Was will ich

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G

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Gast
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Damian

Benutzer6428 

Doctor How
Dann ist es wohl an der Zeit, als aller aller erstes mal deine Motivation zu ergründen.

WAS genau bringt dich zu diesen Aussagen? Was treibt dich an?

Denn was du schreibst ist, wie du vermutlich selbst weißt, nicht wirklich genau definiert. Was heißt denn "Sinn"? Und wenn etwas "sinnvoll" ist, darf es dir dann auch Spaß machen? Darf es also auch zu 50% für dich sein? Und warum?
Warum glaubst du, dass diese Dinge überhaupt einen "Sinn" verfolgen müssen? Woher kommt diese Einstellung?

Bitte nicht so verstehen, als ob ich anzweifle, dass etwas sinnvoll sein soll. In meinen Augen verfolgt ALLES einen Sinn, denn selbst wenn ich durch ein Zimmer hopse und dabei die Nationalhymne auf meinen nackten Oberschenkeln klopfe, hat die Sache einen Sinn: Ich hab Spaß dran und es geht mir gut was mich wiederum zu einem besseren Menschen macht.
 
axis mundi

Benutzer172636 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Weißt du, warum du bei der Bundeswehr nicht genommen wurdest? Gegebenenfalls könntest du versuchen, den angegebenen Grund (falls möglich) zu beheben und es dort nochmal versuchen.
Alternativ: Hast du schonmal im sozialen Bereich geschaut? Freies soziales Jahr/Freies ökologisches Jahr? Es gibt auch einige Initiativen, die Freiwillige ins Ausland bringen, um vor Ort zu arbeiten.
Wäre ein Studium im Ausland etwas für dich? Ein Praktikum im Ausland?
Weißt du denn ungefähr, was du später machen möchtest außer 'Abenteuer'? :smile:
 
S

Benutzer152906  (44)

Sehr bekannt hier
Was ist denn “sinnvoll”. Die Tafeln suchen fast überall Personal … wäre das “sinnvoll” für Dich?
 
krava

Benutzer59943  (41)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Wenn du
Hey

ich bin Männlich, 22, und ich finde mein leben kurz und knapp gesagt..
langweilig.
und was genau tust du, um das zu ändern?

Ich sehne mich nach einem spannenden Leben, ich will was sinnvolles machen..
was ist für dich sinnvoll? Und warum machst du es nicht?

nur ich weiß nicht, ich habe einen Job der mir halbwegs gut gefällt,
doch ich wär jederzeit bereit alles xür was anderes hinzuschmeißen,
wenn ich wüsste was.
du musst doch wissen was dich interessiert :ratlos:


Ich wollte ursprünglich zur Polizei, abgelehnt,
bei der Bundeswehr war es dass selbe.
aus gesundheitlichen Gründen oder warum?
Was fandest du an Polizei und Bundeswehr spannend?
Auch bei meinen Hobbys,
ich will was erleben, doch ich brauche dazu auch einen Sinn,
natürlich kann ich im Winter eine Woche im Wald und Berg rumtouren,
hab ich schon gemacht,
doch mit welchem Sinn? um mich zu bespaßen nicht,
ich will mehr dahinter.
na was genau willst du denn?
Wenn du eine Bergtour spannend findest, dann war es doch gut, dass du eine gemacht hast.
Was ist sonst die Motivation dahinter?

Ich sehe mir auf Youtube viele Geschichten von Leuten an die was erlebt haben..
Ich lese viele Abenteuerromane.
und was hält dich selbst davon ab, was zu erleben?
Zum Beispiel zu verreisen?

Ich denke aber es ist meine Einstellung mit der ich falsch liege.
ja denk ich auch.

Ich weiß nicht wohin mit mir, ich habe sorge davor das ich mit 40 rückblicke und sage was für ein depp ich war und warum ich meine Jugend derart verschwendet habe.
Dann krieg deinen Hintern hoch und tu was!
Du bist jung, unverheiratet, keine Kinder, keine Tiere (vermute ich), also bist du völlig frei und kannst tun und lassen was du willst.
Nur WAS du willst, das musst du schon wissen.
Ansonsten geh mal zu einer Berufsberatung, mach Praktika, vielleicht ein Ehrenamt, ein freiwillig soziales Jahr etc.
Fordern kann dich sehr viel, zum Beispiel auch was humanitäres. Da kämst du auch mit vielen Menschen und auch Leid in Kontakt, könntest was zurück geben, was bewegen. Vielleicht wäre dir das sinnvoll genug.
 
