Wenn sich ein Paar aus dem Freundeskreis trennt...

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Hallo ihr

Es ist zwar nicht der größte Kummer, aber ich wollte trotzdem mal diesen Thread starten.
Ein Paar aus meinem Freundeskreis hat sich vor 1,5 Jahren getrennt. Sie waren bzw. sind noch verheiratet, ich weiß gar nicht genau wie der aktuelle Stand der Scheidung ist, ist auch egal.
Er hat inzwischen eine neue Freundin, die ich vom Telefon auch kenne. Er ist superglücklich mit ihr und ich gönn ihm das auch, weil ich ihn eben sehr mag.
Mit seiner Ex war ich aber auch befreundet und seit der Trennung ist unsere Freundschaft leider zu Ende. Ich kenne keinen konkreten Grund, ich kann das nur vermuten. Sie wurde verlassen und ihr gehts natürlich mies, auch wenn sie das nicht zugibt. Und ihr missfällt es wohl, dass ich Kontakt zu ihrem Ex habe.
Und ich kanns ja auch verstehen!

Die Frage ist: Muss das zwangsläufig so laufen, dass die Freundschaft endet, wenn ein Paar sich trennt, wo man mit beiden befreundet ist/war?
Gibts da überhaupt Kompromissmöglichkeiten?

Ich finds schade, dass ich da so zw. den Stühlen hänge... :geknickt:

Vielleicht habt ihr schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ohja, ähnliche Fälle gab es bei uns im Freundeskreis auch. Das krasseste bei uns war wohl, als zwei Kerle in ein Mädel verknallt waren und die sich nicht richtig zwischen beiden entscheiden konnte. Dann war sie irgendwie mit dem einen zusammen und später dann doch mit dem anderen. Meine zwei Kumpels waren dann natürlich auch nicht gerade mehr die besten Freunde (milde ausgedrückt).

Wir haben uns das dann relativ einfach gemacht. Wenn irgendwas unternommen wurde, dann wurden alle eingeladen und keiner außen vor gelassen. Keiner von uns wollte sich zwischen den Kumpels entscheiden müssen. Also wurden alle eingeladen und die zwei haben es dann unter sich ausgemacht.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Puh also wenn wir die beiden sozusagen zwingen würden, sich an einen Tisch zu setzen, dann gäbe das wohl eine mittlere Katastrophe und ich hätte da auch irgendwie ein schlechtes Gewissen, denn ich fänds auch nicht toll, wenn man mich zu einem Treffen mit meinem Ex nötigen würde... :ratlos:
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
Ihc kann dich total verstehen fühl dich gefrückt. :knuddel:

Wir hatten (!!) auch ein befreundetes Paar, die waren ca. 7 Jahre zusammen. WÄhrend der Trennung war es schon so dass sich die Freundin nur mit ihrer BF traf und mit ihr alles besprach (obwohl das auch eine Freudin von mir war) und nach der Trennung haben wir mit ihm was gemacht, sind fortgegangen weil die Freundin hat sich dann ja auch nicht mit uns getroffen, sie hat sich distanziert von mir. Folge war wir bzw. ich haben uns besser mit ihrem Ex verstanden, oft was gemacht usw. Ende vom Lied ist dass wir seit voriges Jahr überhaupt keinen Kontakt mehr habe aus verschiedensten Gründen die ich mir aber auch zusammen gedacht habe weil nen wirklichen Grund wurde mir NIE genannt. Die machen ihr Ding, wir unseres.
Mit ihrem Ex haben wir auch jetzt noch Kontakt wenn auch nur sporadisch.

Was vielleicht hilft ist Reden! Sprich sie drauf an!

---------- Beitrag hinzugefügt um 11:27 -----------

Puh also wenn wir die beiden sozusagen zwingen würden, sich an einen Tisch zu setzen, dann gäbe das wohl eine mittlere Katastrophe und ich hätte da auch irgendwie ein schlechtes Gewissen, denn ich fänds auch nicht toll, wenn man mich zu einem Treffen mit meinem Ex nötigen würde... :ratlos:
Naja aber was willste machen? Was hast du zu verlierne?
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Puh also wenn wir die beiden sozusagen zwingen würden, sich an einen Tisch zu setzen, dann gäbe das wohl eine mittlere Katastrophe und ich hätte da auch irgendwie ein schlechtes Gewissen, denn ich fänds auch nicht toll, wenn man mich zu einem Treffen mit meinem Ex nötigen würde... :ratlos:

