wie am Effektivsten abnehmen?

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Off-Topic:


Wenn Du mich schon zitierst, dann bitte im gesamten Zusammenhang meiner Beiträge, sonst empfinde ich das als blödsinnig und bringt diesem Thread noch der TS irgend etwas. Danke.

Sorry, verstehe ich nicht. Und ob mein Beitrag der TS etwas bringt, entscheidest DU sowieso nicht :zwinker:

Meine Grundaussage ist, dass man die Dinge nicht zu sehr verkomplizieren soll. Es ist vollkommen egal, wie viele Mahlzeiten man zu sich nimmt, am Ende kommt es auf die Kalorienbilanz an. Dass Menschen abnehmen, wenn sie abends nichts essen, ist kein Zauberwerk, wenn sie durch die restlichen Mahlzeiten unter ihrem Energieverbrauch liegen.

Da ich mir aber weder morgens noch mittags den Bauch vollschlage, kann ich auch abends etwas essen und damit abnehmen bzw. mein Gewicht halten. Wenn ich abends nichts esse, habe ich Hunger und kann nicht einschlafen. Ist doch vollkommen normal, dass man hungrig ist, wenn man zu wenig isst (erkläre mir doch bitte, was daran nicht normal sein soll, das war doch Deine Aussage?).

Ich finde es schade, dass in solchen Threads immer soviel Ideologie verbreitet wird (Schlank im Schlaf, abends keine KH, Dinner cancelling blablabla), wo die Lösung doch so einfach ist. Aber muss ja jeder selbst wissen, ich persönlich hätte keine Lust auf so komplizierte Regeln oder auf zuviel Verzicht.
 
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@Der OhneName
Naja, ich würde mal sagen, dass Low Carb sicher bei dir funktioniert hat, aber man muss schon auch ein gewisser Stoffwechseltyp dafür sein. Man kann sicherlich auch mit Kohlenhydraten, aber dafür mit Kalorienzählen abnehmen, wie ich gerade.
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
@Der OhneName
Naja, ich würde mal sagen, dass Low Carb sicher bei dir funktioniert hat, aber man muss schon auch ein gewisser Stoffwechseltyp dafür sein. Man kann sicherlich auch mit Kohlenhydraten, aber dafür mit Kalorienzählen abnehmen, wie ich gerade.
Das stimmt absolut.
Man hat festgestellt, das Menschen die zu einer Insulinresistenz neigen auf Low Carb abspringen, Menschen die keine Insulinresistenz haben weniger gut.
Man kanns aber auch einfach ausprobieren ob und wie mans verträgt, das merkt man ja recht schnell.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Meine Grundaussage ist, dass man die Dinge nicht zu sehr verkomplizieren soll. Es ist vollkommen egal, wie viele Mahlzeiten man zu sich nimmt, am Ende kommt es auf die Kalorienbilanz an. Dass Menschen abnehmen, wenn sie abends nichts essen, ist kein Zauberwerk, wenn sie durch die restlichen Mahlzeiten unter ihrem Energieverbrauch liegen.... Ich finde es schade, dass in solchen Threads immer soviel Ideologie verbreitet wird (Schlank im Schlaf, abends keine KH, Dinner cancelling blablabla), wo die Lösung doch so einfach ist. Aber muss ja jeder selbst wissen, ich persönlich hätte keine Lust auf so komplizierte Regeln oder auf zuviel Verzicht.

Im Grunde hab ich nichts anderes geschrieben - keine komplizierte Regel, tagsüber normal und abends nichts mehr zu essen - oder?? Wenn ich aber tagsüber über meinen Bedarf esse, dann nehm ich auch nicht ab, da kann ich abends zehnmal nix essen. Ich sehe nicht, dass ich jemals das Gegenteil behauptet hätte ...

