Was würdet ihr an meiner Stelle tun/was meint ihr? (Familienproblematik, Bafög etc.)

Benutzer149962  (31)

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Hey liebe LP-Community,

wie einige vielleicht schon vor diesem Beitrag gewusst haben, hab ich schon einiges an Problemen mit meiner Mutter. Ich hab deswegen auch überlegt, ob ich das hier überhaupt fragen sollte – weil sonderbar ist es definitiv und einige von euch werden da sicher auch den Kopf schütteln, aber ich will nicht unüberlegt handeln.

Jedenfalls vor kurzem kam wieder ein Thema auf, was mich bis jetzt immer noch beschäftigt und wo ich auch sicher was dran tun muss.

Vor einer Weile hab ich mich jedenfalls mal mit meiner Mutter – wieder mal – gestritten. Ging diesmal darum, dass es hieß ich solle gefälligst bei meiner Oma ausziehen, weil ich ja sowieso nur eine Last etc. wäre. Ich hab gesagt, dass ich ja längst schon ausziehen wollte, damit ich eben meine Ruhe vor meiner Familie hab – allerdings wollte das meine Mutter ja bisher nicht. Ich hab diese Art Streit wegen Ausziehen ja schon häufiger gehabt, weil es immer hieß ich solle ausziehen: Dann will ich ausziehen – dann soll ich nicht ausziehen, weil sonst bin ich ja schuld, wenn meine Familie aus dem Haus fliegt.

Ich lebe ja zwar bei meiner Oma (da ich eben mit meiner Familie solche Probleme habe, bin ich schon vor Jahren zu meiner Oma geflohen), aber ich bin trotzdem bei meinen Eltern gemeldet – eben wegen dieser Hausproblematik (Meine Eltern waren beide Sozialbezieher – mein Vater ist mittlerweile Frührentner. Aber kriegen ja die Miete vom Amt bezahlt für das Haus). Bei meiner Oma muss ich nichts zahlen, aber ich muss ja trotzdem Miete etc. zahlen für ein Zimmer, in dem ich nicht lebe, weil meine Eltern sonst die Miete nicht kriegen und wenn ich „ausziehe“ ist das Haus zu groß. Daher hat meine Mutter bisher auch immer mein Bafög (ich studiere BWL 2. Semester) bekommen – damals hat sie damit argumentiert, dass es einfacher mit den Überweisungen etc. ist.

Sie zahlt mir monatlich nur mein „Taschengeld“ (70 €), während sie alles andere einbehält. Auch zwecks Rückzahlung. Meine Oma zahlt nämlich auch meine Studiengebühren etc., da mein Geld angeblich nicht dafür reicht und meine Mutter will das überweisen, damit meine Oma das kriegt (Meine Oma soll aber angeblich das Geld erst im August bekommen). Was sich so schwer erklärt. Da ich dort nicht esse, kein Wasser nutze (Wasser zahlt auch nicht meine Mutter, sondern meine Oma – das Haus gehört ihr), Strom sowieso nicht und generell wäre das nur die Miete (laut meiner Mutter zahle ich 160 €).

Da mir das aber schon länger komisch vorkommt – allein schon weil das Haus keine 1000 € Miete hat, sondern die Miete liegt glaub ich so bei ca. 570 € (Wenn ich 160 € Miete zahlen soll – und im Haus leben ja noch 6 Leute. Soweit ich weiß, rechnen die im Amt immer ne Pauschale. Die Miete muss der Pauschale entsprechen und die Leute da zahlen mit Sicherheit nicht pro Kopf 160 €).

Zudem immer wenn ich meine Mutter frag, wie viel Bafög ich bekomme (kommt ja bei ihr auf Konto und auch meine Post kommt zu ihr an die Adresse – die sie im Übrigen auch ohne mein Wissen liest) weicht sie mir aus – sie meinte dann sie weiß es nicht genau sie schätzt aber so um die 360 €, sie hat den Bafög-Bescheid nicht bekommen und die Kontoauszüge gehen mich ja nichts an. Auch will sie mir keinen Mietvertrag zeigen oder ausrechnen, wie sich diese 160 € Miete zusammensetzt und wohin der Rest meines Bafög geht. Ich hab mehrfach gefragt. Lustigerweise kann sie mir aber sagen, wann ich mein Bafög neu beantragen muss (soweit ich erfahren konnte, steht das gewöhnlich in dem Bescheid drin).

Um wieder zur eigentlichen Ausgangssituation zu kommen:

Im Streit mit dem Ausziehen hab ich ja gesagt, dass ich ausziehen will, ich aber wohl auch wissen muss wie viel Bafög ich bekomme um mir in dem Rahmen auch mal eine Wohnung suchen zu können. Meine Mutter weicht da wieder aus und meinte wieder ich solle doch lieber bis nach dem Studium warten. Also jedes Mal, wenn es irgendwie um mein Geld geht, will sie mir weder eine Auskunft wirklich erteilen bzw. noch irgendwas zeigen.