Nee, nicht nötigen. Einfach zu den üblichen Unternehmungen beide einladen. Wenn die sich nicht sehen wollen, dann ist das ihr Problem und die sollen unter sich ausmachen, wer nicht kommt.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Zu meinem Freund hat sie seit gestern wieder einen ganz guten Draht, zumindest haben die beiden mal ein paar Sätze geredet. Das ist schon ein großer Fortschritt. Problem ist nur: Es dauert keine 5 Minuten, dann fängt sie damit an, meinen Freund über ihren Ex und seine Neue auszufragen.
Da macht mein Freund dann natürlich dicht und sagt, dass ihn das nichts angeht und er auch nichts weiß. Er kennt seine Neue zwar persönlich, war schon öfter bei den beiden zu Besuch und sie verstehen sich auch, aber sonstige Details kennt er nicht und selbst wenn, dann würde er die auch nicht weiter tratschen.

Man kann es drehen und wenden wie man will, die Ex-Beziehung spielt einfach immer mit rein. :ratlos:
 

Benutzer53748 

Meistens hier zu finden
Hm also wenn mir an beiden Personen was liegt die sich getrennt haben würde ich auch zu beiden den Kontakt suchen und sagen nur weil die sich getrennt haben, möchtest du dich nicht zwischen beiden entscheiden müssen... wenn ihnen beiden was an dir liegt werden sie das auch verstehen, schließlich wollen sie ja auch mit dir befreundet sein! Wichtig ist dann denke ich, dass man sich nicht auf eine Seite schlägt und vllt. das Thema Ex-Beziehung ruhen lässt und nur für sie da ist, wenn sie drüber reden wollen. Dann könnt ihr versuchen euch was davon unabhängiges aufzubauen. Es kann auf jeden Fall klappen!
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Hi,

ich denke, das kann man so pauschal gar nicht sagen. Es kommt in erster Linie darauf an, WIE die beiden sich getrennt haben.

Ich kenne auch solche Fälle. Wir haben das dann meist so gehandhabt, daß, wenn wir merkten, daß deren Problem in unsreren Freundeskreis hineinwirkt, wir BEIDE erstmal zur Seite genommen haben (halt derjenige, der den jeweils engsten Kontakt hatte) und sie darauf ansprachen und unser Problem damit klarmachten. Nur hat das leider nicht immer funktioniert, meist ist ja doch einer der beiden enger als der andere in der Clique verwurzelt, dann fällt der andere über kurz oder lang doch hintenüber.
Die größte Gefahr ist, wenn sich der eine mit der einen Hälfte der Clique besser versteht, der andere mit eben der anderen. Da muß man höllisch aufpassen.
Man sollte den beiden klarmachen, daß man für keinen Partei ergreifen wird, egal, was war und wer eventuell Schuld an der Trennung hatte.

Ich denke, Ihr handhabt das schon völlig richtig, v.A., daß Ihr Euch nicht als Werkzeug benutzen lasst.

Mark11
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Nach anderthalb Jahren ist sie immer noch nicht drüber weg? Sie muss ja nicht die beste Freundin ihres Ex' werden, und wenn sie enttäuscht ist, muss sie auch nie wieder mit ihm zu tun haben. Aber andere nach dem Ex und seiner Neuen auszufragen...

