Wie am besten ansprechen?

E
Benutzer191674  (26) Öfter im Forum
  • #1
Bei mir beim Schwimmen ist eine Teilnehmerin, die mir gefällt. Ich würde sie gerne besser kennenlernen und schauen, was daraus wird. Leider weiß ich nicht so recht, wie ich vorgehen soll, weil es beim Schwimmen jedes Mal nur wenige Möglichkeiten zum Reden gibt. Einmal hatten wir uns zu zweit eine Bahn geteilt - das war ein ziemlicher Glücksfall, weil nur wenige da waren. So konnten wir Blicke austauschen und uns gegenseitig Fragen zu den Übungen beantworten. Wir grüßen uns auch in der Regel; eine Grundsympathie ist also schonmal da.

Die beste Möglichkeit besteht eigentlich vor dem Schwimmen, während wir darauf warten, dass der vorherige Kurs fertig wird. Einmal haben wir uns da auch schon unterhalten, aber in ein tiefes Gespräch kann man da nicht eintauchen. Falls nochmal so ein Gespräch entsteht, wie bringe ich das am besten voran? Einfach zu fragen, ob wir uns mal treffen wollen, kommt mir etwas rasch vor. Am ehesten vielleicht noch unter dem Vorwand, außerhalb des Kurses gemeinsam zu schwimmen. War jemand schonmal in dieser Situation und hat eine Idee?
 
G
Benutzer Gast
  • #2
Naja, ihr redet doch schon miteinander.
Wie wäre es, wenn Du im Rahmen dieser Unterhaltungen mal ein Treffen außerhalb (auf einen Kaffee, Drink, irgendwas) vorschlägst?
 
Lotusknospe
Benutzer91095  Team-Alumni
  • #3
Ich würde einfach noch mehr mit ihr reden und wenn's gut läuft, sie fragen, ob sie nach dem Kurs noch Lust hat mit dir ne heiße Schokolade trinken zu gehen.
 
E
Benutzer191674  (26) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #4
ShanDei Lotusknospe Lotusknospe Danke für die Tipps. Vielleicht habe ich das im Eingangspost falsch dargestellt, aber SO vertraut sind wir uns halt noch nicht. Ich kenne z.B. nicht einmal ihren Namen. Das wäre auch das erste, was ich sie fragen wollte. Bei der Idee, sie direkt auf einen Kaffee/Tee/Schokolade einzuladen, hätte ich Angst vor einer Zurückweisung... aber das gehört wohl immer dazu.
 
G
Benutzer Gast
  • #5
Bei der Idee, sie direkt auf einen Kaffee/Tee/Schokolade einzuladen, hätte ich Angst vor einer Zurückweisung.
Das "Risiko" gibt es immer, aber wenn Du Dich schon mit dem Gedanken rumtreibst, kannst Du es auch in die Tat umsetzen.
Dann hast Du wenigstens Klarheit.
 
D
Benutzer186405  (54) Beiträge füllen Bücher
  • #6
z.B. nicht einmal ihren Namen. Das wäre auch das erste, was ich sie fragen wollte.
Wäre doch ein guter nächster Schritt.
Wenn du Angst vor einem Korb hast, erstmal aktiv das Gespräch erweitern. Irgendwann kämst du wahrscheinlich um einen potentiellen Korb nicht herum, aber wenn du mal länger mit ihr sprichst, kannst du vielleicht eher einschätzen ob sie dich vielleicht auch gut findet.
 
Lotusknospe
Benutzer91095  Team-Alumni
  • #7
ShanDei Lotusknospe Lotusknospe Danke für die Tipps. Vielleicht habe ich das im Eingangspost falsch dargestellt, aber SO vertraut sind wir uns halt noch nicht. Ich kenne z.B. nicht einmal ihren Namen. Das wäre auch das erste, was ich sie fragen wollte. Bei der Idee, sie direkt auf einen Kaffee/Tee/Schokolade einzuladen, hätte ich Angst vor einer Zurückweisung... aber das gehört wohl immer dazu.

Musst du ja nicht alles auf einmal machen. Ihr seht euch doch regelmäßig, also regelmäßig mit ihr sprechen und wenn's gute Vibes sind, dann kannst du einen Schritt weiter gehen. Wenn sie dich korbt, dann korbt sie dich halt. Ist auch kein Weltuntergang.
 
just_itt
Benutzer3713  (47) Meistens hier zu finden
  • #8
Also der Name wäre schon mal ein Einstiegspunkt. Und beim nächsten Treffen sprichst du sie direkt mit dem Namen an. Das hinterlässt schon mal einen guten Eindruck. Und dann erst mal allgemein bleiben und wenn ihr dann ein paar mal gesprochen hast, kannst du ja mal einfließen lassen wie den ihre Woche war.
Da wieder zuhören und nach und nach Themen einfließen lassen die sie dir gibt. Dann bekommst du schon mit ob sie die nur 1 Wort antworten gibt oder dir ein bisschen was erzählt. Bei 1 Wort antworten ist wohl eher kein Interesse/Sympathie vorhanden.

Zeit lassen und zuhören und merken was sie erzählt.
 
heiter.bis.wolkig
Benutzer192571  (56) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #9
Ich sehe das wie just_itt just_itt . Gespräch anfangen, Namen austauschen und sehen wie sie auf dich reagiert.

z.B.
Hingehen. Nett lächeln. Nicht zu nah hinstellen, ihr seid ja nur leicht bekleidet, da sind ein paar cm mehr Abstand nie verkehrt. Nicht an einer spooky Stelle "Gang Unkleiden" oder so. Das darf gerne hell, freundlich sein und genug Platz um dir auszuweichen, wenn sie das Gespräch nicht will.

Hand hinstrecken und sagen:
"Hallo, ich bin der elavio. Schön dich wieder beim Training zu sehen. Sollen wir uns eine Bahn teilen, das hat beim letzten Mal prima geklappt?"
oder wenn sie zurückhaltend auf deine Ankunft reagiert - nicht zurück lächelt, den Text vielleicht weniger direkt und eher ersteinmal smalltalk:
"Hi, auch wieder hier. Heute ganz schön voll/leer/warm/kalt hier." "Wieviel Bahnen schwimmst du denn so? Letztes Mal waren es doch bestimm xyz Meter als wir uns die Bahn geteilt haben" und schauen ob sie das Gespräch fortführt.

Dabei auf ihre Reaktion achten, du willst sie ja nicht weiter bedrängen obwohl sie auf "Abwehr" geht oder andersrum unnötig wieder abziehen, weil du so mir dir beschäftigt warst, dass du ihre positive Reaktionen nicht mitbekommen hast.

Wenn sie grundsätzlich in Stimmung ist, mit der Situation nicht überfordert ist und dich gut findet wird sie auf das Gespräch einsteigen. Da ihr ein gemeinsames Hobby habt, kannst du es sehr entspannt angehen lassen und sehen wohin es sich entwickelt.
 
