Warum ist männlich Jungfräulichkeit ein so großes Problem für Frauen?

Benutzer70346 

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das gespräch ist ja wohl leicht utopisch ;-)

zur entwicklung der persönlichkeit gehört für mich dazu, dass man erfahrungen mit dem anderen geschlecht sammelt. da geht es mir, wie gesagt, nicht direkt um den aspekt "jungfräulichkeit", sondern oft ist da ja gar nichts vorzuweisen.

was ist so schlimm daran, wenn der partner vorher geilen sex hatte? besser, als wenn der sex immer furchtbar war (das hat dann mit pech noch irgendeinen schaden hinterlassen).
Daran ist gar nichts schlimm. Aber doch auch nicht gut, oder? :zwinker: Nur zu Info: Der vorherige Sexpartner warst nicht du, sondern eine andere Frau. Also was ist daran für dich toll, wenn er mit einer anderen seinen Spaß hatte?

Zumindest ein bisschen muss ich recht geben. Mit einer alten Jungfrau....in der Praxis dürfte man da schon einige Exemplare entdecken, die ihrem Ruf alle Ehre machen. Also das drumherum meine ich.

Aber das ist doch überall so. Wieviel Affen laufen draußen rum? Ich sehe in meiner Firma doch genauso Leute.......speziell 2 - die sind so bescheuert und hässlich! Überhaupt keine Lebensfreude, immer schlechte Laune, zurückhaltend und mit 30 Falten wie Täler. Das müssten doch Jungfrauen sein? Aber dann erfahr ich, dass beide verheiratet sind und der eine 4 Kinder hat. Also hatte er mindestens 4 mal Sex. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wer mit den 2 ins bett geht - und dann auch noch 4 mal :wuerg: :-D! Und da braucht mir auch keiner kommen mit "die werden schon irgendwas an sich haben". Zumindest meine Beispiele haben überhaupt nichts drauf - außer Essensreste auf den Zähnen.
 

Benutzer64525 

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zur entwicklung der persönlichkeit gehört für mich dazu, dass man erfahrungen mit dem anderen geschlecht sammelt. da geht es mir, wie gesagt, nicht direkt um den aspekt "jungfräulichkeit", sondern oft ist da ja gar nichts vorzuweisen.

Was meinst du mit "gar nichts vorzuweisen"?
Die nicht-sexuellen Dinge zwischen Männlein und Weiblein, kann man ja auch über normale Freundschaften erlernen, falls du darauf hinaus willst? Wenn Mann ein oder zwei Frauen in seinem engeren Freundeskreis hat, dann bekommt man doch irgendwie mit, wie Frauen so "ticken". Genau weiß man es natürlich nie, weil jeder Mensch ja anders ist aber es gibt ja dann doch gewisse Dinge wo Frauen meistens etwas anders denken als Männer.
Ich meine, wenn Frau auf einen ONS oder eine Affäre aus ist, dann kann ich ja verstehen, dass da ein erfahrener Mann gewisse Vorteile hat. Wenn Frau aber "einen Mann fürs Leben" sucht bzw. halt jemanden mit dem sie vor hat längere Zeit zusammen zu sein, dann ist das doch nicht so ein Problem (selbst wenn die ersten paar Wochen im Bett nicht so das sind, was Frau vielleicht gewöhnt ist)?

@neverknow: Die Frage ist halt, wie Mann im Voraus feststellen kann, an was für einen Typ Frau er geraten ist. Klar kann man es ein bisschen daran festmachen, wo man sich kennengelernt hat. Aber so im Großen und Ganzen würde ich nicht behaupten, dass man einer Frau ansieht, ob Jungfräulichkeit im "hohen" Alter für sie ein Ausschlusskriterium ist oder nicht. Also ich seh das jedenfalls niemand an. :smile: Und wenn man dann öfters in Situationen wie der Threatstarter kommt, dann hat man wahrscheinlich irgendwann keine Lust mehr. Ab einem gewissen Alter leidet wahrscheinlich das Selbstbewusstsein darunter. Außerdem glaube ich, dass wenn viele Menschen einem zu verstehen gibt, dass es an einem etwas gibt, für das man sich schämen sollte, dann fängt man sich irgendwann wirklich an dafür zu schämen (selbst wenn es vielleicht gar nicht gerechtfertigt ist).
Deine Einstellung ist jetzt allerdings auch schon fast wieder ein bisschen "radikal", wenn ich das jetzt mal so ausdrücken darf. Wenn ein Mann in deinem Alter ein oder zwei längere Beziehungen (mit Sex) hatte, dann ist das doch eigentlich nicht verwerflich, oder? Wenn für dich Sex und Liebe zusammen gehören, dann ist es nachvollziehbar, dass du einen Mann in deinem Alter, der mit einer zweistelligen Zahl von Frauen im Bett war nicht attraktiv findest. Aber es kann doch durchaus sein, dass jemand glaubt die große Liebe gefunden zu haben und nach einiger Zeit muss er dann feststellen, dass er sich doch getäuscht hat. Ich mein, wenn du einen Typ kennenlernst, der dir sehr sympathisch ist und es am Ende dann nur zu keiner Beziehung kommt, weil er schon mit zwei, drei Frauen im Bett war, dann kommt das doch aufs Gleiche raus, wie wenn eine Frau meint, dass sie nicht die Lehrerin sein will. Oder hab ich da jetzt irgendwo einen Denkfehler drinn? :zwinker:

