Was muss ich an mir und meinem Leben noch ändern, um eine Freundin zu finden?

Benutzer101356 

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Hallo! :smile:
Ich hab zu deinen letzten Beiträgen noch zwei Ideen, vllt helfen sie dir ja.

Flirten klingt bei dir, also wäre es etwas super ernsthaftes/verbindliches. Vielleicht würde es dir leichter fallen, wenn du Flirten als nicht-zielgerichtet wahrnimmst. Es geht nicht darum, die Frau deines Lebens dadurch kennenzulernen - sondern einfach einen schönen Moment zu erleben.
Wenn ich z.B. in einem Café bin und da ist ein süßer Kellner - dann lächel ich ihn halt eine Sekunde länger an als "zwischenmenschlich nötig", sag vllt noch was Nettes, halte etwas Blickkontakt. Im besten Fall schaut und lächelt er zurück - gut ist. Ich hab nichts das geringste Interesse an diesem Kellner, weil ich vollkommen glücklich bin mit meinem Freund. Aber ich hatte diesen schönen Moment, fühl mich als attraktive Frau wahrgenommen etc. Flirten ist einfach schön, unterhaltsam, macht gute Laune. Es ist kein Heiratsantrag, und dir steht auch nicht auf die Stirn geschrieben "Ich finde dich großartig, bitte geh mit mir aus".
Ich dachte auch immer, ich könnte nicht flirten. Aber mir ist irgendwann aufgefallen, dass ich das fast automatisch mach: Ich unterhalte mich mit jemandem, machen einen Scherz etc. Oft könnte der Wortlaut auch in einer komplett freundschaftlichen Unterhaltung fallen. Der Flirtfaktor kommt mehr über die Körpersprache, lächeln, in die Augen schauen (nicht starren :zwinker:). Eben weil es nichts ernsthaftes ist, kannst du das Lächeln/Blickkontakt halten auch gut bei jeder Frau üben, ohne dass sie dir ausgesprochen gut gefallen muss. (Vllt nicht grad bei einer üben, von der du weißt, dass sie in die verliebt ist.) Die meisten Menschen freuen sich doch über ein Lächeln, oder? Da kannst du gar nichts verlieren. Einfach lächeln, einen Ticken länger den Blick halten, vllt noch einen Scherz machen - und schon bist du am Flirten. :smile:

Zu den Frauen, die Interesse an dir signalisiert haben, aber die du nicht wolltest: Wie gut kanntest du sie denn? Konntest du 100%ig ausschließen, dass ihr nicht zusammenpasst? Ich hatte bei deiner Beschreibung der "intellektuellen Frauen" den Eindruck, dass du manchmal etwas voreingenommen bist, und dadurch Frauen sofort ausschließt, die vllt für dich in deinem Umfeld "verfügbar" wären. Eine Möglichkeit wäre es doch, sie erst mal kennenzulernen - das kann man auch so sagen ("Ich möchte dich gerne in Ruhe kennen lernen"), ohne falsches Interesse vorzuspielen.
Und was den äußerlichen Eindruck angeht: Ich fand keinen meiner Ex- oder auch meinen aktuellen Partner umwerfend vom Aussehen (waren alle nicht hässlich, aber eben auch keine Models). Die körperliche Anziehung war/ist aber absolut gegeben - die kam durchs Kennenlernen, weil ich ihren Charakter, ihre Intelligenz, ihren Witz und Charme und auch ihre körperlichen schönen Punkte immer mehr gesehen habe. Wenn dich eine Frau vom Äußeren nicht sofort anspricht - schließ sie nicht gleich komplett aus, deine Wertung kann sich noch ändern.
 

Benutzer123446 

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Sorry, ich hoffe das hier ist nicht alles zu zerfetzt, ich hab mir jetzt nur die Sachen rausgegriffen, auf die ich noch gerne reagieren würde bzw. die mich interessieren.
Ansonsten hab ich leider noch immer das Gefühl, dass sich alles hier im Kreise dreht...

...eine Frau, an der wir mal interessiert waren, nach den Gründen dafür zu fragen, weshalb es nicht um Gegenseitigkeit beruht hat – da würden wir auf keinen Fall ein ehrliches Feedback erhalten.
Das kommt auch drauf an, was für Frauen man da befragt. Also, was für Charaktereigenschaften diese besitzen. Ich kann dir auf Anhieb 3 Frauen nennen, bei denen ich weiß, dass sie da auf Wunsch ehrlich sind - mich eingeschlossen.
Mal nachzufragen, auch bei Bekannten etc. schadet sicher nicht.

