Wie dem Freund guten Sex beibringen?

Benutzer111984 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo,
ich kenne meinen Freund sehr gut und war auch schon sehr lange vorher mit ihm befreundet, hab jetzt aber doch ein Problem:

Ich bin seine erste ernsthafte Sexpartnerin (vorher war nur einmaliges & nix großartiges) und er ist dementsprechend unerfahren. Der Sex jetzt ist nicht wirklich schlecht, aber eben ausbaufähig. Durch reden und zeigen habe ich schon geschafft, dass er etwas sicherer wird, aber es sind oft einfach sehr viele Kleinigkeiten, die mich stören. Und wenn es eben zu viele Kleinigkeiten auf einmal sind, dann merk ich einfach dass gar nichts mehr geht und ja. Wie kann man denn seinem Partner sehr schonend beibringen was er zu "machen hat", damit der Sex auch für mich gut wird? Er ist ohnehin schon sehr unsicher und hat immer Angst was falsch zu machen. Ich bestärke ihn schon immer und rede mit ihm, aber das ist auch nicht immer so leicht, weil er selbst nicht oft den Mund aufkriegt (so ist es für mich z.b. auch schwer festzustellen was ihm gefällt). Ich lese zb schonmal auf diversen Seiten im Internet bisschen nach, stöber einfach ein bisschen herum - einfach weil man so auch nicht alles wissen kann oder um mir Anregungen zu holen was man so machen kann :-D wie bring ich ihn denn dazu dass er sowas auch mal macht oder sich prinzipiell einfach mal informiert wie denn so ein weiblicher Körper funktioniert? (klar lass ich ihn an mir probieren und helfe ihm, aber ALLES möchte man ja dann doch nicht erklären :-( er soll auch mal selbst auf was kommen)
 

Benutzer103883 

Planet-Liebe Berühmtheit
Kauf ihm ein schönes Buch. :zwinker: Zum Beispiel der perfekte Liebhaber o.ä.
 

Benutzer111984 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hatte ich auch überlegt, aber bei seinem allg. angeknacksten Selbstbewusstsein wird er da höchstwahrscheinlich beleidigt sein und es falsch verstehen...wobei - eher richtig verstehen... oh man das ist so schwer, wenn man den andren nicht kränken will, aber doch irgendwie ne Ansage machen muss :zwinker:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Gefällt ihm der Sex denn? Ich fürchte ja, dass er eh schon überfordert ist mit dir, auch wenn du noch so geduldig bist. Ich würde ihm an deiner Stelle vorschlagen, dass du dich für einen Abend mal ihm zur Verfügung stellst und er einfach mal dich und deinen Körper entdecken soll, und auch sich und seinen Körper. Du bist für diesen Abend nicht seine Freundin, sondern einfach nur eine Frau, die willig ist, die ihn nicht unter Druck setzt und die ihm alle Zeit der Welt gibt. Ein kleines "Rollenspiel" also. Er soll keine Angst vor "Fehlern" haben und seine Kreativität und Phantasie spielen lassen. Du kannst ihn da ja auch ein bisschen führen und leiten und motivieren, damit er mehr Sicherheit bekommt.

Ansonsten fällt mir eigentlich nichts ein, was man in einer normalen Beziehung praktizieren könnte.
 

Benutzer111984 

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Also wir sind eigentlich noch recht am Anfang, muss man sagen. Ich denke schon dass es ihm gefällt und er möchte auch eigentlich ständig und kommt auch jedes mal, aber ich glaub auch, dass er nichts dagegen hätte, wenns noch besser werden würde - Luft nach oben is ja immer da :smile: Ich merk auch dass es ihm Spaß macht neue Dinge auszuprobieren und er will einfach das alles entdecken (er meinte schonmal es ist so lustig, weil man alles quasi neu lernen muss, wie ein kleines Kind :-D). Er will zum Beispiel auch neue Stellungen ausprobieren usw. - wo ich mir dann denke: hey langsam. Machen wir erstmal das eine richtig, bevor wir vieles so halbscharrig machen.

