Was sagt ihr zu Labioplastic?

Benutzer117064 

Meistens hier zu finden
Ich möchte meine Schamlippen verkleinern lassen! (es ist nicht nur ein ästhetisches Problem)
Der Termin für September steht.

Haben hier Frauen schon sowas machen lassen und können berichten?
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe schon mal einen Artikel für die Unizeitung zu dem Thema geschrieben und finde es, sofern es medizinisch nicht notwendig ist, schon ein wenig verrückt, um ehrlich zu sein... Für mich ist dieser Schönheitswahn, der jetzt auch Einzug in die intimsten Bereiche eines Menschen gefunden hat, nur Ausdruck unserer doch leicht kranken Gesellschaft, die oft leider nur auf das Äußere fixiert ist. Schamlippenverkleinerung sind ja nicht alles - man kann sich den Venushügel umoperieren lassen, es gibt Anal-Bleaching,...
Gut, wenn sie dich auch im Alltag stören, sind lange Schamlippen natürlich ein Problem - aber was ist mit den Frauen, die eben etwas längere Schamlippen haben, die aber nicht stören und die trotzdem zum Schönheitsdoc rennen und tausende Euros (Was kostet so was denn?) für eine OP ausgeben, die schmerzhaft sein kann und zudem noch einen Bereich unseres Körpers betrifft, der sehr empfindsam auf Berührungen reagiert? (Und bei dem - ich persönlich - Angst hätte, dass etwas schief geht und ich danach weniger fühle/spüre.)
Ich frage mich halt, ob diese ganzen Damen sich auch unter's Messer legen würden, gäbe es das Schönheitsideal der glatten, kurzen Schamlippen nicht. Zumal es - wenn man sich hier im Forum umsieht, viele Männer gibt, die gerade längere Schamlippen bevorzugen.
Ich finde das Thema sehr schwierig.
Außerdem sind die Schamlippen etwas, was nur der Partner sieht. Nasen-OPs - ok, ja, damit läufst du auch den ganzen Tag herum. Aber dein Partner, der dich ja eh als Ganzes liebt, liebt ja auch deine langen Schamlippen. Und auch nur er - und du - sehen sie.
Wo lässt du das denn machen, wenn ich fragen darf?
Und muss man nicht auch Angst haben, dass sich die Empfindsamkeit verändert? Wird der Kitzler auch operiert?
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich halte davon gar nichts. Aber ich halte allgemein nichts von Schönheits-OP. Es ist mir allerdings egal, wenn andere das machen. Für mich ist das nichts.

Off-Topic:
Bei mir steht seit Jahren eine aus medizinischen Gründen vielleicht sinnvolle Nasen-OP im Raum, über die ich mir in den kommenden Monaten Gedanken machen muss. Wenn, muss ich den Eingriff vor einer möglichen Schwangerschaft vornehmen lassen. Der letzte HNO-Arzt, bei dem ich deshalb war, guckte mich nur an und meinte: "Da ohnehin alles zertrümmert werden muss, können wir Ihre Nase auch gleich korrigieren. Das wäre doch sicher auch in Ihrem Interesse, oder?"
Ich bin aufgestanden und gegangen. Richtig, meine Nase ist nicht so schön. Sie ist groß, etwas schief (viermal gebrochen, nie gerichtet) und naja, markant. Aber ich lebe mit ihr. Sie ist ein Teil von mir. Entscheide ich mich für die OP, wird die Nase danach so oder so anders aussehen. Nur: Will ich das? Wie ist das dann, in den Spiegel zu gucken? Ich will eigentlich nicht, dass sich etwas ändert. Auch wenn ich dann eben nicht so schön aussehe. Ich kann ganz gut mit mir leben, so wie ich bin. :smile:


Mein Liebster mag mich auch so, wie ich bin. Auch mal mit einem Kilo mehr auf der Waage. Mit großer Nase. Und mit unterschiedlich großen kleinen Schamlippen. Und ich, ich bin eben so, wie ich bin.

