Wenn es für mich gut ist, ist es auch für ihn gut?

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich weiß auch nicht, ob ich es richtig verstehe - findet die Einordnung nach Typ 1 oder 2 direkt beim ersten Sex statt oder "irgendwann?" Denn bei mir war es die Erfahrung, dass es eher unbeholfen startete und dann aber doch irgendwann "Typ 1" wurde - zumindest bei häufigerem Sex und Gesprächen darüber, wer was möchte.

Vielleicht ist es jeweils auch die Frage, wie Leute erzogen sind, wie offen sie über Sex reden können und wie bereit sie auch sind, sich an bestimmte Dinge anzupassen. Für mich persönlich war es schon immer so, dass es mich beflügelt, wenn es auch ihm gefällt - und wenn ich das Gefühl habe, da wird irgendein Programm abgespult, ist bei mir zügig die Stimmung dahin. Dass es aber durchaus Leute gibt, die zufrieden sind, wenn jemand "mitmacht", kenne ich auch - zum Glück aber nicht aus eigener Erfahrung, sondern eher aus Erzählungen von Freundinnen.

Ich würde aber ansonsten Lollypoppy Lollypoppy zustimmen, dass es durchaus eine gewisse Tendenz gibt, dass mancher Mann überhaupt froh ist, Sex "zu bekommen" - und da geht es so manchem doch eher um eine rein mechanische: "Ha, zum Zug gekommen und durfte bis zum Ende weitermachen!", ohne, dass jetzt noch großartige Sonderwünsche bestehen. Vielleicht sind sie die Sorte Frau gewöhnt, die nicht sagt, was sie möchte, einfach "mitmacht" oder bei Missfallen einfach den Sex verweigert, anstatt zu sagen, was sie lieber möchte.

Da gibt es dann für mich zwei Untertypen - die, die sich freuen, wenn "mehr geht" und besseren Sex erleben wollen - und die, die sich angegriffen fühlen und so tun, als wäre man irgendwie komisch, wenn man mit "Typ 2-Sex" nicht zufrieden ist. Eine Erfahrung bei mir war dann z.B. ein Mann, der 5 Sekunden auf mir rumruckelte, dann fertig war und dann bei Gesprächen, ob man das wohl ändern könnte, behauptete, bei ihm wäre jede Frau bisher immer glücklich gewesen und wenn ich mehr wollte, wäre ich komisch - was ich schon interessant fand, da die meisten Frauen wohl nicht innerhalb von 5 Sekunden tief beglückt in die Matratze sinken. :zwinker: Ich hatte dann auch eher das Gefühl, dass er einfach mit dem zufrieden war, was er so bisher gekriegt hatte - ohne sich zu fragen, ob mehr geht.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Die Grundfrage ist, ob das Gefühl, dass man gerade guten Sex hat, bei beiden gleich ist, oder ob es für einen gut und für den anderen mies sein kann.
Rein vom körperlichen Empfinden her ist das sicherlich möglich - nicht jeder steht auf das gleiche, man hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht an denen man sich "orientiert" (statt mehr auf Reaktionen in dem Moment zu achten), man kann/will sich nicht aufeinander "eintunen" oder denkt "wenn er/sie nichts sagt, dann passt's schon"... Ob das dann "reicht", um den Sex insgesamt so unterschiedlich zu bewerten wenn's für eine Partei nicht passt, die andere aber schon, liegt vermutlich an verschiedenen Faktoren - wie "empathisch" ist man Liebesspiel, wie viel Erfahrung und Feedback(!) hat man schon gesammelt, in was für einer Situation schnackselt man da etc.pp....

Ich würde die Wahrscheinlichkeit, dass es zu so etwas kommt btw nicht am Geschlecht der Beteiligten festmachen - es gibt auch weibliche Wesen die nicht so den "empathischen Draht zu Männes Reaktionen (oder zumindest zu dem mit dem sie gerade zu Gange sind) haben"oder schlicht nicht darauf achten weil sie denken, es passt eh,...

Ergo: Japp, es gibt sicherlich Konstellationen in denen das vorkommen kann. Dass ich nicht "merke", wenn's für sie gerade nicht so dolle ist, halte ich (ausser vielleicht sie ist eine geniale Schauspielerin und legt' s drauf an) aber für recht unwahrscheinlich - ich habe da (inzwischen?) ein ziemlich gutes Gespür entwickelt, für ihre "Zeichen" und ihre Lust. Und die gehört genauso wie meine zu gutem Sex für mich.

Es kann aber gut sein, dass das in meinen jungen Jahren auch mal anders war - weniger Erfahrung, mehr "grundsätzliche" Aufgeregtheit,... Ich würde nicht drauf schwören, dass ich das damals immer "richtig" eingeschätzt hätte, trotz grundsätzlichem "Bedürfnis" nicht nur auf die eigene Lust zu achten.
 

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
Mag ja sein (wobei ich nicht sagen will, dass der Sex deswegen automatisch schlecht war. Ich konnte es ja für mich noch "richten"). Aber trotzdem... das heißt, der Mann hat ein anderes Gefühl, was gut ist?
Wie soll er wissen, wie du dich fühlst? Jeder Mensch hat andere Empfindungen (das Körpergefühl betreffend). Und warum soll es nur am Mann liegen, wenn dein Körpergefühl nicht zu seinem passt?
Vielleicht fand er es ja gut so, gerade weil es so war, wie es war. Und nicht weil er es nicht besser wusste (oder mit weniger zufrieden ist). Mich nervt es manchmal schon, wie konsensfähig die Meinung ist, Männer seien beim Sex eh nicht anspruchsvoll, geben sich schnell zufrieden und wollten halt nur f....
[doublepost=1480966019,1480965476][/doublepost]Im Übrigen ganz schlimm wie (diesmal von euch Frauen) Männerkategorien gebildet werden, Typ 1, Typ 2, Untertypen, sie rein funktional beurteilt und generell unterstellt " die sind doch eh dauergeil und untervögelt und freuen sich über jedes Loch", deshalb ihre miese Performance. Aber immerhin: selbst die Dümmsten lernen es manchmal mit den Jahren...
Kriege gerade das große Kotzen, sorry.:argh:
 
N

Benutzer

Gast
Kriege gerade das große Kotzen, sorry.:argh:

Dabei musst du das doch gar nicht. Es handelt sich nicht um Männerkategorien sondern um Geschlechtsaktbewertungskategorien.
Geschlechtsakt Typ 1: Alles super
Geschlechtsakt Typ 2: Da ginge mehr, an der Anatomie liegst jedenfalls nicht.

Wenn ich sage: "Es gibt Mahlzeiten die sind einfach perfekt und andere lassen sich durch ein bisschen Wein verbessern" sagt das nicht viel über den Koch, oder?
 

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Auch bei Affären/ ONS sollte ein Mindestmaß an Kommunikation vorhanden sein, genauso wie Aktvitäten von beiden Seiten. Nach der Meinung: "Hauptsache das Ding rein in die Frau und Feuer frei," bringt Sex nur sehr wenig. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten, wo meine Ex bevorzugt mich alle Arbeit hat machen lassen und ansonsten nur da lag. Das Ziel der Ejakulation in ihr war auch Erreicht, aber erfüllend war das nicht.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Wie soll er wissen, wie du dich fühlst? Jeder Mensch hat andere Empfindungen (das Körpergefühl betreffend). Und warum soll es nur am Mann liegen, wenn dein Körpergefühl nicht zu seinem passt?

Ich gebe zu, dass ich mir schwer tu, das zu beschreiben, was ich meine, aber ich glaube trotzdem, du missverstehst mich grad total.

Vielleicht fand er es ja gut so, gerade weil es so war, wie es war. Und nicht weil er es nicht besser wusste (oder mit weniger zufrieden ist). Mich nervt es manchmal schon, wie konsensfähig die Meinung ist, Männer seien beim Sex eh nicht anspruchsvoll, geben sich schnell zufrieden und wollten halt nur f....

Das habe ich im Übrigen gar nicht geschrieben. Und das kam als erstes hier von einem Mann, wenn's mich nicht ganz täuscht.

Im Übrigen ganz schlimm wie (diesmal von euch Frauen) Männerkategorien gebildet werden, Typ 1, Typ 2, Untertypen, sie rein funktional beurteilt und generell unterstellt " die sind doch eh dauergeil und untervögelt und freuen sich über jedes Loch", deshalb ihre miese Performance. Aber immerhin: selbst die Dümmsten lernen es manchmal mit den Jahren...
Kriege gerade das große Kotzen, sorry.:argh:

Wie gesagt, hab ich gar nicht geschrieben. Ich versteh gar nicht, warum du dich so angegriffen fühlst. Mein Einstiegsposting ist komplett wertneutral.
 
N

Benutzer

Gast
Und irgendwo steckt da irgendwie ja noch die Frage drin: Kann eine geteilte körperliche Berührung sich für zwei Menschen unterschiedlich gut anfühlen.

Und: Ähh. Ja. Klar. Was für eine Frage? :what:

Ich bin auch schon mal jemanden auf den Fuß getreten und es hat mir gar nicht weh getan! :tentakel:
 

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
Dabei musst du das doch gar nicht. Es handelt sich nicht um Männerkategorien sondern um Geschlechtsaktbewertungskategorien.
Geschlechtsakt Typ 1: Alles super
Geschlechtsakt Typ 2: Da ginge mehr, an der Anatomie liegst jedenfalls nicht.

Wenn ich sage: "Es gibt Mahlzeiten die sind einfach perfekt und andere lassen sich durch ein bisschen Wein verbessern" sagt das nicht viel über den Koch, oder?
Nee, so habe ich das ganz und gar nicht verstanden. Es geht hier um Männer, die es können oder nicht können. Es IST sehr abwertend wie bspw. Dreizehn über die Kategorien redet. Oder Lollypoppy. Hast du wirklich so ein Männerbild? (Schwanz versenkt...Minimalziel erreicht)?

Typ 2 waren tendenziell eher "normale" Männer.
sic! Will jetzt nicht den Thread-Killer machen (dafür sind andere prädestiniert), aber hier und an anderer Stelle ist schon sehr deutlich raus zu lesen, dass, wenn es der Frau nicht gefällt, natürlich der unfähige "Normalo"-Mann schuld ist.
Dass tendenziell sogar eher Frauen durch ihre Untätigkeit und ihr sich Bedienenlassen zum Misslingen eines GV betragen - gerade wenn der Mann jetzt nicht der durch hunderte Liebschaften gestählte Stecher ist, könnte man ja auch zum Thema machen...Und würde zu heftigem Widerspruch herausfordern.

Kurzum: über Frauenkategorien dürfte hier SO nicht diskutiert werden.

Da werde ich schon mal emotional und muss (verbal) Dampf ablassen...

Ansonsten: peace!
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Georgieboy Georgieboy , irgendwie müssen wir doch aber auch über Sex reden können, um ihn besser zu machen, oder nicht? Und dann muss man eben auch über Sex reden, der nicht so gut war, und dann überlegen, warum das so war.

Btw. meinte ich mit Typ 1 und 2 tatsächlich Geschlechtsakte. Die Zuordnung, welcher Mann bei welchem Sex dabei war, beruht bei mir auf meinen Erfahrungen, und ist auch Teil der Fragestellung, keine Generalisierung.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ach weißt du, Georgieboy Georgieboy , mich verunsichert es durchaus, wenn ich einen Mann anfasse und er nicht so reagiert wie ich es von anderen Männern gewohnt bin.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Und irgendwo steckt da irgendwie ja noch die Frage drin: Kann eine geteilte körperliche Berührung sich für zwei Menschen unterschiedlich gut anfühlen.

Es ist eine sehr spezifische körperliche Berührung. Ein schlauchartiges Teil trifft auf ein langes Teil. Ideal für mich (!) ist, wenn das schlauchartige Teil möglichst viel vom langen Teil spürt, d.h. an möglichst vielen Stellen die Reibung passiert (idealerweise an der ganzen Schlauchwand), also kein "um die Ecke"-vögeln, an den Seitenwänden anstoßen, etc. Das kann zeitweise reizvoll sein (z.b. bei G-Punkt-Stimulation, aber ehrlich gesagt, für mich eher weniger), aber defaultmäßig will ich möglichst eine durchgehende Reibung spüren (=Gefühl des Ausgefülltseins), und nicht nur den Eichelkopf drinnen irgendwo "rumstochern" spüren.

Und ich hätte eben gedacht, dass Männer das umgekehrte Gefühl des Ausgefülltseins (also das Ausfüllen?) genauso toll finden wie ich das Ausgefülltsein, und dass sie sich deswegen darum bemühen. Aber vielleicht ist das wirklich Geschmacksache.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Auch bei Affären/ ONS sollte ein Mindestmaß an Kommunikation vorhanden sein, genauso wie Aktvitäten von beiden Seiten. Nach der Meinung: "Hauptsache das Ding rein in die Frau und Feuer frei," bringt Sex nur sehr wenig. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten, wo meine Ex bevorzugt mich alle Arbeit hat machen lassen und ansonsten nur da lag. Das Ziel der Ejakulation in ihr war auch Erreicht, aber erfüllend war das nicht.
Ich glaube grade bei Affären und ONS ist sowiso mehr Offenheit über Wünsche und Vorlieben und die Kommunikation darüber vorhanden. Eben weil man da ja schon dreimal nicht Abstriche Nacken muss oder Kompromisse , bei reinen Sexdingen (ok beim ONS ist es egal) muss ja ein 100% Match an sexuellen Vorlieben da sein UND noch Potential nach oben.
Alles andere halte ich für Zeitverschwendung beider Menschen. Das muss man dann auch direkt und unverblümt sagen.

Sobald Liebe im Spiel ist, ist die Lage gleich anders, da will man den ganzen Menschen und man will vor allen Dingen zurückgeblieben werden.
Da sind Kompromisse und auch Lügen, um nicht zu verletzen, vorprogrammiert.:zwinker:


Georgieboy Georgieboy
Das ist nicht mein generelles Männerbild und ich würde jetzt nicht sagen das das abwertend ist. Es ist eine legitime Form an Sex zu kommen. Für viele (nicht für alle) ist irgendein Sex tatsächlich erstmal besser als kein Sex, sie nehmen ihn zumindest als Beifang mit.
Das erlebt man gerade bei gezielten Sexgesuchen von Männern (im Netz) oft mit und viele Männer sagen das auch frei raus.
"Die war jetzt keine Offenbarung , aber naja, es war nett, im Rahmen ihrer Möglichkeiten recht geil"
Und nett ist nun mal die kleine Schwester von Scheiße.

Ich versuche dann immer die Männer wachzurütteln und von dieser Phlegmatik wegzubringen und sie zu ermutigen an ihren Wünschen drann zu bleiben und eben nicht so früh einzuknicken.:zwinker:


Frauen würde ich auch nicht immer die idealistischste Motivation beim Sex unterstellen:zwinker::grin: und ehrlicher sind sie auch nicht zwingen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
Georgieboy Georgieboy , irgendwie müssen wir doch aber auch über Sex reden können, um ihn besser zu machen, oder nicht? Und dann muss man eben auch über Sex reden, der nicht so gut war, und dann überlegen, warum das so war.

Btw. meinte ich mit Typ 1 und 2 tatsächlich Geschlechtsakte. Die Zuordnung, welcher Mann bei welchem Sex dabei war, beruht bei mir auf meinen Erfahrungen, und ist auch Teil der Fragestellung, keine Generalisierung.
Reden ist ja auch okay. Auch Handeln, wenn es nicht so optimal ist wie es sein könnte. Wie ich anfangs schon schrieb, denke ich schon, dass zwei Menschen (zumal Mann und Frau mit unterschiedlicher geschlechtlicher Ausstattung) die Dinge unterschiedlich empfinden können. Doch du wertest das sogleich, als wäre der Penis eine Art Antenne mit der man(n) erspüren kann wie es sich für die Frau anfühlt. Und die Deppen (sorry, ich polarisiere hier absichtlich), die das nicht spüren können, sind die schlechten Liebhaber?
Ich meine, die Frau muss da auch was für tun...und meist noch nicht mal besonders viel, um Winkel etc. zu korrigieren.
Warum also diese Schwarz/Weiß-Malerei mit den Kategorien?

(Puh, so langsam verraucht der Dampf wieder...) :zwinker:
[doublepost=1480968657,1480967890][/doublepost]Btw. Mag ich auch ein möglichst umfassendes Umschließen des Penis lieber als eine nur partielle Reibung, z.B. an der Spitze.
Aber reden, liebevoll korrigieren ist sinnvoll. Umgekehrt habe ich es bspw. noch bei keiner Frau erlebt, dass sie den Handjob ohne "Hilfestellung" sofort so hinbekam, dass ich es angenehm empfand. Einmal den richtigen Kniff gezeigt, wurde aus Kategorie 2-Frau alsbald eine 1. :grin:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Reden ist ja auch okay. Auch Handeln, wenn es nicht so optimal ist wie es sein könnte. Wie ich anfangs schon schrieb, denke ich schon, dass zwei Menschen (zumal Mann und Frau mit unterschiedlicher geschlechtlicher Ausstattung) die Dinge unterschiedlich empfinden können. Doch du wertest das sogleich, als wäre der Penis eine Art Antenne mit der man(n) erspüren kann wie es sich für die Frau anfühlt. Und die Deppen (sorry, ich polarisiere hier absichtlich), die das nicht spüren können, sind die schlechten Liebhaber?
Ich meine, die Frau muss da auch was für tun...und meist noch nicht mal besonders viel, um Winkel etc. zu korrigieren.
Warum also diese Schwarz/Weiß-Malerei mit den Kategorien?

(Puh, so langsam verraucht der Dampf wieder...) :zwinker:
[doublepost=1480968657,1480967890][/doublepost]Btw. Mag ich auch ein möglichst umfassendes Umschließen des Penis lieber als eine nur partielle Reibung, z.B. an der Spitze.
Aber reden, liebevoll korrigieren ist sinnvoll. Umgekehrt habe ich es bspw. noch bei keiner Frau erlebt, dass sie den Handjob ohne "Hilfestellung" sofort so hinbekam, dass ich es angenehm empfand. Einmal den richtigen Kniff gezeigt, wurde aus Kategorie 2-Frau alsbald eine 1. :grin:

Dieser Thread handelt aber nicht darum, wie man die Kommunikation beim Sex verbessert oder wie die Frau aktiver werden kann. Ich wusste zu Beginn selbst nicht so genau, wie ich die Beobachtung, die ich gemacht habe, gut verbalisieren kann und was ich eigentlich meine. Manchmal brauch ich halt ein bisschen länger.

Und zum subjektivem Gefühl: Vielleicht ist es für viele Männer ja auch wirklich schöner, irgendwo anzustoßen, als am Schaft die Reibung zu spüren (ist ja auch nicht abwegig, dort sind ja die meisten Nervenenden). Das wäre doch zumindest schon mal eine Erkenntnis, an die ich am Anfang des Threads noch nicht gedacht habe.
 

Benutzer161456 

Meistens hier zu finden
Ich weiss nicht ob ich Typ 1 oder 2 bin.

Aber wenn ich merke, dass was nicht stimmt, zB. die Mimik von ihr nicht dem dem entspricht was ich erwarten würde, oder ich in ihr etwas ungewohnt anstoße,
Sie nicht gewohnt stöhnt oder was anderes,

Dann veränder ich mich oder frage auch mal nach.
Anders rum würde ich aber auch erwarten, dass sie mir entsprechendes mitteilt, wenns irgendwo zwickt.

Finde, dass der Schlüssel dann schon passen sollte, und daran kann man miteinander schon im wahrsten Wortsinne feilen.

Weiß nicht wie es bei anderen Männern so ist, aber ich versuche es meiner Partnerin so komfortabel oder geschmeidig zu machen bis sie die Kurve bekommt.
Ich halte mich mit meinen Bedürfnissen auch im Zweifelsfalle mal zurück, dann ich kann mein Kommen gerne solange zurückhalten, bis sie so weit ist und kommen möchte.

Ist es dass was du mit Schloss und Schlüssel meinst?
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ist es dass was du mit Schloss und Schlüssel meinst?

Ich hab das in den letzten zwei Postings ein bisschen mehr ausgeführt. Vielleicht suchen manche Männer einfach eine andere Form der Stimulation bei der Penetration als ich sie gerne hätte.
 

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Ich weiss nicht ob ich Typ 1 oder 2 bin.

Aber wenn ich merke, dass was nicht stimmt, zB. die Mimik von ihr nicht dem dem entspricht was ich erwarten würde, oder ich in ihr etwas ungewohnt anstoße,
Sie nicht gewohnt stöhnt oder was anderes,

Dann veränder ich mich oder frage auch mal nach.
Anders rum würde ich aber auch erwarten, dass sie mir entsprechendes mitteilt, wenns irgendwo zwickt.

Finde, dass der Schlüssel dann schon passen sollte, und daran kann man miteinander schon im wahrsten Wortsinne feilen.

Weiß nicht wie es bei anderen Männern so ist, aber ich versuche es meiner Partnerin so komfortabel oder geschmeidig zu machen bis sie die Kurve bekommt.
Ich halte mich mit meinen Bedürfnissen auch im Zweifelsfalle mal zurück, dann ich kann mein Kommen gerne solange zurückhalten, bis sie so weit ist und kommen möchte.

Ist es dass was du mit Schloss und Schlüssel meinst?

Das sind wir auf der selben Wellenlänge.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Doch du wertest das sogleich, als wäre der Penis eine Art Antenne mit der man(n) erspüren kann wie es sich für die Frau anfühlt.
So verstehe ich Lotusknospe Lotusknospe aber nicht. Der Mann soll nicht mit seinem Penis erraten, was sie jetzt wie und wo gerne hätte. Wie soll er auch spüren, ob sie jetzt lieber ins rechte Ohrläppchen gebissen oder in den linken Nippel gekniffen werden möchte? Es geht nicht um die "Gesamtperformance" beim Sex und wie empathisch oder kreativ man auf den anderen reagiert -- so wie ich das jetzt verstehe -- sondern darum, ob die reine Penetration sich für die Frau nicht so toll (weil falscher Winkel, nicht richtig drin etc.) anfühlen kann, während der Mann genau denselben Moment als geil oder zumindest "nicht verbesserungswürdig" empfindet.

Das ist insofern ja was anderes als in @NovemberMoewes Beispiel mit dem "Auf den Fuß treten", weil die körperliche Berührung zwar auch komplementär ist, aber bei beiden das gleiche (oder ein ähnliches) Gefühl erzeugen soll.
Oder stifte ich jetzt noch mehr Verwirrung? :grin:
 

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
Das ist insofern ja was anderes als in @NovemberMoewes Beispiel mit dem "Auf den Fuß treten", weil die körperliche Berührung zwar auch komplementär ist, aber bei beiden das gleiche (oder ein ähnliches) Gefühl erzeugen soll.
Manchmal versuche ich schon, mir vorzustellen wie sich dasselbe bei der Frau anfühlt.
Ich glaube, es ist gar nicht so verschieden: als ob der Penis (nach) innen gebaut wäre. Oder für Frauen: einfach vorstellen, das Gefühl findet nicht am/im Unterleib statt, sondern außerhalb.
After all: es sind die gleichen Grundbausteine, aus denen Klit und Penis gemacht sind...
 
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