Was muss ich an mir und meinem Leben noch ändern, um eine Freundin zu finden?

Benutzer18889 

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Off-Topic:
Haben eigentlich noch mehr Leute in speziell diesem Thread oft ein Problem mit dem Seitenaufbau? Bei mir sind da dauernd die Texte verschoben, mehrere Wörter stehen übereinander oder es ist sogar komplett unleserlich. Zudem sind die Buttons zum Antworten etc. doppelt.

Allerdings ausschließlich in diesem Thread...
 

Benutzer102211 

Öfters im Forum
Off-Topic:
... Bei mir sind da dauernd die Texte verschoben, mehrere Wörter stehen übereinander oder es ist sogar komplett unleserlich. Zudem sind die Buttons zum Antworten etc. doppelt.
Allerdings ausschließlich in diesem Thread...
Was hast Du denn für eine Maschine ?
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Ob ich mit jemandem gern eine Beziehung hätte, kann ich doch nicht nach dreimal treffen wissen? Und nur, weil ich jemandem eine halbe Stunde nachdem ich ihn kennengelernt habe, nicht gleich die Kleider vom Leib reißen will, heißt das noch lange nicht, dass ein sexueller Kontakt mit dieser Person für alle Ewigkeit ausgeschlossen ist. Meiner Meinung nach sollte man nicht immer so weit in die Zukunft denken.

Wir haben uns wohl missverstanden. Es geht nicht darum, dass ich erwarten würde, nach drei Treffen sofort zu wissen, ob ich mit der entsprechenden Frau eine Beziehung will, sondern darum, ob ich mir rein theoretisch mit ihr eine überhaupt vorstellen könnte. Das ist, glaube ich, was anderes. Wenn ich an der Uni neue Menschen kennenlerne, weiß ich auch relativ schnell, ob sie zu Freunden werden könnten oder nicht. Das ist irgendwie so ein Gefühl…

Was deine zweite Bemerkung betrifft: Es ist sicherlich richtig, dass man nicht „immer so weit in die Zukunft denken“ sollte, aber das ist mit 18 einfacher, als mit 24. Immerhin bin ich in einem Alter, in dem ich ganz langsam anfange, mir zu sagen, dass ich irgendwann doch gerne eine Familie gründen möchte. Ewig Zeit habe ich dafür nicht. Zwar gibt es immer alleinstehende Frauen, aber erstens werden sie in meiner Altersklasse mit jedem Jahr seltener und zweitens werde ich nicht zu denen gehören, die durch ihren Beruf mit Frauen zusammenkommen. Wo soll ich später also eine Frau finden? Aber das ist ein anderes Thema. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man in meinem Alter schon ein bisschen an die Zukunft denkt.

Mein Eindruck ist mittlerweile, dass du viel zu verbohrt und rational an die Partnersuche herangehst. Deine Argumentationen sind immer total schlüssig, wohl durchdacht und sehr detailliert. Aber vielleicht ist genau DAS das Problem. Beim Verlieben geht es eben auch darum, mal unvernünftig zu sein und sich ein bisschen von seinen Gefühlen leiten zu lassen - und etwas zu riskieren.

Glaube mir, ich will mich wirklich ändern, bzw. verbessern. Ich weiß nur nicht wie! Weißt du, es ist wirklich schrecklich, wenn man sein Hirn nicht einmal für einen kurzen Augenblick ausschalten kann (das merke ich auch abends beim Einschlafen) und nicht anders kann, als so rational zu argumentieren.

Die Art und Weise, wie ich funktioniere, finde ich selbst wirklich merkwürdig. Paradoxerweise lasse ich mich bei wichtigen Entscheidungen nämlich sehr oft von meinem Bauchgefühl leiten, und ich weiß, dass ich Gefühle haben kann, aber oft ist es auch so, dass ich gar keine Gefühle habe, von denen ich mich leiten lassen könnte. Das hört sich zwar sehr merkwürdig an, ist aber tatsächlich so.

Was ist so schlimm an dem Gedanken, sich mit einem Mädchen zu verabreden, das dich nicht sofort vom Hocker haut?

Zur ersten Frau: Ich glaube kaum, dass du in ihren Kopf schauen kannst und dadurch wissen kannst, welche Vorlieben sie hat.
Genau so etwas gilt es doch bei den ersten Dates, Treffen oder wie auch immer, bei denen man sich gegenseitig beschnuppert, herauszufinden, sofern man die Dame vom ersten Eindruck her interessant findet und sie auch nicht gerade abgeneigt zu sein scheint.

Ich habe mich schon oft mit Mädchen verabredet, die mich nicht sofort vom Hocker gerissen haben. Ganz unverbindlich. Nur weil ich sie sympathisch fand oder weil wir ähnliche Interessen hatten. Da ich sie aber nie als potentielle Partnerin angesehen habe (ich wäre nicht einmal auf diese Idee gekommen) und mich auch dementsprechend verhalten habe, sind besagte Frauen „nur“ zu guten Freundinnen oder zu Bekannten geworden. Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ich ihnen signalisiert hätte, dass ich Interesse an ihnen habe. Aber das war ja eh nicht der Fall.

Versteht ihr das Problem? Wenn ich mich ganz unverbindlich mit einer Frau verabrede, ohne ihr zu signalisieren, dass ich sie interessant finde und unter Umständen mehr von ihr will, wird sie mich nur als „guten Kumpel“ betrachten – und so lande ich auf der berühmten Freundschaftsschiene. Ich kann aber einer Frau, die mich nicht sofort vom Hocker reißt, doch nicht signalisieren, dass ich sie interessant finde und unter Umständen mehr von ihr will, wenn es gar nicht stimmt. Aber jetzt werdet ihr mir wieder vorwerfen – wahrscheinlich zu Recht -, dass ich zu rational denke. Aber wie soll ich an die Sache denn herangehen?

Und die Umkehrung gilt eben ziemlich sicher: Wenn du mit dir so unzufrieden bist, dass du dich überhaupt nicht für liebenswert hälstst, wirst du kaum so weit kommen, dass dich jemand vom Gegenteil überzeugt, weil du schon viel zu früh abblockst.

Das glaube ich nicht. Erst einmal bin ich mit mir nicht vollkommen unzufrieden. Ich weiß, dass ich gewisse positive Eigenschaften habe, aber richtig zufrieden bin ich oft erst, wenn ich merke, dass mich meine Mitmenschen deswegen schätzen. So nach dem Motto: Was nützen mir diese Eigenschaften, wenn sie keiner zu schätzen weiß? Ich weiß zum Beispiel, dass ich auf dem Gebiet der Freundschaft ein guter Freund bin, auch wenn ich nicht perfekt bin. Aber wie soll ich mich denn in Sachen Liebesbeziehung für einen guten Partner halten, wenn ich noch nie in dieser Situation war und gleichzeitig merke, dass keine Frau mich als solchen haben möchte?

Na und? - Du hast doch schon einige Freunde und suchst jetzt zumindest primär eine Freundin. Was ist dann so schlimm daran, wenn keine Freundschaft mit einer Frau möglich ist, bei der du irgendwann merkst, dass es für eine Beziehung nicht reicht?

Das Problem ist ganz einfach: Um überhaupt eine Chance zu haben, eine Freundin zu finden, muss ich wenn nicht meinen Freundeskreis, dann zumindest meinen Bekanntenkreis erweitern. Dabei kann ich mich nicht nur auf Männer beschränken – bei dem hohen Frauenanteil in meinen Studiengängen wäre das ein schlimmer Fehler. Wenn ich aber jeder Frau, die ich hübsch und sympathisch finde, zu verstehen gebe, dass ich sie interessant finden und unter Umständen mehr von ihr will, ihr dann aber einen Korb gebe, weil es für eine Beziehung doch nicht reicht, wird sie mich bestimmt nicht in ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis haben wollen. Es ist mir bewusst, dass meine Haltung widersprüchlich ist und ich eine Entscheidung treffen muss, aber irgendwie habe ich Angst, deswegen am Ende mit leeren Händen dazustehen.

Ich glaube nicht, dass es all zu viele Menschen gibt, die so gemein sind und dich auslachen, wenn du dich irgendwo recht unbeholfen bist und man dir anmerkt, dass du noch wenig Erfahrung hast. - Insbesondere wenn zumindest schon anfängliche gegenseitige Sympathie vorhanden ist, werden wohl die meisten Frauen über genügend Taktgefühl verfügen, um dich nicht öffentlich bloßzustellen.

Hoffentlich hast du Recht!

Jedes mal, wenn du es erst gar nicht versuchst, erfährst du eine automatische Niederlage! - Wenn du es dagegen versuchst, besteht zumindest die Möglichkeit, zu gewinnen! Und was ist überhaupt ein Sieg und was ist eine Niederlage? Eine Bloßstellung beim ersten Kontakt wäre sicherlich eine Niederlage und der Beginn einer Beziehung wäre der größte denkbare Erfolg. - Aber was liegt zwischen diesen Extremen? Ist es nicht schon ein schöner Erfolg, zumindest mal ein wenig geflirtet zu haben und dabei sogar selbst Spaß gehabt zu haben, obwohl nicht mehr daraus wurde?
Ist es nicht schon ein schöner Erfolg, ein Treffen mit ihr ausgemacht zu haben, ein paar schöne Stunden mit ihr verbracht zu haben und andere Erfahrungen mit ihr gesammelt zu haben - selbst wenn das Endziel namens Beziehung nicht erreicht wurde?

Natürlich ist es so, dass die einzigen Schlachten, die im Voraus verloren sind, diejenigen sind, die nicht geschlagen werden. Damit bin ich grundsätzlich auch einverstanden. Ich habe aber Angst vor Niederlagen, weil ich in meinem Leben in Sachen Liebe nur Niederlagen hatte. Du müsstest doch wissen, wie sich das anfühlt… Sicher ist es die falsche Herangehensweise, aber wie kann man das ändern? Glaube mir, ich möchte es wirklich versuchen!