Meine Erfahrung mit eigenen Trennungen und den Folgen im Freundeskreis: Bei der ersten Beziehung hatten wir uns über gemeinsamen Sport kennengelernt. Da gings in der Sportlergruppe schon sehr freundschaftlich und familiär zu.
Wir sahen uns auch weiter jeden Sonntag in der Halle und spielten auch mit- und gegeneinander, so ist das bei Teamspielsportarten eben. Mir fiel das nicht leicht, weil ich immer noch verliebt war, aber aufgeben wollte ich den Sport und die guten Kontakte dort auch nicht... Ich riss mich zusammen, weil ich nicht vor ihm heulen wollte. Unsere Sportkollegen wussten zunächst gar nichts von der Trennung, zumindest wenn sie nicht nachfragten, guten Beobachtern ist es aber nicht entgangen. Wir waren ja noch nicht lange zusammen und hatten uns unter den Sportlern sehr zurückgehalten und waren beim Training "unpaarig". Ich sah seinerzeit keinen Anlass für eine Kundgebung (die wohl auch nur aus einem Tränenausbruch bestanden hätte...)
Ich wurde viele Monate später darauf angesprochen, dass ich so verdammt fair gewesen sei und nie schlecht über ihn geredet hätte - naja, dazu hatte ich auch keinen Anlass, so traurig ich auch war. Ich mochte ihn ja noch.
Ich erfuhr, alle seien auf meiner Seite gewesen, was mich insofern erstaunte, als ich gar nicht die Notwendigkeit sah, auf irgendeiner Seite zu sein. Mir wurde von Männern Respekt bekundet fürs Nichtzicken und -ätzen. Hm.
Irgendwann, als ich mich grad daran gewöhnt hatte, dass wir auseinander sind und ich ihn trotzdem weiterhin sehe, blieb er weg. Hab ihn dann noch einmal zufällig im Kino gesehen, da war ich mit mehreren Sportlern - und er zufällig auch. Mit seiner neuen Freundin. Zwei Sportlerinnen schäumten fast, weil er mich sah und NICHTS tat, außer uns fröhlich lachend zuzunicken, während er der Neuen den Nacken kraulte... Danach war keiner mehr gut auf ihn zu sprechen, was ich übertrieben fand.

Trennung zwei: Auch da gabs einen gemeinsamen Sport, wobei ich da mehr verankert war. Wir hatten je eigene, aber auch gemeinsame Freunde, und alle waren ziemlich betrübt, dass das "Vorzeigepaar" auseinandergeht. Er und ich wohnten ja noch einige Monate in der gemeinsamen Wohnung und renovierten auch zusammen vor dem Auszug - Kraftakt, aber auch heilsam. Da holten wir nämlich Hilfe von unseren Freunden, so dass unsere Freunde mit uns gemeinsam die Schönheitsreparaturen vornahmen und merkten, dass sie sich auf keine Seite schlagen müssen und wir trotz Trennung miteinander auskommen, obwohls natürlich auch mal Wut und Tränen gab.

Bei Trennungen anderer habe ich mich auch nie "entschieden", manchmal wars so, dass ein Expartner sich zurückzog. Bei Gruppenunternehmungen war es auch so, dass beide eingeladen bzw. informiert wurden - und auch klar war, dass beide eingeladen sind. Was sie daraus machen, ist nicht unsere Sache. Das müssen sie selbst regeln. Klappte auch meist gut, wenn beide kamen, gingen sie sich möglichst aus dem Weg.

Anscheinend kenn ich keine Paare, die sich nach der Trennung so richtig HASSEN oder verachten... Ich kenn auch kein Paar, bei dem sich einer so richtig beschissen verhalten hätte, so dass ich lieber nichts mehr mit ihm zu tun hätte.
 

Benutzer65149 

Meistens hier zu finden
Oh, dieses Phänomen kenne ich nur zu gut. Ende '09 trennte sich ein Paar, welches sechseinhalb Jahre zusammen war und Anfang '10 ein anderes, dieses war fast zwei Jahre zusammen (dazu muss man evtl. sagen, dass wir alle so um die 20-22 sind). Alles innerhalb einer Clique, wo man jeden kennt, seit man in der Grundschule war. Bei dem ersten Pärchen hat er recht link mit ihr Schluss gemacht. Sie hat daraufhin den Kontakt zu ihm eingestellt und es in der ersten Zeit auch vermieden, zu Veranstaltungen zu gehen, wo die Gefahr bestand, ihn zu treffen (Geburtstag, Sportlerball...). Jetzt hat sie seit fast einem Jahr wieder einen Freund, der ihr richtig guttut. Ihren Ex sieht sie immer noch auf ''Events'' und auch so (also dass sie sich zufällig begegnen wie etwa beim Fußballgucken), wirklich miteinander reden machen die beiden immer noch nicht, sie gehen neutral miteinander um.
Bei der anderen hat er fair mit ihr Schluss gemacht, sie hat es extrem getroffen. Nach einer Party ist sie einmal zu ihm gefahren und hat seine Heckscheibe kaputt gemacht. Kontakt wurde auch dort eingestellt. Wenn er da war, war sie nicht da und er hat sich schließlich mehr in eine andere Clique zurückgezogen, mit der er bis heute überwiegend etwas macht. Sie hat nun auch seit fast einem Jahr einen Freund und macht viel mit seiner Clique. So über den Weg laufen passiert bei den beiden irgendwie nicht mehr, ob sie überhaupt miteinander reden weiß ich auch gar nicht so genau.
Wie wir uns alle verhalten haben? Einfach beide eingeladen, normal verhalten. Klar, mit den Mädchen habe ich ausführlicher darüber gesprochen, weil ich beide einfach mal länger und enger kenne, aber dennoch war es für die beiden nie ein ''Problem'', dass wir alle noch Kontakt zu ihren Expartnern hatten.
 