Wenn der eine mal wenigstens seine Ohren putzen und die Unterhose öfter als einmal im Monat wechseln würde, würde ich schon nichts mehr sagen.

Tja an der Aussage, dass es für jeden Topf einen Deckel gibt, scheint wohl doch was dran zu sein. :grin:
 

Benutzer79369 

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Daran ist gar nichts schlimm. Aber doch auch nicht gut, oder? :zwinker: Nur zu Info: Der vorherige Sexpartner warst nicht du, sondern eine andere Frau. Also was ist daran für dich toll, wenn er mit einer anderen seinen Spaß hatte?

och, solche denkweise "oh je, er hatte tatsächlich mit frauen vor mir spaß im bett" hat sowas komplexbeladenes. kann ich nicht so recht nachvollziehen...

Was meinst du mit "gar nichts vorzuweisen"?

ich meine überhaupt irgendwelche körperlichen erfahrungen...

"neverknow" hatte hier was von "erstmal total spannend finden" geschrieben. ich denke, genau solche aspekte würden mich stören. dazu vermutlich extrem aufgeregt, verschüchtert,... vielleicht noch sehr idealisierte vorstellungen von dem ganzen, die sich über die jahre so angesammelt haben... möglichst viel gefühl bei der ganzen sache (wenn man liebe dazu braucht), etc... damit könnte ich wohl nicht umgehen bzw. der sache nicht gerecht werden, würde den mann vermutlich vor den kopf stoßen... das muss dann einfach für beide seiten nicht sein. der mann müsste da schon sehr locker sein, so dass ich mir da keine weiteren gedanken machen würde.
 

Benutzer4590 

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"neverknow" hatte hier was von "erstmal total spannend finden" geschrieben. ich denke, genau solche aspekte würden mich stören. dazu vermutlich extrem aufgeregt, verschüchtert,... vielleicht noch sehr idealisierte vorstellungen von dem ganzen, die sich über die jahre so angesammelt haben... möglichst viel gefühl bei der ganzen sache (wenn man liebe dazu braucht), etc... damit könnte ich wohl nicht umgehen bzw. der sache nicht gerecht werden, würde den mann vermutlich vor den kopf stoßen...

Dinge wie Gefühl dabei, aufgeregt sein oder idealisierte Vorstellungen findet man aber nun nicht pauschal nur bei Jungfrauen, das gibt's auch bei so einigen mit Erfahrung. Ich hab das Gefühl, dass da weniger eine Jungfrau im Bett bei dir das Problem wär, sondern es liegt einfach daran, dass du eine bestimmte Vorstellung von Sex hast, die nicht jeder teilt.
 

Benutzer66580 

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@neverknow: Die Frage ist halt, wie Mann im Voraus feststellen kann, an was für einen Typ Frau er geraten ist. Klar kann man es ein bisschen daran festmachen, wo man sich kennengelernt hat. Aber so im Großen und Ganzen würde ich nicht behaupten, dass man einer Frau ansieht, ob Jungfräulichkeit im "hohen" Alter für sie ein Ausschlusskriterium ist oder nicht. Also ich seh das jedenfalls niemand an. :smile:


Ich schon :tongue: nee, ist natürlich übertrieben. Auf den ersten Blick sieht man sowas nur bedingt; bei (achtung Klischee) möchtegern - Playboy-Bunny-Bitches aus der Dorfdisco würd ich jetzt eher annehmen, dass die dann auch auf den Typ "Assi-Toni" stehen. Da sparen Vorurteile dann Zeit :zwinker:
Nach einem oder mehreren Gesprächen, die nicht total an der Oberfläche kratzen, kann man sowas denke ich aber merken. Liegt vielleicht an mir, aber ich hasse Small Talk, und rede daher mit Leuten, die ich neu kennen lerne (sowohl weiblich als auch männlich) relativ früh über "große" Themen, Lebenseinstellungen, und eben und vor allem auch über das Thema Liebe / Beziehungen. Da wird dann schnell klar, wie jemand denkt, und ob überhaupt Grundlage für ein näheres Kennenlernen besteht.



