Wenn Frau dem Mann ein Kind unterjubelt...

I
Benutzer67664  Verbringt hier viel Zeit
  • #1
In der aktuellen Cosmopolitan ist ein Bericht, aus Männersicht geschrieben, über das Thema "Mann missbraucht als Samenspender".

Der Mann wollte einfach nur seinen Spaß mit seiner Flamme, und die hat ihm - geplant - ein Kind untergejubelt, das er nicht wollte.

In meinen Augen ist das höchst unmoralisch, ein Kind sollte entstehen, weil beide Elternteile es wollten oder zumindest damit gerechnet haben (bewusster Verzicht auf Verhütung etc.).
Man kann zu recht von Missbrauch des Mannes sprechen.
Wie seht ihr das?



Nun ist es ja interessanterweise so, dass die meisten ungeplanten Kinder in bestehenden Ehen untergejubelt werden, also nicht wie im Beispiel oben, bei einer Sommerromanze oder ähnlich lockeren Beziehung.
Ich frage mich, ob die Frauen das bewusst machen, also um die Beziehung zu festigen, ein Kind in die Welt setzen, ohne dass der Mann etwas von der Planung wusste?
Tarnen sie das als Verhütungspanne? Glauben Männer so etwas??


Oder gehen solche Frauen bewusst fahrlässig mit der Pille um, also z.B. nach Antibiotika-Einnahme, Durchfall, Erbrechen etc. sagen sie sich, "Ach, das wird schon gut gehen?"

Und gibt es hier eine Frau, die sich hier outen möchte und uns erzählen kann, warum und wie sie ihrem Mann (oder einem anderen) ein Kind "angehängt" hat??

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass eine Frau die Babyplanung einfach mal selbst in die Hand nimmt!
Wenn zwischen den Partnern abgesprochen ist, "Ja, wir wollen Kinder" - der Zeitpunkt auch soweit gut geeignet wäre (wann ist das schon der Fall?!), nur der Mann ziert sich noch, weil er sich nicht den entscheidenden Ruck geben kann, mit dem alten Leben abzuschließen und nun Vater zu werden - das ist ja unbestritten ein großer Moment und ein großer Schritt!
Dann hätte die Frau quasi dem Zufall etwas auf die Sprünge geholfen...



Ich beschäftige mich schon seit geraumer Zeit mit der Thematik, zum einen aus beruflichen Gründen (wo man immer gaaaaanz schlecht nach den Hintergründen fragen kann :tongue: ), zum anderen, weil mir mein Kerl erzählt hat, dass seine Kinder mit seiner Ex-Frau auch auf Pillen-Vergessern beruhen - und ich das nicht glauben kann und will! :eek:
Mit ihm kann ich aber nicht ausgiebig drüber diskutieren, weil ich gleich gemerkt habe, dass er voll davon überzeugt ist, dass seine Ex damals die Pille wirklich vergessen hatte. Ich will da mit Rücksicht auf die Verhältnisse und die Kinder kein Öl ins Feuer gießen - sie kann ich auch ganz schlecht fragen! :kopfschue
Und ich habe ehrlich gesagt, meine Probleme, das zu glauben...

Ich nehme selbst schon Jahre lang die Pille und selbstverständlich habe ich auch schon (zwar selten) das ein oder andere Mal die Pille vergessen, auch ich habe an Durchfall, Erbrechen oder sonstwas gelitten... klar! Aber ich habe mich infomiert, wann solche Vergesser und Aussetzer zu einer Schwangerschaft führen könnten und ggf. haben wir dann zusätzlich verhütet (oder auf Sex ganz verzichtet :grin: ). Im Zweifel habe ich immer zusätzliche Maßnahmen ergriffen...

Ich kann einfach nicht glauben, dass andere Frauen diese Situationen nicht auch genau so händeln wie ich! Dass sie dann "einfach so" schwanger werden...
Andererseits ist es Fakt, dass nicht jede/r mit seinem Leben, seiner Zukunft so verantwortungsvoll umgeht.


Bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungsberichte! :smile:
 
H
Benutzer72934  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #2
Ich kenne zum Glück keine Frau, die einem Mann ein Kind untergejubelt hat, aber dafür einen Mann, dem das passiert ist! Ich finde das unter aller Sau! Klar kann es mal passieren, dass eine Frau ungewollt schwanger wird, aber das gegen den Willen des Sexpartners zu fossieren finde ich einfach nur bescheuert... Ich habe keinerlei Verständnis für so etwas.
 
ElfeDerNacht
Benutzer248  (46) Verbringt hier viel Zeit
  • #3
Ich kenne leider auch zwei Fälle, wo eine Frau das getan hat...
Eine davon- nennen wir sie mal Eva, wusste genau, dass ihr Mann unter keinen Umständen ein Kind wollte- zumindest noch nicht. Und sie hat es trotzdem getan.
Was danach passiert ist, kann man sich denken: die Ehe ist zwei Jahre später zerbrochen, und der daraus entstandene Sohn hatte im Grunde nie einen Vater der sich um ihn gekümmert hat, denn dieser hatte einfach kein Interesse an dem Kind. a) weil er das seiner Frau nicht verziehen hat und dann bewusst oder unbewusst seinen Sohn gleich mit bestraft hat und b) weil er mit Kindern sowieso nix anfangen konnte.
Jatzt ist dieser Sohn bereits erwachsen, hasst seinen Vater, hat natürlich einen gehörigen Knacks davongetragen und will selbst auch keine Kinder...
Im zweiten Fall war das nicht ganz so krass. Der dazugehörige Vater hat zwar ein Kind nicht rigoros abgelehnt, aber er hatte auch noch nicht wirklich den Wunsch danach. Sie wurde schwanger und prompt hat er sie verlassen- gleich in der Schwangerschaft, nachdem er erfolglos versucht hatte, sie zur Abtreibung zu bewegen.
In beiden Fällen haben die Väter allrdings nicht an das Pillenmärchen geglaubt...

