Was muss ich an mir und meinem Leben noch ändern, um eine Freundin zu finden?

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Und all das, ohne sich in diese Person verliebt zu haben.
Sorry, aber häh? Wenn ich mich recht erinnere, warst du noch nie verliebt? Wieso und in welchem Maße erlaubst du dir dann, über andere so zu urteilen?

Obwohl du sagst, dass du es nicht tust, ist es so.

Verlieben funktioniert nicht so rational wie von dir beschrieben. Man muss den anderen nicht in- und auswendig kennen bevor man sich verliebt. Meiner Meinung nach ist das eher eine Vorstellung, die du dir zurechtlegst und als Begründung nutzt, weshalb es mit einer Freundin nicht klappt.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist wirklich interessant, weil ich mir zumindest teilweise etwas sehr ähnliches passiert ist. Auch ich habe lange absolut alles mit mir auszumachen versucht, nie über meine Situation in Sachen Liebe oder intime Probleme mit irgendjemandem gesprochen. Bis ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe und mich erst einer guten Freundin, dann einem sehr guten Freund ein wenig anvertraut habe. Sicher, das war noch sehr zögerlich, ich habe ihnen lediglich erzählt, wie sehr mich mein „Single“-Dasein belastet, und dass ich nicht weiß, wie ich da herauskommen kann – mehr habe ich mich ihnen nicht geöffnet und ich muss sagen, dass ich danach nicht mehr wusste, als davor, aber es hat mir unendlich gut getan. Vor nicht allzu langer Zeit hat dann mich ein anderer Freund, dem ich damals nicht so nahe stand wie den beiden erwähnten, auf das Thema Liebe angesprochen und immer wieder nachgebohrt. Am Anfang bin ich sehr allgemein geblieben, aber irgendwann habe ich angefangen, zu reden – sogar über für mich ziemlich intime Sachen, über die ich bis dahin mit keinem anderen Menschen gesprochen habe. Diesem Freund bin ich sehr dankbar, dass er nicht so schnell locker gelassen hat, denn erstens hat es gut getan, zweitens ermuntert es mich, weiter zu machen (so weit wie du bin ich nämlich noch nicht, dass mir nichts peinlich wäre), und drittens sind wir uns somit einen riesigen Schritt näher gekommen. Ich überlege auch, bei dem einen Freund, den ich vorhin erwähnte habe, das Thema noch einmal anzusprechen.

Es ist schon witzig, dass du eine teilweise ähnliche Entwicklung durchgemacht hast.

Denke doch nochmal zurück an all die Sorgen, die du dir gemacht hast, wenn jemand vorgeschlagen hat, du sollest mit Leuten, die dich persönlich kennen, über deine Probleme sprechen.
Ist irgendetwas von dem eingetroffen, was du befürchtet hast? - Wohl kaum... denn jetzt hast du ja sogar gemerkt, dass es dir hilft, mit ausgewählten Leuten aus deinem Umfeld darüber zu reden... und diese Leute sind auch nicht schreiend davongelaufen.

Vielleicht kannst du diese Erfahrung ja auch auf andere Dinge übertragen, bei denen du bisher große Hemmungen hast.
Wenn du in diesem Fall mit deinen Befürchtungen so dermaßen falsch gelegen bist, könnte es ja sein, dass deine Befürchtungen auch bei anderen Dingen, vor denen du Angst hast, überhaupt nichts mit der Realität zu tun haben.

Das ist ein Ratschlag, den man mir hier sehr oft gegeben hat. Lange habe ich nicht wirklich verstanden, worauf es ankommt: Es hat mir also nichts gebracht, wenn man mir gesagt hat, ich solle Dinge machen, die ich bisher noch nie gemacht hätte und die Komfortzone endlich verlassen. Es war mir viel zu ungenau und unkonkret. Durch Gespräche mit diesem einen Freund verstehe ich jetzt besser, was in meiner Situation von Nutzen sein könnte. Zur Ehrlichkeit gehört aber auch, dass ich mich noch (je nach dem: sehr) schwertue…
Das ist doch schon mal eine gute Sache!
Indem du mit anderen über deine Probleme bei der Partnersuche gesprochen hast, hast du ja schonmal deine Komfortzone verlassen und gemerkt, dass gar nichts schlimmes passiert. Du hast sogar wider erwarten gute Erfahrungen damit gemacht!