Und wenn man dann öfters in Situationen wie der Threatstarter kommt, dann hat man wahrscheinlich irgendwann keine Lust mehr. Ab einem gewissen Alter leidet wahrscheinlich das Selbstbewusstsein darunter. Außerdem glaube ich, dass wenn viele Menschen einem zu verstehen gibt, dass es an einem etwas gibt, für das man sich schämen sollte, dann fängt man sich irgendwann wirklich an dafür zu schämen (selbst wenn es vielleicht gar nicht gerechtfertigt ist).


Das Selbstbewusstsein sollte durch so etwas eigentlich nicht unbedingt leiden, da sich das Selbstbewusstsein ja hoffentlich größtenteils aus anderen Dingen bildet bzw. sich auf sie stützt als auf "wie oft hatte ich schon Sex". Trotzdem leidet man natürlich, aber eher unter Einsamkeit etc. als unter geringem Selbstbewusstein, meiner Meinung nach. Das gleiche gilt für das Schämen ... aber mir ist schon klar, dass sich sowas trotzdem nicht ganz vermeiden lässt. Unter anderem deshalb schreib ich ja hier, damit männliche Jungfrauen vllt sehen, dass sie sich eben nicht schämen brauchen :zwinker:



Deine Einstellung ist jetzt allerdings auch schon fast wieder ein bisschen "radikal", wenn ich das jetzt mal so ausdrücken darf. Wenn ein Mann in deinem Alter ein oder zwei längere Beziehungen (mit Sex) hatte, dann ist das doch eigentlich nicht verwerflich, oder? Wenn für dich Sex und Liebe zusammen gehören, dann ist es nachvollziehbar, dass du einen Mann in deinem Alter, der mit einer zweistelligen Zahl von Frauen im Bett war nicht attraktiv findest. Aber es kann doch durchaus sein, dass jemand glaubt die große Liebe gefunden zu haben und nach einiger Zeit muss er dann feststellen, dass er sich doch getäuscht hat. Ich mein, wenn du einen Typ kennenlernst, der dir sehr sympathisch ist und es am Ende dann nur zu keiner Beziehung kommt, weil er schon mit zwei, drei Frauen im Bett war, dann kommt das doch aufs Gleiche raus, wie wenn eine Frau meint, dass sie nicht die Lehrerin sein will. Oder hab ich da jetzt irgendwo einen Denkfehler drinn? :zwinker:


Du denkst prinzipiell richtig und logisch :smile: machst also keinen eigentlichen Denkfehler.
Ich hab den entscheidenen Satz mal fett markiert. Er glaubt, die große Liebe gefunden zu haben? Was ist denn "die große Liebe"?
Für mich persönlich haben "Liebe" und "eine (bzw. DIE) Beziehung eingehen" so einen hohen Stellenwert, dass ich in dem Bereich wahnsinnig vorsichtig bin -- gar nicht mal bewusst, sondern mein Vertrauen wächst überhaupt nur ganz langsam. Wenn ich eines Tages eine Beziehung eingehe, war ich sicher vorher schon monate- bzw. eher jahrelang mit dem Mann auf engster Ebene befreundet, weiß praktisch alles über ihn, kenne ihn so gut wie niemanden sonst (und er mich). Die gleiche Einstellung erwarte ich auch von ihm; sollte er nicht so denken, kommt er für mich als Partner nicht in Frage.
Es ist also ziemlich unwahrscheinlich, dass er vor mir schon einmal eine Person so unheimlich gut und lange gekannt und "gemocht" (viel zu schwaches Wort dafür, aber egal) hat, dass er eine Beziehung eingegangen ist und dann Sex mit dieser Person hatte. Falls das tatsächlich so gewesen sein sollte, und die Beziehung dann eben durch unglückliche Umstände zerbrochen sein sollte, wäre es für mich kein K.O.-Kriterium, dass er nicht mehr Jungfrau ist. Aber eben auch nur in diesem Fall; darum schätze ich das wie gesagt eher gering ein, ist aber potenziell möglich.

