Was muss ich an mir und meinem Leben noch ändern, um eine Freundin zu finden?

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo euch allen,

Da mein voriger Thread zum Thema „Warum verstehen viele meine Sehnsucht nach einer Freundin nicht?“ sehr unübersichtlich geworden ist und die Diskussion seit Längerem mit dem Titel rein gar nichts mehr zu tun hatte, habe ich mir gedacht, dass es sinnvoll wäre, einen neuen Thread zu starten. Beginnen möchte ich mit einer Schilderung des aktuellen Stands der Dinge. Für diejenigen, die sich an der Diskussion im alten Thread beteiligt haben, gibt es zunächst nichts Neues, aber ein Forumsmitglied hat mich nach einer solchen Zusammenfassung gefragt – und ganz ehrlich ist sie auch für mich hilfreich.

Wie ist der aktuelle Stand der Dinge?

In den letzten Monaten habe ich einige der Ratschläge, die mir unterschiedliche Forumsmitglieder hier gegeben haben, in die Praxis umgesetzt: Ich habe mir neue, etwas stilvollere Klamotten gekauft, habe meine Frisur verändert, treibe deutlich mehr Sport und unternehme Sachen, die ich vor einem Jahr nie im Leben gemacht hätte (auch wenn ich auf den zwei letztgenannten Gebiete noch viel Fortschritte machen muss): So zum Beispiel kommt es schon mal vor, dass ich mit Freunden oder Bekannten in eine Bar gehe, auch wenn es sehr voll, sehr laut ist und geraucht werden darf. Ich bin auch deutlich spontaner und lockerer geworden, auch wenn ich auch da noch Fortschritte zu m achen habe. Mehreren Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten sind all diese Änderungen positiv aufgefallen und sie haben es mir auch gesagt, was mich sehr gefreut hat. Ich habe außerdem den Eindruck, dass ich von Fremden – auch von Frauen – ein wenig anders wahrgenommen werde, als früher. Auch das ist durchaus positiv. Ich gehe in den letzten Monaten so viel aus, wie noch nie zuvor; mein Freundes- und Bekanntenkreis war noch nie so groß, wie jetzt. Und trotzdem ist es so, dass ich fast nur mit vergebenen Menschen, bzw. Liebespaaren zu tun habe, was auch daran liegt, dass ich immer mehr mit älteren Menschen zu tun habe. Bald werde ich promovieren, und da wird es bestimmt noch schlimmer. Was soll ich also machen? Ich habe einen Schwimmkurs belegt, ebenso wie einen Stimmbildungskurs, treffe mich mit vielen Menschen, komme durch meinen Lehrauftrag an der Uni mit vielen Frauen zusammen – und: Es passiert nichts, rein gar nichts. Beim Stimmbildungskurs gibt es zwar ein paar sehr nette Frauen, aber irgendwie haben wir erst am Ende des Semesters angefangen, uns über den Inhalt des Kurses hinaus zu unterhalten. Und an meine Studentinnen komme ich ja auch nicht heran. Das Merkwürdige ist aber, dass ich trotz allem mit meinem Leben deutlich zufriedener – oder weniger unzufrieden – bin, als noch vor 4 Monaten…

Wenn ich unter diesem Geschichtspunkt auf die vergangenen 6 Monate zurückblicke, kann ich eine ausgesprochen positive Bilanz vorweisen.Trotzdem reicht das wohl immer noch nicht. Sonst würde ich wohl nicht diesen Beitrag verfassen. Sonst hätte ich zwar nicht unbedingt schon eine Freundin, aber mich zumindest diesem Ziel etwas angenähert. Vielleicht ist das sogar tatsächlich der Fall, aber ich habe zumindest nicht diesen Eindruck.

Das Problem ist dabei, dass ich nicht recht weiß, wie ich vorgehen muss, was ich alles noch ändern muss. Oder besser gesagt: Ich weiß genau, wie der Weg in der Theorie auszusehen hat, weiß aber nicht, wie ich die unter den Umständen, unter denen ich lebe, umsetzen könnte. Konkret bedeutet das: Ich weiß genau, dass ich in meinem Privatleben mehr mit alleinstehenden Frauen zu tun haben muss, dass ich sie so näher kennenlernen würde, und dass sich dann vielleicht etwas ergeben würde – vielleicht sogar bei einer Frau, die ich mir spontan nie im Leben als Partnerin hätte vorstellen können. Da ich es aber einfach nicht schaffe, diese Voraussetzung zu erfüllen, gehe ich sehr gezielt vor und suche mir sympathische und gutaussehende Frauen aus, die ich näher kennenlernen will – und kann. Das passiert aber so gut wie nie. Und womöglich schließe ich dadurch welche aus, die ich nach näherem Kennenlernen als Partnerin nicht mehr ausschließen würde. Aber wie komme ich aus diesem Teufelskreis heraus? An diesem Problem beiße ich mir die Zähne aus!

Aber bevor ich damit weitermache, fahre ich erst einmal in Urlaub! Solange wünsche ich euch eine gute Zeit!


Und zum Schluss noch die Antworten auf die letzten Beiträge des alten Threads!

wenn man merkt, dass man in seinem derzeigen persönlichen Umfeld kaum eine Chance hat, interessante Frauen kennenzulernen, kann man sich ja mal überlegen, ob man nicht die eine oder andere Sache aufgeben und durch etwas Anderes ersetzen kann...
(Also z.B. wenn man merkt, dass es im Unisport-Angebot XYZ keine interessanten Frauen gibt, damit wieder aufhören und stattedessen Angebot ABC ausprobieren)

Das ist vollkommen richtig. Trotzdem frage ich mich, ob das in meinem Fall wirklich zielführend ist. Es gibt an der Uni eigentlich schon ein paar Frauen, von denen ich mir sage, dass sie es durchaus wert sind, näher kennengelernt zu werden. Bei ihnen wäre es für mich sogar kein Problem, sie anzusprechen, da ich weiß, dass ich die Diskussion im Notfall auf unser Seminar, bzw. unser Fach lenken könnte. Den Konjunktiv verwende ich hier deshalb, weil das bisher noch nicht vorgekommen ist. Es klingt zwar dumm, aber irgendwie fehlen immer die Gelegenheiten: Wenn man in einem Seminar bereits Leute kennt und mit denen man sich gut versteht, setzt man sich natürlich neben sie und unterhält sich mit ihnen, weil man sie eben gerne sieht - und so bilden sich so etwas wie kleine Gruppen (von Cliquen zu sprechen, wäre etwas übertrieben), sodass man nicht wirklich viel neue Menschen kennenlernt. Genau das gleiche Phänomen habe ich letztens beim Sommerfest der Fachschaft festgestellt. Irgendwie traue ich mich aber nicht wirklich, eine Frau in einem Seminar, mit der ich noch nie wirklich etwas zu tun hatte, zu fragen, ob wir mal einen Kaffee trinken gehen könnten. Einmal habe ich es gewagt, ohne mir vorher tausend Gedanken gemacht zu haben, das Ergebnis war aber ziemlich ernüchternd. Aber ich weiß, dass ich mich von einem negativen Ergebnis nicht entmutigen lassen sollte, und vielleicht sollte ich im nächsten Semester wirklich anders an die Sache herangehen. Hinzu kommt aber, dass offenbar viele der Frauen, die ich interessant finde, bereits einen Freund haben. Und genau das ist das Hauptproblem: Potentiell interessanten Frauen begegne ich mittlerweile mehr als oft genug; was ich brauche, sind welche, die alleinstehend sind.

Klar, je mehr Frauen ich kennenlerne, desto grösser die Chancen, dass eine dabei ist, die mich begeistert und die alleinstehend ist. Und insofern ist es tatsächlich sinnvoll, ein Angebot nach dem anderen auszuprobieren, aber dann stelle ich mir schon wieder eine andere Frage: Bei einem Malkurs (nehmen wir mal dieses Beispiel) würde ich - denke ich zumindest - kaum Frauen kennenlernen, mit denen ich etwas anfangen könnte, weil ich persönlich mit dem Malen (übrigens ebenso wie mit dem Kochen oder mit dem Tanzen) rein gar nichts anfangen kann (ich habe diesbezüglich zwei linke Hände und Füße), und weil schon ganz bestimmte Personen solche Kurse besuchen. Zumindest trifft das bei einigen dieser Angebote auf eine breite Mehrheit der Teilnehmer zu.

Teilweise erfährt man in solchen Gesprächen, wenn man vom Thema der ersten Kontaktaufnahme abschweift ja auch interessante Dinge, an die man für ein nächstes Treffen anknüpfen kann. (Sie freut sich auf einen neuen Kinofilm - dann schlage ihr vor, gemeinsam ins Kino zu gehen, weil du den Film auch interessant findest und dann kann man ja evtl. danach noch irgendwo etwas trinken gehen. - Oder du erfährst, dass sie gerne Billard spielt. - Dann kannst du sie ja zu einem Billard-Duell auffordern, o.Ä.)

Das ist eine sehr gute Idee! Ich werde versuchen, sowas zustande zu bringen. Aber erst einmal muss ich die passende Frau dafür finden. :zwinker:

Es gibt Orte, wo die selbstbewußteren Studentinnen ihre Freizeit verbringen, von denen Du nichts weißt. Beginnen wir mal mit etwas ganz gewöhnlichen: Konzerte, Theater, Sportstätten, Vereine. Du darfst nämlich etwas Hoffnung schöpfen, denn selbstbewußte Frauen haben meißt einen genauen plan von ihrer Zukunft und da passen die jungen Alkoholiker nicht hinein, also meiden sie ebenfalls die üblichen Partys.

Hoffentlich hast du Recht! :zwinker:

Dann stellt sich die Frage, wie man auf Konzerten oder im Theater ins Gespräch mit anderen Leuten kommt, wenn man alleine hingeht. Ich bin jahrelang ins Theater gegangen, allerdings immer mit Begleitung, und muss sagen, dass der Altersdurchschnitt wohl bei 60 lag. So ist das nun mal bei den Sachen, die mich interessieren. Für einen Verein habe ich ehrlich gesagt keine Zeit (ob Sportvereine, Vereine mit religiösen oder politischen Themen, usw.) wird erwartet, dass jedes Mitglied sehr viel Zeit investiert – eine Zeit, die ich nicht habe. Ich bin bereit, gewisse Kompromisse zu machen, gewisse Opfer zu bringen, aber mein Studium und meine Freunde kann und will ich nicht vernachlässigen. Und daneben brauche ich ja auch noch ein bisschen Zeit für mich selbst.

Ich habe allerdings vor, es nach der Sommerpause mit einem Sprachcafé zu versuchen, weil ich mir denke, dass das erstens nur alle zwei Wochen stattfindet und sich zweitens an ein jüngeres Publikum wendet. Und zumindest haben alle Teilnehmer ein gemeinsames Interesse.

Du musst lernen, dich zu akzeptieren, so wie du bist. Wenn du das schaffst, wirst du es in allen Bereichen des Lebens leichter haben.

Ich meine, ich höre, bzw. lese meine Mutter! :zwinker: Eigentlich habt ihr beide Recht... Nur: So leicht ist das nicht. Vor allem dann nicht, wenn man sieht, was für Erfolge einem verwehrt bleiben, nur weil man so ist, wie man ist. Das macht es nicht leichter, seine Schwächen zu akzeptieren. Kannst du das zumindest ein bisschen verstehen?

Ich gebe mir Mühe, mich ein bisschen mehr zu akzeptieren, indem ich einiges an mir verändere – sonst kann ich das unmöglich schaffen -, aber der Weg dahin ist wahrscheinlich noch weit und steinig.

Was ich nicht glaube ist, dass die Kriterien Sympathie, sexuelle Anziehung und ähnliche Zukunftsvorstellungen/Lebensführung auch nur jeden zehnten Mann einschließen. Aber ja, mit jedem Mann, der diese drei Kriterien in sich vereint, würde ich mich auf jeden Fall sofort verabreden. Ob daraus "die große Liebe" wird, steht auf einem anderen Blatt. Aber das kann ich nicht erfahren, wenn ich es nicht zumindest versuche und für besonders unwahrscheinlich halte ich es nicht.

Das Kriterium „Sympathie“ erfüllen 80% der Frauen, mit denen ich es zu tun habe; das Kriterium „sexuelle Anziehung“ fast keine; und bei der Frage der Zukunftsvorstellungen, bzw. der Lebensführung habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung...

Um zu erfahren, ob all diese Kriterien erfüllt sind, muss man die betroffene Person erst einmal relativ gut kennen. Ein Beispiel: Bei der Frau, in die mich vor einem Jahr verliebt habe, war es so, dass ich 6 Monate lang durchschnittlich einmal wöchentlich zu tun hatte, ohne dass ich die geringste sexuelle Anziehung gespürt hätte. So etwas in die Richtung hat erst angefangen, in Erscheinung zu treten, als ich sie schon ein kleines bisschen näher kannte. Bei mir ist es so, dass ich eine Ewigkeit brauche, bis ich mich mit einem Menschen wirklich wohl fühle und mich im öffne. Zum Beispiel hat es bei einigen Kommilitonen ein bis anderthalb Jahre (!!) gedauert, bis eine Freundschaft entstand. Eine mittlerweile sehr gute Freundin hat mir erst vor ein paar Monaten verraten, dass sie so lange nicht hätte warten können, wenn sie an mir interessiert gewesen wäre.

Und das ist, denke ich, auch eins meiner Grundprobleme (ja, noch eins! :zwinker: ): Es ist meiner Meinung nach kein Zufall, dass ich erst gegen Ende eines Semesters mich mit den Leuten in den Seminaren einigermaßen wohl fühle und anfange, mich länger und intensiver mit ihnen zu unterhalten – wenn ich sie im nächsten Semester wiedersehe, ist alles gut. Wenn nicht, habe ich eben Pech gehabt? Gut, ich gebe zu, dass ich im Vergleich zu früher schon große Fortschritte gemacht habe und mittlerweile doch schneller auftaue – zumindest in Sachen Freundschaft.

Wie dem auch sei: Deine Aussage zeigt mir, dass ich mich vielleicht mit Frauen verabreden sollte (wie auch immer das funktionieren soll), für die ich nicht mehr als nur Sympathie empfinde. Vielleicht kommt der Rest bei mir erst viel später. Das zeigt mir aber auch, dass ich eigentlich nicht gezielt nach eine Partnerin suchen sollte, sondern „nur“ nach einer Bekannten, wenn auch einer gutaussehenden. Ob mehr daraus wird, wird sich vermutlich erst später herausstellen. Dafür muss ich aber auch die Gelegenheit haben, sehr oft mit ihnen zu tun zu haben. Sonst entsteht sowas wie sexuelle Anziehung erst gar nicht, und Verliebtheit schon gar nicht. Auch wenn ich bei Weitem noch nicht so weit bin: Glaubst du, als Frau, dass es Frauen gibt, die mit Männern wie mir eine gewisse Geduld haben könnten?

Aber meine Frage "Wer bist du?" zielte eigentlich in eine andere Richtung. Beschreibe dich doch einmal. Nicht deine Hobbies oder was du studierst, sondern die kleinen Dinge: was dich im Alltag glücklich macht, was du tust, wenn dir langweilig ist, wo du gerne einmal hinreisen würdest. Ich finde, es sind diese Sachen, die die Menschen beschreiben und sie interessant machen.

Ach so, dann habe ich dich missverstanden.

Was mich im Alltag glücklich macht? Gute Freunde zu treffen, Rad zu fahren, schwimmen zu gehen oder mir einen meiner Lieblingsfilme anzuschauen. Nachdem ich eine dieser Sachen gemacht habe, fühle ich mich sehr wohl. Mehr brauche ich eigentlich gar nicht, um glücklich zu sein. Leider verschwinden diese Glücksgefühle nach einiger Zeit aber wieder.

Was ich mache, wenn mir langweilig wird? Eigentlich wird mir nie langweilig, es gibt immer etwas, was ich machen kann. Aber wenn mir wirklich langweilig werden sollte, würde ich Sport treiben, ein gutes Buch lesen oder mir einen Film anschauen.