Benutzer67079 

Verbringt hier viel Zeit
hey krava :smile:

also ich selber war/bin in so einer sache beteiligt. mein ex freund mit dem ich knapp 3 jahre zusammen war und ich haben uns vor einem jahr - genau genommen juli 2010 getrennt - besser gesagt ich hab mich von ihm getrennt.
wir haben einige gemeinsame freunde. anfangs war das ziemlich schwierig zu organisieren weil ich ihm (ihmzuliebe) anfangs mehr aus dem weg gegangen sind. nach 2 monaten haben wir uns dann nochmal getroffen, ich hab meine restlichen sachen aus der wohnung geholt und wir haben usn ausgesprochen. ich hab ihm halt alles erklärt, das es mir sehr leid tut nochmal aber eben die gefühle nicht mehr gepasst haben und das ich mit ihm kein falsches spiel spielen wollte.
daraufhin konnten wir relativ normal miteinander umgehn. das ist auch bis jetzt so.
wir sehen uns zwar sehr selten - auch er hat, wie ich , mitlerweile eine neue freundin - ich freu mich auch sehr für ihn - und auch unseren partnern zuliebe führen wir nur mehr eine kleine oberflächliche freundschaft.
jedoch hab ich sehrwohl noch kontakt zu damals gemeinsamen freunden.

es hat sich allerdings so eingebürgret das wir uns meist getrennt mit denen treffen. seine neue freundin ist ziemlich eifersüchtig auf mich und hat jetzt noch angst das er mich immer noch will - was b lödsinn ist, weil er sie wirklich liebt- allerdings kann man sowas nicht einfach aus jemand rausreden..das geht leider nicht.

mein freund ist da eher locker...er vertraut mir..er ist zwar lieber dabei im falle eines aufeinandertreffens aber er vertraut mir da voll und ganz.

mein ex hofft halt das sich das bei ihm auch noch legen wird. es ist nämlich nicht so leicht, wenn einer unserer damals - gemeinsamen freunden geburtstag hat und ich komm fix, dann kommt er eher nicht weil seine freundin das nicht will...deswegen ist es momentan noch etwas umständlich..ich würd mir halt wünschen wenn sich das legt aber wenn nicht, kann man da nichts machen
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Hey,

ist bei mir auch zweimal passiert. Folge in einem Fall daraus war, dass wir zwar schon beide immer noch gesehen haben, aber wir immer überlegen mussten, wen wir einladen wollten, wenn wir ein Event hatten. Bisschen blöd, wenn so eine Geschichte schlecht über die Bühne läuft.

Bei einem anderen Pärchen war es so, dass sie sich mit der Zeit wieder zusammengerauft haben und "Freunde" sein konnten, also zumindest am gleichen Tisch sitzen konnten und freundlich zueinander waren. Es kommt halt wirklich drauf an, wie die Trennung verlaufen ist.
 

Benutzer67079 

Verbringt hier viel Zeit
ich denk auch , es kommt auf die trennung an - ich persönlcih halte ja von "zerstreiten" nicht viel, ausser es ist echt was gravierendes passiert - wie Betrug, Diebstahl oder dergleichen.

wenn es sich allerdings um eine gefühlsmäßige trennung handelt sollte das schon klimpflich von dannen gehn, klar ist es in den ersten monaten so das man sich nicht sieht oder den anderen in Ruhe lässt, damit er es verarbeiten kann...aber sobald beide völlig abgeschlossen haben, denk ich kann eine freundschaft schon möglich sein. klar man wird nicht "best friend" dennoch - ich hab meinen ex immer noch gern - REIN PLATONISCH natürlich, doch wir haben viel gemeinsam erlebt , erfahren uns gegenseitig gelehrt.
 

