Was muss ich an mir und meinem Leben noch ändern, um eine Freundin zu finden?

Benutzer127420  (36)

Sorgt für Gesprächsstoff
Alter Schwede :smile: Nimm es mir nicht übel, aber wenn du sagst du hast eine ablehnende Haltung dem Alkohol gegenüber, und deine Interessen sind Politik und Geschichte dann brauchste dich gar nicht zu wundern dass du keine hübschen, sexy Pferdchen kennenlernst. Und darüberhinaus ist ein "Tatortcafé" zwar eine coole Sache, aber bestimmt nicht der Ideale Ort um mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Dort schaut man TV und redet nicht.

Du musst deine Einstellung dem Alkohol überdenken, und anfangen Abends auszugehen. Bars, Clubs, etc. und einfach mal mit den Mädels, die dir gefallen, einen trinken.

Du musst ein bisschen lockerer werden, deine *hust* "Prinzipien" über Bord schmeissen und endlich das Leben genießen. Das Leben ist zu kurz für spießige Prinzipien.[DOUBLEPOST=1361403663,1361403492][/DOUBLEPOST]Mit deiner bisherigen Einstellung scheinst du nur bei den Frauen anzukommen, die dich nicht interessieren. Hat deine Erfahrung doch gezeigt.

Wenn du auf andere Peer Groups abzielen willst, solltest du dich halt dementsprechend in das soziale Gefüge einordnen ...
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe mich mit Leuten umgeben, die ähnlich wie ich funktionieren oder dieselben Bedürfnisse haben und mir damit den Spiegel vorgehalten. So wie Du das jetzt hier tust. Hört sich abgedroschen an: Erst jemand der sich annehmen und seine Bedürfnisse klar artikulieren kann, wird empfangen. Gleichzeitig habe ich mich im Umgang mit Gleichgesinnten aus dieser Art Außenseiterolle/Sonderling befreit.

Nun habe ich verstanden, was du meintest. Danke für die Erläuterungen!

Was Dir hilft, kannst natürlich nur Du herausfinden. Sich zu hinterfragen ist ohne Zweifel eine positive Eigenschaft. Bei Dir habe ich aber den Eindruck, daß Du Dich darin verlierst, was mehr verkompliziert als auflöst.

Da hast du vollkommen Recht. Was die Sache bei mir schwierig macht, ist dass es bisher immer so war, dass ich mich erst durch Erfolge auf dem entsprechenden Gebiet wirklich verbessern konnte, weil sie mir bewiesen haben, dass ich in der Lage bin, etwas zu erreichen. Bei den Themen, um die es hier geht, habe ich es in fast einem Vierteljahrhundert nicht geschafft, einen einzigen Erfolg zu verzeichnen.

Die Frage lautet also: Kann ich einfach so beschließen, von heute auf morgen ganz anderes zu funktionieren und Mechanismen ausschalten, die vollkommen unbewusst vonstattengehen? Und wenn ja, wie mache ich das? Ich erwarte natürlich nicht, dass du diese Frage beantwortest (das wäre doch zu viel verlangt), sondern es ging mir nur darum, das Problem aufzuzeigen. Das bedeutet wiederum nicht, dass ich überhaupt nichts machen könnte oder es nicht einmal versuchen sollte, aber es ist eben äußerst schwierig.

Sich verlieben, ist wunderbar einfach, weil es von selbst geschieht. Dieser Prozeß setzt ein gewisses „sich frei fühlen“ voraus. Gemessen an dem, wie ich Dich hier erlebe, steht das manchmal im Widerspruch. Du scheinst diesen Ausnahmezustand Verliebst sein auszubremsen oder er kommt gar nicht erst in Gang.

Und wenn es bei mir eben nicht von selbst geschieht? Natürlich denke ich vermutlich schon wieder zu sehr nach, aber es gibt anscheinend Menschen, die sich einfach nicht verlieben (können). Eins ist aber nicht nur anscheinend so, sondern ist eine feststehende Tatsache: Es gibt sowohl Menschen, die sich ständig verlieben, als auch welche, die sich nur extrem selten verlieben. So ist das nun mal. Und es ist kein Zufall, dass die Menschen, die sich sehr oft verlieben, auch deutlich weniger Probleme haben, einen Partner zu finden – wobei es bei ihnen natürlich dann oft so ist, dass die Beziehung aus diesem ständigen Sich-Verlieben nicht sehr lange anhält. Aber das ist ein anderes Thema.

Aber es mag natürlich sein, dass du Recht hast, wenn du sagst, dass ich mir diesbezüglich selbst im Weg stehe, und dass gerade meine Verkrampfung dafür sorgt (zumindest bis zu einem gewissen Grad), dass ich mich nicht verlieben kann.

Wie schätzt du Deine Fähigkeit, intuitiv wahrzunehmen ein?

Da würde ich sagen, dass es auf das Gebiet ankommt.

Was verstehst Du unter sich fallenlassen und sich auf andere aktiv einlassen?

Darunter verstehe ich, dass man den entsprechenden Menschen vertraut und sich ihnen öffnet, ohne dass man sie unbedingt sehr gut kennt oder sich zu 100% sicher ist, dass es für einen selbst risikolos ist.

Nimm es mir nicht übel, aber wenn du sagst du hast eine ablehnende Haltung dem Alkohol gegenüber, und deine Interessen sind Politik und Geschichte dann brauchste dich gar nicht zu wundern dass du keine hübschen, sexy Pferdchen kennenlernst.


Mich wundert eher deine Überraschung, da hier schon sehr ausführlich über meine Interessen gesprochen wurde, und zwar vor gar nicht mal sehr langer Zeit.

Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass man keine hübschen Frauen kennenlernen kann, nur weil man kaum Alkohol und sich auch (!) für intellektuelle Themen interessiert? Glaubst du das wirklich? Fakt ist, dass ich nun mal eher der intellektuelle Typ bin: Zwar gehe ich regelmäßig schwimmen und fahre im Frühjahr und Sommer auch relativ viel Rad, zwar habe ich schon immer gerne Gartenarbeit gemacht, und zwar begeistere ich mich durchaus auch für Filme (Krimis, Komödien, zum Teil Fantasy), Comics, usw. , aber ich habe nun mal auch intellektuelle Interessen und Hobbys. Ich werde mich sicher nicht verleugnen, zumal sie mir sehr wichtig sind.

Aber gehen wir mal ganz anders an die Sache heran: Würdest du auf deine wichtigsten Interessen verzichten, nur weil es angeblich die einzige Chance hast, um hübsche Frauen kennenzulernen? Wenn ja, wie würdest du das machen? Und welche Hobbys würdest du dir stattdessen suchen?

Du musst deine Einstellung dem Alkohol überdenken, und anfangen Abends auszugehen. Bars, Clubs, etc. und einfach mal mit den Mädels, die dir gefallen, einen trinken. Du musst ein bisschen lockerer werden, deine *hust* "Prinzipien" über Bord schmeissen und endlich das Leben genießen. Das Leben ist zu kurz für spießige Prinzipien.

Du bist also der Meinung, dass man nur dann das Leben genießen kann, wenn man sich besäuft und vielleicht auch noch mit jedem Mädchen, das man kennenlernt, sofort Sex hat? Wenn das tatsächlich so ist, dann tust du mir wirklich leid. Auch wenn es dir vielleicht schwerfällt, es zu glauben: Es gibt durchaus Momente, in denen ich das Leben genieße – zum Beispiel wenn ich mich mit Freunden treffe, ein Buch lese oder mir einen Film anschaue, Sport treibe, usw. Aber Alkohol brauche ich dazu nicht, und da ich es kaum mag, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es mir helfen würde, das Leben noch mehr zu genießen. Warum glauben denn einige Menschen, dass man ohne Alkohol keinen Spaß haben kann? Nehmen solche Leute auch noch gleich irgendwelche Drogen? Das ist wirklich nicht meine Welt…

Auch verstehe ich nicht, warum ich anfangen müsste, abends auszugehen? Ich weiß zwar seit ein paar Monaten, dass es in der Disco oder in Bars gar nicht so schlimm ist, wie ich immer dachte, aber so gut gefällt es mir dort auch nicht, dass ich regelmäßig hingehen würde. Das liegt in erster Linie an der Lautstärke, die ich einfach nicht aushalte; das geht zwar eine Zeit lang, aber irgendwann tut mir der Kopf so weh, dass ich raus muss. Aber gut, wenn ich Pausen brauche, dann brauche ich eben Pausen; das sollte mich keineswegs davon abhalten, ab-und-zu in Clubs oder Bars zu gehen. Aber alleine? Macht es da wirklich Spaß? Aber auch da eine Frage: Wie kann ich dafür sorgen, dass ein Kommilitone (meine Freunde kommen ja dafür nicht in Frage) mit mir abends so etwas unternimmt?

In einem Punkt stimme ich dir uneingeschränkt zu: Ich muss unbedingt lockerer werden. Daran arbeite ich auch, auch wenn man das nicht unbedingt merkt.

Wenn du auf andere Peer Groups abzielen willst, solltest du dich halt dementsprechend in das soziale Gefüge einordnen ...

Ist das nicht gerade etwas, was man unbedingt vermeiden sollte, um nicht den Eindruck zu vermitteln, dass man selbst charakterschwach ist, keine Persönlichkeit hat, keine eigenen Meinungen hat, usw.? Dass man sich ein wenig anpassen muss, ist vollkommen klar, aber der Ausdruck „sich in das soziale Gefüge einordnen“ hört sich für mich zu sehr nach vollkommener Angleichung an – dabei sollte man doch zu sich selbst stehen, oder?
 

Benutzer105448 

Sehr bekannt hier
Du musst deine Einstellung dem Alkohol überdenken, und anfangen Abends auszugehen. Bars, Clubs, etc. und einfach mal mit den Mädels, die dir gefallen, einen trinken.

Du musst ein bisschen lockerer werden, deine *hust* "Prinzipien" über Bord schmeissen und endlich das Leben genießen. Das Leben ist zu kurz für spießige Prinzipien.


Off-Topic:
Finde ich sehr eindimensional gedacht.

