Wie emotional seit ihr?

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Mal angenommen, ihr kommt richtig in Stress. Etwas klappt nicht, wie es soll, ihr steht vor einer Herausforderung, der Partner dreht auf, schlechte Nachrichten, etc.
Wie sehr nimmt euch das mit, bzw. wie schnell fahren eure Emotionen hoch? Von Null auf hundert wie z.B. das berühmte HB-Männchen, oder eher in Form: "Jetzt schauen wir uns das mal genau an und machen keinen Stress."?
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich bin im bei solchen Dingen zu 95% die Ruhe selbst. also bis ich hochfahre, das dauert :zwinker:

Dafür heul ich Rotz und Wasser, wenn ich bei Facebook ein gerettetes Hundebaby oder was in der Art seh :ashamed:
 

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin meistens die Ruhe selbst. Eine bekannte meinte einmal, ein Tibetanischer Mönch würde mehr Stress verbreiten, als ich. Laut meiner Frau ist es eine Übertreibung, aber ganz falsch liegt unsere Bekannte damit anscheint nicht.
 

Benutzer137391  (46)

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Stress lässt mich auch eher kalt..
ich bin dann auch eher die, die heulend vor der Hunde-Werbung oder dem Schnulzenfilm sitzt :cry::ichsagnichts:

bei der Abifeier meines Sohnes kamen mir regelmäßig die Tränen, um mich herum waren alle tiefenentspannt..:ninja:
 

Benutzer172677 

Sehr bekannt hier
Ich bin sehr emotional, ungeduldig und bringe ein gewisses Temperament mit, wenn ich mir da freien Lauf lassen würde, gäbe es schon sehr regelmäßig vulkanartige Ausbrüche.
Ich habe aber gelernt, mich da mehr zu kontrollieren, auch wenn es oft schwerfällt.

Und: wenn es wirklich wichtig, brenzlig oder ernst ist, dann bin ich die Ruhe selbst.
 

Benutzer160853 

Meistens hier zu finden
Ich vergleichsweise schwer aus der Fassung zu bringen. Mir ist es völlig fremd, dass ich laut werde oder Losheule. Das erste empfinde ich als unpassend, das zweite als zu privat.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin eigentlich ziemlich emotional, habe aber eine sehr hohe Reizschwelle unter der ich recht gelassen bin, während andere schon überfordert sind. Ich laufe auch recht gut auf seinem Stresslevel des oberen Mittels, und funktioniere gut unter Druck.

Dazu korreliert es damit, wie gut es mir geht, sprich wie entspannt ich gerade grundsätzlich gerade bin. Wenn ich ein hohes Energielevel habe und ausgeglichen bin, dann kann die Reizschwelle wirklich fast bis ins unendliche steigen. Aber wenn ich selbst auf dem Zahnfleisch gehe, dann brodelt es sehr nahe unter der Oberfläche und man sollte vermeiden, diese doch recht zerstörerische Hitzeblase anzustechen.
Wenn ich merke, dass die Reizschwelle sinkt, muss ich mich mit harmlosen Ventilen regulieren, wenn ich keine Unschuldigen opfern möchte, sprich ich heule viel, und gehe auch mal schreien im Auto :grin: Ich empfinde aber die einer oder Explosion auch als sehr heilsam, ich hasse es, aufgrund meiner Art immer in die Rolle der Ruhigen, Vernünftigen gepresst zu werden.

Ich würde sagen, bin KANN recht emotional sein, wenn die entsprechenden Türen aufgehen, ich kann das aber sehr gut mit Rationalität und gezielten Ventilen regulieren. Meine "Launen" sind zwar immer da, aber ich halte sie meist gut in Schach. Generell ist das, was ich am wenigsten im Zaum halten kann, Wut. Alles andere schwappt nicht so unkontrolliert über, nur Wut kann aus dem Ruder laufen. Aber da hab ich in Jahrelanger Arbeit die Schwelle auch schon sehr hoch geschraubt.
 

Benutzer34914 

Meistens hier zu finden
Kommt auf die Angelegenheit an, oft Fluch ich die ersten 5 Minuten rum je nach Auslöser der Angelegenheit (wenn nen Bekannter oder Verwandter sich in die Angelegenheit durch pure Blödheit oder Faulheit manövriert hat, kommt das oft vor).