Wo ich gerne mal hinreisen würde? Da gibt es wirklich sehr viele Reiseziele, die mir einfallen würden! Insgesamt bin ich, was Reisen betrifft, eher der europäische Typ: Ich würde auf jeden Fall gerne mal nach Schottland, nach Spanien, noch mal nach Italien – bei Reisen besichtige ich immer gerne Städte: Am liebsten ist es mir, einfach in der Stadt spazieren zu gehen, und zwar in den unterschiedlichsten Ecken, weil man da meiner Meinung nach am meisten lernt. Ich würde aber auch mal gerne ganz andere Ecken kennenlernen, beispielsweise die Türkei oder Teile Afrikas.

Fallen dir noch weitere Fragen ein? Ich beantworte sie dir gerne! :zwinker:

M.E. gibt es da zwei Punkte in deinem Innenleben: dass du dich selbst akzeptierst und dass du zu anderen nicht so streng bist (siehe oben), die beiden Punkte hängen wahrscheinlich zusammen.

Und wie sie zusammenhängen! Dass ich mit meinen Mitmenschen sehr streng bin, hängt damit zusammen, dass ich mit mir selbst sehr streng bin. Es ist fast unheimlich, wie gut du mich einschätzen kannst. :zwinker:
 
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Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich habe eine Idee für dich, die aber etwas Überwindungskraft benötigt. Ich bin nämlich nicht der Meinung, dass man dir hier noch konkret Ratschläge geben kann, nämlich andere als man dir bereits gegeben hat. Ich persönlich bin mir auch immer noch unsicher, welches Bild du in der Öffentlichkeit von dir selbst vermittelst. Deine eigene Einschätzung und die Wiedergabe der Äußerungen deiner Freunde zu dir ist ja schön und gut, aber das ist zu unkonkret und subjektiv. Daher fände ich es ideal, wenn du ein kleines 5 minütiges Video von dir drehen würdest, wo du dich vorstellst und erzählst, was du machst und was du suchst (nämlich ne Freundin), quasi ein Vorstellungsvideo für ne Partnersuchplattform. Mit so einem Video könnte man als Außenstehender zumindest ein klareres Bild von dir haben und besser auf dich eingehen.

Mein ultimativer Tipp, um alleinstehende Frauen zu treffen, wird dir nämlich auch nicht weiterhelfen: Werde selbst so attraktiv, dass die Frauen auf DICH zukommen. Ich bin mir sicher, es gibt viele Solo-Frauen in deinem Umkreis, aber du kannst sie eben nicht ausfiltern, weil sie es dir nicht deutlich machen (vermutlich weil sie kein Interesse haben) und sich nicht erkennbar machen. Oder sie tun es, aber du siehst die Signale. Wär natürlich auch blöd.

Mein Tipp für deine Promotion: Mach sie in einer anderen Stadt, in einem anderen Land. Ein Neuanfang für dich wäre gut.
 

Benutzer70451  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Hi,

Ich habe dein altes Thema nicht gelesen, also entschuldige bitte wenn es dort schon besprochen wurde!

Aber dein Plan dich mit einer Frau zu treffen, sich anzufreunden und später auf sexuelle Anziehung zu hoffen wird mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern (zumindest wenn die Frau recht attraktiv ist)!
Bis du evtl mal aus dir herauskommst und erste Annäherungsversuche startest, bist du längst in der "Freundschaftszone" gelandet und dann kommen solche Dinge meist sehr creepy rüber. Die meisten Frauen stehen auf Männer die wissen was sie wollen und gerade attraktive Frauen werden häufig genug angemacht.
Frauen stecken andere Personen viel stärker in emotionale Schubladen wie Männer es tun, deshalb sollte man von Anfang an versuchen in der "Richtigen" zu landen.
Man kann auch keine Freundin / Partnerin suchen! Man lernt jemanden kennen, hat Sex mit ihm / ihr, verbringt Zeit zusammen und schaut was daraus wird.
Alles andere ist zu krampfhaft und Mädels merken "Verzweiflung" sehr genau ;-)....

Darf ich mal fragen, ob du recht konservativ (auch auf Sex bezogen) erzogen wurdest?
Hast du Erfahrung mit Sex? Schaust du Pornos?

Vg
 

Benutzer98976 

Sehr bekannt hier
Es ist meiner Meinung nach kein Zufall, dass ich erst gegen Ende eines Semesters mich mit den Leuten in den Seminaren einigermaßen wohl fühle und anfange, mich länger und intensiver mit ihnen zu unterhalten – wenn ich sie im nächsten Semester wiedersehe, ist alles gut. Wenn nicht, habe ich eben Pech gehabt?

Das Problem haben ja nunmal alle Studenten. Ich kenne das sogar genau so wie Du, dass ich mit neuen Leuten erst gegen Ende des Semesters wärmer bin oder sie gern gewonnen habe. Ein Semester ist ja auch keine lange Zeit. Ich persönlich frage dann nach der Nummer bzw wenn ich merke, dass die Person mir sympatischer wird, nach privaten Treffen. Beispielsweise "Hej, wir gehen da alle zusammen ins Kino/ auf Radtour/ ..., magst Du mitkommen?". Funktioniert 1A. Das kann man dann fortführen um so man dann auch in den Semesterferien Kontakt zu halten. Und man geht auch im nächsten Semester mal zusammen in die Mensa oder Caféteria.

Wie dem auch sei: Deine Aussage zeigt mir, dass ich mich vielleicht mit Frauen verabreden sollte (wie auch immer das funktionieren soll), für die ich nicht mehr als nur Sympathie empfinde. Vielleicht kommt der Rest bei mir erst viel später.
(...)
Ob mehr daraus wird, wird sich vermutlich erst später herausstellen. Dafür muss ich aber auch die Gelegenheit haben, sehr oft mit ihnen zu tun zu haben. Sonst entsteht sowas wie sexuelle Anziehung erst gar nicht, und Verliebtheit schon gar nicht. Auch wenn ich bei Weitem noch nicht so weit bin: Glaubst du, als Frau, dass es Frauen gibt, die mit Männern wie mir eine gewisse Geduld haben könnten?

Ich glaube, wer mit Dir Geduld haben sollte, sind nicht die Frauen :zwinker: sondern Du. Es braucht einfach Zeit, um sich innerlich für eine Beziehung zu öffnen und sich für sie bereit zu stellen. Klar sehnst Du Dich nach einer Freundin und einer Partnerschaft, aber das ist nicht dasselbe. Man könnte es mit Deiner Entwicklung in Sachen Freundschaft vergleichen.

Gut, ich gebe zu, dass ich im Vergleich zu früher schon große Fortschritte gemacht habe und mittlerweile doch schneller auftaue – zumindest in Sachen Freundschaft.
Das wird Dir auch mit Frauen und dem Flirten, dem Kennenlernen und Interesse entwickeln passieren. Nur ist das ein Extrafall und braucht eben noch ein wenig Extra-Zeit. Denn eine Beziehung ist in Sachen Intimität und innerlich-mit-sich-im-Reinen-sein nochmal ein ganzes Stück herausfordernder.
Ich finde, dass Du auf einem super Weg bist. Mach einfach weiter so wie bisher.

Und was alleinstehende Frauen kennenlernen betrifft...wohnst Du in einer WG? Über eine WG explodieren die Kontakte noch einmal, wenn man es nur richtig anstellt. Muss natürlich eine feine WG sein, keine Zweckgemeinschaft :zwinker:
Aber im Prinzip machst Du alles richtig, indem Du Deinen Freundes- und Bekanntenkreis stetig erweiterst und neue Leute kennenlernst. Es ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit und des Zufalls, wann Dir da eine nette Solodame über den Weg läuft - und Du sie auch wahrnehmen kannst.
Ich persönlich würde sagen: Gib Dir noch mindestens ein halbes, wenn nicht ein ganzes Jahr, wo Du einfach nur Kontakte knüpfst (auch mit Frauen, klar) und Dich nicht damit stresst. Du bist gerade mitten in einem starken Umbruch und entwickelst Dich und Deine Persönlichkeit weiter - gut Ding will Weile haben. Ich glaube, dass sich in einem halben oder einem ganzen Jahr viele Fragen von ganz alleine für Dich klären :smile: weil Du stets auf Lösungssuche bist, und das machst Du sehr gut so.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Spricht du beim Weggehen aktiv Frauen an? Fragst du aktiv nach Handynummern? Rufst du aktiv an und machst Treffen aus?
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Daher fände ich es ideal, wenn du ein kleines 5 minütiges Video von dir drehen würdest, wo du dich vorstellst und erzählst, was du machst und was du suchst (nämlich ne Freundin), quasi ein Vorstellungsvideo für ne Partnersuchplattform. Mit so einem Video könnte man als Außenstehender zumindest ein klareres Bild von dir haben und besser auf dich eingehen.

Die Idee ist an sich sehr gut. Sowas kann ich aber unmöglich machen. Die technischen Probleme ließen sich lösen, aber ich will hier unbedingt anonym bleiben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass einige Forumsmitglieder mich aus dem wirklichen Leben kennen – wenn auch wahrscheinlich nicht diejenigen, die hier aktiv mitdiskutieren –, und auf Grund meines Jobs an der Uni wäre es in meinen Augen verheerend, wenn man von meinen Problemen wüsste – zumal ich hier sehr viel über michverraten habe; ihr wisst sogar mehr als meine Freunde!

Mein ultimativer Tipp, um alleinstehende Frauen zu treffen, wird dir nämlich auch nicht weiterhelfen: Werde selbst so attraktiv, dass die Frauen auf DICH zukommen. Ich bin mir sicher, es gibt viele Solo-Frauen in deinem Umkreis, aber du kannst sie eben nicht ausfiltern, weil sie es dir nicht deutlich machen (vermutlich weil sie kein Interesse haben) und sich nicht erkennbar machen. Oder sie tun es, aber du siehst die Signale. Wär natürlich auch blöd.

Es gibt seit Jahresbeginn durchaus die eine oder andere Frau (insgesamt sind es 2 bis 3), von der ich vermute, dass sie Interesse haben könnte. Zumindest spricht einiges dafür. Nur: Die Eine kenne ich kaum und sie würde mich nicht einmal als gute Freundin interessieren, und die anderen beiden kenne ich schon ziemlich lange und gut, sind aber überhaupt nicht mein Typ.

Dein Tipp bringt mich tatsächlich nicht weiter: Ich bin nämlich so wie ich bin, und kann kaum attraktiver werden. Ich weiß, dass du dir schon sehr viel Mühe gegeben hast, und ich weiß das auch zu schätzen. Aber wenn ich deine Beiträge lese, habe ich manchmal das Gefühl, dass ich die Voraussetzungen, um eine Freundin zu finden, nicht erfülle, und dass das auch so bleiben wird –egal, was ich tue.

Ein Beispiel: Von den 3 vorhin erwähnten Frauen sind sich zwei ziemlich ähnlich: Sie sind von Natur aus schüchtern, sind der intellektuelle Typ (fast ein bisschen zu sehr), kommen zum Teil ein bisschen eingebildet rüber (auch wenn sie es eigentlich gar nicht sind), können keine Gefühle zeigen, auch wenn sie sehr sympathisch sind, sind vom Hauttyp sehr bleich, usw. Ich finde es schon ziemlich merkwürdig, dass ausgerechnet diese beiden Frauen sich vermutlich für mich interessieren. Ist es denn wirklich so, dass ein Mann nur sehr bestimmte Frauentype anzieht? Das Problem ist in diesem Fall, dass diese Frauen überhaupt nicht mein Typ sind. Und die habe ich näher kennengelernt, man kann also nicht sagen, dass ich ihnen nicht einmal eine Chance gegeben hätte. Aber gerade deswegen kann ich sagen: Sie interessieren mich nicht, ich kann mich nicht in sie verlieben. Was ist aber, wenn das die einzigen Frauen sind, die sich für mich interessieren? Habe ich keine Chance, andere Frau anzuziehen? Verstehst du, worauf ich mit diesem Beispiel hinauswill?

Weißt du, ich habe mich wirklich verändert – und verändere mich immer noch – und habe über deine Bemerkungen viel nachgedacht. So würde ich zum Beispiel sagen, dass ich nicht mehr von vornherein eine Frau ausschließe, nur weil sie nicht 100%ig meinem Idealbild entspricht. Andererseits ist es aber auch so, dass man Gefühle nicht forcieren kann. Und genau das ist ein Problem. Ich kenne viele Leute, die überhaupt kein Problem damit haben, sich zu verlieben. Das sind meistens auch Leute, die seit ihrem 12. Lebensjahr nie Single waren. Bei mir ist das anders. Damit bin ich zwar bei Weitem nicht alleine, aber das macht die Situation nicht wirklich besser. Denn: Noch in der Gegenration meiner Großeltern war es nicht selten, dass man jemanden heiratete, den man gar nicht liebte. Man hatte ja gar keine andere Wahl: Wenn man in einem kleinen, abgelegenen Dorf wohnte, aus dem man nicht herauskam, musste man sich mit dem dortigen „Angebot“ begnügen, wenn man nicht als Single sterben wollte. Gefühle, Sexuelle Anziehung oder gemeinsame Interessen spielten kaum eine Rolle. Heute gibt es das leider immer noch, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen: Leute, die einfach keinen Partner finden, stürzen sich irgendwann fast aus Panik auf die nächstbeste Möglichkeit, weil sie merken, dass es vielleicht ihre letzte Chance ist. In meiner Familie gibt es ein Beispiel dafür, und das ist nicht das einzige. Die Leute geben es zwar (logischerweise) nicht zu, aber es ist eindeutig.

Nun habe ich Angst davor, dass mir selbst keine andere Wahl übrigbleibt, wenn ich weiterhin keinen Erfolg habe: Was soll ich nämlich machen, wenn die einzigen Frauen, in die ich mich verliebe, an mir nicht interessiert sind? Klar, ich habe noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, aber meine Veränderungen seit Jahresbeginn haben mir gezeigt, dass es durchaus Frauen gibt, die sich für mich interessieren könnten (vorher war das gar nicht der Fall), dass diese Frauen aber überhaupt nicht mein Typ sind. Glaube mir, ich habe wirklich Angst.

Außerdem – und das ist auch nicht besser – werde ich in meinem Freundes-und Bekanntenkreis oder unter meinen Kollegen von der Uni nur noch als Single wahrgenommen. Was soll ich denn dagegen machen?

Mein Tipp für deine Promotion: Mach sie in einer anderen Stadt, in einem anderen Land. Ein Neuanfang für dich wäre gut.

Auch das werde ich nicht machen. Abgesehen davon, dass bereits alle in die Wege geleitet wurde, wäre ich ganz schön blöd, hier wegzuziehen: Einmal wegen des Fachs selbst, und einmal wegen meiner Freunde. Ich bin nämlich seit nicht einmal drei Jahren hier. Davor habe ich in einer anderen Stadt und, ja, von Geburt an sogar in einem anderen Land gelebt. Der Neuanfang hat mir damals sehr gut getan, jetzt wäre es ein gravierender Fehler.

Hi,Aber dein Plan dich mit einer Frau zu treffen, sich anzufreunden und später auf sexuelle Anziehung zu hoffen wird mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern (zumindest wenn die Frau recht attraktiv ist)!
Bis du evtl mal aus dir herauskommst und erste Annäherungsversuche startest, bist du längst in der "Freundschaftszone" gelandet und dann kommen solche Dinge meist sehr creepy rüber.

Wenn das stimmt, dann werde ich NIE eine Freundin finden. Ich brauche nun mal mehrere Monate, um „Gefühle“ zu entwickeln, ob in der Freundschaft oder in der Liebe. Bei ALLEN Frauen, in die ich mich in meinem Leben verliebt habe, war es nicht Liebe auf den ersten, sondern auf den 100. Blick. Und das ist wirklich keine Übertreibung. Was soll ich deiner Meinung nach also machen? Wenn ich so lange brauche, um Gefühle zu entwickeln, Frauen aber nicht so lange warten wollen, habe ich dann überhaupt eine Chance, jemals eine Freundin zu finden?