Ein Flirt oder ein Treffen mit einer Frau sind für mich keine Erfolge. Allein die Perspektive, flirten zu müssen, ödet mich irgendwie an. Es ist was ganz Anderes, wenn es von alleine, auf ganz natürliche Weise, dazu kommt. Das ist aber nur der Fall, wenn die Richtige vor mir steht oder sitzt. Ich kann es problemlos (wenn ich für die Frau nichts empfinde oder sie vergeben ist, ist es ein leichtes Spiel), habe es auch schon mal versucht, aber, wie soll ich sagen, Flirten um des Flirtens willen oder mit einer Frau, für dich ich nichts empfinde, interessiert mich nur bedingt. Einen Flirt unter diesen Umständen als Erfolg zu werten, fällt mir also schwer. Zum zweiten Punkt: Wenn du wüsstest, wie viele Frauen ich schon getroffen habe, würdest du auch das nicht mehr als Erfolg werten. Ich habe (leider) fast nur Frauen in meinem Freundeskreis, und du musst bedenken, dass es bei jeder dieser Frauen mit einem solchen Treffen begonnen hat. Hinzu kommen zahlreiche Frauen, die ich nur ein paar Mal getroffen habe. „Dates“ waren es keine, da ich nichts von ihnen wollte, aber immerhin haben wir eine schöne Zeit zusammen verbracht.

Vielleicht erklärt aber genau das, warum für mich nur eine richtige Annäherung (ob dabei eine Beziehung herauskommt, ist jetzt nicht die Frage) mit einer Frau ein Erfolg wäre…

Aber warum glaubst du dann in einer konkreten Situation, dass du für eine solche Frau zu rational und phantasielos bist, wie du es selbst geschildert hast?

Ganz einfach weil man es mir schon vorgeworfen hat – zwar im Spaß, aber trotzdem. Und da dieser „Vorwurf“ unter anderem von Frauen kam, die mich gut kennen und sogar zu guten Freundinnen geworden sind, gehe ich davon aus, dass sie nicht ganz Unrecht haben.

Wenn du sie lieber direkt ansprechen möchtest, was vermutlich eh eine gute Übung für dich wäre, dann könntest du sie z.B. fragen, ob sie auch mal bei der Konkurrenz essen geht und wenn ja, ob sie nicht Lust hätte, da mal mit dir hinzugehen. Das finde ich eigentlich ganz gut, weil du ja gar nicht weißt, was sie so in ihrer Freizeit macht.

Kann man das nicht nur dann machen, wenn man entweder sehr selbstbewusst oder ein Frauenheld ist? Wäre es in meinem Fall nicht besser, ein privates Treffen behutsamer herbeizuführen?

Wie immer mit Menschen in der Dienstleistungsbranche ist das etwas schwierig - natürlich kann es sein, daß sie Dein Interesse erwidert, aber Du solltest bedenken, daß sie vielleicht auch einfach nur ihren Job sehr gut macht (nett zu den Gästen sein/sich an sie erinnern, falls sie wiederkommen, dadurch fühlt man sich eben geschmeichelt und willkommener).
Du bist Gast, sie arbeitet dort. I.d.R. wird es nicht gerne von Vorgesetzten gesehen, wenn Mitarbeiter mit Gästen anbandeln. Und Du musst bedenken, daß sie dort einen Job erledigen muß, für ein längeres Gespräch wird also nicht unbedingt Zeit sein.

Dann ist es wohl besser, dass ich sie gleich vergesse. Das dürfte auch nicht allzu schwierig sein. Es ist ja nicht so, dass ich Tag und Nacht an sie denken muss… Schade ist es trotzdem.

Wie könnte man vorgehen? Ich würde an Deiner Stelle das Restaurant zu meinem Stammlokal machen, also regelmäßig vorbeischauen, und sie auf diesem Weg, so gut es eben geht, weiter kennenlernen. Am besten vielleicht später am Abend, wenn der Laden sich schon leert - dann wird sie am ehesten Zeit haben. Um einen Schritt weiterzugehen über das nette Plaudern hinaus, musst Du sie privat treffen - unabdingbar aufgrund der o.g. Umstände.


Wie oben schon gesagt: Ich sollte das Ganze lieber gleich vergessen!

Ich habe weder das Geld, noch die Zeit, dieses Restaurant zu meinem Stammlokal zu machen. Zwar ist es kein Problem, dort nur etwas trinken zu gehen, aber das sollte man eher relativ spät am Abend tun, weil das Restaurant ziemlich klein ist und es nicht gerne gesehen wird, wenn Gäste sich zur Hauptgeschäftszeit dort einquartieren, ohne etwas zu essen zu bestellen. Ein weiteres Problem ist, dass das Restaurant so konzipiert ist, dass man sich fast zwangsläufig zu anderen Gästen an den Tisch setzen muss – was für ein Gespräch mit der Bedienung nicht gerade günstig ist. Es sei denn, man ist zu zweit, dann kann man sich auch an einen der wenigen Tische für zwei Personen setzen. Jetzt denkst du bestimmt, dass ich eine Gabe dafür habe, in die kompliziertesten Situationen zu geraten, und damit hättest du wahrscheinlich auch Recht!

Ich sollte diese Bedienung lieber vergessen, und trotzdem möchte ich das nicht. Denn wer weiß, wann ich wieder einer Frau begegnen werde, die ich auf den ersten Blick so sympathisch und hübsch finde, wie sie?

Du siehst schon, das könnte eine Herausforderung werden. Aber warum nicht? Wenn Du mit einer nicht so verbissenen "Mal sehen, wie weit ich komme"-Einstellung herangehst, kannst Du auf jeden Fall viel dabei lernen. Abgesehen davon: wenn Du schon einmal in zehn Jahren soweit bist, die Initiative ergreifen zu wollen, ohne die Frau vorher auf IQ, Lebens-, politische und religiöse Einstellung sowie Blutgruppe getestet zu haben
sollten wir diese Gelegenheit nutzen!

Die Gelegenheit möchte ich auf jeden Fall nutzen! Die Frage ist nur: Wie? Ich will mir jetzt nicht mit Absicht unüberwindliche Hürden setzen, aber ich frage mich irgendwie doch, wie es unter den genannten Umständen überhaupt funktionieren soll.

Einmal: wieso trifft der Wunsch nach Sex auf Dich nicht zu? Und vor allem: […] was ist denn mit der Gegenwart, diesem Moment gerade, wenn Du jemandem gegenüber sitzt? Dann habe ich Interesse, ich möchte mehr von ihr erfahren, wie sie denkt, spricht, lacht, riecht, wie sie sich anfühlt...für mich ist das ganz konkret und findet im Hier und Jetzt statt.

Eigentlich wollte ich lediglich darauf hinweisen, dass Sex für mich nicht das Wichtigste ist, wenn ich mich für eine Frau interessiere. Wichtiger ist, dass wir gut zusammenpassen, schöne Zeit miteinander verbringen können, usw. Ich habe den Sex nur deshalb erwähnt, weil gewisse Männer ja Frauen nur deswegen kennenlernen wollen, um mit ihnen Sex haben zu können – von ihnen wollte ich mich distanzieren, weil ich an einer Sexpartnerin nicht interessiert bin.

Zum zweiten Punkt: Die Gegenwart interessiert mich schon, aber was nützt mir die Gegenwart, wenn sie keine Zukunft hat? Anders formuliert: Was bringt es mir, regelmäßig einen schönen Abend mit einer Frau zu verbringen, wenn dabei nie eine Beziehung herauskommt? Weißt du, im Moment bin ich mit meinem sozialen Leben ziemlich zufrieden, sodass ich eigentlich die Suche nach einer Freundin einstellen könnte. Aber ich denke eben auch an die Zukunft: Ich möchte nicht mein ganzes Leben alleine sein, möchte irgendwann eine Familie gründen, usw.

Deinen letzten Satz finde ich besonders interessant, weil ich zum Teil ganz anders reagiere: Wie mein Gegenüber denkt und spricht, interessiert mich schon, aber muss man nicht schon Gefühle empfinden, um sich dafür zu interessieren, wie er riecht oder sich anfühlt?

Auch wenns der schwerste Weg ist, aber Ansprechen ist wesentlich sinnvoller als das Zettelchen. Da kriegste sofort ein Feedback, bei dem Zettel wartest du erstmal ewig um zu dem Schluß zukommen das sie sich eh nicht meldet.

Und was soll ich hier konkret sagen? (siehe Antwort an Maria88 und DSCH)

Wenn du durch deine Veränderung schon glücklischer geworden bist. Hervorragend! Versuche noch glücklischer zu werden und vergiss die Frauen erstmal. Ich weiß, dass ist einfacher gesagt als getan, aber je mehr du dich drauf versteifst, dass du nicht rundherum glücklisch sein kannst, wenn du keine Freundin hast, desto schlechtere Schwingungen strahlst du aus. Wenn du erstmal mit dir im reinen bist merken die Frauen das auch gleich.(Ich weiß, das klingt sehr esoterisch, aber ich kanns aus eigener Erfahrung bestätigen).
Versuchs doch mal mit einem Tanzkurs. Sowas bietet deine Uni doch bestimmt an. Und da jede Deutsche Uni heutzutage auch eine Onlineplattform hat, kannst du da ja mal ganz unverbindlich nach einer Tanzpartnerin suchen (von meiner Uni kenne ich das, dass zu Semesterbeginn viele Studentinnen auf diesem Weg Tanzpartner suchen). Dann müsst ihr euch mehr oder minder miteinander beschäftigen. Vielleicht werdet ihr auch zunächst nur Freunde. Aber auch das ist nicht schlimm.

Ich glaube dir, dass die Frauen merken, wenn ich mit mir im Reinen bin. In gewisser Hinsicht habe ich das Gefühl, dass ich es jetzt deutlich mehr bin, als vor 6 Monaten. Zumindest scheine ich auf meine Mitmenschen einen besseren Eindruck zu machen. Es sei denn, ich bin gerade wieder deprimiert. ;-)

Das Problem ist nur, dass du dir – wie viele andere Forumsbenutzer – widersprichst: Einerseits erklärst du mir, dass ich versuchen soll, auch ohne Frauen glücklich zu werden und letztere sogar vergessen; und andererseits rätst du mir dazu, einen Tanzkurs zu belegen, um eben neue Frauen kennenzulernen. Die Sache ist aber die: Wenn ich keine Freundin suchen würde, warum sollte ich dann einen Tanzkurs belegen? Weil es mir Spaß macht? Bestimmt nicht! Und genau das ist das Problem, das ich auch schon mal angesprochen habe: Durch die einzigen Sachen, die mir Spaß machen, lerne ich keine neuen Menschen kennen.