G

Benutzer

Gast
Meine Mozivation dazu ist,
ich habe das Bedürfnis was zu erleben, irgendwas interesantes was sich erzählen lässt.
Ich will nicht das "Standart Leben" haben so wie es fast jeder hat.


Was jetzt wirklich sinnvoll ist kann ich nicht definieren,
ich bin ja eigentlich der Meinung dass unsere ganze Existenz sinnlos ist, und es keinen gegebenen Sinn gib (außer Fortpflanzung villeicht)
und demzufolge auch alles andere sinnlos ist,
also kann "Sinn" nicht definiert werden und der also von jedem persönlich abhängig ist.
Ich kenne meinen eigenen gar nicht so richtig muss ich zugeben, mir gibt es ein gutes Gefühl zu helfen und gebraucht zu werden, trifft aber nicht überall zu.
Auch habe ich auch eine vorliebe dafür spezifische Fähigkeiten zu erlernen, also mein Allgemeinwissen und meine Fähigkeiten auszubauen.

Das Thema mit der BW ist für mich schon lange abgeschlossen.
Eine neue Bewerbung wird auch keinen Sinn machen, ich wurde untauglich weil es in meiner Familie schon ein paar Fälle von Herzkreislauferkrankungen gab,
und ich selbst einen leicht erhöhten Blutdruck habe,
ich habe schon aus persönlichen Interesse versucht ihn durch Ernährung und Sport zu senken,
aber da passiert nichts.

Als sonstige Alternative hätte mich die Freiwilige Feuerweht und das Rote Kreuz interesiert.
Doch der nächste Standort der FF ist von mir recht weit entfernt,
und es wird dort auch vorrausgesetzt das man auch aus dem Ort stammt um beitreten zu können.
Und das RK schließe ich aus weil eine Ausbildung als Rettungssanitäter für einen voll Berufstätigen kaum möglich ist,
die Ausbildungsstätte ist in der Landeshauptstadt,
und zu der fahre ich 3 Stunden,
und der Kurs selbst zieht sich auch sehr lange dahin.

Sonst weiß ich nichts, ich kann mir sonstige ehrenamtliche Arbeiten bei mir nicht vorstellen,
weder Tafel, Tierheim, oder sonst so was...
Auch wenn dort Personalmangel herscht,
das sollen doch die machen die es auch interesiert.
 
krava

Benutzer59943  (41)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
ja dann :cautious:

Den Sinn des Lebens kannst du in vielen Bereichen ergründen. Pass nur auf, dass du vor lauter Suchen nicht dein Leben verpasst.

Veränderung ist oft unbequem, aber Unzufriedenheit sollte ein guter Motivator sein. Ist sie es nicht, ist sie wohl noch nicht groß genug.

Sprichst du Fremdsprachen? Vielleicht denkst du mal über einen Auslandsaufenthalt nach. Falls dir das nicht zu weit weg ist :zwinker:
 
Benny_h

Benutzer191861  (48)

Ist noch neu hier
Liegt es an deinem Schulabschluss dass Du bei der BW und Polizei abgelehnt wurdest? Falls ja, würde ich den erstmal nachholen.
 
Benny_h

Benutzer191861  (48)

Ist noch neu hier
Ah, gesundheitsbedingt... unsere Antworten haben sich überschnitten.
 
H

Benutzer184244  (46)

Sorgt für Gesprächsstoff
Herzkreislauferkrankung und beruflich körperlich aktives Leben schließen sich wohl aus. Und dann willst Du ja davon erzählen können... Fremdenlegion fällt also auch flach.
 
G

Benutzer

Gast
Liegt es an deinem Schulabschluss dass Du bei der BW und Polizei abgelehnt wurdest? Falls ja, würde ich den erstmal nachholen.
Blöde Frage von meinerseits,
wie kommst du da drauf?
selbst wenn, der BW wär sowas auch recht egal.
 
G

Benutzer

Gast
Herzkreislauferkrankung und beruflich körperlich aktives Leben schließen sich wohl aus. Und dann willst Du ja davon erzählen können... Fremdenlegion fällt also auch flach.
Ich war nach der Musterung natürlich beim Cardiologen,
der hat gesagt das bei mir nichts wäre und mein Blutdruck höchstwarscheinlich ungefährlich ist.
Und ich bin körperlich absolut uneingeschränkt,
ich kann alles machen,
ich hab eine bessere Ausdauer beim Sport als der grobe Durchschnitt.

Fremdenlegion?
ich hab mich schon viel dazu informiert,
und da sag ich nur,
Nein.
 
