• Es sind wieder ein paar schöne Fotobeiträge eingetrudelt. Schau sie dir doch einmal hier an und stimme für deinen Favoriten.

Was habt ihr für einen Fetisch?

M
Benutzer178246  (55) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #1
Habt ihr einen bestimmten Fetisch? Ich meine natürlich in sexueller Hinsicht. Die einen mögen die drei großen L, die anderen mögen es wenn sie nackt ist. Die einen das D/S Machtgefälle die anderen mögen es wenn sie/er behaart ist. Manche erregt erregt es nur wenn sie sexy Unterwäsche trägt und manche gehen ab wenn er in einer Uniform vor ihr steht.
Also, was habt ihr für einen Fetisch und könnt ihr ihn ausleben?
Was sagt euer Partner dazu, steht er hinter eurem Fetisch oder weiß er gar nichts davon?
 
FrauNaddi
Benutzer174959  Verbringt hier viel Zeit
  • #2
Meinst du wirklich einen Fetisch?
Oder meinst du allgemein Vorlieben?

Und Interesse daran wenn auch nur nach Vorlieben geantwortet wird? Ich hab nämlich kein fetisch
 
M
Benutzer178246  (55) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #3
Meinst du wirklich einen Fetisch?
Oder Vorlieben allgemein?


Das passt nämlich nich zusammen...
Es passt nicht immer zusammen, das stimmt.
Ich meine wirklich Fetisch! Die Dinge die euch sexuel erregen.
 
FrauNaddi
Benutzer174959  Verbringt hier viel Zeit
  • #4
Entschuldigung ich musste meine Antwort etwas umformulieren...

Die Dinge die euch sexuel erregen.
Dinge die mich erregen, ja die gibt es... ein Fetisch is es trotzdem nich... ich kann nämlich auch sex ohne diese Dinge als sehr befriedigend empfinden
 
T
Benutzer20277  (44) Meistens hier zu finden
  • #5
Es passt nicht immer zusammen, das stimmt.
Ich meine wirklich Fetisch! Die Dinge die euch sexuel erregen.
Ne... meinst Du nicht zwangsläufig. :zwinker:

Vorliebe: Macht Dich extrem an, kickt Dich, es geht aber auch ohne.
Fetisch: Kickt auch. Aber ohne diesen Fetisch gibt's eben gar keine Erregung mehr.
 
M
Benutzer178246  (55) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #6
Ne... meinst Du nicht zwangsläufig. :zwinker:

Vorliebe: Macht Dich extrem an, kickt Dich, es geht aber auch ohne.
Fetisch: Kickt auch. Aber ohne diesen Fetisch gibt's eben gar keine Erregung mehr.


Na super...Montag Früh und ihr verwirrt mich so :smile:

Ok. Ich erweitere die Frage einfach. Vorlieben und Fetisch. Jetzt dürfte es klar sein.
 
M
Benutzer178246  (55) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #7
Sorry. Ich bin noch nicht so lange dabei und hab es bis jetzt nicht gefunden.
 
Sun-Fun
Benutzer171320  Beiträge füllen Bücher
  • #8
ich würde mal behaupten, ich habe keinen Fetisch..... aber vieles, was mich erregt :whoot:
 
Mrs. Brightside
Benutzer140332  (36) Planet-Liebe ist Startseite
  • #9
Mein Fetisch ist die Dominanz. Und ja, ich kann ohne keine große Erregung mehr empfinden.
 
M
Benutzer178246  (55) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #11
Werd mal anfangen wenn ich schon so so eine Frage stelle.

Mich erregt es extrem wenn eine Frau Halterlose Strümpfe anhat und Highheels. Ihre Beine dann zu streicheln löst ein irres Kribbeln bei mir aus. Sie in dem Outfit zu sehen ist einfach toll, vielleich generell noch schöne Unterwäsche dazu oder eine gut geschnürte Korsage.
Ein gewisser Fetisch von mir ist Latex. Sowohl wenn es die Frau trägt als auch wenn ich es anhabe. Das Material anhaben oder beim anderen zu fühlen, zu sehen ist für mich eien absolute Erregung.
[doublepost=1586156497,1586156456][/doublepost]
Oben rechts ist eine Lupe. Das funktioniert wie Google :zwinker:
Findet man in Sekunden z.B. das hier: Fetisch Phantasie

Danke für die Info!!!!
[doublepost=1586156610][/doublepost]
Mein Fetisch ist die Dominanz. Und ja, ich kann ohne keine große Erregung mehr empfinden.


Geht mir nicht anders.Bin froh das ich mit diesem Fetisch nicht alleine bin. Hab ihn erst gar nicht wirklich einordnen können als ich es vor Jahren gemerkt habe.
 
G
Benutzer Gast
  • #12
Es passt nicht immer zusammen, das stimmt.
Ich meine wirklich Fetisch! Die Dinge die euch sexuel erregen.
Bei mir ist es ebenfalls so, dass ich nicht behaupten könnte einen Fetisch zu haben, es jedoch viele Dinge gibt die mich extrem anmachen!
Auf diese Dinge möchte ich beim Vögel nicht verzichten...ich könnte es aber...

deswegen sind zb die Füße meine Frau zwar eine ziemlich erregende Sache für mich, aber dennoch kein Fetisch...

Andere sehen das jedoch sicher anders :tongue::grin:
 
Sorceress Apprentice
Benutzer89539  Team-Alumni
  • #15
Ich habe keine Fetische im Sinne von Must-Have.