Ich weiß ja nicht, wie groß die kleinen Labien sein müssen, dass sie wirklich im Alltag stören. So groß ist meine eine jedenfalls nicht, weshalb ich da keinen Vergleich und keine Möglichkeit habe, das zu beurteilen.

Wenn es für dich nötig ist, okay, cool. Ich selbst versuche mit so wenigen OPs wie möglich durchs Leben zu gehen.
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Hm....Nach gleich zwei negativen Kommentaren breche ich hier mal eine Lanze.

Wahrscheinlich wird Dir die Entscheidung auch nicht leicht gefallen sein und Du wirst deine (hoffentlich) guten Gründe dafür haben.
Hauptsache Du hast Dir auch einen Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie ausgesucht, der in der DGPRÄC-Gesellschaft organisiert ist.

Denn technisch gesehen, darf sich jeder Arzt mit dem Titel Schönheitschirurg schmücken, da der Begriff nicht geschützt ist.

Nun zu den Gründen.
Ich hoffe es sind medizinisch nachvollziehbare Gründe, aber selbst wenn sie es nicht wären, wäre es nicht an mir diese in Frage zu stellen.

Allerdings würde ich es selber nicht machen.
Dieser Bereich ist so stark mit wichtigen Nerven durchzogen, ein arzt wird dir kaum garantieren können, daß Du anschließend keine, möglicherweise auch, dauerhaften Gefühlseinbußen durch die OP haben wirst.

Ich selbst habe auch schon ein paar mal darüber nachgedacht mich unters Messer zu legen.
Regelmäßig wegen meiner Brüste, um sie ein wenig zu verkleinern... da sie mir beruflich häufiger mal im Weg sind und auch weil sie trotz ausuferndem sportlichen Eifers etwas größer sind als mir lieb ist.

Dann noch wegen meiner Nase, die zwar optisch einwandfrei ist.....aber mir nachts beim schlafen häufig aufgrund einer leichten Septumdeviation Probleme macht und früher häufiger zu Nebenhöhlenentzündungen geführt hat.

Bezüglich meines Busens hab ich mich im grunde arrangiert.....etwaige Gefühlseinbußen sind es nicht wert das bischen mehr an Arbeit die Dinger unter ne Weste zu zwängen zu rechtfertigen....

Für die Nase hab ich viel recherchiert und die Erfolgsaussichten rechnen sich nicht genug um das zu rechtfertigen. Wer weiß, vielleicht gerate ich irgendwann mal in eine handgreiflichkeit in derem Verlauf mir jemand die Nase bricht....dann könnte sich das Problem von selbst erledigen.....


Ich kenne aber auch Positiv-Beispiele.....meine beste Freundin war als Jugendliche nie zufrieden mit ihrem Aussehen und ihrem Körper.
Mittlerweile sieht sie zwar nicht mehr aus wie das Mädchen von früher...aber dafür ist sie jetzt zufrieden mit ihrem Körper.
Allerdings hat sie auch viel dafür gezahlt....sehr viel......und man würde nie erkennen, daß sie was hat machen lassen, solange man sie nicht als Jugendliche gekannt hätte.
 