Ich möchte eine Partnerin, die es genau wie ich mag, auch mal intellektuelle und nicht nur alltagsbezogene Gespräche zu führen. Das wäre eine gemeinsame Grundlage. Gleichzeitig wäre es mir aber lieber, dass sie über ein größeres Selbstbewusstsein als ich verfügt. Somit würden wir uns wiederum ergänzen.
Such dir am Besten einen Baukasten :zwinker:
Okay, und jetzt konstruktiv...
Also, unter "intellektuell aussehende Frauen", die du ja nicht attraktiv findest, kann ich mir immer noch nichts vorstellen (außer Amy aus Big Bang Theory und im Vergleich dazu dann Penny).
Weil intellektuelle Gespräche WILLST du ja führen und du setzt eine "geistige Anziehung" voraus, um jemanden attraktiv zu finden (eine Sache, die ich zu 100% nachvollziehen kann - falls ich dich richtig verstanden habe).
Du scheinst mir da einfach schon nach der Traum-Baukastenfrau zu suchen. Aber die findest du wohl weder beim Unisport noch sonstwo, und die Frage ist auch, ob das sein muss.
Ich hab das Gefühl, dass du dich hier gedanklich ein bisschen in das Bild deiner Traumfrau verrennst. Und da empfinde ich es als gravierenden Unterschied, ob man am Ende "die Nächstbeste" nimmt oder ob man ein Bild derart festigt, dass da niemand anders mehr Platz haben kann.
Übrigens verstehe ich bzgl. "intellektueller" Frauen auch nicht, wieso du offenbar nur Nerd-Intellektuelle triffst und ich frage mich, ob da entweder deine Wahrnehmung eingeschränkt ist oder in deiner Umgebung nur seltsame Wesen herumirren :zwinker:

Doch kein Forum der Welt kann diese Erfahrungen ersetzen.
Richtig.
Und deshalb solltest du nicht über deine Vergangenheit lamentieren/alles sezieren und analysieren, sondern die Gegenwart beim Schopf packen.

Das Wichtigste dabei ist aber, dass es mir ausgesprochen schwer fällt, mich zu überwinden. Sich in Sachen Liebe mit 25 das erste Mal überwinden zu müssen, das ist nicht gerade einfach. Es ist genau wie beim Schwimmen: Ein Kind wird viel leichter ins tiefe Wasser springen, auch wenn es nicht schwimmen kann; ein Erwachsener tut sich viel schwerer damit.
Und ein Erwachsener wird nie schwimmen lernen, wenn er nicht ins Wasser geht. Weil alle tausend Erklärungshandbücher ihm die Bewegungen nicht beibringen können. Denk die Analogie weiter, wenn du sie schon bringst.
Was sagst du einem Erwachsenen, der alle guten Schwimmtipps der Welt schon bekommen hat und sich in der Theorie auskennt... aber der ständig Dinge sagt wie "Ich habe nie schwimmen gelernt", "Ich bin sehr wasserscheu", "Ich könnte einen Wadenkrampf bekommen und untergehen" ...?


und zwar hat man mir gesagt, dass es besser sei, nicht als Einzelgänger wahrgenommen zu werden und verstärkt in Männergruppen unterwegs zu sein

Das empfinde ich zum Beispiel nicht so. Ich mag Einzelgänger lieber als die lauten Entertainer. Ob es besser für dich ist, hinsichtlich Partnersuche, liegt also auch am gesuchten Partnerinnentyp, und das kannst du selbst besser einschätzen.
Plus: Dich verbiegen ist doch blöd. Entweder du bist ein Einzelgänger, dann leb damit. Oder du bist keiner - dann änder was daran.

Ich halte nichts von PickUp, aber diese gepostete Maxime find ich gar nicht so doof.

An der Sache mit dem Alkohol meine ich auch ein bisschen eine Problematik zu erkennen: ich finde nämlich, dass du da nicht wirklich zu dir stehst und/oder dich total verkopfst. Ist nur mein Eindruck und nur über ein Forum... aber trotzdem.
Hintergrund: ich kenne mehrere Leute, die gar keinen Alk trinken, nicht rauchen usw. Ich selbst hab in meiner Jugend durchaus auch getrunken, heute brauch ich das nicht mehr.
Wenn du keinen Alk trinken willst, dann sag das doch mal ganz klar!
"Ich möchte mich nicht betrinken. Ich will dazu nichts mehr hören und ich werde auf entsprechende Aufforderungen hier nicht mehr reagieren."
So, Punkt, Basta, Ende!
So wie du auch sonst rumeierst, so eierst du auch hier. Du verteidigst dich, dabei musst du das gar nicht. Wenn das deine Überzeugung ist, dann ist es sie.
Das stimmt natürlich nicht für alle Themenbereiche des Lebens, aber es ist ein wichtiger Schritt eben genau diese Themen unterscheiden zu lernen.

Warte mal! Um ein Problem lösen zu können, muss mal erst einmal wissen, worin es eigentlich besteht. Und dafür muss man eben nachdenken.
Aber manchmal dreht man sich dabei auch im Kreis. Und du wirkst auf mich, als würdest du genau das tun.
Kehren wir zur Schwimm-Analogie zurück.
Der Nichtschwimmer wagt sich nicht ins Wasser, trotz Theorien. Er fürchtet sich, weiß aber nicht genau, worin seine Furcht besteht. Er liest noch mehr Schwimmbücher. Er steht ganz lang am Beckenrand und dreht dann um.
Was würdest du ihm raten?

Du legst mir nahe, mich sofort an die Arbeit zu machen, sofort etwas in Angriff zu nehmen, um endlich konkrete Erfahrungen zu sammeln, statt nur nachzudenken.
...sagte der Nichtschwimmer, als er zurück in die Umkleidekabine ging, im festen Willen davon überzeugt zu sein, dass er das richtige tut und es momentan keine Lösung für sein Problem gibt.
 