Die Idee ist gut, werd ich mir mal Gedanken machen wie ich das Umsetzen könnte. Ihm ist einfach alles so schnell so peinlich vor mir.. er möchte alles richtig machen und das versteh ich auch total. Sag ihm schon immer, dass er sich nichts denken soll, wir haben alle Zeit der Welt und im Grunde ist Sex bei mir auch eine eher zweitrangige Sache - ich bin jetzt keine die den andren deswegen total zu stressen beginnt, nicht dass das jetzt so rüber kommt :-D nur er selbst möchte halt einfach das non-plus-ultra für mich.

Wie meinst du das "in einer normalen Beziehung" - würde dir denn sonst was einfallen?

Edit:
Ich fürchte ja, dass er eh schon überfordert ist mit dir, auch wenn du noch so geduldig bist.
Achja und wie kann ich dem denn entgegen wirken? Gibts da irgendwas oder muss er da einfach durch? ;-)
 

Benutzer109533 

Benutzer gesperrt
Kauf ihm ein schönes Buch. :zwinker: Zum Beispiel der perfekte Liebhaber o.ä.

Guten Sex lernt man durch Bücher.
Da ist Praxis notwendig und erzähle ihm, was er für guten Sex tun muss.
Erklären und ausprobieren.
Es bringt auch nichts, ihm Pornos zu geben oder so.
Habe einfach Sex mit und Sage ihm immer stets, was er noch besser machen kann.
Üben, üben, üben ...
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Ich rate wie immer von jeglicher Ratgeberliteratur ab.
Die sind so ziemlich die größte Massenbeziehungsvernichtungswaffe in der Geschichte der Literatur.

Vorallem in der Situation überfordern die ihn doch heillos.

Was tun?
Er will zum Beispiel auch neue Stellungen ausprobieren usw. - wo ich mir dann denke: hey langsam. Machen wir erstmal das eine richtig, bevor wir vieles so halbscharrig machen.

Halte ich für schlecht. Sex ist keine Matheaufgabe. Erstmal ein bißchen rumprobieren ist völlig richtig - stell Dir vor, für ihn ist das noch wie ein für ein Kind, welches das erste Mal in einen Süßwarenladen kommt. Das will auch erstmal von allem kosten. Völlig normal und richtig, das.

Wenn er mal alles ein bißchen probiert hat, dann ist der richtige Zeitpunkt zum "das eine richtig" machen.

Ich fürchte ja, dass er eh schon überfordert ist mit dir, auch wenn du noch so geduldig bist. Ich würde ihm an deiner Stelle vorschlagen, dass du dich für einen Abend mal ihm zur Verfügung stellst und er einfach mal dich und deinen Körper entdecken soll, und auch sich und seinen Körper. Du bist für diesen Abend nicht seine Freundin, sondern einfach nur eine Frau, die willig ist, die ihn nicht unter Druck setzt und die ihm alle Zeit der Welt gibt. Ein kleines "Rollenspiel" also. Er soll keine Angst vor "Fehlern" haben und seine Kreativität und Phantasie spielen lassen. Du kannst ihn da ja auch ein bisschen führen und leiten und motivieren, damit er mehr Sicherheit bekommt.

Ja und hundertmal ja.

Durch reden und zeigen habe ich schon geschafft, dass er etwas sicherer wird, aber es sind oft einfach sehr viele Kleinigkeiten, die mich stören. Und wenn es eben zu viele Kleinigkeiten auf einmal sind, dann merk ich einfach dass gar nichts mehr geht und ja. Wie kann man denn seinem Partner sehr schonend beibringen was er zu "machen hat", damit der Sex auch für mich gut wird?

1. Ihm etwas mehr Zeit geben. (" Also wir sind eigentlich noch recht am Anfang, muss man sagen.")
2. Sich so viel paaren wie möglich. Übung macht den Meister.
3. Ich finde Lotusknospes Vorschlag sehr gut, da das den Druck nimmt; mein Rezept war aber umgekehrt: Komplett das Ruder übernehmen. Dadurch, daß von vornherein klar ist, daß Du "alles" machst und er nix falsch machen kann, daß sein "Job" einfach fallenlassen, genießen, beobachten ist löst sich a) viel blockierende "Ehrfurcht" b) merkt er rein durch das, was Du machst, was Dir gefällt. Also wäre eine Möglichkeit: Bei den nächsten 50 Kopulationen hast Du die Zügel in der Hand und er hat nichts zu tun als sich dir auszuliefern und mal mit allen Sinnen aufzunehmen was da passiert.
 

