Was ist die Formel zum Reichwerden?

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin der Überzeugung, das man auch heute noch mit harter und ehrlicher Hände Arbeit reich werden kann.
verallgemeinern würde ich das niemals.erstens gibts genug menschen,die dazu nicht imstande sind und die an den umständen nichts ändern können und zweitens dürfte das bei den häufig viel zu geringen gehältern unmöglich sein.(nicht umsonst müssen viele aufstocken,obwohl sie vollzeit arbeiten.)
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin der Überzeugung, das man auch heute noch mit harter und ehrlicher Hände Arbeit reich werden kann.

Wenn man Mut und Menschenkenntnis dazu kombiniert schon. Und haushalten kann.
NUR ehrlich und hart arbeiten... da kenn ich einige, die das nicht wirklich weiter bringt. Zu einem guten Auskommen, ja. Aber nicht dahin, rein gar nicht aufs Geld schauen zu müssen.
Übrigens reich bleibt man auch nur, wenn man eben aufs Geld schaut, auch wenn man nicht muss. Sonst ist man nur ziemlich kurz reich.

Außerdem muss halt schon von vornherein Karrierewege einschlagen, die auch Geld beinhalten. Dass man mit ausreichend Glück bei ALLEM reich werden kann, glaube ich nicht. Ich glaube aber, dass man offener für Chancen sein muss, und bereit, im sozialen Abstriche zu machen, als es viele sind. Man muss immer investieren, wenn man was raus haben will. Manchmal investiert man eben Nerven, Lebenszeit und geistige Gesundheit...
Dazu sollten man dann fähig sein, anderes zurück zustellen und die Arschbacken zusammenzukneifen :zwinker:

Ich strebe keine Million an, ich strebe an, das Level, das meine Eltern erarbeitet haben, zu halten - und ein bisschen was für mich draus zu machen. Also Single ist man auch sehr viel leichter gutsituiert als als Familie :zwinker: das muss ich schon ausnutzen, wenn ich schon nicht bei einer Firma arbeite, wo das große Geld zu holen ist.
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Es bestreitet niemand, dass ein bescheidener Aufstieg aus eigener Kraft möglich ist und z. B. der Sohn eines Hilfsarbeiters zum Facharbeiter werden kann. Schaut man sich den Weg zu herausgehobenen Positionen an, sagte uns schon die PISA-Studie vor über 10 Jahren, dass der Bildungserfolg gerade in Deutschland stark von der sozialen Herkunft abhängig ist. Ohne Bildungserfolg wird die Sache mit dem Aufstieg auch eher schwierig. In sämtlichen Eliteforschungen zeichnet sich immer die gleiche Tendenz ab: Man bleibt unter sich. Wieviele Hilfsarbeitersöhne sind nochmal Vorstände in DAX-Konzernen? Ach so...

Im Regelfall führt der Weg zu Spitzenpositionen immer noch über ein bildungsnahes und finanzstarkes Elternhaus, die Privatschule und das Studium an einer ausländischen Elite-Uni. Das Netzwerk zum beruflichen Ein- und Aufstieg gibt es direkt dazu.

"Aber Max Mustermann hat doch auch über reinen Fleiß Geld gemacht...". Na, hat er. Eine Geschichte wie für die Presse gemacht - vom Tellerwäscher zum Milionär. Wer das ließt, glaubt dann auch wieder an die berühmte "Illusion der Chancengleichheit".

Hier nochmal ausführlicher:

 
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Benutzer130414 

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verallgemeinern würde ich das niemals.erstens gibts genug menschen,die dazu nicht imstande sind und die an den umständen nichts ändern können und zweitens dürfte das bei den häufig viel zu geringen gehältern unmöglich sein.(nicht umsonst müssen viele aufstocken,obwohl sie vollzeit arbeiten.)
kann. nicht muss. und auch mit einigen Vorraussetzungen!
Wobei ich bei vielen Leuten auch nach nicht all zu langer kennenlernphase sagen kann woran es hapert.
Bei den meisten ist der Grund in einer Charaktereigenschaft schnell gefunden. Natürlich auch nicht einzig und allein, und sicher hat es andere gegeben, die es mit dieser Schwäche geschafft haben, Aber oft stehen recht offensichtlichew Dinge im Weg.
Wenn man Mut und Menschenkenntnis dazu kombiniert schon.
auf jeden Fall
Außerdem muss halt schon von vornherein Karrierewege einschlagen, die auch Geld beinhalten.
oder rechtzeitig wecheln. Als Bäckereifachverkäuferin wird das eher nix. da hast du absolut recht.
Aber mit Grips, Riskobereitschaft und Selbstaufgabe wird man auch nicht Bäckereifachverkäuferin.
Gut. Vielleicht Sozialarbeiter. dann hat man auch ein Problem.