Ich hab daher häufiger einfach das Gefühl, dass sie mich da anlügt.

Nun jetzt kommt eigentlich so meine eigentliche Überlegung. Ich will erstmal rausfinden, ob meine Mutter mich wegen der Höhe des Bafögs angelogen hat und generell eben auch wissen wie viel ich tatsächlich bekomme. Daher meine Fragen: Kann ich einfach einen neuen Bafög-Bescheid anfordern? Und kann ich mir diesen auch einfach an die Adresse meiner Oma senden lassen?

Ansonsten so allgemein, was meint ihr dazu und was kann ich vielleicht noch machen? Irgendwie ist das so kein Zustand. Das ich bei meiner Mutter weg muss – das ist mir klar. Ich hab keine Lust mehr auf ihren Kontrollwahn und ähnliches. Und letztlich brauch ich auch wirklich mein eigenes Leben. Trotzdem überleg ich noch, dass ich das einigermaßen gut abklären kann. Auch hab ich überlegt, dass ich dem Bafög-Amt ja auch einfach mein Konto angeben kann, damit das in Zukunft auf mein Konto hin gebucht wird – aber das gibt ja auch wieder Stress mit meiner Mutter. Wobei letztlich würde es wohl so oder so Stress geben oder nicht?

Meint ihr, dass ist eine gute Idee, wenn ich das hinter ihrem Rücken mache oder sollte ich das einfach sagen? Aber ich hab im Prinzip ja wohl auch keine andere Alternative oder?

Ich bedanke mich im Voraus fürs Lesen bzw. auch fürs Antworten und hoffe man hält mich nicht für dämlich, weil ich da überlege ^^'

Liebe Grüße

Mimi
 
K

Benutzer

Gast
Geh zum Bafög-Amt und lass dir direkt Auskunft geben, wie viel Bafög du bekommst. Wenn du da bist, kannst du dann direkt auch die Kontodaten ändern und deine Nummer angeben.

Da deine Mutter sich nicht kooperativ zeigt, bleibt dir wohl keine andere Wahl.
 

Benutzer78178 

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Beziehst du "normales" Bafög? Oder elternUNabhängiges Bafög?

Generell würde ich empfehlen einmal beim BafögAmt bei deinem Betreuer anzurufen. Der lässt sich normalerweise leicht über das Studentenwerk herausfinden auf der Homepage - geht meißt nach Nachnamen. Alternativ einfach bei deinem Betreuer vor Ort auftauchen.

Dann würde ich um eine Einsicht zu bitten in die Unterlagen und dann würde ich direkt die Adressänderung und die Kontoänderung mitteilen.

Hast du denn bei dem Antrag selbst unterschrieben gehabt?
Bedenke, dass du jedes Jahr einen neuen Antrag schicken musst und du jedes Jahr mind. einmal auf die Angaben deiner Eltern angewiesen bist. Ausser du beziehst ElternUNabhängiges Bafög.

Anscheinend ist das Verhältnis zu deiner Familie (abgesehen von der Oma?) ja ohnehin schlecht. Von daher würde ich zusehen dass das Bafög in Zukunft auf dich läuft und du in naher Zukunft ausziehen kannst. Eventuell so timen, dass der BafögBescheid gerade durch ist (also ein neuer Bewilligungszeitraum startet), sodass du für ein Jahr erstmal "sicher" Geld kriegst... Dann hat deine Mum ein Jahr Zeit sich abzuregen, falls ihr das nicht passt alles.
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Streß wird es sowieso geben und wie sich das für mich anhört begehen deine Eltern mal ganz charmant einen Sozialbetrug...geh zum Bafögamt wie kolibri sagte aender die Kontodaten lass dir deine Post co zu deine Oma schicken und dann siehst du weiter
 

Benutzer139069  (29)

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Lass dir das Bafög überweisen und zieh da aus. Wenn du magst kannst du mich gerne mal anschreiben, ich habe ähnliches durch!
 

Benutzer149962  (31)

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Geh zum Bafög-Amt und lass dir direkt Auskunft geben, wie viel Bafög du bekommst. Wenn du da bist, kannst du dann direkt auch die Kontodaten ändern und deine Nummer angeben.

Da deine Mutter sich nicht kooperativ zeigt, bleibt dir wohl keine andere Wahl.

Danke für die Antwort :smile:

Das hab ich mir schon gedacht, dass mir so wohl keine andere Wahl bleibt.

Beziehst du "normales" Bafög? Oder elternUNabhängiges Bafög?

Generell würde ich empfehlen einmal beim BafögAmt bei deinem Betreuer anzurufen. Der lässt sich normalerweise leicht über das Studentenwerk herausfinden auf der Homepage - geht meißt nach Nachnamen. Alternativ einfach bei deinem Betreuer vor Ort auftauchen.

Dann würde ich um eine Einsicht zu bitten in die Unterlagen und dann würde ich direkt die Adressänderung und die Kontoänderung mitteilen.