Benutzer111984 

Sorgt für Gesprächsstoff
Also Pornos halt ich eh nicht für ne gute Grundlage ;-) das ist alles andre als realistisch und jagt ihm nur noch mehr Angst ein.


Naja, aber wenn wir die ganze Zeit Sex haben, der mich in keinster weise befriedigt (ich sag nicht dass es nicht schön ist, nur verspür ich keine sexuelle Befriedigung/Lust irgendwann mehr) - werde ich doch automatisch unzufrieden? Ich lass ihn das eh 0 spüren, aber ich hab einfach keine Lust darauf alles einmal durchzuprobieren und dann wars das und bleibt auf ewig ein -tschuldigung- Rumgestochere. Es soll ja schließlich beiden Spaß machen, nicht? Ich bin schon geduldig und alles, aber ich will nicht, dass es ein Dauerzustand wird und ich KANN auch nicht, weils dann einfach weh tut, wenn man nicht feucht ist^^

3. finde ich gut und ist bestimmt nicht nur für ihn von Vorteil, sondern bringt mir auch was - in Hinblick darauf auch ihn noch besser kennenzulernen und aus mir rauszukommen.
 

Benutzer58944 

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Die Frage ist doch eher, was dir nicht so toll gefällt, und die solltest du erstmal beantworten bevor wir dir hier iwelche Tips geben können.
 

Benutzer111984 

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Zu wenig Feingefühl und Kleinigkeiten, die man jmd. aber nicht "anlernen" kann. Sagen wir Zärtlichkeiten? Es ist noch alles ziemlich grobmotorisch, sagen wirs so.
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Naja, aber wenn wir die ganze Zeit Sex haben, der mich in keinster weise befriedigt (ich sag nicht dass es nicht schön ist, nur verspür ich keine sexuelle Befriedigung/Lust irgendwann mehr) - werde ich doch automatisch unzufrieden? Ich lass ihn das eh 0 spüren, aber ich hab einfach keine Lust darauf alles einmal durchzuprobieren und dann wars das und bleibt auf ewig ein -tschuldigung- Rumgestochere. Es soll ja schließlich beiden Spaß machen, nicht? Ich bin schon geduldig und alles, aber ich will nicht, dass es ein Dauerzustand wird und ich KANN auch nicht, weils dann einfach weh tut, wenn man nicht feucht ist^^

Wieso auf ewig?
Bloß weil Du ihn mal Stellungen durchkosten läßt bevor es an die Matheaufgabe geht? :smile:

Machen Sie sich mal locker, gnä Frau und verrennen Sie sich nicht in Horrorszenarien. Bloß weil er nicht nach dem ersten Auspacken schon ein Gott im Bett ist, heißt das ja

a) nicht, daß der Sex "auf ewig" so ist wie Du's nicht willst
b) nicht, daß Du ihn jetzt und ganz ganz schnell zum "richtigen" Sex hinerziehen mußt, weil er es sonst nie mehr lernt!!!11

Und ich habe schon mehr als einen Mann entjungfert (und ja, auch mein Jetztiger war vorher unbefleckt), und noch nie blieb der Sex dabei "auf ewig" "in keinster Weise befriedigend".

Ehrlich gesagt war der Sex dadurch, daß ich immer die Regie führte a) nie unbefriedigend (selbst-Schulterklopf) und b) haben die Männchen ganz rasant und schlagartig gelernt, sowie sie bemerkt haben, daß meine Bettstatt keine leistungsfixierte Wettkampfarena, sondern ein Lustgarten :zwinker: ist und sie sich gehen lassen und auf sich und mich konzentrieren können statt auf "mache ich alles richtig? bin ich jetzt so wie es die DIN-5963 vorschreibt?".
Drum auch mein Vorschlag, die Zügel in die Hand zu nehmen - macht es für dich befriedigend, für ihn befriedigend und überwindet die Verkrampfung von selbst.
 