Benutzer15352 

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Sorry, wenn ich hier so unvermittelt reinplatze, aber meine (zugegeben provokative) Theorie ist folgende: Du stehst einfach auf den falschen Typ Frau. Gebräunte heiße Kellnerinnen, wie du sie magst, interessieren sich in der Regel nicht für den blassen intellektuellen Doktoranden. Die Mädels, die du haben könntest, und die sich auch vermehrt in deinem Umfeld (Uni) herumtreiben, lehnst du hingegen ab; vielleicht auch deshalb, weil sie dich zu sehr an dich selbst erinnern? Deine Ansprüche sind m.E. einfach zu hoch, du wirkst, als wolltest du "die pefekte Frau" kennenlernen. Warum nicht klein anfangen? Einfach randommäßig ein paar Mädels anquatschen - ohne ihr Wesen resp. Aussehen vorher zu Tode zu analysieren und 99% von ihnen per se auszuschließen? Warum nicht einfach mal das unscheinbare graue Mäuschen ansprechen. Was hindert dich daran?
 

Benutzer36171 

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Sorry, wenn ich hier so unvermittelt reinplatze, aber meine (zugegeben provokative) Theorie ist folgende: Du stehst einfach auf den falschen Typ Frau. Gebräunte heiße Kellnerinnen, wie du sie magst, interessieren sich in der Regel nicht für den blassen intellektuellen Doktoranden. Die Mädels, die du haben könntest, und die sich auch vermehrt in deinem Umfeld (Uni) herumtreiben, lehnst du hingegen ab; vielleicht auch deshalb, weil sie dich zu sehr an dich selbst erinnern? Deine Ansprüche sind m.E. einfach zu hoch, du wirkst, als wolltest du "die pefekte Frau" kennenlernen. Warum nicht klein anfangen? Einfach randommäßig ein paar Mädels anquatschen - ohne ihr Wesen resp. Aussehen vorher zu Tode zu analysieren und 99% von ihnen per se auszuschließen? Warum nicht einfach mal das unscheinbare graue Mäuschen ansprechen. Was hindert dich daran?
Ja, das sind auch meine Gedanken.

Ich glaube nicht an dieses "Ich kann nichts dafür, dass ich [...] ganz abstoßend und unattraktiv finde"-Argument. Bis zu einem gewissen Grad kann man seine Wahrnehmung nämlich sehr wohl beeinflussen. Ich weiß nicht, ob es Selbsthass, Selbstschutz oder extreme Ansprüche sind, die dazu führen, dass der TS anscheinend nur Frauen mag, die auf einen ganz anderen Typ Mann stehen.

Entweder du, lieber TS, passt nicht zu den Frauen, auf die du stehst. Oder - anders herum betrachtet - die Frauen, auf die du stehst, passen nicht zu dir. ... Sprich: du hast die Möglichkeit, dich selbst zu ändern, oder du hast die Möglichkeit dich nach Frauen umzuschauen, die dir nicht sofort als die absoluten Traumfrauen ins Auge springen. Das habe ich vor vielen, vielen Seiten auch schon einmal geschrieben, aber darauf meintest du nur, dass alle Frauen in deinem Umfeld vergeben oder unattraktiv sind.

Das ist aber auch kein Wunder, wenn du Schüchternheit so abstoßend findest, dass du nicht mal in Erwägung ziehst mit der besagten Frau einen Kaffee zu trinken...
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Ich danke euch für eure Antworten! Ich werde versuchen, euch am Wochenence zu antworten. Bisher habe ich es nicht geschafft. Es läuft diese Woche fast alles schief, ich habe tausend Sachen zu erledigen und kaum Zeit für mich, und als ob es nicht genug wäre, hat jemand in meinem Bekanntenkreis grosse Beziehungsprobleme, über die er einfach reden muss. Ich kann nicht einfach sagen, dass ich dazu keine Lust habe, aber es macht mich wirklich fertig, nur von diesen negativen Gedenken umgeben zu sein. Das wollte einfach einfach mal loswerden...
 
K

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Gast
Ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich es lediglich geschafft habe die ersten 2 Seiten dieses Threads zu lesen, da mir danach, aufgrund meiner Fassungslosigkeit, ein Weiterlesen nicht mehr möglich war.

Es findet sich hier lediglich eine Aneinanderreihung von billigen Entschuldigungen, warum Du es nicht schaffst mal eine flachzulegen. Deine Vorstellungen von Liebe, Sex und Beziehung sind geprägt vom typischen Denken einer 24 jährigen Jungfrau, die tatsächlich glaubt, es gäbe die perfekte Frau auf der Welt (deren Charaktereigenschaften im übrigen eher denen eines Mannes zu entsprechen scheinen).



So, und nachdem ich meinen Frust und Ärger einmal abgelassen habe nun mal ein paar konstruktive Dinge:

- Du bist erfolgreich im Leben (Studium).
- Du hast anscheinend einen großen und stabilen Freundeskreis.
- Du hast Hobbys, die Dich interessieren und die Dich erfüllen.
- Du kannst (auf rationaler Ebene) mit Frauen reden.
- Die Leute fangen nicht an zu kotzen wenn sie Dich sehen.

Zusammenfassend: Du hast ALLES was eine gute Basis für das erfolgreiche Verführen von Frauen notwendig ist. Was Du nicht kannst ist aber eben: VERFÜHREN. Daran scheitert es bei Dir.