Und nur weil es aus deiner Sicht "spießige" und vielleicht "langweilige" Prinzipien sind, heißt das noch lange nicht, dass das auch für alle anderen gilt.
Wenn er daran Spaß hat, warum soll er es dann bleiben lassen?
Nur weil sich vielleicht die Chancen erhöhen eine (hohle) betrunkene Barbie aus der Disse abzuschleppen?
Ich halte das nicht für sonderlich erstrebenswert und es passt auch nicht zum TS.
 

Benutzer127923 

Öfters im Forum
Bei den Themen, um die es hier geht, habe ich es in fast einem Vierteljahrhundert nicht geschafft, einen einzigen Erfolg zu verzeichnen.


Diese Aussage kannst Du in positives Denken umwandeln: 25 Jahre ohne unnötige Enttäuschungen und die dadurch freigewordenen Ressourcen für die berufliche Entwicklung genutzt.

[/quote]Die Frage lautet also: Kann ich einfach so beschließen, von heute auf morgen ganz anderes zu funktionieren und Mechanismen ausschalten, die vollkommen unbewusst vonstattengehen? Und wenn ja, wie mache ich das?[/quote]

Du bist nie vollkommen, aber zum Teil Herr Deines Handelns, wenn Du Dir Abläufen dieser Mechanismen bewußt wirst. Die Arbeit in diesem Thread trägt dazu bei.

[/quote] Und wenn es bei mir eben nicht von selbst geschieht? Natürlich denke ich vermutlich schon wieder zu sehr nach, aber es gibt anscheinend Menschen, die sich einfach nicht verlieben (können). Eins ist aber nicht nur anscheinend so, sondern ist eine feststehende Tatsache: Es gibt sowohl Menschen, die sich ständig verlieben, als auch welche, die sich nur extrem selten verlieben. So ist das nun mal.[/quote]

Gegen das sich Verlieben kann man sich höchstens bewußt wehren, in dem man die Ansprüche im Vergleich zum Angebot zu hoch setzt/läßt, zum Beispiel aus Angst vor Zurückweisung, den Ansprüchen nicht zu genügen oder vor Kontrollverlust.
Ja. Selbstkritische und besonnene Menschen, die größeren Wert auf Nachhaltigkeit als auf rasche Bedürfnisbefriedigung legen, verlieben sich nicht so häufig.

[/quote] Darunter verstehe ich, dass man den entsprechenden Menschen vertraut und sich ihnen öffnet, ohne dass man sie unbedingt sehr gut kennt oder sich zu 100% sicher ist, dass es für einen selbst risikolos ist.[/quote]

Diese„Naivität“ bringt den Hirnstoffwechsel in den Ausnahmezustand: Verliebt sein.


Anbei:
Wenn für Dich Alkohol auch in geringer Menge (als Enthemmer und/oder Abschirmhilfe vor Reizüberflutung) nicht in Betracht kommt, helfen in Diskotheken Ohrstöpsel. Die sind, im Gegensatz zum Alkohol, bei Bedarf dezent zu entfernen;-)
 

Benutzer123446 

Beiträge füllen Bücher
Achtung! „Selbstbewusst“ und „sehr von sich selbst überzeugt zu sein“ sind für mich grundverschiedene Dinge. Ersteres ist eine positive Eigenschaft, letzteres extrem negativ, weil es von Arroganz und Überheblichkeit zeugt.

Nun, aber in gewissem Maß hängen sie schon zusammen. Wer nicht selbstbewusst ist, wird von sich und seinen Handlungen kaum überzeugt sein. Wer von sich überzeugt ist, ist schon auch selbstbewusst.
In meinen Augen hältst du da deine Spanne sehr klein, das meine ich auch mit dem "unterlegen oder überlegen sein".
Deine Freundin soll ja nur ETWAS selbstbewusster sein, d.h. du schränkst "nach oben" stark ein. "Nach unten" schränkst du aber noch viel stärker ein, da darf sie deinen Selbstbewusstseinslevel nicht unterschreiten.
Es tut mir leid, aber da steckt für mich schon ein bisschen die Sache mit dem überlegen/unterlegen-sein drin.
UND die Sache mit dem Baukasten :zwinker: (Denn wenn das be anderen Eigenschaften auch so ist, wird die Auswahl halt doch verdammt eng.)


Wichtig bei der ganzen Sache ist: Wenn zwei Partner in einer Beziehung charakterlich etwas anders sind, ergänzen sie sich gut, und das kann von Vorteil sein.

Ja, sicherlich - in mancher Hinsicht zumindest, in gewissen Bereich kann es wahnsinnig hinderlich sein.
Was ist denn, wenn die Frau deutlich selbstbewusster ist als du? Oder ungebildeter? Oder schneller, fauler, hysterischer, phlegmatischer, nähebedürftiger... der Satz stimmt so pauschal nicht.

Das könnte ich zumindest bei ein, zwei Frauen versuchen. Bei den anderen bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich eine (ehrliche) Antwort erhalten würde.

Und, hast du's ausprobiert?


Es ist nämlich so, dass ich Ansichten vertrete, die nicht sehr viele Menschen in meiner Umgebung vertreten. Ich bin insgesamt relativ konservativ, wenn auch gemäßigt – und das nicht nur im politischen Sinne. Deshalb lege ich auch Wert auf Toleranz: Wenn jemand mit meinen Ansichten überhaupt nicht klarkommt und auch nicht bereit ist, sie zu verstehen, dann wird er für mich ziemlich unattraktiv.

Hast du dir diesbezüglich mal überlegt, dein Umfeld zu verändern? Gruppen beizutreten - keine Ahnung, ich weiß ja nicht in welcher HInsicht konservativ... kirchlichen Gruppen oder CDU-nahen Gruppen oder whatever jedenfalls, die ähnliche Ansichten vertreten?
Für mich zum Beispiel waren sehr konservative politische Ansichten ein klares Ausschlusskriterium bei der Partnerwahl. Man hätte sich da nur gefetzt.


Was ist aber mit den rein körperlichen Merkmalen (Größe, Körperbau, Hautfarbe, Gesichtszüge, usw.), die in hohem Maße die Einteilung in einen bestimmten Menschentypen beeinflussen, jedoch nur begrenzt geändert werden können? Spielt das in deinen Augen keine Rolle? Und bist du wirklich in der Lage, deinen Geschmack diesbezüglich zu ändern, nur durch „ein Aufdecken der eigenen Denkstruktur, der eigenen Sehnsüchte und der Abgleich mit der Realität“?

In meinen Augen spielen diese Dinge tatsächlich keine Rolle. In Bezug darauf bin ich wirklich weit gefächert, und zwar wirklich, wirklich weit. Offen gestanden fehlt mir dafür auch das Verständnis, weil ich das einfach nicht kenne. (Bis auf ungepflegt und "ab 150kg Bereich" hab ich da echt keine mir bewussten Einschränkungen.)
Da frage ich mich, ob das nicht doch am "Baukastensystem" hängt, dass du dich selten verliebst.



Und bisher hatte ich den Eindruck, dass der Spruch „Wenn man sich in jemanden verliebt, ist er für einen selbst der schönste auf der ganzen Welt, egal wie er rein objektiv betrachtet aussieht“ nur begrenzt zutrifft. Oder anders formuliert: Wenn ich jemanden wirklich nicht körperlich attraktiv finde, verliebe ich mich auch nicht in ihn.

Das kommt darauf an, wie man den Spruch auslegt. Klar weiß ich, dass es objektiv betrachtet schönere Menschen gibt als mich und meinen Freund. Ich weiß aber auch, dass mich niemand so sehr anzieht wie er (und umgekehrt). Und das liegt eben nicht an Körperbau, Statur usw. - sondern an der Liebe zueinander.


Ich gehe ganz selbstverständlich davon aus – vielleicht ist das ein Fehler –, dass es anderen – darunter auch Frauen – genauso geht.

Ich sage nicht, es gäbe keine Frauen, die gern ins Museum gehen. Ich sage nur, dass der Großteil der Durchschnittsfrauen, die Sport machen und in ihrer Freizeit ins Café gehen usw. eher nicht "Kultur" als Hobby hat. :zwinker:

Das ist etwas, was für mich unheimlich schwierig ist: Ich habe mich, Erzählungen meiner Eltern zufolge, schon als kleines Kind immer mit den anderen verglichen – meistens deshalb, weil sie etwas besaßen, durften oder konnten, was ich nicht besaß, durfte oder konnte.
Na ja, was heißt "es ist schlecht". Ich persönlich finde es angenehm, wenn man nicht ständig vergleicht (sich, andere, Leistungen, Ansichten...) sondern einfach mal für sich entscheidet, dass dies nd jenes aus den eigenen Beweggründen okay ist oder dass man sich auf einem Gebiet weiter entwickelt hat und deshalb super ist, auch wenn man noch meilenweit von den Top 1000 entfernt ist :zwinker:
Das empfinde ich auch als eine sehr attraktive Eigenschaft, hat aber viel mit Selbstbewusstsein zu tun.


Ich wünsche weiterhin viel Erfolg und freue mich, wenn ich Denkanstöße liefern kann.
 

Benutzer115625 

Beiträge füllen Bücher
Diskussion schön und gut. Seit meinem letzten Post dazu, in dem ich schrieb mich bis zur Einleitung konkreter Schritte deinerseits WulfricD, aus der Diskussion verabschiedet habe, ist nun etwa ein Monat vergangen. Genau genommen 30 Tage. 30 Tage - das sind 720 Stunden - sind ca 43000 Minuten. Viele der Dinge, die dir hier vorgeschlagen wurden, ließen sich in einem winzigen Bruchteil dieser Zeit tun.

Deshalb bitte mal eine konkrete Aufstellung der Dinge, die du in den letzten 30 Tagen getan hast, um dein Ziel zu erreichen. Dazu bitte eine resümierende Selbsteinschätzung diesbezüglich.

Grüße,

Ali Mente
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Gegen das sich Verlieben kann man sich höchstens bewußt wehren, in dem man die Ansprüche im Vergleich zum Angebot zu hoch setzt/läßt, zum Beispiel aus Angst vor Zurückweisung, den Ansprüchen nicht zu genügen oder vor Kontrollverlust.