Vielleicht motiviert dich das ja dazu, auch andere Dinge auszuprobieren, vor denen du bisher immer irgendwie Angst hattest.

Eins steht aber fest, auch das habe ich kapiert: Das Ziel, eine Freundin zu finden, muss ich erst einmal aufgeben. Das lässt sich mit dem Ziel, erst einmal an mir zu arbeiten, so gut wie nicht vereinbaren. Leider…
Ich würde das Ziel jetzt nicht komplett ad acta legen, sondern doch zumindest noch irgendwo im Hinterkopf behalten.
Natürlich darfst du nicht erwarten, dass du innerhalb der nächstne Wochen eine Freundin findest... aber wenn dir zufällig irgendwo eine tolle Frau über den Weg läuft, ist es nicht schlecht, den Gedanken daran, dass man doch gerne mal eine Partnerin hätte, nicht komplett beiseite geschoben zu haben. :zwinker:
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es durchaus passieren kann, dass gewisse Dinge mit der passenden Frau auf einmal wie von selbst laufen, obwohl man sich vorher viel zu viele Gedanken gemacht hat.

Ich habe das mal mit einer Kommilitonin erlebt, mit der alles vom Kennenlernen über das erste Treffen bis zu ein paar weiteren Treffen quasi wie vo selbst lief. Nur musste ich dann nach einigen Treffen doch feststellen, dass sie nicht zu mir passt.
Trotzdem war es insgesamt eine schöne Erfahrung für mich.

Wenn ich manchmal höre, was dieser oder jener manchmal nur für seinen Partner tut, denke ich mir „Das würde ich, bei aller Liebe, nie und nimmer machen“. Zum Beispiel: Für seinen Partner in ein fremdes Land ziehen, wo man nichts und niemanden kennt und erst einen Beruf finden muss.

Hör doch endlich mit diesem Schwarz-Weiß-Denken auf!
So etwas ist nun wirklich eine Extremsituation, an der schon so manche Beziehung zerbrochen ist. Aber man kann doch wirklich nicht sagen, dass man nur dann beziehungstauglich ist, wenn man für seine Partnerin alles stehen und liegen lassen und an den Arsch der Welt ziehen würde.

Vielleicht habe ich in meinem tiefsten Inneren in Wirklichkeit eine so große Panik davor, dass ich vollkommen abblocke. Aber wie soll ich mir a) dessen bewusst werden und b) dagegen kämpfen? Etwa indem ich mich dazu zwinge, mich mehr und mehr zu öffnen? Erst einmal Freunden gegenüber?

Das ist sicherlich kein schlechter Ansatz.
Zumindest für mich bedeutet eine Freundschaft ganz klar, dass ich offen und ohne Hemmungen über alle möglichen Dinge mit meinen Freunden sprechen kann - auch über persönliche Probleme und andere Dinge, die mir möglicherweise irgendwie peinlich sind.

Zum ersten Punkt: Wenn das nur so einfach wäre! Aber du hast auf jeden Fall Recht! Wie würdest du vorgehen, um jeden solchen Gedanken von vornherein zu blockieren?
Ich weiß nicht, ob es wirklich sinnvoll ist, überhaupt nicht mehr zurück zu blicken.
Aber es bringt definitiv nichts, sich immer wieder über verpasste Chancen in der Vergangenheit zu ärgern. Du musst akzeptieren, dass du deine Vergangenheit nicht mehr verändern kannst.
Aber trotzdem kannst du aus vergangenen Erfahrungen lernen. Auch aus manchen schlechten Erfahrungen kannst du so etwas positives für die Zukunft ziehen!

Und wie geht es dir eigentlich?
Um es kurz zu halten: Ich war in letzter Zeit mit meinem Umzug in die erste eigene Wohnung, sowie allen möglichen Freizeitaktivitäten ziemlich gut ausgelastet, aber habe dabei mal wieder keine neuen Frauen kennengelernt...
Und meine Antwort auf eine interessante Kontaktanzeige, über die ich zufällig gestolpert bin, war auch nicht wirklich von Erfolg gekrönt. (Antwort: "Sorry, hab schon jemanden gefunden").

Sorry, aber häh? Wenn ich mich recht erinnere, warst du noch nie verliebt? Wieso und in welchem Maße erlaubst du dir dann, über andere so zu urteilen?

Obwohl du sagst, dass du es nicht tust, ist es so.