Dazu musst Du nun ersteinmal verstehen, wie Frauen funktionieren. Dazu streichst Du am besten direkt mal den Gedanken, dass Frauen rationale Wesen sind. Frauen sind emotionale Wesen. Was Du lernen musst, ist eine ganz bestimmte emotionale Sprache. Beschreibe viele positive Gefühle oder male Bilder mit Deinen Worten, wenn Du mit einer Frau sprichst. Gib ihr das Gefühl Du seist ihr Seelenverwandter. Sprich ihre Sprache! UND UM HIMMELSWILLEN GIBT IHR GEFÜHLE! Warum sonst denkst Du, schauen Frauen sich den ganzen Tag irgendwelche Seifenopern und Liebesschnulzen an?!

1. Frauen stehen zudem nicht auf den netten, hilfsbereiten Typen, der sich versucht der liebe Junge zu sein, sondern auf den Typen, der genau weiß wozu das Ding zwischen seinen Beinen da ist und ihr zeigt, dass sie damit auch mal spielen darf wenn sie lieb ist. Ergo: Sei ein sexueller Mann, der sich nicht scheut einer Frau zu zeigen, dass er scharf auf sie ist.

2. Lebe nach Deinen eigenen Prinzipien und Regeln und fordere diese auch von anderen ein. Wer dies nicht kann, hat kein Recht sich in Deinem Kreis aufzuhalten. Ich persönlich mag auch nur 10- 20% der Menschheit, der Rest kann mich mal.

3. "Be the leading guy". Sei ein Anführer. Sei derjenige, den die Leute als erstes anschauen, wenn es Probleme gibt. Sei Du derjenige, der Entscheidungen für eine Gruppe trifft. Sei eine Autorität. Hör aber auf, für deinen gesamten Freundeskreis den emotionalen Mülleimer zu spielen.

4. Lerne richtiges Flirten. Es ist vollkommen ok, eine Frau zu ärgern OHNE sich dafür zu entschuldigen. DU DARFST DAS! Mach ihr nicht andauernd irgendwelche ausgelutschten Komplimente à la "Du hast schöne Augen". Dafür kann sie nichts. Besser sind Komplimente in der Art "In der kurzen Zeit, in der wir uns jetzt hier unterhalten, ist mir aufgefallen, dass Du auf den ersten Ersten Eindruck sehr ... scheinst, aber ich merke bei Dir steckt sehr viel mehr dahinter, Du bist sehr ... und ... aber trotzdem scheinst Du eine unglaubliche ... zu haben. Und ich persönlich finde das unglaublich faszinierend und um offen und ehrlich zu sein, reizt mich diese Art an Frauen immer wieder. Woher kommt das bei dir? Warst Du früher immer schon ... ?" SPRICH EMOTIONAL! Damit triffst Du bei jeder Frau direkt in die Seele. In der Regel fangen sie dann an nur noch an Dir zu hängen und Dich ständig anzufassen (Du bist ja schließlich jetzt ihr Seelenverwandter :zwinker: ).

5. Mach einer Frau das Geschenk des Vermissens. Du hast wenig Zeit und viele Frauen. Die Zeit, die übrig bleibt muss sie sich verdienen.

6. Glaube das was Du sagst und tust! Wenn Du einer Frau sagst: "Melde Dich einfach, wenn Du Bock hast!" (Du würdest erstaunt sein über die Ergebnisse), dann war das KEIN Scherz, sondern purer Ernst und Du entschuldigst Dich auch nicht im Geringsten dafür, denn wie Du schon gelernt hast: Es ist ok ein Mann zu sein und vollkommen ok, auf diesen süßen kleinen Hintern und diese beiden... aber lassen wir das.

7. Frauen wollen erobert werden.

8. Komm zur Sache: Du siehst sie -> erster Eindruck ok -> ansprechen -> Date ausmachen
-> treffen -> verführen -> Sex -> KENNENLERNEN(!) (-> es stellt sich heraus, das sie mehr sein könnte -> Sex, Sex, Sex -> sie fängt an Dich zu binden -> Du lässt es zu -> et voilá: Beziehung)

9. Deine Aufgabe als Mann ist es, die Frau zu verführen. Ihre, Dich an sich zu binden. Mach es ihr dabei aber niemals zu leicht. Sei nicht unverschämt und stehle ihr nicht die Befriedigung, wenn sie es doch geschafft hat.

10. Fixiere Dich nie auf eine Frau. Es gibt viele da draußen. Seeeehr viele.

11. Sei dominant. Du bist ein Mann, Du führst. Du lebst Deine eigenen Regeln und wirst Dich einer Frau niemals unterordnen. Sei gut zu ihr, wenn sie es auch zu Dir ist. Respektlosigkeiten lässt Du Dir nicht bieten und Du tust rein gar nichts, was in Konflikt mit Deinen Prinzipien steht.

12. Es ist besser eine Frau zu verlieren, als sich selbst.

13. Deine Wünsche und Ziele stehen immer an vorderster Stelle. Du gibst niemals Deine Vision für eine Frau auf. Sie wird Dich dafür lieben.

14. Behandle Frauen immer mit Respekt, denn sie sind das wundervollste, was uns der Herrgott geschenkt hat.

15. Akzeptiere die Sexualität einer Frau. Eine Frau, die ihre Sexualität auslebt, ist keine Schlampe!

16. Leg Dir ne ordentliche Portion "Scheißegal" und "Arschloch" zu.

17. Lerne Rückschläge zu akzeptieren. Nur durch sie kannst Du Dich verbessern und lernen.

18. Mach Deine Erfahrungen. Also hör auf hier zu posten und sprich mal das kleine süße Mauerblümchen an (das sind eh die versautesten).