Da ich mir aber weder morgens noch mittags den Bauch vollschlage, kann ich auch abends etwas essen und damit abnehmen bzw. mein Gewicht halten. Wenn ich abends nichts esse, habe ich Hunger und kann nicht einschlafen. Ist doch vollkommen normal, dass man hungrig ist, wenn man zu wenig isst (erkläre mir doch bitte, was daran nicht normal sein soll, das war doch Deine Aussage?).

Von zuwenig essen habe ich niemals was erwähnt und das hungrig zu sein, nichts zwangsläufig damit was zu tun hat, wenn man am Abend nichts mehr isst, habe ich sogar ausdrücklich bestritten. Wenn es Dir bekommt, Deine passende Ernährung auf fünf Mahlzeiten bis in den Abend zu verteilen - wunderbar! Ich esse eben lieber mittags einmal richtig, als bei jeder Mahlzeit vernünftig und gemäßigt. Aber im Grunde essen wir beide wohl gleich viel, bzw. gleich richtig. Das ich mir 12 mal im Jahr noch in der Nacht koche, weil ich tagsüber nicht zum essen gekommen bin und mir der Magen knurrt, davon wird kein Mensch zu dick. Das mal man auch mal eine fünf gerade sein lassen kann, wollte ich damit ausdrücken - nichts anderes.

Nur was und wieviel die TS isst - kann man hier nachlesen - und das ist falsch und zuviel an Zucker und Fett. So wird sie nicht abnehmen, geschweige denn, Ihr Gewicht halten. Abgesehen davon ist das meiste einfach "Müll" - dann kann sie genauso gut 5 Burger am Tag essen und Schoko-Shakes hinterher. Mal sehen, was sie dann mit 40 wiegt ...

Mich hat nur geärgert, dass Du meine durchaus sinnvollen und logisch nachvollziehbaren Beiträge (die durchaus auf Erfahrung beruhen), durch ein willkürliches Zitat mit "Blödsinn" abgetan hast.

Denn ich habe 30 Kilo abgenommen mit Ende 30 und halte mein Gewicht von um die 60 Kilo bis heute - OHNE auf irgendwas zu verzichten, und vor allem ohne Hungern und ohne mir eigentlich groß Gedanken um mein Gewicht zu machen - so soll es sein. Also, sind wir doch einer Meinung - oder?

Ich esse nur, wenn ich Hunger habe und bis ich satt bin und nicht wann mittag abend oder nacht ist oder der Teller noch halb voll ist. Und meinen Haupt-Esspunkt hab ich eben auf den Mittag gelegt. Aus vielen Gründen praktisch und sinnvoll. Für andere mag der Abend praktischer sein, aber dann muss halt das Mittagessen ausfallen, sonst wirds zuviel Essen ... und man wird logischerweise zunehmen.
 
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Benutzer116810 

Öfters im Forum
Bis zu einem gewissen Grad kann man das natürlich schon auf den "Stoffwechseltyp" abrollen.
Ich selbst bin nämlich auch nicht der Typ bei dem das so 100%ig anspringt.

Ich komme zudem aber aus einer Sportlergemeinde die nebst lowcarb noch 10000 andere Wege abzunehmen ausprobiert und ausdiskutiert hat. Ob Paleo, IF, Leangains, Lowfat, FDH oder sonstige Dinge. Eins haben sie alle Gemeinsam:

Semmeln,Weißmehl, Kuchen, Bier, Cocktails und Zucker in der Konzentration sind Gift für den Körper, da lässt sich einfach nichts rütteln.

Wenn wir streiten wollen, dann gerne über Reis, Kartoffeln, Vollkornprodukte und Fette reden, aber deine Ernährungsweise kann man leider nur als Amerikaner versuchen zu rechtfertigen. Von abnehmen ganz zu schweigen.