Und danach oder sofort, wenn das Fluchen wegfällt, geh ich in so nen Arbeitsmodus über (Analysieren, Möglichkeit abstecken und umsetzen), dabei geh ich sehr pragmatisch, effizient und direkt vor. Oftmals sind Leute ziemlich vor den Kopf gestoßen wenn ich so auftrete und werten es sehr oft als unfreundliches Verhalten von mir, was ich sehr oft damit kommentiere „Wir sind hier um diese Angelegenheit zu bereinigen, für Freundlichkeiten und Verständnis musst Du woanders hingehen.“

Ja ich bin dabei ein sehr gewissenloses und herzloses A**********, aber wenn alles erfolgreich erledigt ist sind alle immer total happy und begeistert.

Emotional werd ich eher für mich allein, außer bei zwei Ausnahmen:
1. ein Tier stirbt, dass nimmt mich immer mit da ist es mir auch egal in der Öffentlichkeit zu weinen. Komischerweise bei Menschen tut es mir nur leid und das war es.
2. Wut, ich hab da ne sehr hohe Schwelle, aber wenn die überschritten wird ist das so als ob der Hulk da war. Da wurden die Verursacher von mir in aller Öffentlichkeit zusammen gebrüllt, dass die angefangen haben zu weinen (einen gestandenen Mann in der Fußgängerzone heulen zu sehen, weil ich ihn angebrüllt hab, sieht man auch net alle Tage).
 

Benutzer175230 

Sorgt für Gesprächsstoff
Das dauert bei mir ewig eh ich in die Luft gehe. Wenn es so weit ist, sollte man sich in Sicherheit bringen!
 

Benutzer184468  (49)

Sorgt für Gesprächsstoff
Als ich jung war (in meiner Jugend) war ich stets sehr hibbelig, ungeduldig und habe damit auch mein Umfeld regelmäßig genervt.
Das lag aber daran, dass ich mich durch den (vielleicht nur eingebildeten) Erwartungsdruck meiner Eltern stets selbst unter Druck gesetzt habe ... was natürlich eher kontraproduktiv war.

In meiner Zeit und mit Fortdauer meiner immer schlechter werdenden Beziehung gab es auch irgendwann (gerade gegen Ende der Beziehung) Tage, da haben mich manche Dinge ziemlich aufgeregt ... allerdings nur, wenn etwas wiederholt schief lief ... oder der Dickkopf gegen den Verstand gewann.

Seit ich Single bin habe ich in meiner Freizeit (abgesehen von absoluten Ausnahmefällen) gar keinen Stress mehr und auf der Arbeit bin ich auch eher die ruhende, deeskalierende Kraft. Im Zweifelsfall wird bei schwierigen Fällen auch mal eine Nacht drüber geschlafen und mit durchdachten Ideen das Problem am nächsten Tag gelöst.

Wichtig ist für mich allerdings die ausgewogene Mischung aus Arbeits-"Stress" und Freizeit-"Entspannung" ... und zu viele aufeinander folgende kurze Nächte sollten es auch nicht sein ... sonst werde ich irgendwann innerlich unruhig.

Tendenziell habe ich im Jahr 2-3 Tage, an denen ich nicht so gut drauf bin und dann streite ich auch mal über Dinge, die ich an ruhigen Tagen so "weggenickt" hätte. Das wissen aber alle ... und auch (meistens) damit umzugehen :zwinker:
 

Benutzer163532  (37)

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Ich bin sehr emotional und muss meine Gefühle schon regelmäßig unter Kontrolle halten, was nicht immer so einfach ist.

Wenn es darauf ankommt und jemand auf mich angewiesen ist, bin ich aber zu 110% "da", verlässlich und ruhig. Das kostet mich aber schon Kraft, die dann aber einfach auch da ist.

Schlechte Nachrichten, stressige Lebensumstände und solche Dinge nehmen mich aber sehr mit, da bin ich für gewöhnlich nicht sehr leidensfähig. Außer es geht um meine Kinder.

Ganz schlecht kann ich mit persönlichen Abwertungen und ungerechtem Verhalten mir gegenüber umgehen. Im besten Fall kann ich es einfach ignorieren. Wenn es mich sehr hart trifft, schieße ich zurück, wodurch ich mich aber üblicherweise noch schlechter fühle.
Möglich sind dann auch irrationale Kurzschlusshandlungen, die ich nicht selten hinterher bereue.
 

Benutzer174652 

Verbringt hier viel Zeit
Da wurden die Verursacher von mir in aller Öffentlichkeit zusammen gebrüllt, dass die angefangen haben zu weinen (einen gestandenen Mann in der Fußgängerzone heulen zu sehen, weil ich ihn angebrüllt hab, sieht man auch net alle Tage).

was war denn da los?
 

