Wer ist der / die "Richtige"

Benutzer186850  (24)

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Wieso findet ihr das euer Partner / eure Partnerin die Person ist mit der ihr euer Leben verbringen wollt? Was ist dabei für euch wichtig und seid ihr euch dem immer sicher?
 

Benutzer172677 

Sehr bekannt hier
Das finde ich wahnsinnig schwierig zu beantworten. Denn einerseits fallen mir sofort unzählige tolle Eigenschaften ein, sodass das ein ellenlanger Text werden könnte, andererseits werden diese einzelnen Attribute der unglaublichen Persönlichkeit, die er ist, nicht gerecht.

Also, was ist er?
Er ist ein ungewöhnlich freundlicher, zugewandter Mensch, ehrlich an anderen interessiert, sehr empathisch, einer dieser Menschen, die jeder mag und die mit so gut wie jedem Menschen klarkommen.
Er ist wahnsinnig großzügig in jeder Hinsicht, sei es materielles, Zeit, Arbeit, sich Gedanken machen, Komplimente...er gibt viel und gerne von allem und liebt es, anderen eine Freude zu machen.
Er ist sehr selbstbewusst, ruht völlig in sich selbst, weiß genau, wo er hinwill, ist durchsetzungsstark und ehrgeizig ohne rücksichtslos zu sein.
Er ist sehr strukturiert und somit ein Gegenpol zu mir, dabei aber immer gewillt und offen sich auf meine Spontanität einzulassen.
Er ist intelligent, wissbegierig, gebildet, interessiert in einem breitgefächerten Spektrum und lernt unglaublich schnell.
Er ist geduldig, bedacht, sensibel.
Er ist wahnsinnig leidenschaftlich, sexuell natürlich, aber auch in allem sonst, was er anpackt.
Er ist der Typ, der einem schon ein bißchen auf den Sack geht, weil er einfach alles kann.
Er hat einen schrägen, manchmal schwarzen, aber nie bösartigen Humor.

So könnte das jetzt noch ewig weitergehen..
Kurz gesagt ist er einfach der wundervollste Mensch, den ich je getroffen habe und er beeindruckt mich jeden Tag.

Danke für den Thread, ich hab gerade wieder schlimme Liebesflashs :grin: :love:
Das habe ich mal in einem anderen Thread geschrieben, es gibt zumindest mal eine Idee davon, warum ich mir sicher bin, dass das der Mann ist, mit dem ich mein Leben verbringen möchte.

Und ja, ich habe daran noch nie auch nur den kleinsten Moment gezweifelt, nichtmal in heftigsten Streitsituationen oder Konflikten, die erstmal keine Lösung zu haben schienen.
 

Benutzer174836 

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin immer mit der Einstellung und dem Bauchgefühl in die Beziehung gegangen, dass ich mein Leben mit ihm verbringen will. Hätte ich das Bauchgefühl nicht gehabt (oder hätte er es nicht gehabt!), wären wir erst gar nicht zusammengekommen.

Wichtig ist mir dabei eigentlich nur gewesen, dass er mich von Anfang an komplett aus den Socken gehauen hat und ich ihn. Alles weitere kann man ehrlicherweise eh erst peu à peu im Beziehungsverlauf ausmachen. Und aus den Socken gehaut hat er, und habe ich. Also war ich mir sicher.
 

Benutzer174969  (29)

Verbringt hier viel Zeit
Jedes Mal wenn wir etwas getrennt sind, und sei es, dass ich ins Büro für einen Tag gehe, hab ich von freudiges Wusch-Gefühl, wenn ich ihn sehe. Das habe ich so bei niemand anderen 🤷🏻‍♀️

Außerdem ist er genauso bekloppt wie ich, wir sind halt Arsch auf Eimer.

Ich war mit meine Liebe zu ihm immer sicher, aber nicht, ob die Beziehung eine Zukunft hat. Diese Unsicherheit beruhte aber auf rationalen Problemen. Diese konnten wir weitestgehend lösen bzw. sind dabei.
 