Ich leugne natürlich auch nicht dass ich etwas radikal bin, denn laut meiner These fallen höchstwahrscheinlich 95% der deutschen Bevölkerung durch was Ernährung betrifft.
Was mich betrifft, ich hab in den letzten 3 Tagen auch 9l limo gekippt und Kuchen gefuttert.
Trotzdem, wer sichtbar abnehmen will muss einfach sehr hart zu sich sein. Das kann mir denke ich jeder der sowas hinter sich hat bestätigen

@ Vorposter
Denn ich habe 30 Kilo abgenommen mit Ende 30 und halte mein Gewicht von um die 60 Kilo bis heute - OHNE auf irgendwas zu verzichten, und vor allem ohne Hungern und ohne mir eigentlich groß Gedanken um mein Gewicht zu machen - so soll es sein. Also, sind wir doch einer Meinung - oder?
Find ich schön, deine Methode hat mich auch gut über ein Jahr getragen. Es funktoniert aber ist nicht jedermanns Ding.
Ich esse nur, wenn ich Hunger habe und bis ich satt bin und nicht wann mittag abend oder nacht ist oder der Teller noch halb voll ist.
Problematisches Ding. Nahezu alle Übergewichtigen sind es weil sie auf ihren "Hunger" hören. Übergewicht ist im Prinzip eine Folge dieses trügerischen Gefühles.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
Bis zu einem gewissen Grad kann man das natürlich schon auf den "Stoffwechseltyp" abrollen.
Ich selbst bin nämlich auch nicht der Typ bei dem das so 100%ig anspringt.

Ich komme zudem aber aus einer Sportlergemeinde die nebst lowcarb noch 10000 andere Wege abzunehmen ausprobiert und ausdiskutiert hat. Ob Paleo, IF, Leangains, Lowfat, FDH oder sonstige Dinge. Eins haben sie alle Gemeinsam:

Semmeln,Weißmehl, Kuchen, Bier, Cocktails und Zucker in der Konzentration sind Gift für den Körper, da lässt sich einfach nichts rütteln.

Wenn wir streiten wollen, dann gerne über Reis, Kartoffeln, Vollkornprodukte und Fette reden, aber deine Ernährungsweise kann man leider nur als Amerikaner versuchen zu rechtfertigen. Von abnehmen ganz zu schweigen.

Ich leugne natürlich auch nicht dass ich etwas radikal bin, denn laut meiner These fallen höchstwahrscheinlich 95% der deutschen Bevölkerung durch was Ernährung betrifft.
Was mich betrifft, ich hab in den letzten 3 Tagen auch 9l limo gekippt und Kuchen gefuttert.
Trotzdem, wer sichtbar abnehmen will muss einfach sehr hart zu sich sein. Das kann mir denke ich jeder der sowas hinter sich hat bestätigen

@ Vorposter

Find ich schön, deine Methode hat mich auch gut über ein Jahr getragen. Es funktoniert aber ist nicht jedermanns Ding.

Problematisches Ding. Nahezu alle Übergewichtigen sind es weil sie auf ihren "Hunger" hören. Übergewicht ist im Prinzip eine Folge dieses trügerischen Gefühles.

Ich finde nicht, das abnehmen schwierig oder hart sein muss. Im Gegenteil halte ich es sogar für recht einfach und motivierend. Gerade wenn man gut isst und trotzdem schnell Erfolge sieht. Dann beginnt auch Bewegung Spaß zu machen und man versucht sich selbst zu übertreffen und wenn dann noch die Komplimente und neidvollen Blicke der anderen kommen ist es toll.

Das mit dem Hunger halt ich aber für zu kurz gegriffen. Die meisten Menschen wurden Übergewichtig, weil sie verlernt haben auf die Signale ihres Körpers zu hören, und eben auch dann gegessen haben wenn sie nicht hungrig waren, und nicht mehr mitbekommen haben, dass sie satt waren.
Wobei ich gerade Softdrinks für gefährlich halte, denn da futtert man ohne es zu merken.
 
A

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Gast
Problematisches Ding. Nahezu alle Übergewichtigen sind es weil sie auf ihren "Hunger" hören. Übergewicht ist im Prinzip eine Folge dieses trügerischen Gefühles.