Ich kann dir zum Teil, aber nicht vollkommen zustimmen. Wenn man deine Theorie zu Ende denkt, bedeutet es nichts anderes, als jemand, der sich sehr leicht und sehr schnell verliebt, sich einfach auf seine Mitmenschen einlässt, keine allzu hohen Ansprüche hat, keine Angst vor Zurückweisung hat, etc. – alles äußerst positive Eigenschaften. Was machst du mit der Tatsache, dass solche Menschen in der Regel ihrem Partner nicht treu bleiben können, weil ihre Gefühle so unbeständig sind? Das gehört nämlich zur Wahrheit dazu. Die Frage ist auch, ob sie das überhaupt kontrollieren können. Und für mich stellt sich die Frage, bis zu welchem Grad (dass ich selbst ein bisschen was machen kann, hast du ja gerade gezeigt) ich wirklich meiner Schwierigkeit, mich zu verlieben, entgegenwirken kann.

Es gibt Menschen auf dieser Welt, die verlieben sich nur ein einziges Mal in ihrem Leben, und zwar nicht, weil sie nicht unter Menschen begeben würden, kaum Frauen kennenlernen würden, oder zu hohe Ansprüche hätten. Soweit muss es bei mir nicht kommen, aber ich finde es schon sehr überraschend, dass ich mich in meinem Leben so selten verliebt habe, zumal es nicht unbedingt die Zeiten waren, in denen ich mich am meisten unter Menschen begeben habe oder in denen ich am Lockersten und mit mir selbst am Zufriedensten war.

Ja. Selbstkritische und besonnene Menschen, die größeren Wert auf Nachhaltigkeit als auf rasche Bedürfnisbefriedigung legen, verlieben sich nicht so häufig.


Ja, und das ist schon eine sehr wichtige Einschränkung!

Wenn für Dich Alkohol auch in geringer Menge (als Enthemmer und/oder Abschirmhilfe vor Reizüberflutung) nicht in Betracht kommt, helfen in Diskotheken Ohrstöpsel. Die sind, im Gegensatz zum Alkohol, bei Bedarf dezent zu entfernen;-)

Da bekommt man von dem, was um sich herum passiert, doch gar nichts mit? Dann lieber ganz darauf verzichten.

Alkohol in geringer Menge trinke ich ja schon, aber es hilft mir nicht im Geringsten als „Enthemmer“. Wenn ich mit Freunden ausgehe (ausgehen ist hierbei nicht als Abend in einem Club gleichzusetzen, sondern ganz neutral gemeint), trinke ich schon mal ein Bier, einen Schnaps oder einen Cocktail. Und das reicht mir auch vollkommen. Die Sache ist aber, dass die Getränke für mich in dieser Menge nahezu ohne Wirkung sind, das ist auf Grund des Stoffwechsels bei jedem Menschen anders. Und mehr Alkohol möchte ich einfach nicht trinken, weil ich es einfach nicht mag und nicht einsehe, warum ich mich gezielt betrinken sollte.

Aber dazu eine Frage: Würdest du eigentlich ganz alleine in eine Bar oder in einen Club gehen? Und wie würdest du es dann konkret machen? Denn Fakt ist, dass alle –ALLE – meine Versuche, Kommilitonen dazu zu bewegen, zusammen etwas in diese Richtung zu unternehmen, sind bisher gnadenlos gescheitert: Ich habe immerhin 6 verschiedene Leute gefragt, und leider hören meine Möglichkeiten hier schon auf: Mehr Kommilitonen, mit denen ich mich gut genug verstehe, gibt es nämlich nicht.

Nun, aber in gewissem Maß hängen sie schon zusammen. Wer nicht selbstbewusst ist, wird von sich und seinen Handlungen kaum überzeugt sein. Wer von sich überzeugt ist, ist schon auch selbstbewusst.

Wir haben wohl die Ausdrücke anders definiert. „Sich von sich selbst sehr überzeugt sein“, wird ja oft auch als Euphemismus verwendet, um Arroganz und Überheblichkeit zu beschreiben. In diesem Sinne habe auch ich den Ausdruck verwendet. Wenn man aber bei der wortwörtlichen Bedeutung bleibt, dann kann ich dir nur zustimmen.

In meinen Augen hältst du da deine Spanne sehr klein, das meine ich auch mit dem "unterlegen oder überlegen sein". Deine Freundin soll ja nur ETWAS selbstbewusster sein, d.h. du schränkst "nach oben" stark ein. "Nach unten" schränkst du aber noch viel stärker ein, da darf sie deinen Selbstbewusstseinslevel nicht unterschreiten.

Wenn ich ehrlich bin, kann ich dir nicht wirklich widersprechen. Die Spanne halte ich in der Tat ziemlich klein. Wahrscheinlich meint ihr das auch mit „Ansprüche“, auch wenn ich das bisher auf andere Aspekte der Person (Aussehen oder Interessen) bezogen habe.

Ich kann lediglich versuchen, dir meine Haltung zu erklären. Wie du weißt, beschäftige ich mich schon seit über einem Jahr aufs Intensivste mit dem Thema Freundin. Dabei versuche ich immer, mich selbst möglichst genau zu analysieren und zu überlegen, wie eine Partnerschaft mit meinen positiven und negativen Eigenschaften funktionieren könnte. Bleiben wir erst einmal beim Beispiel Selbstbewusstsein. Dass ich sage, dass meine Freundin etwas selbstbewusster als ich sein kann, aber auf keinen Fall weniger selbstbewusst, hängt mit unterschiedlichen Aspekten meiner Persönlichkeit zusammen. Wenn ich eine Freundin hätte, die deutlich weniger selbstbewusst wäre, als ich, müsste ich ihr die ganze Zeit einen Ruck geben, damit sie sich überwindet – abgesehen davon, dass ich damit wohl überfordert wäre, nicht nur mir, sondern auch ihr ständig einen Ruck zu geben, würden wir die Gefahr eingehen, uns im Grunde genommen zu isolieren und kaum wirklich etwas zu unternehmen, worin wir uns nicht 100%ig wohl fühlen. Dabei habe ich bei Beziehungen in meinem Freundeskreis gesehen, wie toll es für jemanden sein kann, der nicht der Selbstbewussteste ist, einen Partner zu haben, der auf diesem Gebiet – nicht allgemein! – ein kleines Stück besser ist. Dass das wirklich von Vorteil ist, konnte ich selbst schon mit Freunden erleben: Dass ich festgestellt habe, dass es in Bars deutlich weniger schlimm ist, als gedacht, habe ich der Tatsache zu verdanken, dass sie mir irgendwann einen Ruck gegeben habe – nun ist es so, dass es für mich kein Problem mehr darstellt, unabhängig von ihnen in Bars zu gehen (wenn auch nicht alleine) und bei anderen Bekannten selbst die Initiative zu ergreifen. Wenn ich aber eine Freundin hätte, die extrem selbstbewusst wäre, könnte das unter Umständen auch für Probleme in der Beziehung sorgen. Die Sache ist nämlich die: Wenn ich mich mit einem Menschen wohl fühle, wie das bei Freunden jetzt schon der Fall ist, ist von meinem mangelnden Selbstbewusstsein rein gar nichts mehr zu spüren. Beim Kennenlernen hätte meine Freundin also den Eindruck, ich sei so ein ganz Schüchterner, und würde später unter Umständen aus allen Wolken fallen. Denn ich bin jemand, der klar weiß, was er will, ich kann auch ziemlich dominant sein – mit einer allzu selbstbewussten Partnerin könnte das nicht gut gehen. Auch da habe ich bei einer Freundin (also einer Frau in meinem Freundeskreis ;-) ) eine sehr schlechte Erfahrung gemacht: Ich war ein paar Tage auf Besuch bei ihr, und sie dachte wohl, dass sie mit mir machen könnte, was sie wollte, wobei ich ihr keine bösen Absichten unterstelle – sie musste dann aber feststellen, dass ich nicht nur das mache, was Andere wollen, und durchaus auch eine eigene Meinung und einen eigenen Willen habe. Meine Haltung bezüglich des Selbstbewusstseins speist sich aus diesen Erfahrungen und daraus, dass ich genau weiß, wie ich bin.

Was ist denn, wenn die Frau deutlich selbstbewusster ist als du? Oder ungebildeter? Oder schneller, fauler, hysterischer, phlegmatischer, nähebedürftiger... der Satz stimmt so pauschal nicht.

Nun ja, das wäre unter Umständen schon ein Problem: Eine ungebildetere Frau hätte womöglich kein Verständnis dafür, dass ich statt arbeiten zu gehen an einer Promotion arbeite, von der ich nicht sagen kann, was ich damit werde anfangen können; mit einer ungebildeteren Frau könnte ich mich womöglich weder über meine Promotion, noch über geschichtliche und politische Themen im Allgemeinen unterhalten. Achtung! Mir geht es keineswegs darum, nur oder vorrangig über solche Themen zu diskutieren (ich weiß genau, dass der Beziehungsalltag anders aussieht), aber da sie nun mal zu meinen wichtigsten Hobbys gehören, kann und will ich nicht einfach darauf verzichten.

Mit der Faulheit hätte ich auch erhebliche Probleme, weil ich beispielsweise Unordnung und mangelnde Sauberkeit in eine Wohnung nicht leiden kann. Und jemand der faul ist, der nimmt sich auch nicht die Zeit, Ordnung zu halten, bzw. zu schaffen, uns regelmäßig zu putzen. Eine solche Freundin würde mich zum Durchdrehen bringen. Mit einer Phlegmatikerin als Freundin hätte ich auch erhebliche Schwierigkeiten – das ist ja gerade das Gegenteil von dem, was ich brauche.

Was die Näherbedürftigkeit und die Hysterie betrifft, so kommt es wohl auf den Grad an. An sich könnte ich aber damit leben.

Und, hast du's ausprobiert?

Nein. Ich habe zwar das Thema „Partnerin“ angesprochen und dabei auf die Fehler verwiesen, die ich gemacht habe, bzw. immer noch mache. Darüber haben wir auch eine ganze Weile gesprochen, aber ich habe den Fehler gemacht, das erst relativ spät anzusprechen, und irgendwann musste sie auch gehen. Das Problem ist auch, dass ich sie in letzter Zeit nur noch selten alleine sehe.

Hast du dir diesbezüglich mal überlegt, dein Umfeld zu verändern? Gruppen beizutreten - keine Ahnung, ich weiß ja nicht in welcher HInsicht konservativ... kirchlichen Gruppen oder CDU-nahen Gruppen oder whatever jedenfalls, die ähnliche Ansichten vertreten?