19. Akzeptiere Dich vollkommen selbst so wie Du bist. Stehe jederzeit zu 100% zu Dir. Das gilt auch für Fehler die Du gemacht hast und machen wirst. Für Fehler die Du gemacht hast übernimmst Du die volle Verantwortung und tust alles in Deiner Macht stehende, diese wieder gerade zu biegen (Vorraussetzung: Du erkennst diesen Fehler selbst als Fehler an).

20. Liebe Dich selbst!

21. Sei jederzeit offen und ehrlich. Dies beinhaltet die Möglichkeit andere Menschen zu verletzen, aber sie werden Dir jederzeit in Deinen Aussagen vertrauen.

22. Hör auf zu denken und lerne zu fühlen! Du bist nicht Dein Kopf! Dadrunter gibt es noch etwas, lerne dies zu finden und darin zu Ruhen. Dies ist die spannendste Reise, die man unternehmen kann.

23. Lerne ohne Frau zu leben und auszukommen. Frage Dich selbst was Du brauchst und versuche es Dir zu geben. Du wirst feststellen, dass es nichts auf der Welt gibt, wofür Du eine Partnerin brauchst. Es ist alles schon da.

24. Eine Partnerin ist nicht die Lösung Deiner Probleme. Dafür bist Du selbst zuständig!

25. Wahre Anerkennung bekommst Du nur durch andere Männer, niemals durch eine Frau. Öffne Dich anderen Männern gegenüber, rede mit ihnen über Deine Gefühle und vertraue auf ihr Urteil (Lass Dich überraschen, es ist eine der besten Erfahrungen die man(n) machen kann).

26. Liebe frei und ohne Zwang und Bedürftigkeit. Deine Liebe ist ein Geschenk.



Das war jetzt so ungefähr alles, was ich Dir mitgeben kann, ich hoffe Du kannst etwas damit anfangen. Fang einfach damit an und hör auf ständig hier drüber zu labern. Es ist alles schon da was Du brauchst.


Gruß,

kokomo
 

Benutzer123446 

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Lieber Kokomo,
du schreibst zwar auch Sachen, die nicht falsch sind. (Zum Beispiel: "Eine Partnerin ist nicht die Lösung deiner Probleme.")
Aber einen Typen mit deinem Menschenbild möchte ich nicht mal geschenkt haben. Und um solche Männern hab ich auch zu Single-Zeiten einen weiten Bogen gemacht.
(Beispiele: Frauen als pauschal emotionale Wesen, die nur Liebesschnulzen ansehen und geführt werden wollen; "leading guy" als einzig erstrebenswerte Rolle; die Frau muss sich deine Zeit "verdienen"; Portion "Arschloch" als offenkundige Notwendigkeit....)
Ich hoffe sehr, dass Wulfric deine Worte nicht alles für bare Münze nimmt.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Dazu musst Du nun ersteinmal verstehen, wie Frauen funktionieren. Dazu streichst Du am besten direkt mal den Gedanken, dass Frauen rationale Wesen sind. Frauen sind emotionale Wesen.
Vielleicht solltest du das mal publizieren, die Welt scheint ja immer noch zu denken, Frauen seien untereinander so unterschiedlich wie Männer auch... :what:
Frauen "funktionieren" nicht auf eine bestimmte Art und Weise und es ist ein alter Hut, sie auf bestimmte Eigenschaften oder Denkweisen zu reduzieren. Du kannst niemanden darauf reduzieren, und es ist vollkommener, überholter und viel diskutierter Schwachsinn, das physische Geschlecht als Basis für Charaktereigenschaften zu betrachten.
Bei Männern wie dir werd' ich glatt zur Feministin.
 

Benutzer39498 

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Wieso wirst du erst eine :grin: Ich dachte, du wärst sowieso eine :zwinker:
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Mitnichten. Aber da haben wir vielleicht auch unterschiedliche Definitionen. Das, was ich in Wien als Feminismus kennengelernt habe, ist für mich vollkommen überzogen und besessen.
 

Benutzer91095 

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Mitnichten. Aber da haben wir vielleicht auch unterschiedliche Definitionen. Das, was ich in Wien als Feminismus kennengelernt habe, ist für mich vollkommen überzogen und besessen.

Das find ich immer traurig, wenn sich erfolgreiche Frauen vom Feminismus distanzieren. Ich kommt mit vielen Feministinnen auch nicht klar, aber Feministin bin ich trotzdem :zwinker: Es geht ja mehr um den Grundgedanken. Dass es verschiedene Ausprägungen gibt, ist schließlich ne andere Sache.
 

Benutzer115625 

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Du kannst niemanden darauf reduzieren, und es ist vollkommener, überholter und viel diskutierter Schwachsinn, das physische Geschlecht als Basis für Charaktereigenschaften zu betrachten.
Ich will hier nicht prinzipiell widersprechen. Ich kann und sollte nicht Menschen über einen Kamm scheren. Was aktuelle Forschungsergebnisse jedoch zeigen ist, dass Männer und Frauengehirne eben durchaus unterschiedlich funktionieren, woraus natürlich auch andere Denkweisen, Wahrnehmungn etc. resultieren. Geschlechterspezifische Unterschiede zu verleugnen ist in meinen Augen ebenso fatal, wie das Gegenteil.
 