G
Benutzer Gast
  • #10
aber SO vertraut sind wir uns halt noch nicht
ihr seid bisher ganz normal freundlich zueinander. Wenn du Vertrautheit möchtest von Ihr und ggf ausbauen willst, dann hast du zwei Möglichkeiten:
a) du begibst dich etwas in Gefahr und öffnest dich, indem du ihr eine private Unternehmung vorschlägst, oder
b) du wartest ab was passiert, ob sie sich irgendwann dir öffnet
letzteres birgt natürlich die Gefahr das der Kurs nach einer gewissen Zeit rum ist, nichts passiert und Ihr euch aus den Augen verliert.
Wenn man im Leben Resualtate haben möchte, muss man auch mal seine Ängste kontrollieren und was riskieren :thumbsup:
 
E
Benutzer191674  (26) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #11
Danke für eure hilfreichen Vorschläge und Ermutigungen! Ich werde sie voraussichtlich erst am Wochenende wieder beim Schwimmen antreffen, also hoffe ich mal, dass ich dann über meinen Schatten springen kann. Ich werde berichten :smile:
 
F
Benutzer204772  (38) dauerhaft gesperrt
  • #12
E elavio
Wie lange wirst du an diesem Kurs denn teilnehmen ?

Grundsätzlich gelten folgende Dinge

Wenn sie dich symphatisch findet kannst du nicht wirklich etwas falsch machen , es sei denn du akzeptierst ihre Grenzen nicht oder führst dich auf wie ein Idiot.

Nach ihrem Namen fragen wäre schon mal ein Anfang.
Grundsätzlich gilt auch keine "Gelegenheiten" erzwingen. Das bedeutet wenn sich die Gelegenheit ergibt mit ihr zu reden , dann trau dich etwas , aber versuche nicht unnötig etwas zu erzwingen , dass kommt verkrampft rüber und geht meistens nach hinten los.
 
E
Benutzer191674  (26) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #13
Wie lange wirst du an diesem Kurs denn teilnehmen ?
Momentan ist von meiner Seite aus kein Ende geplant. Der fängt jedes Semester neu an. Solange der Kurs mich also noch fordert, werde ich weiter hingehen. Wie das bei ihr ist, weiß ich nicht (wäre ja auch ein gutes Gesprächsthema).

Grundsätzlich gilt auch keine "Gelegenheiten" erzwingen. Das bedeutet wenn sich die Gelegenheit ergibt mit ihr zu reden , dann trau dich etwas , aber versuche nicht unnötig etwas zu erzwingen , dass kommt verkrampft rüber und geht meistens nach hinten los.
Genau, erzwingen würde ich sowas auch nicht. Es eignet sich halt nur die kurze Zeit vorm Schwimmen. Danach geht es direkt unter die Dusche und dann in die Umkleiden, also gibt es da eher keine Gelegenheit.
 
F
Benutzer204772  (38) dauerhaft gesperrt
  • #14
Genau das meine ich.
Sind eigentlich ganz normale unverbindliche Fragen und mit Witz und Charme kann daraus nach und nach mehr entstehen.

Dann nutze die Zeit um sie kennenzulernen wenn sich auf natürliche Weise die Gelegenheit dazu ergibt.

Name , Alter , Wie sie darauf gekommen ist sich für diesen Kurs anzumelden etwas Humor dazu usw.
 
E
Benutzer191674  (26) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #15
Ich habe heute einen banalen Satz mit ihr ausgetauscht. Ich würde sagen, es geht voran :cool:
 
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heiter.bis.wolkig
Benutzer192571  (56) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #32
ohje, du machst dir aber echt Stress.

Meiner Meinung nach entfernt sich dein Kopf/Gedankengerüst immer weiter von der Realität. Du lädst ein harmloses Gespräch mit einer Frau die du noch gar nicht kennst mit sehr viel Bedeutung und Gefahr auf.

Mach bitte in der Realität auch Schritte, nicht nur im Kopf. Es geht nicht darum über dein ganzes zukünftiges Leben zu entscheiden. Vielleicht findest du sie doof wenn du sie kennen lernst. Vielleicht steht sie auf Frauen. Vielleicht zieht sie nächste Woche nach Neuseeland.

Hast du das auch gemacht, als du angefangen hast schwimmen zu gehen? Dir wochenlang ausgemalt wie voll es sein wird, wie kalt das Wasser sein könnte, ob die Umkleiden schmutzig sind, ob der Bademeister dich mobbt, usw. usw. oder bist du hingegangen und hast es dir angeschaut und danach entschieden ob es dir gefällt und ob es spass macht öfter hinzugehen?

Blas die Sache nicht künstlich so auf! Du tust dir mit derartigem Realitätsverlust keinen Gefallen. Dein Kopf versucht dich vor Gefahren zu bewahren die es in echt nicht gibt und hält dich vom echten Leben ab.

Also entscheide dich willst du alleine großes gefährliches Kopfkino oder willst du ein wenig banales echtes Leben und ein einfaches harmloses Gespräch mit einer Frau die du nicht kennst und die dich nicht kennt starten.

Mach kleine Schritte, sowohl im Kopf als auch in echt.
 
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P
Benutzer210801  (29) Ist noch neu hier
  • #697
Eigentlich haben wir ja auch keinen Kontakt mehr. Sie hatte mir zum Geburtstag gratuliert und daraus ist ein kleines Gespräch entstanden, welches mittlerweile wieder vorbei ist.

Ja, wahrscheinlich das. Und weil ich sie als repräsentativ für alle (für mich) attraktiven Frauen sehe, was also bedeuten würde, dass mich alle attraktiven Frauen unattraktiv finden.

Hatte heute nen psychich komischen Tag. Bin früh aufgestanden und war arbeitstechnisch mal sehr produktiv (wenn auch nur bei meiner anderen Arbeit), jedoch war ich den ganzen Tag über sehr empfindlich, was meinen Körper anging. Seit der Pneu-Behandlung ist meine rechte Bauchmuskulatur sehr empfindlich, also es tut ein klitzekleinesbisschen weh, wenn ich drauf tippe oder drücke, so als hätte ich einen Muskelkater. Nur dass ich keinen Muskelkater habe. Jetzt spielt mein Kopf verrückt und denkt, dass das bestimmt auch wieder ein medizinischer Notfall ist, z.B. ein Leistenbruch, aber ich habe echt gar keine Lust, wieder zum Arzt zu gehen. Außerdem würde etwas ernstes doller wehtun und auch äußerlich spürbar sein, denke ich mir.
Habe ansonsten noch Schuhe abgeholt und dort ein junges Pärchen (glaube ich jedenfalls) gesehen. Der Typ wirkte so ausgelassen und lebensfroh und hat einfach gesagt, was ihm in den Sinn kam und gelacht. Ganz ehrlich, ich wünschte, ich wäre so. Dadurch stößt man vielleicht mehr Leute ab, weil man seine Meinung sagt, aber zieht irgendwie mehr von den richtigen Leuten an. Hat mich jedenfalls kein bisschen gewundert, dass der eine Freundin hatte.
Mit dem physischen Problem kenne ich mich nicht aus, fände es aber vernünftig, da einen Arzt zu fragen. Es gibt doch zwei mögliche Situationen:
1. Er sagt dir, dass es wirklich was Ernstes ist (unwahrscheinlich). Dann wäre es aber sehr gut, dass du hingegangen bist.
Oder 2. Er sagt dir, dass alles ok ist (wahrscheinlich), dann kannst du erleichtert sein.