Darf ich mal fragen, ob du recht konservativ (auch auf Sex bezogen) erzogen wurdest?
Hast du Erfahrung mit Sex? Schaust du Pornos?

Natürlich habe ich keine Erfahrung mit Sex. Ich habe ja NULL Erfahrung mit Frauen...

Ich wurde insofern konservativ erzogen, als ich nie im Leben mit einer Frau ins Bett gehen würde, nur um meine sexuellen Triebe zu befriedigen. Und bevor ich eine Frau wirklich gut kenne, würde ich es auch nicht tun.

Ich persönlich frage dann nach der Nummer bzw wenn ich merke, dass die Person mir sympatischer wird, nach privaten Treffen. Beispielsweise "Hej, wir gehen da alle zusammen ins Kino/ auf Radtour/ ..., magst Du mitkommen?".

Das impliziert aber, dass du schon andere Leute gefragt hast, und dass die sich bereit erklärt habe, da mitzumachen. Ich wüsste aber nicht, wie ich das zustande bringen sollte. Und ich kann ja nicht einer Frau gegenüber behaupten, dass wir „alle zusammen“ etwas unternehmen, wenn es nicht der Fall ist. Denn wenn wir dann nur zu zweit sind, würde sie sich bestimmt verarscht vorkommen. Aber das mit dem Kino kann ich zumindest mal ausprobieren.

Ich glaube, wer mit Dir Geduld haben sollte, sind nicht die Frauen
sondern Du. Es braucht einfach Zeit, um sich innerlich für eine Beziehung zu öffnen und sich für sie bereit zu stellen. Klar sehnst Du Dich nach einer Freundin und einer Partnerschaft, aber das ist nicht dasselbe. Man könnte es mit Deiner Entwicklung in Sachen Freundschaft vergleichen.

Aber ich bin doch schon über 24 Jahre. Wie lange soll ich denn noch warten?

nd was alleinstehende Frauen kennenlernen betrifft...wohnst Du in einer WG? Über eine WG explodieren die Kontakte noch einmal, wenn man es nur richtig anstellt. Muss natürlich eine feine WG sein, keine Zweckgemeinschaft

Ich wohne alleine und bin gerade erst umgezogen. Ein WG-Leben ist wirklich nicht mein Ding.

Aber im Prinzip machst Du alles richtig, indem Du Deinen Freundes- und Bekanntenkreis stetig erweiterst und neue Leute kennenlernst. Es ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit und des Zufalls, wann Dir da eine nette Solodame über den Weg läuft - und Du sie auch wahrnehmen kannst.

Ja, und wenn sich nichts ergibt? Was mache ich dann? Ich weiß, dass ich optimistisch bleiben muss, aber andererseits habe ich manchmal wirklich Angst. Lese dir mal bitte die Antwort auf Lotusknospes Beitrag (zweites Zitat) durch...

Aber danke, dass du mir so viel Mut machst! Ich hoffe nur, dass du Recht hast.

Spricht du beim Weggehen aktiv Frauen an? Fragst du aktiv nach Handynummern? Rufst du aktiv an und machst Treffen aus?

Wenn du „weggehen“ im Sinne von „Feiern“ meinst, nein. Ich gehe nämlich nie auf Partys oder in die Disco. Und da ich kein Frauenheld bin, kann ich auch keine einfach auf der Straße ansprechen und sie nach ihrer Nummer fragen. Ich bin eher der schüchterne Typ, und sowas würde wirklich lächerlich wirken.



EDIT: Wisst ihr, was das Schlimmste ist? Wenn ich mich nciht mit diesem Thema beschäftige und Sachen mache, die mir Spass machen, geht es mir wirkich gut! Zwar wüsnche ich mir dann immer noch eine Freundin, aber ich bin optimistisch, dass das irgendwann klappt. Sobald ich aber hier aktiv bin, fange ich wieder an, zu deprimieren: Weil ich durch einige eurer Beiträge merke, dass ich offenbar nicht die Voraussetzungen erfülle, um eie Freundin zu finden. Ich bin anders, als viele Männer und Frauen meines Alters, ich brauche Monate, um mich mit jemandem zu befreunden oder mich in ihn zu verlieben, ich bin nur mit sehr wenigen Menschen auf einer Wellenlänge, mich ziehen nur sehr besimmte Frauen sexuelle an, ich habe andere Interessen als die meisten Menschen meines Alters, usw. Auf Grund all dessen frage ich mich manchmal, wie ich denn eine Freundin finden soll.

Ich weiss, dass ich mein Problem alleine lösen muss, dass ihr nicht viel mehr tun könnt, als mir Standard-Tipps zu geben, dass Jammern nichts bringt, dass ich einigen von euch schon auf die Nerven gehe, weil ich ständig sage "Kann ich nicht machen" oder "Bei mir ist das anders", aber ich weiss mittlerweile echt nicht mehr, was ich machen soll.

Es gibt einen guten Freund, mit dem ich gerne über all das reden würde, vor allem deshalb, weil wir uns sehr ähnlich sind, aber ich habe Angst, dass er denkt, ich würde ihn beneiden (er hatte nämlich mit ähnlichenVoraussetzungen Erfolg, ich bin gescheitert), und dass er mir nicht helfen kann, weil er, obwohl es sehr lange gedauert hat, bis sie zusammen waren, eben einfach nur Glück hatte: Seine Freundin ist ziemlich selbstbewusst, nimmt Vieles in die Hand, usw.
 
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Benutzer91095 

Team-Alumni
Die Idee ist an sich sehr gut. Sowas kann ich aber unmöglich machen. Die technischen Probleme ließen sich lösen, aber ich will hier unbedingt anonym bleiben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass einige Forumsmitglieder mich aus dem wirklichen Leben kennen – wenn auch wahrscheinlich nicht diejenigen, die hier aktiv mitdiskutieren –, und auf Grund meines Jobs an der Uni wäre es in meinen Augen verheerend, wenn man von meinen Problemen wüsste – zumal ich hier sehr viel über michverraten habe; ihr wisst sogar mehr als meine Freunde!

Ok, kann ich verstehen. Kannst es trotzdem machen, irgendwo hochladen und den Link nur bestimmten Leuten geben, damit sie dir ne Rückmeldung geben können. Oder du schaust es dir dann selbst an. Manchmal erkennt man da auch ganz viel, wenn man sich selbst von außen analysiert.

Dein Tipp bringt mich tatsächlich nicht weiter: Ich bin nämlich so wie ich bin, und kann kaum attraktiver werden. Ich weiß, dass du dir schon sehr viel Mühe gegeben hast, und ich weiß das auch zu schätzen. Aber wenn ich deine Beiträge lese, habe ich manchmal das Gefühl, dass ich die Voraussetzungen, um eine Freundin zu finden, nicht erfülle, und dass das auch so bleiben wird –egal, was ich tue.

Du erfüllst nicht MEINE Voraussetzungen, um mich als Freundin zu gewinnen. Offenbar erfüllst du aber schon gewisse Voraussetzungen für andere Frauen, sonst wären sie nicht interessiert an dir. Es ist also nicht so, dass du komplett unsexy auf Frauen wirkst. Das ist schon mal sehr gut. Jetzt musst du noch schauen, dass du Frauen für dich begeisterst, die dich auch interessieren.

Ein Beispiel: Von den 3 vorhin erwähnten Frauen sind sich zwei ziemlich ähnlich: Sie sind von Natur aus schüchtern, sind der intellektuelle Typ (fast ein bisschen zu sehr), kommen zum Teil ein bisschen eingebildet rüber (auch wenn sie es eigentlich gar nicht sind), können keine Gefühle zeigen, auch wenn sie sehr sympathisch sind, sind vom Hauttyp sehr bleich, usw. Ich finde es schon ziemlich merkwürdig, dass ausgerechnet diese beiden Frauen sich vermutlich für mich interessieren.

Welcher Typ Frau sollte sich denn sonst für so einen nüchternen Menschen wie dich interessieren? Sag mal, was du dir da vorstellst? Und wieso dieser Frauentyp auf dich abfahren sollte?


Ist es denn wirklich so, dass ein Mann nur sehr bestimmte Frauentype anzieht?

Je eingeschränkter du selbst bist, desto eingeschränkter ist auch der Frauentyp, den du anziehst. Das hat auch seine Vorteile. Aber natürlich hat das auch seine Nachteile, wenn das ein Frauentyp ist, der dich nicht interessiert. Und ja, das ist sehr normal. Das Partnerfindungsschema ist oft sehr fokussiert auf eine Form. Das kann man aber überwinden, wenn man an seiner Persönlichkeit arbeitet (bei vielen ist es aber auch so, dass sie zufrieden sind mit den Leuten, die sie anziehen).

Nun habe ich Angst davor, dass mir selbst keine andere Wahl übrigbleibt, wenn ich weiterhin keinen Erfolg habe: Was soll ich nämlich machen, wenn die einzigen Frauen, in die ich mich verliebe, an mir nicht interessiert sind? Klar, ich habe noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, aber meine Veränderungen seit Jahresbeginn haben mir gezeigt, dass es durchaus Frauen gibt, die sich für mich interessieren könnten (vorher war das gar nicht der Fall), dass diese Frauen aber überhaupt nicht mein Typ sind. Glaube mir, ich habe wirklich Angst.

Ich glaub dir, dass du Panik hast. Versteh ich auch. Aber sieh's mal so. Du hast dich seit Anfang des Jahres entwickelt und daran kannst du sehen, dass du überhaupt fähig bist, dich zu entwickeln und vor allem selbst dafür etwas getan hast. Das ist doch schon mal super. Mein Rat ist, wenn dir die Ideen ausgehen: Freunde dich mit dem Gedanken eines Therapeutenbesuchs an, wenn du nicht mehr weiterweißt (ich weiß, du willst das nicht, aber das ist nach wie vor mein Rat). Du hast früher schon Kontakt zu sowas gehabt, wenn auch nur per E-Mail (erinnere ich mich richtig?) und die Frau hat dir geraten, deine Ängste zu akzeptieren, was du damals noch nicht konntest und wolltest. Mittlerweile hab ich das Gefühl, dass du es langsam einsiehst, dass der Weg nicht verkehrt ist. Hier im Forum haben auch schon viele erzählt, dass man Ängste nicht ablegen kann, nur lernen, damit umzugehen. Akzeptiere, dass du kein perfekter Mensch bist, akzeptiere, dass deine Schwächen dich dorthin gebracht haben, wo du jetzt bist (nämlich sowohl im negativen, wie auch im positiven Sinne) und dass das doch nicht so verkehrt ist, wo du jetzt bist.

Außerdem – und das ist auch nicht besser – werde ich in meinem Freundes-und Bekanntenkreis oder unter meinen Kollegen von der Uni nur noch als Single wahrgenommen. Was soll ich denn dagegen machen?

Du wirst es nicht gerne hören: Such dir einen anderen Freundes-/Arbeits-/Bekanntenkreis. Das heißt nicht, dass du deine jetzigen Leute aufgeben musst. Aber schau dich nach einer anderen Clique um, wo dich niemand kennt.

Auch das werde ich nicht machen. Abgesehen davon, dass bereits alle in die Wege geleitet wurde, wäre ich ganz schön blöd, hier wegzuziehen: Einmal wegen des Fachs selbst, und einmal wegen meiner Freunde. Ich bin nämlich seit nicht einmal drei Jahren hier. Davor habe ich in einer anderen Stadt und, ja, von Geburt an sogar in einem anderen Land gelebt. Der Neuanfang hat mir damals sehr gut getan, jetzt wäre es ein gravierender Fehler.

Vorweg: Die Promotion woanders als den Master zu machen, ist in den seltensten Fällen per se eine blöde Idee. Also, allein aus akademischen Gründen ist das KEINE schlechte Idee. Du hast dich aber vermutlich schon fest dazu entschlossen, deswegen geh ich nicht mehr drauf ein.

Wenn das stimmt, dann werde ich NIE eine Freundin finden. Ich brauche nun mal mehrere Monate, um „Gefühle“ zu entwickeln, ob in der Freundschaft oder in der Liebe. Bei ALLEN Frauen, in die ich mich in meinem Leben verliebt habe, war es nicht Liebe auf den ersten, sondern auf den 100. Blick. Und das ist wirklich keine Übertreibung. Was soll ich deiner Meinung nach also machen? Wenn ich so lange brauche, um Gefühle zu entwickeln, Frauen aber nicht so lange warten wollen, habe ich dann überhaupt eine Chance, jemals eine Freundin zu finden?

Was noch nicht passiert ist, kann noch passieren. Gib dir die Chance, dich von dir selbst überraschen zu lassen.

Das impliziert aber, dass du schon andere Leute gefragt hast, und dass die sich bereit erklärt habe, da mitzumachen. Ich wüsste aber nicht, wie ich das zustande bringen sollte. Und ich kann ja nicht einer Frau gegenüber behaupten, dass wir „alle zusammen“ etwas unternehmen, wenn es nicht der Fall ist. Denn wenn wir dann nur zu zweit sind, würde sie sich bestimmt verarscht vorkommen. Aber das mit dem Kino kann ich zumindest mal ausprobieren.

Du musst aktiver werden. Sei kein Mitläufer. Plane selbst Events mit deinen Freunden. Schmeiß ne Party in deiner Wohnung. Triff dich mit deinen Freunden zum Beachvolleyball und lad noch weitere Kolleginnen ein. Sei ein bisschen flexibler. So schwierig ist das nicht.

Es gibt einen guten Freund, mit dem ich gerne über all das reden würde, vor allem deshalb, weil wir uns sehr ähnlich sind, aber ich habe Angst, dass er denkt, ich würde ihn beneiden (er hatte nämlich mit ähnlichenVoraussetzungen Erfolg, ich bin gescheitert), und dass er mir nicht helfen kann, weil er, obwohl es sehr lange gedauert hat, bis sie zusammen waren, eben einfach nur Glück hatte: Seine Freundin ist ziemlich selbstbewusst, nimmt Vieles in die Hand, usw.

Ok, blöder Grund, Angst zu haben. Ich hoffe, du weißt das selbst. Wenn du mit ihm reden willst, dann tu es. Er ist ein Freund von dir.
 

Benutzer120899  (37)

Sorgt für Gesprächsstoff
Das untenstehende in Klammern fällt bei dir wohl bei deinem Bildungsstand weg. Aber vielleicht ist ja doch etwas hilfreich davon. Wichtig ist geduld ausstrahlen. Und ja das mit der schublade bei frauen funktiniert vielleicht bei den aufgesetzten. Aber gerade die aufgesetzten versuchen die leute ja damit auf distanz zuhalten und platonische freundschaft zu erzwingen. Ich würde einfach diejeningen die mich interessieren zu freunden machen dann erfährst du wenigstens was für frauen diesen typs wichtig ist und weißt ob sie dich immernoch interessieren und wie du es in zukunft anstellen kannst. Vielleicht merkst du dann daß du dich im typ täuschst. Dann ist das so wenn du eine herzhafte frau willst mußt du darauf achten ob du nicht ausstrahlst daß du lachen doof findest. Dies und andere widersprüche. Willst du eine frau die weiblich sein soll und ganz frau, mute ihr nicht zu beim kraftsport mit dir zu konkurrieren sondern strahle geduld und gelassenheit sowie freundliches wohlwohllen aus. usw.... Das mit dem video wäre halt gut damit man beurteilen kann ob du irgendwelche zwangsstörungen ausstrahlst an denen professoren immer leiden. Z.B. ob du gleich schreist wenn deine frau unpünktlich ist oder ob du so ernst bist daß du nicht lachen kannst. Ob du die ersten liebesversuche deiner kandidatin mit anderen so streng als unmoralisch bewerten wirst daß man es dir gleich ansieht und sich deswegen garnicht erst ärger mit dir machen wills usw. Ob du zynisch oder heuchlerisch wirkst. Das ist be intelligenten oft so. Ob du in bezug auf deinen berufsstand in der minderheit bist. z.b. nicht die dafür übliche religion oder lebensauffassung hast. usw. alles was zu sehr abnorm wirkt muß entweder positiv unterstrichen werden und wenn das nicht gelingt erstmal geglättet werden damit man sich an dich rantraut. Öfters scherzen und immer offen sein für kontakt.