Kommt aber drauf an, was man dann isst! Ich esse auch immer wenn ich Hunger hab, hab aber alle Snacks auf Obst, Nüsse und Gemüse umgestellt.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das mit dem Hunger halt ich aber für zu kurz gegriffen. Die meisten Menschen wurden Übergewichtig, weil sie verlernt haben auf die Signale ihres Körpers zu hören, und eben auch dann gegessen haben wenn sie nicht hungrig waren, und nicht mehr mitbekommen haben, dass sie satt waren.

Genau so habe ich es gemeint - früher konnte ich drei Teller Nudeln mit Sauce verdrücken und hab noch eine Tafel Schokolade hinterher geschoben (ich brauch einfach nach deftig süß - hat sich bis heute gehalten). Aber heute esse ich einen normalen Teller Nudeln und schiebe nur eine Reihe Schoki hinterher.

Also spare ich - rein rechnerisch betrachtet - alleine beim "Hauptgang" 66,6% - und das ohne aufhören zu MÜSSEN, weil ich gerne noch weiteressen möchte, sondern weil ich SATT bin. Und bei der Schokolade spare ich noch mehr ...
 

Benutzer116810 

Öfters im Forum
Deswegen habe ich Hunger ja in Anführungszeichen gesetzt.
Hunger ist was extrem subjektives, von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Oft beeinflusst von Emotionen oder einfach nur verwechselt mit Esslust führt das oft zu übergewicht.
Ich kann gern sagen wie ich Hunger empfinde.
Erstmal hab ich 3 Arten von "Hunger".
1. Hunger weil Bauch leer ist
Mein persönliches Problem, fühle mich oft unwohl wenn ich nix im Magen hab. Könnte eigentlich den ganzen Tag deswegen Essen.
2. Hunger auf Essen
Das ist das Ding was man hat wenn man Lust auf eine Hauptmahlzeit verspürt.
3. Hunger auf Zucker
Immer nach Leistungssport. Da ist mein Blutzzucker dermaßen im Keller dass ich fast einen Zuckerrausch bekomme.
N Steak würde ich in dem Zustand ausspucken. Wirklich NUR Lust auf Zucker

Und dann esse ich persönlich noch wenn mir Leute ernorm auf den Keks gehen. Ähm ja... zerrüttetes Elternhaus, ständige Streitereien usw.

Das is aber alles mein persönliches Problem und das hab ich im Griff.

Aber mal B2topic
Halle es allgemein für sehr problematisch Abnehmen zu wollen während man auf seine eigene "Esslust" hört.
Zudem hängt das Hungergefühl unmittelbar von der Nervengegend im Magen ab.
Bei Übergewichtigen bzw stark Übergewichtigen ist er dermaßen gedehnt dass ein Füllen bis zur wirklichen Sättigung unmengen an Essen verlangt. Einen Magen ohne OP wieder auf normalmaß zu verkleinern bringt auch sehr viel an Arbeit mit sich.
Ich finde so etwas gehört sehr gut geplant. Natürlich kann man ab und zu spontan sein und varrieren. Aber wie immer im Leben, wenn man ein Ziel erreichen will muss man einfach wissen WIE man dort hinkommen will.
 

Benutzer116810 

Öfters im Forum
Stärke ist ein Vielfachzucker.
Kohlenhydrate=Zucker
Ich spreche wenn ich Zucker meine nicht von Kristallzucker, mein Freund.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich finde es schade, dass in solchen Threads immer soviel Ideologie verbreitet wird (Schlank im Schlaf, abends keine KH, Dinner cancelling blablabla), wo die Lösung doch so einfach ist. Aber muss ja jeder selbst wissen, ich persönlich hätte keine Lust auf so komplizierte Regeln oder auf zuviel Verzicht.

Für viele ist gerade das der Punkt, in dem sie Unterstützung und Eigenmotivation finden: Regeln, an denen man sich entlanghangeln kann.