Die Optionen kennst du sicherlich selbst, jetzt hast du sie nochmal von jemand anderem gesagt bekommen. Manchmal braucht man sowas ja.


Jetzt zu dem letzten Abschnitt:
Ich denke, das kann man lernen. Es ist nicht ganz dasselbe, aber ich lerne gerade etwas Ähnliches. Nämlich, ehrlich zu sein, wenn mir was nicht passt. Kostet mich Überwindung, aber ich probiere es Schritt für Schritt. Das bedeutet, ich bin noch nicht immer 100% ehrlich, aber ein bisschen ehrlicher als sonst ;-)

Ganz allgemein durfte ich in den letzten Jahren lernen, dass mich die Leute (die mir sympathischen Leute!) sympathisch finden für meine manchmal etwas schräge Art, meine eigene Meinung okay/gut/akzeptabel finden. Das musste ich auch erst lernen.
So richtig für mich und meine Interessen einzustehen, lerne ich auch immernoch, s.o., aber es tut wirklich gut! Und es bringt nicht nur Freude, sondern auch Freunde. :smile:
 
reed
Benutzer116134  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #996
Sie ist ambivalent, ja und wollte keinen klaren Cut. Scheinbar war sie sich ihrer Gefühle nicht so klar.
Natürlich wegen der Klausur, ist klar.
This! E elavio Zieh dir aus dieser Begegnung mit der Dame nicht alle Schuhe an (ich weiß, so geht das Sprichwort nicht :zwinker:).
In dem Alter hatte ich auch ein paar Mal solche Bekanntschaften. Sie hat deine Aufmerksamkeit genossen und auch deine Nähe. Dass sie da eh schon nichts gefühlt hat, das ist eher ihre Erklärung im Nachhinein.
Sie hat dir mixed signals gegeben und du hast aus Unerfahrenheit und Verunsicherung so reagiert, dass sie auf Abstand gegangen ist - ist blöd, aber du bist nicht der einzige, dem das so passiert ist. Viele machen das durch und beim nächsten Mal machst du es hoffentlich anders.
Siehe es doch mal so: Eine Frau, die du auch attraktiv fandst, hat sich bei dir so wohlgefühlt dass sie bei dir übernachtet und mit dir kuscheln wollte. Das ist gut, darauf kann man aufbauen.
Kann natürlich sein, dass es an meiner letzten Nachricht an sie lag. Ich war müde und habe nicht mehr ganz so viel Mühe in die Nachricht gesteckt wie sonst. Das hat sie vielleicht gemerkt.
Dann schreib ihr nochmal - freundlich, witzig, konkret. Du hast doch nichts zu verlieren.

Ein Beispiel, bitte nicht zitieren:
Ein Freund hatte immer eher Pech mit Frauen, phasenweise Online-Dating, phasenweise keins. Es gab ein Match, sie haben geschrieben, es war irgendwie nett. Dann fragte er sie nach einem konkreten Treffen - und sie antwortet nicht mehr. Klarer Fall von "kein Interesse", oder?
Nach 1-2 Wochen hat er ganz freundlich geschrieben, ob sie noch Interesse habe. Stellte sich heraus, sie hatte einfach viel Stress, hat es vercheckt. Sie haben sich getroffen und sind seit mehreren Jahren zusammen. :smile:
Ich kann schon nicht mal mehr normal mit Leuten reden. Gestern habe ich für einen Kurs mehrere Poster gedruckt und zugeschnitten, und da war ein Typ, der für die Kino-AG ein paar Plakate gedruckt hat. Er bedankte sich scherzhaft bei mir, dass das Druckzentrum dank meiner Poster-Aktion zwangsweise noch etwas länger geöffnet hat und er somit noch diese tollen Plakate drucken konnte. Er wirkte sehr begeistert. Die Plakate waren auch wirklich schön, das habe ich so empfunden, aber ich konnte diese Begeisterung einfach nicht ausdrücken. Ich konnte lediglich in einem komplett sachlichen Ton sagen, dass sie in der Tat hübsch seien, und mir ein Lächeln auf die Lippen und etwas Charisma auf die Stimme zwingen, aber das wars dann auch. Er "beschwerte" sich scherzhaft über die fehlende Begeisterung. Ich kann's einfach nicht mehr.
Du solltest unbedingt zum Impro-Theater! Das würde dir wahrscheinlich auf vielen Ebenen helfen. In "deinem Alter" dauert es ein bisschen länger, neue Dinge zu lernen, aber es ist sehr gut möglich. Du konntest es ja mal und dich stört selbst, dazu keinen Zugang mehr zu haben. Da hilft einfach Übung. Ein Theaterkurs, ein Impro-Theater-Kurs o. Ä. hilft da durch die Anwendung wahrscheinlich mehr als jede Therapie.
 
F
Benutzer193398  Öfter im Forum
  • #1.172
Ich finde schon, dass ich mich hin und wieder für andere interessiere.
Ansonsten schenke ich natürlich meinen eigenen Bedürfnissen die größte Aufmerksamkeit, was ich aber auch nicht verwerflich finde.

Du antwortest sehr allgemein und ausweichend. Ich kann es auch verstehen, da ich die Themen geblockt aufgestellt habe. Du brauchst nicht mir schlüssige Antworten liefern. Ich hätte dazuschreiben sollen, dass ich nur einen Denkanstoß geben wollte, also worauf du für dich dein Augenmerk legen solltest, um weiterzukommen. Nach diesem Beitrag klinke ich mich auch aus deinem Thread aus.

Mit Interesse meinte ich nachhaltiges Interesse am anderen und die fehlt dir meiner Meinung nach. Normalerweise bauen Menschen, wenn sie jemanden kennenlernen über mehrere Gespräche und Treffen nach und nach Verbindungen und eine Vertrautheit zueinander auf. Bei dir hat es den Anschein, dass ein Kontakt sich auch nach längerer Zeit nicht vertieft; immer wieder von 0 beginnt und die Unverbindlichkeit und Fremdheit auch nach längerer Zeit bestehen bleiben. Einer anderen Person fällt es sehr schwer zu erkennen, ob du Kontakt möchtest. Es ist also nicht so, dass dich die Welte ablehnt, sondern du von deiner Seite dem anderen gegenüber geringes Interesse, Wertschätzung und Vertrauen signalisieren könntest.

Aktiv nachfragen tue ich aber tatsächlich selten, meistens aus der Befürchtung, dass ich ihnen zu nahe komme.

Ja, vermutlich lasse ich andere nicht so wirklich heran. Ich weiß nicht, warum.
Da könntest du dich zB fragen, warum du das machst. Einfach mal unter die Oberfläche schauen.


Wenn du dir jedes Mal die Hand verbrennst, wenn du an den Herd fässt, kommst du irgendwann zum Schluss, dass du den Herd lieber nicht anfassen solltest.
Du kannst ja nicht einerseits Nähe (Freundschaft, Freundschaft) suchen/wollen und gleichzeitig davor fliehen. Das kann ja nicht funktionieren.