Aber ich stelle voll auf Dominanz. Selbst dominant zu sein, deutlich mehr aber noch anders herum. Bzw. nicht nur Dominanz, sondern allgemein verschiedenes aus dem BDSM-Kontext. Das mögen Anweisungen sein, Seil, Schmerzen, ... In meiner Fantasie darf es da auch gerne einiges weiter gehen als ich real erlebt habe (vielleicht auch als ich real erleben möchte?).

Ich habe ein ausgeprägtes Faible für alles aktiv-orale. Das bezieht sich natürlich auf klassischen Oralsex, aber nicht nur das. Was ich sexy finde, muss ich küssen, lecken, schmecken. Schon so eine gewisse Fixierung, die aber zum Glück oft auf Gegenliebe stößt. :grin:

Mit Lack, Stiefeln, Heels, Korsagen, Spitzenbodies etc. tut man mir sicher auch im Zweifel einen Gefallen. Aber das hat keine sonderlich hohe Prio.
 
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kinky
Benutzer150198  (26) Meistens hier zu finden
  • #17
Ich finde die Definition von Fetisch und Vorliebe auch schwierig, meines Erachtens richtet sich Fetisch auch eher auf spezifische herausgegriffene Aspekte und weniger auf eine gesamte Praktik/ weiten Bereich? Ich zähle z.B. BDSM eher zu Vorliebe als zu Fetisch. Ich denke, wenn man Fetisch so definiert, dass man es unbedingt braucht um Erregung empfinden zu können, dann hat eigentlich so gut wie niemand einen Fetisch, oder?

Ich selbst würde von mir nicht sagen, dass ich einen bestimmten Fetisch habe, aber ich habe schon eine gewisse Vorliebe für 'solche' Sachen wie Lack/Leder/Latex, High Heels, Sneaker, Socken, Masken etc. Mir gefallen viele solche Dinge und daher würde ich es niemals Fetisch nennen, eigentlich kann man es ja nichtmal "Vorliebe" nennen, wenn man das alles gleichermaßen mag.
 
kinky
Benutzer150198  (26) Meistens hier zu finden
  • #23
Dieser Unfug, dass Fetische für den Fetischisten zwingend nötig seien, um sexuelle Lust oder Erregung zu verspüren, lässt sich irgendwie auch nicht ausrotten, oder?

Wiki sagt dazu: "sexuelle Neigung, bei der Gegenstände, die dem vom Fetischisten verehrten oder begehrten Menschen gehören, als einzige oder bevorzugte Objekte sexueller Erregung oder Befriedigung dienen"

Duden: "sexuelle Präferenz, die sich auf bestimmte Körperteile oder Gegenstände richtet (z. B. Strümpfe, Wäschestücke)"

Spektrum: "aus klinisch-psychologischer Sicht eine Perversion der Libido mit Hinwendung zu Körperteilen (statt zu Sexualzonen oder Sexualpartnern) bzw. Hinwendung zu Gegenständen (Schuhe, Unterwäsche, Haarlocken u.a.). Die Gegenstände gewinnen eine hohe Reizqualität und sind Voraussetzung bzw. (vorgestelltes) Hilfsmittel für die sexuelle Tätigkeit (Masturbation) des Fetischisten"

Es gibt also eben keine einheitliche Definition, daher kommt das - zurecht, wie ich finde - jedes Mal auf. Meinem Verständnis nach muss es schon irgendwie was "Besonderes" sein, sonst kann man es ja schlecht zu Vorliebe abgrenzen? Wenn ich dann höre, jemand hätte einen Fetisch für Ärsche oder sexy Dessous - ja gut, wer denn nicht?
 
Sorceress Apprentice
Benutzer89539  Team-Alumni
  • #27
Off-Topic:
Es gibt also eben keine einheitliche Definition, daher kommt das - zurecht, wie ich finde - jedes Mal auf. Meinem Verständnis nach muss es schon irgendwie was "Besonderes" sein, sonst kann man es ja schlecht zu Vorliebe abgrenzen? Wenn ich dann höre, jemand hätte einen Fetisch für Ärsche oder sexy Dessous - ja gut, wer denn nicht?
Es wird aber für gewöhnlich nicht der Punkt aufgebracht, dass es keine einheitliche Definition des Begriffes gebe. Sondern fast immer, und das meist von mehreren Usern, mit belehrendem Gestus, die einzig wahre Definition von Fetisch sei die, dass man ohne keine Erregung erfahren dürfe.

Das finde ich durchaus problematisch, denn
a) Ist es nun mal sachlich falsch, da es diese einheitliche Definition nicht gibt.
b) Führt es zu einer Pathologisierung des Fetisch-Begriffes (denn "geht nicht mehr ohne" grenzt, im Gegensatz zu einem weiteren Begriffsverständnis, sehr schnell an Leidensdruck).
c) Wirkt es nicht gerade einladend und sympathisch, wenn neue User direkt erstmal belehrt werden, obwohl das gar nicht so eindeutig ist.
d) Führt es zu genau dem, was hier (und an vielen anderen Stellen auch) passiert: Nämlich einer Meta-Diskussion an der eigentlichen Frage vorbei.

Umgekehrt frage ich mich, worin der Mehrwert liegt, diesen gebetsmühlenartigen und offensichtlich an der Intention der Frage vorbei laufenden Einwand zu bringen. Also, das frage ich mich ernsthaft. Auf Erklärungen wäre ich gespannt.
 
Mrs. Brightside
Benutzer140332  (36) Planet-Liebe ist Startseite
  • #28
Ich finde es auch schwierig das so sprachlich zu trennen.

Ich persönlich würde weder Vorlieben noch Fetisch benutzen.

Dominanz ist keine Vorliebe für mich, nichts worauf ich nur "stehe". Auch Fetisch halte ich für nicht passend, hab mich aber and die Fragestellung des TS orientiert. Das kommt ganz natürlich aus mir heraus und gehört zu meinem Naturell. Ich kann es gar nicht sexuell trennen, ohne Authentizität einzubüßen.