Also ich weiß eigentlich nicht mal, ob ich "normales" Bafög oder das elterunabhängige bekomme - aber ich hab es mir gerade angeschaut, wie da die Voraussetzungen nochmal sind. Demnach wird es wohl das normale sein.

Die Adressänderung und Kontoänderungen kann ich also ganz unkompliziert machen? Falls ich es nicht sage, ist es mir ja wichtig das ich das klären kann ohne das meine Mutter es mitbekommt.

Hast du denn bei dem Antrag selbst unterschrieben gehabt?
Bedenke, dass du jedes Jahr einen neuen Antrag schicken musst und du jedes Jahr mind. einmal auf die Angaben deiner Eltern angewiesen bist. Ausser du beziehst ElternUNabhängiges Bafög.

Anscheinend ist das Verhältnis zu deiner Familie (abgesehen von der Oma?) ja ohnehin schlecht. Von daher würde ich zusehen dass das Bafög in Zukunft auf dich läuft und du in naher Zukunft ausziehen kannst. Eventuell so timen, dass der BafögBescheid gerade durch ist (also ein neuer Bewilligungszeitraum startet), sodass du für ein Jahr erstmal "sicher" Geld kriegst... Dann hat deine Mum ein Jahr Zeit sich abzuregen, falls ihr das nicht passt alles.

Ja den hab ich dummerweise selbst unterschrieben - ich wünschte im Nachhinein ich hätte mich nicht drauf eingelassen und von Anfang an meine Kontonummer genutzt.

Ja, dass hast du richtig erkannt - mein Verhältnis zu meiner Familie ist generell gespannt. Nur zu meiner Oma ist es besser, weil ich schon von klein auf mehr bei meiner Oma war als bei meinen Eltern. Meine Oma versteht mich zwar auch nicht sonderlich gut, aber sie akzeptiert es wenigstens und unterstützt mich. Sogesehen mein einziger Rückhalt. Trotzdem niemand, der ich alles anvertrauen kann.

Streß wird es sowieso geben und wie sich das für mich anhört begehen deine Eltern mal ganz charmant einen Sozialbetrug...geh zum Bafögamt wie kolibri sagte aender die Kontodaten lass dir deine Post co zu deine Oma schicken und dann siehst du weiter

Ja, vermute ich wie gesagt auch, dass es Stress gibt - aber ich will mich trotzdem immer korrekt verhalten, obwohl sie sich darum ja auch nicht sonderlich scheren. Ich glaub auch, dass das nicht ganz richtig ist was meine Eltern da machen - alleerdings hat bisher nie jemand was dazu gesagt. Ich hab seit jeher bei Behördengänge immer angegeben, dass ich bei meiner Oma lebe, weil es eben vom Busverbindung etc. günstiger ist. Bisher hat mir also auch nie jemand was dazu gesagt.
 

Benutzer123649 

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Die Adresse kannst du problemlos ändern, da reicht auch ne E-Mail. Bei einer Kontoänderung bin ich mir nicht so sicher, aber möglich sollte das auf jeden Fall sein. Bei einem Auszug vom Elternhaus bekommst du auch automatisch einen höheren Bafögsatz, allerdings musst du einen Mietvertrag vorweisen.

Bevor du weitere Schritte gehst, würde ich mich auch in Ruhe über deine Möglichkeiten informieren und dabei auch deinen Eltern mal ankündigen, dass du ausziehen möchtest und wirst, das Bafög dir (!) als Ausildungshilfe zusteht und sie sich schon mal darauf vorbereiten können, eine kleinere Wohnung zu suchen. Da musst du einfach die Ohren auf Durchzug schalten und an dein Glück denken. Deine Eltern nutzen dich nämlich für den eigenen Wohlstand ziemlich mies aus (und eigentlich sitzt du absolut am längeren Hebel, das solltest du deinen Eltern durchaus mal bewusst machen, wenn sie sich quer stellen).

Ich verstehe, dass es dir unangenehm ist bei dem Gedanken, eventuell noch mehr Steit zu verursachen, aber letztlich ist der unausweichlich. Du wirst nicht ewig bei deinen Eltern zum Schein wohnen können, damit sie nicht an Lebensstandard einbüßen müssen und so ist das letztlich nur ein Dominostein, der irgendwan umfallen wird und alles weitere auch ins Rollen bringt.
 

Benutzer76373 

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An deiner Stelle würde zumindest ich zumindest die Kontodaten umgehend ändern, weil erstens ist deine Ausbildung= dein Bafög. Außerdem hast du Unterschrieben, also solltest du auch wissen wie hoch dein Bafög ist, irgendwann musst du es schließlich zurückzahlen.
Grundsätzlich kann man ja trotzdem einen Unkostenbeitrag leisten.
Zum Thema Post öffnen würde ich deinen Eltern eine klare Ansage machen, dass wir hier nicht in einer Bananenrepublik leben.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Das ist ja Klasse: deine Ma finanziert sich durch dein BAföG und du musst es nachher zurück zahlen. Deine Ma besch**** das Amt mit deinem Geld. Da steht dein Name drauf. Nachher bist Du noch dran deswegen...