Und ja, ich weiß, dass ich da radikal bin, hab ja nie was anderes behauptet :tongue:




"neverknow" hatte hier was von "erstmal total spannend finden" geschrieben. ich denke, genau solche aspekte würden mich stören. (...)
damit könnte ich wohl nicht umgehen bzw. der sache nicht gerecht werden, würde den mann vermutlich vor den kopf stoßen... das muss dann einfach für beide seiten nicht sein. der mann müsste da schon sehr locker sein, so dass ich mir da keine weiteren gedanken machen würde.


Hab ich ja oben geschrieben: wir sind beide "Extreme", wenn man so will, komplette Gegensätze. Ist ja nicht schlimm, ich werte das auch nicht negativ; wäre strange, wenn alle Menschen gleich wären :zwinker:


vielleicht noch sehr idealisierte vorstellungen von dem ganzen, die sich über die jahre so angesammelt haben... möglichst viel gefühl bei der ganzen sache (wenn man liebe dazu braucht), etc...


Du findest das keineswegs anziehend, eher abstoßend und es ist für dich quasi ein Ausschluss-Kriterium; ich finde es :herz: :drool: und es ist für mich absolute Grund-Bedingung beim Thema Sex :zwinker:
 

Benutzer77893 

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Da das Forum einen bestraft, wenn man über etwas länger diskutieren will, sag ich dazu nur eines und hoffentlich hilfreiches (was immer gefordert wird).

Da es einige (besonders Frauen) gibt, die damit ein großes Problem haben, sollte man so was nie mals nie erzählen, notfalls lügt man. Das ist zwar vielleicht zum Leitragen der Frauen/Männer die das vielleicht nicht stört, aber da es sich hier um den ersten Eindruck handelt, der nun mal wichtiger ist, darf man mit 18 oder mehr wohl nicht mehr sagen das man noch Jungfrau/Jungmann ist.
 

Benutzer12443  (40)

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mag sein. daß das ganze einen negativen ausschlag ergibt spricht allerdings gegen dich. 'was der bauer nicht kennt, das frißt er nicht' lautet ein sprichwort, das wohl den aus unsicherheit resultierenden umgang mit ungewohnten phänomenen wiedergibt.

ob es wirklich negativ für den jenigen ausgehen würde, kann ich nichtmal sagen. ich würde wahrscheinlich nur sehr genau prüfen, was da vor sich geht. und als unsicherheit würde ich dieses verhalten nicht bezeichnen. ungewöhnlichkeit ist nämlich nicht gleich ungewöhnlichkeit.

wenn jemand z.b. ungewöhnlich aussieht, ist dies meist ein ergebnis des zufalls und sagt wenig über seine persönlichkeit aus, falls diese durch sein aussehen nicht bereits gestört ist. wenn aber jemand mit 27 noch jungfräulich ist könnte das eventuell auf eine nicht sehr ausgeprägte soziale kompetenz hinweisen. und dies ist für mich nicht grade die wünschenswerteste grundlage für eine beziehung. natürlich kann das auch absolut falsch sein.

deshalb habe ich mich ja dafür ausgesprochen, es für sich zu behalten und erstmal zu zeigen, dass man ganz normal mit menschen umgehen kann.
 

Benutzer64525 

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Wenn ich eines Tages eine Beziehung eingehe, war ich sicher vorher schon monate- bzw. eher jahrelang mit dem Mann auf engster Ebene befreundet, weiß praktisch alles über ihn, kenne ihn so gut wie niemanden sonst (und er mich). Die gleiche Einstellung erwarte ich auch von ihm; sollte er nicht so denken, kommt er für mich als Partner nicht in Frage.