Benutzer173280  (34)

Öfter im Forum
Je nachdem wie ich drauf bin, bin ich entweder die Ruhe selbst oder das absolute Gegenteil. Immer wieder ne Wunderkiste 🙈🤫
 

Benutzer34914 

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Off-Topic:
was war denn da los?
Off-Topic:


ich bin durch die Einkaufstrasse gegangen und 2 Typen (so Mitte /Ende 20) sind mir hinterher und haben mich die gesamte Zeit über beleidigt, Sprüche abgelassen, sich abfällig über mich geäußert. einfach so zum Jux.

Nach 15 Minuten Fußweg mit den oben genannten Begleiterscheinungen hat ich die Schnauze voll. Bin stehen geblieben und hab dem ersten mit 10 cm Abstand ins Gesicht gebrüllt, dass er die Schnauze halten soll. Dann brüllte ich ihm Äußerungen an den Kopf a la Dreck hat mehr Daseinberechtigung als die zwei, sie verschwenden wertvolle Atemluft, das man sich nen Behindertenausweis besorgen kann wenn man als Kerl kein Geschlechtsteil mehr hat und noch viele weitere unschöne Dinge die auf die psychologische Ebene abzielten.

Alle Leute starrten die beiden an und schienen sich wohl gut amüsiert zu haben. Den immer wenn die Beiden abhauen wollten, hat ich mir mein Opfer gekrallt, dass es net mehr weg kam, hab den weiter angebrüllt und so nach 6-8 Minuten fing der Typ an zu heulen wie ein Baby. Sein Kumpel stand daneben in ner Schockstarre und war wohl auch mit den Nerven unten.

Dann kam noch mein abschließendes Versprechen, wenn ich sie heute oder in den nächsten Tagen nochmal sehe, wird körperliche Gewalt auf sie zukommen und dann bin ich gegangen.
 

Benutzer3277 

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Kommt drauf an um was es geht. Bei vielem habe ich meine Emotionen gut im Griff. Es gibt aber auch Dinge, die mich rasend machen: Ganz besonders, wenn man über mich Unwahrheiten verbreitet oder wenn ich irgendwo grundlos benachteiligt werde. :ups:
 

Benutzer174589 

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Och, richtig ernstlich emotional bin ich selten.

Ich reg mich schnell mal auf, bin genauso schnell wieder unten und kann drüber lachen. Eigentlich ist es währenddessen schon meist mehr sehr lautes herumgealber.

Heulen tu ich fast nie. Wenn doch, dann brauch ich auch nur zwei Minuten und dann ist alles wie vorher.

Fröhlich bis überschwänglich bin ich eigentlich immer. Das ist ja auch schön und macht Spaß.

Ich kann mit zuviel ausgelebten Emotionen auch nicht gut umgehen. Brauch ich in meinem Umfeld absolut nicht. Außer mit Trauer. Da komm ich in der Regel gut mit klar.


Das Talent von SnakePlisken SnakePlisken ,hab ich inzwischen perfektioniert. Ich weiß nicht, wieviele, ausgewachsene Menschen ich schon zum heulen gebracht habe. Das passiert mir in der Regel unabsichtlich. Ich merk sowas einfach nicht, den Punkt, wo die Stimmung umschlägt, verpasse ich oft.
Ich beleidige auch ständig Menschen unabsichtlich, weil ich Dinge sage, von denen ich gar nicht ausgehe, dass sich irgendwer dadurch verletzt fühlen könnte.
Ich empfinde so einfach gar nicht.

Bin mehr so Modell Stein. Ein fröhlicher Stein. 😊
 

Benutzer75021 

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Ich bin ziemlich tiefenentspannt, rege mich sehr selten auf.
Mit 4 Kindern gehts auch nicht anders :grin: Da braucht man eine gewisse Scheißegal Haltung.
So schnell bringt mich nichts aus der Ruhe.

Ich bin jedoch sehr sensibel und emotional. Wenn mich was berührt dann heule ich los.
Ich leide immer extrem mit anderen Menschen -aktuell zb saß ich am Wochenende weinend vorm Fernseher als ein Bericht über die Hochwasserkatastrophe lief. Sowas trifft mich dann extrem.
Ganz krass wenn Kinder oder Tiere leiden, das kann ich gar nicht haben.
Oder ältere Menschen…. ach Menschen überhaupt.
Ich bin da ganz nah am Wasser gebaut.
 