G

Benutzer

Gast
Nur WAS du willst, das musst du schon wissen.
Weiss ich eben nicht🤔
Alles was man eben so macht ist mir wie gesagt nicht möglich.

Für größere Veränderungen
fehlt mir das konkrete Ziel,
denn da ist wieder so viel möglich das ich einfach den Wald vor Bäumen nicht sehe.
Etwas zu finden das zu meinen Interessen passt ist nicht einfach mal so entschieden.
Ich hab beruflich schon einiges gemacht,
aber um weiter rumzuprobieren muss ich trotzdem eine Richtung haben.
 
U

Benutzer177622 

Meistens hier zu finden
Also wie in allen deinen Threads: du weißt nicht, kannst nicht, willst nicht.

Findest deinen Sinn nicht, hast aber auch nicht die Eier, ihn ernsthaft zu suchen.

Dabei kann dir niemand helfen.
Was erwartest du hier denn konkret?
 
P

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Ich kann dir nur Vereinsarbeit bzw. Ehrenamt empfehlen. Da tut man etwas Sinnvolles und lernt interessante Leute kennen. Ich mache das und Langeweile ist mir völlig unbekannt (mit der kleinen Ausnahme Lockdowns).
 
Manche Beiträge sind ausgeblendet. Bitte logge Dich ein, um alle Beiträge in diesem Thema anzuzeigen.
axis mundi

Benutzer172636 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Meiner Erfahrung nach kann man „krasse Stories“ auch im Alltag oder im ganz normalen Städteurlaub erleben, wenn man mit offenen Augen und einer Grundhilfsbereitschaft durchs Leben geht.
Bsp.: Ich bin neulich nachts Zug gefahren, Bahn hatte Mist gebaut, Personal war nicht an Bord, dafür aber ca. 30 ukrainische Frauen mit Kindern, die anscheinend irgendwo in den Zug gesetzt worden sind und keine Ahnung hatten, wo sie hinmüssen.
Da ich mich relativ weit vorne im Zug platziert hatte und nach einer ersten ziemlich verwirrt wirkenden Frau eine zweite kam, habe ich nachgeschaut und die Leute gefunden. Die wachen Kinder und eine (zumindest hatte sie ein Baby auf dem Arm) stillende Frau haben die Pizza, die ich dabeihatte bekommen und ich habe so gut es geht versucht, zu beruhigen und sie über den Weg hinweg zu begleiten. An meinem Zielort angekommen habe ich dann noch dafür gesorgt, dass sie Hilfe bekommen haben. Später habe ich erfahren, dass das geklappt hat und sie eingesammelt und in eine Unterkunft gebracht wurden.

Ich kann dir nicht sagen, warum ich die Entscheidung getroffen habe, nachzuschauen. Es war kalt, ich habe selten so einen dreckigen ICE gesehen — irgendwas war wohl einfach falsch und nachdem mehr als eine hilflos wirkende Person kam, habe ich nachgeschaut. Fand ich das in dem Moment cool oder abenteuerlich? Nein. Eher anstrengend und emotional erschöpfend und als ich gegen kurz nach drei realisiert habe, dass ich wahrscheinlich die gesamte restliche Strecke jetzt so verbringen würde, war ich da nicht happy drüber. Aber ging halt nicht anders. Dann macht man das eben und kümmert sich. Ich war am nächsten Morgen echt gerädert und emotional ziemlich durch. Aber zweifellos ist das ein Abenteuer, das sich gut erzählen lässt.
 
krava

Benutzer59943  (41)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich hab letztes Jahr groß Investiert.
Ich bin von meinem derzeitigen Einkommen die nächsten Jahre abhängig, da kann ich nichts zurückschrauben.
dann dürftest du doch aber genug haben, um mal zu verreisen.

Außerdem, ich habe selbst einen Job, und arbeite nebenbei zuhause, würde ich das nicht mehr so machen wäre es schon ein Problem.
für wen?

Und ich bin zuhause schon festgenagelt.
also im Klartext: Du wirst für den Rest deines Lebens ein fremdbestimmtes Leben führen, weil du dich so entschieden hast und das auch nicht ändern willst.

Keine Ahnung was das genau heißt, dass du bei deinem Vater mitarbeitest, aber das wirst du ja freiwillig machen. Lösungen gibt es immer, du musst sie nur suchen.
Eltern liegt normalerweise was dran, dass ihr Kind sich gut entwickeln kann und sein Leben meistert und nicht unglücklich ist. Ich weiß natürlich nicht wie offen du deinen Eltern gegenüber bist.