Benutzer117064 

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Ich habe schon mal einen Artikel für die Unizeitung zu dem Thema geschrieben und finde es, sofern es medizinisch nicht notwendig ist, schon ein wenig verrückt, um ehrlich zu sein... Für mich ist dieser Schönheitswahn, der jetzt auch Einzug in die intimsten Bereiche eines Menschen gefunden hat, nur Ausdruck unserer doch leicht kranken Gesellschaft, die oft leider nur auf das Äußere fixiert ist. Schamlippenverkleinerung sind ja nicht alles - man kann sich den Venushügel umoperieren lassen, es gibt Anal-Bleaching,...
Gut, wenn sie dich auch im Alltag stören, sind lange Schamlippen natürlich ein Problem - aber was ist mit den Frauen, die eben etwas längere Schamlippen haben, die aber nicht stören und die trotzdem zum Schönheitsdoc rennen und tausende Euros (Was kostet so was denn?) für eine OP ausgeben, die schmerzhaft sein kann und zudem noch einen Bereich unseres Körpers betrifft, der sehr empfindsam auf Berührungen reagiert? (Und bei dem - ich persönlich - Angst hätte, dass etwas schief geht und ich danach weniger fühle/spüre.)
Ich frage mich halt, ob diese ganzen Damen sich auch unter's Messer legen würden, gäbe es das Schönheitsideal der glatten, kurzen Schamlippen nicht. Zumal es - wenn man sich hier im Forum umsieht, viele Männer gibt, die gerade längere Schamlippen bevorzugen.
Ich finde das Thema sehr schwierig.
Außerdem sind die Schamlippen etwas, was nur der Partner sieht. Nasen-OPs - ok, ja, damit läufst du auch den ganzen Tag herum. Aber dein Partner, der dich ja eh als Ganzes liebt, liebt ja auch deine langen Schamlippen. Und auch nur er - und du - sehen sie.
Wo lässt du das denn machen, wenn ich fragen darf?
Und muss man nicht auch Angst haben, dass sich die Empfindsamkeit verändert? Wird der Kitzler auch operiert?


In Düsseldorf bei Dr. Hilpert. Also die Empfindsamkeit wird nicht unbedingt eingeschränkt. Es bleibt ja noch etwas übrig. Sie werden ja nicht ganz entfernt. Ich freue mich drauf...
 

Benutzer149315 

Öfters im Forum
Was mich in deinem spezifischen Fall interessiert, was die Gesamtkosten des Eingriffs sind?
Und was sind die nicht-ästhetischen Gründe für den Eingriff?
Einfach, damit die ganze Sache bisschen klarer wird.

Dieser Beitrag soll dich nicht dazu nötigen, dich verteidigen zu müssen. Ich bin wahrlich der letzte Mensch, der einen Eingriff ablehnt, nur wegen ästhetischen Gründen.

Die Zufriedenheit der Operationen scheinen ja recht hoch zu sein und die Komplikationen überschaubar:
Schamlippenverkleinerung – Wikipedia
 

Benutzer117064 

Meistens hier zu finden
Was mich in deinem spezifischen Fall interessiert, was die Gesamtkosten des Eingriffs sind?
Und was sind die nicht-ästhetischen Gründe für den Eingriff?
Einfach, damit die ganze Sache bisschen klarer wird.

Dieser Beitrag soll dich nicht dazu nötigen, dich verteidigen zu müssen. Ich bin wahrlich der letzte Mensch, der einen Eingriff ablehnt, nur wegen ästhetischen Gründen.

Die Zufriedenheit der Operationen scheinen ja recht hoch zu sein und die Komplikationen überschaubar:
Schamlippenverkleinerung – Wikipedia


Kennst du es wenn du auf die Toilette gehst und danach erstmal richten musst damit es in der Hose nicht zwickt? Oder wenn du bei der Arbeit in die Hose gehen musst weil da was ziept? Kennst du es wenn du nicht mal eine kurze Zeit Fahrrad fahren kannst, weil es sehr zwickt und brennt? Oder wie es ist wenn sich da mal etwas entzündet und du im Sommer nicht mal schwimmen gehen kannst ..
Die Kosten liegen sehr unterschiedlich. Meist zwischen 1000-3000 Euro. Je nach "Aufwand" und ob eine ambulante Behandlung mit örtlicher Betäubung ausreicht oder eine Vollnarkose gewünscht ist.
 