Letztendlich muss jeder seine eigene Methode finden.
Es funktioniert definitiv nicht alles bei jedem - ob nun "Freestyle" oder mit Konzept.
 

Benutzer95651  (35)

Beiträge füllen Bücher
Ich habe diese festen Regeln auch zum Abnehmen gebraucht, an denen ich mich orientieren konnte/musste.
Die Methode heißt Montignac.
Ganz grob zusammengefasst: Keine Kohlenhydrate mit Fett (über 1%), keine Produkte mit einem GI (Glyxindex) über 35, aber richtig kombiniert darf man dann soviel essen wie man will.
Die erste Woche war ziemlich hart, aber schon nach 2 Wochen waren 3 Kilo runter und nach 4 Wochen 6kg.
Heute wiege ich (nach 6 Monaten) 8kg weniger, ich fühl mich besser und gönne mir schon wieder viele Ausnahmen ohne groß wieder zuzulegen. Erreiche ich eine gewisse Grenze, dann gibt es eben ein paar Tage wieder strikt konformes Essen.

Da ist nur die Frage, wie groß die Disziplin der TS ist :zwinker:
 
S

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Gast
Für viele ist gerade das der Punkt, in dem sie Unterstützung und Eigenmotivation finden: Regeln, an denen man sich entlanghangeln kann.

Ich sprach von komplizierten Regeln... die Erfahrung zeigt nämlich, dass das die wenigsten wirklich durchhalten - Jojo Effekt lässt grüßen. Außerdem finde ich es ziemlich genussfeindlich und nicht alltagskompatibel z.B. (dauerhaft) auf das Abendessen zu verzichten...

Off-Topic:
@Trouserbound

Dann ist das wohl ein Missverständnis, denn ich habe nur eine einzige Aussage als "Blödsinn" betitelt. Und dazu habe ich ja was geschrieben...
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
Ich sprach von komplizierten Regeln... die Erfahrung zeigt nämlich, dass das die wenigsten wirklich durchhalten - Jojo Effekt lässt grüßen. Außerdem finde ich es ziemlich genussfeindlich und nicht alltagskompatibel z.B. (dauerhaft) auf das Abendessen zu verzichten...

Off-Topic:
@Trouserbound

Dann ist das wohl ein Missverständnis, denn ich habe nur eine einzige Aussage als "Blödsinn" betitelt. Und dazu habe ich ja was geschrieben...
Ich tendiere dazu leicht fanatisch zu sein, einfach weils für mich super funktioniert hat und ich weiß wie die Lebensqualität und die Freude mit jedem kg steigt, und wieviel besser man sich fühlt wenn auf einmal Muskeln auftauchen.
Und ich finde ich verzichte nicht auf so viel. Auf chronischen Durchfall, aber darauf gerne, auf zuviel Gewicht auch gerne. Spagetti Pizza Brot und co vermiss ich nicht wirklich weil ich einfach sehr viel anderes kochen kann bzw man das auch einfach ersetzen kann.

JoJo hätte ich keinen bemerkt eher ein Plateau wenn ich mal doch ne Woche feier und dann mein Essen bestell oder Essen geh. Mein Körper entwickelt sich in die Richtung, die ich bevorzuge.
Ich glaub das Gefühl möcht man einfach auch weitergeben und teilen.
 
M

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Gast
Ich sprach von komplizierten Regeln... die Erfahrung zeigt nämlich, dass das die wenigsten wirklich durchhalten - Jojo Effekt lässt grüßen.
Eben. Es ist doch wesentlich entspannter und langfristig erfolgsversprechender, wenn man sich nicht mit allzu vielen Regeln selbst kasteit, sondern einfach hier und da darauf achtet, was man in welchen Mengen so isst und dann regelt sich das - sofern man nicht stark übergewichtig ist, dann sieht die Sache natürlich anders aus - eigentlich von allein. Die meisten normalgewichtigen Menschen essen schließlich auch einfach normal und trennen nicht ihr Leben lang Kohlenhydrate von Fetten.