Benutzer99742 

Öfters im Forum
Ist bei uns im Freundeskreis auch mal passiert.
Es war so, dass eine ziemlich gute Freundin(C.) von mir mit dem besten Freund(M.) meines besten Freundes zusammengekommen ist. Seit dem waren wir ein großer Freundeskreis und haben uns alle regelmäßig gesehen. Dann als es zu ihrer Trennung kam, wollten beide einfach nichts mehr voneinander wissen und haben uns praktisch alle vor die Wahl gestellt. Anfangs haben wir mit denen noch was unternommen(getrennt), aber C. hat dann immer mehr Abstand gesucht, weil es sie, denke ich, doch gestört hat, dass wir M. so oft gesehen haben. Immer weniger und weniger Kontakt, sodass wir uns jetzt kaum noch hören(falls wir uns hören, ist das eigentlich wie früher) aber M. wurde halt wichtiger(weil er auch aktiv Kontakt zu uns gesucht hat)

Denke, wenn sich deine beiden Freunde wirklich nicht mehr verstehen, solltest du dir überlegen wer dir mehr bedeutet und wem du mehr bedeutest. Finds zwar noch immer schade, weil ich sie echt gern hatte, aber wenns anders nicht geht.

Ansonsten könntest du sie ja mal beide einladen zu einer Feier, aber erwähnen, dass der jeweils andere auch dabei ist. Die Entscheidung, ob sie dann trotzdem kommen wollen, ist ja ihnen überlassen und keiner wird eine "böse Überraschung" erleben.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Ja das kenne ich natürlich zu genüge, wobei ich da auch immer ein wenig unterscheide in welche Lebensphase die Trennungen waren.

Denke die ganzen Trennungen zwischen 20 und 25 hat man einfach als normale Fluktuation gesehen, die meisten von uns haben sich da selber alle 2-5 Jahre von ihren Partnern getrennt, eben weil man in eine neue Lebensphase eintrat und so auch oft der Freundeskreis wechselte, auch wenn ein harter Kern blieb.
Das hging meist überraschend einfach und die Zeit hat einfach meist ergeben, das sich der Kontakt zu einem der Getrennten verlor, also wer vorher schon zum harten Kern gehörte blieb auch weiterhin im Freundeskreis, der andere wurde zwar nicht ausgeschlossen udn man traf sich auch gerne zufällig und sprach nett miteinander, aber meist ergab sich automatisch das sich derjenige einen neuen oder seinen alten Freundeskreis wieder zuwandte.

Die beständigen Beziehungen die eben auf "Lebensbeziehung" also Ehe und Familiengründung abzielten kamen ja meist erst so ab Mitte/Ende 20, die Beziehungen dauerten auch meist länger (also nahezu alle über 5-7 Jahre) und waren eben offizieller, da sah das oft anders aus, da waren im Laufe der Jahre doch auch enge Bindungen zum Partner entstanden, als dann die erste große Scheidungswelle im Freundeskreis losrollte, wussten wir auch erst nicht wie wir reagieren sollten.
Angenehmerweise sind aber auhc Trenungen im fortgeschrittenen Alter sehr viel rationaler und vernünftiger, daher haben das die Paare meist selbst geregelt.
Wir laden zu Geburtstagen und Festen immer beide Partner mit neuen Partnern ein und die müssen dann unter sich klären, ob sie kommen wollen oder nur einer oder alle und ob sie an einem Tisch sitzen wollen, was die meisten auch tun, immerhin hat man ja ein Teil seines Lebens miteinander verbracht oder gar Kinder miteinander.
Und wir gehen auch selber zu den Feiern beider Partner oder treffen uns auch mit dem neuen Pärchen allein.

Oft ist es auch so das die Frauen, den Frauenkontakt halten und die Männer den Männerkontakt und man gemeinsame Aktionen abe rauch nicht meidet.

Kenne aber auch kaum jemand der sich jenseits der 30 noch im Streit getrennt hat, egal aus welchem Grund, die emotionalen Problemchen und die Trauer um den Verlust wurden da meist schon vor der "offiziellen" Trennung unter sich ausgetragen und diskutiert, da musste der Freundeskreis keine Partei mehr ergreifen.