Meine liebe Frau :zwinker: , du legst die Messlatte aber ganz schön hoch... Klingt so als wärst du im Moment auch Single, allerdings nehme ich bei deiner Einstellung an, dass es für dich wohl im Moment kein Problem ist und dass du dich vielleicht auch nicht sonderlich einsam fühlst. Nachdem das deine tiefe innere Überzeugung zu sein scheint, kann ich mir auch vorstellen, dass du in ein paar Jahren nicht todunglücklich bist, wenn du den Richtigen noch nicht gefunden hast.
Wenn man diese "radikale" (sorry, das klingt irgendwie abwertend aber mir fällt gerade kein bessers Wort ein) Einstellung aber nicht hat, dann kann es schon sein, dass man mit über 25 Jahren irgendwann Torschusspanik bekommt. Wenn dann die Freunde mit dem Heiraten anfangen und die ersten Kinder in die Welt setzen und du selbst noch nichtmal ne Freundin bzw. nen Freund hattest, dann kommt man sich vielleicht etwas ungeliebt vor. Man hat zwar seinen Freundeskreis aber in der Regel können einem Freunde dann doch nicht ganz das geben, was ein Partner oder eine Partnerin kann. Im Freundeskreis ist man halt immer einer von vielen bzw. einer von wenigen aber diese "Topstellung" erreicht man nie.
Und wenn man dann nicht mehr zu Hause wohnt, dann kann das Leben schonmal recht einsam werden, weil ohne Partner ist man ja dann doch in der Regel die meiste Zeit alleine in seiner Wohnung.

Das Thema Sex ist ja heutzutage sowieso überall präsent. Wenn ich mich aus meinem gmx-eMail-Account auslogge, dann kommt schätzungsweise jeden 3. Tag die Vorschau auf einen Artikel bei dem es sich irgendwie um Sex dreht. Irgendwie kommt man sich da manchmal schon etwas blöd vor, wenn man dann selbst noch nie Sex hatte aber der Eindruck erweckt wird als müsste man es unbedingt sofort haben.

Um zur ursprünglichen Frage des Threatstarters zurückzukommen: Vielleicht haben manche Frauen damit auch einfach nur ein Problem, weil wir es generell gewohnt sind, Dinge zu wollen, die andere auch wollen (trifft natürlich auch nicht auf alle Menschen zu, aber auch viele). Man folgt irgendwelchen Trends. Insofern könnte es sein, dass die Tatsache, dass einen noch niemand wollte, einen unattraktiv erscheinen lässt. Das geschieht bei manchen/vielen vielleicht sogar unbewusst. Wenn eine Frau ihren neuen Freund ihren Freunde bzw. ihre Familie vorstellt, dann ist sie sicher auch froh, wenn die sowas sagen wie "wow, da hast du aber einen tollen Freund gefunden" und sie wollen mit Sicherheit nicht hören "wo hast du denn den her?" oder sowas in der Art.:zwinker: Wahrscheinlich war das jetzt ein bisschen übertrieben ausgedrückt, aber generell tut man viel um Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen. Ein bisschen spielt das bei der Partnerwahl sicher auch mit rein.
Man muss in der Situation aber auch aufpassen, dass man nicht anfängt die Schuld nur noch bei den anderen zu suchen. Die männlichen Jungfrauen dürfen nicht denken, dass alle Frauen "böse" sind und umgekehrt sollte es auch nicht sein. Sonst macht man sich vielleicht selbst die letzte Tür noch zu.
 

Benutzer56700 

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Schon mal dran gedacht, dass die Tussi schlicht und einfach charakterschwach und nicht die Hellste war? Auf Leute, die so reagieren, kann jeder Mensch mit zumindest einem Rest Selbstachtung eh bestens verzichten. Insofern find ich's kontraproduktiv, dem TS zu raten, das Ganze zu verheimlichen oder einfach zu lügen, denn erstens lassen sich wohl die wenigsten Frauen gern anlügen (vor allem, wenn da wirklich was ernstes draus werden soll), und zweitens vermittelt das wieder den Eindruck, noch Jungfrau zu sein wär was ganz furchtbares, für das man sich schämen und das man unter allen Umständen verstecken muss - das ist es aber nicht, und wenn man es nicht schaffen kann, das so zu sehen und selbstbewusst damit umzugehen, dann wirkt das auch nicht sehr anziehend auf's andere Geschlecht.

Ich plädiere eigentlich immer für Ehrlichkeit, aber das ist ein Punkt wo es nicht anders geht.
Selbstbewusstsein hin oder her, mit 27 noch keine Freundin und null Erfahrungen mit Frauen zu haben, ist einfach nicht normal. Es schreckt ab, daher ist eine Notlüge da durchaus angebracht. Später kann man ihr ja immer noch die Wahrheit sagen.
 