Benutzer181361 

Öfter im Forum
Ich hatte ab und zu Zweifel ob es genau er ist, da bin ich ehrlich. Ich habe mich selbst für beziehungsunfähig gehalten und auch nie vor zu heiraten. Dann kam er und hat meine Prioritäten ziemlich durcheinander gewürfelt. Ich weiß nicht ob es mein Partner fürs Leben ist,aber ich weiß,dass es niemanden anderen gibt mit dem ich das ausprobieren möchte. Der Gedanke mit ihm alt zu werden macht mich glücklich. Und ist Glücklichsein nicht genau das,was das Ziel sein sollte? Er macht mich glücklich und manchmal wahnsinnig und ich möchte niemanden anderen an meiner Seite.
 

Benutzer163532  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Es passt einfach. Wir mögen uns, wir haben die gleichen Zukunftsvorstellungen, wir sind uns ähnlich genug, uns gut zu verstehen und und doch verschieden genug, interessant für den Anderen zu sein.
Wir vermissen uns, wenn einer von uns mal länger weg ist und sorgen uns, wenn wir z.B. unerwartet nichts vom Anderen hören.
Wenn der Andere heimkommt, freuen wir uns.
Wir küssen uns gerne, berühren uns gerne, sind auch in körperlicher Hinsicht kompatibel.

Und von allen Menschen, die ich kenne, ist er neben unseren Kindern derjenige, der mir auch langfristig am wenigsten auf den Senkel geht und den ich lieb habe, selbst wenn er es tut.

Zweifel... hm. Also in den Jahren hatten wir auch mal turbulentere Phasen und da schaut man natürlich schon, ob es noch passt, ob man noch in die gleiche Richtung geht und noch das Gleiche möchte. Bisher war es dann immer so.
Aber grundsätzlich lebe ich einfach die Beziehung und analysiere sie nicht tot.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber grundsätzlich lebe ich einfach die Beziehung und analysiere sie nicht tot.
Das finde ich gut. 😊
Es wäre meiner Meinung nach auch gar nicht zielführend, ständig zu grübeln und die Beziehung zu hinterfragen.

Bei meinem Mann wusste ich nur, dass ich mit ihm zusammen sein will. Tiefer hinterfragt habe ich das gar nicht.

Ob er der Richtige ist? Keine Ahnung, fragt mich in 10, 20, 30 Jahren nochmal. 🙃
 

Benutzer6428 

Doctor How
Um das beantworten zu können, müsste ich erstmal genau wissen, was du meinst?
Was ist "Richtig" oder "der / die / das Richtige"?

Das ist immer so leicht daher gesagt und eine sehr gängige Floskel, ist aber am Ende doch nur der Versuch, ein komplexes Problem in ein binäres zu verwandeln..so wie z.B. auch "gut" und "böse". Kommt halt drauf an wie man es definiert.
 

Benutzer186850  (24)

Ist noch neu hier
Um das beantworten zu können, müsste ich erstmal genau wissen, was du meinst?
Was ist "Richtig" oder "der / die / das Richtige"?
Ich meine damit einfach dass man sich sicher ist dass das der Mensch ist mit dem man sein Leben verbringen möchte, von dem man wirklich überzeugt ist. Ich glaube grundsätzlich nicht das es nur einen passenden Partner gibt.

Ich habe nur irgendwie die Erwartungshaltung das ich meinen Partner als perfekt wahrnehmen muss und so ziemlich alles an ihm mögen muss, er irgendwie mein Seelenpartner ist. Obwohl mein verstand mir eig sagt dass das sehr übertrieben und romantisiert ist.
Deshalb frag ich hier mal wie es anderen Menschen damit so geht, worauf es ihnen bei einer Beziehung ankommt :smile:
 

Benutzer174969  (29)

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe nur irgendwie die Erwartungshaltung das ich meinen Partner als perfekt wahrnehmen muss und so ziemlich alles an ihm mögen muss, er irgendwie mein Seelenpartner ist.
Es gibt einige Sachen an ihn, die ich blöd finde. Und auch wenn er es wehement leugnet, gibt es auch ein paar Sachen, die ihn nerven. Wir wissen auch gegenseitig von den Sachen 🤷🏻‍♀️ Aber sind nun Mal Macken, die gehören zu einem. Da versucht man bissel - soweit man eben kann - entgegen zu kommen, dennoch muss der andere auch die Macke akzeptieren können.