Frag dich, was dieser ominöse Herd ist. Wer oder was hat dich so sehr verletzt, dass es nachhaltig dein Vertrauen zu den Menschen gestört hat? Sind es wirklich nur deine Ex-Nicht-Freundin, deine Schulliebe oder die Frauen vom Online-Dating? So frustriend es sich verständlicherweise für dich anfühlen muss, eigentlich müsstest du dir eingestehen, dass das eigentlich kein Grund ist, um das Vertauen in die ganze Menschheit zu verlieren. Aber vielleicht meintest du tatsächlich andere Verletzungen aus der Vergangenheit. Dann würde ich mir diese genauer anschauen und mich ihnen stellen- einfach im eigenen Interesse.


Ich weiß. Das macht es umso frustriender. Das lässt sich sogar 1:1 auf meiner Arbeit übertragen. Ich weiß, dass ich das Zeug dazu habe, gute Arbeit zu leisten und interessante Forschung zu machen. Aber ich bin jetzt schon seit einem Jahr angestellt und habe noch nichts vorzuweisen. Ein, zwei Sachen angefangen, aber nichts vollendetes. Nichts, worauf ich blicken und stolz sein kann. Ich vermute, das ist in Wahrheit das gleiche Problem, nur an anderer Stelle.
Das kann sein und wäre eine interessante Querverbindung. Vielleicht fehlt auch hier die Freude/ das Interesse und du lässt dich von deinem Pflichtgefühl und der Erwartungshaltung an dich selbst unter Druck setzen.

Ok, ich bin dann mal raus.:zwinker:
 
W
Benutzer180521  Sehr bekannt hier
  • #1.215
Ich muss mich eigentlich nur mehr anstrengen
Ich würde es nicht "anstrengen" nennen. Sondern im richtigen Moment die Kontrolle loslassen. Kurz mal ein Risiko eingehen. Kurz mal wissen: Okay, hier ist kein Sicherheitsnetz, ich weiß nicht, was mich erwartet, aber ich tus jetzt trotzdem.
Egal, ob beim Bouldern, bei einer beruflichen Chance oder beim Vertiefen eines Kontakts.
Mit der Zeit bekommt man, finde ich, ein Gefühl dafür, wenn solche Situationen auftreten (wie du jetzt grade im Kletterkontext). Das heißt nicht, dass man dann schon den Mut dazu hat, aber das häufigere Erkennen gibt einem dann auch häufiger die Möglichkeit, sich zu trauen.
Wenn ich z.B. jemand Fremdes anspreche oder einer nahestehenden Person etwas Wichtiges sagen will, von dem ich nicht weiß, wie die Reaktion sein wird, dann fühlt es sich an, wie auf dem Dreimeterbrett zu stehen. Ich habe mir eine Zeit lang vorgenommen, in genau diesem Moment immer das Springen zu wählen. Das natürlich nicht immer geklappt, aber oft genug, dass ich spürbar gemerkt habe, dass ich jedes Mal weniger Mut brauche, mich die Fallhöhe weniger lähmt.*

Gab es in der letzten Woche konkrete Momente, in denen du dich ähnlich gefühlt hast wie bei den letzten 10% beim Bouldern? Oder erwartest du welche in der nächsten Woche?

*Mir hat es geholfen, mir einen Satz für das Vorhaben kurz vor dem "Springen" zu denken, immer den gleichen, wie einen Slogan, um mich an meine vorher gefasste Entscheidung zu erinnern.
 
reed
Benutzer116134  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #1.371
E elavio ich kann deine Fragen bzgl. was du sagen sollst gut verstehen.

Ich würde dir zu einem psychologischen Psychotherapeuten mit Fokus auf Verhaltens- oder Schematherapie raten. Über die Therapieformen kannst du dich ja schon etwas informieren.

Bitte nicht zitieren:

Ich hatte nur wenige Gespräche mit einer Therapeutin.
Als ich ankam, deutete sie auf die Garderobe und meine Jacke und sagte "Hängen Sie sich hier auf" und ich daraufhin "so schlimm ist es noch nicht", woraufhin sie mich extrem verständnislos und verstört angeschaut hat. 😅

Als sie mich fragte, warum ich da war, erzählte ich von einem Erlebnis im Sport, das eine starke Reaktion bei mir ausgelöst hat. Sie stellte ein paar Fragen, wir waren bei einem ganz anderen Thema und ich total aufgelöst und am Heulen.

Was ich damit sagen will: Das vom Patienten genannte Anliegen und die Diagnose können sich total unterscheiden. Das ist okay.

Du solltest einen Therapeuten wählen, bei dem du das Gefühl hast, dass er dir die richtigen Fragen stellt.

Wenn du gefragt wirst, warum du da bist – was ist, wenn du es nicht auf ein Wort, sondern ein paar Sätze runterbrichst? Wie du dich fühlst oder was du dir wünschst?
So falsch finde ich Depressionen nicht, auch wenn du das am Ende vielleicht gar nicht hast.

Was wäre mit so etwas wie: "Ich hatte soziale Ängste. Jetzt bin ich eigentlich erfolgreich, aber mit mir und meinem Leben extrem unzufrieden. Ich vergleiche mich ständig mit anderen und fühle mich einsam. Ich möchte mich gerne normal fühlen, mit guten Freunden und irgendwann einer Partnerschaft."
 
Lotusknospe
Benutzer91095  Team-Alumni
  • #1.535
Man muss halt auch sagen, dass ein Doktorat für viele Leute echt anstrengend ist und je nach Gegebenheiten, Betreuung und eigenen Ansprüchen mental ziemlich runterziehen kann. Ich habe ja auch promoviert und muss sagen, dass es die schlimmste Zeit meines Lebens war, und am Ende fragte ich mich, ob's das wert war. Ich habe daraus geschlussfolgert, dass Uni und Forschung (in meinem Fachbereich) einfach nichts für mich sind und bin guten Gewissens in die freie Wirtschaft gegangen. Ach, und selbstständiges Arbeiten war bei mir übrigens gar kein Problem, sondern ganz viele andere Sachen. Mein Doktorat habe ich übrigens im Vergleich zu vielen anderen Kollegen von mir ziemlich einfach beendet, u.a. deswegen, weil ich keine hohen Erwartungen an mich hatte und irgendwann einfach nur raus wollte aus dieser Irrenanstalt. Ich habe leider viele Doktoranden kennengelernt, die 6 oder mehr Jahre an ihrer Arbeit sitzen und nicht fertig werden (wegen ihrer eigenen Ansprüche). Das ist leider auch eine Realität. Bei manchen wäre es wohl besser gewesen, wenn sie hingeschmissen hätten und sich einfach nen ganz anderen Job gesucht hätten. Irgendwann ist man auch zu alt, um noch erfolgreich Karriere zu wechseln.

Leider gibt es an der Uni wenig Beratung zu solchen Szenarien. Deswegen würde ich dich nochmal ermutigen LinkedIn zu nutzen und Leute anzuschreiben, deren Profil/Laufbahn dich interessiert.
 
banane0815
Benutzer44981  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #1.621
Was ich ja eigentlich suche, ist ein fester Freundeskreis, wie zu Schulzeiten. Etwas Enges, Vertrautes. Sowas kann sich mit der Zeit bilden, aber für sowas sehe ich die Chancen bei z.B. Meetups doch eher gering.
Die Sache ist doch relativ einfach:
Je mehr Menschen du kennenlernst, desto mehr Chancen auf neue Freundschaften oder gar einen Freundeskreis hast du.