Benutzer111984 

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Der letzte Abschnitt klingt wirklich gut :smile: ich bin ja selbst in keinster Weise perfekt. Wär echt schön wenn wir das mal so hinkriegen könnten, dass kein Druck auf uns lastet.. er hat zum Beispiel auch immer sofort ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihm zb zuerst einen Blowjob gebe oder sonstiges und er bei mir noch nichts gemacht hat - glaub er kann das gar nicht richtig genießen dann, weil er den Druck hat mich befriedigen zu "müssen" - was ja überhaupt gar nicht so ist. Achja... alles so kompliziert und doch eigentlich so simpel...werds mir zu Herzen nehmen :smile: danke!
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Wie meinst du das "in einer normalen Beziehung" - würde dir denn sonst was einfallen?

Durch Partnerwechsel kann man enorm viel lernen. Vor allem hat man bei einem neuen Partner keinen Druck und keine "Vorgeschichte", die einen verkrampfen lässt. Das kann vieles einfacher machen.

Edit:
Achja und wie kann ich dem denn entgegen wirken? Gibts da irgendwas oder muss er da einfach durch? ;-)

Das hat vermutlich mehr mit ihm selbst zu tun als mit dir. Er setzt sich ja großteils selbst unter Druck und du willst ihn ja nur unterstützen. Das beste, was du tun kannst, ist, ihm Bestätigung zu geben, dass er seine Sache gut macht (muss jetzt nicht verbal in Worten sein). Ich denke, mit der Zeit wird das alles schon kommen, wenn er genug Übungsstunden hat :zwinker:
 

Benutzer40590  (42)

Sehr bekannt hier
Ich lass ihn das eh 0 spüren, aber ich hab einfach keine Lust darauf alles einmal durchzuprobieren und dann wars das und bleibt auf ewig ein -tschuldigung- Rumgestochere.

Er weiss aber schon, das es nicht ganz nach deinen Vorstellungen läuft, oder ? Wenn Du ihm gar etwas vorspielst musst Du Dich nicht wundern wenn er es nicht anders versucht.
Ist nett und auch richtig den Partner nicht unter Druck zu setzen, aber ihn nicht wissen zu lassen das Du dir anderes wünscht ist auch nicht richtig.

Bei einer "neuen" Frau probier ich auch gern alles mögliche durch um herauszufinden was bei Ihr am besten ist, denn auch für mich ist es nicht bei jeder gleich.
Ihm wird es da noch anders gehen, er muss ja für sich selbst auch noch herausfinden was ihm liegt und nicht nur was Dir gefällt.

Gib ihm Zeit und führe Ihn - irgendwelche Ratgeber sind gut und schön aber sie sind doch sehr allgemein gehalten. Der beste Ratgeber ist und bleibt der eigene Partner.
Ich bin noch immer der Frau dankbar die mich damals sexuell auf den richtigen Weg gebracht hat. Sie hat verständnissvoll und mit Rücksicht, aber auch mit ehrlichen Worten, reagiert. Wenn ich Ihr und ihren Nachfolgerinnen glauben darf hat sich ihre Geduld und der Aufwand gelohnt.

Lange Rede, kurzer Sinn :
Wer vögeln können will muss auch reden können ...
 

Benutzer58944 

Meistens hier zu finden
Also erstmal muss ich sagen, dass es keinen guten oder schlechten Sex nach allgemeingültiger Definition gibt, sodass wenn du von guten oder schlechten Sex redest, in dem Moment damit für dich guten oder schlechten Sex meinst. Ich vertrete dadurch auch die Ansicht, das niemand besser oder schlechter im Bett ist, sondern es nur verschiedene Vorlieben und Fähigkeiten gibt, die sich ebend ergänzen können oder halt nicht.

Meiner Auffassung nach, ist der Sex für beide Personen immer am befriedigensten, wenn jeder der Pesonen vor allem auf seine eigene Befredigung achtet, denn nur man selber weis am besten was man magt und ich kann zum Beispiel nicht mich in eine Frau hineinversetzen, ob jetzt meine Handlung an ihr für sie befriedigend ist und ihr Spaß bereitet, egal wieviel Mühe ich mir gebe.
Wenn sich aber beide das nehmen, was ihnen gefällt wird auch höchster Warscheinlichkeit eine Befriedigung für beide Personen einsetzen. Das funktioniert aber zum Beispiel nicht, wenn ein Partner die Einstellung hat "Ich leg mich jetzt mal hin, seine Augfgabe ist es möglichst mich gut zu befriedigen, wenn es nicht klappt ist er schlecht im Bett". Mit so einer Einstellung ist man dann selber Schuld, wenn für einen der Sex nicht befriedigend war.