Fragen: Welche Altersklasse suchst du? Muß die frau herzlich sein oder eher ordentlich? Wieviele beziehungen darf sie gehabt haben? Darf sie drogen genommen haben? (es gibt vieles was man über frauen nicht weiß) Mit einbiscen toleranz schaft man platz für vertrauen und liebe. (natürlich keine unmoralische toleranz, ich meine nicht daß du falsche kompromisse eingehen sollst.)

Ich z.B. bin eine schüchterne frau, ich mache bei dem geringsten anzeichen von zwangs kontrollstörungen übermäßiges ordentlich sein usw. die fliege. Also ich meine wenn der charakter des menschen zu sehr darin versinkt. Ich mag es blitzblanksauber aber das merkt man nicht an meinem charakter, verstehst du? ständiges reden über geld.

Nicht auftauen können und damit anderen den eindruck geben sie nicht auftauen DÜRFEN (höflichkeit anstand überzogenes davon) usw....

Eine Frau der Du erlaubst gefühle entstehen zu lassen wie muß sie sein?

Außerdem wenn du erst mal unterrichtest, unsere professoren auch jenseits der 60 werden umschwärmt von studentinnen auch älteren. Solangte sie herz, weisheit, verstand und GEDULD, GNADE sozusagen ausstrahlen.

ALSO GANZ WICHTIG IN BEZUG AUF ALLE GESUCHTEN GEMEINSASMKEITEN WENN DU NICHT DAS ENTSPRECHENDE AUSSTRAHLST WERDEN SIE DICH NICHT ERKENNEN UND DIR NICHT diE MÖGLICHKEIT GEBEN SIE ZU BEkOMMEN. FRAUEN WISSEN GENAU WAS ZU IHNEN PASST: 6ter SINN ist untäuschbar. WENN SIE MERKEN DA? DU OFFEN BIST FÜR DEREN POSITIVE EIGENSCHAFTEN (wie entspannen wollen im urlaub, natururlaub oder kulturreise, oder immer nur fernsehen, rauchen, freunde treffen, menschen meiden, solidarität in bezug auf feinde, feste bindungsfähigkeit, oder geduld jemanden kennenzulernen (siehe unten) dann zeigen sie dir das schon.

Ich nehme an deine Frau muß klug sein. Frauen hohen standes wollen ganze männer. D.h. Männer die man sich als Familienväter vorstellen kann. Was strahlst du aus in Bezug darauf? Und vor allem: welche religion hast Du? Bist du aufmerksam in gesprächen bzw. strahlst du das aus? Frauen erkennen wenn der zukünftige familienvater nur noch vorm computer sitzt oder mit freunden weg ist und wenn sie nicht eh schon verliebt sind hauen sie ganz schnell ab!!!

Alle diese dinge kannst du beeinflussen ohne dich selbst zu verraten. Falls Du noch fragen hast dann frag.


AUSSEHEN: online partnersuche für akademiker? Es ist ja nunmal so. Nehmen wir mal an alle genannten probleme stimmen bei dir auch andere verwandte wie ausstrahlung verantwortung gewissenhaftigkeit herzlichkeit humor treue männlichkeit usw.... Dann gibt es noch (wenn du immernoch keine kriegst) : wer STEHT auf dich. Das kannst du online rausfinden wenn du nur foto von dir lässt und figur. Vielleicht weißt du wenigstens welches aussehen zu welchem passt.


(Es gibt vier mögliche Gründe für die Probleme:

1. Du bist nett aber dann zu lieb und die Frauen fürchten dich nicht kennenlernen zu können bevor du es schon als verbindlich siehst und haben angst dich dann nicht loswerden zu können aus mitleid oder aus angst vor eitelkeit und Rache von deiner Seite. ---> Es ist wichtig den Frauen zeit zu lassen dich unverbindlich UNVERBINDLICH kennenzulernen und spaß mit dir zu haben, auch ohne sex, ohne daß du ihnen uncoolerweise vorwirfst dich getäuscht oder mit dir gespielt zu haben.

Aber verpasse nicht den richtigen moment wenigstens durchscheinen zu lassen mit andeutung und festem gefühl daß du mehr interesse hast, sonst denken sie du hast keines und geben auf. Manche frauen brauchen bis zu zwei jahren platonische freundschaft bevor sie sich entscheiden. Halte einfach kontakt bis sich in zwei jahren was ergibt. Das ist ein einfacher trick. Die dauer nicht die intensität entscheidet. Kannst sie auch einfach in zwei jahren wieder treffen und schon bist du in ihrem unterbewußten als gut einprogrammiert und daß sie dich ja schon kennt selbst wenn ihr euch nur einmal gesehen habts!!! So erschleicht man sich vertrauen. (wenn du keinen zu shclechten eindruck gemcht hast)

2. Du bist das gegenteil: Du erzeugst keine Vertrauen. Zu beginn sympathisch doch dann passieren dir patzer die Du garnicht merkst. Achte mal auf folgende Dinge:
- gehörst Du zu denen die der Meinung sind seit der Emanzipation muß man Frauen die tür nicht mehr aufhalten??? Du täuschst dich
- Hast du was gegen jungfrauen (lachst du über sowas?), streber, mobbingopfer? Hast du was gegen frauen die zu sensibel für schnellen sex sind? Machst Du dich über Frauen lustig bei denen du abgeblitzt bist? Warst Du mal unfair zu frauen? Lästerst Du über deine ex, deine mutter, deine schwester oder hast du in gegenwart deiner kandidatin dich schlecht gegenüber ihr verhalten? Verharmlost du gewalt gegenüber frauen?

Selbst wenn du ganz normal bist lieben frauen gentlemans besondres. Zeig was von Dir. Sprich solche themen an. Z.b. daß gewalt scheiße ist. So erfahren die Kandidatinnen mehr von deinem inneren. Sonst ist es alles zu neblig. Es ist ja nicht automatisch mit deiner bildung eine garantie daß du im inneren ok bist. Zeige deine anderen vorzüge- zeige deine sensible vertrauenswürdige seite. Wirst du schnell arrogant gegenüber weiblichen schwächen - schüchternheit, kleine brüste (frauen denken immer das sie zu klein sind), bauch, krankheit, seele kummer.----- usw.....? Frauen wollen keine beziheung mit jemandem eingehen von dem sie gleich verlassen werden.

3. Du spricht zu oft christinnen /unbewußte christinnen an (und du bist kein christ nicht oder zeigst das nicht) (die kindliche prägung wirkt bis ins erwachsenenalter selbst wenn man nicht in die kirche geht!) die haben unbewußt sehr ernste ansprüche und trauen sich zwar beim ersten mal aber beim zweiten mal sex zu haben wird ihnen bewußt was sie getan haben und denken sich sie suchen was ernstes. Davon läuft mehr rum als du denkst. Es gibt typen die strahlen aus daß man ihnen nicht mal sagen kann das man an gott glaubt, falls es einem überhaupt bewußt ist!!!! Achte auf deine ausstrahlung bei allen genannten möglichen problemen. Sind die mädels EHRLICH zu dir?

4. Du hast nicht die richtige bildung status für die ansprüche die du suchst. Arbeite an deiner sprache. Lies einbischen philosophie um was interessantes erzählen zu können und wer weiß vielleicht erkennt deine frau das potenzial und verschafft dir nen besseren job. Sprich immer auf hohem niveau sonst gibt es kein vertrauen/bindungsgefühl. (es sei denn du bist ein ganz lieber vertrauensseliger süßer so daß das gefühl gewinnt. Das können aber nicht alle männer) Studentinnen sind einbischen intelligenter und man kann sie leichter befragen warum sie nichts von dir wollen, vorausgesetzt du bist nicht aufdringlich oder aggressiv und fragst ganz lieb.So erfährst du es am besten denn wir kennen dich ja nicht.

Als rest kann man noch sagen, daß wenn du ihnen von deinen one night stands erzählst sie wahscheinlich glauben daß du garnicht fähig bist treu zu sein. Frauen gehen garnicht so oft ins bett mit männern, vor allem nicht die von denen männer es vermuten. Die schönsten am seltensten! Es ist wichtig nicht aufdringlich zu wirken und auszustrahlen das man frauen gegenüber GERNE bereit ist UNENDLICH viel geduld zu haben. So findet man garantiert eine die ienen lieb hat. Es ist auch wichtig daß Du außer sex auch sonst gerne zeit mit ihr verbringst und NICHT NUR SO TUST.

Kindereien solltest du lassen. (ich bin stärker als du, ich laufe/springe/klettere besser). Nicht lauthals davon erzählen wie Du deine schwester alle sachen hast beim umzug selbst schleppen lassen. Unterlasse überhaupt alles was so aussieht als wenn sie mit dir unglücklich werden könnte.

Wenn du mit ihr ausgehst soll sie merken daß du ehrlich darauf achtest daß sie sich wohlfühlt und es auf dauer PROBLEMLOS so bleibt, ohne daß das lehre worte sind. Sonst hat sie unbewußt angst und vertraut dir nicht.)
 

Benutzer70451  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Ich denke nicht das deine Optik in irgendeiner Art "schuld" an deinem "Misserfolg" ist!

Was sicher ein Problem ist, das du zulange wartest um sexuell zu werden (was nicht gleichbedeutend mit Sex-haben ist!). Du sollst nicht jedes Mädchen beim 1. Date bespringen. Auch gibt es keinen Grund auf One Night Stands oder Affären. Du musst auch keinen Sex mit jemanden haben, der dir nichts bedeutet!
Aber wenn du bei einer Frau nicht als sexuelles Wesen auftrittst, wirst du in die Schublade "Freundin" gesteckt.
Eine Frau erwartet, das du ihr zeigst das sie begehrt wird!
Sie bekommt irgendwann halt das Gefühl, das du sie sexuell eh nicht attraktiv findest und dann bist du "raus".

Die Zei in der man sich erst 4 Monate kennt bevor man Händchen hält, dann noch 2 Monate bis zum ersten Kuss Vergehen lässt, haben die meisten Leute mit Anfang der Pubertät....
Alle Frauen die ich bisher in meinem Umfeld kennenlernen durfte waren sich grob einig darin, das sie für so ein ewiges "hinhalten" keine zeit und Geduld haben.
Ein MANN sollte wissen was er möchte und dementsprechend handeln...
Natürlich passiert es immer wiede das aus 2 Freunden ein paar wird, aber da gehört schon viel dazu.

Ich weiß das du nicht aus deiner haut kannst!
Aber stell dir folgendes vor (überspitzt vormuliert!):
Eine echt tolle Frau hat fast immer Männer um sich die sie begehren, sie hat praktisch genug "Auswahl".
Wie du dir sicher denken kannst, wird so eine Frau nicht unbedingt auf dich zukommen und dich fragen ob du mitnichten ins Kino möchtest (geschweige denn eine Beziehung), also musst du die Initiative ergreifen (auch ohne das sie dir Signale aussendet!).
Bis hierher ja alles logisch, oder?
Wenn du nun mit ihr 2-3 mal unterwegs warst (Kino, essen, Sport, Disco) und du sie niemals berührst oder küsst, woher soll sie wissen was du willst? Sie wird sehr schnell denken du findest sie nur als Freundin nett, und wird dich ebenso nur als Kumpel ansehen.
Wenn dir dann nach 5 Monaten einfällt, das du mehr von ihr magst, hast du eigentlich keine Chance mehr (das leben tickt nicht wie in romantischen Hollywood-Filmen).
Du wirst einen Spruch bekommen ala: "... Lass uns Freunde bleiben...", oder "... Ich möchte die Freundschaft nicht kaputt machen...".
Das nur mal zum überdenken ;-)
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Vielen Dank für eure Antworten! Ich habe sie mir durchgelesen, werde aber erst nach meinem Urlaub in knapp 2 Wochen darauf antworten können, da ich in wenigen Stunden wegfahre und bis dahin noch einiges erledigen muss.
 
M

Benutzer

Gast
Hi WulfricD,

ich habe deinen letzten Thread zumindest anfangs sporadisch verfolgt. Erstmal Gratulation, dass du's geschafft hast, aktiv an deinem Leben etwas zu verändern. Viele Leute geben sich damit zufrieden, ständig zu jammern und sich im Selbstmitleid zu suhlen, aber du hast die Dinge jetzt selbst in die Hand genommen und erhältst offensichtlich von deinem Umfeld durchwegs positive Reaktionen.

Natürlich ist es für offene Menschen mit vielen sozialen Kontakten leichter, eine(n) Partner(in) zu finden. Ist man schüchtern, zurückhaltend und vom Typ her eher der Einzelgänger, bieten sich weniger Chancen und man wird vom anderen Geschlecht leichter übersehen. Insofern bin ich durchaus der Meinung, dass deine Entwicklung die Aussichten, Frauen kennenzulernen, enorm begünstigt.
Du darfst dabei aber eins nicht vergessen: Nur, weil ein Mensch offen ist, viele Bekanntschaften pflegt, sich adrett kleidet und Hobbies hat, hat er deshalb nicht zwangsläufig eine Beziehung. Deine Argumentation wirkt auf mich, als würdest du glauben, alle diese Punkte wie auf einer Checkliste "abarbeiten" zu müssen und sobald das letzte Häkchen gesetzt ist, klingelt deine zukünftige Freundin an deiner Tür. So hart es erscheinen mag, eine Garantie dafür, die Richtige zu finden, gibt es nie!
Auf mich wirkt es teils so, als wärst du bereit, deine Persönlichkeit absolut umzukrempeln, weil du glaubst, nur ein bestimmter Typ Mann hat bei den Frauen Chancen. Selbst wenn du es schaffst, diesem Idealbild, dass du dir da selbst zurechtlegst, zu 100% zu entsprechen, gehört zu einer Partnerschaft noch etwas Wesentliches, das du nicht beeinflussen kannst: der Zufall. Du musst das Glück haben, irgendwie, irgendwo, irgendwann dem Mädchen über den Weg zu laufen, das dir gefällt, das dich interessiert, mit dem du kompatibel bist. Und dann muss dieses Mädchen deine Gefühle erwidern.

Versteh mich nicht falsch, ich will dir keinesfalls den Mut nehmen und dir einreden, dass du diese Person nie finden wirst. Ich möchte dich lediglich darauf hinweisen, dass eine Freundin nicht als Belohnung in dein Leben treten wird, sobald du dich zu deiner vollsten Zufriedenheit geändert, entwickelt (und vielleicht auch verbogen?) hast. Auch dann kann es noch dauern, bis du jemanden triffst, mit dem du dir eine Partnerschaft vorstellen kannst. Und das ist kein Grund, die Schuld bei sich zu suchen, sich permanent zu hinterfragen und Panik zu schieben. Damit begünstigst du die Sache nämlich auf keinen Fall! Nichts ist abschreckender als Torschlusspanik!
Es ist toll, was du bisher erreicht hast, Hut ab! Bleib dir aber trotzdem selber treu, du bist der Mensch, der du bist und hast es verdient, genau dafür geliebt zu werden.
 

Benutzer58352 

Verbringt hier viel Zeit
Also ich habe jetzt einen Großteil des Threads gelesen und komme zu dem Schluss dass ich dein Problem nicht nachvollziehen kann.

Du scheinst dein Leben aktiv gestaltet zu haben was prinzipiell gut ist und du scheinst viele Frauen kennenzulernen die dich interessieren.
Alles woran jetzt das "Freundin finden" scheitert ist
1.) dass du nicht den entscheidenen Schritt gehts in Richtung Anmache, Baggern oder von mir aus Kennenlernen
--> Schüchternheit und Kontaktangst oder du bist wirklich schlecht beim Baggern.
2.) du immer noch an dir selbst zweifelst
Warum verschwendest du soviel Zeit damit dir Gedanken darüber zu machen wie du anderen besser gefallen kannst?
Sich zu verstellen oder sich zu zwingen sich zu ändern führt zu gar nichts.
Sein Leben aktiv zu gestalten ist eine gute Sache und hat nichts mit Verstellen zu tun.
Aber wenn du z.B. merkst du hast kein Selbstbewusstsein kann der nächste Schritt nicht sein dass du plötzlich so tust als hättest du welches.
Oder sich irgendwie künstlich interessant zu machen.
3.) dass du diesen "Suche Freundin" Gedanken nicht vergessen kannst.
Wenn man sich in ein Problem verkrampft, dann wird das zu einem einzigen Krampf.
Du hättest gern eine Freundin, okay, du hättest bestimmt auch gerne eine Million Euro oder?
Was unternimmst du denn um eine Million Euro zu bekommen? Du spielt 1 mal die Woche Lotto.
Genauso musst du das bei der Freundin sehen...ab und zu was probieren und den Rest der Zeit nicht dran denken.