Wenn du ausziehst, bekommst du mehr BAföG und es ist deine Ma, die deine Erstausbildung unterstützen muss.

Änder deine Daten, stell dich auf Streit ein und such dir ein Zimmerchen.
 

Benutzer149962  (31)

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Die Adresse kannst du problemlos ändern, da reicht auch ne E-Mail. Bei einer Kontoänderung bin ich mir nicht so sicher, aber möglich sollte das auf jeden Fall sein. Bei einem Auszug vom Elternhaus bekommst du auch automatisch einen höheren Bafögsatz, allerdings musst du einen Mietvertrag vorweisen.

Bevor du weitere Schritte gehst, würde ich mich auch in Ruhe über deine Möglichkeiten informieren und dabei auch deinen Eltern mal ankündigen, dass du ausziehen möchtest und wirst, das Bafög dir (!) als Ausildungshilfe zusteht und sie sich schon mal darauf vorbereiten können, eine kleinere Wohnung zu suchen. Da musst du einfach die Ohren auf Durchzug schalten und an dein Glück denken. Deine Eltern nutzen dich nämlich für den eigenen Wohlstand ziemlich mies aus (und eigentlich sitzt du absolut am längeren Hebel, das solltest du deinen Eltern durchaus mal bewusst machen, wenn sie sich quer stellen).

Ich verstehe, dass es dir unangenehm ist bei dem Gedanken, eventuell noch mehr Steit zu verursachen, aber letztlich ist der unausweichlich. Du wirst nicht ewig bei deinen Eltern zum Schein wohnen können, damit sie nicht an Lebensstandard einbüßen müssen und so ist das letztlich nur ein Dominostein, der irgendwan umfallen wird und alles weitere auch ins Rollen bringt.

Danke für deine Antwort ^^ Gut, dass ich zumindest schon mal ein Teil so abwickeln lässt. Zwecks Ausziehen wird das allerdings wohl noch ne heikle Sache.

Wohnungen hier sind ja aktuell auch rar bzw. mit Kaution etc und da werd ich wohl nicht einfach mal so von heute auf morgen umziehen können. Ich könnte höchstens offiziell bei meiner Oma einziehen, würde dann aber wohl weniger Bafög kriegen, da ich keine Miete zahlen muss und auch ansonsten kostenfrei da lebe - meine Oma darf von mir keine Miete nehmen, da sie sonst höhere Abzüge hat bzw. auch mehr an Steuern zahlen muss. Wäre also weniger von Vorteil.

Meinen Vater trifft an der Situation im Übrigen keine Schuld - er lebt zwar mit im Haus, aber er hat damit nie was zu tun gehabt. Er und meine Mutter sind quasi nur noch auf dem Papier verheiratet - sie trennen unlängst schon das Geld voneinander und auch was Räumlichkeiten angeht. Außer Miete zahlt er also auch nichts und er selbst verwaltet auch nicht das Geld - das tut meine Mutter alles.

Auch war es meine Mutter, die mich stets dazu gedrängt hat, dass ich Bafög beantrage (noch ehe ich die Zusage hatte und mir die Fianzierungsmöglichkeiten angeschaut habe, da kam sie direkt schon mit den Formularen.. war sie also ganz scharf drauf) und das auf ihr Konto buchen lassen soll, weil ist ja einfacher zwecks Miete abbuchen etc und sie kann ja dann auch gleich dafür sorgen, dass meine Oma das vorgestreckte Geld kriegt. Es klang logisch damals - aber ich hätte darüber wohl auch selbst genauer nachhaken müssen, bzw. es besser wissen müssen..

Also letztlich ist es meine Mutter, die mich in dem Fall nur ausnutzen kann - mein Vater weiß nicht mal was Bafög ist und wie viel ich eigentlich kriege. Er hat mich das selbst schon gefragt, wie viel ich bekomme. Aber er kann ja auch nichts dran machen - meine Oma findet das verhalten meiner Mutter auch nicht richtig, aber sie hat selbst Angst vor Streit, weshalb sie nichts sagt..:rolleyes:

Ich hab zu meiner Mutter entsprechend ja auch schon gesagt, dass ich ja nicht ewig mehr bei ihnen gemeldet bleiben kann - ich bin mittlerweile 25 Jahre alt und da ist es in dem Alter schon längst üblich, dass man ausgezogen ist. Meine Mutter sagt darauf ja auch immer nur ja, dass stimme wohl - das will sie ja noch klären (mit meiner Oma), dass diese dann einfach auf Geld verzichten soll damit sie das Haus bezahlen können. Komischerweise gibt es ja wohl doch ne Art Alternative.. aber na ja sie sagt dann trotzdem, dass ich bis nach dem Studium warten soll - sei ja besser etc., weil ich so ja auch günstiger wegkomme und zudem bin ich ja eh ihrer Meinung nach alleine gar nicht lebensfähig :grin:

Aber du hast definitiv Recht - ewig mitmachen kann ich das sicher nicht und auch wenn es unangenehm ist, dann muss es eben auch Streit geben. Ich find es einfach nur bescheuert, dass ich deswegen streiten muss, damit ich mein Recht annehmen kann..