Du solltest also versuchen ihn so weit zu bekommen, dass er mehr an sich denkt was ihm Spaß macht und den Kopf frei bekommt. Und selber solltest du dich auch so verhalten.
 

Benutzer103838 

Verbringt hier viel Zeit
Meiner Auffassung nach, ist der Sex für beide Personen immer am befriedigensten, wenn jeder der Pesonen vor allem auf seine eigene Befredigung achtet, denn nur man selber weis am besten was man magt und ich kann zum Beispiel nicht mich in eine Frau hineinversetzen, ob jetzt meine Handlung an ihr für sie befriedigend ist und ihr Spaß bereitet, egal wieviel Mühe ich mir gebe.

Ich würde dem größten Teil deines Beitrags zustimmen, diesem Punkt hier aber nicht. Natürlich kann man nicht automatisch von Anfang an wissen, was dem anderen gefällt und idealerweise sollten beide Partner in der Lage sein die eigenen Vorlieben auf die eine oder andere Weise deutlich zu machen.
Trotzdem macht es aber einen Unterschied, ob man jemanden komplett ins blaue "verwöhnt" und sich dabei z.B. wegen Unsicherheit etc nur noch darauf konzentrieren kann alles "technisch nach eigener Meinung richtig zu machen", oder aber ob man auch die kleinsten Reaktionen des Partners wahrnehmen und deuten kann, möglichst ohne überhaupt darüber nachdenken zu müssen. Da liegt bei mir dann schon ein Unterschied von gutem zu verbesserungswürdigem Sex.
Bei vielen Dingen kann man sich eben nicht einfach nur nehmen, was einem selbst gefällt. Beispiel oral: Klar kann sie sagen das sie das möchte und wenn es nicht so läuft auch grob noch eine Anleitung mitgeben, wie ihr das gefällt. Letztlich liegt es allerdings bei ihm im richtigen Moment an der richtigen Stelle mit der richtigen Technik unterwegs zu sein. Andersrum natürlich ebenso... :zwinker:
 

Benutzer111984 

Sorgt für Gesprächsstoff
Klar kann sie sagen das sie das möchte und wenn es nicht so läuft auch grob noch eine Anleitung mitgeben, wie ihr das gefällt. Letztlich liegt es allerdings bei ihm im richtigen Moment an der richtigen Stelle mit der richtigen Technik unterwegs zu sein. Andersrum natürlich ebenso... :zwinker:

Ja, ja, ja! Genauuuu das meine ich!
 

Benutzer84394 

Verbringt hier viel Zeit
ocean schrieb:
aber es sind oft einfach sehr viele Kleinigkeiten, die mich stören

Vielleicht solltest du erstmal von deinem hohen Ross runterkommen. Du hast ja nicht die Deutungshoheit darüber zu entscheiden, wann Sex gut ist.
Dein Freund ist auch kein Nebendarsteller, sondern es sind zwei Hauptakteure beteiligt. Und die Interessen, Vorlieben und Bedürfnisse beider müssen berücksichtigt werden.

Auch kannst du nicht alleine das Tempo vorgeben, mit dem neue Dinge ausprobiert oder der Sex verbessert werden muss. Dein Freund kommt sehr wahrscheinlich nicht hinterher, wenn du anfängst Druck zu machen, dass der Sex dir immer noch nicht gut genug ist.

Außerdem zerstört solch eine negative Stimmung jegliche Lust.

Ich finde Frauen mit der Einstellung, dass der Mann ihr beim Sex vollkommen Recht machen müsse, wirklich öde. Denn damit schiebst du ihm die volle Verantwortung für deine Zufriedenheit zu.
Wenn du etwas von ihm willst, dann bitte ihn doch drum. Sei konstruktiv und sage was dir gefällt, und nicht was dir nicht gefällt.

Vor allem musst du geduldig sein und ihn nicht behandeln, als wäre er dir guten Sex schuldig. Wenn du ihm stattdessen auch positive Resonanz gibst, wenn dir etwas gefällt, dann wird er sich automatisch mehr um dich bemühen, weil es ihm Spaß machen wird. Wenn du ihn aber belehrst, dann wird er das Gefühl haben, dass sich der Sex nicht auf Augenhöhe abspielt. Und dann wird es mit der Lust schnell vorbei sein.
 