Ich habe es mir ernsthaft überlegt, bisher aber nichts Passendes gefunden. Eine politische Partei – was das das erste ist, woran man denkt –, könnte ich mir zwar sehr gut vorstellen, aber es würde alleine schon deshalb keinen Sinn machen, weil ich nicht die deutsche Staatsbürgerschaft habe und von demher auch nicht wahlberechtigt bin. Andere politische Organisationen, die sich in diesem politischen Spektrum befinden, habe ich bisher nicht entdeckt.

Bei kirchlichen Gruppen bin ich schon deutlich skeptischer, zumal ich festgestellt habe, dass oft nur ganz bestimmte Leute daran teilnehmen, die meistens streng religiös sind. Aber das kommt natürlich auch auf die Gruppe an.

Das kommt darauf an, wie man den Spruch auslegt. Klar weiß ich, dass es objektiv betrachtet schönere Menschen gibt als mich und meinen Freund. Ich weiß aber auch, dass mich niemand so sehr anzieht wie er (und umgekehrt). Und das liegt eben nicht an Körperbau, Statur usw. - sondern an der Liebe zueinander.

Es ist wirklich komisch, weil ich der einzige zu sein scheine, bei dem das nicht so funktioniert… Erst gestern bin ich zufällig einem Kommilitonen begegnet, der mit seine Freundin unterwegs war. Er sieht nach meinem Empfinden relativ gut aus, und ich war sehr überrascht, zu sehen, dass seine Freundin zwar ausgesprochen sympathisch zu sein scheint, aber wirklich nicht besonders gut aussieht. Naja… Ich habe das Gefühl, dass es bei mir ganz anders herum läuft: Nur wenn ich eine Frau sympathisch und gutaussehend finde, kann ich mich in sie verlieben. Das bedeutet keineswegs, dass sie wie ein Topmodel aussehen muss, um Gottes willen!, aber ich muss mir einfach gefallen. Aber gut…

Ich wünsche weiterhin viel Erfolg und freue mich, wenn ich Denkanstöße liefern kann.

Du hast mir wirklich schon viele Denkanstöße gegeben, und dafür bin ich dir auch sehr dankbar!

Deshalb bitte mal eine konkrete Aufstellung der Dinge, die du in den letzten 30 Tagen getan hast, um dein Ziel zu erreichen. Dazu bitte eine resümierende Selbsteinschätzung diesbezüglich.

Deinen letzten Beitrag hast du nicht vor 30 Tagen, sondern vor weniger als einer Woche verfasst. ;-) Aber das ist jetzt eh nicht so wichtig

Die Bilanz der letzten 4 Woche (wie auch der Wochen davor) ist ernüchternd: Ich habe nichts – REIN GAR NICHTS – gemacht! Das macht mich noch mehr fertig, als ich es schon bin. Auch hier gibt es wieder eine ganze Reihe von Gründen:

* Ich war an zwei Wochenenden bei meinen Eltern, sodass die schon mal wegfallen. Ich treffe mich zwar manchmal mit Freunden von zu Hause, aber das sind nicht im Geringsten Leute, die feiern gehen. Wir gehen nur abends essen oder verbringen einen Nachmittag in der Stadt.

* Das Semesterende war extrem stressig, ich hatte wirklich sehr viel um die Ohren. Da hat man dann nicht unbedingt die Energie, um neue Dinge auszuprobieren. Zumal mit meinem Studium zur Zeit alles schief läuft.

* Meine Freunde hatten selbst relativ wenig Zeit, sodass ich jede Gelegenheit genutzt habe, sie zu sehen. Ich wollte beispielsweise dreimal endlich zum –zig mal erwähnten Sprachcafé gehen, aber das war immer der einzige Tag, an dem meine Freunde und ich gleichzeitig Zeit hatten. Ich habe ihnen natürlich den Vorrang gegeben. Wenn ich Pech habe, sehe ich vor nächstem Dienstag oder Mittwoch keinen einzigen Freund mehr.

* Ich habe nun 6 Kommilitonen vorgeschlagen, abends wegzugehen, habe aber keine einzige positive Antwort erhalten: Immer bekam ich als Antwort, sie hätten gerade keine Zeit. Einigen glaube ich das auch, und sie haben mir auch gesagt, dass bei ihnen bald wieder mehr Ruhe einkehrt, aber es nervt mich schon, weil ich dadurch nichts mache. Oder würdest du alleine in eine Bar oder in einen Club gehen? Und wenn ja, wie würdest du das denn als schüchterner Mann machen, dem es sehr schwerfällt, irgendwelche fremde Menschen anzusprechen?

Letzten Sonntag war ich bei einem „Tatort“-Café in meiner Stadt, zu dem was nur Studenten gehen. Er ist immer erfolgreicher, sodass schon 20 Minuten vor Beginn des Films, als ich gekommen bin, eigentlich schon alles voll ist. Ich musste mich also da hinsetzen, wo noch Platz war. Die meisten anderen Leute sind mit ihrem Partner oder mit Freunden gekommen und haben sich dementsprechend auch um die kleinen runden Tische hingesetzt, die es da gab. Für Leute wie mich gab es da keinen Platz mehr. Mit jemandem ins Gespräch zu kommen, ist unter solchen Umständen auch etwas schwierig. Und irgendwie habe ich immer noch Hemmungen, mich einfach in eine Gruppe einzunisten…

Was soll ich denn machen? Alleine schaffe ich es einfach nicht. Ich brauche Leute, die mir helfen, indem sie mit mir Dinge unternehmen und mir ermöglichen, meinen Bekanntenkreis zu erweitern, indem wir beispielsweise etwas in einer Gruppe, mit weiteren Freunden oder Bekannten von ihnen unternehmen. Ist das wirklich zu viel verlangt?


Vielleicht könnt ihrmir bei einer Sache helfen: Wie kann ich es schaffen, unter den beschriebenen Bedingungen (keiner hat Zeit für mich) noch diese Woche etwas Sinnvolles zu machen? Es muss auch realistisch sein: Wenn ihr mir jetzt empfiehlt, Pickup-mäßig mit irgendwelchen fremden Frauen zu flirten, werde ich euchnatürlich antworten, dass das im Moment zu viel verlangt ist. Aber ich bin schon bereit, mich ein bisschen zu überwinden. Denkt mal an alles, was ihr über mich wisst, versucht, euch in meine Lage hineinzuversetzen, und überlegt, was ihr tun könntet und würdet.
 

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Ich glaube immer noch, dass deine Spanne an Menschen, die für dich für eine Beziehung in Frage kommen, viel zu klein ist. Es ist ja kein Wunder, dass du dich nie verliebst, wenn du haufenweise Menschen schon von vorne herein ausschließt. Du bist wahrscheinlich wie ich - du kannst dich nur in Personen verlieben, die du vorher ganz nüchtern als für dich passend "zugelassen" hast. Kein Problem, solange man genug Menschen zulässt... :zwinker:

Deine Anforderungen: klug, gebildet, interessiert sich für Politik und Geschichte, aber nicht der "intellektuelle Typ", kommunikationsstark, erfolgreich, selbstbewusst, aber nicht zu selbstbewusst, ordentlich, nicht faul, nicht phlegmatisch, nicht introvertiert, aber auch kein "Partymensch", spontan, schlank, sportlich, gutaussehend, konservativ, ... - Je nach dem, wie ich das interpretiere, kann das auf sehr viele Menschen zutreffen, aber, je nach dem, eben auch auch auf fast niemanden. ... Und ich habe das Gefühl (!), dass es bei dir eher das Letztere ist. Wenn du schreibst, habe ich nie das Gefühl, dass du einfach nur nach einem normalen Mädel suchst, sondern dass du eine "perfekte Erfolgsfrau" möchtest.

Hier im Forum finden sich sicher überdurchschnittlich viele Frauen, die sowohl sehr klug, sehr sportlich, sehr unternehmungsfreudig, sehr gutaussehend, sehr selbstbewusst und gleichzeitig konservativ sind (ich zähle mich definitiv nicht dazu :grin:), aber ich glaube, im echten Leben sind das nicht so viele Frauen (oder Männer). Die meisten haben irgendwo ihre "Schwäche", aber du scheinst nicht wirklich bereit zu sein, Kompromisse einzugehen. Das nächste Problem ist, dass du, wenn du unbedingt eine "Erfolgsfrau" willst, dieser auch etwas bieten musst. Du bist klug, sportlich, gebildet, und ein echt netter Kerl, aber in Bezug auf Kommunikationsfähigkeit, Unternehmungslust, Spontaneität, ... hast du eben nicht so viel zu bieten. Das meine ich nicht böse, bitte entschuldige! Aber ich frage mich, wenn du nicht bereit bist, Kompromisse einzugehen, warum sollte deine Partnerin das tun?
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer91095 

Team-Alumni
Die fehlt ein bisschen die Freude am Ausprobieren. Du bist zu verbittert und verbissen, daher ist es schwierig, dir was vorzuschlagen. An deiner Stelle würde ich IRGENDWAS in deiner Stadt raussuchen und dort hinlaufen. Irgendwas, was dich interessieren könnte, wo du leicht Leute kennenlernen könntest und einen netten Abend haben könntest. Ein Konzert, eine Schnupper-Einheit in einem Kampfkunst-Verein, eine Weinprobe, ein Salsa-Abend, eine Jamsession in einem Club. Total egal. Einfach irgendwas.

Btw. warte ich noch auf deine Audio-Vorstellung. Wenn du so viel Zeit hast, dann kannst du das ja auch an einem Abend erledigen und hochladen :zwinker:
 

Benutzer102211 

Öfters im Forum
...Die Frage lautet also: Kann ich einfach so beschließen, von heute auf morgen ganz anderes zu funktionieren und Mechanismen ausschalten, die vollkommen unbewusst vonstattengehen? Und wenn ja, wie mache ich das? ...
Kann es sein, daß ich vor ca. einem Jahr versucht habe, Dir diese und einige andere Fragen zu stellen und dementsprechend eine Problemlösung zu entwickeln?

Alter Freund, Du hast jetzt ein ganzes Jahr verschwendet !