Und das ist für mich wohl wesentlich, seine Macken nerven mich bei ihm deutlich weniger als bei allen anderen 😅 Und das ganze positive überwiegt eben ✌️
 

Benutzer163532  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe nur irgendwie die Erwartungshaltung das ich meinen Partner als perfekt wahrnehmen muss und so ziemlich alles an ihm mögen muss, er irgendwie mein Seelenpartner ist. Obwohl mein verstand mir eig sagt dass das sehr übertrieben und romantisiert ist.
Hm, ich empfinde meinen Partner als meinen Seelenpartner. Weil es sich so anfühlt, für mich.
Vielleicht gibt es auch irgendwo jemanden, der noch besser zu mir passt und zu dem auch ich besser passen würde. Aber mit demjenigen führe ich keine Beziehung, also ist es irrelevant.

Aber perfekt ist mein Mann nicht 😆😁. Aber so jemanden gibt es halt einfach auch nicht und ich möchte auch keinen perfekten Menschen an meiner Seite. Da würden meine Macken nur noch mehr auffallen 😁.
Ecken und Kanten machen einen Menschen außerdem interessant (wenn es nicht zu viele sind :zwinker:), wer braucht bitte Perfektion :smile:.
 

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Ich bin der Meinung, dass Schablonendenken und Steifheit nur zu Enttäuschung fuehren können.

Wenn ich mir so meine Freunde ansehe, die in ihren Zwanzigern und Dreissigern immer eine ganz genaue Vorstellung davon hatten, wer "ihr Typ" war, dann sehe ich jetzt lauter gescheiterte und verkrachte Typen, die nach zweiter und dritter Scheidung kurz davor sind, endgueltig hinzuschmeissen.

Fuer mich ist "die Richtige" schon immer die gewesen, die...
  • ... im Gegensatz zu allen anderen mit mir sein wollte
  • ... mir nicht völlig unmöglich vorkam.
Den Rest bearbeitet man dann im Zuge des Lebens. Man bleibt gelassen, arbeitet an sich wo nötig, und macht eben gemeinsame Sache. Dass der/ die andere immer irgendwie anders tickt als man selbst, ist normal. In diesem Universum gibt es keine zwei identischen Dinge, folglich sind Individualität und Verschiedensein eine Lebensrealität.

Was zählt, ist, dass man am gleichen Strang zieht, in dieselbe Richtung will, und das Schiff in Ordnung hält.

Madame Tahini könnte nicht anders sein als ich - eine kleine, nervöse Chinesin, die ein Adlerauge fuer Unzulänglichkeiten hat und voll auf Tofu abfährt. Aber wir können prima miteinander, weil wir beide gerne hier gemuetlich in Schweden leben, nach Frankreich reisen, es zuhause gerne sauber und gemuetlich haben, Katzen lieben, und dicke Autos, und Arbeit und gesunde Finanzen priorisieren.

Wir haben also genau dort gemeinsame Nenner, wo sich am ehesten Reibereien ergeben können.
 

Benutzer172677 

Sehr bekannt hier
Ich habe nur irgendwie die Erwartungshaltung das ich meinen Partner als perfekt wahrnehmen muss
Dann solltest Du daran unbedingt etwas ändern.
Ich kann mir nichtmal vorstellen, wie ein Mensch existieren sollte, der aus meiner Sicht absolut perfekt ist.