So was ist es? Ich, würde ich sagen.
 
kinky
Benutzer150198  (26) Meistens hier zu finden
  • #30
Off-Topic:
Ich hab den wichtigen Teil mal fett markiert. Den Duden seh ich jetzt erstmal nicht wirklich als relevante Quelle an, aber die anderen beschreiben ja recht eindeutig, dass es eben nicht zwingend nötig ist. Es ist bevorzugt bzw. Hilfsmittel.
Ja, dann würde ich zustimmen. Aber ganz zufrieden bin ich dennoch nicht, denn man kann doch (denke ich?) auch mehrere Fetische haben und dann bevorzugt man (denke ich?) keinen davon. Du siehst, viele Fragen offen :grin:. Und auch wenn ich relativ oft mit Menschen über ihre Präferenzen spreche, so einen richtigen Fetisch in diesem Sinne hatte eigentlich keiner :hmm: z.B. kenne ich einige, die auf Füße stehen, aber halt in ähnlicher Weise wie auf Geschlechtsmerkmale und nicht stärker. Daher eben so schwierig einzuordnen.

Wobei ich die Beschreibung von Spektrum schon als eine gehörige Frechheit finde
Finde ich auch. Da wird zwar vom klinischen Kontext ausgegangen, aber "Perversion" ist nicht gerade wertfrei. Ich denke mal aber, dass in den diagnostischen Kriterien dann schon auch Einschränkungen/ Leidensdruck aufgeführt ist, würde mich sonst schon wundern.

Um den Begriff "Fetisch" an sich überhaupt erstmal verstehen und einordnen zu können sollte man sich mal Grundlegend mit seinem Ursprung befassen: Fetischismus (Religion) – Wikipedia
Ah, spannend! Wusste ich nicht, bin irgendwie zuverlässig immer beim sexuellen Fetischismus direkt gelandet :grin::whoot: Das macht die Definition definitiv etwas klarer.

Umgekehrt frage ich mich, worin der Mehrwert liegt, diesen gebetsmühlenartigen und offensichtlich an der Intention der Frage vorbei laufenden Einwand zu bringen. Also, das frage ich mich ernsthaft. Auf Erklärungen wäre ich gespannt.
Naja um die Frage zu beantworten finde ich es sinnvoll zu klären, welche Definition zugrunde gelegt wird. Und ansonsten habe ich persönlich schon das Bedürfnis da zu differenzieren - nicht, weil ich Fetische abwerten möchte, sondern einfach eben weil der Begriff unklar ist und ich mich möglichst präzise einordnen möchte :grin:

Ich werde die Unklarheiten wohl einfach hinnehmen müssen :cry::grin:
 
Woodstock~81
Benutzer156506  Meistens hier zu finden
  • #32
Off-Topic:
Ja, dann würde ich zustimmen. Aber ganz zufrieden bin ich dennoch nicht, denn man kann doch (denke ich?) auch mehrere Fetische haben und dann bevorzugt man (denke ich?) keinen davon. Du siehst, viele Fragen offen :grin:. Und auch wenn ich relativ oft mit Menschen über ihre Präferenzen spreche, so einen richtigen Fetisch in diesem Sinne hatte eigentlich keiner :hmm: z.B. kenne ich einige, die auf Füße stehen, aber halt in ähnlicher Weise wie auf Geschlechtsmerkmale und nicht stärker. Daher eben so schwierig einzuordnen.
Na dann, um mal wieder On-Topic zu werden:


Ich bin Multifetischist. (Danke nochmal für diese Wortschöpfung!)

Meinen ersten Fetisch hab ich mit 13 bemerkt, wobei ich erst mit ca. 20 verstanden habe, das es ein Fetisch ist und was ein Fetisch ist. Kurz gesagt, ich steh auf Latzhosen. Ich hab damals in nem Laden welche gesehen, und sicher nicht zum ersten Mal, aber auf einmal löste das ein unerklärbares und schwer zu beschreibendes Empfinden in mir aus. Von da an konnte ich nicht anders und musste jeder Person in ner Latzhose hinterherschauen. Je weiter die Pubertät voranschritt, desto mehr wurde daraus eine Form sexueller Erregung, wenn ich mal ein Mädchen bzw. eine Frau gesehn hab, die sowas trug. Das war Mitte der 90er, diese Klamotten waren schwer in Mode und es gab also genug zu sehen. In der 7. Klasse trug sogar meine Mathelehrerin ab und zu mal eine, und ich saß auch noch ganz vorn... meine Mathenote ging in dem Jahr jedenfalls deutlich nach unten. Eigentlich wollte ich ja auch welche tragen, habe mich aber lange nicht getraut, eben weil es für mich sowas besonderes war.

Im Grunde geht dieser Fetisch noch viel weiter, ich mag eigentlich alles an Kleidung, was irgendwie ein-teilig ist, also auch Jumpsuits, Catsuits, Bodys und sportliche Badeanzüge. Wobei das nicht alles immer und unmittelbar erregend ist, das hängt auch immer gerade davon ab, wer es trägt, wie es geschnitten ist und wie es sitzt. Auch eher nebensächliche Details wie Taschen und die Plazierung von Reißverschlüssen/Knöpfen etc. können einen zusätzlichen Reiz ausmachen oder eben auch nicht. Auch "eng" und "glänzend" fand ich schon früh irgendwie interessant, wobei ich gleichzeitig die in den 90ern überall getragenen Radlerhosen nicht ausstehen konnte. Bei den Kerlen sah man jedes Detail ihrer speziellen Anatomie, und an den Cameltoe meiner Sportlehrerin in der 6. Klasse werd ich mich wohl auch mit 90 noch mit Grausen erinnern. Und doch, irgendeinen Reiz hatte es schon.