Voller Entsetzen
Das Faultier
 

Benutzer127923 

Öfters im Forum
Ich kann dir zum Teil, aber nicht vollkommen zustimmen. Wenn man deine Theorie zu Ende denkt, bedeutet es nichts anderes, als jemand, der sich sehr leicht und sehr schnell verliebt, sich einfach auf seine Mitmenschen einlässt, keine allzu hohen Ansprüche hat, keine Angst vor Zurückweisung hat, etc. – alles äußerst positive Eigenschaften. Was machst du mit der Tatsache, dass solche Menschen in der Regel ihrem Partner nicht treu bleiben können, weil ihre Gefühle so unbeständig sind? Das gehört nämlich zur Wahrheit dazu. Die Frage ist auch, ob sie das überhaupt kontrollieren können. Und für mich stellt sich die Frage, bis zu welchem Grad (dass ich selbst ein bisschen was machen kann, hast du ja gerade gezeigt) ich wirklich meiner Schwierigkeit, mich zu verlieben, entgegenwirken kann.

Naja, sich auf alles vorbehaltlos einzulassen, geringe Ansprüche zu haben und keine Angst zu spüren, sind m.E. keine äußerst positiven Eigenschaften. Solche Leute sind sich ihrer selbst wenig bewußt oder spalten Teile bewußt ab; was zum Resultat Untreue führen muß.
Stell Dir vor, Du gehst mit dem Verlangen nach Schokolade und mit der Gewißheit, nicht sparen zu müssen in die Kaufhalle. Dann kaufst Du, statt der günstigen Tafel, die gefüllte mit Zusatznutzen. So verhält es sich beim Verlieben. Gerade Dein Wille, Entgegenzuwirken, ist das was Dich hemmt.

Ja, und das ist schon eine sehr wichtige Einschränkung!

Das Du die Tatsache, daß es beim Verlieben auch um Qualität statt Quantität gehen kann, negativ besetzt, war mir nicht bewußt.

ekommt man von dem, was um sich herum passiert, doch gar nichts mit? Dann lieber ganz darauf verzichten.

Naja, Du bist doch nicht blind? Diese Ohrstöpsel schirmen etwas ab, aber schalten Deine Hör- und damit Kommunikationsfähigkeit nicht auf Null. Ich halte es eh für unwahrscheinlich, daß Du anfangs, statt Dich zur Orientierung in die Beobachterposition zu begeben, sofort auf die Damenwelt stürmst.


Und mehr Alkohol möchte ich einfach nicht trinken, weil ich es einfach nicht mag und nicht einsehe, warum ich mich gezielt betrinken sollte.
Zumal es sinnlos wäre, da Du damit ein Klientel ansprichst, was Dich nicht glücklich macht und logischerweise umgekehrt.


Aber dazu eine Frage: Würdest du eigentlich ganz alleine in eine Bar oder in einen Club gehen? Und wie würdest du es dann konkret machen?

Ja. Unter Zwang. Ich organisierte meinen Ablauf zuvor so, daß es mir einigermaßen leicht fiel mich zu überwinden. Das habe ich vor einigen Jahren einige Male getan. Nach etwa 1-2h habe ich die Veranstaltung verlassen. Später wurde mir klar, daß mein Unwohlsein auch daran lag, daß ich in einer für mich unpassenden Lokalität war.
Bis auf wenige Male habe ich meine Partnerinnen per Kontaktanzeige kennengelernt. Beim Ansprechen der Frauen fühle ich mich sehr unwohl. Auch mit Alkohol etc.. Ich kann es, aber es entspricht nicht meiner Natur.


Deine Ausführungen zu den Beiträgen von Eswareinmal und Ali Mente haben mir sehr gefallen, weil ich mich in sehr vielem erkenne.

Entschuldige, ich habe Probleme bei der Handhabe der Zitierfunktion.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer127420  (36)

Sorgt für Gesprächsstoff
Aber gehen wir mal ganz anders an die Sache heran: Würdest du auf deine wichtigsten Interessen verzichten, nur weil es angeblich die einzige Chance hast, um hübsche Frauen kennenzulernen
Definitiv, weil mir hübsche sexy Frauen wichtiger sind als irgendwelchen pseudointellektuellen Hobbys. Intellektualiät habe ich auf der Arbeit schon genug, da muss ich das nicht in der Freizeit auch noch haben.
Ein Gegenpol zur Arbeit in Form einer netten Dame ist da eher mein Ding.
Du bist also der Meinung, dass man nur dann das Leben genießen kann, wenn man sich besäuft und vielleicht auch noch mit jedem Mädchen, das man kennenlernt, sofort Sex hat?
Es würde dir definitiv helfen. Dass Sex unsere Bestimmung ist sollte doch klar sein. a) Suchst du offenbar eine Frau und b) Ohne (viel) Sex wäre die Menschheit längst ausgestorben.
Auch verstehe ich nicht, warum ich anfangen müsste, abends auszugehen? Ich weiß zwar seit ein paar Monaten, dass es in der Disco oder in Bars gar nicht so schlimm ist, wie ich immer dachte, aber so gut gefällt es mir dort auch nicht, dass ich regelmäßig hingehen würde.
Weil das gesellschaftlich anerkannte Orte zur Kontaktaufnahme sind. Gehst du nicht hin, hast du (wenig/keinen) Kontakt zu neuen Menschen.
Das liegt in erster Linie an der Lautstärke, die ich einfach nicht aushalte; das geht zwar eine Zeit lang, aber irgendwann tut mir der Kopf so weh, dass ich raus muss
Mann oder Maus? :smile:
Würdest du öfter hingehen, müsstest du jetzt nicht mehr alleine hin :smile: Das ist doch der Punkt.
Wie kann ich dafür sorgen, dass ein Kommilitone (meine Freunde kommen ja dafür nicht in Frage) mit mir abends so etwas unternimmt?
Deine Einstellung, und insbesondere deine fehlende Bereitschaft einfach mal was neues/ungewohntes/riskantes zu unternehmen, hindern dich leider momentan noch daran. Du musst von diesem festgefahrenen Weltbild weg und etwas mehr Lockerheit entwickeln. Dann klappt es auch mit den Komillitonen. Zumindest mit denen, mit denen du nette Damen kennenlernen kannst. Ist zwar weniger intelektuell aber dafür umso spaßiger.
Ist das nicht gerade etwas, was man unbedingt vermeiden sollte, um nicht den Eindruck zu vermitteln, dass man selbst charakterschwach ist
Nö, das ist einfach pure Klugheit. Wer keinen Erfolg hat und schlau ist, der erkennt seine Fehler und passt sich an. :smile: Nur jemand der keinen Mumm zur Veränderung hat, bleibt erfolglos wie er ist.
dabei sollte man doch zu sich selbst stehen, oder?
Du kannst auch einfach zuerst eine Weiterentwicklung vollziehen und DANACH zu dir stehen ... oder? :smile:
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube immer noch, dass deine Spanne an Menschen, die für dich für eine Beziehung in Frage kommen, viel zu klein ist. Es ist ja kein Wunder, dass du dich nie verliebst, wenn du haufenweise Menschen schon von vorne herein ausschließt. Du bist wahrscheinlich wie ich - du kannst dich nur in Personen verlieben, die du vorher ganz nüchtern als für dich passend "zugelassen" hast. Kein Problem, solange man genug Menschen zulässt...

Es kann wie in einem anderen Beitrag bereits geschrieben, durchaus sein, dass diese Einschätzung richtig ist. Vielleicht schließe ich in der Tat zu viele Frauen von vornherein aus und vielleicht kann ich mich tatsächlich nur in Frauen verlieben, die ich „vorher ganz nüchtern als für [mich] passend ‚zugelassen‘ habe.“ Aber was bringt es mir, das einzusehen, wenn ich nicht weiß, wie ich das ändern könnte. Aber vielleicht kannst du mir da helfen, da du offenbar nicht viel anders warst, als ich.

Es ist wirklich sehr interessant, weil mir eine gute Freundin erst vor ein paar Tagen gesagt hat, dass ich zu sehr in Schubladen denke. Das hat mich sehr überrascht, weil sie, die mich gut kennt, eigentlich genau das bestätigt hat, was ihr hier seit Monaten schreibt. Das Interessanteste daran ist aber, dass sie es nicht spezifisch auf das Thema „Partnerin“ bezogen hat, sondern ganz allgemein. Und in der Tat: Wenn ich ehrlich mit mir selbst bin, muss ich zugeben, dass ich auf allen möglichen Gebieten in Schubladen denke, und zwar seit ich denken kann. Gibt es irgendeinen Weg, wie man dieses Denken allmählich aufgeben kann?

Deine Anforderungen: klug, gebildet, interessiert sich für Politik und Geschichte, aber nicht der "intellektuelle Typ", kommunikationsstark, erfolgreich, selbstbewusst, aber nicht zu selbstbewusst, ordentlich, nicht faul, nicht phlegmatisch, nicht introvertiert, aber auch kein "Partymensch", spontan, schlank, sportlich, gutaussehend, konservativ, ... - Je nach dem, wie ich das interpretiere, kann das auf sehr viele Menschen zutreffen, aber, je nach dem, eben auch auch auf fast niemanden. ... Und ich habe das Gefühl (!), dass es bei dir eher das Letztere ist. Wenn du schreibst, habe ich nie das Gefühl, dass du einfach nur nach einem normalen Mädel suchst, sondern dass du eine "perfekte Erfolgsfrau" möchtest. […] Die meisten haben irgendwo ihre "Schwäche", aber du scheinst nicht wirklich bereit zu sein, Kompromisse einzugehen.

Das Problem ist wohl, dass ich mich an den Beziehungen in meinem Freundeskreis orientiere. Und da gibt es zwei Fälle, in denen es wirklich sehr gut funktioniert. Es kann aber durchaus sein, dass das nicht repräsentativ ist.

In einer Sache muss ich dir aber widersprechen: Ich bin durchaus bereit, Kompromisse einzugehen. Für mich ist es kein Problem, wenn meine Freundin ein Partymensch wäre. Ich wäre durchaus bereit, ab-und-zu „feiern“ zu gehen. Das hätte sogar den Vorteil, dass ich diese „Szene“ ein bisschen besser kennenlerne. Meine Freundin muss nicht meine politischen Ansichten teilen – es reicht mir vollkommen aus, wenn sie sie akzeptiert (und ich ihre eigenen). Sie muss nicht sehr sportlich sein, aber eben auch kein vollkommener Sportmuffel sein – denn das wäre auch ein Problem für die Freizeitgestaltung und für gemeinsame Urlaube. Und ganz so ordentlich wie ich muss sie auch nicht sein. Außerdem denke ich, dass man bei gewissen Sachen – solange es nichts Grundsätzliches ist – mehr dazu bereit ist, Kompromisse einzugehen, wenn man wirklich verliebt ist und mit jemandem zusammenleben will.