Benutzer91095 

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Ich will hier nicht prinzipiell widersprechen. Ich kann und sollte nicht Menschen über einen Kamm scheren. Was aktuelle Forschungsergebnisse jedoch zeigen ist, dass Männer und Frauengehirne eben durchaus unterschiedlich funktionieren, woraus natürlich auch andere Denkweisen, Wahrnehmungn etc. resultieren. Geschlechterspezifische Unterschiede zu verleugnen ist in meinen Augen ebenso fatal, wie das Gegenteil.

Das Problem liegt wohl eher daran, dass es Forschungsergebnisse in jede Richtung gibt. Genauso gibt es nämlich auch aktuelle Forschungsergebnisse, die nahelegen, dass die Streuung innerhalb eines Geschlechts viel breiter ist als der tatsächliche Unterschied von Frau und Mann, d.h. die Ergebnisse überlappen sich zu einem großen Teil, d.h. viele Männer und Frauen ticken ähnlich und nur die Spitzen gehen in eine andere Richtung.
 

Benutzer115625 

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Das Problem liegt wohl eher daran, dass es Forschungsergebnisse in jede Richtung gibt. Genauso gibt es nämlich auch aktuelle Forschungsergebnisse, die nahelegen, dass die Streuung innerhalb eines Geschlechts viel breiter ist als der tatsächliche Unterschied von Frau und Mann, d.h. die Ergebnisse überlappen sich zu einem großen Teil, d.h. viele Männer und Frauen ticken ähnlich und nur die Spitzen gehen in eine andere Richtung.
In einigen Untersuchungen zeigte sich ja ein Zusammenhang zwischen der Menge von Männlichen/Weiblichen Geschlechtshormonen und gewissen Eigenschaften des Gehirns bzw. in der Art und Weise wie bestimmte Areale aktiviert werden. Ist also kein Widerspruch in sich, denn innerhalb der Geschlechter schwankt das ja auch.
 

Benutzer91095 

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In einigen Untersuchungen zeigte sich ja ein Zusammenhang zwischen der Menge von Männlichen/Weiblichen Geschlechtshormonen und gewissen Eigenschaften des Gehirns. Ist also kein Widerspruch in sich, denn innerhalb der Geschlechter schwankt das ja auch.

Ja eben. Aber äh... was kann man da jetzt für Schlussfolgerungen für Männer und Frauen ziehen? Wenn ich das richtig sehe, kann man da keine ziehen, es sei denn, man untersucht für jeden Menschen, wieviel männliche oder weibliche Geschlechtshormone er oder sie besitzt. Und btw. ist ein sehr großer und nicht zu leugnender Faktor auch die Erziehung und soziale Prägung jedes einzelnen, die nicht Grund für alles ist, aber auch immer wieder mit reinspielt. Die Conclusio für mich ist daher, dass man mit geschlechterspezifischen Stereotypen in der Praxis wenig anfangen kann, selbst wenn sie statistisch signifikant sind/wären.
 
K

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Sehr schön! Endlich mal eine Diskussion mit dem nötigen "Feuer" :smile:

Ich diskutiere immer wieder gerne mit Frauen über diese Thematik und erhalte meistens Zuspruch für meine Thesen. Ich muss selbstverständlich zugeben, dass sie hier sprachlich von "Mann zu Mann" weitergegeben wurden, stark verkürzt und verallgemeinert sind, aber dennoch in ihrem Wesensgehalt der Wahrheit entsprechen. Der Gedanke, der sich im Zusammenhang mit euren Kommentaren aufgetan hat ist es, im Sinne des Threadstarters und anderen Mitlesern vielleicht hier etwas Konstruktives zu entwickeln, was ihm helfen kann seine zukünftige Herzdame zu bekommen.

Ich denke das Problem unserer Zeit ist es, dass viele Männer (und die meisten user dies Forums) nicht wissen wie sie ihre Ängste im Umgang mit Frauen ablegen können. Das Phänomen von männlichen Jungfrauen über 25 ist weiter verbreitet als gemeinhin angenommen (ca. 10 -15%). Ich denke Frauen können sich in diesem Punkt auch schwer in die Lage eines Mannes versetzen, da sie wenig bis gar nichts von den sozialen Ängsten wissen, die allein schon einem erfolgreichen Ansprechen einer Frauen im Weg stehen. Das Ergebnis sind eine sehr große Zahl frustrierter und verzweifelter Männer, die, obwohl sie vom Prinzip her liebenswerte und begehrenswerte Menschen sind, beginnen an sich selbst zu zweifeln. Die Überschrift dieses Threads drückt dies schon aus: "Was muss ich an mir und meinem Leben noch ändern, um eine Freundin zu finden?". Die Frage ist also liebe Damen:


- Was macht einen Mann für euch attraktiv? (Bsp.: Aussehen, Status, Charakter, ...)
- Welches Verhalten macht einen Mann für euch in der Kennenlernphase unattraktiv (Bsp.: Er "investiert" zu viel in euch)
- Wie sollte ein Mann sein, damit ihr euch zu ihm hingezogen fühlt? => erster Eindruck
- Wie sollte ein Mann sein, damit ihr euch zu ihm hingezogen fühlt? => in der Partnerschaft
- Was macht das Leben eines Mannes interessant?
- Was ist euch lieber: Netter, liebevoller und verständnisvoller Mann/ Arschloch/ Mann mit Ecken und Kanten, der seine eigene Meinung vertritt und ab und zu mal lieb ist? (Kann natürlich auch noch nach persönlichen Vorlieben ausgestaltet werden)
- Wie möchtet ihr angesprochen werden?
- Erobert werden oder demokratisch und im Konsens den Beziehungszustand erklären?
- Wie weit darf ein Mann bei euch gehen?

