ziemlich daneben. können wir bitte sachlich bleiben?

zweitens: aha. was ist denn MEINE meinung? hab ich denn eine? interesannt, mir ist nicht so als hätte ich JEMALS IRGENDWO meine meinung zu diesem thema geäussert. prove me wrong

drittens: wenn leute der meinung sind das thema wurde ausreichend diskutiert, muss niemand eine diskussion starten. das ist auch garnicht SINN des themas. es ist lediglich eine umfrage, wie man(n) sich fühlen könnte. und keine diskussion.
ging es um eine diskussion hiesse das thema: "was haltet ihr von abtreibungen?", heisst es aber nicht.
ist ja auch ein umfragethread, kein diskussionsthread.
 

Benutzer36171 

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Darf ich für meinen Freund antworten?

Gefragt habe ich ihn nicht, aber ich weiß, dass er tendenziell eher gegen Abtreibung ist und meine Entscheidung wohl eher falsch und auch feige finden würde. Zumindest wäre es seine erste Reaktion.
Ich denke aber, dass er mir insgesamt mir die Entscheidung zugestehen und mich wohl auch letztlich verstehen und unterstützen würde.

Es würde ihm aber definitiv zu schaffen machen; mehr als mir.
 

Benutzer84947 

Verbringt hier viel Zeit
oder würde euch diese entscheidung gar entgegenkommen, weil ihr euch dazu noch nicht bereit fühlt?

Streiche das "noch", sowas passt einfach nicht in meine Lebensplanung, egal wann. Also wäre ich folglich auch sehr erleichtert, wenn sie abtreiben würde.
 
A

Benutzer

Gast
Mein Freund hätte ein sehr sehr starkes Problem damit, wenn ich abtreibe (ausser es ist schon von vornherein schwerst behindert oder aufgrund einer Vergewaltigung entstanden). Ich bin auch froh darüber, dass er so denkt.
Ich glaub nicht dass ich mit einem Mann zusammen sein könnte, der eine andere Meinung hat.
 
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