Benutzer149315 

Öfters im Forum
Nein Ich kenne es nicht, da Ich keine Schamlippen besitze. Aber hätte man auch weniger defensiv ausdrücken können.
Und deine Preisangabe ist alles andere als deinen spezifischen Fall betreffend.
Das die Kosten bei eine operativen Eingriff sehr unterschiedlich sein können, versteht sich von selbst.
Du hast ja schon einen Termin, also wirst du ja wohl auch die Kosten kennen. :smile:
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich sehe das Problem halt darin, dass ich mich frage: Wo hört der Schönheitswahn auf? Lassen wir uns irgendwann das Kinn operieren, weil es "unförmig" ist, oder die Zunge, weil "Füge irgendeinen erfundenen Grund ein!"? Man macht sich halt schnell abhängig, wenn man sich dem Schönheitsideal "fügt" und es nicht mehr hinterfragt.
Ich habe an sich auch kein Problem mit Schönheitsops - wie gesagt, in gewissen Bereichen kann ich es noch eher nachvollziehen - in anderen eher weniger. Und dazu gehört definitiv der Intimbereich.
 

Benutzer149315 

Öfters im Forum
Nur weil man an sich etwas ändert, muss man sich keineswegs irgendeinem Schönheitsideal fügen, ausser seinem eigenen. Und wenn dies nunmal dem Mainstream entspricht, nun dann ist das so.
Dank der Fortschritte der Chirurgie sind die Eingriffe auch weniger problematisch und kosten weniger. Das die Hürde dann für so einen Eingriff fällt, versteht sich dann von alleine.

Ich bin auch nicht dafür, jeden unüberlegten Eingriff für gut zu heissen, aber es gibt nunmal auch genug gut überlegte Eingriffe und im Hinblick mit dem Kosten/Risiko sinkt da halt die Schwelle.

Grade bei der Labioplastie scheint die Problematik überblickbar zu sein, wenn man sich einen Überblick der Fachliteratur zu anschaut.
 
B

Benutzer

Gast
Leute, Leute, TE hat doch betont, dass es nicht nur ein ästhetischs Problem ist :zwinker:

Um die Frage zu beantworeten: Nein, ich kenne niemanden. Eine Freundin von mir hatte eine verschobene Nasenscheidewand nach einem Unfall und konnte davon schlecht atmen. Da sie ohnehin eine OP gebraucht hat, liess sie sich ihre Nase bei der Gelegenheit auch gleich schöner richten. Das finde ich absolut legitim und hätte es bei Bedarf auch so gemacht.

Übrigens finde ich es überzogen bei wenigen OPs gleich von einem Schönheits-Wahn zu sprechen. Wir sind nicht alle mit den gleichen Vorzügen ausgestattet oder haben eben ein unterschiedliches Bild von unserem Körper und wie wir ihn (aus welchen Gründen auch immer) gerne hätten.
 

Benutzer150539 

Sehr bekannt hier
Erfahrungen kenn ich keine - ich frage mivh allerdings, ob die geschilderten Problwmw durch diese OP sich wirklich lösen lassen. Dass es mal ziept, kenn ich auch - meist ists irgend ne Naht wines Kleidungsstücks, blödstenfalls n Haar, dass irgendwo festhängt. Und wusste bis jetzt nicht, dass beim Fahrradfahren sich die Labien grossartig scheuernd bewegen, unabhäbgig vob der Kleidung. Ich für mich wäre nie auf die Idee einer OP gekommen, auch wenn ich sozusagen an der Quelle bin. Dafür hab ich vor OPs, noch dazu an delikaten Stellen, einfach zu viel Respekt. Die Risiken kommen allerdings auch auf die OP technik an.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich frage mich, wieso sich die TE für einen Schönheitswahn rechtfertigen muss, wenn sie schon geschrieben hat, dass es bei ihr auch medizinische Gründe hat.

Ganz ehrlich, ich finds mehr als taktlos und anmaßend, immer mit der "Schönheits-OP-Keule" zu kommen, wenn jemand gute Gründe für einen Eingriff hat.