Jetzt kommt bestimmt die Frage: „Woher willst du wissen, dass es dir keinen Spaß macht, wenn du es erst gar nicht ausprobiert hast?“ Habe ich Recht? ;-) Nun ja, Freunde oder Familienmitglieder haben schon mal versucht, mich fürs Tanzen zu begeistern –ohne jeglichen Erfolg. Kochen muss ich jetzt schon, da ich alleine lebe, und es geht mir wirklich auf die Nerven. Und fürs Malen habe ich überhaupt kein Talent. Was sportliche Aktivitäten betrifft, so hasse ich seit der Schulzeit jede Form von Mannschaftssport (Fußball, Basketball, Volleyball, Handball, usw.) – ich kann mich nur fürs Radfahren und fürs Schwimmen begeistern (die beiden Sportarten gehören schon zu meinen Hobbys, aber das sind eben einsame Sportarten). Ich könnte eventuell einen Sprachkurs belegen: Das ist das Einzige, was mir noch einfällt und an dem ich Gefallen finden könnte. Wer weiß, Vielleicht lerne ich auch durch die Uni neue Frauen kennen. Aber bisher war es immer ziemlich ernüchternd: Fast alle waren vergeben oder eh uninteressant.

Jetzt wiederhole ich mich mal:
Eine Wohnung oder eine Küche neu einrichten - das würden auch die selbstbewußteren Frauen mitmachen; auch über die Plattform, wenn gut in Szene gesetzt.
Das ist insoweit logisch, da solche Frauen Events gern mitnehmen, bei denen sie ihre Kreativität und sonstige Fähigkeiten unter Beweis stellen können.

Das sind zwar sehr gute Ideen, aber mit denen ich derzeit nichts anfangen kann. Ich meiner kleinen Studentenwohnung gibt es nichts zu renovieren oder neu einzurichten – im Übrigen dürfte ich gar keine großen Renovierungsarbeiten einleiten.


Ich möchte noch einmal betonen, dass ich mich wirklich verbessern will. Damit sind auch gewisse Grundeinstellungen gemeint, die von euch oft kritisiert werden. Ich weiss aber nicht wirklich, wie das gehen soll.

Hinzu kommt, dass ich immer noch das Problem habe, dass ich zu wenig potentiell interessante Frauen kennenlerne. Wie die Geschichte mit der Frau, in die ich mich vor einem Jahr verliebt habe, oder kürzlich die Geschichte mit der Bedienung in dem Restaurant zeigen, handelt es sich zur Zeit viel zu sehr um glückliche Zufälle, die sehr selten sind, aber nicht selten aussichtslos. Um eine Freundin finden zu können, kann ich mich aber nicht darauf beschänken.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer18889 

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Kann man das nicht nur dann machen, wenn man entweder sehr selbstbewusst oder ein Frauenheld ist? Wäre es in meinem Fall nicht besser, ein privates Treffen behutsamer herbeizuführen?

Dann ist es wohl besser, dass ich sie gleich vergesse. Das dürfte auch nicht allzu schwierig sein. Es ist ja nicht so, dass ich Tag und Nacht an sie denken muss… Schade ist es trotzdem.

Warum willst du es denn nun schon wieder sein lassen, bevor du es probiert hast? Was hast du zu verlieren?:what:

Ich finde nicht, dass nur ein "Frauenheld" eine Bedienung privat ansprechen kann. Das ist doch Unsinn. Sie ist doch nicht auf einer anderen Ebene als du. Dieses Denken solltest du ablegen. Wie oft haben denn irgendwelche "Normalos" sehr attraktive Freundinnen, sodass man sich kurzzeitig wundert, wie die beiden wohl zueinander gefunden haben. Das sollte also kein Kriterium sein.

Ich fand vor gut einem Jahr mal einen Typen attraktiv, der auf einem Zeltfest als Security gearbeitet hat. Am letzten Abend, wo ich dort ausgeschenkt habe, bin ich zu ihm hin und habe wörtlich gesagt: "Hey, sag mal, hast du eigentlich 'ne Freundin? Wenn nicht, würde ich dich gern mal treffen." Er hatte eine. Naja, schade, aber kein Weltuntergang. Ich hätte es mir aber sicher einige Wochen vorgeworfen, hätte ich es nicht versucht. :zwinker:
 

Benutzer122422 

Ist noch neu hier
hoffe ich habe nicht allzuviel überlesen, hier meine Meinung:
Auch wenn du kein selbstbewusster Typ bist, musst du den Frauen auch zeigen, dass du Interesse hast. Ob sie bereits vergeben sind oder nicht kann dir bis dahin egal sein: solange die anderen nicht in Betracht ziehen, was du willst, wird es schwierig für dich, darauf einzugehen. Ansonsten kannst du nämlich nur darauf hoffen, dass etwas passiert. Ist kurz geschrieben, leicht zu verstehen, aber denk mal ein bisschen darüber nach, wie du das für dich umsetzen könntest, und falls nicht: warum nicht?
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Warum willst du es denn nun schon wieder sein lassen, bevor du es probiert hast? Was hast du zu verlieren?

Wie stellst du dir es denn konkret vor? Das, was du diesem Typen gesagt hat, würde ich mich nie im Leben trauen, einer Frau zu sagen. Nie. Ich kann das einfach nicht. Ich wäre im Gesicht rot wie eine Tomate, würde am ganzen Körpern zittern und beim Sprechen stottern, und zwar weil ich ganz genau wüsste, dass ich dabei wäre, etwas zu tun, was nun gar nicht zu meiner Persönlichkeit und zu dem Bild, das ich meinen Mitmenschen von mir gebe, passt. Ob eine Frau sich nach einem solchen Auftritt auf ein Treffen mit mir einlässt, wage ich zu bezweifeln.

Ich kann mir schon vorstellen, mich zu überwinden, das muss ich sogar, aber ich kann nicht mit der Türs ins Haus fallen, alles muss ganz behutsam vorangehen. Anders formuliert: Die Frau soll nicht gleich denken, dass ich in sie verliebt bin, sondern dass ich mich nur mit ihr treffen möchte, weil ich sie sympathish finde. Wenn danach mehr daraus wird: gut so! Aber alles muss der Reihe nach geschehen.

hoffe ich habe nicht allzuviel überlesen, hier meine Meinung: Auch wenn du kein selbstbewusster Typ bist, musst du den Frauen auch zeigen, dass du Interesse hast. Ob sie bereits vergeben sind oder nicht kann dir bis dahin egal sein: solange die anderen nicht in Betracht ziehen, was du willst, wird es schwierig für dich, darauf einzugehen. Ansonsten kannst du nämlich nur darauf hoffen, dass etwas passiert.

Wie soll ich denn "den Frauen" zeigen, dass ich Interesse habe, wenn das gar nicht der Fall ist? Ein grundsätzliches Problem ist nämlich immer noch nicht gelöst: Ich lerne zu wenig potentiell interessante Frauen kennen. Abgesehen davon möchte ich auch nicht, dass die ganze Welt weiß, dass ich auf der Suche nach einer Freundin bin.

Aber vielleicht habe ich dich missverstanden: Was meinest du genau, als du meintest, ich soll den Frauen zeigen, dass ich Interesse habe?


Zum Schluss noch etwas Allgemeines:

Wisst ihr, ich bin zur Zeit so glücklich und zufrieden mit meinem Leben wie seit Langem nicht mehr. Und das obwohl meine berufliche Zukunft nicht mehr so sicher ist, wie noch vor Kurzem. Es liegt einfach daran, dass ich deutlich mehr unter Menschen komme, als noch vor einem halben Jahr, mehr Sport treibe und eben Änderungen an mir vorgenommen habe. Aber es ist ein beschissenes Gefühl, wenn man merkt, dass man durch all die Veränderungen, die zum Teil wirklich viel Überwindung gekostet haben, keinen Schritt vorangekommen ist, und dass immer noch kein Erfolg in Sicht ist.

Jedes Mal, wenn ich mich intensiv mit dem Thema auseinandersetze und hier schreibe, fange ich wieder an, zu deprimieren. Der Grund dafür ist, dass ich immer wieder den Eindruck habe, dass ich zwar Vieles an mir und an meinem Leben verändert habe, aber doch alles - ALLES - falsch mache: Ich habe die falschen Einstellungen, bin zu naiv, zu verbohrt, denke zu rational, usw. Eure Beiträge haben einerseits den Vorteil, dass sie mir vor Augen führen, was ich falsch mache, bzw. woran ich noch arbeiten muss - und dafür bin ich euch auch sehr dankbar. Andererseits aber geben sie mir den Eindruck, dass ich noch sehr weit bin, die Voraussetzungen dafür zu erfüllen, eine Freundin zu finden. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass kein Weg daran vorbeiführt, das zu bekämpfen, was mich eigentlich ausmacht – das geht aber nicht. Das rationale Denken, zum Beispiel, kann ich zwar versuchen, ein wenig zu beschränken, aber es ist eines der wichtigsten Bestandteile meiner Persönlichkeit. Wenn ich dem rationalen Denken wirklich den Kampf ansage, sage ich damit auch mir selbst den Kampf an. Wie soll das denn gut gehen? Es heißt aber natürlich nicht, dass es unmöglich ist, ein bisschen mehr Gefühle zuzulassen. Da ich mich aber nicht vollkommen verändern kann, bedeutet es etwa, dass ich einfach nicht die Voraussetzungen erfülle, um eine Freundin zu finden?

Was soll ich denn machen? Wie soll ich die Kraft finden, weiter an mir zu arbeiten, wenn ich bei jedem einzelnen Schritt tausend neue Hürden entdecke, die es aus dem Weg zu räumen gilt, bevor ich mein Ziel erreichen kann?

Das musste ich einfach mal sagen... Es ist aber wirklich nicht gegen euch gerichtet, ich bin euch im Gegenteil sehr,s ehr dankbar für eure Teilnahme an dieser (leider endlosen) Diskussion!
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer121890 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich habe hier das meiste gelesen und schreibe einfach mal, was mir dazu einfällt... Einfach Impulse...

Wie soll ich denn "den Frauen" zeigen, dass ich Interesse habe, wenn das gar nicht der Fall ist? Ein grundsätzliches Problem ist nämlich immer noch nicht gelöst: Ich lerne zu wenig potentiell interessante Frauen kennen.


Ich denke, wenn wirklich ÜBERHAUPT kein Interesse besteht, dann macht es einfach keinen Sinn, das zu signalisieren. Ich glaube, für dich ist es einfach sehr schwer, so viel Interesse für eine Frau zu haben, damit es reicht, einen ersten Schritt zu machen. Welche Ursachen das nun hat, weiß ich nicht. Vielleicht hast du ja eine Idee? Wenn dir was einfällt, könntest du versuchen, das zu verarbeiten und irgendwann dann drüberzustehen. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass es gar keine so konkrete Ursache gibt. Wenn das der Fall ist, solltest du dein Problem, dass du es schwer hast, einfach akzeptieren. Dann würde ich einfach warten, bis es mal soweit ist, dass du Interesse hast. Einmal war das ja immerhin schon der Fall. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass das nicht wieder mal passiert. Es ist ja noch nicht allzu lange her gewesen. Daher halte ich es auch für wahrscheinlich, dass du nicht so weit davon entfernt bist, wieder solche Gefühle zu entwickeln. Auch wenn es etwas abgedroschen ist: Es passiert oft, wenn man nicht (mehr) damit rechnet.