Ich musste Mitte 30 werden, um zum ersten mal in meinem Leben eine Art Freundeskreis zu haben. Ich musste 8 Jahre lang regelmäßig bouldern gehen, unzählige nette Leute in verschiedenen Boulderhallen kennenlernen, mit einigen Leuten Kontaktdaten austauschen ("Hey, lass uns doch mal gemeinsam bouldern gehen" - und nach ein paar gemeinsamen Boulder-Runden verlief es dann doch wieder im Sande), mich in verschiedene Boulder-Whatsapp-Gruppen aufnehmen lassen (in denen man sich dann "nur" eine Weile mehr oder weniger regelmäßig zum bouldern verabredet hat, ohne dass mehr daraus entstand) und habe auch noch andere Dinge gemacht, die mir Spaß machen und bei denen nebenbei Kontakte entstehen können: Gruppenreisen mit völlig unbekannten Leuten, neue Sportarten ausprobieren, usw.
Und dann ging es plötzlich ganz einfach, weil ich nach drölfzig Versuchen an die richtigen Leute geraten bin. Wir haben uns ein paar mal in der Boulderhalle gesehen und unterhalten. Dann kam die Frage, ob ich auch Teil ihrer Boulder-Whatsapp-Gruppe werden will. Und dann haben wir uns nicht nur zum bouldern verabredet, sondern auch mal zu einem Spieleabend, einem Theaterbesuch, oder sonst irgendwas. Ich wurde zu Geburtstagsfeiern eingeladen, habe Leute aus der Gruppe für meinen "third space" begeistert, usw. Wir waren auch schon ein Wochenende zusammen in den Bergen. Und das alles läuft so entspannt, unkompliziert und harmonisch, wie ich es noch nie erlebt habe.
Ich glaube, dass es so mitten im Erwachsenenleben einfach schwer ist, die passenden Leute zu finden. Viele Leute sind mit Job, Beziehung, evtl. Kindern und bereits bestehenden Freundschaften voll ausgelastet und haben wenig Kapazität für neue Kontakte. Und das sieht in meinem Freundeskreis einfach anders aus. Wir sind eine bunt gemischte Gruppe von Singles und Paaren zwischen Mitte 20 und Anfang 50 und haben alle keine allzu zeitraubenden familiären Verpflichtungen. (Wir sind also entweder kinderlos oder geschiedene Väter, die ihre Kinder nur jedes zweite Wochenende bei sich haben.) Das macht die Sache so entspannt und unkompliziert.
(Bitte nicht falsch verstehen! Ich mag Kinder und habe absolut nichts gegen Eltern. Meine Erfahrung sagt nur, dass viele Eltern im Spagat zwischen Kindern, Job und vielleicht noch Wohneigentum so eingespannt sind, dass wenig Kapazität für Freundschaften und insbesondere für neue Kontakte übrig bleibt.)

Was bringt dir die Frage, bei welcher Sache die Chance auf so einen Glückstreffer jetzt größer oder kleiner ist, wenn die Alternative zum Versuch bedeutet, dass du alleine zu Hause sitzt?
Ich habe die ganzen Dinge nicht primär gemacht, um vielleicht irgendwann den ersehnten Freundeskreis zu finden, sondern weil ich Lust darauf hatte und weil die Chance auf neue Kontakte eine nette Begleiterscheinung war.
 
Topfrose
Benutzer215713  (42) Öfter im Forum
  • #1.829
Schließlich weißt du ja nicht, wofür er das Geld verwendet. Wenn der Straftäter dann das Geld nutzt, um Straftaten auszuüben, trägt der ursprüngliche Geldgeber demnach keine Schuld. Wäre das wirklich in Ordnung?
Richtig. Schuld trägt derjenige der eine Straftat begeht und nicht der, der unwissend Geld verschenkt. Aber wo ist der Zusammenhang?
Und selbst wenn wir sagen, dass es legal keine Konsequenzen für den Geldgeber gibt: Wäre ich der Geldgeber, würde ich mich danach mächtig schlecht fühlen.
Ist es wirklich dein Moralverständnis oder nicht eher, wie weiter unten angedeutet, dass du es demjenigen nicht gönnst, dass er sich ein Bier oder eine Packung Kippen von "deinem Geld" kauft?:zwinker: Dann steh doch dazu.
Ich wollte nur aufzeigen, dass sich diese Argumentation nicht so leicht auf andere Situationen übertragen lässt.
Warum tust du es dann (die Situation übertragen und Obdachlose/Bettelnde mit Straftätern vergleichen)?
Zudem hat Deutschland ein wirklich starkes Sozialsystem, in das jeder Arbeitstüchtige einzahlt. Im Grunde gebe ich also monatlich schon Geld für bedürftige Leute ab.
Wenn du so eine Einstellung hast, frage ich mich wirklich, warum du den Bettelnden Geld gibst. Das solltest du dich auch mal fragen, welcher Antrieb dahintersteckt. Ganz ehrlich: Lass es lieber! Geschenke sollten bedingungslos oder gar nicht sein. So hat es für mich ein merkwürdiges G`schmäckle.
Warum sollte ich dazu noch bettelnden Leuten auf der Straße Geld geben? Genau dafür gibt es doch z.B. das Bürgergeld, welches bedürftige Menschen meines Wissens nach mehr oder weniger bedingungslos in Anspruch nehmen können. Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege.
Erstens gibt es so einige Menschen die aus unterschiedlichen Gründen durch das Sozialsystem durchrasseln. Zweitens reicht dieses Geld kaum zum Überleben und wenn man auf der Straße lebt, erst Recht nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fantasy.
Benutzer172046  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #1.877
Ich kann die einzelnen Schritte in Isolation machen (raussuchen, was ich machen möchte; recherchieren, wo es Angebote gibt; es buchen; hingehen). Aber als Gesamtpaket sind sie ein riesiges Monstrum, das ich nicht anschauen kann.
Also ist es genau dieser Mechanismus, der dich dann lähmt? Dieses Gefühl, vor einem Mount Everest zu stehen, auch wenn du eigentlich weißt, dass es gemessen an deinen Ressourcen ein bewältigbarer Hügel ist?
Was macht das Gesamtpaket größer als die Summe seiner Teile? Die Menge? Die Reihenfolge? Die verschiedenen "side quests", die damit einhergehen (z.B. bei der Planung mit anderen Plänen abstimmen, der Einfluss auf die Essensplanung)? Die Erwartungen, die du hast, und die Angst davor, dass diese wieder enttäuscht werden oder andere mitschwingende Emotionen? Fragen nach Details (wie sehen dann die Räumlichkeiten aus, wie verhalte ich mich vor den anderen, was muss ich mitbringen, wie viel Erfahrung sollte man vorher haben)?
Wenn du da genauer benennen kannst, gegen welche Wände du innerlich rennst, kannst du anfangen, zu sortieren. Müssen alle Schritte am selben Tag erfolgen? Brauchst du davor oder danach eine Pause oder eine Belohnung, dich darum gekümmert zu haben? Brauchst du einen Plan für "danach"? Sind alle damit in Zusammenhang stehenden Probleme wirklich problematisch? Wie kannst du damit einhergehenden Gefühlen entgegenkommen?