Das nächste Problem ist, dass du, wenn du unbedingt eine "Erfolgsfrau" willst, dieser auch etwas bieten musst. Du bist klug, sportlich, gebildet, und ein echt netter Kerl, aber in Bezug auf Kommunikationsfähigkeit, Unternehmungslust, Spontaneität, ... hast du eben nicht so viel zu bieten. Das meine ich nicht böse, bitte entschuldige!

Ich denke schon, dass ich etwas zu bieten habe: Mein rationales Denken hat nicht nur Nachteile, sondern auch den Vorteil, dass ich ein Problem in der Regel sachlich betrachten kann und dementsprechend gut Ratschläge geben kann (eine Ausnahme ist natürlich mein Problem mit Frauen ;-) ). Auch habe ich, denke ich, ein gutes Einfühlungsvermögen. Darüber hinaus kann ich Dinge gut vermitteln – so zumindest mein Eindruck bei Unterrichtserfahrungen. Schließlich habe ich in den letzten Monaten gelernt, offener für Neues zu sein. Vielleicht kriegst du beim letzten Punkt angesichts meiner Aussagen hier einen Lachanfall, aber es ist wirklich so, dass ich erhebliche Fortschritte gemacht habe. Allerdings – und da bin ich noch verbesserungsfähig – bin ich im Moment nur dann offen für Neues, wenn ich es mit Leuten machen kann, die ich schätze.

Oder meintest du etwas ganz anderes, als du sagtest, ich müsste meiner Freundin auch etwas bieten können?

Die fehlt ein bisschen die Freude am Ausprobieren. Du bist zu verbittert und verbissen, daher ist es schwierig, dir was vorzuschlagen. An deiner Stelle würde ich IRGENDWAS in deiner Stadt raussuchen und dort hinlaufen. Irgendwas, was dich interessieren könnte, wo du leicht Leute kennenlernen könntest und einen netten Abend haben könntest. Ein Konzert, eine Schnupper-Einheit in einem Kampfkunst-Verein, eine Weinprobe, ein Salsa-Abend, eine Jamsession in einem Club. Total egal. Einfach irgendwas.

Ich wollte deinen Tipp befolgen und habe mir für heute die Liste der Veranstaltungen in meiner Stadt angeschaut. Wie du siehst, sitze ich alleine in meiner Wohnung vor dem PC. Mal wieder. Es gibt einfach nichts, was mich nur ansatzweise interessieren würde. Ich meine, mit Freunden oder Bekannten würde ich auf ein Konzert gehen, selbst wenn mich die Musik nicht interessiert, aber alleine? Und wie soll man auf Konzerten oder auf einer Party denn Leute kennenlernen?

Wenn du mir zumindest erklären könntest, wie ich in der Disco oder auf einem Konzert versuchen könnte, neue dauerhafte Bekanntschaften schließen, wäre ich sogar bereit, es zu probieren. Und das meine ich ernst. Aber ich habe einfach Angst davor, dass ich dann hingehe und den ganzen Abend alleine bin – zwar unter Menschen, aber trotzdem alleine –, weil die Leute in einer Gruppe kommen und unter sich bleiben wollen, oder weil ich nicht weiß, wie ich sie ansprechen soll. Klar, ich könnte beispielsweise jemanden fragen, ob er schon mal auf einem Konzert von dieser Band gewesen ist oder öfters in diese „Location“ kommt, so als Einstieg. Aber danach? Da ich von moderner Musik von den Discos in meiner Stadt nicht die geringste Ahnung habe – aber wirklich nicht die geringste –, könnte ich auch nicht länger über das Thema diskutieren, oder zumindest nicht ohne zu verraten, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, bis auf ein einziges Mal noch nie in einer Disco war, usw.

Btw. warte ich noch auf deine Audio-Vorstellung. Wenn du so viel Zeit hast, dann kannst du das ja auch an einem Abend erledigen und hochladen


Ich stehe der Idee nicht mit Ablehnung gegenüber, weiß aber nicht, was ich euch denn erzählen sollte. Mehr als das, was ich hier seit einem Jahr schreibe, kann ich nicht erzählen. Es ist irgendwie alles gesagt…

Kann es sein, daß ich vor ca. einem Jahr versucht habe, Dir diese und einige andere Fragen zu stellen und dementsprechend eine Problemlösung zu entwickeln? Alter Freund, Du hast jetzt ein ganzes Jahr verschwendet !

Und kann es sei, dass du mir zwar ständig von Strategien zur Problemlösung erzählt hast, mir aber nie, sei es nur ansatzweise, erklärt hast, wie sie konkret aussehen soll? Schlage mir mal eine Strategie vor, dann reden wir noch mal drüber!

Was, glaubst du denn, mache ich seit einem Jahr? Däumchen drehen vielleicht? Ich komme einfach nicht weiter, auch wenn ich seit Monaten versuche, eine solche „Strategie zur Problemlösung“ zu entwickeln und umzusetzen!

Naja, sich auf alles vorbehaltlos einzulassen, geringe Ansprüche zu haben und keine Angst zu spüren, sind m.E. keine äußerst positiven Eigenschaften. Solche Leute sind sich ihrer selbst wenig bewußt oder spalten Teile bewußt ab; was zum Resultat Untreue führen muß.

Sich auf jemanden einzulassen, ist doch sehr positiv: Das bedeutet einfach nur, dass man sich ihm gegenüber öffnet, ihm vertraut und damit die Möglichkeiten schafft, um die Freundschaft oder eben die Liebe zu festigen. Was soll daran denn negativ sein?

Das Du die Tatsache, daß es beim Verlieben auch um Qualität statt Quantität gehen kann, negativ besetzt, war mir nicht bewußt.

Ich verstehe irgendwie nicht, was du meinst. Ich habe doch nie behauptet, dass ich mich in so viele Frauen und so oft wie möglich verlieben möchte! Natürlich ist es mir lieber, mich seltener aber dafür richtig zu verlieben! Mir geht es also durchaus um Qualität! Wir sind also einer Meinung. ;-)

Definitiv, weil mir hübsche sexy Frauen wichtiger sind als irgendwelchen pseudointellektuellen Hobbys. Intellektualiät habe ich auf der Arbeit schon genug, da muss ich das nicht in der Freizeit auch noch haben. Ein Gegenpol zur Arbeit in Form einer netten Dame ist da eher mein Ding.

Was erzählst du denn da? Ich begeistere mich einfach für Geschichte und Politik, genauso wie ich mich auch für Krimis und die anderen erwähnten Sachen begeistere. Das heißt: Das ist meine Art, mich von der Arbeit abzulenken, ob du das jetzt glaubst oder nicht. Und das ist bei jedem nun mal anders. Warum verachtest du denn Hobbys, die etwas intellektueller sind? Ich verstehe das nicht…

Wenn die „hübsche sexy Frauen“ für dich wichtiger sind, als Hobbys, dann frage ich mich, was du machst, wenn du in einer Beziehung bist. Wenn du dann keine Hobbys mehr hast, musst du dich bestimmt sehr langweilen, dich leer fühlen. Oder hast du es dir angewöhnt, deine Freundin zu betrügen? Denn eins steht fest: Wenn du mal in einer Beziehung bist, können „hübsche sexy Frauen“ kein Ausgleich zur intellektuellen Arbeit mehr darstellen.

Dass Sex unsere Bestimmung ist sollte doch klar sein. a) Suchst du offenbar eine Frau und b) Ohne (viel) Sex wäre die Menschheit längst ausgestorben.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass du meine Beiträge nicht liest… Das ist zwar alles andere als ein Verbrechen, führt aber dazu, dass ich ständig die gleichen Sachen schreiben muss. Zum Thema „Sex“ habe ich nämlich erst vor ein paar Tagen etwas geschrieben, und zwar, dass Sex für mich nicht der Grund ist, weshalb ich eine Freundin haben möchte, und dass Sex zwar nicht unbedeutend ist, aber für mich erst in einer Beziehung in Frage kommt. Vielleicht findest du das spießig, aber das ist nun mal meine Haltung. Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich mit Pickup wenig anfangen kann. Zwar ist bei Pickup nicht alles verwerflich, aber dass alles auf Sex hinausläuft, finde ich einfach falsch und bescheuert. Und mal ehrlich: Jemandem, dem es darum geht, eine Freundin zu finden, kann man nicht empfehlen, sich nach einer Sexpartnerin umzuschauen.


Das verstehe ich jetzt nicht…

Würdest du öfter hingehen, müsstest du jetzt nicht mehr alleine hin
Das ist doch der Punkt.


Entschuldige, aber wie soll ich denn in der Disco dauerhafte Bekanntschaften schließen, mit denen ich anschließend regelmäßig etwas unternehmen kann? Wie soll das denn bitte schön gehen?

Versuche jetzt mal, dich in meine Lage hineinzuversetzen. Du weißt dafür genug über das Leben, was ich führe, und über meine Persönlichkeit. Wie soll also ich, mit meinen Voraussetzungen, in der Disco neue dauerhafte Bekanntschaften schließen?

Deine Einstellung, und insbesondere deine fehlende Bereitschaft einfach mal was neues/ungewohntes/riskantes zu unternehmen, hindern dich leider momentan noch daran. Du musst von diesem festgefahrenen Weltbild weg und etwas mehr Lockerheit entwickeln. Dann klappt es auch mit den Komillitonen. Zumindest mit denen, mit denen du nette Damen kennenlernen kannst. Ist zwar weniger intelektuell aber dafür umso spaßiger.

Noch mal die Frage: Warum verachtest du denn Intellektualität? Mir machen meine derzeitigen Hobbys ausgesprochen viel Spaß. Spaß habe ich also schon genug.

Abgesehen davon, beginnst du, wie „Das Faultier“ zu werden: Du wirst immer abstrakter. Dass ich „von diesem festgefahrenen Weltbild weg und etwas mehr Lockerheit entwickeln“ muss, ist mir klar. Aber WIE? Glaubst du etwa, dass ich es nicht versuche, dass ich mir keine Mühe gebe? Aber ich bin mit meinem Latein am Ende, ich weiß nicht, was ich machen soll, um meine Einstellungen zu verändern.