Ja, dieses Verhalten ist mehr als daneben und die Mütter sollten sich verdammt nochmal bewusst machen, dass sie auch, oder besser gesagt vor allem ihren Kindern damit gar nix gutes tun. Denn wie sollen diese Väter ein gesundes Verhältnis zu ihnen aufbauen?! Wenn sie aus einem Vertrauensmissbrauch entstehen...
 
S
Benutzer79932  Verbringt hier viel Zeit
  • #4
Nun, ich glaube, es ist nur in den allerallerallerallerwenigsten Fällen möglich, jemandem tatsächlich ein Kind unterzujubeln. Wer "ein bisschen Spass" haben will und zu dumm ist, ein Kondom in die Hand zu nehmen, mit dem habe ich herzlich wenig Mitleid, sondern sage: selber schuld. Wenn man als Mann auf keinen Fall ein Kind will, dann sollte man sich halt nicht auf die Frau verlassen (würde ich ja im umgekehrten Fall generell nicht, aber lassen wir das), schon gar nicht bei irgendwelchen "spassigen" Sachen.

In einer langjährigen Beziehung sieht das vielleicht ein wenig anders aus. Allerdings behaupte ich auch da, dass das meiste wohl ehrliche Verhütungspannen waren. Ich gehe sogar mal weiter und sage, dass Männer rückblickend einfach mal gerne behaupten, es sei ihnen ein Kind von der megabösen Ex untergejubelt worden. Ist halt einfacher, als Mitverantwortung zu übernehmen. Und das finde ich ziemlich preisgünstig.

Weil: was heisst schon unterjubeln? War jemand dabei? Weiss jemand, ob die entsprechenden, ganz bösen Frauen nicht tatsächlich ohne böse Absicht Fehler gemacht hat? Ob sie nach einem solchen Fehler einfach nicht abtreiben wollten, weil sie das generell nicht möchte und/oder in einem Alter waren, in dem sie es nicht mehr wollten? Wurde das Kind dann auch untergejubelt? Ich finde nicht.

Ne ne, ich glaube erstmal gar keinem, der behauptet, ihm sei ein Kind untergejubelt worden, ausser die Frau "bestätigt" mir 1:1, dass sie das so geplant und bewusst durchgeführt hat...

Ich habe einen Fall im Bekanntenkreis, beide Mitte 30, seit über 10 Jahren zusammen, sie waren aber mal auseinander (auf seinen Wunsch hin). Sie wird schwanger, gerade in dem Moment, in dem die Beziehung wieder grob kriselt und eine Trennung absehbar ist. Einige böse Zungen unterstellen ihr also, sie hätte das geplant, um ihn zu halten - ergo untergejubelt. Was macht er? Ignoriert das rigoros, freut sich auf das Kind, das mittlerweile auch da ist. Ob die Beziehung für den Rest des Lebens hält, wird sich zeigen, aber ich bin absolut überzeugt, dass er ihr niemals unterstellen wird, ihm das Kind untergejubelt zu haben. Ich bin aber ebenso überzeugt, dass genug andere Männer dies in vergleichbaren Situationen irgendwann mal so hindrehen würden. Finde ich daneben, unfair und falsch.

Sollte es denn tatsächlich mal mit absoluter Sicherheit so sein, dass die Frau dem Mann bewusst ein Kind "angedreht" hat, dann ist das natürlich die falsche Basis, aber heute gibt es genug alleinerziehende Mütter und die wenigsten Kinder nehmen davon automatisch einen Schaden. Ich finde das ziemlich kurz und einfach gedacht und eine Schuldzuweisung finde ich daneben. Da gibt es bei weitem schlimmeres, das ein Kind deutlicher schädigen kann.
 
Lollypoppy
Benutzer71335  (56) Planet-Liebe ist Startseite
  • #5
Ich kenne da leider auch einige Fälle, einmal bei relativ jungen Frauen (also 20-25), die das schon mehr oder weniger getan haben um sich vermeintlich den Mann zu sichern (ging in beiden Fällen natürlich schief) und eine Verbindung zu schaffen, die sie anders einfach mit diesem Mann nicht erreichen können.

Und einen Fall beobachte ich gerade, da denke ich es wird in den nächsten 12 Monaten darauf hinauslaufen, falls es der Mann nicht vorher merkt (soll ich ihn warnen?:engel: er kann ja lesen:zwinker: ) und reagiert.

Bei einer Frau hatte ich den Verdacht das sie es tun würde und sie hätte es auch gemacht, aber der Mann war cleverer Weise schon sterilisiert:grin: und Erpressungsversuche zur OP gingen leider auch nach hinten los.

Dann kenne es von einer Altersgenossin, die immer viele Kinder wollte, ihr Mann aber am liebsten gar keins, sie haben sich auf eins geeinigt und haben inzwischen 3!!! und das letzte war wirklich ganz heimtückisch untergejubelt udn da hat er sie auch schön hängen lassen, er liebt sie alle, aber wenn sie unter dem Stress der 3 Kinder klagt oder ihn als Babysitter benötigt, lässt er sie eiskalt hängen. Ist hart aber schon irgendwie verständlich.

Achja, dann gibt es noch den Extremfall, des Unterjubelns. Dem falschen Mann eins unterjubeln, das ist die aller mieseste Tour.
Das kenne ich von meinem Exfreund, der mit einer Affäre zufällig und ungewollt ein Kind gezeugt hat, natürlich wollte sie den Seitensprung nicht auffliegen lassen und hat es ihrem Freund untergejubelt, der sie auch brav geheiratet hat, weil sie so wie er glaubte, von ihm schwanger sei.:kopfschue Armer Tropf und armes Kind (müsste jetzt aber schon 18 oder 19 sein).
Und mein Exfreund war auch traurig, weil er ein Kind hatte und es nicht zugeben durfte, der war auch sauer auf die Frau, weil sie ihm so auch sein Kind geraubt hat, aber wohl auch zu feige es dem ANderen rechtzeitig zu sagen.:ratlos: :kopfschue
 
S
Benutzer79932  Verbringt hier viel Zeit
  • #6
Und mein Exfreund war auch traurig, weil er ein Kind hatte und es nicht zugeben durfte, der war auch sauer auf die Frau, weil sie ihm so auch sein Kind geraubt hat, aber wohl auch zu feige es dem ANderen rechtzeitig zu sagen.:ratlos: :kopfschue

Mal ne Frage: wurde mal ein Vaterschaftstest gemacht oder woher will man denn so genau wissen, wer nun der Vater dieses Kindes ist? Spekulation oder bewiesen?