Wichtig ist für mich, dass der Mensch für mich mit allen seinen Ecken und Kanten, eben auch dem, was ich als Schwäche, nervig o.ä. empfinde, genau richtig für mich ist.
Passen muss es natürlich, es gibt Eigenschaften und Verhaltensweisen, die ich niemals tolerieren könnte, egal, wie großartig der Rest ist.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich glaube grundsätzlich nicht das es nur einen passenden Partner gibt.
Ich glaube das auch nicht. Oder eher: Ich weiß, dass es mehrere passende Partner gibt. Aber wenn ich jemanden gefunden habe, mit dem es passt, muss ich nicht mehr weiter suchen. 😊
 

Benutzer186850  (24)

Ist noch neu hier
Danke für eure Ansichten! Ich will da auf jeden Fall dran arbeiten, weil ich weiß das wir eine tolle Beziehung haben und ich das nicht durch den Wunsch nach Perfektion kaputt machen will :smile:
 

Benutzer184451 

Klickt sich gerne rein
Also ich versuche gar nicht in so Kategorien wie "der Richtige" zu denken. Für mich zählt, ob ich mich mit dem Mann wohl fühle und die positiven Gefühle überwiegen. Dass es auch Negatives gibt, halte ich für total normal. Ob ich jetzt mein Leben mit meinem Freund verbringen werde, soweit denke ich gar nicht und möchte ich auch (noch) nicht. Im Moment passt es und fühlt sich schön an. Wer weiß, was in 5 Jahren ist. Zweifel ab und an finde ich gar nicht so abwegig.
Ich glaube, dass sich da auch durchaus Druck von außen aufbauen kann, die einem unrealistische Gedanken in den Kopf setzen z.B. durch scheinbar perfekte Paare im Umfeld oder vielleicht sogar durch so was Banales wie romantische Liebesfilme etc. Von daher kann ich deine Gedankengänge schon nachvollziehen bzw kenne sie zum Teil auch von mir selbst.
 

Benutzer186850  (24)

Ist noch neu hier
Ich glaube, dass sich da auch durchaus Druck von außen aufbauen kann, die einem unrealistische Gedanken in den Kopf setzen z.B. durch scheinbar perfekte Paare im Umfeld oder vielleicht sogar durch so was Banales wie romantische Liebesfilme etc. Von daher kann ich deine Gedankengänge schon nachvollziehen bzw kenne sie zum Teil auch von mir.
Absolut. Durch andere Paare, die extrem voneinander schwärmen bin ich teilweise verunsichert oder teilweise auch durch meinen Partner, wenn er mir sagt das ich der beste Mensch bin den ich kenne und ich seine Seelenverwandte bin setzt mich das in manchen Situationen auch unter Druck :/
 

Benutzer174836 

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe nur irgendwie die Erwartungshaltung das ich meinen Partner als perfekt wahrnehmen muss und so ziemlich alles an ihm mögen muss, er irgendwie mein Seelenpartner ist. Obwohl mein verstand mir eig sagt dass das sehr übertrieben und romantisiert ist.
Deshalb frag ich hier mal wie es anderen Menschen damit so geht, worauf es ihnen bei einer Beziehung ankommt :smile:

Ab es realistisch ist ist unerheblich, diese Idealisierung (nicht: die Erwartungshaltung, die erfüllt sich wenn man richtig toll verknallt ist von selber) des Partners ist normaler und essentieller Teil der Verliebtheitsphase. Findet diese Idealisierung nicht statt, ist das gar kein gutes Zeichen für die Beziehung.

Diese Idealisierung aufrechtzuerhalten bzw punktuell immer wieder aufleben zu lassen - wenn nötig auch ganz bewußt - ist übrigens auch eine der Beziehungsaufgaben, deren Gelingen oder Scheitern den langfristigen Beziehungserfolg entscheidend mitvoraussagt. Und übrigens einer der häufigen Gründe dafür dass Beziehungen langfristig nicht halten, wenn Paare das nicht tun.
 

Benutzer186761 

Klickt sich gerne rein
Eine spannende Frage, in der Tat: Wer von den vier Milliarden Männern/Frauen auf der Welt ist der/die eine, der/die zu mir passt?