Nur wie ist das, wenn sich meine Mutter zum nächsten Bafög-Antrag nicht beruhigt hat und mir die einzureichenden Unterlagen verweigert?

An deiner Stelle würde zumindest ich zumindest die Kontodaten umgehend ändern, weil erstens ist deine Ausbildung= dein Bafög. Außerdem hast du Unterschrieben, also solltest du auch wissen wie hoch dein Bafög ist, irgendwann musst du es schließlich zurückzahlen.
Grundsätzlich kann man ja trotzdem einen Unkostenbeitrag leisten.
Zum Thema Post öffnen würde ich deinen Eltern eine klare Ansage machen, dass wir hier nicht in einer Bananenrepublik leben.

Das ist wohl wahr.. Und auch deswegen beschäftigt mich auch der Gedanke so sehr. Letztlich benutzt meine Mutter Geld von dem ich im eigentlichen Sinne nichts hab und am Ende bin ich es, die es zurückzahlen soll.

Post öffnen.. tja das sag ich meiner Mutter seit Jahren, dass sie das bitte lassen soll. Sie meint darauf immer: Sie muss die Post ja öffnen, es könnte ja was wichtiges sein damit sie mir sofort Bescheid geben kann. Also sie tut es auch, wenn ich sage sie soll es nicht tun.

Daher versuch ich ja die meiste Post an die Adresse meine Oma kommen zu lassen, damit meine Mutter meine Post nicht bekommt.

Das ist ja Klasse: deine Ma finanziert sich durch dein BAföG und du musst es nachher zurück zahlen. Deine Ma besch**** das Amt mit deinem Geld. Da steht dein Name drauf. Nachher bist Du noch dran deswegen...

Wenn du ausziehst, bekommst du mehr BAföG und es ist deine Ma, die deine Erstausbildung unterstützen muss.

Änder deine Daten, stell dich auf Streit ein und such dir ein Zimmerchen.

Danke und ja das trifft es wohl ganz gut - ich glaub einfach nicht mehr daran, dass meine Mutter es je irgendwie ehrlich mit mir gemeint hat. Und auch wenn ich bei Behördengänge nie gelogen hab - ich hab immer gesagt ich lebe bei meiner Oma -, aber beim Sozialamt war ich selbst nie hin und ich weiß, dass meine Mutter das da sicher nicht angegeben hat das ich bei meiner Oma lebe.

Nicht das ich dafür belangt werde, weil meine Mutter lügt..

Na ja wie ich weiter oben schon schrieb, werd ich wohl eher nicht mehr Bafög kriegen, da ich auf die schnelle keine neue Wohnung bekommen werde, die ich auch sofort zahlen kann - und bei meiner Oma darf ich halt keine Miete zahlen.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mensch, das tut mir echt leid, was deine Mutter da abzieht :schuettel:
Nur wie ist das, wenn sich meine Mutter zum nächsten Bafög-Antrag nicht beruhigt hat und mir die einzureichenden Unterlagen verweigert?
Deine Mutter ist dazu verpflichtet. Wenn sie sich weigert, gehst du zum Bafög-Amt und die schalten einen Anwalt ein. Wenn sie sich immer noch weigert, kannst du elternunabhängiges Bafög beantragen oder einen Vorausleistungsantrag stellen (http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/vorausleistung.php.).

Aber die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam - ich würde mit alledem also echt nicht mehr lange warten!

Selbst, wenn du jetzt erstmal weniger bekommst, weil du bei deiner Oma wohnst: Sobald du ausziehst, wird es ja wieder mehr. Und weniger auf dein Konto ist immer noch besser als viel auf dem Konto deiner Mutter!
 

Benutzer149962  (31)

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Mensch, das tut mir echt leid, was deine Mutter da abzieht :schuettel:

Deine Mutter ist dazu verpflichtet. Wenn sie sich weigert, gehst du zum Bafög-Amt und die schalten einen Anwalt ein. Wenn sie sich immer noch weigert, kannst du elternunabhängiges Bafög betragen.

Selbst, wenn du jetzt erstmal weniger bekommst, weil du bei deiner Oma wohnst: Sobald du ausziehst, wird es ja wieder mehr. Und weniger auf dein Konto ist immer noch besser als viel auf dem Konto deiner Mutter!

Danke dir :smile: Ja, leider ist es traurig aber wahr.. Eltern sucht man sich ja eben nicht aus.

Ich find den Gedanken an sich schlimm, dass ich ernsthaft mit nem Anwalt gegen meine Eltern vorgehen müsste..Aber gut im Notfall hab ich halt ne Lösung und weiß wie es weitergeht. Das ist schon viel wert.