Ich denke dies sollte zunächst einmal reichen. Weitere Punkte können ja selbst noch ergänzt werden. Auch können gerne obige Punkte zur Diskussion herangezogen werden. Ich hoffe es kommt etwas Konstruktives dabei herum.


MfG,

kokomo

P.S.: Nur einmal zu Klarstellung: Ich persönlich stehe vollkommen zur Gleichstellung von Mann und Frau in Beruf und Gesetz und schätze Frauen sehr in intellektuellen (rational geführten) Diskussionen. Im Punkt "Partnerschaft" bin ich hingegen bekennender Sexist.
 

Benutzer91095 

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Sehr schön! Endlich mal eine Diskussion mit dem nötigen "Feuer" :smile:

Ich hoffe, dir ist bewusst, dass du grad nen Thread zu kapern versuchst? Vielleicht ist es besser, wenn du nen eigenen aufmachst. Und um das nur mal zu sagen: So Pick-Up-Gewäsch ist dem Forum hier altbekannt und da sich hier viele atypische Frauen aufhalten, die gerne auf Männer zugehen, entscheidungsfreudig und dominant in ihrem Auftreten sind, die offen ihre Sexualität ausleben, die nicht auf muskelprotzige Chauvis stehen, sondern lieber den sensiblen Mann an ihrer Seite suchen, wirst du mit deiner Fragestunde höchstwahrscheinlich auch nicht das erreichen, was du hören willst.

Klar ist, dass es auch einen Haufen anderer Frauen gibt. Aber es sollte einem dann auch klar sein, dass man mit einem gewissen Verhalten nur einen bestimmten Frauentyp ansprechen wird und nicht die Gesamtheit der Frauen deswegen feucht zwischen den Beinen wird.
 

Benutzer115625 

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Ja eben. Aber äh... was kann man da jetzt für Schlussfolgerungen für Männer und Frauen ziehen? Wenn ich das richtig sehe, kann man da keine ziehen, es sei denn, man untersucht für jeden Menschen, wieviel männliche oder weibliche Geschlechtshormone er oder sie besitzt. Und btw. ist ein sehr großer und nicht zu leugnender Faktor auch die Erziehung und soziale Prägung jedes einzelnen, die nicht Grund für alles ist, aber auch immer wieder mit reinspielt. Die Conclusio für mich ist daher, dass man mit geschlechterspezifischen Stereotypen in der Praxis wenig anfangen kann, selbst wenn sie statistisch signifikant sind/wären.
Schön und gut, aber mit dem letzten Satz entlarvst du dich in meinen Augen selbst. Das ist ein völlig illegitimes Torschlagargument gegen empirische Untersuchungen, dass sich zwar nicht widerlegen lässt, aber genau deshalb nichts Wert ist. Analog könnte ich sagen: Wie empirische Untersuchungen erwiesen haben, liegt bei der überwältigenden Mehrzahl der Menschen das Herz auf der linken Seite, das heißt aber trotzdem nicht, dass das bei allen so sein muss. Stimmt zwar im Prinzip, aber bei der überwältigenden Mehrheit der Menschheit ist es eben doch so.

Für mich ist das auch irgendwo ein Pseudoindividualismus und Leute die immer behaupten ganz anders zu sein als alle anderen, und was für alle anderen gelte gelte für sie noch lange nicht, irgendwie auch suspekt. Ich weiß auch nicht was meine Aussagen mit Stereotypen zu tun hatten. Wo ist beispielsweise das Problem, wenn festgestellt wird, dass Frauen bei der Aufgabe ein Objekt im Kopf zu drehen im Vergleich zu Männern zusätzliche Gehirnareale aktivieren (diese Studie Schlussfolgerte, soweit ich das in Erinnerung hatte, dass Frauen versuchten dem Objekt zusätzlich eine Bedeutung zu geben, während Männer lediglich mit dem drehen beschäftigt waren). Da ist überhaupt keine Wertung drin, was nun besser oder schlechter ist, aber zu Behaupten Männer und Frauen wären absolut gleich ist nunmal quatsch in meinen Augen. Das hat auch nichts mit Erziehung zu tun. Den Penis hat man mir nicht anerzogen, genausowenig wie dir deine Brüste oder deine Vagina. Bei jeder Spezies im Tierreich gibt es mehr oder minder starke Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die aus einer Anpassung an die jeweiligen Aufgaben herrühren, die Männchen und Weibchen übernehmen. Ausgerechnet beim Menschen soll das nun vollkommen anders sein?

Und um nochmal den Bogen zurück zu schlagen: Es ist nicht zu leugnen, dass Männer die gewisse Eigenschaften haben und Verhaltensweisen an den Tag legen, erfolgreicher bei Frauen sind als andere, die dies nicht tun. Damit sage ich nicht: Mit xyz kannst du jede Frau haben, das wäre quatsch. Aber xyz kommt bei vielen Frauen besser an als abc ist eine absolut legitime Aussage in meinen Augen. Nunja.