Vielleicht soltle man auch noch dazu nehmen "Wille zur Macht/zum Reichtum" denn es ist eigentlich immer auch damit verbunden, das man Reich und Mächtig werden will.


@ Mr. Shelby.
Diese Argumentation höre ich aber auch immer gerne von Menschen, die sich hinsetzen, es auf die Eliten schieben und einfach selbst nicht den Arsch hochbekommen. "ich kann ja nix dafür - die da oben bleiben ja eh gerne unter sich"
Klar stimmt das in nem gewissen Rahmen, aber vielleicht liegt es daran, das einem in den Elitenkreisen auch eher die nötige Rücksichtslosigkeit und der Wille zur Macht antrainiert wird.
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
@ Mr. Shelby.
Diese Argumentation höre ich aber auch immer gerne von Menschen, die sich hinsetzen, es auf die Eliten schieben und einfach selbst nicht den Arsch hochbekommen. "ich kann ja nix dafür - die da oben bleiben ja eh gerne unter sich"
Klar stimmt das in nem gewissen Rahmen, aber vielleicht liegt es daran, das einem in den Elitenkreisen auch eher die nötige Rücksichtslosigkeit und der Wille zur Macht antrainiert wird.

Mit dem letzten Punkt widersprichst du dir doch selber: Wenn es einen elitetypischen Erziehungsstil gibt, der zum Erfolg führt kannst du der nicht-Elite schlecht vorwerfen, davon nicht geprägt zu sein.
 

Benutzer43798  (41)

Sehr bekannt hier
Es wird so viel versprochen. Wenn es wirklich so einfach wäre, dann hätten wir nciht die prekären Verhältnisse, wie sie sind. Trotz Geldvervielfältigung der Banken, ist Vermögen ein endlicher Wert. Wenn einer reich werden will, muss er es von anderen nehmen. Und wenn da nichts zu holen ist, ist auch das Potential reich zu werden begrenzt.

Ich meine, die Ausgangslage ist immer die Wahl der Tätigkeit. Wer reich werden will braucht einen bestimmten Job. Müllmänner werden nie das Gehalt eines Managers erreichen. Als Angestellter ist die Chance schonmal klein, weil das Gehalt vom Chef bestimmt wird. Und der wird einen Angestellten immer weniger bezahlen als er selbst verdient. Die Chance da auszubrechen ist also nur, selbst ein Chef zu werden.
Und dann musst du dir deine Niesche suchen. Nahezu alle erfolgreichen Menschen hatten entweder extremes Glück oder sie haben stratgisch ein äußert erfolgreiches Produkt entwickelt. Und dann ist es eben zwingen nötig mit viel Hartnäckigkeit, Idealismus und auch einer gewissen Rücksichtslosigkeit dran zu bleiben.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
@Chancengleichheit - daran glaube ich nicht. Allerdings weniger wegen äußerer, als vielmehr wegen innerer Umstände. Es sind gewisse Voraussetzungen und Eigenschaften meiner Erfahrung nach einfach notwendig, wenn man so richtig reich werden will.
Raffinesse, Cleverness, Rücksichtslosigkeit, Erkennen eigener Vorteile und Werkzeuge, der Wille, diese einzusetzen, das Durchhaltevermögen, die Auffassungsgabe, die Flexibilität, die Risikobereitschaft, das dicke Fell, die richtigen Prioritäten ... und nicht zuletzt der Machtwille und die Führungskraft... all das HAT einfach nicht jeder.
Ja klar, man muss gewisse Eigenschaften haben, um "dazuzugehören" - das ist aber doch überall so. Ich werde ja auch kein Cheerleader, wenn ich nicht die passende Figur habe. Oder keine Primabellerina wenn ich kein Talent zum tanzen habe. Oder kein Sporttaucher wenn ich Epileptiker bin. Wenn ich also bei den großen und Mächtigen mitspielen will, muss ich mitbringen, was man dazu braucht.
Wenn ich das nicht KANN oder nicht WILL, dann darf ich eben auch nicht mitspielen.
Denn man muss in die Welt nicht hineingeboren sein, man KANN sich hineinarbeiten, aber eben nur, wenn man die Voraussetzungen mitbringt, entweder aus sich heraus, oder aus Erziehung.