Ich kann dir nur raten mal einen Gang runterzuschalten und lockerer zu werden.
Du machst aus diesem Problem eine viel zu wichtige Sache und agierst meiner Meinung nach viel zu übermotiviert.
Sieh die ganze Sache nicht so verbissen, mir kommt das vor als oft du sowas wie einen Regel- und Aufgabenkatalog erstellst um eine Art PLayboy zu werden.
Keine gute Idee.

Die meisten Kerle haben das Hauptproblem dass sie keine interessanten Frauen kennenlernen, das scheint bei dir nicht der Fall zu sein.
Also arbeite lieber mal an deiner Kontaktaufnahme, deiner Anmache und lern die Dinge lockerer zu sehen.
Dann kannst du dich selber vllt. auch besser emotional öffnen gegenüber anderen.

Ich sage deshalb dass ich dein Problem nicht nachvollziehen kann, weil ich nie ein Problem hatte mit dem Ansprechen oder Kennenlernen sondern immer nur mit dem Erspähen einer interessanten Frau.
Genauso kann ich nicht nachvollziehen warum man sich gegenüber fremden Leuten, ob Mann und Frau, irgendwie öffnen muss.
Wenn ich neue Leute kennenlerne und mit denen rumblödel oder feiern gehe muss ich mich denen doch nicht öffnen?
Genauso wenig wie ich mich bei einem ersten Date öffnen muss.
Das sind objektiv betrachtet total austauschbare Leute... bis du sie dann irgendwann besser kennst.
Deshalb kann ich auch hier die Kontaktangst nicht ganz nachvollziehen.

Naja ist meine kleine Einschätzung dazu, ich drück trotzdem die Daumen.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ganz wichtig ist erst mal, dass es keinen Automatismus von wegen "Wenn ich X, Y und Z verändert habe, finde ich auf jeden Fall innerhalb kürzester Zeit eine Freundin" gibt und dass eine solche Erwartungshaltung auch nicht zielführend ist.
Bei der Partnersuche gehören eben immer zwei Personen dazu - und da muss man nun mal erst einem passenden Gegenstück begegnen, was immer eine ganze Weile dauern kann.

Das ist vollkommen richtig. Trotzdem frage ich mich, ob das in meinem Fall wirklich zielführend ist. Es gibt an der Uni eigentlich schon ein paar Frauen, von denen ich mir sage, dass sie es durchaus wert sind, näher kennengelernt zu werden. Bei ihnen wäre es für mich sogar kein Problem, sie anzusprechen, da ich weiß, dass ich die Diskussion im Notfall auf unser Seminar, bzw. unser Fach lenken könnte. Den Konjunktiv verwende ich hier deshalb, weil das bisher noch nicht vorgekommen ist. Es klingt zwar dumm, aber irgendwie fehlen immer die Gelegenheiten: Wenn man in einem Seminar bereits Leute kennt und mit denen man sich gut versteht, setzt man sich natürlich neben sie und unterhält sich mit ihnen, weil man sie eben gerne sieht - und so bilden sich so etwas wie kleine Gruppen (von Cliquen zu sprechen, wäre etwas übertrieben), sodass man nicht wirklich viel neue Menschen kennenlernt. Genau das gleiche Phänomen habe ich letztens beim Sommerfest der Fachschaft festgestellt. Irgendwie traue ich mich aber nicht wirklich, eine Frau in einem Seminar, mit der ich noch nie wirklich etwas zu tun hatte, zu fragen, ob wir mal einen Kaffee trinken gehen könnten. Einmal habe ich es gewagt, ohne mir vorher tausend Gedanken gemacht zu haben, das Ergebnis war aber ziemlich ernüchternd. Aber ich weiß, dass ich mich von einem negativen Ergebnis nicht entmutigen lassen sollte, und vielleicht sollte ich im nächsten Semester wirklich anders an die Sache herangehen. Hinzu kommt aber, dass offenbar viele der Frauen, die ich interessant finde, bereits einen Freund haben. Und genau das ist das Hauptproblem: Potentiell interessanten Frauen begegne ich mittlerweile mehr als oft genug; was ich brauche, sind welche, die alleinstehend sind.

Du hast dir doch gerade selbst das beste Argument geliefert, um neue Dinge anzufangen:
Wenn man irgendwo schon ein Umfeld gefunden hat, setzt man sich natürlich meistens zu diesen Leuten, unterhält sich mit ihnen, usw., weil man schon ein passenden Gesprächsthema hat, weil man weiß, dass man mit diesen Leuten gut zurecht kommt, usw. - Da geht es mir genau wie dir.

Wenn ich jetzt allerdings irgendwo bin, wo ich Niemanden kenne (z.B. als Neuling in einem Unisport-Kurs), fällt es mir viel leichter, auf Andere zuzugehen, weil ich nur zwei Möglichkeiten habe: Kontakt mit bisher unbekannen Leuten aufbauen (trotz Unsicherheit, ob ich mich mit den Leuten überhaupt verstehe) oder alleine dumm in der Ecke stehen.


Klar, je mehr Frauen ich kennenlerne, desto grösser die Chancen, dass eine dabei ist, die mich begeistert und die alleinstehend ist. Und insofern ist es tatsächlich sinnvoll, ein Angebot n

ach dem anderen auszuprobieren, aber dann stelle ich mir schon wieder eine andere Frage: Bei einem Malkurs (nehmen wir mal dieses Beispiel) würde ich - denke ich zumindest - kaum Frauen kennenlernen, mit denen ich etwas anfangen könnte, weil ich persönlich mit dem Malen (übrigens ebenso wie mit dem Kochen oder mit dem Tanzen) rein gar nichts anfangen kann (ich habe diesbezüglich zwei linke Hände und Füße), und weil schon ganz bestimmte Personen solche Kurse besuchen. Zumindest trifft das bei einigen dieser Angebote auf eine breite Mehrheit der Teilnehmer zu.

Wenn man keine Lust dazu hat, zu malen, tanzen oder kochen, ist es natürlich wenig sinnvoll, einen entsprechenden Kurs zu besuchen.
Aber wenn du gemerkt hast, dass der Schwimmkurs von den Leuten her nicht so toll war, gibt es ja vielleicht eine andere Sportart, die du mal gerne ausprobieren würdest... vielleicht ist da dann eine nette Frau dabei.
Das heißt aber noch lange nicht, dass eine Frau, die gerne kocht, malt und tanzt, nicht zu dir passen kann.

Für einen Verein habe ich ehrlich gesagt keine Zeit (ob Sportvereine, Vereine mit religiösen oder politischen Themen, usw.) wird erwartet, dass jedes Mitglied sehr viel Zeit investiert – eine Zeit, die ich nicht habe. Ich bin bereit, gewisse Kompromisse zu machen, gewisse Opfer zu bringen, aber mein Studium und meine Freunde kann und will ich nicht vernachlässigen. Und daneben brauche ich ja auch noch ein bisschen Zeit für mich selbst.

Ich glaube, du hast ein ganz falsches Bild davon, wie es in einem Verein abläuft.
Würde man erwarten, dass Jeder einen Haufen Zeit investiert, würde kaum ein Verein funktionieren. Es ist meistenes eher so, dass sich einige Wenige regelrecht den Arsch für den Verein aufreißen, dass Einige immer wieder Einsatz zeigen, wenn irgendwo ein Helfer gebraucht werden und dass die Meisten eben die Angebote (z.B. Trainign im Sportverein) wahrnehmen, auf die sie Lust haben und höchstens noch 1-2mal im Jahr irgendwo beim Vereinsfest ein wenig mit helfen und z.B. mal ein paar Stunden lang Getränke verkaufen.
Eine großartige Erwartungshaltung konnte ich noch nirgends erkennen, obwohl in in verschiedenen Vereinen schon fast alle Stadien des Mitglieds durchgemacht habe: vom Sportler, der eben ins Training geht und 2-3 mal bei einer Veranstaltung ein wenig mit anpackt, bis zum "Depp vom Dienst", der bei fast jedem Einsatz der Erste ist, der da ist und der Letzte der geht. (Nur Funktionär und passives Mitglied war ich noch nie)
Ein Beispiel: Von den 3 vorhin erwähnten Frauen sind sich zwei ziemlich ähnlich: Sie sind von Natur aus schüchtern, sind der intellektuelle Typ (fast ein bisschen zu sehr), kommen zum Teil ein bisschen eingebildet rüber (auch wenn sie es eigentlich gar nicht sind), können keine Gefühle zeigen, auch wenn sie sehr sympathisch sind, sind vom Hauttyp sehr bleich, usw. Ich finde es schon ziemlich merkwürdig, dass ausgerechnet diese beiden Frauen sich vermutlich für mich interessieren. Ist es denn wirklich so, dass ein Mann nur sehr bestimmte Frauentype anzieht? Das Problem ist in diesem Fall, dass diese Frauen überhaupt nicht mein Typ sind. Und die habe ich näher kennengelernt, man kann also nicht sagen, dass ich ihnen nicht einmal eine Chance gegeben hätte. Aber gerade deswegen kann ich sagen: Sie interessieren mich nicht, ich kann mich nicht in sie verlieben. Was ist aber, wenn das die einzigen Frauen sind, die sich für mich interessieren? Habe ich keine Chance, andere Frau anzuziehen? Verstehst du, worauf ich mit diesem Beispiel hinauswill?

Schon mal was vom Sprichwort "Gleich und Gleich gesellt sich gern" gehört? :zwinker: - Deshalb wundert es mich auch nicht wirklich, dass dich diese Frauen interessant fanden.

Wenn du in vielerlei Hinsicht das Genaue Gegenteil von dir attraktiv findest, wird es natürlich deutlich schwieriger, eine Frau zu finden, die einerseits ganz anders ist als du und die dich trotzdem interessant findet.

EDIT: Wisst ihr, was das Schlimmste ist? Wenn ich mich nciht mit diesem Thema beschäftige und Sachen mache, die mir Spass machen, geht es mir wirkich gut! Zwar wüsnche ich mir dann immer noch eine Freundin, aber ich bin optimistisch, dass das irgendwann klappt. Sobald ich aber hier aktiv bin, fange ich wieder an, zu deprimieren: Weil ich durch einige eurer Beiträge merke, dass ich offenbar nicht die Voraussetzungen erfülle, um eie Freundin zu finden. Ich bin anders, als viele Männer und Frauen meines Alters, ich brauche Monate, um mich mit jemandem zu befreunden oder mich in ihn zu verlieben, ich bin nur mit sehr wenigen Menschen auf einer Wellenlänge, mich ziehen nur sehr besimmte Frauen sexuelle an, ich habe andere Interessen als die meisten Menschen meines Alters, usw. Auf Grund all dessen frage ich mich manchmal, wie ich denn eine Freundin finden soll.
Dann lass das theoretische Gelaber bleiben, genieße dein Leben und hoffe darauf, entgegen all der Verallgemeinerungen, was Frauen und was Männer wollen, einer Frau zu begegnen, die zu dir passt.
 
3 Woche(n) später

Benutzer102211 

Öfters im Forum
... Wenn du in vielerlei Hinsicht das Genaue Gegenteil von dir attraktiv findest, wird es natürlich deutlich schwieriger, eine Frau zu finden, die einerseits ganz anders ist als du und die dich trotzdem interessant findet. ...

... Dann lass das theoretische Gelaber bleiben, genieße dein Leben und hoffe darauf, entgegen all der Verallgemeinerungen, was Frauen und was Männer wollen, einer Frau zu begegnen, die zu dir passt.

Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit gering, daß das mit Mitte 20 noch so einfach funktioniert.
Also bleibt nur die Mühe, genau das zu definieren, was eine attraktive, selbstbewußte Frau an einen Mann für Ansprüche stellen könnte.
Das ist leider etwas theoretisch.

Ich kann mich jetzt auch nur wiederholen:
https://www.planet-liebe.com/threads/warum-verstehen-viele-meine-sehnsucht-nach-einer-freundin-nicht.297998/

Hilfreich ist es für WulfricD nicht, wenn hier weiterhin nur Positionierungen und Argumentationen stattfinden.
Ein praktikabler Plan muß her und der beginnt mit dem Zeitmanagment - oder wollen wir die Alternativen nochmals betrachten?:
- das Zölibat
- Zweckehe
...

Das Faultier
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo euch allen,

nun bin ich wieder zurück. Der Urlaub war schön, er hat mir auch gut getan, aber seitdem ich zurück bin, musste ich mich schon wieder mit so vielen Problemen und Ärgernissen herumschlagen, dass ich wieder genau so fertig bin mit den Nerven, wie vor meiner Abreise. Aber zum Glück wird es jetzt normalerweise wieder ein bisschen ruhiger. Und ich bereue es auf keinen Fall weggefahren zu sein.

Nun zu euren Beiträgen…

Welcher Typ Frau sollte sich denn sonst für so einen nüchternen Menschen wie dich interessieren? Sag mal, was du dir da vorstellst? Und wieso dieser Frauentyp auf dich abfahren sollte?

Genau das ist das Problem! „Banane0815“ hat es sehr gut auf den Punkt gebracht: „Wenn du in vielerlei Hinsicht das Genaue Gegenteil von dir attraktiv findest, wird es natürlich deutlich schwieriger, eine Frau zu finden, die einerseits ganz anders ist als du und die dich trotzdem interessant findet.“ Ja, es stimmt: Ich finde in „vielerlei Hinsicht das Genaue Gegenteil von [mir] attraktiv“, zumindest fast den Charakter betrifft. Wie soll ich nun dieses Problem lösen? Ich habe ja keinen Einfluss darauf, was mich anzieht (die sexuelle Anziehung lasse ich mal außen vor); das ist eine Sache, die ich nicht ändern kann. Auch habe ich keinen Einfluss darauf, welcher Frauentyp mich als potentiellen Partner interessant findet. Und ganz ehrlich: Ich wäre auch unfähig zu sagen, warum sie sich ausgerechnet für einen jungen Mann wie mich interessieren sollen. Fakt ist aber, dass es das gibt: In meinem Umfeld habe ich zwei Beispiele von von Natur aus schüchternen Männern, die eine sehr selbstbewusste Frau haben. Ich bin also nicht der Einzige schüchterne Mann, der genau das charakterliche Gegenteil von sich attraktiv findet. Das Problem ist nur, dass beide Männer vor allem eins hatten: Glück.

Ich glaub dir, dass du Panik hast. Versteh ich auch. Aber sieh's mal so. Du hast dich seit Anfang des Jahres entwickelt und daran kannst du sehen, dass du überhaupt fähig bist, dich zu entwickeln und vor allem selbst dafür etwas getan hast. Das ist doch schon mal super. Mein Rat ist, wenn dir die Ideen ausgehen: Freunde dich mit dem Gedanken eines Therapeutenbesuchs an, wenn du nicht mehr weiterweißt

Ganz ehrlich: Was würde mir ein Therapeut bringen? Die Psychologin von der Uni ist ja der beste Beweis dafür, dass meine Zweifel nicht ganz unberechtigt sind. Auch wenn ich heute zugeben muss, dass sie Recht hatte mit ihrem Hinweis darauf, dass ich lernen muss, mit meinen Schwächen zu leben, nehme ich es ihr immer noch sehr übel, dass sie meine Sehnsucht nach einer Freundin heruntergespielt hat. Dabei war das der Grund, weshalb ich überhaupt mit ihr Kontakt aufgenommen habe. Ich habe natürlich nicht von ihr erwartet, dass sie mir Schritt für Schritt erklärt, was ich zu tun habe; auch nicht, dass sie mir gesagt, wo ich eine Freundin finden kann – aber ich habe schon gehofft, dass sie mir sagen kann, was ich an meiner Persönlichkeit und an meiner Ausstrahlung ändern muss oder sollte, um von bestimmten Frauen als potentieller Partner wahrgenommen zu werden.