Und falls bewiesen: wenn er den Vaterschaftstest macht und dem anderen nicht vorlegt, obwohl er das Kind ja so gerne haben will, dann ist er aber ziemlich doof.
 
I
Benutzer67664  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #7
Vielen Dank für eure bisherigen Posts und auch PMs! :smile:

Samaire, ich kann deinem Standpunkt gut folgen. Wenn ich ein Mann wäre, ich würde auch nur Sex mit Gummi haben, ganz besonders bei einer Affäre! Wer weiß, was die Frau im Schilde hat oder wie zuverlässig sie ist... :geknickt:

In meiner aktuellen langjährigen Beziehung ist es so, dass mein Kerl keine Kondome benutzen möchte (also außer es ist verhütungstechnisch angezeigt!). Er vertraut mir, natürlich ist es auch bequem sich auf die Pille zu verlassen - ich tu's ja auch und ich möchte auch keien Gummis im Spiel haben. Aber ich passe ja auch auf und gehe mit dem Thema verantwortungsbewusst um!

Ich habe also Verständnis dafür, wenn andere das auch so handhaben!
 
S
Benutzer69138  (36) Verbringt hier viel Zeit
  • #8
dumm und unverantwortlich dem kind gegenüber finde ich es, wenn eine frau sowas tut.

noch dümmer aber genauso unverantwortlich ist ein mann der ohne gummi mit einer frau ins bett steigt.

manche tun hinter her wirklich so, als wären sie mit ihrem ding da rein gefallen, und können nun nix dafür.

ich finde es sollte moralisch auch für männer in partnerschaften gelten: kein kind = gummi

selbst die hormonellen verhütungsmethoden können bei richtiger anwendung mal schief gehen. auch wenn der prozentsatz äußerst gering ist.

aber will ich partou kein kind, dann halt zwei verhütungsmethoden, oder eben keinen sex.
 
munich-lion
Benutzer53592  Planet-Liebe ist Startseite
  • #9
Die Themen "Unterjubeln" und "Kuckuckskinder" sind so alt wie die Menschheit und die wirklich Leidtragenden -sollte es auffliegen-dürften im Normalfall auch die Unschuldigsten sein: Nämlich die Kinder! (der Mann zahlt ggf. Unterhalt...die Mutter steht alleine da und kann schauen, wie sie künftig ihr Leben organisiert...oder das Kind wird akzeptiert, erfährt aber irgendwann, dass es nicht von beiden gewünscht war)

Auch wird es immer Menschen geben, die nicht verantwortungsbewusst handeln und Kinder als Druckmittel oder zur Festigung ihrer Beziehung einsetzen...aber ich sehe jetzt nicht ganz ein, dass die Männer als generelle Unschuldslämmer dastehen und den Frauen grobe Fahrlässigkeit oder latente Berechnung vorgeworfen wird.

Ich kenne in meinem Freundes- und Bekanntenkreis kein Kind, das jemanden gezielt untergejubelt wurde...(vielleicht spricht man darüber auch nicht gerne öffentlich)...vielmehr war es so, dass die Verhütung ein wenig "lasch" gehandhabt und das Vertrauen quasi in Gotteshände oder dem Schicksal übergeben wurde - und der Mann war über die Risiken durchaus informiert.

Und es ist nicht gerade neu, dass viele Männer bei ONS oder Affären nicht einmal nachfragen, ob und wie verhütet wird, da sie automatisch davon ausgehen, dass es die Frau tut. Da kann ich nur mitleidig mit dem Kopf schütteln und sagen..."denn sie wissen nicht, was sie tun..."
 
A
Benutzer84947  (42) Verbringt hier viel Zeit
  • #10
aber will ich partou kein kind, dann halt zwei verhütungsmethoden, oder eben keinen sex.
Ne danke keine 50 Jahre mit Gummi.
Das ist ein Ansatz wo man den Männern die Schuld geben kann, aber definitiv nur bei kurzen Geschichten, nicht in langen Beziehungen!!

Ein Glück, dass meine Freundin Kinder hasst, da verlasse ich mich mal drauf und das ist mein gutes Recht.
 
munich-lion
Benutzer53592  Planet-Liebe ist Startseite
  • #11
Ne danke keine 50 Jahre mit Gummi.
Das ist ein Ansatz wo man den Männern die Schuld geben kann, aber definitiv nur bei kurzen Geschichten, nicht in langen Beziehungen!!

Es soll aber sogar schon die umgekehrten Fälle gegeben haben...die Frauen wollten keine Kinder und der Mann hat die Pille versteckt, Placebos gereicht oder Löcher in den Gummi perforiert. :zwinker:
 
S
Benutzer79932  Verbringt hier viel Zeit
  • #12
Ein Glück, dass meine Freundin Kinder hasst, da verlasse ich mich mal drauf und das ist mein gutes Recht.

Nun, ja, sicher, das ist dein gutes Recht.

Aber gehen wir mal davon aus, sie schlampt mit der Pille, wird schwanger und merkt plötzlich: shit, ich will eigentlich doch ein Kind. Oder zumindest will ich nicht abtreiben. (soll vorkommen, ich kenne zwei solcher "ich will auf keinen Fall Kinder"-Frauen, die ungeplant schwanger wurden, und dann eben sehr wohl plötzlich doch Kinder wollten).

Hat sie dir dann ein Kind untergejubelt? Schliesslich wollte sie ja nie welche, du hast dich darauf verlassen und jetzt so was. Na was dann?
 