Jedes Mal, wenn ich mich intensiv mit dem Thema auseinandersetze und hier schreibe, fange ich wieder an, zu deprimieren. Der Grund dafür ist, dass ich immer wieder den Eindruck habe, dass ich zwar Vieles an mir und an meinem Leben verändert habe, aber doch alles - ALLES - falsch mache: Ich habe die falschen Einstellungen, bin zu naiv, zu verbohrt, denke zu rational, usw. Eure Beiträge haben einerseits den Vorteil, dass sie mir vor Augen führen, was ich falsch mache, bzw. woran ich noch arbeiten muss - und dafür bin ich euch auch sehr dankbar. Andererseits aber geben sie mir den Eindruck, dass ich noch sehr weit bin, die Voraussetzungen dafür zu erfüllen, eine Freundin zu finden. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass kein Weg daran vorbeiführt, das zu bekämpfen, was mich eigentlich ausmacht – das geht aber nicht. Das rationale Denken, zum Beispiel, kann ich zwar versuchen, ein wenig zu beschränken, aber es ist eines der wichtigsten Bestandteile meiner Persönlichkeit. Wenn ich dem rationalen Denken wirklich den Kampf ansage, sage ich damit auch mir selbst den Kampf an. Wie soll das denn gut gehen? Es heißt aber natürlich nicht, dass es unmöglich ist, ein bisschen mehr Gefühle zuzulassen. Da ich mich aber nicht vollkommen verändern kann, bedeutet es etwa, dass ich einfach nicht die Voraussetzungen erfülle, um eine Freundin zu finden?


Wie ich schon oben angedeutet habe, glaube ich, dass ein Grund ist, dass du u.a. nicht das Glück hast, einfach eine Freundin zu finden, weil du so hohe Ansprüche hast. Aber auch andere Leute mit gleich hohen Ansprüchen haben schon Partner gefunden. Deswegen ist das wohl nicht der einzige Grund. Ich kann mir vorstellen, dass du nach außen in keinester Weise signalisierst, dass du grundsätzlich schon Interesse an einer Partnerin hast. Dann nimmt dich auch nur äußerst selten jemand als "potenziellen Partner" wahr. Es könnte ja aber sein, dass nicht dir deine "Traumfrau" zuerst auffällt, sondern du ihr und diese Chance vergibst du. Damit könntest du die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt, gleich verdoppeln ;-). Du hast irgendwo geschrieben, dass du nicht willst, dass andere das mitbekommen. Sicherlich solltest du nicht verzweifelt rüberkommen, aber allgemeines Interesse solltest du schon ausstrahlen. Es kann ja auch passieren, dass du interessant auf eine Frau wirkst und sie sich überhaupt nur deshalb dir gegenüber so verhält, dass sie wiederum für dich interessant wirst. Also es geht hier nicht darum, konkret Frauen zu zeigen, dass du eine Beziehung mit ihnen willst, um es mal zugespitzt zu sagen, sondern einfach darum, offen für dieses Thema zu wirken.

Und da hat, denke ich, deine "Verkopftheit" nicht unbedingt was mit zu tun. Das kannst du gerne beibehalten, solang du auch mal abschaltest. Zumal es dich in gewisser Weise ausmacht. Dich krampfhaft zu verbiegen macht dich ja auch nicht glücklich. Es ist gut so, wie du es jetzt angehst. Einfach locker sein und das Leben genießen. Das muss rationales Denken nicht ausschließen. Mach einfach beides!

Was soll ich denn machen? Wie soll ich die Kraft finden, weiter an mir zu arbeiten, wenn ich bei jedem einzelnen Schritt tausend neue Hürden entdecke, die es aus dem Weg zu räumen gilt, bevor ich mein Ziel erreichen kann?

Geh einfach alles noch lockerer an. Übertreibe es nicht, an dir zu arbeiten. Aber arbeite an den Dingen, die es dir wert sind, die auch du für sinnvoll hälst. Nimm dir die Tipps hier aus dem Forum zwar an, aber eher als Erweiterung deiner Persönlichkeit. Du musst dich ja nicht überschreiben. Du machst nicht alles falsch. Du hast auch schon vieles erreicht. Deine Naivität und Unerfahrenheit sind ja nicht unbedingt bösartig, nur in deinem Alter ungewöhnlich, aber auch immer noch überwindbar. Und du musst nicht alles immer aus dem Weg räumen, du kannst es auch einfach mal überspringen oder dran vorbeigehen. Was ich dir damit sagen will, du musst nicht perfekt sein, um eine Partnerin zu finden. Im Gegenteil, zu perfekt schreckt wieder ab. Wenn du permanent wie eine Baustelle wirkst, ist das auch nicht unbedingt gut. Steh einfach auch zu dir.

Vielleicht solltest du einfach mal in ner Disco auf ner Partymeile was mit Frauen anfangen, was nur körperlicher Natur ist. Einfach, um deine Komfortzone zu vergrößern und dich sicherer im Umgang mit Frauen zu fühlen. Vielleicht gibt es dir auch irgendwelche Sichtweisen, die dir weiterhelfen.

"Irgendwie" klappt es schon ;-).
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Erst mal vorab an dich, WulfricD:
Lösche bitte mal deinen Browser-Cache und schreibe deine Beiträge in der Standard-Schrift, die dir der Editor anbietet.
Trotz aktiviertem Alternativdesign sehe ich deine Beiträge nämlich nach wie vor in dieser schwer lesbaren, grauen Serifen-Schrift statt in der schwarzen, serifenlosen Schrift, in der alle andere Beiträge angezeigt werden.

Ich habe mich schon oft mit Mädchen verabredet, die mich nicht sofort vom Hocker gerissen haben. Ganz unverbindlich. Nur weil ich sie sympathisch fand oder weil wir ähnliche Interessen hatten. Da ich sie aber nie als potentielle Partnerin angesehen habe (ich wäre nicht einmal auf diese Idee gekommen) und mich auch dementsprechend verhalten habe, sind besagte Frauen „nur“ zu guten Freundinnen oder zu Bekannten geworden. Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ich ihnen signalisiert hätte, dass ich Interesse an ihnen habe. Aber das war ja eh nicht der Fall.

Versteht ihr das Problem? Wenn ich mich ganz unverbindlich mit einer Frau verabrede, ohne ihr zu signalisieren, dass ich sie interessant finde und unter Umständen mehr von ihr will, wird sie mich nur als „guten Kumpel“ betrachten – und so lande ich auf der berühmten Freundschaftsschiene. Ich kann aber einer Frau, die mich nicht sofort vom Hocker reißt, doch nicht signalisieren, dass ich sie interessant finde und unter Umständen mehr von ihr will, wenn es gar nicht stimmt. Aber jetzt werdet ihr mir wieder vorwerfen – wahrscheinlich zu Recht -, dass ich zu rational denke. Aber wie soll ich an die Sache denn herangehen?

Zumindest bei der Geschichte mit meiner Kommilitonin gab es überhaupt keine wirkliche Trennung zwischen dem Interesse an einer Beziehung und freundschaftlichem Interesse.
Ich fand sie eben nett und sympathisch und wollte sie näher kennenlernen und mal schauen, was sich daraus evtl. ergibt.

Das glaube ich nicht. Erst einmal bin ich mit mir nicht vollkommen unzufrieden. Ich weiß, dass ich gewisse positive Eigenschaften habe, aber richtig zufrieden bin ich oft erst, wenn ich merke, dass mich meine Mitmenschen deswegen schätzen. So nach dem Motto: Was nützen mir diese Eigenschaften, wenn sie keiner zu schätzen weiß? Ich weiß zum Beispiel, dass ich auf dem Gebiet der Freundschaft ein guter Freund bin, auch wenn ich nicht perfekt bin. Aber wie soll ich mich denn in Sachen Liebesbeziehung für einen guten Partner halten, wenn ich noch nie in dieser Situation war und gleichzeitig merke, dass keine Frau mich als solchen haben möchte?
Ich habe nie gesagt, du sollst dich für einen "guten Partner" halten.
Es geht darum, ob du es überhaupt für möglich hältst, dass eine Frau dich lieben kann.

Natürlich ist es so, dass die einzigen Schlachten, die im Voraus verloren sind, diejenigen sind, die nicht geschlagen werden. Damit bin ich grundsätzlich auch einverstanden. Ich habe aber Angst vor Niederlagen, weil ich in meinem Leben in Sachen Liebe nur Niederlagen hatte. Du müsstest doch wissen, wie sich das anfühlt… Sicher ist es die falsche Herangehensweise, aber wie kann man das ändern? Glaube mir, ich möchte es wirklich versuchen!
Ich weiß nicht wirklich, wie sich derartige Niederlagen anfühlen, bzw. vielleicht haben wir auch ein unterschiedliches Verständnis davon, was eine Niederlage ist.
Meine einzige Niederlage, die ich als solche ansehe, war folgende: Nach dem ersten Date mit einer Frau, die ich über eine Freundin kennengelernt habe, hat sie wohl das Interesse an mir verloren, aber hat mich noch ewig hingehalten, weil ich nicht kapiert habe, dass ihre Absagen wegen "keine Zeit", "Stress im Studium" eigentlich bedeuten sollten, dass sie keine Lust auf weitere Treffen mit mir hat. - Aber selbst da war ich wohl ein Stück weit selbst schuld, weil ich mich bei diesem Treffen nicht wirklich getraut habe, in die Offensive zu gehen.

Ansonsten habe ich nur viel zu viele Chancen verpasst, weil ich mich nicht getraut habe, in die Offensive zu gehen, was ich nicht als Niederlage werte, weil ich es ja nicht mal richtig versucht habe.

Und dann musste ich eben noch einen direkten Korb aussprechen, als mir ein Mädchen unerwartet ihre Liebe gestand und ich kein Interesse an ihr hatte und als ich gemerkt habe, dass meine Kommilitonin doch nicht mein Fall ist, habe ich den Kontakt eben auslaufen lassen.