Du wirst es nicht gerne hören: Such dir einen anderen Freundes-/Arbeits-/Bekanntenkreis. Das heißt nicht, dass du deine jetzigen Leute aufgeben musst. Aber schau dich nach einer anderen Clique um, wo dich niemand kennt.

Weißt du, auch wenn ich oft einen anderen Eindruck mache, denke ich über all das, was ihr mir sagt, sehr viel nach. Und manchmal ist es sogar so, dass ich erst Monate später einsehe, dass ihr Recht hattet und damit beginne, dementsprechend zu handeln. So ist es auch mit diesem Tipp.

Ich bin dabei, meinen Freundes-und Bekanntenkreis weiterhin zu erweitern (so nach dem Motto: Erweiterung: ja!, Ersetzung: nein!). Aber ganz so einfach, wie du es sagst, ist es nicht: Erst einmal musst du Leute finden, mit denen du dich gut verstehst, dann müssen besagte Leute ein Interesse daran haben, eine Freundschaft mit dir aufzubauen, und schließlich müssen sie auch noch Mitglied einer Clique sein. Meistens ist der letzte Punkt am Problematischsten: Bei einigen meiner Freunde habe ich mich lange gedacht, warum sie mir nie vorschlagen, etwas gemeinsam mit ihren anderen Freunden zu unternehmen, bis mir zumindest bei einigen von ihnen nach langer Zeit aufgefallen ist, dass sie genau wie ich immer nur etwas mit einzelnen Freunden unternehmen, aber nie in einer größeren Gruppe.

Du musst aktiver werden. Sei kein Mitläufer. Plane selbst Events mit deinen Freunden. Schmeiß ne Party in deiner Wohnung. Triff dich mit deinen Freunden zum Beachvolleyball und lad noch weitere Kolleginnen ein. Sei ein bisschen flexibler. So schwierig ist das nicht.

Ich bemühe mich, muss aber gestehen, dass ich auf dem Gebiet bisher keinen Erfolg vorweisen kann. Klar, es gibt Dinge, die ich einfach aus praktischen Gründen nicht machen kann: Meine kleine Ein-Zimmer-Wohnung ist z.B. für eine Party vollkommen ungeeignet; ich habe auch ans Grillen gedacht, aber da kenne ich mich überhaupt nicht aus, das ein bisschen problematisch ist, wenn man das selbst organisieren will, aber ansonsten könnte ich tatsächlich mehr wagen. Aber immer finde ich andere „gute“ Gründe, es nicht zu tun. Aber ich muss auch zugeben, dass ich jemand bin, der wenig kreativ ist, wenig Fantasie hat. So wüsste ich beispielsweise gar nicht, was ich diesen Personen außer einem Kino-Abend, einem Schwimmbad-Besuch oder einer Fahrrad-Tour vorschlagen sollte.

Fragen: Welche Altersklasse suchst du? Muß die frau herzlich sein oder eher ordentlich? Wieviele beziehungen darf sie gehabt haben? Darf sie drogen genommen haben? (es gibt vieles was man über frauen nicht weiß) Mit einbiscen toleranz schaft man platz für vertrauen und liebe. (natürlich keine unmoralische toleranz, ich meine nicht daß du falsche kompromisse eingehen sollst.)

Um die Frage zu beantworten, die sich hinter deinen vielen Fragen verbirgt: Eine gewisse Toleranz habe ich schon, aber es gibt rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen: Meine Freundin dürfte ein paar Jahre jünger oder älter sein, aber zu groß sollte der Altersunterschied nicht sein; allzu viele ernste Beziehungen, das heißt in meinem Alter mehr als 2 oder 3 dürfte sie nicht hinter sich haben, weil das ein Anzeichen dafür wäre, dass sie beziehungsunfähig ist; bei harten Drogen kenne ich dagegen keine Toleranz.

ALSO GANZ WICHTIG IN BEZUG AUF ALLE GESUCHTEN GEMEINSASMKEITEN WENN DU NICHT DAS ENTSPRECHENDE AUSSTRAHLST WERDEN SIE DICH NICHT ERKENNEN UND DIR NICHT diE MÖGLICHKEIT GEBEN SIE ZU BEkOMMEN. FRAUEN WISSEN GENAU WAS ZU IHNEN PASST: 6ter SINN ist untäuschbar. WENN SIE MERKEN DA? DU OFFEN BIST FÜR DEREN POSITIVE EIGENSCHAFTEN (wie entspannen wollen im urlaub, natururlaub oder kulturreise, oder immer nur fernsehen, rauchen, freunde treffen, menschen meiden, solidarität in bezug auf feinde, feste bindungsfähigkeit, oder geduld jemanden kennenzulernen (siehe unten) dann zeigen sie dir das schon.

Und nun die entscheidende Frage: Wie strahle ich da alles aus? Das ist doch alles sehr personenabhängig. Ich kann in einem Gespräch mit einer Frau zeigen, dass ich mich für ihr Leben und ihre Hobbies interessiere, dass ich dafür offen bin – wobei sie mir erst einmal überhaupt die Gelegenheit dazu geben muss – aber dafür müsste ich schon sehr viel über sie wissen, und bis es endlich soweit ist, sind wir meistens schon längt auf der Freundschaftsschiene. Und dann ist es fast schon zu spät.

Aber verpasse nicht den richtigen moment wenigstens durchscheinen zu lassen mit andeutung und festem gefühl daß du mehr interesse hast, sonst denken sie du hast keines und geben auf.

Das ist aber eine Gratwanderung! Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass es erstens sehr lange dauert, bis ich eine Frau so gut kenne, dass ich in der Lage bin, ihr zu zeigen, dass ich mich für sie und ihr Leben interessiere, und zweitens noch länger dauert, bis ich Gefühle für sie entwickeln kann. Ob du es glaubst oder nicht: Bei der einzigen Frau, in die ich mich in den letzten 9 Jahren (!!) verliebt habe, hat es ungelogen 9 Monate gedauert, bis ich sehr vorsichtig Interesse an ihr gezeigt habe. Auch wenn sie keinen Freund gehabt hätte, wäre es nach all dem, was ich hier und von meinen weiblichen Freunden gehört habe, wahrscheinlich schon zu spät gewesen. Was soll ich denn machen, wenn ich eine Ewigkeit brauche, um Gefühle jeglicher Art zu entwickeln?

Aber wenn du bei einer Frau nicht als sexuelles Wesen auftrittst, wirst du in die Schublade "Freundin" gesteckt.
Eine Frau erwartet, das du ihr zeigst das sie begehrt wird!
Sie bekommt irgendwann halt das Gefühl, das du sie sexuell eh nicht attraktiv findest und dann bist du "raus".


Und wie soll ich das konkret machen? Wie soll ich ihr zeigen, dass ich „sexuelles Wesen“ bin? Abgesehen davon, dass ich sowas wie sexuelle Anziehung so gut wie nie empfinde, bin ich jemand, der eine Ewigkeit braucht, um überhaupt für jemand Gefühle zu entwickeln. Viele würden sagen, dass es da schon zu spät ist, dass ich dann mit der entsprechenden Frau bereits auf der Freundschaftsschiene bin. Wie komme ich aus diesem Teufelskreis heraus?

Wenn du nun mit ihr 2-3 mal unterwegs warst (Kino, essen, Sport, Disco) und du sie niemals berührst oder küsst, woher soll sie wissen was du willst? Sie wird sehr schnell denken du findest sie nur als Freundin nett, und wird dich ebenso nur als Kumpel ansehen.

Ja, genau das ist das Problem: Ich kenne mich leider gut genug, um zu wissen, dass ich nie im Leben nach nur drei Treffen Gefühle für jemanden empfinden kann, bzw. schon zu diesem Zeitpunkt wissen kann, ob ich mehr von ihr will oder nicht.

Viele scheinen der Meinung zu sein, dass man sehr schnell Interesse signalisieren muss, aber was soll man tun, wenn man sich selbst nicht sicher ist?

Du darfst dabei aber eins nicht vergessen: Nur, weil ein Mensch offen ist, viele Bekanntschaften pflegt, sich adrett kleidet und Hobbies hat, hat er deshalb nicht zwangsläufig eine Beziehung. Deine Argumentation wirkt auf mich, als würdest du glauben, alle diese Punkte wie auf einer Checkliste "abarbeiten" zu müssen und sobald das letzte Häkchen gesetzt ist, klingelt deine zukünftige Freundin an deiner Tür. So hart es erscheinen mag, eine Garantie dafür, die Richtige zu finden, gibt es nie!

Meine Darstellungsweise war zugebeben ein wenig plakativ. Und natürlich glaube ich nicht, dass ich jetzt sofort die Frau meines Lebens finden werde, nur weil ich ein bisschen was an meinem Leben geändert habe. Das wäre sehr naiv und ja, sogar dumm. Doch wie so oft enthält diese plakative Darstellungsweise, die im Titel des Threads bestens zum Ausdruck kommt, ein Stück Wahrheit: Wenn ich Vieles an meinem Leben geändert habe (auch wenn manche diese Veränderungen als unwesentlich oder oberflächlich bezeichnen würde) und meinem Ziel keinen Schritt näher gekommen bin, muss etwas nicht stimmen: Kann es vielleicht sein, dass ich etwas Wichtiges übersehen habe? Sind die erwähnten Veränderungen vielleicht nicht umfassend genug? Kurzum: Ich möchte mir lediglich die bestmögliche Ausgangsbasis sichern, und deshalb habe ich euch wieder zu Rate gezogen.

Auf mich wirkt es teils so, als wärst du bereit, deine Persönlichkeit absolut umzukrempeln, weil du glaubst, nur ein bestimmter Typ Mann hat bei den Frauen Chancen.

Du brauchst dir keine Sorgen zu machen: Ich bin nicht bereit, meine Persönlichkeit zu verleugnen, nur um eine Freundin zu finden. Das Einzige, wozu ich bereit bin, ist gewisse Aspekte meiner Persönlichkeit und meines Lebens so zu verändern, dass meine Chancen, eine Freundin zu finden, grösser werden, aber ohne etwas zu tun, was überhaupt nicht zu mir passt.

Selbst wenn du es schaffst, diesem Idealbild, dass du dir da selbst zurechtlegst, zu 100% zu entsprechen, gehört zu einer Partnerschaft noch etwas Wesentliches, das du nicht beeinflussen kannst: der Zufall. Du musst das Glück haben, irgendwie, irgendwo, irgendwann dem Mädchen über den Weg zu laufen, das dir gefällt, das dich interessiert, mit dem du kompatibel bist. Und dann muss dieses Mädchen deine Gefühle erwidern.

Das ist mir vollkommen bewusst. Nur möchte ich nichts unversucht lassen, um zu verhindern, dass ich als Single sterbe. Auf dem Gebiet der Liebe hatte ich bisher nur Pech, wo Andere den Mann oder die Frau ihres Lebens in relativ frühem Alter gefunden haben, ohne viel dafür tun zu müssen. Ich hatte dieses Glück nicht, also muss ich dafür arbeiten. Wenn du mir sagen würdest – was du nicht getan hast –, dass ich mein Schicksal sowieso nicht beeinflussen kann, dass ich entweder Glück oder Pech habe, und dass, wenn ich Pech habe, mich einfach damit abfinden muss, dass ich nicht dazu bestimmt bin, eine Freundin zu bekommen, dann würde ich dir antworten, dass das Leben für mich unter diesem Umständen keinen Sinn hat. Verstehst du, was ich meine?

Alles woran jetzt das "Freundin finden" scheitert ist
1.) dass du nicht den entscheidenen Schritt gehts in Richtung Anmache, Baggern oder von mir aus Kennenlernen
--> Schüchternheit und Kontaktangst oder du bist wirklich schlecht beim Baggern.


Natürlich mache ich keinen Schritt in Richtung Anmache. Das ist doch logisch. Erstens bin ich, was nichts Neues ist, von Natur aus sehr schüchtern: Zwar hat es sich im Laufe der Jahre und auf Grund meines Erfolgs im Studium deutlich verbessert, aber ich werde nie ein Frauenheld sein, der jede hübsche Frau anbaggert – das passt einfach nicht zu meiner Persönlichkeit; ja, es widert mich sogar an. Zweitens: Wie soll ich einer Frau gegenüber als sexuelles Wesen auftreten, wie soll ich Interesse an ihr zeigen, wenn ich selbst eine Ewigkeit (es dauert nicht selten mehrere Monate) brauche, um festzustellen, ob ich überhaupt an ihr interessiert bin. Nicht, dass ich jemand wäre, der sich nicht entscheiden kann – nein, darum geht es nicht. Das Problem ist eher, dass ich eine Ewigkeit brauche, um Gefühle für jemanden zu entwickeln.

2.) du immer noch an dir selbst zweifelst
Warum verschwendest du soviel Zeit damit dir Gedanken darüber zu machen wie du anderen besser gefallen kannst?


Das gebe ich gerne zu. Und leider gehört es auch zu meinem Charakter, dass ich mir so viele Fragen stelle. Ich bemühe mich darum, dass zu ändern, aber glaube mir, es ist alles andere als einfach.

3.) dass du diesen "Suche Freundin" Gedanken nicht vergessen kannst.
[…] Genauso musst du das bei der Freundin sehen...ab und zu was probieren und den Rest der Zeit nicht dran denken.


Auch da hast du mit deiner Feststellung Recht, aber wie soll ich bitte schön die Suche nach einer Freundin aufgeben? Ein Beispiel: Wenn ich mich nur darauf konzentrieren würde, Spaß zu haben, würde ich niemals eine Freundin finden. Und weißt du warum? Weil ich durch meine Hobbies oder durch meinen Freunde keine neuen Leute kennenlerne, bzw. überhaupt nicht mit Menschen zusammenkomme. Das heißt: Ohne mich zu verleugnen, muss ich Dinge tun, die mich zwar nicht anöden, aber die ich ansonsten nie getan hätte, weil ich sie nicht für nötig empfunden hätte, um eben meinen Bekanntenkreis und damit meine Chancen, irgendwann eine Freundin zu finden, zu vergrößern. Dadurch aber ist es nahezu unmöglich, nicht an die Suche nach einer Freundin zu denken. Verstehst du, was ich meine?

Es ist nicht so, dass ich ständig daran denke und verkrampft wirke. Ganz im Gegenteil! Es gibt immer noch Freunde von mir, die glauben, dass ich mir gar keine Freundin wünsche, dass ich auch ohne sie sehr glücklich bin. Das empfinden übrigens auch fremde Leute so (einige haben es mir später gestanden). Es ist also eher so, dass ich nicht genug als ein Mann wahrgenommen werde, der eine Freundin möchte.

Zum Abschluss noch eine Frage an sich: Was meinst du genau mit „.ab und zu was probieren und den Rest der Zeit nicht dran denken“?

Wenn man keine Lust dazu hat, zu malen, tanzen oder kochen, ist es natürlich wenig sinnvoll, einen entsprechenden Kurs zu besuchen.
Aber wenn du gemerkt hast, dass der Schwimmkurs von den Leuten her nicht so toll war, gibt es ja vielleicht eine andere Sportart, die du mal gerne ausprobieren würdest... vielleicht ist da dann eine nette Frau dabei.


Da wären wir wieder bei zwei sehr konkreten Problemen: mangelnde Zeit einerseits und andererseits die Tatsache, dass es außer einem Sprachkurs nichts gibt, was ich schon immer mal ausprobieren wollte, und durch die ich mit anderen Menschen in Kontakt komme. Durch mein langjähriges Single-Dasein habe ich es mir nämlich angewohnt, Vieles alleine zu unternehmen. Und das hat wiederum meines Hobbys beeinflusst: Fast allen meinen Interessen kann ich alleine nachgehen.