A
Benutzer84947  (42) Verbringt hier viel Zeit
  • #13
Alles wo ein Partner definitiv vollkommen dagegen ist bezeichne ich als "unterjubeln". Kinder muss man kriegen wenn beide dafür sind. Wenn einer eine abgrundtiefe Abneigung dagegen verspürt wird das nichts.

Wobei ich jetzt auch nicht sagen würde, dass Kinder von alleinerziehenden Eltern alle automatisch was vermissen oder alle irgendwo einen Knacks weghaben.

Ich denke man hat das von einer Freundin die lapidar "dann wirds halt weggemacht" sagt, nicht zu erwarten.
 
B
Benutzer59713  (34) Benutzer gesperrt
  • #14
Meinem Freund ist das mit seiner Ex passiert. Sie hatte ohnehin die Schule abgebrochen und sich um keinen Arbeitsplatz bemüht. Sie hatte meinen Freund mehrmals betrogen und daraufhin hatte er Schluss gemacht.

Ein paar Wochen später kam sie an und meinte sie sei schwanger... Von ihm. Mein Freund wollte ihr das natürlich nicht glauben, aber als die Kleine dann auf der Welt war, bewies es der Vaterschaftstest.

Mein Freund ist übelst unglücklich mit der Situation, er wollte das Kind nicht und Kontakt mit seiner Ex wollte er auch nie wieder haben. Aber es ist nunmal sein Kind, er drückt Unterhalt ab und ist wohl oder übel gezwungen, mit der Kindesmutter ein Leben lang Kontakt zu haben. Er ist soooo unglücklich mit der Situation, ungewollt mit 19 Vater geworden. Die Kleine ist mittlerweile 2 Jahre alt.

Die beiden waren 1 Jahr zusammen, sie hatte im vorgespielt die Pille zu nehmen. Er hat sich darauf verlassen. Jetzt wo das Kind auf der Welt ist gibt sie offen zu und sagt "Ja ich hab ihm extra vorgemacht, ich würde die Pille nehmen, habe sie Tag für Tag im Abfluss runtergespült und wollte ein Kind von ihm". So eine Unverschämtheit, die Tusse hab ich gefressesn. Aber so ist das.

Grundsätzlich ist er aber mit Schuld, ein Mann sollte, wenn er partout kein Kind will, ein Gummi benutzen. Jeder Mann hat es selbst in der Hand ob er verhütet oder nicht. Wenn er kein Gummi benutzt, ist er selbst Schuld. Fertig. Sagt sie, sie will nur ohne Gummi, würd ich mir als Kerl das lieber 10 mal überlegen. Man sieht ja was bei raus kommt, mein Freund hängt jetzt da ein Leben lang mit einem ungeliebten Kind.
 
Subway
Benutzer54399  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #15
Direkte Erfahrungen hab ich damit nicht. Aber eine frühere Klassenkameradin hat das auch so gemacht. Bei ihr war der Grund, dass sie ihre Beziehung mit dem Kind retten wollen. Den Mann damit quasi zwingen bei ihr zu bleiben (hat natürlich nicht geklappt).

Ich finde sowas ehrlichgesagt eine Schweinerei.

Allgemein finde ich, dass wir Männer beim rechtlichen Thema "Kind kriegen" viel zu schlecht weg kommen. Fängt ja schon damit an, dass der Mann kein Gentest von "seinem" Kind machen lassen darf, wenn die Mutter nicht zustimmt.

Auch wenn es jetzt negative Kritik hakelt: Ich wäre dafür, dass man als Mann bis zur Abtreibungsgrenze mitentscheiden darf. Möchte er das Kind nicht, so kann er von allen Rechten und Pflichten zurücktreten.
 
Manche Beiträge sind ausgeblendet. Bitte logge Dich ein, um alle Beiträge in diesem Thema anzuzeigen.
N
Benutzer66580  (35) Meistens hier zu finden
  • #236
GNAAAAARRRR ...... ich komm mir echt vor wie Asterix im Haus, das Verrückte macht. Dabei will ich doch nur den Passierschein A38 :flennen: :madgo: :kopf-wand :flennen:

Off-Topic:
thx @ Piratin für diesen Vergleich neulich mal in einem anderen Thread ^^




Also, jetzt nochmal gaaaanz langsam für alle zum Mitschreiben:


Fall 1: ONS / Affäre

Wer ohne Kondom mit ONS / Affäre schläft, ist selber Schuld und meiner Einschätzung nach ohnehin in den meisten Fällen unheimlich doof. Denn ganz abgesehen von möglicher Schwangerschaft kann man sich so alle möglichen lustigen Krankheiten einfangen.

--> Kondom ist hier Pflicht, wenn der Mann kein Kind will (und bei gesundem Menschenverstand ist).
So ist er geschützt vor a) unabsichtlichen Einnahmefehlern und vor b) mutwilliger Absicht der Frau, ihm ein Kind unterzujubeln. Tolle Sache.




Fall 2: feste Beziehung

Hier gilt, und das hab ich oben schon mal geschrieben:
Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass ein Kind das aller-, allernatürlichste "Ergebnis" von Sex ist !!
Wer mit dem Gedanken, Vater zu werden, absolut nicht leben könnte, sollte keinen Sex haben oder zumindest zusätzlich mit Kondom verhüten.

Allerdings heißt das nicht, dass man immer in einer Beziehung mit Kondom verhüten sollte. Sondern eben nur, wenn man es absolut nicht ertragen könnte, ein Kind zu bekommen.

Deshalb gilt für die meisten Männer: habt ohne Kondom Sex, wenn ihr das wollt, und wenn eure Partnerin mit Pille verhütet, werdet ihr höchstwahrscheinlich kein Kind bekommen. Aber ihr solltet euch darüber im Klaren sein, dass es eben trotzdem passieren kann, und mit dieser möglichen Konsequenz dann auch verantwortungsbewusst umgehen können!