Ich brauche Druck von außen; das ist der allerwichtigste Faktor.
Und wenn jemand aus dem Forum am Montag zum Beispiel fragen würde, wie dein Wochenende war? Warum schreibst du nicht auf Jodel oder auf PL oder auf Twitter oder sonstwo "ich werde am Wochenende XY" tun? Hilft es nicht, dass deine Therapeutin jetzt versucht, Druck aufzubauen? Kannst du alternativ mit Belohnungen arbeiten oder nebenbei Dinge tun, die dir Spaß machen? Ist Druck wirklich der absolut einzig mögliche Trigger oder kannst du ein Fehlen mit anderen Dingen kompensieren?

dass ich das "Monstrum" nicht anschauen kann
Schau nicht hin. Fang beim ersten Schritt an, überlege, was dich daran hindert (s.o) und versuche, das zu mitigieren, ohne an die Konsequenzen zu denken. Das braucht Übung. Aber es wäre eine andere Art, zu denken, die man bewusst erlernen kann.

Selbstgekochtes funktioniert da meistens gut, weshalb ich das auch die meisten Abende so mache. Aber es ist halt wieder extra Zeit und Arbeit.
Dann braucht es auch da vielleicht einfach mehr Erfahrung und besseres "management". Wann ist es wichtig, dass du Vollgas geben kannst, und wann ist ein Durchhänger mal ganz okay und die gesparte Zeit wert?

Off-Topic:
Ich weiß, du willst das Thema Neurodiversität aktuell nicht weiter überdenken. Aber unter dem Begriff executive dysfunction könntest du, unabhängig der Ursache, jede Menge Tipps und Ideen finden, aus diesem "ich komme nicht aus den Startlöchern" rauszukommen.
 
E
Benutzer209281  (52) Öfter im Forum
  • #1.921
Sie wirkt halt nicht sonderlich gesprächig und ist immer sehr konzentriert bei der Arbeit.
Vielleicht seid ihr euch ganz ähnlich?
Und womöglich denkt sie das gleiche von dir?
 
Nucifraga
Benutzer179251  Meistens hier zu finden
  • #1.922
Ich kann's mal probieren.
Trau dich.
Wenn sie zu sehr abgeschottet und konzentriert ist, wäre ein aller erster Schnitt z.B. auch sich beim Gehen zum Feierabend explizit zu verabschieden.
Oder, wenn du etwas mutiger bist zusätzlich sowas wie " Ich gehe jetzt noch eine Eis esse" oder " Ich trinke jetzt noch einen Kaffee in der Sonne" gefolgt von "Zeit und Lust mitzukommen?"

ich halte mich einfach viel zu scharf an alle möglichen Regeln und analysiere alles bis zum Tode 😅
Könnte was dran sein :smile:. Manche Regeln sind aber gar nicht so streng und klar, wie man manchmal denkt.
 
reed
Benutzer116134  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #1.923
Erst mit dem Doktor habe ich wieder gespürt, dass ich mich aktiv anstrengen muss, um gute Leistung zu erbringen und herauszustechen. Diese Kurve habe ich inzwischen gekriegt. So zumindest meine Selbstwahrnehmung. Mein Mindset hat arbeitstechnisch eine Kehrtwende gemacht und ich habe inzwischen auch konkrete berufliche Aussichten nach dem Doktor. Der Bereich ist also fürs erste geregelt.
Cool! Ich weiß noch, wie verzweifelt du hier darüber berichtet hast. Freut mich sehr zu hören, dass du Spaß und Perspektive gefunden hast. :smile:
 
E
Benutzer191674  (26) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #1.924
Da gibt's noch einen hier im Forum, vielleicht solltet ihr euch mal zusammentun.
Ich würde mich eher mit jemandem zusammentun wollen, der dieses Problem eben nicht hat, oder noch besser, der es erfolgreich überwunden hat.
Vielleicht seid ihr euch ganz ähnlich?
Und womöglich denkt sie das gleiche von dir?
Gut möglich :grin: Aber irgendwie verpasse ich gerade den Anschluss mit ihr, während die anderen sie kennenlernen. Letzte Woche hatte ich frei und heute wie morgen sind die anderen Institute auf einem Workshop, also können sie sich da nochmal weiter kennenlernen. Nur unsers nicht, weil es nicht unser Fachbereich ist (obwohl es mich eigentlich interessiert hätte).
Oder, wenn du etwas mutiger bist zusätzlich sowas wie " Ich gehe jetzt noch eine Eis esse" oder " Ich trinke jetzt noch einen Kaffee in der Sonne" gefolgt von "Zeit und Lust mitzukommen?"
Keine Ahnung, ob es an meiner Generation liegt, aber ich rechne da automatisch mit einem Nein. Es fühlt sich irgendwie verkehrt/übergriffig an. Zudem meinte sie letztens zu einer Kollegin, dass sie sich keine 40€/Monat Mitgliedschaft für ein breites Fitness-Angebot leisten kann (ok, das verstehe ich noch, da es laufende Kosten sind) und ihr 8€ für ein Mittagessen zu teuer sind. Dabei verdienen wir alle das gleiche - für heutige Zeiten ziemlich gute - Gehalt von ca. 3000 netto. Ich gehe also davon aus, dass sie zu nem Eis alleine schon aus Sparsamkeit Nein sagen würde 😅 Ich schätze die Chancen aber deutlich höher ein, wenn wir es als gemeinsame Aktivität tun würden, also mit allen anderen zusammen.

Ich wünschte ja, ich würde mit meinen Analysen daneben liegen, aber meistens liege ich leider richtig 🥲
 
Nucifraga
Benutzer179251  Meistens hier zu finden
  • #1.926
Nur unsers nicht, weil es nicht unser Fachbereich ist (obwohl es mich eigentlich interessiert hätte).
Gesprächseinstieg auf dem Silbertablett.
Frag sie nach dem Workshop und neben dem Inhalt auch, ob sie weiß, ob da auch andere Fachbereiche hätten teilnehmen können. Nächstes Mal wärst du nämlich total gerne dabei.

Keine Ahnung, ob es an meiner Generation liegt, aber ich rechne da automatisch mit einem Nein. Es fühlt sich irgendwie verkehrt/übergriffig an.
Wenn du die Frage so offen wie möglich formulierst und ihr ein "Nein" wirklich offen lässt, finde ich daran gar nichts übergriffig. Deshalb frage ich immer nach Zeit und Lust. Da kann man sagen "Lust ja, Zeit leider nein" und einen anderen Termin vorschlagen oder einfach nur "keine Zeit". Das muss dann nicht zwingend bedeuten, dass keine Lust vorhanden ist, aber man muss sich dazu nicht sofort explizit bekennen, weil man mangelnde Zeit vorschieben kann, aus welchem Grund auch immer.