Ganz einfach weil man es mir schon vorgeworfen hat – zwar im Spaß, aber trotzdem. Und da dieser „Vorwurf“ unter anderem von Frauen kam, die mich gut kennen und sogar zu guten Freundinnen geworden sind, gehe ich davon aus, dass sie nicht ganz Unrecht haben.
Die Geschmäcke der Frauen sind verschieden.
Aber wenn du bei jeder interessanten Frau im Hinterkopf hast, dass du ihr ja sowieso zu langweilig, rational, phantasielos, o.Ä. bist, kannst du dir die Annäherungsversuche eigentlich auch gleich sparen.

Dann ist es wohl besser, dass ich sie gleich vergesse. Das dürfte auch nicht allzu schwierig sein. Es ist ja nicht so, dass ich Tag und Nacht an sie denken muss… Schade ist es trotzdem.
Was hast du denn zu verlieren?!? - Genau: Nichts.
Also. Versuche es doch wenigstens!
 

Benutzer121975 

Benutzer gesperrt
Wenn man das alles hier so liest scheint es Kompliziert ohne ende zu sein!
Mann muss so und so sein,muss das und das machen................
Ich frage mich nur warum es bei manchen einfach so klappt und bei anderen wiederrum nicht?
Ich bin ein sehr einfacher Mensch der sich viele Gedanken macht,hab mir schon gedacht das es einfach die natürliche Auslese ist!Denn es geht wie immer in der Biologie um die weitergabe der besten Gene,Frau sucht sich aus wer seine Gene weitergeben darf und wer nicht :zwinker:!
Man muss nur aus dem Fenster schauen,der Vogel mit den schönsten Federn gibt seine Gene weiter und trägt zur Arterhaltung bei!
Die anderen Sterben aus,ich glaub das ist bei der Menschheit auch nicht anders bloß das der Mensch eben die Gehirnmasse besitzt sich darüber gedanken zu machen :grin:,dem Vogel ist es egal wenn er alleine Stirbt,er weiß noch nicht mal das er Sterben wird! Einem Menschen bringt der Gedanke halt Kummer und Leid weil er sich darüber bewusst ist das ist der einzigste Unterschied!
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Zum Schluss noch etwas Allgemeines:

Wisst ihr, ich bin zur Zeit so glücklich und zufrieden mit meinem Leben wie seit Langem nicht mehr. Und das obwohl meine berufliche Zukunft nicht mehr so sicher ist, wie noch vor Kurzem. Es liegt einfach daran, dass ich deutlich mehr unter Menschen komme, als noch vor einem halben Jahr, mehr Sport treibe und eben Änderungen an mir vorgenommen habe. Aber es ist ein beschissenes Gefühl, wenn man merkt, dass man durch all die Veränderungen, die zum Teil wirklich viel Überwindung gekostet haben, keinen Schritt vorangekommen ist, und dass immer noch kein Erfolg in Sicht ist.

Jedes Mal, wenn ich mich intensiv mit dem Thema auseinandersetze und hier schreibe, fange ich wieder an, zu deprimieren. Der Grund dafür ist, dass ich immer wieder den Eindruck habe, dass ich zwar Vieles an mir und an meinem Leben verändert habe, aber doch alles - ALLES - falsch mache: Ich habe die falschen Einstellungen, bin zu naiv, zu verbohrt, denke zu rational, usw. Eure Beiträge haben einerseits den Vorteil, dass sie mir vor Augen führen, was ich falsch mache, bzw. woran ich noch arbeiten muss - und dafür bin ich euch auch sehr dankbar. Andererseits aber geben sie mir den Eindruck, dass ich noch sehr weit bin, die Voraussetzungen dafür zu erfüllen, eine Freundin zu finden. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass kein Weg daran vorbeiführt, das zu bekämpfen, was mich eigentlich ausmacht – das geht aber nicht. Das rationale Denken, zum Beispiel, kann ich zwar versuchen, ein wenig zu beschränken, aber es ist eines der wichtigsten Bestandteile meiner Persönlichkeit. Wenn ich dem rationalen Denken wirklich den Kampf ansage, sage ich damit auch mir selbst den Kampf an. Wie soll das denn gut gehen? Es heißt aber natürlich nicht, dass es unmöglich ist, ein bisschen mehr Gefühle zuzulassen. Da ich mich aber nicht vollkommen verändern kann, bedeutet es etwa, dass ich einfach nicht die Voraussetzungen erfülle, um eine Freundin zu finden?

Was soll ich denn machen? Wie soll ich die Kraft finden, weiter an mir zu arbeiten, wenn ich bei jedem einzelnen Schritt tausend neue Hürden entdecke, die es aus dem Weg zu räumen gilt, bevor ich mein Ziel erreichen kann?

Das musste ich einfach mal sagen... Es ist aber wirklich nicht gegen euch gerichtet, ich bin euch im Gegenteil sehr,s ehr dankbar für eure Teilnahme an dieser (leider endlosen) Diskussion!

Die Leute, die hier schreiben, haben alle ihre eigenen Erfahrungen gemacht und ziehen ihre Tipps aus eben diesen persönlichen Erfahrungen. Klar, dass jeder andere Erfahrungen gemacht hat und in Masse schreibt dann halt jeder hier ein bisschen etwas anderes und rät dir ein bisschen etwas anderes. Nicht alles sollst du annehmen, sondern eher versuchen, die abstrakte Essenz aus den Ratschlägen zu fassen und dann für dich persönlich neu umzuinterpretieren. Das ist etwas, was dir mMn nicht gelingt! Du nimmst viele Dinge viel zu wörtlich und hängst dich dann dran auf, dass du sie genau so eben nicht umsetzen kannst oder willst. So gesehen hast du natürlich das Gefühl, du kommst nicht weiter.

Und bez. rationales Denken: Ich bin ein großer Befürworter dessen und schätze mich auch selbst als stark rational ein. Ich kenne auch viele Leute, die sehr rational sind. Die haben kein Problem damit, einen Menschen für sich zu begeistern. Daran liegt es also nicht. Es liegt an was anderem. Entweder daran, dass du deine emotionale Seite noch nicht entdeckt hast, oder daran, dass du sie nicht pflegst, oder dass du sie nicht zeigst, oder noch was ganz anderes. Ich weiß es nicht. Darauf musst du selbst drauf kommen. Ganz allgemein muss zur Persönlichkeitsentwicklung soviel gesagt sein, DASS DU SELBST DRAUF KOMMEN MUSST, WIE UND WAS DU SEIN WILLST UND WELCHES POTENZIAL DU HAST. Das kann dir niemand anderer sagen. Und ich bin mir sicher, wenn du dann mal rundum zufrieden mit dir bist und dich in allen Belangen entweder gut fühlst oder zufriedenstellend oder zumindest versöhnt wieder findest, dann tust du dir auch mit dem Rest leichter, z.B. dem Finden einer Gleichgesinnten. Es ist tendenziell unwahrscheinlich, dass du - selbst wenn du jetzt durch Glück und Zufall eine Frau findest und beiderseitiges Interesse besteht - die Beziehung langfristig gesund halten kannst, wenn bei dir gewisse Dinge noch nicht aufgearbeitet sind. Sowas holt dich nämlich ein, spätestens dann, wenn Schluss mit der Beziehung ist, stehst du wieder vor einem Scherbenhaufen, und der wird dann erfahrungsgemäß eher größer als kleiner sein.
 

Benutzer102211 

Öfters im Forum
Deinen letzten Ausführungen stimme ich vollstens zu - und zwar aus Erfahrung.

WulfricD:
... Was soll ich denn machen? Wie soll ich die Kraft finden, weiter an mir zu arbeiten, wenn ich bei jedem einzelnen Schritt tausend neue Hürden entdecke, die es aus dem Weg zu räumen gilt, bevor ich mein Ziel erreichen kann?...

Genau darum ist es gut, eine Strategie zu entwickeln.
Dies setzt natürlich voraus, das Problem schön strukturiert darzustellen und systematisch zu lösen.
Hast Du eine Strategie, dann ordnen sich all die vielen kleinen Fragen, Schritte, Hindernisse usw.
ganz natürlich darin ein. Du löst dann diese kleinen Aufgaben mit Blick auf das Ziel und die dahin
führenden Schritte. Dabei baust du ganz selbstverständlich die notwendige Motivation auf.

Allerdings ist Motivation auch Voraussetzung, um überhaupt die Anstrengungen der theoretischen
Problemlösung zu bewältigen.
Du hast weiterhin die Wahl:
entweder weiterhin Einzelheiten zu diskutieren
oder das Problem ganzheitlich zu lösen.
( evtl. neuer Thread; der unter Stammkneipe kann wohl wegen Überalterung nicht mehr genutzt werden )

Das Faultier
 
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Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Ich weiß ehrlich nicht, was du dauernd mit deinen "Strategien" hast, faultier. Vielleicht bin ich auch zu unintelligent, um deine Ausführungen zu kapieren, macht aber nix. :grin:


Wie stellst du dir es denn konkret vor? Das, was du diesem Typen gesagt hat, würde ich mich nie im Leben trauen, einer Frau zu sagen. Nie. Ich kann das einfach nicht. Ich wäre im Gesicht rot wie eine Tomate, würde am ganzen Körpern zittern und beim Sprechen stottern, und zwar weil ich ganz genau wüsste, dass ich dabei wäre, etwas zu tun, was nun gar nicht zu meiner Persönlichkeit und zu dem Bild, das ich meinen Mitmenschen von mir gebe, passt. Ob eine Frau sich nach einem solchen Auftritt auf ein Treffen mit mir einlässt, wage ich zu bezweifeln.

Ich kann mir schon vorstellen, mich zu überwinden, das muss ich sogar, aber ich kann nicht mit der Türs ins Haus fallen, alles muss ganz behutsam vorangehen. Anders formuliert: Die Frau soll nicht gleich denken, dass ich in sie verliebt bin, sondern dass ich mich nur mit ihr treffen möchte, weil ich sie sympathish finde. Wenn danach mehr daraus wird: gut so! Aber alles muss der Reihe nach geschehen.

Ich bin normal auch nicht der Typ Mensch, der total offensiv auf Männer zugeht und sie anspricht. In dem Fall wusste ich aber, dass ich den nicht mehr wiedersehe, also habe ich es doch lieber versucht. So bekam ich zwar 'ne Abfuhr, aber ich hatte mit eher dreisten Anfragen, meist online, auch schon mehrmals Erfolg. Da wollte ich Männern erst gar nicht schreiben, weil ich von anderen wusste, dass sie vergeben sind, aber gemeldet haben die sich trotzdem. Versuch macht klug.