Darum: gaaanz wichtig, noch vor dem ersten Sex ausführlich über die Verhütung sprechen, UND darüber, was passiert, wenn diese versagt und die Frau eben doch schwanger wird. Denn das ist IMMER möglich.



Ich hoffe, das war jetzt halbwegs verständlich :smile:
 
K
Benutzer12443  (42) Meistens hier zu finden
  • #237
Wenn du dich erinnerst, dann wäre für mich immer noch die schönste Option die Möglichkeit, dass sich der Mann von den Rechten und Pflichten entbinden lassen kann.

das wäre rein theoretisch für mich akzeptabel, wenn sicher nachgewiesen werden könnte, dass das kind dem man absichtlich untergejubelt wurde, d. h. dass von der frau bestimmte maßnahmen ohne das wissen und gegen den willen des mannes getroffen worden sind, damit sie schwanger wird.

wenn es ich dagegen um eine verhütungspanne handelt, finde ich diese gedankengänge von dir ehrlich gesagt ziemlich grausam, sowohl der frau als auch dem kind gegenüber. in dem fall hat die frau nämlich genau drei optionen, falls der man sich einfach mal so gegen das kind entscheidet: abtreibung, freigeben des kindes zur adoption oder es allein aufziehen. es gibt für die frau dabei keinen guten weg, denn wie sie sich auch entscheidet, sie hat immer die arschkarte, mal mehr und mal weniger. der mann dagegen ist damit fein raus.
ich fand es auch in deinen beiträgen so bezeichned, dass du immer davon gesprochen hast, die schwangerschaft abzubrechen, noch bevor das kind "richtig enstanden" ist bzw. "rechtzeitig". ich glaube genau das ist der punkt, der deine idee für die frauen so absurd macht. für dich ist es das gleiche, ob das kind weggemacht wird oder ob es gar nicht erst entstanden wäre. da irrst du dich aber. für eine frau ist es ein lebensverändernder unterschied, der größer nicht sein könnte.
das kannst du als mann höchstwahrscheinlich nicht verstehen. musst du auch nicht. du musst nur wissen, dass es so ist. und du musst versuchen, dir das auf der zunge zergehen zu lassen, was ich weiter oben geschrieben habe.
wenn ein kind entstanden ist, gibt es für eine frau keine möglichkeit mehr, dafür die verantwortung abzugeben, es ungeschehen zu machen oder sich sonstwie aus der affaire zu ziehen. egal was sie auch immer tut, es wird zwangsläufig IMMER und UNTER ALLEN UMSTÄNDEN konsequenzen für sie haben. es wäre nicht gerecht, wenn männer nicht zumindest einen teil dieser verantwortung auch tragen müssten, ohne sich einfach davon freisprechen zu können. die natur sorgt für diese gerechtigkeit nicht. dafür tut es bei uns der gesetzgeber und das ist mit verlaub auch gut so.

sollte es sich bei den umständen, die zu der schwangerschaft geführt haben, wie ganz oben beschrieben um betrug von seiten der frau handeln, sehe ich deine idee ein. dies dürfte aber extrem schwer nachzuvollziehen bzw. zu beweisen sein.
 
T
Benutzer20202  (47) Verbringt hier viel Zeit
  • #238
Nun, ja, sicher, das ist dein gutes Recht.

Aber gehen wir mal davon aus, sie schlampt mit der Pille, wird schwanger und merkt plötzlich: shit, ich will eigentlich doch ein Kind. Oder zumindest will ich nicht abtreiben. (soll vorkommen, ich kenne zwei solcher "ich will auf keinen Fall Kinder"-Frauen, die ungeplant schwanger wurden, und dann eben sehr wohl plötzlich doch Kinder wollten).

Hat sie dir dann ein Kind untergejubelt? Schliesslich wollte sie ja nie welche, du hast dich darauf verlassen und jetzt so was. Na was dann?

Ich denke das mit dem unterjubeln kann man doch eigentlich recht klar definieren:
Ein Paar einigt sich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf eine Verhütungsmethode, beispielsweise die Pille. In dem Moment erklären sich beide Partner mit dem bei typischer Anwendung eben existierenden Risiko einer Schwangerschaft einverstanden. Wenn der Mann der Meinung ist, dass seine Freundin vielleicht etwas zu schusselig ist, um mit der Pille zuverlässig zu verhüten, muss er sich überlegen, eine andere Form der Verhütung zu wählen oder mit dem Risiko zu leben. Dies ist eine einvernehmliche Entscheidung beider am Sex beteiligten Partner, selbstverstänlich sind beide in gleichem Maße für die möglichen Folgen verantwortlich, egal ob die Frau die Pille vergessen hat oder nicht.
Anders sieht der Fall aus, in dem die Frau bewusst und absichtlich von der vereinbarten Verhütungsmethode abweicht. Nun ist es eben nicht mehr das akzeptierte Restrisiko mit dem der Mann sich einverstanden erklärt hat, sondern ein bewusst herbeigeführtes Ereignis. In dem Fall eben das unterjubeln.


Zur Ausgangsfrage: Das ganze ist doch eine Frage des Vertrauens. Wer bei einer "lockeren Beziehung" wie in dem beschriebenen Fall Sex ohne Kondom hat, der handelt recht fahrlässig, Kinder sind bei weitem nicht das schlimmste, was man sich bei ungeschütztem Verkehr einfangen kann.

Anders sieht es bei der langfristigen Beziehung aus, bei der man sich auf eine Verhütungsmethode geeinigt hat. In dem Fall sollte man seiner Partnering eigentlich soweit vertrauen könne, dass sie nicht selbständig eine Entscheidung von solcher Tragweite trifft. Wenn ich die Beiträge im Thread lese, wird das Unterjubeln aber in erster Linie von irgendwelchen labilen Psycho-Frauen angewendet. In diesen Sinne gehört es eben zum Restrisiko bei der Partnerwahl, dass man eine Psycho-Tussi erwischt ohne es zu merken.
 