Ich hab in meinem Leben nie mehr gelernt und mich nie besser entwickelt als durch Reisen. Leider hab ich damit auch erst viel zu spät angefangen, aber besser spät als nie.
Mein Budget war auch immer klein und ich arbeite auch hart für mein Geld, trotzdem kann ich mich einmal im Jahr ins Flugzeug setzen. Ich bin mir sicher, du kannst das auch. Mach einen Sprachkurs, du musst dich einfach weiter entwickeln und mal aus dem Trott raus.
klar man kommt zurück, ist bei mir genauso. Aber wenn man weiß da draußen ist mehr als nur die eigene Stadt, dann ändert sich die Sichtweise.
 
krava

Benutzer59943  (41)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ihr könnt ja von mir aus glauben ich wäre einfach nur Faul und Bequem.

nö nur zu unflexibel.
Ein Jobwechsel funktioniert finanziel nicht, da ich das Geld momentan brauche und ich nirgendwo anders so viel bekomme.
(natürlich habe ich mich umgeschaut und beworben)
man kann auch Abstriche im Leben machen.

Und von meiner Familie kann ich auch nicht weg, das bring ich nicht drüber.
du wohnst noch bei deinen Eltern? Zahlst du da Miete?
Deine Lebenshaltungskosten dürften im Vergleich zu anderen minimal sein. Da versteh ich nicht, wozu du angeblich so viel Geld brauchst.
Ja und wenn du es nicht fertig bringst dich wie ein erwachsener Mensch abzunabeln, dann wirst du wohl bei deinen Eltern verharren müssen bis sie unter der Erde sind. Und evtl. sogar noch länger.

Ich hab beschlossen diesen Weg anzunehmen und das beste draus zu machen,
und villeicht wird es von selbst.
Resignation ist nie eine Lösung. Aber du kannst machen was du willst. Nur vormachen solltest du dir nichts.
 
A

Benutzer160853 

Sehr bekannt hier
Das wird jetzt unfreundlich, aber ich rate dir erwachsen zu werden und nicht vor den Dingen wegzurennen. Einen "Sinn des Lebens" kannst du natürlich suchen, aber es spielend einfach auf diese Weise sein Leben zu verpassen. Ich halte ehrlichgesagt auch nichts davon, dass du mit 22 erstmal mit den Rucksack auf dem Rücken deinen ganz eigenen Entwicklungsroman leben willst. Weil du deine Probleme nicht gelöst hastm, wenn du nach sieben Monaten Getreideernte in Australien wieder in Europa ankommst.
Zumal dein Leben später immer wieder kompliziert werden kann und du dann nicht erstmal für sieben Monate nach X oder Y musst.

Meine Mozivation dazu ist,
ich habe das Bedürfnis was zu erleben, irgendwas interesantes was sich erzählen lässt.
Ich will nicht das "Standart Leben" haben so wie es fast jeder hat.


Was jetzt wirklich sinnvoll ist kann ich nicht definieren,
ich bin ja eigentlich der Meinung dass unsere ganze Existenz sinnlos ist, und es keinen gegebenen Sinn gib (außer Fortpflanzung villeicht)
und demzufolge auch alles andere sinnlos ist,
also kann "Sinn" nicht definiert werden und der also von jedem persönlich abhängig ist.
Ich kenne meinen eigenen gar nicht so richtig muss ich zugeben, mir gibt es ein gutes Gefühl zu helfen und gebraucht zu werden, trifft aber nicht überall zu.
Auch habe ich auch eine vorliebe dafür spezifische Fähigkeiten zu erlernen, also mein Allgemeinwissen und meine Fähigkeiten auszubauen.

Das Thema mit der BW ist für mich schon lange abgeschlossen.
Eine neue Bewerbung wird auch keinen Sinn machen, ich wurde untauglich weil es in meiner Familie schon ein paar Fälle von Herzkreislauferkrankungen gab,
und ich selbst einen leicht erhöhten Blutdruck habe,
ich habe schon aus persönlichen Interesse versucht ihn durch Ernährung und Sport zu senken,
aber da passiert nichts.

Als sonstige Alternative hätte mich die Freiwilige Feuerweht und das Rote Kreuz interesiert.
Doch der nächste Standort der FF ist von mir recht weit entfernt,
und es wird dort auch vorrausgesetzt das man auch aus dem Ort stammt um beitreten zu können.
Und das RK schließe ich aus weil eine Ausbildung als Rettungssanitäter für einen voll Berufstätigen kaum möglich ist,
die Ausbildungsstätte ist in der Landeshauptstadt,
und zu der fahre ich 3 Stunden,
und der Kurs selbst zieht sich auch sehr lange dahin.