Für manche Menschen mag es ja funktionieren, abends nichts mehr zu essen und wenn das für sie so dauerhaft klappt, schön. Ich könnt's nicht (ähnlich Undisziplinierte mal eingeschlossen) und stelle es mir auch nicht so toll für den Körper vor, wenn man mittags ordentlich reinhaut und den Rest des Tages dafür gar nichts mehr isst. Und ja, wenn ich wüsste, ich kriege ab 13 Uhr für die nächsten 18 Stunden nichts mehr zwischen die Kiemen, dann würde ich einfach mittags viel mehr essen als ich tatsächlich Hunger hätte. Dann doch lieber drei Portionen in überschaubaren Abständen, da fällt es auch leichter, mal bei der ein oder anderen Mahlzeit etwas einzusparen, wenn man weiß, man kriegt demnächst wieder was. Man fühlt sich einfach durchgehend gesättigt und hat nicht das Gefühl zu hungern oder wirklich "auf Diät" zu sein, auch ein psychologischer Effekt. Zumal es für die meisten auch schlicht nicht praktikabel ist, weil man als Berufstätiger eher abends die Zeit und Möglichkeit hat, sich was Gutes zu kochen und fürs Mittagessen eher eine Übergangslösung gefragt ist.

Regeln sind ja schön und gut, aber je extremer die Regeln, desto böser das Erwachen, wenn man irgendwann mal wieder (und ich denke, das ist Ziel von allen, die abnehmen wollen) normal leben und essen will, ohne Kalorien zu zählen oder seine Essensbestandteile möglichst klug zu kombinieren. Essgestört ist man nämlich nicht nur, wenn man Unter- oder Übergewicht hat, sondern auch, wenn man zu viel über Essen nachdenkt. Eine Freundin von mir, absolut normalgewichtig, hat sich immer ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn sie mal ihren Kaffee gesüßt hat - klar, der halbe Löffel Zucker hat es natürlich ausgemacht. Und trotzdem jeden Morgen dieses Theater, das ist doch traurig.

Für einen gewünschten Gewichtsverlust von max. 10 kg würde ich gar nicht anfangen, radikal irgendwas umzuwerfen. Mit ein paar kleinen Änderungen und Sport dürfte das für Sonja - und ich denke mal, um sie geht's hier noch, oder? :zwinker: - eigentlich ein Selbstläufer sein - zwar nicht von heute auf morgen, aber dafür irgedwann auf Dauer und ohne ewige Selbstgeißelung.
 

Benutzer105448 

Sehr bekannt hier
Vielleicht nochmal ein praktischer Tipp von einem Studenten ohne Auto.

Wie/Wo kaufst du ein?

Wenn du in der Stadt wohnst ist es vielleicht ratsamer mal nicht mit dem Auto einkaufen zu fahren sondern zu Fuß zugehen.
Vorteil ist das du dich schonmal generell bewegen musst, und wenn du dann im Supermarkt stehst überlegst du dir ziemlich gut ob es sich lohnt nun die Tüte Chips einzupacken bzw das 12er Pack Kinderriegel oder ob du lieber die wichtigen Sachen mitnimmst.
Wenn du nicht jeden Tag einkaufen gehen willst, musst du schon wohl überlegt einkaufen.

Da ich alle Einkäufe "per pedes" erledigen muss kommen bei mir automatisch weniger Süßigkeiten an.
Weniger Platz im Rucksack für Süßkrams, Eis wäre bis nach Hause geschmolzen, die Entscheidung zwischen dem Cola Sixpack oder dem Wasser Sixpack ist auch klar...
 

Benutzer111187 

Verbringt hier viel Zeit
Bin heute wieder auf die Waage gestiegen. Hier die Details:

Gewicht: 72,6 kg
Körperfettanteil: 30,3 %
Wasseranteil: 50,3 %
 
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