Mit Anfang zwanzig entwickelte sich dann ein recht ausgeprägter Latexfetisch bei mir, wobei im Gegensatz zu anderen mir bekannten Latexfetischisten bei mir das Material eher Mittel zum Zweck ist -- kein anderes Material eignet sich so gut, um daraus Catsuits herzustellen. Ein Körper in einem Latexanzug sieht einfach immer besser aus als nackt - es verbessert Form und Silhouette und überdeckt alles, was irgendwie unästhetisch wirken könnte. Und entgegen der landläufigen Meinung zeichnet es eben nicht jedes Detail der Anatomie ab, jedenfalls nicht wenn es mindestens 0.5mm dick ist.:cool: Außerdem kann man aus Latex so tolle Sachen wie Bodybags und Vakuumbetten bauen. Die Erfahrung, am ganzen Körper bewegungsunfähig eingeschlossen zu sein, nichts zu sehen und nurnoch gedämpft zu hören, dafür jeden Luftzug außen zu spüren, und jede Berührung zehnmal so intensiv wahrzunehmen, muss man einfach gemacht haben, um es zu verstehen. Nur ein Bruchteil eines Millimeters trennt einem vom Rest der Welt, und man ist dennoch völlig entrückt.

Leder interessiert mich dagegen gar nicht. Ich hab jahrelang Lederhosen in der Freizeit, auf Arbeit und auf Dienstreisen getragen und mir nichts dabei gedacht. Mir war zwar klar, dass es das als Fetisch gibt (Alles ist ein Fetisch für irgendjemanden), aber auf die Idee, dass jemand das für meinen Fetisch halten könnte, kam ich nie. Wobei z.B. Diana Rigg damals in den 60ern in ihrer Rolle als Emma Peel in ihren Ledercatsuits schon unglaublich heiß aussah.

Was Kleidungsfetische angeht ist es bei mir immer so, dass ich es einfach gern sehe, und dass ich es gleichzeitig gern selbst tragen will. Aber nur wenn ich das Gefühl habe, dass es gut aussieht und mir selbst gefällt, dann trage ich es auch - und natürlich auch öffentlich. Es ist am Ende ja doch nur Kleidung. Auch ist sowas nicht permanent erregend, oft genug ist es einfach eine Art schwer zu fassendes Glücksgefühl, weil man sich schön oder mutig oder beides findet, oder weil es sich einfach irgendwie richtig anfühlt. Kleider machen Leute, und manchmal brauchts eben bestimmte Kleidung um sich als sein wahres Selbst zu empfinden.

Und dann hab ich da noch ein paar andere Fetische, die sehr stark von Kopfkino geprägt sind und teilweise nur aus reiner Phantasie bestehen. Und nichts davon ist, objektiv betrachtet, irgendwie mit Sexualität verknüpft, und doch kann es mir eine unglaubliche Erregung verschaffen. Aber da bin ich noch nicht soweit, dass ich damit wirklich offen umgehen könnte. Unter 4 Augen hab ich schon mit ein paar handverlesenen Leuten über so ziemlich alles geredet und noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Aber ich glaub manchmal, so tolerant wie ich meine Mitmenschen gern hätte sind viele dann leider doch noch nicht. Vielleicht schaff ich das noch irgendwann, dass mir das egal ist und ich einfach dazu stehen kann, dass ich bin wie ich bin.

Eine besondere Präferenz gibt es da ebenfalls nicht. Die Fetische schwanken in ihrer Bedeutung und wechseln sich auch irgendwie ab, teilweise kombinieren sie sich. Sowas entwickelt sich ja auch ein Leben lang immer weiter, ich bemerk z.B. dass ich seit einiger Zeit verstärkt den Anblick ansprechend verhüllter, wohlgeformter Frauenhintern genieße und sogar bisweilen Männern aufs Gesäß schaue, wenn es denn halbwegs ästhetisch ist. Und das ganz ohne, dass es einen meiner klassischen Fetische bedürfte, aber mit ist aber natürlich besser. :upsidedown:

Ach ja, und ich bin übrigens asexuell. Ganz allgemein finde ich Sex im eigentlichen Sinne nicht sonderlich interessant. Ich kann auch mit Fetisch keinen Sex haben, ohne dass mir was fehlt. :ninja:
 
kinky
Benutzer150198  (26) Meistens hier zu finden
  • #47
Off-Topic:
Wer in die Bäckerei geht und "Bratwurst!" ruft um ein Croissant zu kaufen wird auch zurechtgewiesen werden - hoffentlich, sonst sagen irgendwann alle Bratwurst und meinen vielleicht Bratwurst und vielleicht Croissant.
:grin::grin: Dieses Kopfkino! :whoot:

Mir ist klar, dass der Begriff durch die inflationär-mißbräuchliche Verwendung im Youtuberdeppenslang inzwischen viel an Definitionsschärfe verloren hat, aber verlorene Definitionsschärfe gewinnt man nicht zurück in dem man mißbräuchlicher Verwendung Vorschub leistet - im Gegenteil.
Schon, da gebe ich dir grundsätzlich recht, aber da sich die Definitionen ja sowieso unterscheiden (also keine Ahnung wie sowas zustande kommt, ich beziehe mich jetzt nur auf das was die Google Suche ergibt) und davon die "weichere" gemeinhin dann wohl akzeptierter erscheint, zudem nicht stigmatisierend ist, finde ich es nicht sinnvoll an der "alten", scharfen Definition festzuhalten. Mich stört auch, dass der Begriff von Freud mit geprägt wurde, über dessen Weltbild und "Forschung" sich bekanntlich streiten lässt:

"Der traumatische Moment, in dem der Junge den Penismangel der Frau realisiert, kann nach Freud drei unterschiedliche Auswirkungen auf das spätere Leben des Jungen haben. Er behauptete, dass der Anblick bei den einen zur Homosexualität führe, dass andere versuchen würden ihn mithilfe eines Fetischs abzuwehren und der dritte mögliche Ausgang, der bei dem Großteil der Männer zutreffe, sei diesen Moment unbeschadet zu überstehen." (Quelle)

Ich habe mich nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt, sondern nur kurz gegoogelt, aber da es ganz nach Freud klingt glaube ich jetzt einfach mal, dass es verlässlich wiedergegeben wurde :grin:

Entsprechend finde ich eine "Ist vielleicht bisschen verrückt, aber normal, mir geht's gut damit und ich kann auch so jede Menge Spaß haben"-Definition gar nicht schlecht :grin:
 
HarleyQuinn
Benutzer121281  (35) Planet-Liebe ist Startseite
  • #90
Meine Menge an Kinks ist quasi unüberschaubar. Ich kann da mit sehr viel Kram was anfangen und bin breit aufgestellt. Vor allem wenn es meine Sexpartner kickt.

Wetting ist schon ne krass starke Vorliebe von mir, 90% meines Pornokonsums haben damit zu tun. Ich hab jetzt nen Sexpartner der das ausprobieren will und mir sogar n Video davon gemacht hat. :drool:
 
Mrs. Brightside
Benutzer140332  (36) Planet-Liebe ist Startseite
  • #226
Aber ich bin froh in die Richtung nichts abbekommen zu haben.
Als wäre das ein Defizit.

Ich finde es eher eine Bereicherung, dass ist natürlich sehr subjektiv. Aber so komplett als „froh ohne“ finde ich es als Statement auch komisch.
 
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M
Benutzer200985  Öfter im Forum
  • #244
Also ich ticke da ähnlich wie T Tom-45 Ich habe keinen Fetisch und bin ebenfalls sehr froh drum. Partnersuche ist eh schon schwierig genug, wenn ich dann noch einen Fetisch hätte, würde es ja fast unmöglich werden, die richtige Person zu finden. Natürlich habe auch ich Gos und No-Gos, da ist aber nichts wirklich Ungewöhnliches drunter und dürfte von der Mehrheit der Männer bedient werden bzw im Fall der No-Gos kein Problem darstellen. Man kann doch trotzdem eine erfüllte Sexualität haben.
 
Lollypoppy
Benutzer71335  (56) Planet-Liebe ist Startseite
  • #252
Ausserdem hat ja der TS klar gesagt,wie er seine Frage gemeint hat und er tendiert auch hin zur speziellen Vorliebe im umgangssprachlichen Sinne und nicht ganz streng "Fetisch" lt. Definition.

Daher schon richtig , wie die Leute hier antworten. :zwinker:
 
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #253
Und bis auf Ekeligkeiten, wäre ich, eben weil mir da nichts so wichtig ist, relativ flexibel.

Aber da fängt das Problem doch schon an. "Ekel" ist ja ein durch und durch subjektiver Begriff. Den einen ekelt es vor Blauschimmelkäse und den anderen vor asiatischer Fischsoße und den nächsten vor Rinderzunge.

Das gleiche gilt auch für Sex. Wenn du sagst, dass du "Ekligkeiten" ausschließt, dann ist damit alles und nichts gesagt, denn viele Menschen ekeln sich vor sehr unterschiedlichen Dingen sexuell.

Das ich einiges sicher nicht verstehe z.B. warum man nun die Missionarstellung in zehn Variationen probieren muss und warum einem das wichtig sein kann, steht ja auf einen anderen Blatt. Aber ich würde mich sicher drauf einlassen.

Und ich hätte keinen Spaß an einer Partnerin, die sich auf Dinge "einlässt", die mir besonders wichtig sind. Das gibt mir nichts. Wenn ich in einer bestimmten Sexualpraktik voll aufgehe, sei es jetzt Oralsex oder Bondage oder tantrischer Slow-Sex, dann ist es im wahrsten Sinne des Wortes unbefriedigend, wenn die Partnerin das halt mal so mitmacht.

Aber auch wenn ich wie jeder bestimmte Grenzen habe und es lieber etwas gediegener habe, denke ich doch dass ich eine größere Schnittmenge mit Otto bzw Ottilie Normalfrau habe, als wenn ich auf S\M oder irgendwelche Harnröhrenstinulationen stehen würde.

Es gibt aus meiner Sicht kein "normal" und ich halte "normal" für eine komplizierte, wenn nicht gar irreführende Kategorie. Sie suggeriert, dass es einen "normalen" Sex und demzufolge einen "abnormalen" Sex gibt. Was genau das ist, ist aber komplett kulturell verhandelbar und subjektiv. Es gab Zeiten und Gesellschaften, da war Oralsex "abnormal" und so weiter.

Davon abgesehen brauche ich keine große Schnittmenge mit möglichst vielen Leuten, ich will ja nur eine einzige Partnerin. Oder, wenn man das aufs Leben hochrechnet, vielleicht 10 oder 20 oder sagen wir, bei Menschen, die nicht monogam leben, vielleicht auch 100. Das ist trotzdem eine so kleine Menge angesichts von mehreren Millionen Menschen alleine in Deutschland, dass es vollkommen irrelevant ist, ob meine bevorzugte Sexualpraktik jetzt noch von 30 Millionen anderen geteilt wird oder nur von 950.000.
 