I
Benutzer32721  (45) Verbringt hier viel Zeit
  • #239
dagegen hilft nur eins:
IMMMER mit Kondom. Nicht der Frau vertrauen, sondern stets selbst verhüten.

Und wenn dann plötzlich doch ein Kind entsteht, IMMER einen Vaterschaftstest, nur Not heimlich, machen lassen und dem Geschwafel der Frau erstmal nicht glauben.
 
caotica
Benutzer68775  (39) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #240
Off-Topic:
... mit diesem bestehen auf "man kann IMMER schwanger werden" macht ihr mir alle hier langsam angst :tongue: ich vertraue mir und meiner Pille jetzt schon seit jaaaahren... *schüttel* nicht auszudenken... das nur, wiels mir immer öfter beim lesen hier durch den kopf schießt
 
G
Benutzer Gast
  • #241
GNAAAAARRRR ...... ich komm mir echt vor wie Asterix im Haus, das Verrückte macht. Dabei will ich doch nur den Passierschein A38 :flennen: :madgo: :kopf-wand :flennen:

Off-Topic:
thx @ Piratin für diesen Vergleich neulich mal in einem anderen Thread ^^




Also, jetzt nochmal gaaaanz langsam für alle zum Mitschreiben:


Fall 1: ONS / Affäre

Wer ohne Kondom mit ONS / Affäre schläft, ist selber Schuld und meiner Einschätzung nach ohnehin in den meisten Fällen unheimlich doof. Denn ganz abgesehen von möglicher Schwangerschaft kann man sich so alle möglichen lustigen Krankheiten einfangen.

--> Kondom ist hier Pflicht, wenn der Mann kein Kind will (und bei gesundem Menschenverstand ist).
So ist er geschützt vor a) unabsichtlichen Einnahmefehlern und vor b) mutwilliger Absicht der Frau, ihm ein Kind unterzujubeln. Tolle Sache.




Fall 2: feste Beziehung

Hier gilt, und das hab ich oben schon mal geschrieben:
Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass ein Kind das aller-, allernatürlichste "Ergebnis" von Sex ist !!
Wer mit dem Gedanken, Vater zu werden, absolut nicht leben könnte, sollte keinen Sex haben oder zumindest zusätzlich mit Kondom verhüten.

Allerdings heißt das nicht, dass man immer in einer Beziehung mit Kondom verhüten sollte. Sondern eben nur, wenn man es absolut nicht ertragen könnte, ein Kind zu bekommen.

Deshalb gilt für die meisten Männer: habt ohne Kondom Sex, wenn ihr das wollt, und wenn eure Partnerin mit Pille verhütet, werdet ihr höchstwahrscheinlich kein Kind bekommen. Aber ihr solltet euch darüber im Klaren sein, dass es eben trotzdem passieren kann, und mit dieser möglichen Konsequenz dann auch verantwortungsbewusst umgehen können!

Darum: gaaanz wichtig, noch vor dem ersten Sex ausführlich über die Verhütung sprechen, UND darüber, was passiert, wenn diese versagt und die Frau eben doch schwanger wird. Denn das ist IMMER möglich.



Ich hoffe, das war jetzt halbwegs verständlich :smile:
:anbeten:
Perfekt, genau das versuchen wir ja hier zu erklären. Du hast es neutral auf den Punkt gebracht :smile:
Off-Topic:
Du musst erst einige Beiträge anderer Benutzer bewertet haben, bevor du neverknow erneut bewerten kannst.
-och menno :geknickt:


Off-Topic:
... mit diesem bestehen auf "man kann IMMER schwanger werden" macht ihr mir alle hier langsam angst :tongue: ich vertraue mir und meiner Pille jetzt schon seit jaaaahren... *schüttel* nicht auszudenken... das nur, wiels mir immer öfter beim lesen hier durch den kopf schießt
Du kannst deiner Pille auch weiterhin vertrauen.
Wir reden hier ja von Verhütungspannen, wenn man in solchen Fällen direkt richtig reagiert dann kann nichts passieren.
Aber nicht jede Frau handelt dann gleich besonnen (PD zb) und dann ist die Gefahr natürlich gegeben.
 
~Raven~
Benutzer29290  Meistens hier zu finden
  • #242
Off-Topic:
Off-Topic:


Ich hätte vielleicht mehr differenzieren sollen. Es gibt ja immer wohl Unterkategorien in der Kategorie "Menschen, die keine Kinder wollen" :zwinker: Zum einen sind da die, die einfach keine wollen, weil sie den Wunsch nicht verspüren (dazu gehöre ich, und hier im Forum definitiv wohl auch noch du und Raven :zwinker:).
Stimmt. Aber selbst ich wuerde es behalten, obwohl ich mir keins wuensche und definitiv nicht drauf hinarbeiten wuerde. Das weiss aber auch mein Freund und findet es in Ordnung. Der koennte sich dann schonmal nicht rausreden.
 
Piratin
Benutzer29410  (46) Beiträge füllen Bücher
  • #243
Stimmt. Aber selbst ich wuerde es behalten, obwohl ich mir keins wuensche und definitiv nicht drauf hinarbeiten wuerde. Das weiss aber auch mein Freund und findet es in Ordnung. Der koennte sich dann schonmal nicht rausreden.

Also bei uns ist es so, dass ich meinem Freund von Anfang an gesagt habe, dass es bei uns kein Baby geben wird "aus Versehen",wenn einer von uns was dagegen hätte, und nach 1 Jahr Beziehung ist es ja auch definitiv noch viel zu früh dafür, meiner Meinung nach.

Ich würde mir beruflich zudem im Moment alles versauen, wenn ich jetzt eins bekäme (das muss noch eins, zwei Jahre warten), und so war das Gezitter natürlich groß als neulich mal meine ansonsten superpünktliche und superregelmäßige Tage ausfiel (hätte den Antibiotika-Beipackzettel besser lesen sollen! Da stand nämlich was von schweren Zyklusstörungen als Nebenwirkung!) und ich nen Test gemacht habe, Gottseidank negativ und was meinte mein Freund? "Schade..." :grin:

Also, wir wollen im Moment noch keins, aber wenn`s passieren würde und ich es haben wollen würde, stände mein Freund absolut hinter mir. Da bin ich wirklich froh drum.