Benutzer111984 

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Vielleicht solltest du erstmal von deinem hohen Ross runterkommen.


Also ich glaub du hast dir keinen meiner Beiträge richtig durchgelesen, sonst wüsstest du dass dieser Satz nonsense ist.


Du hast ja nicht die Deutungshoheit darüber zu entscheiden, wann Sex gut ist.Dein Freund ist auch kein Nebendarsteller, sondern es sind zwei Hauptakteure beteiligt. Und die Interessen, Vorlieben und Bedürfnisse beider müssen berücksichtigt werden.
Mh doch? Wie du schon sagst es gehören die Bedürfnisse beider Partner dazu, wieso darf ich dann nicht für mich entscheiden wann der Sex für mich gut war und wann nicht? Du tust ja gerade so als wär ich der Egoist schlechthin - wie gesagt, lies die Beiträge - du wirst feststellen, dass dem nicht so ist.


Ich finde Frauen mit der Einstellung, dass der Mann ihr beim Sex vollkommen Recht machen müsse, wirklich öde. Denn damit schiebst du ihm die volle Verantwortung für deine Zufriedenheit zu.
Wenn du etwas von ihm willst, dann bitte ihn doch drum. Sei konstruktiv und sage was dir gefällt, und nicht was dir nicht gefällt.
Und wieder: Lesen. Ich übe (zumindest keinen bewussten) Druck auf ihn aus. Im Gegenteil, ich versuche ja gerade auch auf diesem Weg herauszufinden, wie ich das möglichst ohne Druck rüberbringen kann. Und nochmal: LESEN. Ich hab schon mehrmals geschrieben, dass ich ihn bestätige, ermutige und immer sage wenn er was gut macht.

Es kommt ein bisschen so rüber als hättest du selbst schon einmal erlebt, was du beschreibst. Dafür kann ICH aber nichts und die restlichen 99% der Frauen ebenfalls nicht. Also bitte lass doch die Verallgemeinerungen und befass dich mit dem was ich schreibe, wenn du es schon werten möchtest. Andernfalls sind das haltlose Unterstellungen, die mich wirklich grad auch etwas wütend machen, weil sie schlechtweg nicht wahr sind.
 

Benutzer105121 

Benutzer gesperrt
Also erstmal muss ich sagen, dass es keinen guten oder schlechten Sex nach allgemeingültiger Definition gibt

Sehe ich etwas anderst. Es gibt ja auch gute Skifahrer, Fussballer etc. und das richtet sich auch nicht nach allgemeingültigen Definitionen. Man merkt schon ob jemand was "drauf hat" im Bett oder eben nicht. Verklemmtes und unsicheres rumgestochere versus selbstsicheres Doing in Form von einem guten Fick. Da liegen Welten die imho auch objektiv bewertbar sind.

Ich gebe dir aber in soweit recht, dass man nicht mit jedem harmoniert und somit kann jemand der im Bett eine Granate ist mit dem falschen Partner völlig ausgebremst werden. Es ist also kein Garant für guten Sex einen "Profi" im Bett zu haben, aber die Chance, dass es guten Sex gibt ist sehr viel höher als mit einem, der es (noch) nicht drauf hat.

Ich wurde erst zu der Maschine im Bett durch intensiven 10 jährigen Pornokonsum kombiniert mit langjährigen Partnerschaften, in denen es so gut wie keine Tabus gab und man alles ausprobieren konnte. ONS sind für die sexuelle Weiterentwicklung überhaupt nicht geeignet, da diese viel zu unpersönlich sind. Man lernt bei Pornos wirklich unheimlich viel, wenn man sein Hirn benutzt das Unreale von dem Realen zu trennen ist es eine der besten Wege sich sexuell fortzubilden. Wie alles ist aber auch diese Art der Fortbildung mit Nachteilen verbunden, ich bin so sehr abgehärtet, dass normaler Sex mich nur sehr schwer und selten kommen lässt. Aber mit etwas zusätzlichem Kopfkino kommt es dann meist doch zur Explosion :tongue:
 
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