Auch mit der Bafög-Höhe.. na ja es sollte zumindest noch genug sein, dass ich das Studium finanzieren kann und meine Oma ihr Geld, welches sie ja vorgestreckt hat, zurückbekommt. Im Notfall müsste ich vllt noch einen Studienkredit aufnehmen.. aber das will ich eigentlich weniger.. Nebenjob ist bisher auch nicht in Sicht, obwohl ich schon seit Monaten fieberhaft suche..
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Nur wie ist das, wenn sich meine Mutter zum nächsten Bafög-Antrag nicht beruhigt hat und mir die einzureichenden Unterlagen verweigert?

Genau, das muss sie. Ich bin immer erstmal geneigt, alles andere auszuschöpfen bevor man sagt, man geht gegen die eigenen Eltern vor.
Aber meistens hilft auch schon der Hinweis, den das Bafög-Amt mitschickt, dass die Eltern zur Auskunft verpflichtet sind.


Daher versuch ich ja die meiste Post an die Adresse meine Oma kommen zu lassen, damit meine Mutter meine Post nicht bekommt.
Du kannst ganz einfach einen Nachsendeantrag bei der Post stellen.
Der kostet zwar ein paar Euro, dafür hast Du dann aber Ruhe.

Wenn deine Mutter Leistungen bezieht, muss sie eben lernen, damit über die Runden zu kommen. Das ist nicht immer leicht, ganz klar. Aber es ist definitiv möglich. Höhere Mieten heißen nicht sofort, dass man umziehen muss. Man kann selbstverständlich das "Mehr" auch aus dem sonstigen Regelsatz selbst zuschießen. Dann muss man eben gut haushalten. Und wenns gar nicht geht, ja, dann muss man sich eine für zwei Personen passendere Wohnung suchen.Möglicherweise - ich weiß nicht warum Eure Familie Leistungen bezieht - könnte Deine Mutter auch arbeiten gehen. Die 360 Euro die ihr dann fehlen, sollte sie locker wieder reinholen können.

Natürlich hat sie den Bafög-Bescheid bekommen :zwinker: Ich würde mir das vom Bafögamt auch alles nochmal zustellen lassen oder es Dir gleich dort aushändigen lassen, damit Du überhaupt einen Überblick bekommst, auf wie vielen Schulden Du dann am Ende deines Studiums sitzt.
Und als Mitglied der Bedarfsgemeinschaft geht Dich selbstverständlich auch an, was Deine Eltern - und damit auch Du - an Geldern bekommst.
 

Benutzer149962  (31)

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Genau, das muss sie. Ich bin immer erstmal geneigt, alles andere auszuschöpfen bevor man sagt, man geht gegen die eigenen Eltern vor.
Aber meistens hilft auch schon der Hinweis, den das Bafög-Amt mitschickt, dass die Eltern zur Auskunft verpflichtet sind.

Ja, dass ist natürlich nicht schön, wenn ich weiß ich muss gegen meine Eltern vorgehen - ich hasse Streit, aber wenn es nicht anders ginge muss ich wohl so vorgehen.

Ich denke mal bei so amtlichen Sachen kümmert sich meine Mutter meistens schnell drum, aber ich kenn sie. Sie würde versuchen ein anderes Druckmittel zu kriegen - so war sie schon immer. Wenn ich nicht machen wollte, was sie wollte dann hieß es einfach mal Router mitnehmen, damit ich kein Inet hab oder kein Geld geben.

Du kannst ganz einfach einen Nachsendeantrag bei der Post stellen.
Der kostet zwar ein paar Euro, dafür hast Du dann aber Ruhe.

Wenn deine Mutter Leistungen bezieht, muss sie eben lernen, damit über die Runden zu kommen. Das ist nicht immer leicht, ganz klar. Aber es ist definitiv möglich. Höhere Mieten heißen nicht sofort, dass man umziehen muss. Man kann selbstverständlich das "Mehr" auch aus dem sonstigen Regelsatz selbst zuschießen. Dann muss man eben gut haushalten. Und wenns gar nicht geht, ja, dann muss man sich eine für zwei Personen passendere Wohnung suchen.Möglicherweise - ich weiß nicht warum Eure Familie Leistungen bezieht - könnte Deine Mutter auch arbeiten gehen. Die 360 Euro die ihr dann fehlen, sollte sie locker wieder reinholen können.

Natürlich hat sie den Bafög-Bescheid bekommen :zwinker: Ich würde mir das vom Bafögamt auch alles nochmal zustellen lassen oder es Dir gleich dort aushändigen lassen, damit Du überhaupt einen Überblick bekommst, auf wie vielen Schulden Du dann am Ende deines Studiums sitzt.
Und als Mitglied der Bedarfsgemeinschaft geht Dich selbstverständlich auch an, was Deine Eltern - und damit auch Du - an Geldern bekommst.

Nachsendeantrag wäre definitiv ne Lösung ^^ Wie genau stellt man den aber? Geht man einfach direkt an den Schalter oder muss man sich diesen Antrag aus dem Internet suchen?