Ich bin mir nur nicht sicher, wie sich eine Abtreibung auf unsere Beziehung auswirken würde. Ich glaube, das käme bei ihm gar nicht gut an. Ich denke, dass eher das unsere Beziehung gefährden würde, als ein Baby. Also: aufpassen ist erste Bürgerpflicht. ;-)
 
D
Benutzer11320  (53) Benutzer gesperrt
  • #244
[... ] Ihr Körper, ihre Entscheidung.

Nach der Geburt kann der Mann selbstverständlich dieselben Rechte wie die Frau haben.
Das sagt so ziemlich alles über die Einstellung vieler Frauen ... Vorher: Meine Sache! Nachher: Du zahlst! m.
 
~Raven~
Benutzer29290  Meistens hier zu finden
  • #245
Also bei uns ist es so, dass ich meinem Freund von Anfang an gesagt habe, dass es bei uns kein Baby geben wird "aus Versehen",wenn einer von uns was dagegen hätte, und nach 1 Jahr Beziehung ist es ja auch definitiv noch viel zu früh dafür, meiner Meinung nach.
Ich habe ihm auch gesagt, dass es auf keinen Fall aus Versehen ein Baby geben wird und ich selbst alles dran setze nicht schwanger zu werden. Aber er sollte sich halt darueber im Klaren sein, dass ich, wenn unwahrscheinlicherweise irgendwas schief geht, das Baby im behalten wuerde und er dann mit verantwortlich waere.
 
K
Benutzer45886  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #246
Ich könnte nie im Leben, einem Mann ein Kind anhängen/unterjubeln. Schon alleine deswegen nicht, weil mich das schlechte Gewissen auffressen würde.

Aber ich kenne leider einen Fall aus meinem weiteren Freundeskreis.
Er hat schon längere Zeit eine Affäre. In der Beziehung lief es nicht gut und Bett so gut wie gar nichts. Sie hatten aber einen Sohn und wir vermuten, dass er sich deswegen nicht von ihr getrennt hat. Er hängt sehr an ihm.
Aber sie hatte dann doch bedenken, dass er sie verlässt (sie hat sich total gehen lassen; stark zugenommen etc.) und dann hat sie es darauf angesetzt, schwanger zu werden, obwohl er deffinitiv kein Kind mehr wollte.
Wie die Kleine (bildhübsche, total süße Maus) auf die Welt kam. Hat er sie zuerst gar nicht angegriffen. Erst nach über 2 Stunden, hat er sie das erste Mal angefasst. Er konnte es nicht (wie er selbst sagt), weil es einfach kein Wunschkind war (so wie das erste). Aber heute liebt er seine Tochter über alles.
Ca. 2 Jahre nach der Geburt der Kleinen gabs einen großen Eklat und er wollte sich von ihr trennen. Hat es aber dann doch nicht gemacht, wegen der Kinder. Er gab die Affäre auf. Aber jetzt, ein Jahr später, hat er wieder eine Affäre mit der gleichen Frau.
Noch ahnt seine Frau nichts davon, aber wahrscheinlich wird sie bald wieder draufkommen. Und er hat selbst schon gesagt: Er muss verdammt aufpassen, dass sie ihm nicht noch ein Kind anhängt. Verlassen tut er sie nicht, solange die Kinder noch so klein sind. Das weiß sie ganz genau.
Schlimm finde ich, dass jeder von der Affäre weiß und er auch darüber im Freundeskreis offen spricht.
 
G
Benutzer Gast
  • #247
Das sagt so ziemlich alles über die Einstellung vieler Frauen ... Vorher: Meine Sache! Nachher: Du zahlst! m.
Die gleichen Rechte heißt aber nicht nur zahlen sondern auch für das Kind da sein und es mit großziehen.
Samaire hat in dem zitierten Beitrag nichts von Pflichten geschrieben aber man kann es sich ja zurecht legen wie man will.
Jedenfalls hätte mein Freund auch kein Recht über meinen Körper zu bestimmen, er könnte versuchen mir Tips zu geben aber kein Mann hat das Recht eine Frau zur Abtreibung zu drängen!!!
 
D
Benutzer11320  (53) Benutzer gesperrt
  • #248
aber kein Mann hat das Recht eine Frau zur Abtreibung zu drängen!!!
Im grunde sehe ich das ganz genauso. Es ist nur eine merkwürdige Inkonsequenz, wenn so ein Standpunkt von Abtreibungsbefürworterinnen vertreten wird. Immerhin nehmen sie sich ja auch raus, das ungeborene Kind zur Abtreibung zu drängen... m.
 
squarepusher
Benutzer54457  (37) Sehr bekannt hier
  • #249
naja, auf die frage, "männer merkt ihr das nicht?"

ich würde nur dann die verhütung nicht selbst übernehmen (mit kondom), wenn ich meiner freundin dahingehend vertraue. bis jetzt war das vertrauen immer da (und ich glaube eigentlich nicht, dass ich das einmal übersehen könnte - andere durchschauen war schon immer meine stärke, und mein "nut job"-radar hatte bis jetzt immer recht. ein grauenhaftes mädel aus meinem bekanntenkreis ist inzwischen aus so einer art szenario heraus schwanger, ich hab es lange vorher gewusst..).

grundsätzlich fände ich kind unterjubeln das absolut mieseste, das in einer beziehung passieren kann. betrügen hin und her, gewalt, oder was es da sonst noch gibt - das "opfer" kann immer sagen: "aus!" und einfach gehen. wenn dann ein kind im spiel ist, kann man das nicht mehr tun - das ändert das ganze leben..

mit einer frau, die mir, entgegen abmachungen übers kinderkriegen (und natürlich vorsätzlich) ein kind unterjubelt, könnte ich nicht mehr zusammenleben, das ist für mich skrupellosigkeit jenseits des erträglichen, und auch der beweis, dass sie an einer gemeinsamen zukunft eigentlich nicht interessiert ist.. ich würde es dem kind an nichts fehlen lassen, mit der mutter aber nichts mehr zu tun haben wollen. hätte auch keinen sinn, mit dieser mutter auf heile-welt zu machen. wenn ihr keine verdammt gute entschuldigung und ein verdammt glaubwürdiger sinneswandel einfällt, wäre das das ende der beziehung.