Benutzer167118  (27)

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Das ist total unterschiedlich.

Ich würde sagen im allgemeinen bin ich ein ruhiger Mensch. Ich lasse mich nicht stressen und es dauert in der Regel bis die Eotionen hochfahren. Mich bringt auch nicht viel so schnell etwas aus der Fassung.
Lasse vieles einfach nicht so an mich rankommen, dass es mich emotional irgenwie berührt.

Bei Streiterein bemühe ich mich auch ruhig und sachlich zu bleiben, kann aber auch mal laut werden. Manchmal kracht es halt ein bisschen, aber eher selten. Aggressiv bin ich aber nie. Wenn dann lasse ich das eher an Türen aus. Die zuknallen kann ich gut. :grin:
Je nach Art des Streits, kann es auch mal Tränen geben, aber dann muss schon einiges passieren, sonst weine ich selten.
Vieles nehme ich mit Humor und dass ich lache überwiegt deutlich.

Ausnahme: Bücher und Filme. Da bin ich nah am Wasser gebaut. Gerade bei sehr erschreckenden oder traurigen Filmen oder Büchern kann ich Rotz und Wasser heulen. Mit mir traurige tragische Liebesfilme gucken ist eine Herausforderung.
Ich heule aber auch bei Disney-Filmen, also...

Wie emotional ich bin, ist auch zyklusabhängig. Wenn ich meine Tage habe bin ich empfindlich, körperlich und geistig. Heule dann weil ich Schmerzen habe oder auch mal völlig grundlos, was Männer immer nicht nachvollziehen können.
Tipp: Einfach hinnehmen. Das hat nichts zu sagen.
Oder ich bin reizbar und nicht gut drauf, da können mich Kleinigkeiten schon aufregen.
Tipp: Sicheheitsabstand wahren, im Zweifel Klappe halten und stets bereit sein in Deckung zu gehen, falls ich anfange mit Dingen zu schmeißen. :grin:

Bin aber im Allgemeinen ein umgänglicher Mensch. Menstrationszeit zählt nicht. Das ist leider immer eine Qual bei mir. Da kann ich nicht so funktionieren wie ich sollte.

Ich gebe zu, oft kein allzu großer Menschenfreund zu sein, aber bemühe mich trotzdem immer freundlich zu sein.
Es passiert auch selten, dass Menschen mich total auf die Palme bringen. Da bewundern mich einige, wie ich da die Ruhe selbst bleiben kann und es mich kalt lässt.
Ich rede von Menschen mit denen ich persönlich in Kontakt komme.
Wenn ich von Kinderschändern Tierquälern und anderen abscheulichen Menschen höre lässt mich das natürlich nicht kalt.
 

Benutzer183191 

Klickt sich gerne rein
Unter hohem Stress funktioniere ich am Besten :grin:
Spaß beiseite, aber tatsächlich fahre ich zur Höchstform auf, wenn es kritische, schwierige, harte Situationen/Zeiten gibt. Bin absolut Lösungsorientiert und funktioniere dann wie eine gute geölte Maschine 🤖

Vom Typ her bin ich eher rational, gelassen und tiefenentspannt...aber es gibt natürlich auch Themen, da bin ich genau das Gegenteil. Wenn es um meine Kinder oder generell meine Liebsten geht, verstehe ich kein Spaß und hab ne Null-Toleranz-Grenze.

Tja und die Tage um die Tage (Periode)...bin ich...wie eine Wundertüte :ninja: da könnte man allem möglichen begegnen :upsidedown:
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Ich bin ziemlich emotional, im Sinne davon, dass ich schnell mal feuchte Augen kriege, gerührt bin, etc.pp.
Ich kann das aber recht gut davon trennen, emotional zu handeln. Ich arbeite als Ärztin auf einer Notfallstation, da kann ich es mir gar nicht leisten, mich durch Stress etc. gross vom rationalen und ruhigen Handeln abbringen zu lassen. Hat aber nichts damit zu tun, dass ich nicht emotional wäre - gerade das Bewusstsein der Emotionen erlaubt es mir, die in gewissen Momenten auch mal beiseite zu schieben, und sie dann wieder hervorzunehmen und anzuschauen wenn sie verarbeitet werden müssen, bzw. halt Emotionen wahrzunehmen und gleichzeitig rational zu handeln.
Das Emotional vs. Rational ist halt einfach eine dumme Dichotomie, die gar nicht der Wirklichkeit entspricht.
 
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