Sonst weiß ich nichts, ich kann mir sonstige ehrenamtliche Arbeiten bei mir nicht vorstellen,
weder Tafel, Tierheim, oder sonst so was...
Auch wenn dort Personalmangel herscht,
das sollen doch die machen die es auch interesiert.

Ich will dir nicht zunahe treten, aber das ist mir mit 22 Jahren schlichtweg viel zu wenig Realismus. Du willst also kein Standartleben. Klingt für mich ein wenig nach Fußballprofi werden. Das, was du vorhast, schaffen die allerwenigsten und ob sie damit glücklich sind, steht auf einem anderen Zettel.
Wenn du dich in diesen scheinbar philiospophischen Fragen verhedderst wird das nie was, weil du dich selber vom Leben abhälst.

Weißt du, was ich machen würde: Ich würde mir drei Wochen Zeit geben.

Erste Woche: Die Information über Berufe und Hobbies. Was will ich eigentlich, was kann und wie schaffe ich dies einzubringen. Dabei mach dir bitte klar, dass du nie einen Idealzustand erreichen kannst. Rede mit Menschen, sei es mit dem Jobcenter, der Studienberatung oder im Angelverein. Du brauchst eine Basis, um in der zweiten Woche in Phase zwei zu gehen.

Zweite Woche: Es wird sortiert, gewichtet und bewertet. Du hast in der ersten Woche schließlich angefangen dir über sich selbst bewusst zu werden. Also fliegne Dinge raus, wenn du dies oder jenes am Ende doch nicht machen willst, dann weg damit. Aber es sollte schon was stehen bleiben.

Dritte Woche: Entscheidung. Bewerbungen schreiben, bei Vereinen anrufen und dann einfach mal ausprobieren. Es ist doch nicht so, dass du dich gleich zu diesem oder jenen verpflichten musst, weil du mal bei einem was auch immer vorbeischaust.

Dafür brauchst du nichts weiter als einen Rechner, Papier und ein Telefon.
In meinen Fall schon.
Ich hab wie gesagt das Gefühl das ich bei jedem größeren Punkt in meinem Leben wo die Weichen gestellt werden eine Wahl hatte.
Ich muss einsehen das nicht jeder alle Möglichkeiten hat.

Meine Güte, das nennt sich Leben. Die Realität ist eben kein Computerspiel, das nach ungünstigen Resultat neu gestartet werden kann.
Du willst, dass dir Tauben in den Mund fliegen, aber egal wo du wohnst, egal. was du machen willlst, leben ist immer mit Mühen verbunden.

"Krasse Geschichten" kannst du erleben, wenn du mit wachen Augen durch die Welt gehst. Dafür muss niemand nach Goa. Als ich Dauerkarteninhaber bei einem Fußballverein war, wollte es der Zufall, dass ich nehmen Richard und Theo sitze. Beide waren Witwer und fast 90 und Fußball war deren Leben. Sie zeigten mir rund um die Stadionbesuche "Ihre Welt", erklärten mir, wie sie in den 1950er Jahren zu Auswärtsspielen gefahren sind und wir entwickelten eine ganz eigenen Beziehung. Das war das Ergebnis von 50 Minuten zu Fuß oder sieben Haltestellen.
 
Yurriko

Benutzer174969  (30)

Sehr bekannt hier
Ich muss einsehen das nicht jeder alle Möglichkeiten hat.
Das liegt aber schon daran, dass du für dich und deine Entscheidungen keine Verantwortung übernommen hast.

Du hättest nicht so früh investieren müssen.
Du hättest nicht im Familienbetrieb anfangen müssen.
Du hättest dich nicht jetzt schon so verschulden müssen.

Das hast du so entschieden. Ist deine Verantwortung, nicht die deiner Eltern, der Gesellschaft oder der Welt.

Freiheit hat seinen Preis. Ja evtl. ist es härter erstmal mit weniger Geld auszukommen. Dafür hättest du jetzt machen können, was du willst. Statt eben zu jammern.

Du willst nichts ändern, weil alles so schwer wäre sonst? Dann hast du Pech gehabt. Das Leben ist ohnehin schwer. 🤷🏻‍♀️

Du willst einen Sinn im Leben? Tjoa du musst dir deinen erarbeiten.
 