Verlieben funktioniert nicht so rational wie von dir beschrieben. Man muss den anderen nicht in- und auswendig kennen bevor man sich verliebt. Meiner Meinung nach ist das eher eine Vorstellung, die du dir zurechtlegst und als Begründung nutzt, weshalb es mit einer Freundin nicht klappt.
Ich würde niemals behaupten, dass die Leute in Wurfrics Beispiel nicht verliebt waren...
Aber ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass Wulfric es sehr befremdlich findet, dass sich Leute, die sich eigentlich noch überhaupt nicht kennen, so schnell ineinander verlieben können.
Da sieht man eine Person, die man auf den ersten Blick gutaussehend und sympathisch findet - und zack, schon ist man verliebt? - Wie soll das denn funktionieren?
Es gibt doch unglaublich viele Leute, von denen man einen solchen positiven ersten Eindruck hat... da müsste man sich ja in jede dritte Person des anderen Geschlechts verlieben, die man irgendwo zufällig kennenlernt und die ungefähr in der passenden Altersklasse ist.

Die einzige Frau, in die ich bisher verliebt war, kannte ich jedenfalls schon seit einigen Jahren als Vereinskameradin, bevor ich sie gut genug kannte, um mich tatsächlich in sie verlieben zu können. Anfangs war sie für mich dagegen einfach nur ein hübsches, sympathisches Mädchen, wie viele andere auch.

Deshalb habe ich auch für mich den Schluss gezogen, dass ich einfach schon die Initiative ergreifen muss, bevor so etwas, wie Verliebtheit bei mir aufkommen kann.
Da muss es einfach reichen, wenn ich die Frau irgendwie attraktiv und sympathisch finde.
Unter den wenigen Frauen, die ich auf irgendeinem Wege (z.B. im Verein) so gut kennenlerne, dass ich mich in sie verlieben könnte, werde ich wohl kaum eine Partnerin finden. Da ist die Auswahl einfach viel zu klein.

Aber vielleicht definiere ich Verliebtheit auch irgendwie falsch...
Vielleicht ist ja schon dieses diffuse Gefühl, eine Frau, die man nur oberflächlich kennt, attraktiv und sympathisch zu finden, das, was andere Leute als Verliebtheit bezeichnen.
 

Benutzer138364  (21)

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin zwar jetzt bissl juenger und habs leichter was maedchen angeht aber es laueft aufs gleoche hinaus.Also bei mir war es so das wir als jungs immer zu house Partys von großen geschwistern fruenden Etc gegangen sind um paar maedchen kennenzulernen leider waren sie alle um die 18 und meine Freunde+mich sind so 13-16 jahre alt also ziemlich jung. Klar kam immer ach was seitnihr sueß und solche sachen halt was auf dauer nervte weil sie stark alkoholisiert waren aber irgendwann kam der punkt wo sie dan mit ums rumgehangen haben und uns zulaberten irgendwann erzaehlte nen aelteres maedel ich hab ne kleine Schwester die ist so in deinen alter undso begann der Kontak... So jetzt hab ich den Anfang geschrieben den eh die haelfte überspringt


Mittlerweile haben sich meine eig. Besten freunde von mir abgewendet und verarschen eine nach der anderen was ich nicht ab kann das den dazu führte das ich mich mehr zu den maedchen wendete und schon besteht mein doch relativ kurz gehaltener freundes kreis aus 9 maedchen und den angeblichen freunden die sich bei mir ausheulen weil irgend ein maedel sein spiel durchschaut hat Zitat: lernst du erstmal paar maedels kennen sind die tore zu allem geöffnet weil du einfach malggefragt wirst ob du mal mit ins kino willst oder grillen was es auch gibt wen nicht fragste mal paar aus deinen bekannten kreis ob sie kommen wollen und paar Freundinnen mitbringen da du ja ein ziel verfolgst... am besten aber auch eine ueberschaubare menge an leuten damit es nicht ausartet die einen in der einen ecke undbder rest in die andere und damit verhindert word das das "haustier an wodka stirbt" war ne traurige geschichte mit dem Papagei:'(
 

Benutzer121794 

Meistens hier zu finden
Gab es bei dir einen bestimmten Auslöser für die Veränderungen bei dir, wenn ich fragen darf?