Laut meiner Mutter zahlen sie schon aus dem eigenen Regelsatz zu, weil die Miete höher ist als das was das Amt bezahlt. Und sie muss nicht nur für 2 Personen eine Wohnung suchen - wie ich im Ausgangspost sagte, leben neben meinen Eltern noch 4 Geschwister von mir zu Hause. Mit mir als "Scheinmitbewohner" 7 Personen. Ich kann meiner Mutter in einem Recht geben: Es ist nicht so leicht ne Wohnung zu finden für 6-7 Personen, die auch bezahlbar ist und genug Platz hergibt. Deswegen hat meine Oma ja überhaupt das Haus gekauft, damit meine Eltern da einziehen können. Das Amt sagt denen aber schon unlängt, dass wenn ich noch ausziehe, dass das Haus zu groß ist und meine Oma kann nicht noch weiter mit der Miete runtergehen - meine Mutter sagt das immer so schön zu ihr "Wenn Mimi auszieht, dann musst du auf 50 € einfach verzichten".

Meine Mutter stellt sich das schön einfach vor. Zumal sie weiß auch, dass ich mich zumindest meiner Oma verpflichtet fühle.. Denn die ist ja zumindest die einzige, die sich überhaupt irgendwie um mich kümmert und darum schert.

Zwecks der Sache warum Sozialbezüge: Mein Vater hat mehrere Bandscheibenvorfälle gehabt und daher konnte er nicht mehr auf dem Bau arbeiten - dadurch arbeitslos geworden. Meine Mutter hat ne Ausbildung zwar gemacht, aber sie ist kurz nach Ende der Ausbildung schwanger geworden. Und nach mir kamen ja noch 5 Geschwister - und das kurz hintereinander weg. Dadurch war meine Mutter lange aus dem Job raus und jetzt arbeitet sie geringfügig mit ner Putzstelle, da sie das psychisch anders nicht packt (da liegt noch ne andere Geschichte zugrunde in der Familie - aber das will ich hier nicht weiter ausweiten).

Trotzdem weiß ich aber, dass meine Mutter genug Geld haben müsste und sie mich wegen meines Geldes belügt. Beispielsweise hab ich ja im Januar eine Nachzahlung des Bafögs bekommen, welches ich im Oktober erst beantragt hatte. Der Antrag hat ja gedauert und die Zahlung kam erst im Januar. Laut meiner Mutter hat sie das Geld zwar gekriegt, aber dass musste sie ja wieder abgeben. Aber im selben Zug hat sie erst einen Laptop für 1000 € bestellt (wo ich mich frag woher kam das Geld, wenn sie mir immer sagt sie hat keins?) - das haben sie dann zwar doch wieder zurückgeschickt und das Geld zurückbekommen. Aber ist doch komisch nicht?

Und mir kann sie angeblich kein Geld geben und meine Oma sollte eigentlich eine Rückzahlung des vorgestreckten Geldes im Februar erhalten - dann auf einmal soll sie die erste Rückzahlung erst im August kriegen (da wo ich auch noch den neuen Antrag stellen muss). Das passt doch vorne und hinten nicht :cautious:

Das sie den Bafög-Bescheid auch hat glaub ich auch. Ich hab ihr von vornerein nicht glauben können, dass die vom Amt keins geschickt haben sollen. Sowas schicken die sogar zuerst noch.

Ich werd mir daher auch noch einen neuen Bescheid schicken lassen, damit ich da sicher sein kann was genau ich eigentlich kriege.

Zudem sagt meine Mutter, dass ich aus dem Bedarf raus bin - also sie muss vorm Sozialamt nicht mehr nachweisen, was ich an Geld bekomme. Daher geht es mich nichts an, was sie an Gelder bekommt - aber andererseits soll ich zahlen?
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Hoppla, die Geschwister sind mir entgangen :zwinker:
Aber das ändert ja nix an den restlichen Gegebenheiten. Die Sozialbezüge für 2 Erwachsene und 4 Kinder sind nicht so wahnsinnig niedrig, dass man damit nicht haushalten könnte, wenn dann auch noch ein geringfügiges Gehalt dazukommt. Wenns Dich interessiert: man kann sich das im Netz per Rechner grob ausrechnen.

Zumindest nagt man nicht derart am Hungertuch, dass man sich noch das Geld der eigenen Tochter in die Tasche stecken müsste, denk ich.

Ich hab den Nachsendeantrag beim letzten Umzug vor Jahren direkt bei der Post gestellt, das geht aber bestimmt mittlerweile auch online.

Du kannst ja nicht Dein Leben und Dein Studium dauerhaft nach Deiner Familie ausrichten, oder?
 

Benutzer29008 

Verbringt hier viel Zeit
Eine kurze Frage, deine Mutter kassiert dein Bafög. Ist ja ein Kredit. Wer zahlt den dann zurück? Du?
 