G

Benutzer

Gast
Ich reiß mir den Hintern auf,
ich arbeite 6- 7 Tage die Woche,
ich hatte jetzt 1 Jahr keinen richtigen Urlaub mehr
und das eigentlich nur um ein Dach über den Kopf zu haben und um zu leben, ich habe nichts besonderes, ich lebe sehr bescheiden und gönne mir auch kaum etwas.

Was heißt da ich hätte mich nicht jetzt schon verschulden müssen? hätte ich noch warten sollen bis das Geld gar nichts mehr wert ist?

Ich habe Zeit zur verfügung,
einige Stunden den Tag und einen freien Tag, in dieser Zeit könnte ich was machen.
Nur erfordern die meisten Ehrenämter die mich intetesieren eine umfangreiche Ausbildung die ich bei besten Willen nicht machen kann, und nein, meine Eltern können mich nicht ersetzen, jemanden Einzustellen wäre viel zu teuer und unleistbar, und sie würden es sicher nicht verstehen, so wie ich sie kenne.

Also mein Leben zu ändern das es passt ist nicht unmöglich,
aber es ich im verhältnis extrem schwer.

Ich habe also keine "einfache" möglichkeit.
Ich lebe damit, das mach ich.
Villeicht gehts in einigen Jahren besser.

Ich lasse mich sicher nicht auf die art als Feigling bezeichnen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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krava

Benutzer59943  (41)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Es sagt kein Mensch, dass du zu wenig arbeitest bzw. leistest in deinem Leben. Darum gehts überhaupt nicht.
Aber nur Arbeit und Schlafen ist eben kein Leben bzw. kein Lebensinhalt.
ABER du hast dich ja freiwillig entschieden, dich mit Anfang 20 erheblich zu verschulden, wolltest anscheinend nicht zur Miete wohnen etc etc
Das waren alles Entscheidungen und deren Konsequenzen müssen dir ja bekannt gewesen sein. MICH würde so was extrem abschrecken, aber du hast dich so entschieden. Nur darfst du dich jetzt auch nicht beschweren. Dir war doch klar, dass das finanzielle Belastungen für nicht nur 4 Wochen mit sich bringt, sondern länger.

Zu Entscheidungen sollte man stehen - oder zugeben, dass sie falsch waren.

Auch in meinem Leben gibt es nicht viel Raum für Freizeit, aber es gibt ihn. Kommt eben drauf an wie du das nutzt.
Freizeit ist bestimmt auch nicht der Sinn des Lebens, aber es ist ein Teil des Lebens und hat was mit Spaß haben und genießen zu tun. Wann hast du zuletzt dein Leben genossen und gesagt "mein Leben ist toll, ich bin glücklich"?
Wenn das länger als eine Woche her ist, dann solltest du dringend über Veränderung nachdenken!!
Und bitte sag jetzt nicht wieder, dass das nicht geht weil und weil und weil :rolleyes:
 
Daylight

Benutzer15352 

Beiträge füllen Bücher
Also sich mit Anfang 20 (!) eine Wohnung ans Bein zu binden, ist definitiv das Gegenteil von Freiheit und Unabhängigkeit. Noch dazu musst du, obwohl sie so „billig“ war, Tag und Nacht dafür schuften, um sie abzubezahlen. Hast du so einen hohen Kredit aufgenommen? Ist die Rate zu hoch? Kannst du daran noch was drehen? Ansonsten: Vermiete die Wohnung unter, sag deinen Eltern, dass du nicht mehr aushilfst (ja, das ist hart und erfordert Mut, aber wir hier schon gesagt wurde, ist deine Arbeitskraft ersetzbar - oder machst du das für lau? Und Eltern sollten verstehen, dass ihr Kind andere Pläne hat um nicht für immer im Geburtsort wohnen bleiben will) und orientiere dich neu. Sei es, dass du umziehst und bei der Freiwilligen Feuerwehr anfängst, sei es, dass du ein Jahr lang Work and Travel Macher, etc. Die Möglichkeiten als junger, ungebundener Mensch sind unendlich :smile:.
 
Yurriko

Benutzer174969  (30)

Sehr bekannt hier
Ich will euch nur noch sagen,
in meiner Lage hätte niemand etwas anderes gemacht.
100% hätte ich nie und nimmer mein Leben mit 22! so eingeengt. Da bin ich zu freiheitsliebend als das ich das je zugelassen hätte.

Also nein, nicht jeder Mensch auf dieser Erde hätte es genau so gemacht wie du in genau dieser Lage.