Es lacht auch kaum einer über dich, nur weil du offensichtlich auf der Suche nach einer Freundin bist. Das ist doch nichts peinliches. Der Großteil aller Singles ist mehr oder weniger offensiv auf der Suche. Das ist nichts ungewöhnliches. Singlesein ist doch keine Geschlechtskrankheit, für die du dich schämen musst!

Wie sollte eine Frau, mit der du außer den üblichen Bezahlvorgängen noch nie ein Wort gewechselt hast, denn davon ausgehen, du wärest in sie verliebt? Das wäre freaky. Sie wird halt denken, dass sie dir positiv aufgefallen ist und du sie deshalb treffen möchtest, was ja auch der Wahrheit entspricht. Jemanden, der Interesse an mir zeigt, habe ich noch nie als "verliebt" eingestuft, sondern eben als interessiert. Es wird sich wohl niemand in mich verlieben, der mich nur einige Minuten irgendwo hat arbeiten sehen, aber keinen näheren Kontakt zu mir hatte. Du übertreibst da.
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube, für dich ist es einfach sehr schwer, so viel Interesse für eine Frau zu haben, damit es reicht, einen ersten Schritt zu machen. […] Dann würde ich einfach warten, bis es mal soweit ist, dass du Interesse hast. Einmal war das ja immerhin schon der Fall. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass das nicht wieder mal passiert.

Es hängt wahrscheinlich davon ab, was man unter Interesse versteht. Wenn ich bei jeder Frau, der ich begegne und die gut aussehend und sympathisch ist, einen Annäherungsversuch starten würde, müsste ich wahrscheinlich mein Studium und meine Hobbys aufgeben, da ich solchen Frauen fast täglich begegne. Und ich kann mir kaum vorstellen, dass ich der einzige Mann ist, bei dem so ist. Das bedeutet also, dass es noch andere Kriterien gibt, nach denen man sich in der Regel entscheidet, einen Annäherungsversuch zu wagen.

Und genau da beginnt mein Problem: Bei Männern, die durch ihre Freunde und Bekannten, oder eben durch ihre Hobbys Frauen kennenlernen, stellt sich die Frage gar nicht, diese Frauen bieten sich für einen Annäherungsversuch bestens an, zumal sie durch diese Art des Kennenlernens bereits ein paar Dinge für besagte Frauen wissen. Bei mir ist es aber ganz anders: Durch Freunde, Bekannte oder Hobbys lerne ich äußerst wenige Frauen kennen, und wenn dann, nur welche, die mich überhaupt nicht interessieren oder bereits vergeben sind (letzteres passiert am Häufigsten). Demzufolge muss ich woanders nach einer Freundin suchen, in meinem Fall an der Uni. Da ist es aber so, dass alles nach dem Zufallsprinzip läuft: Ganz zufällig fällt mir eine sympathische und gutaussehende Frau auf, mit der ich ganz zufällig ins Gespräch komme – weil wir uns zufällig nebeneinandersetzen, weil wir zufällig zusammen ein Referat vorzubereiten haben, weil wir zufällig in die Sprechstunde des gleichen Dozenten wollen, usw. Unter diesen Umständen ist die Chance, eine Freundin zu finden, natürlich sehr gering. Und Interesse an Frauen zu zeigen, die man überhaupt nicht, bzw. nur vom Sehen kennt, und die einem nur in der großen Masse aufgefallen ist, ist nicht ganz einfach. Wenn man durch Freunde, Bekannte oder Hobbys mit Frauen zusammenkommt, ist es ganz anders. Und wenn man dann noch bedenkt, dass ich schon von Natur aus Schwierigkeiten habe, den ersten Schritt zu machen, kann es einen nicht mehr wundern, dass ich es so schwierig habe, eine Freundin zu finden.

Auch wenn es etwas abgedroschen ist: Es passiert oft, wenn man nicht (mehr) damit rechnet.

Dann hätte es eigentlich schon längst passieren müssen. ;-) Denn ganz ehrlich: Unter diesen Umständen weiß ich nicht, wie ich eine Freundin finden kann…

Ich kann mir vorstellen, dass du nach außen in keinester Weise signalisierst, dass du grundsätzlich schon Interesse an einer Partnerin hast.

Du wirst mich jetzt wegen der Naivität meiner Frage wahrscheinlich auslachen, aber wie macht man das?

Was hast du denn zu verlieren?!? - Genau: Nichts. Also. Versuche es doch wenigstens!

OK, aber wie? Ich habe ja beschrieben, wie dieses Restaurant funktioniert, und unter diesen Umständen weiß ich nun einmal nicht, wie ich mit der Bedienung überhaupt ins Gespräch kommen kann. Als ich das letzte Mal mit dem erwähnten Freund von mir da war, sind wir fast bis zur Schließung geblieben. Zeit für ein Gespräch hätte es an sich gegeben, aber selbst da wäre es nicht gegangen, dass ihre Kollegen (vielleicht war einer von ihnen sogar ihr Chef) anwesend waren.

Die Leute, die hier schreiben, haben alle ihre eigenen Erfahrungen gemacht und ziehen ihre Tipps aus eben diesen persönlichen Erfahrungen. Klar, dass jeder andere Erfahrungen gemacht hat und in Masse schreibt dann halt jeder hier ein bisschen etwas anderes und rät dir ein bisschen etwas anderes.


Das ist aber ein gewaltiges Problem! Es ist mir bewusst, dass ich sehr viel von euch verlange – anscheinend zu viel –, aber in meinem Fall geht es ja gerade darum, dass ihr versucht, euch in meine Lage zu versetzen und euch zumindest ein wenig von euren persönlichen Erfahrungen loszulösen. Warum das dringend notwendig wäre, habe ich schon einmal erzählt: Ich bin kein normaler Mensch. Ein normaler Mensch hat mit Mitte 20 in Sachen Liebe längt die notwendigen – ichbetone: die notwendigen – Erfahrungen gesammelt. Ein normaler Mensch lernt auf ganz natürliche Weise durch seinen Freundes- und Bekanntenkreis, durch seine Hobbys oder durch einen Studentenjob seine zukünftige Freundin kennen. Bei mir ist all das nicht der Fall, wobei ich mir wirklich sehr viel Mühe gebe, meine Chancen zu erhöhen – durch die Veränderungen an meinem Leben bin ich zwar ein bisschen zufriedener mit mir selbst geworden, aber eine Voraussetzung habe ich immer noch nicht erfüllt: Ich lerne viel zu wenig Frauen kennen, die mir gefallen UND VOR ALLEM alleinstehend sind. All das bedeutet, dass mir Standardtipps nicht mehr wirklich helfen können. Wobei ich auch hier noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen will, dass ich durch das Befolgen eben diese Standardratschläge zumindest meine Chancen ein wenig verbessern kann. Aber das reicht nicht. Und genau deshalb könnt ihr euch als normale Menschen nicht nur auf eure Erfahrungen basieren, um mir als nicht-normalem Menschen Ratschläge zu geben.

Nicht alles sollst du annehmen, sondern eher versuchen, die abstrakte Essenz aus den Ratschlägen zu fassen und dann für dich persönlich neu umzuinterpretieren. Das ist etwas, was dir mMn nicht gelingt! Du nimmst viele Dinge viel zu wörtlich und hängst dich dann dran auf, dass du sie genau so eben nicht umsetzen kannst oder willst.

Was glaubst du denn, was ich die ganze Zeit mache? Ich habe sehr wohl verstanden, dass ihr – um nur ein Beispiel zu nennen – mit euren Tipps, ich sollte mal einen Tanzkurs belegen, darauf hinauswolltet, dass ich offen für Neues sein soll, einfach Dinge machen soll, für die ich mich überwinden muss, und schließlich auch mehr unter Menschen kommen soll. Das ist wahrscheinlich die Essenz dieses Ratschlags, die du meintest.

Aber warum glaubst du, fokussiere ich mich in meinen Antworten auf die konkreten Ratschläge und nicht auf deren Essenz? Weil es nichts bringt, die Essenz zu verstehen, wenn man nichts konkret etwas daraus macht. Und dafür braucht man nun einmal Gelegenheiten. Und da mir persönlich die Ideen schon längst ausgegangen sind und eure Vorschläge entweder schon umgesetzt sind, oder nicht machbar sind oder mir einfach nicht gefallen, hacke ich nach, in der Hoffnung, dass ihr mir neue Ideen gebt.

Und ich bin mir sicher, wenn du dann mal rundum zufrieden mit dir bist und dich in allen Belangen entweder gut fühlst oder zufriedenstellend oder zumindest versöhnt wieder findest, dann tust du dir auch mit dem Rest leichter, z.B. dem Finden einer Gleichgesinnten.

Ich habe ein Problem mit mir selbst und solange ich es nicht selbst, ganz alleine, gelöst habe, werde ich auch keine Freundin finden. Punkt, aus, vorbei. Für euch hat es zwei Vorteile: Ihr braucht euch nicht mehr mit mir herumzuärgern und ihr schiebt eine erneute Beschäftigung mit diesem Thema auf die lange Bank (es kann ja eine Ewigkeit dauern, bis ich endlich mein einzig wahres Problem gelöst habe). Machst du es dir nicht ein wenig einfach? ;-)

Ich möchte dich nicht angreifen, aber ich finde, dass du ein wenig ungerecht bist. Im Vergleich zum Jahresbeginn mit ich nämlich deutlich zufriedener mit mir selbst und meinem Leben, und ich habe inzwischen gelernt, bestimmte Laster zu akzeptieren. Natürlich kann ich auf dem Gebiet noch Fortschritte machen, aber so schlimm, dass ich deswegen keine Freundin finden kann, ist es nicht mehr. Fakt ist, dass ich im Gegensatz zu vielen Anderen in Sachen Liebe einfach viel Pech habe (dafür habe ich bsp. im Studium immer sehr viel Glück gehabt), oder wie erklärst du es dir, dass ich trotz meines ausgebauten sozialen Lebens fast nie mit Frauen zusammenkomme, die interessant, alleinstehend und erreichbar sind? Ich bin aber nicht der Typ, der sagt, dass alles dem Schicksal zu verschulden ist und ich somit eh nichts daran ändern kann, sondern möchte alles daran setzen, dass ich doch noch eine Freundin finden kann. Aber ich bekomme einfach nicht die Gelegenheiten dazu. Andererseits habe ich aber beim besten Willen keine Zeit, tausend neue Sachen auszuprobieren, ich kann auch nicht auf dem Gebiet des Studiums neu anfangen oder mir einen typischen Studentenjob suchen, denn das wäre ein riesiger Rückschritt im Vergleich zur jetzigen Situation; ich arbeite weiterhin an der Erweiterung meines Freundes-und Bekanntenkreises, aber momentan herrscht da wieder Stillstand, da Leute, mit denen ich mich in Semianren ganz gut verstanden habe, offenbar doch nicht an Kontakt ausserhalb der Uni interessiert sind. Und all das führt wiederum dazu, dass ich nicht mehr weiß, was ich machen soll. Eins ist aber sicher: Die Ursache aller meiner Probleme ist auf keinen Fall die Unzufriedenheit mit mir selbst.