Zudem meinte sie letztens zu einer Kollegin, dass sie sich keine 40€/Monat Mitgliedschaft für ein breites Fitness-Angebot leisten kann (ok, das verstehe ich noch, da es laufende Kosten sind) und ihr 8€ für ein Mittagessen zu teuer sind. Dabei verdienen wir alle das gleiche - für heutige Zeiten ziemlich gute - Gehalt von ca. 3000 netto.
Vielleicht muss sie Bafög zurückzahlen, Familie finanziell unterstützen oder hat sich mit dem ersten Job direkt ne Wohnung gekauft. Es gibt viele Gründe sparsam sein zu wollen oder müssen. Manches will man sich auch einfach nicht (regelmäßig) leisten.
Ich gehe also davon aus, dass sie zu nem Eis alleine schon aus Sparsamkeit Nein sagen würde 😅
Das Eis kann ja auch bereits im Laborgefrierschrank lagern. Wir hatten da immer einen größeren Vorrat, der bei Metrobesuchen mit der Kaffeekasse zufällig mit im Wagen landete oder immer mal anlässlich eines Geburtstags, Abschlusses usw. aufgefüllt wurde. Gleiches gilt für Limo und Co, die man auch super vor der Türe in der Sonne trinken kann, während man auf Messergebnisse wartet.
Mach's nicht unnötig kompliziert.
Ich schätze die Chancen aber deutlich höher ein, wenn wir es als gemeinsame Aktivität tun würden, also mit allen anderen zusammen.
Na dann auf zum Institutsausflug/-eisessen zur besten Eisdiele der Stadt, die alle unbedingt kennenlernen müssen.
 
E
Benutzer191674  (26) Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #1.927
Du könntest sie ja einladen?
Vielleicht, nachdem ich sie besser kennenlerne :smile: Gestern saß sie immerhin beim Mittagessen neben mir und wir haben uns mein Handy geteilt, um die Rätsel zu machen, die wir mittags immer machen.
Das Eis kann ja auch bereits im Laborgefrierschrank lagern. Wir hatten da immer einen größeren Vorrat, der bei Metrobesuchen mit der Kaffeekasse zufällig mit im Wagen landete oder immer mal anlässlich eines Geburtstags, Abschlusses usw. aufgefüllt wurde. Gleiches gilt für Limo und Co, die man auch super vor der Türe in der Sonne trinken kann, während man auf Messergebnisse wartet.
Mach's nicht unnötig kompliziert.
Stimmt, das geht auch. Ich hatte sofort an eine Eisdiele gedacht :grin:



(Achtung: jetzt kommt ein Rant, muss man nicht lesen, wenn's einen nicht interessiert :tongue:)

Der PhD kommt mir inwzischen wie ein Albtraum vor, in dem ich seit einiger Zeit gefangen bin. Nicht, weil der Alltag so schlimm ist. Aber ich merke es am Kontrast, wenn ich mal temporär raus bin, wegen Urlaub zum Beispiel. Dann kommt das alte, vertraute Lebensgefühl zurück, welches mich meine Kindheit und Jugend begleitet hat. Das Geschützte, Behütete, Einfache. Beim PhD ist alles so verdammt kompliziert, anstrengend und kompetitiv. Jeden Tag mache ich mir Sorgen, ob das Paper, an dem ich arbeite, akzeptiert wird, oder wieder nur von den Reviewern zerlegt wird. Das ist so ein krasser Kontrast zur Schulzeit, wo alles super einfach und entspannt war, und die allgemeine Stimmung halt "ja, das wird schon irgendwie" war. Das hatte eine beruhigende Wirkung, die inzwischen fehlt.

Nur kann ich dahin nicht wirklich zurück, da der damalige Ethos im Grunde verkehrt war. Es wird eben nicht alles "schon irgendwie". Ich hatte einfach nur Glück, dass ich mit Wohlstand und Sicherheit aufgewachsen bin. Mittlerweile weiß ich, dass das jederzeit verschwinden kann. Deswegen habe ich den Drang, bei allem ganz weit oben sein zu müssen. Denn nur wenn man ganz oben ist, hat man eine Sonderstellung, die einem gewisse Vorteile bringt. Einen Puffer. Die Leute kennen einen, weil man sich einen Namen gemacht hat. Ohne solche Vorteile — wer weiß, wie man da noch langfristig ein gutes Leben gesichert kriegt?

Dazu kommt, dass sie simpelsten Dinge im Leben überraschend teuer sind. Manchmal will ich einfach in Ruhe die Natur genießen. Dann gehe ich zu dem wirklich schönen See hier in der Gegend, um auf der Bank ein Buch zu lesen und dem Vogelgezwitscher zuzuhören und frische Luft einzuatmen. Aber was kriege ich stattdessen? Laute Telefongespräche oder damliche Lautsprecher-Musik, natürlich in Kombi mit Zigaretten- oder Cannabisgeruch. Es ist unmöglich, einfach die verdammte Natur genießen zu können, weil es zu viele geschmacklose Menschen gibt, deren Sinne wahrscheinlich nichtmal entwickelt genug sind, um so etwas wie die Natur wertzuschätzen. Die einzige Lösung: Man hat Milliarden und kann sich sein privates Grundstück am See leisten. Alleine deswegen schon möchte ich viel Geld haben, weil es einem Möglichkeiten gibt, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, aber es heutzutage leider nicht mehr sind. Mich deprimiert das inzwischen einfach nur. Denn die Chancen, dass ich selber Milliardär werde, sind quasi 0, also warum weitermachen? Lohnt sich irgendwie nicht, wenn das alles ist, was das Leben zu bieten hat.
 
Tu me manques
Benutzer99399  Beiträge füllen Bücher
  • #1.928
Denn nur wenn man ganz oben ist, hat man eine Sonderstellung, die einem gewisse Vorteile bringt. Einen Puffer. Die Leute kennen einen, weil man sich einen Namen gemacht hat. Ohne solche Vorteile — wer weiß, wie man da noch langfristig ein gutes Leben gesichert kriegt?
Indem man seine Definition von einem guten Leben überdenkt?
Ich bin zufrieden wo ich bin, aber ich bin nicht ganz oben. In meinem Job bin ich eine von Vielen, die Kollegen, mit denen ich enger zusammenarbeite, kennen mich, außerhalb kennt man mich weniger. In meinem Hobby bin ich nicht die Beste, aber es macht mir Spaß. Und den anderen ist es egal, ob ich dabei Höchstleistungen zeige oder nicht.
Und ich habe sehr gute Freunde. Und ein gutes Verhältnis zu meiner Familie. Und genug Geld, um ab und zu zu reisen oder auf Konzerte zu gehen oder ins Theater oder mal ins Restaurant.
Und ich bin ganz optimistisch, dass ich mir diesen Lebensstandard noch länger erhalten kann.
Die einzige Lösung: Man hat Milliarden und kann sich sein privates Grundstück am See leisten.
Jap. Das ist die einzige Lösung. Da gibt's nichts anderes.
Verfolg diesen Weg mal und dann berichte bitte, ob du mit materiellen Dingen die Leere in dir füllen konntest.

Ich wünsche dir ehrlich, dass du Hilfe findest.
Deine Gedankengänge lesen sich für mich wahnsinnig verquer. Für mich wäre das wirklich die Anleitung zum Unglücklichsein. Und damit würdest du für mich als potentieller Partner auch ausscheiden. Wir betrachten das Leben scheinbar sehr unterschiedlich.
 
Lotusknospe
Benutzer91095  Team-Alumni
  • #1.930
Beim PhD ist alles so verdammt kompliziert, anstrengend und kompetitiv.