Kein vernünftiger Mensch legt sich aus Jux und Dollerei unters Messer, macht eine Vollnarkose mit und lässt sich an sensiblen Körperteilen rumschnibbeln, wenn er keinen Leidensweg hinter sich hat. Für die paar verstörten Gestalten, die sich bei RTL2 tatsächlich krankhaft verschönern lassen, können die Leute nichts, die einen vernünftigen Grund für ihre OPs haben.

Davon ab muss man auch einfach mal sagen: Häufig (nicht immer!) folgt einer verbesserten Funktonalität oder der Behebung von anatomischen Problemen auch eine bessere Ästhetik. Wer eine schiefe Nase hat und sich die Nasenscheidewand begradigen lässt, kann hinterher besser atmen UND hat eine geradere Nase, die von den meisten Menschen auch als schöner empfunden wird.

Man kann sich mal fragen, wie Schönheitsideale entstehen - unter anderem auch daraus, dass etwas gesund und normal aussieht. Lange, glänzenden Haare werden auch deshalb als schöner empfunden, weil sie gesund aussehen. Glatzen verbinden viele Menschen mit Krankheit. Das ist nur ein Beispiel, aber ich denke, es verdeutlicht, was ich meine.

Ganz davon ab muss ich einfach mal sagen, dass viele Menschen sich keinen Begriff davon machen, wie verletzend es für diejenigen ist, die sich operieren lassen wollen, weil sie unter etwas leiden, wenn sie sich permanent rechtfertigen müssen, weil viele Menschen mit Schönheitsops kommen und den Leidensdruck kein bisschen nachvollziehen können. Das stellt bei diesen elektiven Eingriffen, die nicht lebensnotwendig sind, aber die Lebensqualität verbessern, eine eigenständige Belastung und einen ziemlichen Druck dar, den sich keiner vorstellen kann, der das nicht erlebt hat.

Ich meine es nicht böse. Aber ich habe mehrere OPs hinter mir, die medizinisch indiziert, aber nicht lebensnotwendig waren. Aber dennoch nötig, um normal leben zu können. Und ich habe mir die gesamten 3 Jahre der Behandlung von irgendwelchen Leuten im Umfeld anhören müssen, "was Frauen nicht alles für die Schönheit tun". Du hast Schmerzen, du hast Angst vor der Narkose, du hast Einschränkungen, ätzende, lange Tage im Krankenhaus - und hinterher kommt wieder einer, der fragt, ob du dem Schönheitswahn verfallen bist oder ob es ästhetische Gründe hat - obwohl du schon zig mal erklärt hast, wieso und warum du es machen lässt.

Es kann jeder froh sein, der sich die Frage nicht stellen muss, ob er etwas operieren lassen möchte, damit es ihm danach besser geht. Ich habe mir oft ein gebrochenes Bein gewünscht, das wäre leichter gewesen - da stellt sich die Frage nicht, ob man es operieren lässt. Aber bei Dingen, wo es heißt: "Ja, das kann man machen lassen. Zahlt auch die Kasse. Sie müssen nicht - aber bestimmte Probleme können davon weggehen!" - und man erstmal monate- oder jahrelang hadern muss, ob man es machen lassen möchte, ist die Entscheidung so schwer. Zumal man, wenn etwas schief geht, sich immer fragen wird, ob man es nicht doch hätte lassen sollen. Und wenn man es lässt, bleibt alles in dem Zustand, in dem es ist -und wegen dem man ja auch zum Arzt gegangen ist, weil man eben drunter leidet.