Und ganz offensichtlich war es für dich nicht die richtige Entscheidung. Sonst würde es diesen Thread nicht geben. Defacto belügst du dich gerade selber 🤷‍♀️

Aber ggf. macht die Selbstlüge dein Leben ja erträglicher. Anscheinend ist ja dein Schicksal entschieden. Da bleibt dann nur sich damit abzufinden, wenn du nicht die Kraft und den Willen hast dein Schicksal zu ändern 🤗

Achja anscheinend geht es sehr wohl eine Immobilie zu verkaufen, die noch ein Kredit am Laufen hat. Aber auch dafür müsste man ja sein Leben in die Hand nehmen und sich bewegen. Ggf. auch bei Experten nachfragen. Das wäre aber so viel Aufwand, quasi unschaffbar. Das Schicksal ist ja schon entschieden 🤗

Mein Mitleid für dich hält sich sehr stark in Grenzen. Du machst nichts für dein Leben, jammerst aber rum. Soviel Luxus muss man ja erstmal haben 🤗
 
G

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Gast
Ausserdem wiederholt die Frage was dir denn in deinem normalen Leben überhaupt fehlt?
du hast sehr viel mehr als viele andere, warum bist du also unzufrieden?
bist du sicher, dass das nicht eher chronisch und gar nicht situationsbedingt ist?
bist du mit dir persönlich denn zufrieden?
Aus Wirtschaftlicher sicht sind meine Entscheidungen absolut richtig,
(so früh wie möglich investieren, Kredit, Wohnung etc.)
daran Zweifel ich nicht,
und sonst auch niemand.

Aus Persönlicher/Seelischer sicht?
da bin ich mir nicht sicher,
da hab ich Zweifel,
aber langfristig wäre es vermutlich schlechter gelaufen.

Ich weiß nicht, es ist in der Zukunft alles möglich.

Mir fehlt etwas das ich als Sinnvoll und wichtig empfinden kann, ich empfinde für meine Arbeit wenig bis keine Leidenschaft, ich mach sie gut, ich weiß es,
aber ich halte mich dennoch für leicht ersetzbar.
Hätte es mit den anderen Weg funktioniert?
ich darf ja nicht sagen dass ich mir sicher bin das es mir dann besser ginge.

Ich habe viel und bin trotzdem unzufrieden, vorallem dass hasse ich.
Es geht so vielen so schlecht, ich habe alles und bin schlecht drauf.
Aber nun ja, es ist ja bekannt das Besitz und Glück nicht viel miteinander zu tun haben.

Aber kürzer treten geht nicht, ich arbeite trotzdem fast nur für die Grundbedürfnisse,
Dach und Essen.

Mit mir bin ich Zufrieden, absolut, ich habe irgendwie aus jeder Situation was gutes gewinnen können.

Wenn ich da bleibe wo ich bin, und in die Zukunft schaue erwartet mich auch nichts anderes,
Meine Eltern gehen in etwa 20 Jahren in Rente,
das ist eine sehr lange Zeit, da kann sich viel ändern,
bin ich da noch Fit?
habe ich da andere Probleme? etc.
Sehr vieles ist rein vom alter nicht her nicht mehr möglich.

Ich glaube ich habe eine Quaterlife crisis.
Ich denke mir, wenn ich nicht jetzt Lebe dann werde ich nie die Gelegenheit dazu haben.

Auch nervt mich dieses gerede "alles ist möglich" "jeder kann..."
Ich sehe alle Möglichkeiten und kann sie nicht wahrnehmen, und dann heißt es jeder kann wenn er will.
 
G

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Gast
Du würdest nichts von dem was du mir vorschlägst selbst machen.
 
U

Benutzer177622 

Meistens hier zu finden
Du würdest nichts von dem was du mir vorschlägst selbst machen.
Ich hatte dir vorgeschlagen, deine Prioritäten zu ordnen und erwachsene eigene Entscheidungen zu treffen.
Das tue ich schon mein gesamtes Erwachsenenleben.
Weil es mein Leben ist. Das sollte selbstverständlich sein.
 