Ja, das ist leider bei vielen so. Ich hatte während des PhD das Gefühl, 30 Jahre gealtert zu sein und auch mein Gehirn hat sich in der Zeit alles andere als fit angefühlt. Danach habe ich ca. 1 Jahr gebraucht, um mich von der Zeit wieder zu erholen (zugegeben war bei mir nicht der PhD/das Forschen an sich das Problem, sondern die Begleitumstände, aber das ist bei vielen ja so). Der PhD sorgt einfach dafür, dass man sich enorm identifiziert mit dem, was man vollbringt oder auch nicht. Man hat ganz komische Abhängigkeiten zu Finanzierung, Betreuung, etc, die manchmal im Widerspruch zum Forschungsfortschritt stehen. Es fühlt sich alles super ernst und dramatisch an, wenn man nicht voran kommt. Man ist oft hilflos und überfordert, obwohl man nach außen hin kompetent und souverän wirken muss/sollte. Es ist ein ganz komischer Spagat und macht keinen Spaß. Am besten beißt du dich jetzt einfach durch, nimmst das ganze nicht zu ernst und vertraust einfach drauf, dass es nach dem PhD auf jeden Fall besser und einfacher wird.
 
G
Benutzer226102  (40) Öfter im Forum
  • #1.931
Dann kommt das alte, vertraute Lebensgefühl zurück, welches mich meine Kindheit und Jugend begleitet hat. Das Geschützte, Behütete, Einfache.

Jetzt hab ichs verstanden!

DU VERWEIGERST DICH
DEM ERWACHSENWERDEN!

Ja da passt nun alles ins Bild!

Auch, warum erwachsene Frauen Abstand halten. Und du mit fast allem so unglücklich bist. Dich vor allem auch so handlungsunfähig fühlst - weil das bist du ja auch aus diesem Niemandsland heraus.

Es zerreisst dich einfach zwischen dem Kindseinwollen und dem Erwachsenseinmüssen.

Und dein Geist baut da alle möglichen Gedankengebilde, sprich Glaubenssätze, um diese Kluft zu füllen - und die dienen dir halt nicht, weil sie nicht lebenswahr sind.



Ich denke eine solche Erkenntnis wäre etwas, womit eine gute Therapeutin viel anfangen könnte - um dich in die Veränderung zu begleiten.



Just my 2 cents.

Wie immer gilt:
Nehmen oder lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
F
Benutzer215974  (40) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #1.932
Der PhD kommt mir inwzischen wie ein Albtraum vor, in dem ich seit einiger Zeit gefangen bin. Nicht, weil der Alltag so schlimm ist. Aber ich merke es am Kontrast, wenn ich mal temporär raus bin, wegen Urlaub zum Beispiel. Dann kommt das alte, vertraute Lebensgefühl zurück, welches mich meine Kindheit und Jugend begleitet hat. Das Geschützte, Behütete, Einfache. Beim PhD ist alles so verdammt kompliziert, anstrengend und kompetitiv. Jeden Tag mache ich mir Sorgen, ob das Paper, an dem ich arbeite, akzeptiert wird, oder wieder nur von den Reviewern zerlegt wird. Das ist so ein krasser Kontrast zur Schulzeit, wo alles super einfach und entspannt war, und die allgemeine Stimmung halt "ja, das wird schon irgendwie" war. Das hatte eine beruhigende Wirkung, die inzwischen fehlt.
Kann es sein, dass Du bisher nie so richtig hart ackern musstest? Also, um eine Note kämpfen, um die Versetzung kämpfen? Um einen Studienplatz kämpfen, in dem Wissen, dass es Leute gibt, die besser sind als Du?

Nur kann ich dahin nicht wirklich zurück, da der damalige Ethos im Grunde verkehrt war. Es wird eben nicht alles "schon irgendwie". Ich hatte einfach nur Glück, dass ich mit Wohlstand und Sicherheit aufgewachsen bin. Mittlerweile weiß ich, dass das jederzeit verschwinden kann. Deswegen habe ich den Drang, bei allem ganz weit oben sein zu müssen. Denn nur wenn man ganz oben ist, hat man eine Sonderstellung, die einem gewisse Vorteile bringt. Einen Puffer. Die Leute kennen einen, weil man sich einen Namen gemacht hat. Ohne solche Vorteile — wer weiß, wie man da noch langfristig ein gutes Leben gesichert kriegt?
Ich glaube, Du warst es gewohnt, oben zu sein, und bist halt jetzt irgendwo in der Mitte. Und Du willst wieder nach oben, aber gibst auf, sobald ein Hindernis kommt.

Dazu kommt, dass sie simpelsten Dinge im Leben überraschend teuer sind. Manchmal will ich einfach in Ruhe die Natur genießen. Dann gehe ich zu dem wirklich schönen See hier in der Gegend, um auf der Bank ein Buch zu lesen und dem Vogelgezwitscher zuzuhören und frische Luft einzuatmen. Aber was kriege ich stattdessen? Laute Telefongespräche oder damliche Lautsprecher-Musik, natürlich in Kombi mit Zigaretten- oder Cannabisgeruch. Es ist unmöglich, einfach die verdammte Natur genießen zu können, weil es zu viele geschmacklose Menschen gibt, deren Sinne wahrscheinlich nichtmal entwickelt genug sind, um so etwas wie die Natur wertzuschätzen. Die einzige Lösung: Man hat Milliarden und kann sich sein privates Grundstück am See leisten. Alleine deswegen schon möchte ich viel Geld haben, weil es einem Möglichkeiten gibt, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, aber es heutzutage leider nicht mehr sind. Mich deprimiert das inzwischen einfach nur. Denn die Chancen, dass ich selber Milliardär werde, sind quasi 0, also warum weitermachen? Lohnt sich irgendwie nicht, wenn das alles ist, was das Leben zu bieten hat.
Selbst als Milliardär müsstest Du arbeiten, denn Milliardäre sind solche nicht einfach so geworden, sondern sind durchs Scheitern gewachsen. Und wenn Du die Natur genießen willst, musst Du Dich halt auch anstrengen, wenn einfach zu erreichende Plätze überlaufen sind, z.B. Wandern.

Finde Wege, keine Gründe! [Aus: Wer will, findet Wege, wer nicht will, Gründe.]
 
G
Benutzer236955  (52) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #1.933
Einfach mal spontan zum Kaffee nach dem Schwimmen einladen, weil man ja sonst nicht Zeit hat, sich mal wirklich auszutauschen
 
Buenosaurus
Benutzer186761  (53) Verbringt hier viel Zeit
  • #1.934
Einfach mal spontan zum Kaffee nach dem Schwimmen einladen, weil man ja sonst nicht Zeit hat, sich mal wirklich auszutauschen
Pssst... die Sache mit dem Schwimmen war vor zweieinhalb Jahren, und der Rest dieses Threads beschäftigt sich seit bald hundert Seiten mit der Frage, weshalb das mit dem Kaffeetrinken-Gehen nicht geklappt hat.
 
MoniBonboni
Benutzer223196  Verbringt hier viel Zeit
  • #1.935
Einfach mal spontan zum Kaffee nach dem Schwimmen einladen, weil man ja sonst nicht Zeit hat, sich mal wirklich auszutauschen
Könntest du bitte endlich Themen durchlesen die du beantwortest? Vielen Dank.
 
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