T
Benutzer210988  (45) Ist noch neu hier
  • #254
Es gibt aus meiner Sicht kein "normal" und ich halte "normal" für eine komplizierte, wenn nicht gar irreführende Kategorie. Sie suggeriert, dass es einen "normalen" Sex und demzufolge einen "abnormalen" Sex gibt
Ja ist eigentlich ein blöder Begriff. Aber wenn man nicht Wortklauberei betreiben möchte, dürfte wohl klar sein was damit gemeint ist. Gängig oder verbreitet kann man auch sagen. Oder nicht allzu experimentell, Standard etc.
Denke "normal" fasst das alles immer noch am besten zusammen.
Aber du darfst das natürlich gern anders sehen.
Davon abgesehen brauche ich keine große Schnittmenge mit möglichst vielen Leuten
Das ist richtig. Aber eine hohe Schnittmenge erhöht die Chancen.
Bei meinem zwei Partnerinnen Die ich hatte, hätte ich mit Special-Interests sicher ein Problem gehabt.
 
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #255
Ja ist eigentlich ein blöder Begriff. Aber wenn man nicht Wortklauberei betreiben möchte, dürfte wohl klar sein was damit gemeint ist. Gängig oder verbreitet kann man auch sagen. Oder nicht allzu experimentell, Standard etc.
Denke "normal" fasst das alles immer noch am besten zusammen.
Aber du darfst das natürlich gern anders sehen.

Für mich ist es keine Wortklauberei, Menschen in normal und, als logische Konsequenz, in "abnormal" einzuteilen. Das hat nämlich sehr konkrete Auswirkungen auf das reale Leben, zum Beispiel darauf, wie sehr sie Menschen trauen, über bestimmte Vorlieben zu sprechen. Oder ob sie sich selbst als abnormal wahrnehmen und sich dann Vorwürfe machen.

Das ist richtig. Aber eine hohe Schnittmenge erhöht die Chancen.
Bei meinem zwei Partnerinnen Die ich hatte, hätte ich mit Special-Interests sicher ein Problem gehabt.

Aber was genau nützt das?

Wenn eine Frau sich für Fußball interessiert, hat sie größere Schnittmengen mit prozentual mehr Männern. Wer mit der CDU sympathisiert, hat prozentual aktuell größere Schnittmengen, als Personen, die mit Volt sympathisieren. Aber dann wären es nicht mehr dieselben Personen sondern andere Personen. :zwinker:

Wenn deine zwei Partnerinnen mit mir sexuell nicht übereinstimmen, dann wären sie halt ggf. auch einfach nicht die richtigen Partnerinnen für mich, und dann würde ich sie auch gar nicht haben wollen. Genauso wie ich eben keine Partnerin haben möchte, die mit mir nicht in einem Teil meiner Hobbys oder politischen Überzeugungen übereinstimmt.

Ich finde es schön, Frauen zu finden, die zu mir passen. Das ist ein gutes Gefühl. Und zwar genau zu mir. Nicht so "naja, passt irgendwie", sondern das Gefühl, dass da Menschen sind, die exakt zu meinen Vorlieben und Interessen passen. (Was nicht heißt, dass alle ihre Interessen identisch sein müssen zu meinen).

Insofern finde ich es persönlich sehr gut, sexuelle Vorlieben zu haben, weil das sind meine Vorlieben und meine sexuellen Interessen und das macht mich als Mensch und Charakter aus, und ich bin sehr froh, dass ich diese Vorlieben habe. :grin:
 
M
Benutzer200985  Öfter im Forum
  • #256
Für mich ist es keine Wortklauberei, Menschen in normal und, als logische Konsequenz, in "abnormal" einzuteilen. Das hat nämlich sehr konkrete Auswirkungen auf das reale Leben, zum Beispiel darauf, wie sehr sie Menschen trauen, über bestimmte Vorlieben zu sprechen. Oder ob sie sich selbst als abnormal wahrnehmen und sich dann Vorwürfe machen.



Aber was genau nützt das?

Wenn eine Frau sich für Fußball interessiert, hat sie größere Schnittmengen mit prozentual mehr Männern. Wer mit der CDU sympathisiert, hat prozentual aktuell größere Schnittmengen, als Personen, die mit Volt sympathisieren. Aber dann wären es nicht mehr dieselben Personen sondern andere Personen. :zwinker:

Wenn deine zwei Partnerinnen mit mir sexuell nicht übereinstimmen, dann wären sie halt ggf. auch einfach nicht die richtigen Partnerinnen für mich, und dann würde ich sie auch gar nicht haben wollen. Genauso wie ich eben keine Partnerin haben möchte, die mit mir nicht in einem Teil meiner Hobbys oder politischen Überzeugungen übereinstimmt.

Ich finde es schön, Frauen zu finden, die zu mir passen. Das ist ein gutes Gefühl. Und zwar genau zu mir. Nicht so "naja, passt irgendwie", sondern das Gefühl, dass da Menschen sind, die exakt zu meinen Vorlieben und Interessen passen. (Was nicht heißt, dass alle ihre Interessen identisch sein müssen zu meinen).

Insofern finde ich es persönlich sehr gut, sexuelle Vorlieben zu haben, weil das sind meine Vorlieben und meine sexuellen Interessen und das macht mich als Mensch und Charakter aus, und ich bin sehr froh, dass ich diese Vorlieben habe. :grin:
Ich bin zwar nicht angesprochen, aber ich glaube, bei euch bzw bei uns hat Sexuelles einfach einen unterschiedlichen Stellenwert. Mir ist z.B. wichtiger, dass es gemeinsame Nenner in anderen Bereichen gibt. Ich bin eh der Meinung, dass man irgendwo Abstriche machen muss und es nie 100% passt. Wie wahrscheinlich ist es, jemanden zu finden, mit dem es in allen Bereichen passt? Dann vereinfacht es doch ungemein, wenn einem schon mal ein Bereich nicht so krass wichtig ist und man in diesem Bereich eher Mainstream ist.