Off-Topic:
für mich hat die sache, so wie neverknow es schreibt, jedenfalls nichts mit "wer sex hat muss auch B sagen" zu tun. sex ist sex und familienplanung ist familienplanung. jeder hat eine familienplanung, immer - zu sagen: "ich kann und will jetzt kein kind haben" ist auch eine familienplanung. natürlich kann immer etwas "passieren", aber auch dann muss man sich nicht vorbeten lassen, man hätte geschlechtsverkehr gehabt und dann bitteschön auch die kinder zu bekommen.. es gibt keine sex-agbs, "mit penetration stimmen sie folgenden allgemeinen geschäftsbedingungen zu", .. wenn etwas passiert und beide meinen: "nein, jetzt nicht", oder "nein, niemals", dann hat das ohne zeigefinger möglich zu sein. sex=fortpflanzung ist mir zu religiös, und wir sollten uns darüber im klaren sein, dass das recht auf freien sex ohne "angst" vorm kinderkriegen etwas erkämpftes ist. und so wie ich mir manche politiker und religiöse würdenträger anschaue, gibt es leute, die warten nur darauf, sowas einzuschränken. heute der zeigefinger gegenüber menschen, die trotz "unfall" kein kind kriegen wollen, sie hätten immerhin sex gehabt. morgen verlieren kliniken, die abtreibungen vornehmen, staatliche förderungen, dann werden sie ganz ins rechtliche zwielicht abgedrängt, und irgendwann sind dann die "erzfeinde" verhütungsmittel dran. etwa nur auf rezept?...

menschen aus welchen gründen auch immer (demografische entwicklung? religiöse indoktrinierung?) zu erklären, unter welchen bedingungen sie sex haben dürfen, weil ihnen sonst moralische zeigefinger in alle körperöffnungen gesteckt werden, kann keine antwort sein.
das ist so, als würde man, um mehr menschen im hinblick auf den klimawandel zum umstieg auf öffentliche verkehrsmittel zu bewegen, ihnen zwar sagen: "kauft nur weiter eure suvs!", aber einmal im monat bricht jemand in ihre wohnungen ein und raubt ihnen alle autoschlüssel. der effekt ist da, keiner kann autofahren, aber die menschen werden für blödest verkauft. genauso muss man leuten eben anreize geben, wenn man will, dass sie mehr kinder kriegen, und nicht so hinter dem rücken einfach die technischen gegebenheiten der fortpflanzung so reglementieren, dass den leuten nichts anderes mehr über bleibt, als kinder zu kriegen. obwohl sie sich natürlich "frei" entscheiden können.
 
casanis
Benutzer77547  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #250
Ich könnte nie im Leben, einem Mann ein Kind anhängen/unterjubeln. Schon alleine deswegen nicht, weil mich das schlechte Gewissen auffressen würde.

Aber ich kenne leider einen Fall aus meinem weiteren Freundeskreis.
Er hat schon längere Zeit eine Affäre. In der Beziehung lief es nicht gut und Bett so gut wie gar nichts. Sie hatten aber einen Sohn und wir vermuten, dass er sich deswegen nicht von ihr getrennt hat. Er hängt sehr an ihm.
Aber sie hatte dann doch bedenken, dass er sie verlässt (sie hat sich total gehen lassen; stark zugenommen etc.) und dann hat sie es darauf angesetzt, schwanger zu werden, obwohl er deffinitiv kein Kind mehr wollte.
Wie die Kleine (bildhübsche, total süße Maus) auf die Welt kam. Hat er sie zuerst gar nicht angegriffen. Erst nach über 2 Stunden, hat er sie das erste Mal angefasst. Er konnte es nicht (wie er selbst sagt), weil es einfach kein Wunschkind war (so wie das erste). Aber heute liebt er seine Tochter über alles.
Ca. 2 Jahre nach der Geburt der Kleinen gabs einen großen Eklat und er wollte sich von ihr trennen. Hat es aber dann doch nicht gemacht, wegen der Kinder. Er gab die Affäre auf. Aber jetzt, ein Jahr später, hat er wieder eine Affäre mit der gleichen Frau.
Noch ahnt seine Frau nichts davon, aber wahrscheinlich wird sie bald wieder draufkommen. Und er hat selbst schon gesagt: Er muss verdammt aufpassen, dass sie ihm nicht noch ein Kind anhängt. Verlassen tut er sie nicht, solange die Kinder noch so klein sind. Das weiß sie ganz genau.
Schlimm finde ich, dass jeder von der Affäre weiß und er auch darüber im Freundeskreis offen spricht.


....furchtbar. Wie kann man nur auf die aberwitzige Idee kommen, durch das Unterjubeln eines Kindes eine Beziehung zu "retten"? So ziemlich alle Beteiligten haben die Arschkarte gezogen und unternehmen auch nichts, um sie wieder loszuwerden:
Die Frau lebt mit einem Mann zusammen, der sie nicht liebt und betrügt. Der Mann lebt mit einer Frau zusammen, die er nicht liebt, wegen Kinder, die er zum Teil nicht wollte......einfach grausam. Keiner hat eigentlich irgendwas von diesem ganzen Mist.
 
Es gibt 220 weitere Beiträge im Thema "Wenn Frau dem Mann ein Kind unterjubelt...", die aktuell nicht angezeigt werden. Bitte logge Dich ein, um diese ebenfalls anzuzeigen.
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren