Welche Verpflichtungen?

Ist der Satz mit den Verpflichtungen einfach nur blöd?

  • w: ja

    Stimmen: 6 20,7%
  • w: nein

    Stimmen: 13 44,8%
  • m: ja

    Stimmen: 8 27,6%
  • m: nein

    Stimmen: 2 6,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    29

Benutzer113076 

Verbringt hier viel Zeit
Ich lese es andauernd im Forum, dass man als Single keinerlei Verpflichtungen hat, die man hätte, wenn man in einer Beziehung wäre.
Da frage ich mich welche Verpflichtungen das sind? Sich ab und zu zu treffen kann man doch nicht als Verpflichtung sehen, da man das doch gerne macht?

Ansonsten fällt mir nichts ein.
 

Benutzer121749  (31)

Benutzer gesperrt
in einer beziehung wärs wünschenswert, wenn ich meinem partner sage wohin ich gehe, mit wem und was ich mache. ich muss mich teilweise anpassen und rücksichtnehmen. als single bin ich ALLEINE, ich kann alleine entscheiden, was ich mache und muss das vorher mit niemanden abklären - diese punkte und noch einige andere sind - meiner meinung nach - mit "verpflichtung" gemacht, wenn man den satz "als single habe ich keine verpflichtungen" sagt.
 
S

Benutzer

Gast
in einer beziehung wärs wünschenswert, wenn ich meinem partner sage wohin ich gehe, mit wem und was ich mache. ich muss mich teilweise anpassen und rücksichtnehmen. als single bin ich ALLEINE, ich kann alleine entscheiden, was ich mache und muss das vorher mit niemanden abklären - diese punkte und noch einige andere sind - meiner meinung nach - mit "verpflichtung" gemacht, wenn man den satz "als single habe ich keine verpflichtungen" sagt.

Ja genau, sehe ich auch so. Nur dass ich das nicht als Verpflichtung ansehe, sondern entweder gerne mache oder als neutral empfinde.
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Für mich ist "sich ab und zu treffen" auch noch lange keine Beziehung. :hmm:

"Verpflichtungen" ist höchstens insofern ein unpassendes Wort, als dass man diese Beziehung und damit auch die "Verpflichtungen" ja freiwillig eingegangen ist. Aber als Arbeitnehmer hat man einen Beruf auch freiwillig ergriffen und hält sich anschließend an gewisse Regeln.
Von daher sehe ich das nicht so eng.

Für mich ist in einer Beziehung zum Beispiel Treue eine Verpflichtung. Ich bin aus freien Stücken treu und erwarte dasselbe auch von meinem Partner - wird dieser Pflicht nicht nachgekommen, endet der Beziehungsvertrag, um es mal ganz trocken auszudrücken. :zwinker:
Zudem fühle ich mich auch "verpflichtet", für meinen Partner da zu sein, ihm beizustehen und ihn zu unterstützen. Und außerdem in gewissen Situationen Rücksicht auf ihn zu nehmen und nicht im Alleingang zu handeln. Das muss ja überhaupt nicht heißen, dass man es nicht auch gern tut.

Dass etwas für mich "Verpflichtung" ist, bedeutet in diesem Fall wohl einfach, dass es für mich selbstverständlich dazu gehört, sowohl meiner- als auch seinerseits. Ist also insofern bloß Wortklauberei.
 
R

Benutzer

Gast
Eine Beziehung zu haben, heißt doch nicht nur, sich ab und zu zu treffen. :ratlos:

In einer Beziehung kümmert man sich um den anderen, teilt Sorgen und Ängste, plant gemeinsam, denkt oftmals im "Wir" statt im "Ich", ist gedanklich einfach an eine andere Person gebunden.
Flirts können nicht so gedankenlos geführt werden wie als Single, man sollte treu sein.
Man sollte loyal dem Partner gegenüber sein.

Das sind für mich durchaus Verpflichtungen, die ich aber gerne eingehe, wenn ich jemanden liebe.
 

Benutzer54534 

Meistens hier zu finden
Als Single hast du keine Verpflichtungen wie in einer Beziehung. Du brauchst keine Rücksicht auf den Anderen nehmen, hast keinen Stress, keine Streitereien, musst nichts teilen, nichts mitteilen, usw.

Wenn man sich nur ab und zu mal trifft, dann ist das vlt. ne Sexbeziehung oder halt eine Affäre aber mehr auch nicht. Jedem so wie er es mag.
 

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
In einer (ernsten) Beziehung ist man eben in einer gewissen Weise gebunden. Du musst Kompromisse eingehen, auf Manches verzichten, du hast auf einmal zwei Familien statt nur eine (je nach dem wie eingebunden man bzw. der Partner ist, gibt's doppelt so viele Familienfeiern und Geburtstage), ... Auch die Zukunftsplanung ist nicht mehr ganz so "frei" wie als Single: für den Beruf umziehen, am andere Ende Deutschlands studieren, ein Auslandsjahr machen - das geht alles, ist aber viel schwerer durchzuziehen.

Das kommt natürlich auch darauf an, wie man eine Beziehung gestaltet. Bei mir ist es so: wenn Beziehung, dann richtig. Solche eher lockeren Verbindungen sind gar nichts für mich.

Natürlich macht man die oben genannten Dinge gerne und oft ganz automatisch. Aber ich kann den Gedanken "Jetzt lieber nicht verlieben!" oder "Besser ich treffe meinen Lebenspartner erst in zwei Jahren." trotzdem gut nachvollziehen. Ich hätte es - theoretisch gedacht - auch besser gefunden, mit Anfang 20 noch ungebunden zu sein, aber andererseits würde ich meinen Mann niemals, niemals hergeben wollen.
 

Benutzer113076 

Verbringt hier viel Zeit
Deine Frage passt irgentwie nicht ganz zu deiner Umfrage, Zorry
Doch das passt, weil ich die Sinnlosigkeit der Formulierung hinterfragen will.

in einer beziehung wärs wünschenswert, wenn ich meinem partner sage wohin ich gehe, mit wem und was ich mache.
Eine Beziehung ist doch kein Knastauffenthalt auf Bewährung, in einer Beziehung muss man dem "Bewährungshelfer" nicht sagen wann man wo ist. Ist natürlich nett zu sagen "gestern war ich mit einer Freundin in Cafe XY und stell dir vor dort ist das und das passiert...." aber man kann es auch ebenso bleiben lassen, wenn nichts besonderes erwähnenswertes los war und es dabei eben nichts zu erwähnen gibt. Also erzählen gerne, aber nur wenn es irgendwie von Belang ist.

ich muss mich teilweise anpassen und rücksichtnehmen. als single bin ich ALLEINE, ich kann alleine entscheiden, was ich mache und muss das vorher mit niemanden abklären
Nenn doch mal Beispiele für Dinge, die du vorher abklären müsstest. Mir fallen keine ein.

Für mich ist "sich ab und zu treffen" auch noch lange keine Beziehung. :hmm:
Es geht auch nicht um "1x alle paar Monate sehen" sondern (wenn man nah beieinander wohnt) schon mindestens 1x die Woche.

Für mich ist in einer Beziehung zum Beispiel Treue eine Verpflichtung. Ich bin aus freien Stücken treu und erwarte dasselbe auch von meinem Partner - wird dieser Pflicht nicht nachgekommen, endet der Beziehungsvertrag, um es mal ganz trocken auszudrücken. :zwinker:
Gut das würde bei mir wegfallen, keiner ist verpflichtet mir treu sein zu müssen.

Zudem fühle ich mich auch "verpflichtet", für meinen Partner da zu sein, ihm beizustehen und ihn zu unterstützen. Und außerdem in gewissen Situationen Rücksicht auf ihn zu nehmen und nicht im Alleingang zu handeln. Das muss ja überhaupt nicht heißen, dass man es nicht auch gern tut.
Aber auch das ist keine Verpflichtung. Wenn es mir selber in dem Moment schlecht geht und der Partner dann auch noch mit seinen Problemen ankommt ist es absolut legitim ein Veto einzureichen und sich nur um seine eigenen Dinge zu kümmern. Erst wenn wieder Luft ist kann man wieder helfen und hilft dann auch gerne - aber ohne eine Verpflichtung dahinter!

Eine Beziehung zu haben, heißt doch nicht nur, sich ab und zu zu treffen. :ratlos:
Ist schon klar, dass Verliebtheit oder Liebe dazugehören sollte aber das hätte mit dem Thema nichts zu tun.

Als Single hast du keine Verpflichtungen wie in einer Beziehung. Du brauchst keine Rücksicht auf den Anderen nehmen, hast keinen Stress, keine Streitereien, musst nichts teilen, nichts mitteilen, usw.
In welchen Situationen sollte man denn noch Rücksicht nehmen? Mir fällt nichts ein.
Stress und Streitereien gehören für mich nicht in eine Beziehung. Teilen muss ich auch nichts wesentliches :what:

Wenn man sich nur ab und zu mal trifft, dann ist das vlt. ne Sexbeziehung oder halt eine Affäre aber mehr auch nicht. Jedem so wie er es mag.
Nein das ist eine Beziehung, wie oben schon gesagt, wenn man nah beieinander wohnt mind. 1x die Woche + "Ist schon klar, dass Verliebtheit oder Liebe dazugehören sollte aber das hätte mit dem Thema nichts zu tun."

Du musst Kompromisse eingehen, auf Manches verzichten[...]
Beispiele bitte!

[...]du hast auf einmal zwei Familien statt nur eine (je nach dem wie eingebunden man bzw. der Partner ist, gibt's doppelt so viele Familienfeiern und Geburtstage), ... Auch die Zukunftsplanung ist nicht mehr ganz so "frei" wie als Single: für den Beruf umziehen, am andere Ende Deutschlands studieren, ein Auslandsjahr machen - das geht alles, ist aber viel schwerer durchzuziehen.
Am anderen Ende Deutschlands arbeiten würde man doch schon freiwillig nicht, einfach weil man verliebt ist, das ist keine Verpflichtung. Das mit den Familienfeiern ist auch nicht verpflichtend, wenn einer nicht mit will muss er nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer42813 

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Da frage ich mich welche Verpflichtungen das sind? Sich ab und zu zu treffen kann man doch nicht als Verpflichtung sehen, da man das doch gerne macht?

- Schwiegereltern treffen.
- Nett zu seinen Freunden sein, auch wenn man sie vielleicht gar nicht mag.
- Hausputz für zwei machen (ja, für manche heißt Beziehung tatsächlich auch "zusammenziehen")
- Wochenende vorher verplanen, weil man sich aneinander mit der Planung anpassen muss --> Weniger Möglihckeit zu Spontanität.
- Bei jeder Unterhaltung mit einem attraktivem Exemplar des anderen Geschlechtes im Hinterkopf behalten: "Ich muss aufpassen, dass er sich keine Hoffnungen macht." --> Teilweise Verlust von Unbefangenheit.
- finanzielle Verpflichtungen (nicht in den ersten paar Monaten, aber kann durchaus ebenfalls kommen).

Nenn doch mal Beispiele für Dinge, die du vorher abklären müsstest. Mir fallen keine ein.

- Jede Verabredung erfordert zumindest ein "Bescheid sagen" und ein "Abklären, ob wir da nicht stattdessen was für uns machen".

Aber auch das ist keine Verpflichtung. Wenn es mir selber in dem Moment schlecht geht und der Partner dann auch noch mit seinen Problemen ankommt ist es absolut legitim ein Veto einzureichen und sich nur um seine eigenen Dinge zu kümmern. Erst wenn wieder Luft ist kann man wieder helfen und hilft dann auch gerne - aber ohne eine Verpflichtung dahinter!

- Das ist eine Geschmacksfrage... würde ich nie tun. Auch nicht bei Freunden. Ich habe es deswegen nicht als "beziehungstypische Verpflichtung" genannt, weil es eben was ist, was auch für Freunde gilt. Aber für mich gilt sehr wohl die Verpflichtung, meine eigenen Sorgen hintenan zu stellen, wenn es ihm mies geht. Und ich gehe davon aus, dass ein Partner sich mir gegenüber umgekehrt auch so verhält. Tut er ja auch, genau wie ich.

***

Abschließend: Ich finde es auch nicht schlimm, Verpflichtungen einem Menschen gegenüber zu haben, den ich liebe und zu wissen, dass er auch mir gegenüber Verpflichtungen hat. Das einzige, was daran doof wäre, wären zwei mögliche Gründe:

- Die Liebe lässt nach, wodurch die mit der Beziehung verbundenen Verpflichtungen auf einmal kein Preis mehr sind, den ich gerne zahle, sondern zu einer Belastung werden.

- Ich erfülle meine Verpflichtungen, er erfüllt sie dauerhaft nicht, so dass ein Ungleichgewicht entsteht, was Frustration in mir auslöst.

In diesen beiden Fällen wäre ein Single-Dasein tatsächlich eine Befreiung von Verpflichtungen, die man aus genau diesen Gründen nicht mehr tragen mag. War bei mir auch schon mehr als einmal so.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer111070 

Team-Alumni
Gut das würde bei mir wegfallen, keiner ist verpflichtet mir treu sein zu müssen.

Okay, aber es gibt doch mit Sicherheit auch für dich irgendwelche "No-gos" in einer Beziehung. Und ein Partner wird doch im Normalfall davon wissen und sich somit mit dem Eingehen der Beziehung gewissermaßen dazu verpflichten, deine Grenzen einzuhalten, wenn er möchte, dass die Beziehung bestehen bleibt.

Aber auch das ist keine Verpflichtung. Wenn es mir selber in dem Moment schlecht geht und der Partner dann auch noch mit seinen Problemen ankommt ist es absolut legitim ein Veto einzureichen und sich nur um seine eigenen Dinge zu kümmern. Erst wenn wieder Luft ist kann man wieder helfen und hilft dann auch gerne - aber ohne eine Verpflichtung dahinter!


Ich persönlich fühle mich durchaus "verpflichtet".
Auch wenn es mir nicht gut geht, so hege ich doch Gefühle für meinen Partner und fühle mich demnachzufolge selbst schlechter, wenn er Probleme hat. Also versuche ich ihm auch unabhängig von meinem eigenen momentanen Gemütszustand zu helfen, bei Erfolg geht es mir dann ja auch gleich besser und mir fällt es anschließend leichter, mich um meine eigenen Probleme zu kümmern, oder aber er hilft mir im Gegenzug, je nachdem, worum es sich handelt. Und vice versa natürlich.
 

Benutzer115483 

Öfter im Forum
ich sehe das in etwa so wie shiny flame.

das wort "verpflichtung" an sich ist hier manchmal nicht exakt zutreffend, sonder es geht auch um kompromisse, die man eingeht, um ein zusammenleben zu gestalten.

ein alltagsbeispiel wäre hier, dass man den abend gerne gemeinsam verbringen möchte - der eine lieber zu hause und der andere auf ner party.
weiteres alltagsbeispiel: bald ist weihnachten. wo wird wann gefeiert? wie ist die jeweilige familientradition? lässt sich das miteinander vereinbaren, sodass jeder auf seine kosten kommt?

all diese situationen gibt es als single nicht. man macht einfach was man möchte und muss keine rücksicht auf jemanden nehmen.

und eine beziehung beudetet für mich schon, eine verpflichtung einzugehen. nämlich mit ihm gemeinsam mein leben zu leben. und das bedeutet für mich nicht so wie du es beschreibst, dass ich mein ding durchziehe und entweder er passt sich an oder lässt es halt bleiben.
 

Benutzer36171 

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Du willst eine Party mit Freunden feiern, aber dein Partner ist krank, also bleibt's du bei ihm. Dein Partner möchte gerne, dass du zu einem Familienessen mitkommst, auf das du gar keine Lust hast. Du möchtest im Urlaub gerne zelten in Italien, dein Partner hat mehr Lust auf ein Hotel in Paris. Du triffst spontan eine Freundin, die dich zu ihr nach Hause einlädt, dann musst du aber deinem Partner noch Bescheid sagen, sonst wundert er sich, wo du bleibst. Ihr seid gemeinsam auf einer Party, du willst noch feiern, dein Partner will nach Hause und ihr seid mit demselben Wagen da ...

Das sind für mich Dinge, die eben zu einer Beziehung dazu gehören, die ich insgesamt nicht als negativ betrachte, die mich aber im Augenblick schon einmal gewaltig nerven können. Da die Beziehung mir aber auch sehr viel gibt, stört mich das nicht. Jemand, dem eine Beziehung nicht so viel gibt (oder der es sich gerade nicht vorstellen kann, weil er ein sehr glückliches Singleleben führt), sieht diese Punkte natürlich deutlich negativer. Ich denke, dass v.a. von letzteren dieser Spruch mit den Verpflichtungen geäußert wird.

Am anderen Ende Deutschlands arbeiten würde man doch schon freiwillig nicht, einfach weil man verliebt ist, das ist keine Verpflichtung. Das mit den Familienfeiern ist auch nicht verpflichtend, wenn einer nicht mit will muss er nicht.
So leicht ist es für viele aber nicht. :zwinker: Vielleicht tickst du ja anders, aber ich gehe oft auf Familienfeiern mit, auf die ich keine Lust habe, um meinem Mann eine Freude zu machen. Einfach, weil ich weiß, dass es ihm wichtig ist.

Natürlich käme es für viele nicht mehr in Frage, weit weg zu ziehen, sobald man verliebt ist. Aber man kann sich ja trotzdem vorstellen, was man gemacht hätte, wäre man eben nicht gebunden. Ich für mich kann definitiv sagen, dass mein Leben ohne diese Beziehung etwas anders verlaufen wäre, als mit ihr. Ich hätte zum Beispiel noch mehr Zeit im Ausland verbracht und vielleicht sogar einen Master im Ausland gemacht. Das ist mir jetzt zwar nicht mehr so wichtig, aber ein bisschen "hinterhertrauern" tue ich dem Ganzen dennoch. Daher kann ich verstehen, dass man sich zu manchen Zeiten im Leben denkt "Jetzt lieber noch keine Beziehung führen!" (in Wirklichkeit kann man das natürlich nicht so genau planen, aber man kann sich natürlich gegenüber potentiellen Partnern emotional verschließen).

Noch ein Beispiel: Meine meine finanzielle Situation sieht mit dieser Beziehung ganz anders aus, da wir zusammen gezogen sind, bevor wir beide Geld verdienten. Zuvor habe ich zuhause gewohnt und wäre wohl zumindest bis zum Bachelorabschluss dort geblieben. Aber für ihn, denn ihm war das zusammen ziehen zu diesem Zeitpunkt deutlich wichtiger als mir, habe ich es schließlich doch gemacht (und diese Entscheidung bald für sehr gut befunden).

Ich bereue all das nicht im Mindesten. Ich bin sehr glücklich und habe einen tollen Mann, der nur nichts zu ersetzen ist. :smile: Aber bevor ich die Beziehung eingegangen bin, habe ich mir schon überlegt, ob ich mich jetzt mit 18 und fast mit dem Abitur fertig wirklich binden will. Denn, wie gesagt, ich kenne mich, ich führe Beziehung entweder ganz (d.h. sehr "nah") oder gar nicht.

Ich glaube, dass u.a. das mit den "Verpflichtungen" gemeint ist, auch wenn das Wort hier nicht so richtig passt. Es bezieht sich darauf, dass da noch jemand im Leben ist, auf den man besonders Rücksicht nehmen muss, den man besonders in seine Pläne miteinbezieht und an den man emotional so stark gebunden ist, dass man auch mal die ein oder andere Gelegenheit in den Wind schlägt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer56469  (36)

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Ich persönlich finde das Wort "Verpflichtung" in einer Beziehung total fehl am Platz. Wo bitte hat man denn eine Verpflichtung? :ratlos: Die Dinge die bis jetzt genannt wurden sind für mich zb selbstverständlich. Dh wenn ich was mit einer Freundin machen möchte (Kino, was trinken) machen wir uns einen Tag aus wo es am besten passt (auch für meinen Partner dass auch er ev. was machen kann), melde mich dazwischen kurz einmal aber das mache ich von mir aus da bittet mich keiner drum.
Treue ist für mich keine Pflicht sondern Selbstverständlichkeit!
Thema Schwiegereltern treffen da kommts drauf an ob man ein Familienmensch ist oder nicht. Wenn man keiner ist der Partner aber möchte dass man mitgeht wird man es vielleicht als seine Pflicht ansehen. Wenn man ein Familienmensch ist dann geht man doch gerne mit zu den Schwigis, isst bei denen hat Spaß macht Ausflüge. Oder so wie es bei meinen ist dass man im Sommer auf der Baustelle hilft, das mache ich nicht weil es meine Pflicht als Schwiegertochter ist sondern ich mache es gerne weil man zusammen hilft!
Punkto Haushalt sehe ich auch nicht als Pflicht sondern als Selbstverständlichkeit dass man das macht wenn man zusammen wohnt, wenn man nicht zusammen wohnt und der Freund lädt einen zb öfters bei sich zum essen ein dann würd ich vielleicht den Abwasch als Pflicht ansehen obwohl für mich das auch wieder zum selbstverständlichen gehört. :zwinker:

Wenn ich so über das Thema nachdenke gibt es für mich keinen Punkt den ich als Verpflichtung betrachte in einer Beziehung.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ja wir haben uns gegenseitig zu Dingen verpflichtet ohne die eine ernsthafte Beziehung in unseren Augen sehr schwer ist:
- Treue
- Respekt
- gemeinsame Zeit zuverbringen, auch wenn man viel um die Ohren hat, damit man nicht nur nebeneinander herlebt
- durch das Kind: Die Beziehung nicht nur unseretwegen aufrechtzuerhalten.
- Rücksichtnahme (er braucht 8-9 Std Schlaf, ich nur 7-8; er verträgt keinen Weizen, ich viele andere Dinge nicht; er liebt Star Wars, ich hasse es; ich hasse blutiges Fleisch, daher "darf" er das nur essen, wenn ich nicht da bin,...)
- Besuche bei den Schwiegereltern
- Mitgehen bei (langweiligen) Events, als mormalische Untzerstützung
- Freunde "ertragen"...
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Ich verstehe den Satz auch nicht, denn all diese Punkte würde ich für Freunde ganz genauso machen. Bei den bisherigen Aufzählungen war aus meiner Sicht absolut noch nichts Beziehungsspezifisches dabei...
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
- Die Liebe lässt nach, wodurch die mit der Beziehung verbundenen Verpflichtungen auf einmal kein Preis mehr sind, den ich gerne zahle, sondern zu einer Belastung werden.
Ich glaube man erkannt auch erst, dass es sich um Verpflichtungen handelt, wenn der erste von dir beschriebene Fall eintritt. Deshalb ist es schwierig 'Verpflichtung' zu definieren.
 

Benutzer121281  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich sehe es nicht als "Verpflichtung". Denn schliesslich ist es keine "Pflicht" für mich, mit meinem Partner zu reden, ihn zu treffen, ihm treu zu sein usw.

Aber ich würde es durchaus so sehen, dass das Single-Leben einfach unkomplizierter ist.
In einer (gesunden) Beziehung bezieht man ja durchaus den Partner mit ein in das Denken und lässt man offene Beziehungen mal aussen vor, schränken Beziehungen in gewisser Weise auch das Sexualleben ein - nur dass die wenigsten monogam lebenden Menschen diese Einschränkung als negativ empfinden.
 

Benutzer36171 

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Ich verstehe den Satz auch nicht, denn all diese Punkte würde ich für Freunde ganz genauso machen. Bei den bisherigen Aufzählungen war aus meiner Sicht absolut noch nichts Beziehungsspezifisches dabei...
Aber zum Beispiel die Zukunftsplanung wirst du ja nicht von Freunden abhängig machen, oder? (Ich würde es jedenfalls nicht.) In einer Beziehung muss man da schon einmal Kompromisse eingehen und sich absprechen.
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Aber zum Beispiel die Zukunftsplanung wirst du ja nicht von Freunden abhängig machen, oder? (Ich würde es jedenfalls nicht.) In einer Beziehung muss man da schon einmal Kompromisse eingehen und sich absprechen.
Nee, aber der Punkt fällt bei mir ohnehin raus, da bei mir "höhere Mächte" (aka das Bundesland^^) für meinen Einsatzort zuständig sein wird. Ich darf da leider nur Wünsche äußern, die i. d. Regel jedoch ignoriert werden :zwinker:.
 
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