Wenn du in vielerlei Hinsicht das Genaue Gegenteil von dir attraktiv findest, wird es natürlich deutlich schwieriger, eine Frau zu finden, die einerseits ganz anders ist als du und die dich trotzdem interessant findet.

Du bringst es bestens auf den Punkt, aber leider ist genau das bei mir der Fall: Ja, es stimmt: Ich finde in „vielerlei Hinsicht das Genaue Gegenteil von [mir] attraktiv“, zumindest fast den Charakter betrifft. Wie soll ich nun dieses Problem lösen? Ich habe ja keinen Einfluss darauf, was mich anzieht (die sexuelle Anziehung lasse ich mal außen vor); das ist eine Sache, die ich nicht ändern kann. Auch habe ich keinen Einfluss darauf, welcher Frauentyp mich als potentiellen Partner interessant findet. Und ganz ehrlich: Ich wäre auch unfähig zu sagen, warum sie sich ausgerechnet für einen jungen Mann wie mich interessieren sollen. Fakt ist aber, dass es das gibt: In meinem Umfeld habe ich zwei Beispiele von von Natur aus schüchternen Männern, die eine sehr selbstbewusste Frau haben. Ich bin also nicht der Einzige schüchterne Mann, der genau das charakterliche Gegenteil von sich attraktiv findet. Das Problem ist nur, dass beide Männer vor allem eins hatten: Glück.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Genau das ist das Problem! „Banane0815“ hat es sehr gut auf den Punkt gebracht: „Wenn du in vielerlei Hinsicht das Genaue Gegenteil von dir attraktiv findest, wird es natürlich deutlich schwieriger, eine Frau zu finden, die einerseits ganz anders ist als du und die dich trotzdem interessant findet.“ Ja, es stimmt: Ich finde in „vielerlei Hinsicht das Genaue Gegenteil von [mir] attraktiv“, zumindest fast den Charakter betrifft. Wie soll ich nun dieses Problem lösen? Ich habe ja keinen Einfluss darauf, was mich anzieht (die sexuelle Anziehung lasse ich mal außen vor); das ist eine Sache, die ich nicht ändern kann. Auch habe ich keinen Einfluss darauf, welcher Frauentyp mich als potentiellen Partner interessant findet. Und ganz ehrlich: Ich wäre auch unfähig zu sagen, warum sie sich ausgerechnet für einen jungen Mann wie mich interessieren sollen. Fakt ist aber, dass es das gibt: In meinem Umfeld habe ich zwei Beispiele von von Natur aus schüchternen Männern, die eine sehr selbstbewusste Frau haben. Ich bin also nicht der Einzige schüchterne Mann, der genau das charakterliche Gegenteil von sich attraktiv findet. Das Problem ist nur, dass beide Männer vor allem eins hatten: Glück.

Ich habe da nach wie vor eine gewisse Vermutung:
Du bist mit dir und deiner Persönlichkeit, bzw. mit gewissen Eigenschaften wie geringem Selbstbewusstsein und Schüchternheit dermaßen unzufrieden, dass du es bei Anderen sofort abschreckend findest, wenn diese ungeliebten Eigenschaften auch nur minimal erkennbar sind.
Und gleichzeitig fühlst du dich aufgrund der Unzufriedenheit mit dir selbst auch nicht wirklich liebenswert.
Das sind natürlich äußerst ungünstige Voraussetzungen für die Partnersuche.

Von daher solltest du es wohl wirklich erst mal irgendwie schaffen, mit dir zumindest im Großen und Ganzen halbwegs zufrieden zu sein.
Um das zu erreichen, kannst du natürlich versuche, gewisse Dinge zu ändern, die sich durchaus ändern lassen. Aber manche Dinge musst du auch einfach irgendwie akzeptieren, weil du sie nicht ändern kannst.

Ganz ehrlich: Was würde mir ein Therapeut bringen? Die Psychologin von der Uni ist ja der beste Beweis dafür, dass meine Zweifel nicht ganz unberechtigt sind. Auch wenn ich heute zugeben muss, dass sie Recht hatte mit ihrem Hinweis darauf, dass ich lernen muss, mit meinen Schwächen zu leben, nehme ich es ihr immer noch sehr übel, dass sie meine Sehnsucht nach einer Freundin heruntergespielt hat. Dabei war das der Grund, weshalb ich überhaupt mit ihr Kontakt aufgenommen habe. Ich habe natürlich nicht von ihr erwartet, dass sie mir Schritt für Schritt erklärt, was ich zu tun habe; auch nicht, dass sie mir gesagt, wo ich eine Freundin finden kann – aber ich habe schon gehofft, dass sie mir sagen kann, was ich an meiner Persönlichkeit und an meiner Ausstrahlung ändern muss oder sollte, um von bestimmten Frauen als potentieller Partner wahrgenommen zu werden.

Für ein erstes Gespräch halte ich diese Erwartungen aber schon für sehr hoch... aber immerhin hast du ja inzwischen selbst festgestellt, dass sie mit dem, was sie gesagt hat, durchaus recht hatte.

Ich bemühe mich, muss aber gestehen, dass ich auf dem Gebiet bisher keinen Erfolg vorweisen kann. Klar, es gibt Dinge, die ich einfach aus praktischen Gründen nicht machen kann: Meine kleine Ein-Zimmer-Wohnung ist z.B. für eine Party vollkommen ungeeignet; ich habe auch ans Grillen gedacht, aber da kenne ich mich überhaupt nicht aus, das ein bisschen problematisch ist, wenn man das selbst organisieren will, aber ansonsten könnte ich tatsächlich mehr wagen. Aber immer finde ich andere „gute“ Gründe, es nicht zu tun. Aber ich muss auch zugeben, dass ich jemand bin, der wenig kreativ ist, wenig Fantasie hat. So wüsste ich beispielsweise gar nicht, was ich diesen Personen außer einem Kino-Abend, einem Schwimmbad-Besuch oder einer Fahrrad-Tour vorschlagen sollte.

Grillen ist doch nun wirklich kein Problem! Grill nehmen, Holzkohle anzünden, warten bis es eine ordentliche Glut gibt, Glut verteilen und Fleisch auf den Rost legen. Das ist so gut wie idiotensicher, sofern man es irgendwie schafft, die Kohle anzuzünden, wozu es nun wirklich mehr als genügend Möglichkeiten gibt (aber kein Spiritus!).
Aber eine Fahrradtour ist ja z.B. auch eine gute Idee.

Um die Frage zu beantworten, die sich hinter deinen vielen Fragen verbirgt: Eine gewisse Toleranz habe ich schon, aber es gibt rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen: Meine Freundin dürfte ein paar Jahre jünger oder älter sein, aber zu groß sollte der Altersunterschied nicht sein; allzu viele ernste Beziehungen, das heißt in meinem Alter mehr als 2 oder 3 dürfte sie nicht hinter sich haben, weil das ein Anzeichen dafür wäre, dass sie beziehungsunfähig ist; bei harten Drogen kenne ich dagegen keine Toleranz.

Bei Drogen, etc. ist das ja absolut verständlich... und eine Frau, die sich bisher munter durch die halbe Weltgeschichte gevögelt hat, wäre sicherlich auch nicht mein Fall, weil das nicht mal ansatzweise mit meiner Einstellung zum Thema Sex und Liebe vereinbar wäre. Aber eine Frau aussortieren nur weil sie schon 4 oder 5 Beziehungen hatte? - Das finde ich dann schon auch wieder ein wenig engstirnig...

Und nun die entscheidende Frage: Wie strahle ich da alles aus? Das ist doch alles sehr personenabhängig. Ich kann in einem Gespräch mit einer Frau zeigen, dass ich mich für ihr Leben und ihre Hobbies interessiere, dass ich dafür offen bin – wobei sie mir erst einmal überhaupt die Gelegenheit dazu geben muss – aber dafür müsste ich schon sehr viel über sie wissen, und bis es endlich soweit ist, sind wir meistens schon längt auf der Freundschaftsschiene. Und dann ist es fast schon zu spät. [...]

Warum musst du so unglaublich viel über eine Frau wissen, um dich für sie zu interessieren?
Normalerweise ist doch gerade das auf anfänglicher Sympathie beruhende Interesse aneinander die Grundlage, um mehr übereinander zu erfahren und sich besser kennenzulernen. - Und dabei kann man dann eben evtl. auch feststellen, dass sie doch gar nicht so interessant ist wie anfänglich gedacht - oder man merkt, dass es eben passt.

Ich halte es für den besseren Ansatz, die Leute einfach mal kennenzulernen und zu schauen, ob es evtl. passen könnte, anstatt sich gleich am Anfang den Kopf darüber zu zerbrechen, ob es sich überhaupt lohnen könnte, die jeweilige Person besser kennenzulernen.

Du musst die nette, neue Bekanntschaft doch nicht gleich heiraten, wenn du dich mit ihr mal auf einen Kaffee triffst! - Du willst sie doch einfach mal kennenlernen, ihr wollt euch ein wenig beschnuppern, usw. - nicht mehr und nicht weniger.
Dazu brauchst du doch keine großartigen Gefühle, sondern nur ein wenig gegenseitige Sympathie.

Da wären wir wieder bei zwei sehr konkreten Problemen: mangelnde Zeit einerseits und andererseits die Tatsache, dass es außer einem Sprachkurs nichts gibt, was ich schon immer mal ausprobieren wollte, und durch die ich mit anderen Menschen in Kontakt komme. Durch mein langjähriges Single-Dasein habe ich es mir nämlich angewohnt, Vieles alleine zu unternehmen. Und das hat wiederum meines Hobbys beeinflusst: Fast allen meinen Interessen kann ich alleine nachgehen.

Zum Zeitproblem habe ich ja eigentlich schon Alles gesagt: Wenn du z.B. merkst, dass der Schwimmkurs, für den du ja Zeit hattest, doch nicht so toll ist, dann gib ihn auf und nutze diese Zeit, um etwas Neues auszuprobieren.
Aber was dich nun interessiert, musst du schon selbst wissen. Dabei kann man dir schlecht helfen.
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe da nach wie vor eine gewisse Vermutung:
Du bist mit dir und deiner Persönlichkeit, bzw. mit gewissen Eigenschaften wie geringem Selbstbewusstsein und Schüchternheit dermaßen unzufrieden, dass du es bei Anderen sofort abschreckend findest, wenn diese ungeliebten Eigenschaften auch nur minimal erkennbar sind.


Das, was du als Vermutung bezeichnest, habe ich doch nie bestritten. Mehr noch: Ich habe es sogar mehrmals klar und deutlich gesagt.

Ja, in Frauen, die auf extreme Weise mangelndes Selbstbewusstsein ausstrahlen, kann ich mich unmöglich verlieben, weil sie eben genau das ausstrahlen, was ich an mir nicht mag. Anders formuliert: Es wirkt wie ein Liebestöter auf mich. Die Tatsache, dass ich mit der Zeit deutlich weniger schüchtern geworden bin und an Selbstbewusstsein gewonnen habe - auch wenn ich natürlich noch verbesserungsfähig bin – hat daran nichts geändert: Es handelt sich eben um Charaktereigenschaften, die ich einfach nicht mag. Und das halte ich auch nicht für verwerflich. Es gibt Männer, die mögen keine Frauen, die viel Alkohol trinken; ich mag nun mal keine Frauen, die auf extreme Weise mangelndes Selbstbewusstsein ausstrahlen.

Und gleichzeitig fühlst du dich aufgrund der Unzufriedenheit mit dir selbst auch nicht wirklich liebenswert.

Das ist wiederum nicht richtig. Der Grund, weshalb ich mich manchmal nicht für liebenswert halte, ist, dass ich auch noch nie geliebt worden bin – zumindest nicht auf dem Gebiet. Für mich ist das nicht ganz unlogisch und unverständlich.

Für ein erstes Gespräch halte ich diese Erwartungen aber schon für sehr hoch... aber immerhin hast du ja inzwischen selbst festgestellt, dass sie mit dem, was sie gesagt hat, durchaus recht hatte.

Ich hatte mehrere Nachrichten mit ihr ausgetauscht. Es war also nicht meine Erwartung für das erste „Gespräch.“ Ich habe den Kontakt damals aus zwei Gründen abgebrochen: Zum Einen, weil ich ihr „Urteil“, ich werde meine Schwächen sowieso nicht vollkommen loswerden können, nicht akzeptieren wollte, was im Rückblick ein Fehler meinerseits war; und zum Anderen weil sie mich am Ende nur noch dazu bringen wollte, zu einem Therapeuten zu gehen, was ich damals strikt ausgeschlossen habe und immer noch ausschließe. Ich weiß selbst, was meine Probleme sind, und ich habe nur mit ihr Kontakt aufgenommen, damit sie mir ein bisschen Mut macht und mir den einen oder anderen Tipp gibt.

Bei Drogen, etc. ist das ja absolut verständlich... und eine Frau, die sich bisher munter durch die halbe Weltgeschichte gevögelt hat, wäre sicherlich auch nicht mein Fall, weil das nicht mal ansatzweise mit meiner Einstellung zum Thema Sex und Liebe vereinbar wäre. Aber eine Frau aussortieren nur weil sie schon 4 oder 5 Beziehungen hatte? - Das finde ich dann schon auch wieder ein wenig engstirnig...

Nein, das ist es meiner Meinung nach nicht. Wenn eine Frau mit Anfang/Mitte 20 schon 4 oder 5 richtige Beziehungen hatte (die ersten Versuche in der Pubertät zähle ich nicht dazu), dann muss man sich die Frage stellen, was das über diese Frau aussagt: Ist sie unentschlossen? Ist sie unfähig, bei einem Mann zu bleiben? Ist sie überhaupt reif genug?, usw. Überlege mal, wie es in deinem Umfeld ist ; vielleicht fallen dir da ein paar Beispiele ein…


Warum musst du so unglaublich viel über eine Frau wissen, um dich für sie zu interessieren?
Normalerweise ist doch gerade das auf anfänglicher Sympathie beruhende Interesse aneinander die Grundlage, um mehr übereinander zu erfahren und sich besser kennenzulernen. - Und dabei kann man dann eben evtl. auch feststellen, dass sie doch gar nicht so interessant ist wie anfänglich gedacht - oder man merkt, dass es eben passt.


Du hast mich anscheinend missverstanden, was mich schon ein wenig wundert, weil wir die Diskussion ja schon hatten und ich dir damals gesagt hatte, dass ich vollkommen deiner Meinung bin.

Meine Aussage, auf die du dich beziehst, war eine Reaktion auf eine ganz bestimmte Aussage mehrerer Forumsbenutzer: Es ging darum, dass man mir in diesem Thread wie im Vorgängerthread des Öfteren gesagt hat, dass man einer Frau sehr schnell signalisieren soll, dass man mehr von ihr will. Wie soll ich das aber wissen, wenn ich sie gar noch nicht kenne? Ich kann ihr durchaus zeigen, dass ich sie kennenlernen möchte – und das mache ich auch! –, aber das sagt noch nichts darüber aus, ob ich nur Freundschaft oder mehr von ihr will. Die Signale, die ich sende, sind aber in beiden Fällen überhaupt nicht die gleichen. Und genau das ist das Problem: Was soll ich machen, wenn ich in die Schublade „Freundschaft“ gesteckt werde, noch bevor ich überhaupt die Gelegenheit hatte, festzustellen, ob sie als Partnerin unter Umständen in Frage kommen könnte? Und wie gesagt brauche ich dazu ausgesprochen lange.

Verstehst du das Problem?

Zum Zeitproblem habe ich ja eigentlich schon Alles gesagt: Wenn du z.B. merkst, dass der Schwimmkurs, für den du ja Zeit hattest, doch nicht so toll ist, dann gib ihn auf und nutze diese Zeit, um etwas Neues auszuprobieren.

Das ist eine sehr mathematische Herangehensweise, doch wie ich immer schon meinen Mathelehrern gesagt habe, funktioniert im Leben nicht alles nach mathematischen Regeln. :zwinker:

Mein Schwimmkurs ist zwar seit 3 Monaten zu Ende, aber das bedeutet keineswegs, dass ich wieder mehr Zeit habe. Der Grund dafür ist ganz einfach: Ich hatte den Schwimmkurs nicht belegt, um neue Leute kennenzulernen, sondern um schwimmen zu lernen. Mein Ziel war es nämlich, mehr Sport zu treiben. Und so habe ich mir nach einer Sportart umgesehen, die mir gefallen könnte. Nun wo der Schwimmkurs zu Ende ist, gehe ich regelmäßig schwimmen, sodass ich nicht mehr Zeit habe, als zur Zeit des Schwimmkurses, sondern eher noch ein bisschen weniger.

Natürlich kann ich an anderen Stellen Abstriche machen, aber sagen wir mal so: Es darf nicht den Rahmen sprengen – und zusätzlich müssen zwei Voraussetzungen erfüllt werden: Es muss mir Spaß machen können und ich muss neue Leute kennenlernen können (sonst brauche ich ja nichts Neues auszuprobieren, weil ich mich nicht langweile). Und da gibt es nun mal nicht so viele Möglichkeiten.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das, was du als Vermutung bezeichnest, habe ich doch nie bestritten. Mehr noch: Ich habe es sogar mehrmals klar und deutlich gesagt.

Ja, in Frauen, die auf extreme Weise mangelndes Selbstbewusstsein ausstrahlen, kann ich mich unmöglich verlieben, weil sie eben genau das ausstrahlen, was ich an mir nicht mag. Anders formuliert: Es wirkt wie ein Liebestöter auf mich. Die Tatsache, dass ich mit der Zeit deutlich weniger schüchtern geworden bin und an Selbstbewusstsein gewonnen habe - auch wenn ich natürlich noch verbesserungsfähig bin – hat daran nichts geändert: Es handelt sich eben um Charaktereigenschaften, die ich einfach nicht mag. Und das halte ich auch nicht für verwerflich. Es gibt Männer, die mögen keine Frauen, die viel Alkohol trinken; ich mag nun mal keine Frauen, die auf extreme Weise mangelndes Selbstbewusstsein ausstrahlen.

Frauen, die so gut wie kein Selbstbewusstsein haben, finde ich auch nicht attraktiv... aber bisher hat es sich für mich eher so angehört, als ob alle Frauen, die auch nur manchmal ein ganz klein wenig mangelndes Selbstbewusstsein ausstrahlen oder die auch nur ein wenig schüchtern sind, für dich gleich völlig unattraktiv sind - und damit würdest du eben wahnsinnig viele Frauen gleich von Anfang an ausschließen.
Insbesondere weil ich auch noch vermute, dass nicht gerade all zu viele sehr selbstbewusste Frauen ausgerechnet dich attraktiv finden, wenn du doch ein Stück weit das Gegenteil von ihnen bist, würde das deine Chancen doch extrem einschränken.

Das ist wiederum nicht richtig. Der Grund, weshalb ich mich manchmal nicht für liebenswert halte, ist, dass ich auch noch nie geliebt worden bin – zumindest nicht auf dem Gebiet. Für mich ist das nicht ganz unlogisch und unverständlich.

Gut... das ist schon einigermaßen verständlich...
Aber immerhin waren doch schon 2 Frauen an dir interessiert, was zeigt, dass du prinzipiell durchaus liebenswert bist - auch wenn das leider die falschen Frauen waren.

Nein, das ist es meiner Meinung nach nicht. Wenn eine Frau mit Anfang/Mitte 20 schon 4 oder 5 richtige Beziehungen hatte (die ersten Versuche in der Pubertät zähle ich nicht dazu), dann muss man sich die Frage stellen, was das über diese Frau aussagt: Ist sie unentschlossen? Ist sie unfähig, bei einem Mann zu bleiben? Ist sie überhaupt reif genug?, usw. Überlege mal, wie es in deinem Umfeld ist ; vielleicht fallen dir da ein paar Beispiele ein…

Bei den meisten Frauen in meinem Umfeld weiß ich gar nicht, wie viele Beziehungen sie schon hatten, weil mich das nicht sonderlich interessiert... aber da hast du wohl einfach eine andere Einstellung wie ich.

Meine Aussage, auf die du dich beziehst, war eine Reaktion auf eine ganz bestimmte Aussage mehrerer Forumsbenutzer: Es ging darum, dass man mir in diesem Thread wie im Vorgängerthread des Öfteren gesagt hat, dass man einer Frau sehr schnell signalisieren soll, dass man mehr von ihr will. Wie soll ich das aber wissen, wenn ich sie gar noch nicht kenne? Ich kann ihr durchaus zeigen, dass ich sie kennenlernen möchte – und das mache ich auch! –, aber das sagt noch nichts darüber aus, ob ich nur Freundschaft oder mehr von ihr will. Die Signale, die ich sende, sind aber in beiden Fällen überhaupt nicht die gleichen. Und genau das ist das Problem: Was soll ich machen, wenn ich in die Schublade „Freundschaft“ gesteckt werde, noch bevor ich überhaupt die Gelegenheit hatte, festzustellen, ob sie als Partnerin unter Umständen in Frage kommen könnte? Und wie gesagt brauche ich dazu ausgesprochen lange.

Verstehst du das Problem?

Ja. Dieses Problem kann ich durchaus nachvollziehen, weil ich es auch selbst habe.

Aber ich glaube, dass die Partnersuche einfach nicht so funktioniert, wie wir uns das vorstellen, bzw. gerne hätten.
Offensichtlich erwarten die Meisten, dass diese Flirtsignale schon gesendet werden, wenn man glaubt, dass es evtl. passen könnte und dass man dann im weiteren Verlauf der Annäherung herausfindet, ob dieser Eindruck wirklich stimmt, bzw. sich weiter verstärkt oder eben nicht.
Wartet man, bis man sich halbwegs sicher ist, dass es passt, ist es meistens viel zu spät.

Ich finde das zwar recht seltsam, aber irgendwie müssen wir uns damit wohl arrangieren, wenn wir eine Partnerin finden wollen.
 

Benutzer102211 

Öfters im Forum
Wulfricd:
seitdem ich zurück bin, musste ich mich schon wieder mit so vielen Problemen und Ärgernissen herumschlagen, dass ich wieder genau so fertig bin mit den Nerven, wie vor meiner Abreise.
Du brauchst einen guten Freund, der Dich härter macht.
Wenn meine Fußballer so gejammert haben ( genau 1x nach den Ferien ) da hab ich sie so hart rangenommen, daß sie angesichts von Erschöpfung, Schmutz und Verletzungen eine völlig andere Sicht auch die Relationen bekamen.


Wulfricd:
Die Psychologin von der Uni ist ja der beste Beweis dafür, dass meine Zweifel nicht ganz unberechtigt sind. Auch wenn ich heute zugeben muss, dass sie Recht hatte mit ihrem Hinweis darauf, dass ich lernen muss, mit meinen Schwächen zu leben, nehme ich es ihr immer noch sehr übel, dass sie meine Sehnsucht nach einer Freundin heruntergespielt hat.
Diesen Gedanken haben wir ja schon ganz am Anfang ausgeschlossen.
Übrigens - es gibt einen Unterschied zwischen Psychologen ind Psychologin. Würde jetzt zu weit führen, abewr ein guter Therapeut könnte Dein Problem lösen.

Wulfricd:
Und wie soll ich das konkret machen? Wie soll ich ihr zeigen, dass ich „sexuelles Wesen“ bin? Abgesehen davon, dass ich sowas wie sexuelle Anziehung so gut wie nie empfinde, bin ich jemand, der eine Ewigkeit braucht, um überhaupt für jemand Gefühle zu entwickeln. Viele würden sagen, dass es da schon zu spät ist, dass ich dann mit der entsprechenden Frau bereits auf der Freundschaftsschiene bin. Wie komme ich aus diesem Teufelskreis heraus?
Das geht über die (Selbst-)Konditionierung. Das ist aber Zeitintensiv. Das macht man nicht einfach so mal mit Checkliste und Bleistift.

Wulfricd:
Ich bin nicht bereit, meine Persönlichkeit zu verleugnen, nur um eine Freundin zu finden. Das Einzige, wozu ich bereit bin, ist gewisse Aspekte meiner Persönlichkeit und meines Lebens so zu verändern, dass meine Chancen, eine Freundin zu finden, grösser werden, aber ohne etwas zu tun, was überhaupt nicht zu mir passt.
Vielleicht hilft ja so ein Kompromiß. Einfach ein paar geringe Abstriche gemacht am Ideal der Partnerin und Selbstveränderung da machen, wo diese kompatibel ist. Man kann sich dabei aber auch in Bereiche spielerisch hineinbringen, die man vorher nie für möglich gehalten hätte.

Wulfricd:
Das Problem ist eher, dass ich eine Ewigkeit brauche, um Gefühle für jemanden zu entwickeln.
Das will ich anders formulieren.
Du bekommst es einfach nicht hin, ganz unverbindlich, d.h. ohne schmachtende Gefühle an eine Frau heranzugehen. Die Mehrheit der selbstbewußteren Frauen möchte nicht gleich geliebt werden, sondern erst mal den Mann im unverbindlichen Kontakt abchecken. Spiel mal mit einer Tennis.

Wulfricd:
In meinem Umfeld habe ich zwei Beispiele von von Natur aus schüchternen Männern, die eine sehr selbstbewusste Frau haben. Ich bin also nicht der Einzige schüchterne Mann, der genau das charakterliche Gegenteil von sich attraktiv findet. Das Problem ist nur, dass beide Männer vor allem eins hatten: Glück.
Oder es steckt Methode seitens der Frauen dahinter. Dir könnte das mit Anfang bis Mitte 30 durchaus auch passieren.
Einige selbstbewußte und attraktive Frauen finden den Kontrast von Schüchternem Auftreten und hohem Leistungspotenzial beim Mann interessant.
Andererseits gibt es wesentlich mehr Frauen, die auf den gegenteiligen Kontrast abfahren und es gibt wohl noch mehr Männer, die diesen Kontrast hervorbringen und irgendwann damit nicht mehr weiter kommen.
( vielleicht erahnst Du es ja, daß da ein Zusammenhang bestehen könnte wischen Zeiteffiziens, Studium, Sport, Freizeitverhalten und Attrktivität - bezogen auf einen betsimmten Typ Frau )


Banane0815:
Grillen ist doch nun wirklich kein Problem! Grill nehmen, Holzkohle anzünden, warten bis es eine ordentliche Glut gibt, Glut verteilen und Fleisch auf den Rost legen. Das ist so gut wie idiotensicher, sofern man es irgendwie schafft, die Kohle anzuzünden, wozu es nun wirklich mehr als genügend Möglichkeiten gibt (aber kein Spiritus!).
Aber eine Fahrradtour ist ja z.B. auch eine gute Idee.
Eine Frau gleich auf Radtour mitnehemen zu können, halte ich fü wenig wahrschienlich, das geht nach einigen Dates dann.
Wohnung renovieren, Küche umbauen, Kochen, das sind so die Events, mit denen sich eine Wohnung mit anspruchsvolleren Frauen füllt.
Mußte vor einigen Tagen mein Hausbüro neu einrichten, obwohl Ernte war.
Hab das am Sonntag gemacht. Drei Damen einer benachbarten Firma waren ganz zufällig da. Schade, daß ich schon vergeben bin, aber sie hatten trotzdem Spaß. Meine wesentlich jüngeren Großneffen ebenfalls.

Banane0815:
Du musst die nette, neue Bekanntschaft doch nicht gleich heiraten, wenn du dich mit ihr mal auf einen Kaffee triffst! - Du willst sie doch einfach mal kennenlernen, ihr wollt euch ein wenig beschnuppern, usw. - nicht mehr und nicht weniger.
Dazu brauchst du doch keine großartigen Gefühle, sondern nur ein wenig gegenseitige Sympathie.
Zustimmung.
Frauen, die sich zum Küchenumbau einladen lassen, die wollen auch zeigen, was sie können. Da ist erst mal nichts mit Gefühlen und aktivem Baggern, es ist aber durchaus ein Ansatz für weitere Bemühungen ( das hatten wir auch schon mal ).


Wulfricd:
Der Grund, weshalb ich mich manchmal nicht für liebenswert halte, ist, dass ich auch noch nie geliebt worden bin
Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt eines kompliziertten Zusammenhangs, aus dem folgt, daß Dein Problen sehr schnell gelöst werden muß. Ich will jetzt nicht Panik machen, auch nicht drängen, aber mal ganz smart auf die sog. Ökonomie der Zeit aufmerksam machen - diese Gesetzmäßigkeit gilt nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im Privatleben, auch in der Liebe ( ein riesen Thema ! )

Wulfricd:
weil sie mich am Ende nur noch dazu bringen wollte, zu einem Therapeuten zu gehen, was ich damals strikt ausgeschlossen habe und immer noch ausschließe.
Wenn Du den Therapeuten ausschließt, bedeutet dies, daß Du selber mit den Fähigkeiten eines Therapeuten an Dein Problem herangehen mußt. Wir helfen Dir ja dabei, aber Du mußt zielstrebig, logisch und strukturiert herangehen - und daß bemängele ich hier.

Wulfricd:
Die Signale, die ich sende, sind aber in beiden Fällen überhaupt nicht die gleichen. Und genau das ist das Problem: Was soll ich machen, wenn ich in die Schublade „Freundschaft“ gesteckt werde, noch bevor ich überhaupt die Gelegenheit hatte, festzustellen, ob sie als Partnerin unter Umständen in Frage kommen könnte?
Wenn ich das jetzt beantworte, dann wirst Du es verwerfen.
Also machen wir es anders:
Kümmere Dich zuerst mal nur um noch mehr unverbindliche Kommunikation mit interessanten Frauen, besuche die Orte, an denen sie sich aufhalten, mache Dich für sie attraktiv. Wenn Du dann mal einer begegnest, die ganz deutlich signalisiert, daß sie Interesse an Dir hat, dann kommen wir noch einmal zu dieser Fragestellung zurück.

Banane0815:
Wartet man, bis man sich halbwegs sicher ist, dass es passt, ist es meistens viel zu spät.
Ich finde das zwar recht seltsam, aber irgendwie müssen wir uns damit wohl arrangieren, wenn wir eine Partnerin finden wollen.
Zustimmung.
Ihr habt nur einfach einen Lebensabschnitt nicht richtig mitgenommen und es fehlt jetzt die Erfahrung daraus. Das läßt sich aber nachholen, muß nur eben effizienter geschehen, denn die Frauen entwickeln sich ebenfalls weiter. Ich will jetzt nicht den Teufel an die Wand malen, aber mit 30 reagieren die Frauen schon mal hysterisch auf mißverstandene Signale.
Auch darum ist die Zeit wesentliches Element dieses Problems.

Schlußbemerkung:
Wenn man einem Gärtner Baumaterial gibt, dann macht er aus dem Stahl einen Dinosaurier, aus den Steinen eine riesen Kräuterspirale, aus den Fenstern ein Gewächshaus usw. aber es wird kein Haus daraus. Wenn man ihm aber eine Bauzeichnung gibt, dann könnte es auch mit dem Haus funktionieren.
Genauso ist es mit WulfricD. Wenn er hier keinen gut strukturierten Plan bekommt, dann mach er immer wieder aus einzelnen Tipps kleine Dispute, die alle dahin führen, daß es nicht funktioniert mit den Frauen, die er bevorzugt. So können weitere Monate ergebnislos verlaufen.

Das Faultier
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Das will ich anders formulieren.
Du bekommst es einfach nicht hin, ganz unverbindlich, d.h. ohne schmachtende Gefühle an eine Frau heranzugehen. Die Mehrheit der selbstbewußteren Frauen möchte nicht gleich geliebt werden, sondern erst mal den Mann im unverbindlichen Kontakt abchecken. Spiel mal mit einer Tennis.
This!!
Es ist einfach furchtbar anstrengend mit Personen des anderen Geschlechts umzugehen, die so eine relativ "binäre" Auffassung ("die ist es/oder nicht") von Anbandelung haben. Vor allem wenn man dann halt der/die, ich nenne es mal Auserwählte ist, wirkt das schnell sehr abschreckend und aufdringlich, wenn es nicht gerade zu 99% gegenseitiger Match ist (und das ist es halt verdammt selten).
 
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