Und letztlich erweitert sich ja nur der Freundeskreis um die neuen Partner und jetzt schwappt grade die zweite Heiratswelle durch den Freundeskreis und irgendwie ist das auch wieder sehr schön.:smile:
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Ich kenne da auch so einen Fall: Sie hat mit einem anderen aus der Clique ein paarmal "rumgemacht" und das ist dann herausgekommen. Es kam dann zur Trennung und der ganze Freundeskreis stand auf seiner Seite - wobei man auch dazu sagen muss, dass es ursprünglich auch seine Freunde waren und sie eben in diese Clique hineingekommen ist (wobei auch vereinzelte Freundinnen von ihr drin waren).

Sie haben sich dann wieder zusammengerauft und sind nun wieder ein Paar, alles ist wie vorher. Allerdings glaube ich, dass es für sie auch eine Rolle gespielt hat, dass sie in dem Moment viele Freunde verloren hat :rolleyes:
Während der Trennungszeit war sie quasi außen vor und ist mit den Leuten auch nur weggegangen wenn er nicht dabei war. Ich glaube, dass es automatisch so ist, dass sich das alles etwas trennt und nur noch einer mit allen befreundet ist und sich der andere abkapselt

Ich kenne es nur von einem Paar, welches sich noch super versteht und Beide in der Clique sind.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Nach anderthalb Jahren ist sie immer noch nicht drüber weg? Sie muss ja nicht die beste Freundin ihres Ex' werden, und wenn sie enttäuscht ist, muss sie auch nie wieder mit ihm zu tun haben. Aber andere nach dem Ex und seiner Neuen auszufragen...
Na ja sie waren 15 Jahre verheiratet und dadurch, dass die Scheidung noch nicht offiziell durch ist und die beiden auch einen gemeinsamen Sohn haben, kann man den Ex (noch) nicht einfach so aus dem Leben streichen.

Es ist leider viel Hass im Spiel. Einerseits sagen wir, dass es uns nichts angeht. Andererseits kriegt man es eben ständig mit. :ratlos:
 
H

Benutzer

Gast
Ich kenne beide Beispiele... Zum Teil habe ich noch mit beiden (ehemaligen) Partnern guten Kontakt, zum anderen nur noch mit einem bzw. eben mit keinem mehr. Letztendlich liegt es an den Personen selbst, wer den Kontakt auch weiter wünscht, der bekommt ihn auch...
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Letztendlich liegt es an den Personen selbst, wer den Kontakt auch weiter wünscht, der bekommt ihn auch...

Klar.
Und ich kann mir auch vorstellen, dass es sich verändert, je länger die Trennung her ist.
Ich hab vorhin erst wieder mit meinem Freund drüber geredet, der Konflikt ist für uns beide doof: Sie tut uns im Grunde leid, denn wer wird schon gern verlassen. Aber wir freuen uns auch für ihn, dass er jetzt wieder so glücklich ist.

Und ich kann eben nicht zu ihr gehen und sie sich bei mir ausheulen lassen bzw. sie will das nicht, weil sie Angst haben muss, dass ich dann zu ihrem Ex renne und ihm das alles erzähle. :kopfwand
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Warum ist sie Dir gegenüber so misstrauisch? Ist sie einfach so? Hast Du ihr das Angebot denn mal gemacht und erklärt, dass Du als ihre Freundin natürlich keine Informationen über sie ihrem Ex weitergibst, und sie hat so reagiert? Wobei sie ja anscheinend erwartet, dass ihre Freunde Informationen über den Ex an sie weitergeben - da schließt sie dann wohl von sich auf andere.

Wenn mir jemand so misstraut bzw. so paranoid ist bezüglich des Ex, dann würde ich ihn wohl einfach in Ruhe lassen.
Durchaus möglich, dass Leute zum Ausheulen besser geeignet sind, die nicht selbst mit dem Ex in Kontakt waren (oder parteiisch sind)- aber mal ehrlich, wenn sie nach anderthalb Jahren immer noch so viel Ausheulbedarf hat, fände ich das schon ungewöhnlich.

Klar kann eine Trennung lange wehtun, aber so sehr, dass man nach dem Ex Erkundigungen einholt und es eindeutig noch nicht verkraftet hat?
 
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