Nö, das ist einfach pure Klugheit. Wer keinen Erfolg hat und schlau ist, der erkennt seine Fehler und passt sich an.
Nur jemand der keinen Mumm zur Veränderung hat, bleibt erfolglos wie er ist.

Ne, also tut mir leid, aber da kann ich dir beim besten Willen nicht zustimmen. Ich will doch kein vollkommen anderer Mensch werden und alles, was mir wichtig ist und was mich ausmacht, einfach über Bord schmeißen![DOUBLEPOST=1361566033,1361565601][/DOUBLEPOST]Ach ja, was ich noch sagen wollte: Ich kann mir git vorstellen, dass es für viele von euch eine Horrorvortellung wäre, aber eigentlich müssten wir uns im wirklich Leben treffen, damit wir zusammen üben können und ihr mich bei meinen praktischen Erfahrungen coachen könnt. ;-) Das wäre schon ganz interessant. Aber vielleicht finde ich unter meinen Bekannten endlich so einen Coacher: Es würde mir schon reichen, wenn er mit mir mal in die Disco oder auf eine Party gehen und er mir erklären würde, wie er in einer konkreten Situation fremde Menschen anspricht.
 

Benutzer128188 

Ist noch neu hier
Manchmal ist es auch nur Zufall. Ich war z.B. mit Kumpeln im Urlaub. Wir gingen in eine Disko und dann sagte mir ein Typ: da wäre eine die mich toll findet,, sich aber nicht traut mich anzusprechen. Wäre wir in eine andere Disko gefahren, wäre sich nichts passiert. Also einfach locker und aktiv bleiben, man kann eben nichts erzwingen.
 

Benutzer127923 

Öfters im Forum
Sich auf jemanden einzulassen, ist doch sehr positiv: Das bedeutet einfach nur, dass man sich ihm gegenüber öffnet, ihm vertraut und damit die Möglichkeiten schafft, um die Freundschaft oder eben die Liebe zu festigen. Was soll daran denn negativ sein?

Ich schrieb "vorbehaltlos", um das schnelle Verlieben zu erklären.

Ich verstehe irgendwie nicht, was du meinst. Ich habe doch nie behauptet, dass ich mich in so viele Frauen und so oft wie möglich verlieben möchte! Natürlich ist es mir lieber, mich seltener aber dafür richtig zu verlieben! Mir geht es also durchaus um Qualität! Wir sind also einer Meinung. ;-)


Du hast zuvor in dem Zusammenhang "Einschränkung" geschrieben. Damit assoziiere ich in dem Fall etwas negatives. Wir sind einer Meinung, schreiben "nur" aneinander vorbei;-)
 

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Vielleicht kriegst du beim letzten Punkt angesichts meiner Aussagen hier einen Lachanfall, aber es ist wirklich so, dass ich erhebliche Fortschritte gemacht habe. Allerdings – und da bin ich noch verbesserungsfähig – bin ich im Moment nur dann offen für Neues, wenn ich es mit Leuten machen kann, die ich schätze.

Oder meintest du etwas ganz anderes, als du sagtest, ich müsste meiner Freundin auch etwas bieten können?

(Keine Sorge. Ich kriege bestimmt keinen Lachanfall. Ich finde es toll, wie du dich entwickelt hast und dass du dich noch weiter entwickeln willst. Leicht ist das nicht, besonders für dich nicht, also Kompliment dafür! Nicht jeder ist bereit sich selbst so zu analysieren und sich von uns anderen so kritisieren zu lassen... ich weiß nicht, ob ich es wäre.)

Ich meinte natürlich nicht, dass du nichts zu bieten hast. (Generell finde ich es schwierig, Menschen zu kategorisieren; ich habe das nur so überspitzt dargestellt, um meinen Punkt klarzumachen.) Ich wollte dein "Angebot" mit deinen "Anforderungen" an Frauen vergleichen und damit zeigen, dass du - manchmal - arg viel erwartest.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich wollte deinen Tipp befolgen und habe mir für heute die Liste der Veranstaltungen in meiner Stadt angeschaut. Wie du siehst, sitze ich alleine in meiner Wohnung vor dem PC. Mal wieder. Es gibt einfach nichts, was mich nur ansatzweise interessieren würde. Ich meine, mit Freunden oder Bekannten würde ich auf ein Konzert gehen, selbst wenn mich die Musik nicht interessiert, aber alleine? Und wie soll man auf Konzerten oder auf einer Party denn Leute kennenlernen?

Nein, du sollst idealerweise nichts machen, worauf du keinen Bock hast. Ich selbst bin ein menschenbegeisterter, vielinteressierter, offener Mensch. Ich tu mir schwer, mich in dich hineinzuversetzen und für dich ein Event auszusuchen. Ich würde mir vermutlich einen Chor oder ein Orchester suchen, einen Debattierclub, einen Schachclub, einen Verein für Selbstverteidigung, etc. Meine Liste an Dingen, die ich mal ausprobieren möchte, ist ewig lang. Der Zeitpunkt, an dem mir nicht einfällt, was ich mit meiner Zeit machen könnte, auf den warte ich seit Jahren.

Wenn du mir zumindest erklären könntest, wie ich in der Disco oder auf einem Konzert versuchen könnte, neue dauerhafte Bekanntschaften schließen, wäre ich sogar bereit, es zu probieren. Und das meine ich ernst. Aber ich habe einfach Angst davor, dass ich dann hingehe und den ganzen Abend alleine bin – zwar unter Menschen, aber trotzdem alleine –, weil die Leute in einer Gruppe kommen und unter sich bleiben wollen, oder weil ich nicht weiß, wie ich sie ansprechen soll. Klar, ich könnte beispielsweise jemanden fragen, ob er schon mal auf einem Konzert von dieser Band gewesen ist oder öfters in diese „Location“ kommt, so als Einstieg. Aber danach? Da ich von moderner Musik von den Discos in meiner Stadt nicht die geringste Ahnung habe – aber wirklich nicht die geringste –, könnte ich auch nicht länger über das Thema diskutieren, oder zumindest nicht ohne zu verraten, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, bis auf ein einziges Mal noch nie in einer Disco war, usw.

Ich kann dir nicht erklären, wie man in einer Disco oder auf einem Konzert eine dauerhafte Bekanntschaft schließt. Wenn das passiert, dann ist es Zufall. Man kann den nicht bewusst herbeiführen. Man kann nur die Möglichkeiten optimieren, dass solche Zufälle passieren. Und in der Disco ist die Wahrscheinlichkeit dieses Zufalls immerhin noch größer, als wenn du alleine zu Hause hockst. Dennoch denke ich, es gibt Orte, wo die Wahrscheinlichkeit noch größer ist als in der Disco. Und dann gibt es noch Orte, wo die Wahrscheinlichkeit, dass DU dich dort auch wohl fühlst und einen guten Eindruck hinterlassen kannst, noch größer ist. Und genau diese auf dich zugeschnittene Optimierung der Wahrscheinlichkeit musst du für dich herauskriegen. Die Aufgabe kann dir niemand anderer abnehmen. Du kannst dir höchstens anschauen, wie andere Leute das für sich herauskriegen. Aber deren Weg abkupfern, wird für dich höchstwahrscheinlich nicht gut funktionieren.


Ich stehe der Idee nicht mit Ablehnung gegenüber, weiß aber nicht, was ich euch denn erzählen sollte. Mehr als das, was ich hier seit einem Jahr schreibe, kann ich nicht erzählen. Es ist irgendwie alles gesagt…

Ich hab dir genau geschrieben, was das Thema ist: Du machst eine Selbstrepräsentation deinerseits auf einer Dating-Plattform. D.h. die Message geht an Frauen, die dich gut finden sollen. Du willst mit deinen Stärken punkten und du willst sympathisch rüberkommen, ohne zu lügen oder dich zu verbiegen. Du sollst nicht erzählen, was du hier im Thread erzählst. Es ist ein "Rollenspiel". Wie du das dann gestaltest, bleibt allerdings dir überlassen. Du kannst letztendlich erzählen, was du magst.
 

Benutzer127420  (36)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich denke schon, dass ich etwas zu bieten habe: Mein rationales Denken hat nicht nur Nachteile, sondern auch den Vorteil, dass ich ein Problem in der Regel sachlich betrachten kann und dementsprechend gut Ratschläge geben kann (eine Ausnahme ist natürlich mein Problem mit Frauen ;-) ).

Das glaube ich dir nicht. Sonst würdest du rational erkennen, dass du seit einem Jahr nur Ausreden findest warum du gerade dies oder jedes NICHT tun solltest :cool:
Desweiteren wollen Frauen keine "Ratschläge" oder "sachliche Lösungen" sondern einen Mann der sie anturnt. Das ist einfach so.

Wenn die „hübsche sexy Frauen“ für dich wichtiger sind, als Hobbys, dann frage ich mich, was du machst, wenn du in einer Beziehung bist. Wenn du dann keine Hobbys mehr hast, musst du dich bestimmt sehr langweilen, dich leer fühlen...

Falsch! Mein Hobby sind die Frauen :smile: Es gibt für mich kein schöneres Hobby als mit Frauen zu Tanzen, essen zu gehen, mit Frauen zu Kuscheln, mit Frauen Sex zu haben, etc.

Weil die Leute die sich selbst "Intellektuell" nennen dem Begriff ein solch negatives Image verleihen, dass man selbst als Intellektueller dies lieber für sich behält :rolleyes:
Entschuldige, aber wie soll ich denn in der Disco dauerhafte Bekanntschaften schließen, mit denen ich anschließend regelmäßig etwas unternehmen kann? Wie soll das denn bitte schön gehen?
Versuche jetzt mal, dich in meine Lage hineinzuversetzen. Du weißt dafür genug über das Leben, was ich führe, und über meine Persönlichkeit. Wie soll also ich, mit meinen Voraussetzungen, in der Disco neue dauerhafte Bekanntschaften schließen?