Langer Text, kurze Botschaft: Ich kanns sehr gut nachvollziehen. Von daher wünsche ich der TE, dass sie einen guten OP-Verlauf hat und alles schnell und zufriedenstellend verheilt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer133456  (49)

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Ich bin der Meinung, dass wir nicht alle mit perfekten Koerpern geboren werden, und dass es manchmal einfach noetig ist, einzugreifen. Sonst haetten wir ja z.B. auch weder Zahnspangen noch Brillen, wuerden uns nicht die Haare und nicht die Fingernaegel schneiden, und nicht waschen, denn das ist ja alles "voellig abgedrehter Schoenheitswahn," nicht wahr.

Wenn uns ein Koerperteil belastet, so, wie es ist, dann ist das behandlungsbeduerftig. Wuerde ich auch machen lassen (und ich hatte eine Zahnspange, und trage eine Brille - ganz ohne Schoenheitswahnverdacht der Bevoelkerung).
 

Benutzer3277 

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Sicher gibt es Einzelfälle wo es wirklich gemacht werden muss. Aber die große Mehrheit sind reine Schönheits-OPs, und da kann ich nicht nachvollziehen warum man das machen lässt. Liegt bestimmt daran, dass durch das Rasieren jetzt "alles zu sehen" ist, was früher ein Busch bedeckte.
 
B

Benutzer

Gast
Wenn uns ein Koerperteil belastet, so, wie es ist, dann ist das behandlungsbeduerftig. Wuerde ich auch machen lassen (und ich hatte eine Zahnspange, und trage eine Brille - ganz ohne Schoenheitswahnverdacht der Bevoelkerung).
Same here. Ich leide unter keinem Schönheitsfehler genug, um die Umständlichkeiten, Risiken und Kosten einer OP auf mich zu nehmen, da ich mir aber die Haare färbe, Tattoos stechen liess und auch mehr oder weniger auf die Kleidung achte, kann ich schon damit nicht behaupten, mein Aussehen völlig unverändert anzunehmen. Aber hey, verstand ich das richtig, dass deine Brille nur Dekoration ist? :tongue:
 

Benutzer133456  (49)

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Same here. Ich leide unter keinem Schönheitsfehler genug, um die Umständlichkeiten, Risiken und Kosten einer OP auf mich zu nehmen, da ich mir aber die Haare färbe, Tattoos stechen liess und auch mehr oder weniger auf die Kleidung achte, kann ich schon damit nicht behaupten, mein Aussehen völlig unverändert anzunehmen. Aber hey, verstand ich das richtig, dass deine Brille nur Dekoration ist? :tongue:

Stimmt schon ein wenig - meine Brille ist fuer mein taegliches Leben nicht wirklich notwendig. Ich brauche sie nur zum Autofahren, Reisen, oder um Projektionen aus der Ferne sehen zu koennen. Aber zum Autofahren eben schon... einmal vergass ich sie, und verfuhr mich fuerchterlich, weil ich die Schilder immer zu spaet erst lesen konnte.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Off-Topic:
Ich finde Schönheits-OPs legitim, wenn man es für sich selbst macht, um seinem eigenen Schönheitsideal zu entsprechen. Natürlich sollte man sich gut informieren, Vor- und Nachteile (sowie Kosten) abwägen.

Wenn man es macht, weil man sich unter einer Art gesellschaftlichem Schönheitsdruck fühlt, ist das was anderes. Das ist die Kehrseite der Schönheitschirurgie. Den Unterschied für sich selbst zu erkennen ("mache ich es wirklich für mich? will ich das wirklich?") ist nicht immer ganz leicht. Aber das ist ja bei vielen wichtigen Entscheidungen im Leben so. Wenn ein erwachsener Mensch für sich die Entscheidung getroffen hat, die OP machen zu wollen, sollte man das respektieren, oder es jedenfalls zumindest nicht kritisieren, ohne die Hintergründe der Entscheidung zu treffen.

Davon abgesehen gibt es ja - wie schon mehrmals betont wurde - nicht nur ästhetische Gründe für die OP. Von daher sehe ich eigentlich gar keinen Grund für diese Diskussion, zumal die Frage ja auch nicht lautete "OP ja oder nein?".
 
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