Ist natürlich auch eine ganz falsch gestellte Frage, obwohl wir alle romantische Filmkomödien gesehen haben, in denen sich zeigt, dass es den Richtigen/die Richtige gibt und ich ihn/sie nur zufällig treffen und erkennen muss. Aber dann läuten die Hochzeitsglocken, und it's a happy end ever after. 🥂

Im richtigen Leben verliebt man sich... und muss dann Beziehungsarbeit leisten, jeden Tag, irgendwie. 😊
 

Benutzer6428 

Doctor How
Ich meine damit einfach dass man sich sicher ist dass das der Mensch ist mit dem man sein Leben verbringen möchte, von dem man wirklich überzeugt ist. Ich glaube grundsätzlich nicht das es nur einen passenden Partner gibt.
Diese Sicherheit gibt es nicht und wird es auch nie geben. Auch nach 20 oder 40 Jahren Beziehung wird es diese nicht geben.
Das klingt jetzt erstmal hart und beängstigend, gerade für jemanden, den es generell Richtung "Sicherheit" zieht.

Das ist aber genau der Knackpunkt. Hier geht es ja irgendwie um Ängste, oder? Angst jemand "falsches" zu erwählen. Angst davor verletzt zu werden. Angst davor zu leiden.
Angst ist aber kein guter Berater und war es noch nie. Solche Ängste führen im allgemeinen dazu, dass man sich völlig irre Dinge überlegt, mit denen man sein "Glück" irgendwie erhöhen kann. Häufig sind das irgendwelche Eigenschaften, die man bei einem potenziellen Partner ausschließt, die aber gar nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun haben. Wenn man "zu hübsche" Menschen ausschließt, weil die ja eh schnell einen anderen finden können und die anderen dann auch hübscher sind als man selbst. Oder Menschen, die "zu viele" Freundschaften mit dem anderen Geschlecht pflegen oder oder oder.

Am Ende gibt es einfach keine Sicherheit, dass der Partner zu 100% passt oder für immer bei einem bleibt.
Und das ist gut so.
Denn Menschen machen Fehler. Ich habe bei der Partnerwahl auch schon Fehler gemacht. Shit happens. Glücklicherweise kann man sich dann wieder trennen in diesen gesellschaftlichen Kreisen und das ist toll! Das heißt nicht, dass man "bei der ersten Schwierigkeit gleich alles hin schmeißt". Das machen die Wenigsten und die kann man meistens schnell schon ganz am Anfang erkennen.

Fakt ist ja auch: Man muss erstmal ein paar Dinge lernen, bevor man überhaupt in der LAGE ist, eine passenden Partner für sich zu erkennen. Um zum lernen gehört es, Fehler zu machen. Wer sich also nicht einfach mal was traut und einfach mal versucht...der wird am Ende viel viel eher mit dem falschen Partner "fest" sitzen.
Ich habe nur irgendwie die Erwartungshaltung das ich meinen Partner als perfekt wahrnehmen muss und so ziemlich alles an ihm mögen muss, er irgendwie mein Seelenpartner ist. Obwohl mein verstand mir eig sagt dass das sehr übertrieben und romantisiert ist.
Deshalb frag ich hier mal wie es anderen Menschen damit so geht, worauf es ihnen bei einer Beziehung ankommt :smile:
Das ist ein bisschen ein zweischneidiges Schwer. Zunächstmal würde ich niemals das Wort "perfekt" nutzen. Perfekt ist niemand, punkt. Wenn du schon in deiner Ausdrucksweise unerreichbare Ziele setzt, dann machst du es dir selbst unnötig schwer.
Romantisieren hingegen ist NICHT verkehrt! Ich liebe bzw. habe alle meine Partnerinnen geliebt und sie alle auf ihre Art und Weise toll gefunden / bzw. finde.

Wenn du fragst, worauf es bei einer "erfolgreichen" Beziehung ankommt, dann versuche ich mal eine Formulierung:
Erfolgreich ist eine romantische Beziehung immer dann, wenn sie JETZT funktioniert. Nicht gestern und nicht morgen. Mit "funktionieren" meine ich nicht, dass man sich jeden Tag um den Hals fallen muss...gibt auch mal Kack-Tage. Aber die Grundlagen sollten da sein. Die Gefühle sollten (für einen) stimmen, der Umgang miteinander sollte respektvoll sein und alle beteiligten sollten sich geborgen fühlen. Mittel dafür ist in erster Linie Kommunikation, die muss stimmen.

Den Rest musst du leider selbst herausfinden...die gute Nachricht ist: Das macht Spaß :zwinker:
Also Augen zu und ab ins kalte Wasser!
 
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