In diesem Sinne zitiere ich mal aus "Das Leben des Brian" und verabschiede mich anschließend aus der OT-Diskussion: "Ihr seid doch alle Individuen!" - "Ja! Wir sind alle Individuen!" - "Ihr seid alle verschieden!" - "Ja! Wir sind alle verschieden!"
 

Benutzer91095 

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Schön und gut, aber mit dem letzten Satz entlarvst du dich in meinen Augen selbst. Das ist ein völlig illegitimes Torschlagargument gegen empirische Untersuchungen, dass sich zwar nicht widerlegen lässt, aber genau deshalb nichts Wert ist. Analog könnte ich sagen: Wie empirische Untersuchungen erwiesen haben, liegt bei der überwältigenden Mehrzahl der Menschen das Herz auf der linken Seite, das heißt aber trotzdem nicht, dass das bei allen so sein muss. Stimmt zwar im Prinzip, aber bei der überwältigenden Mehrheit der Menschheit ist es eben doch so.

Für mich ist das auch irgendwo ein Pseudoindividualismus und Leute die immer behaupten ganz anders zu sein als alle anderen, und was für alle anderen gelte gelte für sie noch lange nicht, irgendwie auch suspekt. Ich weiß auch nicht was meine Aussagen mit Stereotypen zu tun hatten. Wo ist beispielsweise das Problem, wenn festgestellt wird, dass Frauen bei der Aufgabe ein Objekt im Kopf zu drehen im Vergleich zu Männern zusätzliche Gehirnareale aktivieren (diese Studie Schlussfolgerte, soweit ich das in Erinnerung hatte, dass Frauen versuchten dem Objekt zusätzlich eine Bedeutung zu geben, während Männer lediglich mit dem drehen beschäftigt waren). Da ist überhaupt keine Wertung drin, was nun besser oder schlechter ist, aber zu Behaupten Männer und Frauen wären absolut gleich ist nunmal quatsch in meinen Augen. Das hat auch nichts mit Erziehung zu tun. Den Penis hat man mir nicht anerzogen, genausowenig wie dir deine Brüste oder deine Vagina. Bei jeder Spezies im Tierreich gibt es mehr oder minder starke Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die aus einer Anpassung an die jeweiligen Aufgaben herrühren, die Männchen und Weibchen übernehmen. Ausgerechnet beim Menschen soll das nun vollkommen anders sein?

Und um nochmal den Bogen zurück zu schlagen: Es ist nicht zu leugnen, dass Männer die gewisse Eigenschaften haben und Verhaltensweisen an den Tag legen, erfolgreicher bei Frauen sind als andere, die dies nicht tun. Damit sage ich nicht: Mit xyz kannst du jede Frau haben, das wäre quatsch. Aber xyz kommt bei vielen Frauen besser an als abc ist eine absolut legitime Aussage in meinen Augen. Nunja.

In diesem Sinne zitiere ich mal aus "Das Leben des Brian" und verabschiede mich anschließend aus der OT-Diskussion: "Ihr seid doch alle Individuen!" - "Ja! Wir sind alle Individuen!" - "Ihr seid alle verschieden!" - "Ja! Wir sind alle verschieden!"

Es ist ein Unterschied, ob man z.B. ein praktischer Arzt ist und auf möglichst schnellem Wege Patienten diagnostizieren muss und sich deswegen Statistiken und so weiter bedient oder ob man das Glück in der Liebe sucht. Ich glaube auch gerne, dass man mit bestimmten Verhaltensweisen absolut gesehen erfolgreicher ist als mit anderen. Ob das jetzt an Penis-Eigenschaften liegt oder ob das gesellschaftliche Gründe hat, ist für dafür dann auch eher egal, solange es funktioniert. Allerdings - und das ist halt auch ein entscheidender Faktor - kommt es eben auch drauf an, in was für einem Menschenkreis man sich aufhält, was man für Menschen attraktiv findet und wie man selbst sein will. Von meiner Perspektive als Frau kann ich dir auch sagen, ich weiß ganz genau, wie ich mich anziehen und verhalten muss, um bei möglichst vielen Männern ins Beuteschema zu fallen. Aber nun ja, das sind eben gerade nicht die Männer, die mich interessieren, bzw. die, die mich interessieren, kann ich mit dieser Taktik nicht herausfiltern, sondern die kann ich nur so herausfiltern, indem ich so bin, wie ich gerne möchte, dass ein Mann mich gut findet, und das sind dann eben meine atypischen weiblichen Verhaltensweisen. Interessanterweise habe ich nie ein Problem gehabt, genau diese Männer zu finden, die die atypisch weiblichen Dinge an mir gut finden. Es ist also für mich so, dass genau diese Männer die relevanten sind. Und ich finde diese Männer nicht, wenn ich mich typisch weiblich verhalte.

Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit ausdrücken. Statistiken haben schon ihren Sinn und Zweck, aber man muss sich tatsächlich überlegen, was man mit ihnen tun kann und was nicht. Deswegen plädiere ich immer dafür, dass man sich erstmal selbst überlegt, was man überhaupt will und wie man eigentlich sein mag.
 

Benutzer123421  (30)

Sehr bekannt hier
1. Frauen stehen zudem nicht auf den netten, hilfsbereiten Typen,
Und ab da schon kann ich dir nicht mehr recht geben.

Der feinste Pick-Up Müll! Manches stimmt vielleicht aber der größt teil ist einfach nur Müll und führt nur zu "einmal ficken, weiter schicken"
 
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