In die Disco, ab auf die Tanzfläche, mit den Leuten tanzen, anstoßen, die Sau rauslassen, und am Ende fragen "seid ihr nächste Woche auch am Start?". Am besten mit Frauen ... dann gleich nummern Tauschen und ein Date für den Tag darauf ausmachen :love:

Noch mal die Frage: Warum verachtest du denn Intellektualität? Mir machen meine derzeitigen Hobbys ausgesprochen viel Spaß. Spaß habe ich also schon genug.[DOUBLEPOST=1361571242,1361571082][/DOUBLEPOST]
Ich kann dir nicht erklären, wie man in einer Disco oder auf einem Konzert eine dauerhafte Bekanntschaft schließt. Wenn das passiert, dann ist es Zufall.

Ich weiss ja nicht wie ihr es macht, aber ich habe heute im Irish Pub alleine schon 5 Leute kennengelernt. Morgen ziehen wir wieder los. Ob es langfristig passt wird die Zeit zeigen ... wenn nicht lerne ich morgen halt wieder neue Leute kennen.

Man muss einfach nur locker sein, und sich nicht davor scheuen auch mal aus sich rauszugehen, sich mal daneben zu benehmen, etwas völlig verrücktes tun ... und das obwohl man "Intellektuell" ist. Sorry, ich mag es nicht wenn mit dem Begriff im Zusammenhang mit massiver Beratungsresistenz und ständigen Ausreden verwendet wird :eek:[DOUBLEPOST=1361571606][/DOUBLEPOST]Du musst unbedingt aus deiner Comfort-Zone rauskommen, und auch mal neue Dinge wagen. Du wirst einfach keine Frau kennenlernen wenn du alle sozialen Environments meidest, und lediglich "rationale Vorschläge" zu bieten hast.

Ich wette du gehst, wenn du alleine losziehst, in einen Club, setzt dich in die hinterste Ecke, wartest 5 Stunden und fragst dich wieso du schon wieder niemanden kennengelernt hast.

Aber einen Longdrink zu bestellen, auf der Tanzfläche abzurocken und mit wildfremdem Leuten anzustoßen das ist dann auch wieder nicht "dein Ding".[DOUBLEPOST=1361571724][/DOUBLEPOST]Du "analysierst" einfach zu viel, und handelst zu wenig (bzw. gar nicht).
Vom analysieren landet aber auch kein Mäuschen in deinem Bett (was du dann auch wieder nicht willst weil es dir um Sex nicht geht)

Den Frauen geht es aber um Sex. Frauen lieben Sex!!! Und wenn du nicht ausstrahlst dass du nicht nur "Nett" bist sondern auch ein aufregender Liebhaber bist, sehe ich schwarz!
 
S

Benutzer

Gast
Entschuldige, aber wie soll ich denn in der Disco dauerhafte Bekanntschaften schließen, mit denen ich anschließend regelmäßig etwas unternehmen kann? Wie soll das denn bitte schön gehen? Versuche jetzt mal, dich in meine Lage hineinzuversetzen. Du weißt dafür genug über das Leben, was ich führe, und über meine Persönlichkeit. Wie soll also ich, mit meinen Voraussetzungen, in der Disco neue dauerhafte Bekanntschaften schließen?

Diese sollst du doch ändern. Das versucht man dir doch seit 15 Seiten zu verdeutlichen. Wer nicht waagt, der nicht gewinnt. Womit ich aber keines falls zum Ausdruck bringen will, dass du dich in der Persönlichkeit um 180 Grad drehst. Wenn dir die Disco so wiederstrebt, dann solltest du es vielleicht wirklich lassen. Nach dem ersten Misserfolg würdest du eh aufgeben, wenn du dich unwohl fühlst. Ich versuchs mal anders auszudrücken:

Jeder Mensch hat einen eigenen Schweinehund, eine innerliche Blockade, die uns darin hindert gewisse, rational gesehene einfache Dinge, nicht durchführen zu können. Zumindestens glauben wir das, weil wir vermuten, annehmen und uns selber unterschätzen. Diesen Schweinehund kann man aber auch überwinden, Werkzeuge dazu sind Mut und Wille. Mut bringt dich dazu unangenehme Situationen hervor zu rufen. Deine Wille schützt dich bei Versagen nicht gleich aufzugeben. Nun willst du sicherlich von mir hören, wie man das sich antrainieren kann. In dem man es tut. In dem man sich gefühlstechnisch dumm anstellt, sich zwingt Dinge zu tun die man nicht will.

Dein Geist ist erhaben über deinen Körper. Du steuerst, du kontrollierst und du musst eben auch lernen entsprechend zu Lenken. Seinen Willen zu lenken ist verdammt wichtig im Leben, wie ich finde. Er versetzt dich in die Lage über dich hinaus zu wachsen.

Wie lernt man mit Misserfolg umzugehen? Man erduldet ihn, auch wenn es sich kacke anfühlt. Sowas ist ein Lernprozess. Abkapslung, einigeln etc., schützt nicht dafür mit der Sache umgehen zu können. Ein Kind ist dir voraus, jetzt zumindestens. Es kennt kein richtig oder Falsch und keine Fehler, keine Fehler - das Kind lebt unbeschwerrt aufgrund von unwissendheit. Für dich bedeutet es nicht, dass dein Wissen dein Nachteil seien muss. Auch hier ist wieder die Frage über die Steuerung. Wie steuerst du dein Wissen? So, dass es dir zum Nachteil wird? Das du verkopfst und handlungs unfähig wirst? Verminder es. Wie? Das musst du herausfinden. So wie du gelernt hast erwachsen zu werden, so kannst du eben auch das lernen.

Du wirst scheitern, du wirst Fehler machen und du wirst dich zeitweise unwohl fühlen - kein Weg der Veränderung ist ein Spaziergang. Erträgst du das, hält deine Psyche das aus? Auch mehrere Monate, Wochen oder Jahre? "Beat the challenge all time".


Noch mal die Frage: Warum verachtest du denn Intellektualität? Mir machen meine derzeitigen Hobbys ausgesprochen viel Spaß. Spaß habe ich also schon genug.

Um es mal drastisch auszudrücken: Du willst aber nicht den Spaß, sondern den Spaß mit einer Frau. Hobbys sind gut um nicht völlig abzunabeln. Aber warum denkst du, dass du mit dem was dir Spass macht zwangsläufig Frauen kennen lernst? Tust du dein Hobby für dich, oder nur dafür Frauen kennen zu lernen? Und jetzt frage ich dich, was tust du um Frauen kennen zu lernen? Wenn z. B. zwei Frauen in einem Schachverein sind, dann ist die Auswahl gering. Würdest du das als sinvolle Maßnahme ansehen, eine Frau kennen zu lernen?

Zweiter Ansatz, Hobbys und Frauen: Für Leute die konkrete Vorstellungen haben würde ich immer vorschlagen im eigenen Interessengebiet zu suchen, dir rate ich das aber nicht. Gut, man kann jetzt argumentieren, aber dann hab ich ne Gesprächsgrundlage, was nützt es, wenn du kein Plans hast das Gespräch zu führen? Womit erreicht man das? Mit Practice! Every time. Warum also ist der Tipp, Disco/ Bar oder ähnliches so falsch? Wer sagt das du in solchen Schuppen deine Traumfrau suchen sollst? Wer sagt dir überhaupt, dass die erste weibliche Person in deinem Leben, die seien muss, die alle deine Wunschkriterien erfüllt? Glaubst du nicht, das der Umgang mit Frauen genauso ein Lernprozess ist, wie das lernen auf eigenen Beinen zu stehen und selber zu laufen?

Warum fängst du nicht an zu lernen? Wie viel Tipps hier, hast du schon konkret umgesetzt? Und wie viele davon hast du, deiner Auffassung nach, als nicht praktikabel gesehen?



Abgesehen davon, beginnst du, wie „Das Faultier“ zu werden: Du wirst immer abstrakter. Dass ich „von diesem festgefahrenen Weltbild weg und etwas mehr Lockerheit entwickeln“ muss, ist mir klar. Aber WIE? Glaubst du etwa, dass ich es nicht versuche, dass ich mir keine Mühe gebe? Aber ich bin mit meinem Latein am Ende, ich weiß nicht, was ich machen soll, um meine Einstellungen zu verändern.

Weil du noch nie richtig angefangen hast es zu ändern. Du hast zwar erkannt das du dich ändern musst, deine Sicht bleibt aber die Gleiche. Wenn sie anders wäre, warum solltest du dann verzweifeln? Wie oft bist du als Kind auf den Arsch gefallen? Meinst du die Tiefschläge werden mit dem Alter weniger? Dann müsstest du theoretisch Dümmer werden, denn wenn dein Gehirn X Möglichkeiten hat eine Situation einzuschätzen, wirds eher schwieriger das richtige zu tun. Noch viel schwerer wird es natürlich, wenn man sich die Frage stellt, ob das was man tut richtig ist. Ginge nur, wenn du dein Leben noch einmal komplett anders verleben könntest um wirklich abwägen zu können welche Entscheidung besser wahr. Diese Möglichkeit haben wir im Leben aber nicht, ein zweites Leben, sprirituelles Zeug außen vor, wird es nicht geben.

Du hast jetzt die Chance, dein Leben zu leben. Das Leben bietet dir aber aber mehr als eine Chance um sich zu Entscheiden. Wach auf, mach deine Hobbys, behalte deine Prioritäten aber fang endlich an dich ins kalte Wasser zu schmeißen. Fang da an, wo es unbequem wird und zwar richtig.

Ne, also tut mir leid, aber da kann ich dir beim besten Willen nicht zustimmen. Ich will doch kein vollkommen anderer Mensch werden und alles, was mir wichtig ist und was mich ausmacht, einfach über Bord schmeißen!

Wenn du jetzt 2 mal im Monat in die Disco geht, dann wird dich das nicht zum Party-Mensch machen. Es wird aber helfen, deine Urteile abzulegen, vielleicht gefallen daran zu finden und vorallem lernst du dort den Umgang mit Frauen. Nicht weil du dort scharf bist eine kennen zu lernen, sondern weil du die Basics lernen willst. Bedeutet sich zu trauen, auch wenn alles nein schreit. Ob das beim Tanzen ist, Antanzen oder einfach nur in Partystimmung zu kommen. Niemand wird zu einem feierwütigen Typ, nur weil er öfter mal die Disco besucht. Das ist keine Krankheit mit der man sich anstecken könnte und die unheilbar wäre.
 
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