Nein, eigentlich nicht. Am ehesten noch die Erkenntnis, dass mein Studium bald zuende sein würde, das ich weitestgehend sozial isoliert verbracht hab, und wohl völlig einsam und unglücklich enden würde, wenn ich nicht schleunigst irgendwas tue. Allgemein war es aber der kontinuierliche Leidensdruck, der den Stein irgendwann gehöhlt hat, und es ist immer eine Typfrage, wann und wie das passiert. Ich bin da anscheinend sehr ausdauernd und hab diese ungelösten Probleme über Jahre vor mir hergeschoben und immer irgendwie auch gehofft, dass sich alles mal von selbst lösen wird, wenn ich älter und reifer bin. Dass das aber früher oder später als weitaus größerer Problemberg auf mich zurückfallen wird, war für mich im Prinzip schon seit den ersten Anfängen in der Grundschulzeit absehbar. Trotzdem ist es mir über so lange Zeit nie gelungen, diese Dinge entscheidend anzugehen - bis zu diesem einen Tag X eben.
Wann der kommt und wie man ihn sich selbst triggern kann, könnte ich nicht mal sagen, aber sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, sich seine Schwierigkeiten einzugestehen und zu schauen, was andere in ähnlichen Situationen gemacht haben (denn alleine ist man eigentlich nie) ist schon mal ein sehr guter Anfang.

Das ist ein Ratschlag, den man mir hier sehr oft gegeben hat. Lange habe ich nicht wirklich verstanden, worauf es ankommt: Es hat mir also nichts gebracht, wenn man mir gesagt hat, ich solle Dinge machen, die ich bisher noch nie gemacht hätte und die Komfortzone endlich verlassen. Es war mir viel zu ungenau und unkonkret. Durch Gespräche mit diesem einen Freund verstehe ich jetzt besser, was in meiner Situation von Nutzen sein könnte. Zur Ehrlichkeit gehört aber auch, dass ich mich noch (je nach dem: sehr) schwertue…

Eins steht aber fest, auch das habe ich kapiert: Das Ziel, eine Freundin zu finden, muss ich erst einmal aufgeben. Das lässt sich mit dem Ziel, erst einmal an mir zu arbeiten, so gut wie nicht vereinbaren. Leider…

Es ist auch nicht wirklich einfach und wahrscheinlich auch nicht zielführend, wild ins Blaue reinzuraten und dir Tipps zu geben, ohne wirklich zu wissen, was du für ein Mensch bist und wie dein Alltag aussieht. In meinem Fall ist das eigentlich ganz einfach, weil mein Alltag voll mit Situationen ist, die mir (sozial) schwerfallen und ich mir da nur diejenigen rauspicken muss, die mir gerade noch so machbar erscheinen und meine Grenzen wieder ein kleines Stückchen nach außen verschieben.
Bei mir läuft da sehr viel über Sport, weil ich zig Sportarten gerne mache und es (für mich) total unkompliziert ist, dabei (auch ein bisschen längerfristiger) mit anderen in Kontakt zu kommen. Kann ich also absolut empfehlen, sofern man eben der Typ für so was ist. :zwinker:

Darüber hab ich mittlerweile sogar einen kleinen Freundeskreis gefunden, mit dem ich oft unterwegs bin, und über diese Gruppe auch eine Frau kennengelernt, für die ich immer noch ein bisschen schwärme. Natürlich bin ich zu blöd, ihr mein Interesse zu vermitteln, und hab viel zu viel Angst davor, irgendwas falsch zu machen oder nicht auf Gegeninteresse zu stoßen und die Freundschaft zu belasten oder ganz kaputt zu machen. Aber alleine mich da immer wieder ausprobieren zu können und ein bisschen auf (allerdings unklares) Gegeninteresse zu stoßen, hat mich und bringt mich noch so unglaublich weiter wie nichts anderes, selbst wenns unterm Strich nur Schneckentempo ist. Du sieht also, selbst als größter Liebeslegastheniker aller Zeiten kann einem die Frau fürs Leben plötzlich vor der Nase stehen und ich bin, selbst wenn da jetzt nichts draus wird, total glücklich und zufrieden damit, dass ich wieder mehrere Schritte weiter bin.

Ich würde also nicht sagen, dass du deine Suche jetzt zwangsläufig einstellen musst, aber ich finds auch überhaupt keinen schlechten Ansatz, das erst mal in den Hintergrund zu schieben und sich bei der Suche nach netten, neuen Menschen und der eigenen Zufriedenheit sich von selbst ergeben zu lassen. :smile:
 
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