Extremes Beispiel: Jemand hat einen Windelfetisch und ist auf der Suche nach einer Partnerschaft. Er findet eine Frau, die die gleichen Interessen, Werte und Zukunftsvorstellungen hat wie er. Aber sie will von seinem Fetisch nichts wissen, wie die absolute Mehrheit der Menschen. Anders als du denke ich schon, dass diese Frau die richtige Partnerin für ihn gewesen wäre. Wenn alle Bereiche stimmen bis auf einer, kann das trotzdem reichen. Wenn man Sexuelles halt nicht priorisiert.
Hätte diese Person keinen Windelfetisch, wäre das Leben für ihn deutlich einfacher und er wäre in einer glücklichen Beziehung.

Wenn es überall passt, nur im sexuellen Bereich nicht, weil einer von beiden sehr ungewöhnliche Vorlieben hat, fände ich das sehr schade und bitter. Ergo bin ich froh, dass ich keine habe und somit die Wahrscheinlichkeit gering ist. Mein Leben ist auch so schon kompliziert genug. Aber für sehr sexuelle Menschen ist das wahrscheinlich schwer nachvollziehbar. Die Prioritäten sind einfach verschieden Und das ist ja auch ok so. Ich verstehe trotzdem, dass ein Fetisch für bestimmte Personen auch eine Bereicherung sein kann. Für mich wäre es das halt nicht.
 
T
Benutzer210988  (45) Ist noch neu hier
  • #257
Für mich ist es keine Wortklauberei, Menschen in normal und, als logische Konsequenz, in "abnormal" einzuteilen. Das hat nämlich sehr konkrete Auswirkungen auf das reale Leben, zum Beispiel darauf, wie sehr sie Menschen trauen, über bestimmte Vorlieben zu sprechen. Oder ob sie sich selbst als abnormal wahrnehmen und sich dann Vorwürfe machen.
Sehe ich nunmal anders. Ich denke die allermeisten können ganz gut abreagieren wie das gemeint ist.
Natürlich kann man sich auch immer gleich angegriffen fühlen. Ist halt persönlichkeitsabhängig.
Ich für meinen Teil würde auch jederzeit unterschreiben das ich oder wie als Paar keine "normale" Sexualität haben. Aber trotzdem nicht abnormal. Also mich juckt Die Bezeichnung nicht.

Wenn deine zwei Partnerinnen mit mir sexuell nicht übereinstimmen, dann wären sie halt ggf. auch einfach nicht die richtigen Partnerinnen für mich, und dann würde ich sie auch gar nicht haben wollen
Klar. Aber da die Sexualität meist als letztes dazu kommt, hat man ja schon eine gewisses Interesse. Und da ist mit einer mainstreamigen sexualität (ich hoffe das ist genehmer) Eine höhere Wahrscheinlickeit das die Frauen die man bis dahin toll findet auch sonst passt.

Das ist nur reines wahscheinlichkeitstheoretisieren. Für den Einzelfall sagt das natürlich nichts.
 
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #258
Extremes Beispiel: Jemand hat einen Windelfetisch und ist auf der Suche nach einer Partnerschaft. Er findet eine Frau, die die gleichen Interessen, Werte und Zukunftsvorstellungen hat wie er. Aber sie will von seinem Fetisch nichts wissen, wie die absolute Mehrheit der Menschen. Anders als du denke ich schon, dass diese Frau die richtige Partnerin für ihn gewesen wäre. Wenn alle Bereiche stimmen bis auf einer, kann das trotzdem reichen. Wenn man Sexuelles halt nicht priorisiert.
Hätte diese Person keinen Windelfetisch, wäre das Leben für ihn deutlich einfacher und er wäre in einer glücklichen Beziehung.

Wenn es überall passt, nur im sexuellen Bereich nicht, weil einer von beiden sehr ungewöhnliche Vorlieben hat, fände ich das sehr schade und bitter. Ergo bin ich froh, dass ich keine habe und somit die Wahrscheinlichkeit gering ist. Aber für sehr sexuelle Menschen ist das wahrscheinlich schwer nachvollziehbar. Die Prioritäten sind einfach verschieden Und das ist ja auch ok so. Ich verstehe trotzdem, dass ein Fetisch für bestimmte Personen auch eine Bereicherung sein kann. Für mich wäre es das halt nicht.

Ja, ok, da sind wir aber wieder bei der Frage, wie wir "Fetisch" definieren, daran scheint der Thread ja von Beginn etwas in Schieflage zu liegen, und gemeint sind eigentlich eher sexuelle Vorlieben.

Ich weiß aber nicht, ob ich dir tatsächlich zustimme. "Wenn alle Bereiche stimmen, bis auf einen", heißt das am Ende eben trotzdem, dass einer nicht stimmt.

Wenn ich mit einer Partnerin komplett super von den Interessen, Weltanschauung und sexuell harmoniere, aber dummerweise über mein Elternhaus eine Streitkultur gelernt habe, in der man sich gegenseitig laut anschreit, das für sie aber ein absolutes No-Go ist - dann passt auch "nur" eine Sache nicht, und man kann hadern und weinen, dass es an dieser einen Sache gescheitert ist. Möglicherweise wird es aber eben an dieser einen Sache scheitern.

Das ist ja nichts Ungewöhnliches in Beziehungen, dass es an "vielen" Stellen passt, an einigen aber nicht.
 