Und man darf ja auch nicht vergessen, alle wollen immer reich und mächtig sein, aber die Pflichten, die Opfer, den Stress, die das mitbringt, will keiner. "Einfach nur reich und sorgenfrei" ist halt eher so Walt Disney. Dass "großes Business" einfach ein Feld ist wie jedes andere, mit Vorteilen und Nachteilen, damit hat der "arme Unterpriviligierte" in seinem Neid und der Ansicht, jedem stünde alles zu, ernste Probleme.
Es gibt IMMER Einschränkungen meiner Chancen, einfach dadurch, dass ich bin, wie wer ich bin. Dass das ja nicht schlechtes ist, wollen viele aber nicht einsehen. Da jammert man lieber dem hinterher, das man sich am schönsten ausmalt, ohne sich oder die realistische Einschätzung der eigenen Ziele wirklich zu kennen.
 
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Benutzer130414 

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Mit dem letzten Punkt widersprichst du dir doch selber: Wenn es einen elitetypischen Erziehungsstil gibt, der zum Erfolg führt kannst du der nicht-Elite schlecht vorwerfen, davon nicht geprägt zu sein.
nein.
Denn Rücksichtslos seine Kinder erziehen kann man auch als Hartz 4er.
Dass die anderen das nicht machen ist nicht Schuld der Eliten. Das hat nix damit zu tun, das sie unter sich bleiben wollen.
hatten entweder extremes Glück oder sie haben stratgisch ein äußert erfolgreiches Produkt entwickelt.
Oder haben sich hartnäckig in Führungsverantwortung gekämpf und sind vom Gruppenleiter zum Abteilungsleiter und manchmal auch ins Gesamtmanagement gerückt.
Oder haben einen kleinen Familienbetrieb durch stetig hohe Qualität und kreatives Marketing expandieren lassen.
Oder haben einfach so gut gearbeitet, dass der Chef ihn unbedingt halten will und dann auch mal gerne ein 6 stelliges Gehalt zahlt. Oder hat sich nit einem eigentlich etablierten Produkt/Dienstleistung erst als Angestellter in der Branche ienen Namen gemacht und hat sich dann selbstständig gemacht.

Sry. Das Elitenbashing geht mir gewaltig auf den Sack. Da kenn ich genug ausnahmen.
Vielleicht sind das keine Superreiche, Aber es sind Leute aus der Mittelschicht, die sich zumindest zu bescheidenen Millionären gearbeitet haben.

dann hätten wir nciht die prekären Verhältnisse
Auch hier widerspreche ich.
Wenn ich mir mal nicht den relativen Reichtum anschaue, sondern den absoluten. Also was für Technische Geräte, Wohnungsgrößen, Einrichtungsniveau, Gesundheitsvorsorge etc. Dann geht es fast allen deutschen besser als vor 20 Jahren.
Immer dieses "früher war alles besser mimimimi"
Mit "Mimimimi, die anderen sind Schuld, ich kann ja gar nix dafür..." ändert man rein gar nix!
[doublepost=1487763851,1487763694][/doublepost]
Off-Topic:
caotica caotica
Manchmal könnt ich mich richtig in dich verlieben. Danke für deinen Beitrag!
 

Benutzer71335  (53)

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Wer nix erheiert (nichts erheiratet) und nix ererbt, blabt e arm Sau, bis das er sterbt.
Altes hessischen Sprichwort. :zwinker:
 

Benutzer68775  (36)

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Off-Topic:
Huch, danke für die Blumen :ashamed: meine Zustimmung bezieht sich natürlich nicht auf die Vorteile sich in mich zu verlieben, sondern auf den Rest des Beitrags :tongue: DaMax DaMax
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich rede nicht von Superreich. ich rede von 6-stelligen Jahresgehältern. Dabei waren Vitamin B, Freundschaft, 2 mal Erbschaft, und 2 mal hoch Riskante Jobangebote.
Für ein 6-stelliges Jahresgehalt braucht es vor Allem Disziplin, die Bereitschaft Chancen wahrzunehmen, Grips - und Verhandlungsgeschick. Teilweise ist es beachtlich, wie unterschiedlich Gehälter für die gleiche Stelle im gleichen Unternehmen ausfallen.
Mein Mann hat bisher kein Vitamin B gebraucht, dafür aber all das, was caotica anspricht:
Außerdem muss halt schon von vornherein Karrierewege einschlagen, die auch Geld beinhalten. Dass man mit ausreichend Glück bei ALLEM reich werden kann, glaube ich nicht. Ich glaube aber, dass man offener für Chancen sein muss, und bereit, im sozialen Abstriche zu machen, als es viele sind. Man muss immer investieren, wenn man was raus haben will. Manchmal investiert man eben Nerven, Lebenszeit und geistige Gesundheit...
Dazu sollte man dann fähig sein, anderes zurück zustellen und die Arschbacken zusammenzukneifen :zwinker:

:thumbsup:
 

Benutzer78484 

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Es ist halt letztlich doch vieles Zufall. Ob jetzt ererbt, erarbeitet, erhurt oder geklaut, wirklicher Reichtum ist schwer planbar.
Dazu gibt es da draußen viel zu viele macht- und geldhungrige Menschen, die es nicht geschafft haben trotz Wille dazu :grin:
Im nachhinein kann man sich da natürlich immer vieles schön reden, warum es geklappt hat.

Man kann das ganze natürlich ein bißchen optimieren, in dem man hart arbeitet, spart, plant usw.
Ein wirkliches Erfolgsrezept, außer das man vielleicht etwas besser abschneidet als die peer group ist es aber nicht. Und es kostet Lebensqualität, das sollte man nicht außer acht lassen.

Die wirklich reichen Leute haben entweder geerbt, geklaut oder eine gute Idee vernünftig zu Geld gemacht. Alles nichts, was groß planbar wäre.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Die wirklich reichen Leute haben entweder geerbt, geklaut oder eine gute Idee vernünftig zu Geld gemacht. Alles nichts, was groß planbar wäre.
Oder sie sind Investmentbanker geworden und haben sich erfolgreich zum Vorstand hochgekämpft. Davon wird man auch ganz gut reich. Ganz ohne zu erben.
Groß planen kann man das aber auch nicht, man kann es nur anstreben und muss hart arbeiten und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
 

Benutzer130414 

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Groß planen kann man das aber auch nicht, man kann es nur anstreben und muss hart arbeiten und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
Aber wenn man sich anstrengt, und die andere Dinge einhält, ist zumindest die chance arm zu sein relativ gering, auch wenns nicht zu superreich reicht
 

Benutzer161456 

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Wobei ich Investmentbanking bereits in den Bereich des Klauens bzw. Abzockens einordnen würde.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
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Oder sie sind Investmentbanker geworden und haben sich erfolgreich zum Vorstand hochgekämpft. Davon wird man auch ganz gut reich. Ganz ohne zu erben.
Wobei wir da schon wieder nicht weit vom Klauen entfernt sind :upsidedown:

Vorstände sind aber auch eine kleine Kaste. Es ist ja jetzt nicht so, als hätte sich da ein Großteil "normal" hochgearbeitet. Da haben die meisten auch irgendwelche Kaderschmieden absolviert, sind politisch und allgemein gut verdrahtet etc. Um Leistung geht es da alleine ja nicht mehr. Ab einer bestimmten Stufe im Management sind die Leute ja alle gut. Trotzdem schafft es da trotz gleicher Quali und Leistung der eine weiter hoch als der andere.

Am ehesten planbar sind große Gehälter wohl noch als Jurist drin.
 

Benutzer130414 

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sind politisch und allgemein gut verdrahtet etc.
naja, das gehört ja aber auch zum Job.
Wer nicht zum Newtzwerken geeignet ist hat im Vorstand eines großen Unternehmens nichts verlohren.
Und klar. Als Chef eines Multinationalen Unternehmens brauch ich dermaßen gute Kontakte, das ich nicht erst mit Mitte 30 anfangen kann.
Aber Schulen wie z.B. St. Afra stehen ohne Probleme auch nicht Elitenkindern offen. Die passende Uni muss man dann aber auch wollen und anstreben und sich dann auch für die entsprechenden Praktika als Assitenz in großen Buden, Auslands-Semster etc. krumm machen. und das vom Abi an...
 

Benutzer161456 

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Am ehesten planbar sind große Gehälter wohl noch als Jurist drin.

Langfristig Planbar und recht auskömmliche Einkommen haben auch ranghohe Beamte, Staatssekretäre und Abgeordnete,
...vor allem wenn man die späteren Pensionshöhen mit betrachtet.

Das wird in Zukunft eine sehr große Vermögensschere verursachen:
Zum einen die, die selber bzw. gesetzlich vorsorgen mussten, und diejenigen, die vom Staat durch Pensionen, staatliche Altersentschädigungen oder Altersgeld alimentiert werden.
 
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