G

Benutzer

Gast
Ich hatte dir vorgeschlagen, deine Prioritäten zu ordnen und erwachsene eigene Entscheidungen zu treffen.
Das tue ich schon mein gesamtes Erwachsenenleben.
Weil es mein Leben ist. Das sollte selbstverständlich sein.
Hab ich ja so gemacht,
Meine Entscheidungen waren für meine Situation die bestmöglichen,
aus fertig..
Nur ist mein Leben dadurch eben sehr eingeschränkt,
meine Frage war ja eigentlich wie mein Leben trotzdem noch halbwegs nach meinen Interessen leben könnte.
Die Antwort war eindeutig,
geht nicht.
okey
 
M

Benutzer186280  (27)

Sorgt für Gesprächsstoff
bei der freiwilligen Feuerwehr kannst du doch mitmachen?
Du musst nicht aus dem Ort stammen, sondern vielleicht in dem Ort wohnen?
Glaub mir, mit deiner Lust auf action und Abenteuer ist es kein Wunder, dass du bei der Polizei nicht gut ankommst. Denn zu diesem Beruf gehört etwas mehr.
Und wenn du so sportlich bist und Spaß daran hast, kannst du nicht versuchen, andere dafür zu begeistern?
zum beispiel in einem Sportverein?
Oder du betätigst dich politisch ?
In deiner Gemeinde erst und dann vielleicht landesweit?

Lerne das Leben erstmal kennen!
 
U

Benutzer177622 

Meistens hier zu finden
meine Frage war ja eigentlich wie mein Leben trotzdem noch halbwegs nach meinen Interessen leben könnte.
Indem du deine Entscheidungen revidierst und anpasst.
Ich bleibe dabei: du findest Ausreden - ob nun aus Unwissenheit, Unreife, Angst, Zwang, Moralvorstellungen oder was auch immer.

Ich denke, du musst einfach noch erwachsen werden und dich frei schwimmen, bis du für dich einstehen kannst.
Im Kopf bist du ein Kind, das Kinderentscheidungen in Abhängigkeit trifft.
Du bist 22, dir fehlt das Leben.
Ob du in zehn Jahren weiter bist - auch das entscheidest du selbst, wenn du mit den Ausreden aufhörst.
 
jeko2007

Benutzer186762  (51)

Sorgt für Gesprächsstoff
Versuche mal Deine inneren Antriebe und Widerstände besser kennenzulernen, z.B. mit Vipassana-Meditation.

Falls Du das für esoterischen Mumpitz hältst: schlimmer als Dein Empfinden für Dein Leben wird es schon nicht sein.

Begleitend empfehle ich folgendes Buch:
 

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Zaniah

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hast du schon geschaut, ob es in der Nähe ein THW gibt? Die suchen auch immer ehrenamtliche Mitglieder.
 
G

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Gast
bei der freiwilligen Feuerwehr kannst du doch mitmachen?
Du musst nicht aus dem Ort stammen, sondern vielleicht in dem Ort wohnen?
Glaub mir, mit deiner Lust auf action und Abenteuer ist es kein Wunder, dass du bei der Polizei nicht gut ankommst. Denn zu diesem Beruf gehört etwas mehr.
Und wenn du so sportlich bist und Spaß daran hast, kannst du nicht versuchen, andere dafür zu begeistern?
zum beispiel in einem Sportverein?
Ich will nicht unbedingt Action, nur was anderes.
Bevor ich solche frechen Unterstellungen machen würde, würde ich hier mal alles lesen.

Hier beginnt es sich sonst im Kreis zu drehen.
 
Kartoffeltierchen

Benutzer182523  (33)

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Was du dir vorstellst muss wohl erst noch erfunden werden…
 
G

Benutzer

Gast
Was du dir vorstellst muss wohl erst noch erfunden werden…
Da hast du recht.

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster,
auch wenn es jetzt beleidiget wird,
ich denke ihr seit einfach viel zu verwöhnt um mein Leben und um meine Probleme dahinter zu verstehen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
G

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Indem du deine Entscheidungen revidierst und anpasst.
Ich bleibe dabei: du findest Ausreden - ob nun aus Unwissenheit, Unreife, Angst, Zwang, Moralvorstellungen oder was auch immer.

Ich denke, du musst einfach noch erwachsen werden und dich frei schwimmen, bis du für dich einstehen kannst.
Im Kopf bist du ein Kind, das Kinderentscheidungen in Abhängigkeit trifft.
Du bist 22, dir fehlt das Leben.
Ob du in zehn Jahren weiter bist - auch das entscheidest du selbst, wenn du mit den Ausreden aufhörst.
Du vestehst es nicht.

Ich will meine Entscheidungen nicht ändern.
Nicht weil ich ein faules Kind bin wie du sagst,
sondern weil meine Entscheidugen richtig sind,
ich sag das, absolut und ohne Zweifel.

Du siehst worauf die Welt zusteuert.
 
axis mundi

Benutzer172636 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Da der TS den Eingangsbeitrag gelöscht hat, gehe ich davon aus, dass das Thema erstmal beendet ist.
Falls du das Thema doch wieder eröffnen möchtest, kannst du dich jederzeit bei uns melden, Gfr.
 
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