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #259
Sehe ich nunmal anders. Ich denke die allermeisten können ganz gut abreagieren wie das gemeint ist.

Und wenn "die meisten" etwas gut können, aber es auf nachweislich einen kleineren Teil als "die meisten" einen negativen Einfluss hat (was alles so zwischen 1 Prozent und 45 Prozent mit einschließt), dann gilt die Moral der Mehrheit?

Natürlich kann man sich auch immer gleich angegriffen fühlen.

Jetzt drehst du ein Argument, das von mir völlig wertneutral gemeint und formuliert war (Menschen trauen sich eher, offen zu reden, wenn sie nicht als abnormal wahrgenommen werden, oder Menschen machen sich selbst Vorwürfe, weil sie sich als abnormal empfinden) in eine Wertung um, und wirfst diesen Menschen vor sie würden sich "immer gleich angegriffen fühlen", sprich, sie seien Mimosen, oder ähnliches. Nichts davon habe ich übrigens auch nur ansatzweise angedeutet.

Sprich, mein Hinweis auf konkrete negative Auswirkungen, die passieren können, wischt du weg, indem du den möglicherweise Betroffenen zuweist, einfach selbst schuld zu sein. Das ist eine sehr bequeme Haltung. Leider keine sehr soziale.

Ist halt persönlichkeitsabhängig.
Ich für meinen Teil würde auch jederzeit unterschreiben das ich oder wie als Paar keine "normale" Sexualität haben. Aber trotzdem nicht abnormal. Also mich juckt Die Bezeichnung nicht.

Das habe ich schon verstanden, dass dich die Bezeichnung nicht juckt. Du bist aber auch in der komfortablen Situation, da gar nicht drüber nachdenken zu müssen. Du hast keine "abnormale" Sexualität.

Worte schaffen Realität. Wenn wir als Gesellschaft uns darauf geeinigt haben, dass "Arschloch" ein Schimpfwort ist, dann ist es damit ein Schimpfwort. Müsste es nicht sein. Es könnte auch einfach ein ganz normales Wort für eine Körperöffnung sein. Das Gegenteil von "normal" ist "abnormal" und damit eine Abwertung.

Du kannst dir zwar selbst einreden, dass du das nicht so meinst, aber wenn du den Begriff "normal" verwendest, wertest du damit Menschen ab. Weil wir das als Sprache so definiert haben.
 
Alex17
Benutzer212057  (17) Ist noch neu hier
  • #260
Ob es bei mir direkt ein Fetisch ist weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Fakt ist das ich es irgendwie total heiß finde gekitzelt zu werden auf nackter Haut und davon nach einer Zeit auch Erregung in mir auf kommt.. oft habe ich auch Fantasien vom gefesselt nackt gekitzelt werden mit orgasmus am Ende aber ich habe noch nie mit jemanden drüber gesprochen weil es mir unangenehm ist
Wenn meine Freundin das von mir wünschen würde ich es gerne für sie tun würde mir auch gefallen
 
E
Benutzer198154  (29) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #261
Weiße, hoche Sneakers...
Ich weiß eigentlich nicht warum aber vielleicht hängt es mit einem Sommererlebnis zusammen, als ich 12-13 Jahre alt war. Ich wahr dann meistens mit einem Kumpel zusammen der immer High-top Sneakers trug. Einen Nachmittag kam er zu mir, hatte dann T-shirt, Jeans und Adidas High-tops an. Er zog die Sneakers aus und dann sah ich dass er keine Socken an hatte. Wenn man daran jetzt denkt ist es eigentlich nicht hygienisch aber ich war wie gesagt 12-13 Jahre alt und nicht so logisch. Ich fand es aber megageil und kriegte sofort einen Ständer. Seit dem finde ich immer hoche, weiße Sneakers megaschön...
 
Zuletzt bearbeitet:
T
Benutzer210988  (45) Ist noch neu hier
  • #262
Du kannst dir zwar selbst einreden, dass du das nicht so meinst, aber wenn du den Begriff "normal" verwendest, wertest du damit Menschen ab. Weil wir das als Sprache so definiert haben.
Wie können da noch ewig hin und her philosophieren, übereins kommen wir da nicht mehr.
Agree to disagree.

Jeder hat seine Meinung gesagt, und nur ist auch gut.
 
Wateintyp45
Benutzer197270  (33) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #263
Lange Shirts
Ich mag das
So ein oversize Shirt und nichts drunter
Finde ich uuuultra sexy
 
R
Benutzer209637  (33) Klickt sich gerne rein
  • #264
Interessante Frage 😅

Fetisch nein. Vorlieben, ja.

Gibt halt einiges, was "kickt". Aber es geht auch ohne, bzw wäre es für mich sogar langweilig, wenn es immer stattfinden würde.

Fesselspielchen als passiver Part 🤭
Oralsex als aktiver Part.

So zwei Beispiele, die mir Instant einfallen.

Eigentlich nix besonderes :grin:Glaube das ist das ziemliche Standardprogramm

Ansonsten macht mich idR das an, worauf der Mann steht, wenn ich wiederum auf ihn stehe 🤷🏼‍♀️ kA wo da die Grenze ist.

Aber meiner Erfahrung nach ist es eben so; wenn er es geil findet und das ausstrahlt, ist das halt mega heiß
 
P
Benutzer199994  (27) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #265
Ich finde Neoprenanzüge extrem sexy zum ansehen. Mag auch das Gefühl, selber einen zu tragen.
 
T
Benutzer193166  (25) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #266
Alles was mit Pinkeln zu tun hat. Wenn sie dringend muss, vielleicht sogar in ihre Hose macht oder ihr einfach so beim Pipi machen zusehen.
 
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