Benutzer76373 

Meistens hier zu finden
Nachsendeantrag wäre definitiv ne Lösung ^^ Wie genau stellt man den aber? Geht man einfach direkt an den Schalter oder muss man sich diesen Antrag aus dem Internet suchen?

An den Schalter gehen oder im Formularständer schauen, ausfüllen, abgeben und bezahlen. Kostet nicht die Welt, läuft glaube ich erstmal 6 Monate, danach kannst du nochmal verlängern.
 

Benutzer149962  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Hoppla, die Geschwister sind mir entgangen :zwinker:
Aber das ändert ja nix an den restlichen Gegebenheiten. Die Sozialbezüge für 2 Erwachsene und 4 Kinder sind nicht so wahnsinnig niedrig, dass man damit nicht haushalten könnte, wenn dann auch noch ein geringfügiges Gehalt dazukommt. Wenns Dich interessiert: man kann sich das im Netz per Rechner grob ausrechnen.

Zumindest nagt man nicht derart am Hungertuch, dass man sich noch das Geld der eigenen Tochter in die Tasche stecken müsste, denk ich.

Ich hab den Nachsendeantrag beim letzten Umzug vor Jahren direkt bei der Post gestellt, das geht aber bestimmt mittlerweile auch online.

Du kannst ja nicht Dein Leben und Dein Studium dauerhaft nach Deiner Familie ausrichten, oder?

Meine Geschwister kann man auch gut mal unter den Tisch fallen lassen :grin: aber ne ernsthaft ^^ Ich denke normal, dass die genug Geld bekommt. Mein Bruder zum Beispiel bezieht auch Bafög und alle 4 bekommen noch Kindergeld obendrauf. Miete und so wird ja für die gezahlt und meine Geschwister kaufen sich auch alles selbst, was sie brauchen. Also soviel Ausgaben dürfte meine Mutter auch nicht haben.

Einkaufen geht sie ja auch häufig mit meiner Oma - und zahlt mit ihrer Karte und sagt sie gibt es beizeiten wieder. Meine Oma hat gar keine Übersicht darüber wie viel sie noch bekommt.. und meine Mutter verwaltet auch ihre Finanzen lustigerweise - ich trau ihr auch da zu, dass sie da einiges unterschlägt.

Es dürfte ihr eigentlich also überhaupt nicht schlecht gehen. Und durch den Putzjob hat sie auch 150 € so schon mehr. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass sie echt kein Geld hat. Sie tut auch bei meinem "Taschengeld" von 70 € so, als würde sie mir quasi ihr letztes Hemd geben.. Sie hat ja so schon kein Geld und sie gibt mir ja immer den letzten Rest, damit ich auch bisschen was hab. Sie schneidet sich es ja quasi aus den Rippen :rolleyes:

Also meine Mutter ist Expertin darin sich möglichst wie ein Samariter dazustellen und die Umgebung zu manipulieren.

Natürlich hab ich nicht vor meine Leben nach meiner Familie auszurichten - ich halt es schlichtweg nicht mehr aus immer zu machen was sie will. Und auch ihr immer alles zu überlassen, weil ich ja angeblich selbst nicht lebensfähig bin und ohne ihre Übersicht von Finanzen gar nicht mit dem Geld hinkommen würde (das ist ja das neuste Argument xD).

Eine kurze Frage, deine Mutter kassiert dein Bafög. Ist ja ein Kredit. Wer zahlt den dann zurück? Du?

Ich muss ihn später zurückzahlen ja. Das ist ja die herbe Ironie - genauso die Tatsache, das meine Mutter das Bafög aufs Konto bekommt und ich soll aber den Krankenkassenbeitrag von meinem Konto abziehen lassen: Da also wo nichts drauf kommt. :confused: Die Logik erschließt sich mir nicht wirklich.

Ich hab den Nachsendeantrag beim letzten Umzug vor Jahren direkt bei der Post gestellt, das geht aber bestimmt mittlerweile auch online.
An den Schalter gehen oder im Formularständer schauen, ausfüllen, abgeben und bezahlen. Kostet nicht die Welt, läuft glaube ich erstmal 6 Monate, danach kannst du nochmal verlängern.

Dann werd ich mir das mal angucken ob es sowas online gibt oder direkt mal zur Post - nachfragen kostet ja sowieso nichts :smile: Danke für den Hinweis auf jeden Fall
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
NAchsendeantrag gibt es online oder in der nächsten Postfiliale und nun wollen wir mal rechnen

Deine Mutter bekommt wie ich vermute ALG2 genauso wie dein Vater das wären (sehr grob gerechnet) 2x 384 Euro abzgl ca. 20 % wegen BEdarfsgemeinschaft + 4 weitere Kinder im Schnitt mit 250 Euro dazu 5 x Kindergeld mit jeweils 184 € mindestens zzgl Wohngeld grob überschalgen knappe 2500 euro oder auch mehr davon gibt sie dir 70 €

Merks du was ? Deine Mutter bescheißt dich nach Strich und Faden wenn sie behauptet sie hat kein geld
 
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