Genau darum ist es gut, eine Strategie zu entwickeln.

Wenn du mich von deiner Strategie zur Lösung des Problems überzeugen willst, musst du mir genau erklären, wie sie konkret aussieht und woraus sie sich zusammensetzt – das hast du aber nicht einmal ansatzweise getan. Mein Problem kenne ich in- und auswendig und weiß genau, worin es besteht. Was ich jetzt brauche, sind konkrete Lösungsvorschläge.

Wie sollte eine Frau, mit der du außer den üblichen Bezahlvorgängen noch nie ein Wort gewechselt hast, denn davon ausgehen, du wärest in sie verliebt? Das wäre freaky. Sie wird halt denken, dass sie dir positiv aufgefallen ist und du sie deshalb treffen möchtest, was ja auch der Wahrheit entspricht. Jemanden, der Interesse an mir zeigt, habe ich noch nie als "verliebt" eingestuft, sondern eben als interessiert. Es wird sich wohl niemand in mich verlieben, der mich nur einige Minuten irgendwo hat arbeiten sehen, aber keinen näheren Kontakt zu mir hatte. Du übertreibst da.

Natürlich war meine Formulierung sehr überspitzt. Eigentlich wollte ich Folgendes sagen: Die Frau soll nicht gleich denken, dass ich mehr von ihr will als nur rein platonisches Interesse. Ich will ja nicht gleich meine Absichten verraten. Falls sich etwas ergeben soll, soll sich das auf ganz natürliche Weise ergeben.
 
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Benutzer121975 

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"Ich lerne viel zu wenig Frauen kennen, die mir gefallen UND VOR ALLEM alleinstehend sind"

Das mit dem alleinstehend ist halt so :zwinker:,die werden mit dem alter seltener,viele sind nun mal in einer Beziehung!Teilweiße auch schon in Langjährigen,es wird Geheiratet und so weiter!Die Auswahl wird geringer :zwinker:das ist mir auch schon aufgefallen :grin:!Viele sind halt einfach vergeben und es ist nicht mehr so wie mit 14 oder 16,16,18!
 

Benutzer36171 

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Natürlich war meine Formulierung sehr überspitzt. Eigentlich wollte ich Folgendes sagen: Die Frau soll nicht gleich denken, dass ich mehr von ihr will als nur rein platonisches Interesse. Ich will ja nicht gleich meine Absichten verraten. Falls sich etwas ergeben soll, soll sich das auf ganz natürliche Weise ergeben.

Wieso das denn? Ich finde es unheimlich anstrengend, bei meinem Gegenüber herumraten zu müssen, was er eigentlich will. Wieso kannst du nicht einfach offen kommunizieren, dass du prinzipiell daran interessiert bist, die Frau näher kennen zu lernen, mit - falls sich im Zuge des Kennenlernens heraus stellt, dass ihr tatsächlich gut zusammen passt - mit ganz und gar nicht platonischen Interessen? Das heißt nicht, dass du jetzt direkt und sofort an mehr interessiert bist, sondern dass du gerne schauen willst, ob mehr sein könnte, als Freundschaft. So funktionieren doch Verabredungen, oder nicht?

Ich kann natürlich nur von mir reden, aber ich habe mich bisher nur dann verliebt, wenn mein Gegenüber mehr oder weniger deutliches (nicht-platonisches) Interesse an mir gezeigt hat. Ich brauche diesen "Nervenkitzel" eines Treffens oder einer anderen sozialen Stresssituation (Telefonieren zum Beispiel, schrecklich!) zum Verlieben. Dann auf einmal ist meine Gefühlswelt offen für jemanden, wo ich sonst einfach nichts empfinden würde. . Vielleicht ist das ja bei dir auch so (du hast ab und zu mal ein paar Sachen geschrieben, die so klangen). Vielleicht musst du dich einfach einmal auf ein Date begeben und ein bisschen das (prinzipielle) Interesse deines Gegenübers auf dich wirken lassen, um zu merken, ob du mehr empfinden kannst oder nicht. Ich würde jedenfalls mit dem Abstand, den du meistens hälst, auch nicht wissen, ob mehr sein könnte oder nicht.
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Das mit dem alleinstehend ist halt so :zwinker:,die werden mit dem alter seltener,viele sind nun mal in einer Beziehung!Teilweiße auch schon in Langjährigen,es wird Geheiratet und so weiter!Die Auswahl wird geringer :zwinker:das ist mir auch schon aufgefallen :grin:!Viele sind halt einfach vergeben und es ist nicht mehr so wie mit 14 oder 16,16,18!

Das ist mir bewusst, aber es muss doch trotzdem eine Lösung geben. Wie kann ich dann trotzdem eine Freundin finden?

Mit jüngeren Frauen komme ich aber nicht zusammen - viel jünger dürfte meine Freundin sowieso nicht sein. Ich habe ja bei meinen Eltern gesehen, dass es nicht ideal ist.

Im Übrigen glaube ich manchmal - aber nur manchmal - an das Schicksal: Mein Vater hat erst mit über 40 seine erste Freundin und spätere Frau kennengelernt - leider scheint zur Zeit Vieles darauf hinzudeuten, dass es sich bei mir ähnlich verhalten wird...

Wieso das denn? Ich finde es unheimlich anstrengend, bei meinem Gegenüber herumraten zu müssen, was er eigentlich will. Wieso kannst du nicht einfach offen kommunizieren, dass du prinzipiell daran interessiert bist, die Frau näher kennen zu lernen, mit - falls sich im Zuge des Kennenlernens heraus stellt, dass ihr tatsächlich gut zusammen passt - mit ganz und gar nicht platonischen Interessen? Das heißt nicht, dass du jetzt direkt und sofort an mehr interessiert bist, sondern dass du gerne schauen willst, ob mehr sein könnte, als Freundschaft. So funktionieren doch Verabredungen, oder nicht?

Ich kann natürlich nur von mir reden, aber ich habe mich bisher nur dann verliebt, wenn mein Gegenüber mehr oder weniger deutliches (nicht-platonisches) Interesse an mir gezeigt hat. Ich brauche diesen "Nervenkitzel" eines Treffens oder einer anderen sozialen Stresssituation (Telefonieren zum Beispiel, schrecklich!) zum Verlieben. Dann auf einmal ist meine Gefühlswelt offen für jemanden, wo ich sonst einfach nichts empfinden würde. . Vielleicht ist das ja bei dir auch so (du hast ab und zu mal ein paar Sachen geschrieben, die so klangen). Vielleicht musst du dich einfach einmal auf ein Date begeben und ein bisschen das (prinzipielle) Interesse deines Gegenübers auf dich wirken lassen, um zu merken, ob du mehr empfinden kannst oder nicht. Ich würde jedenfalls mit dem Abstand, den du meistens hälst, auch nicht wissen, ob mehr sein könnte oder nicht.

Das, was du sast, ist sehr interessant. Daran stelle ich fest, wie naiv und unerfahren ich bin, und das deprimiert mich. So eine Verabredung, wie du sie beschreibst, hatte ich noch nie in meinem Leben: Bisher war es immer so, dass ich mich ganz normal mit Frauen getroffen habe, genau so wie ich mich auch mit Männern treffe, mit denen ich mich gut verstehe, um eben ein paar nette Stunden miteinander zu verbringen. Auf diese Weise sind einige der Frauen, mit denen ich mich getroffen habe, zu guten Freundinnen geworden. Anscheind ist diese Herangehensweise die "falscheste", die es überhaupt gibt...

Höchst interessant finde ich auch deinen zweiten Abschnitt: Bisher habe ich das nämlich noch nie so gesehen. Vielleicht war auch das ein fataler Fehler. Das Problem ist nur, dass es in diesem Fall zu beeinflussen ist - vor allem als Mann. Da Frauen von Männern erwarten, dass sie den ersten Schritt machen, das heisst in diesem Fall als Erste Interesse signalisieren, haben sie es deutlich leichter: Sie brauchen sich im Grunde genommen nur auf das signalisierte Interesse, auf diesen "Nervenkitzel" einzulassen. Mir würde das auf jeden Fall sehr helfen, weil meine Gefühlswelt, wie du so schön sagst, dann unter Umständen für jemanden wäre, "wo ich sonst einfach nichts empfinden würde". Aber es ist nun mal so, dass ich bisher noch nie in dieser Situation war.

Die beiden vor einigen Wochen erwähnten Frauen, von denen ich vermute, dass sie an mir interessiert waren (die Vergangenheitsform scheint hier angebracht zu sein), kannte ich schon etwas besser (die eine war sogar eine gute Freundin) und kann mit Sicherheit sagen, dass sie wirklich nicht mein Typ waren, dass ich auf keinen Fall mich in sie hätte verlieben können.
 
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Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und genau da beginnt mein Problem: Bei Männern, die durch ihre Freunde und Bekannten, oder eben durch ihre Hobbys Frauen kennenlernen, stellt sich die Frage gar nicht, diese Frauen bieten sich für einen Annäherungsversuch bestens an, zumal sie durch diese Art des Kennenlernens bereits ein paar Dinge für besagte Frauen wissen. Bei mir ist es aber ganz anders: Durch Freunde, Bekannte oder Hobbys lerne ich äußerst wenige Frauen kennen, und wenn dann, nur welche, die mich überhaupt nicht interessieren oder bereits vergeben sind

Genau dieses Problem habe ich auch.
In meinen Vereinen gibt es einfach allgemein zu wenige Frauen und die wenigen Frauen sind auch noch nicht in meiner Altersklasse, vergeben oder völlig uninteressant.

Aber immerhin begegnest du z.B. in der Uni oder sonst irgendwo noch anderen Frauen, was bei mir leider auch so gut wie überhaupt nicht der Fall ist.

Aber in der Uni gibt es doch zumindest auch schon mal mindestens ein Thema, über das man mit einer sympathischen Frau ins Gespräch kommen kann: Das Studium.
Das ist doch immer noch einfacher, als z.B. mit einer Frau in Kontakt zu kommen, die einem zufälltg irgendwo auf der Straße, im Supermarkt, in der Bar, Disco, o.Ä. über den Weg läuft.

Du wirst mich jetzt wegen der Naivität meiner Frage wahrscheinlich auslachen, aber wie macht man das?
Das würde mich auch brennend interessieren: Wie kann ich das signalisieren?
Ich kann mir ja schlecht ein Schild umbinden, auf dem "Interessiert an einer Beziehung" steht - oder wenn, dann käme das doch zumindest ziemlich lächerlich und "needy" rüber und würde meine Chancen auf keinen Fall erhöhen.

OK, aber wie? Ich habe ja beschrieben, wie dieses Restaurant funktioniert, und unter diesen Umständen weiß ich nun einmal nicht, wie ich mit der Bedienung überhaupt ins Gespräch kommen kann. Als ich das letzte Mal mit dem erwähnten Freund von mir da war, sind wir fast bis zur Schließung geblieben. Zeit für ein Gespräch hätte es an sich gegeben, aber selbst da wäre es nicht gegangen, dass ihre Kollegen (vielleicht war einer von ihnen sogar ihr Chef) anwesend waren.

Zwei Dinge dazu:
1. hast du geschrieben, du würdest die Sache aufgehen, weil Andere die Möglichkeit erwähnt haben, dass die Bedienung einfach zu allen Gästen so nett ist - und nicht, weil dir keine Möglichkeit einfällt, mit ihr ins Gespräch zu kommen. - Das heißt für mich eben, dass du mal wieder die Flinte nur deshalb ins Korn werfen willst, weil du dir keine großen Chancen ausrechnest.
Wenn dir keine Möglichkeit einfällt, sie anzusprechen, oder wenn es z.B. unpraktisch ist, weil sie immer sehr viele Gäste zu bedienen hat, ist das eine völlig andere Sache, die ich besser nachvollziehen kann.
2. halte ich es durchaus für möglich, mit einer Bedienung ins Gespräch zu kommen, sofern sie nicht gerade extrem im Stress ist. In meinem Stamlokal, in dem mich die Bedienungen kennen, hat das zumindest schon ein paar mal funktioniert. - Irgendwo gibt es bestimmt mal eine Möglichkeit. Wenn wenig los ist, könnte man sie ja z.B. darauf ansprechen, dass sie heute ja mal keinen so stressigen Job hat wie sonst. (Aus derart banalen Dingen hat sich bei mir schon ein paar mal ein Gespräch mit einer Bedienung entwickelt...)

Ich habe ein Problem mit mir selbst und solange ich es nicht selbst, ganz alleine, gelöst habe, werde ich auch keine Freundin finden. Punkt, aus, vorbei. Für euch hat es zwei Vorteile: Ihr braucht euch nicht mehr mit mir herumzuärgern und ihr schiebt eine erneute Beschäftigung mit diesem Thema auf die lange Bank (es kann ja eine Ewigkeit dauern, bis ich endlich mein einzig wahres Problem gelöst habe). Machst du es dir nicht ein wenig einfach? ;-)
Ich möchte dich nicht angreifen, aber ich finde, dass du ein wenig ungerecht bist. Im Vergleich zum Jahresbeginn mit ich nämlich deutlich zufriedener mit mir selbst und meinem Leben, und ich habe inzwischen gelernt, bestimmte Laster zu akzeptieren. Natürlich kann ich auf dem Gebiet noch Fortschritte machen, aber so schlimm, dass ich deswegen keine Freundin finden kann, ist es nicht mehr.

Fakt ist aber auch, dass du dir bei interessanten Frauen nach wie vor denkst, du wärest bestimmt viel zu langweilig, verkopft, etc. für sie und hättest deshalb keine Chance.
Wie sollst du denn bitteschön die Aussicht auf Erfolg haben, wenn du selbst nicht mal daran glaubst und dich (zumindest bezüglich der Damen, die du interessant findest) nicht für liebenswert hältst?

Ich habe mich auch aufgrund derartiger Überlegungen nicht an meine "Traumfrau" ran getraut und bin lieber ewig um sie herumgeschlichen. Ich kenne das also nur zu gut. - Aber ich sehe eben auch, dass man sich damit viele Chancen zunichte macht.





Fakt ist, dass ich im Gegensatz zu vielen Anderen in Sachen Liebe einfach viel Pech habe (dafür habe ich bsp. im Studium immer sehr viel Glück gehabt), oder wie erklärst du es dir, dass ich trotz meines ausgebauten sozialen Lebens fast nie mit Frauen zusammenkomme, die interessant, alleinstehend und erreichbar sind?
Ich habe den Eindruck, dass sich die beiden Argumente "interessant" und "erreichbar" bei dir aufgrund der gerade genannten Gedanken von wegen "ich bin ihr zu langweilig / verkopft / etc." zumindest bei vielen Frauen gegenseitig ausschließen.


Natürlich war meine Formulierung sehr überspitzt. Eigentlich wollte ich Folgendes sagen: Die Frau soll nicht gleich denken, dass ich mehr von ihr will als nur
rein platonisches Interesse. Ich will ja nicht gleich meine Absichten verraten. Falls sich etwas ergeben soll, soll sich das auf ganz natürliche Weise ergeben.
Ist es wirklich die "natürliche Weise" der Beziehungsanbahnung, sein zumindest vage vorhandenes Interesse an einer Beziehung mit dieser Frau zu verheimlichen, bis man sich dessen sicher ist?

Vielleicht bedeutet dieses "Grundsätzliches Interesse an einer Beziehung signalisieren" ja gerade, dass man sein vages Interesse an mehr als nur einer platonischen Freundschaft eben nicht versteckt...
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Das ist aber ein gewaltiges Problem! Es ist mir bewusst, dass ich sehr viel von euch verlange – anscheinend zu viel –, aber in meinem Fall geht es ja gerade darum, dass ihr versucht, euch in meine Lage zu versetzen und euch zumindest ein wenig von euren persönlichen Erfahrungen loszulösen.

Ich habe nicht gemeint, dass wir von unserer Perspektive schreiben. Ich habe gemeint, dass wir unser Expertenwissen auf Basis unserer Erfahrung gesammelt haben. D.h. wenn du fragst "Wie macht man x?", dann antwortet jeder von seinem persönlichen Expertenwissen, wie man x macht. Da das nicht dein Weg sein muss und da es in Sachen Flirtmaschinerie keinen einzigen richtigen Weg gibt, glaubt irgendwie auch jeder mit seinem Rat dir etwas gutes zu tun, aber letztendlich musst du dir das schon selbst zusammen reimen. Das hier ist ein anonymes Forum. Die Tipps sind hier anonym. Du siehst die Leute nicht und wir sehen dich nicht. Vielleicht würdest du einen bestimmten Tipp von einem User hier gar nicht annehmen, wenn du ihn live vor dir hättest, weil du dir denkst "Nee, also so wie der sich verhält... Eine Frau, die auf sowas abfährt, will ich gar nicht haben...". Genauso kann es sein, dass ein User, der dich live sieht, sofort weiß, wieso es bei dir nicht klappt, vielleicht weil du soziale Etikette seltsam umsetzt oder sonst was. Wenn dieses Forum hier dein bestes Mittel für Ratschläge für dich ist, dann krankt deine Taktik einfach gewaltig. Falls du es noch nicht gemerkt hast, der ultimative Tipp, der dir die Augen öffnet, kommt hier nicht mehr (und das liegt mMn nicht daran, dass die Tipps schlecht sind, sondern dass sie dich einfach nicht so erreichen, wie sie es optimalerweise sollten).

Warum das dringend notwendig wäre, habe ich schon einmal erzählt: Ich bin kein normaler Mensch. Ein normaler Mensch hat mit Mitte 20 in Sachen Liebe längt die notwendigen – ichbetone: die notwendigen – Erfahrungen gesammelt. Ein normaler Mensch lernt auf ganz natürliche Weise durch seinen Freundes- und Bekanntenkreis, durch seine Hobbys oder durch einen Studentenjob seine zukünftige Freundin kennen.

Woher willst DU wissen, was normal ist? Weil es in deinem Freundeskreis so abgelaufen ist? Weißt du eigentlich, wieviele Leute in genau der gleichen Situation wie du hier regelmäßig Threads eröffnen? Die haben ähnliche Probleme wie du. Das ist jetzt nicht unbedingt etwas, das besonders BESONDERS ist. Dir geht es so, wie einem Haufen anderer Leute auch.

All das bedeutet, dass mir Standardtipps nicht mehr wirklich helfen können. Wobei ich auch hier noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen will, dass ich durch das Befolgen eben diese Standardratschläge zumindest meine Chancen ein wenig verbessern kann. Aber das reicht nicht. Und genau deshalb könnt ihr euch als normale Menschen nicht nur auf eure Erfahrungen basieren, um mir als nicht-normalem Menschen Ratschläge zu geben.

Ich habe noch nie einen Thread mit dieser Thematik gesehen, der so viele gute Ratschläge beinhaltet hat wie der hier. Von der Ratschlagseite ist mMn alles abgegrast. Ich denke auch, wir wiederholen uns hier. Ich habe dir in deinem alten Thread schon gesagt, wie du die richtigen Frauen kennenlernst: Indem du so interessant bist, dass die Frauen, die Interesse an dir haben, auf dich zu gehen, anstatt dass du wahllos Frauen kennenlernst mit der Hoffnung, dass eine davon solo ist und Interesse hat. Das hab ich alles schon 2 oder 3x hier geschrieben. Und viele andere Dinge auch, die mittlerweile wohl wieder in Vergessenheit geraten sind. Ich find's müßig, mich zu wiederholen.

Ich habe ein Problem mit mir selbst und solange ich es nicht selbst, ganz alleine, gelöst habe, werde ich auch keine Freundin finden. Punkt, aus, vorbei. Für euch hat es zwei Vorteile: Ihr braucht euch nicht mehr mit mir herumzuärgern und ihr schiebt eine erneute Beschäftigung mit diesem Thema auf die lange Bank (es kann ja eine Ewigkeit dauern, bis ich endlich mein einzig wahres Problem gelöst habe). Machst du es dir nicht ein wenig einfach? ;-)

Diesen Kommentar hier finde ich so dreist von dir, dass mir fast die Worte fehlen um drauf zu antworten. Denk mal drüber nach, wofür so ein Forum da ist. Wenn ich mich nicht mit dir herumärgern will, dann setz ich dich auf die Ignore-Liste. So einfach ist das.
 
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