Benutzer77893 

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ob es wirklich negativ für den jenigen ausgehen würde, kann ich nichtmal sagen. ich würde wahrscheinlich nur sehr genau prüfen, was da vor sich geht. und als unsicherheit würde ich dieses verhalten nicht bezeichnen. ungewöhnlichkeit ist nämlich nicht gleich ungewöhnlichkeit.

wenn jemand z.b. ungewöhnlich aussieht, ist dies meist ein ergebnis des zufalls und sagt wenig über seine persönlichkeit aus, falls diese durch sein aussehen nicht bereits gestört ist. wenn aber jemand mit 27 noch jungfräulich ist könnte das eventuell auf eine nicht sehr ausgeprägte soziale kompetenz hinweisen. und dies ist für mich nicht grade die wünschenswerteste grundlage für eine beziehung. natürlich kann das auch absolut falsch sein.

deshalb habe ich mich ja dafür ausgesprochen, es für sich zu behalten und erstmal zu zeigen, dass man ganz normal mit menschen umgehen kann.

Aber durch das Prüfen wirst du sicherlich auch fündig. Oder anderes wer nach Fehlern sucht, findet sie auch, obwohl sie ihm eigentlich nicht gestört hätten. Außerdem tust du ja fast schon so als wäre 27 Jährige Jungfrauen alle geistig krank.

Ich plädiere eigentlich immer für Ehrlichkeit, aber das ist ein Punkt wo es nicht anders geht.
Selbstbewusstsein hin oder her, mit 27 noch keine Freundin und null Erfahrungen mit Frauen zu haben, ist einfach nicht normal. Es schreckt ab, daher ist eine Notlüge da durchaus angebracht. Später kann man ihr ja immer noch die Wahrheit sagen.

Voll deiner Meinung, leider :cry:
 

Benutzer64525 

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deshalb habe ich mich ja dafür ausgesprochen, es für sich zu behalten und erstmal zu zeigen, dass man ganz normal mit menschen umgehen kann.

Klar sollte man es nicht laut durch die Gegend posaunen aber wie du hier ja schon gelesen hast, interessieren sich fast alle Frauen für ehemalige Beziehugen, wenn sie dich kennenlernen. Vielleicht nicht gleich beim ersten Treffen, dann aber beim zweiten oder dritten. Manche fragen einfach nur so, manche wollen es wissen, weil die ab einem gewissen Alter vergangene Beziehungen voraussetzen und manche wollen es wissen, weil sie Männer mit möglichst wenig Ex-Freundinnen vorziehen. Man muss schon sehr viel Glück haben, wenn die Frage gar nicht aufkommt.
Klar kann man dann sagen, dass man einfach eine Ex-Freundin erfindet. Allerdings gibt es dabei mindestens zwei Probleme: Ersten könnte es die Frau merken, weil man sich z.B. beim Küssen etwas ungeschickt anstellt oder weil man einem anmerkt, dass man extremst aufgeregt ist. Zweitens gibt es sicher Frauen, die ein großes Problem hätten, wenn sie im Laufe der Beziehung herausfinden, dass ihr Partner sie schon vor dem Beginn der Beziehung belogen hat.
Lügen kann man meiner Meinung nach nur, wenn man unbedingt Sex haben will und die Sache auf einen ONS rausläuft (falls man da überhaupt nach Ex-Freundinen gefragt wird). Wenn es da in die Hose geht, dann denkt sich die Frau halt, dass der Typ extrem schlecht im Bett ist. Nachdem man sich eh nicht mehr sieht, ist das dann aber auch egal.
Wenn man eine Beziehung will, dann kann man halt versuchen die "Beichte" etwas hinauszuzögern. Wenn man sich ein paar Mal getroffen hat, dann hat die Frau ja auch ein Bild von einem. Vielleicht wirft sie das ja nicht gleich wieder um, wenn sie erfährt, dass sie die erste für den Mann ist.
 

Benutzer77893 

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Klar sollte man es nicht laut durch die Gegend posaunen aber wie du hier ja schon gelesen hast, interessieren sich fast alle Frauen für ehemalige Beziehugen, wenn sie dich kennenlernen. Vielleicht nicht gleich beim ersten Treffen, dann aber beim zweiten oder dritten. Manche fragen einfach nur so, manche wollen es wissen, weil die ab einem gewissen Alter vergangene Beziehungen voraussetzen und manche wollen es wissen, weil sie Männer mit möglichst wenig Ex-Freundinnen vorziehen. Man muss schon sehr viel Glück haben, wenn die Frage gar nicht aufkommt.
Klar kann man dann sagen, dass man einfach eine Ex-Freundin erfindet. Allerdings gibt es dabei mindestens zwei Probleme: Ersten könnte es die Frau merken, weil man sich z.B. beim Küssen etwas ungeschickt anstellt oder weil man einem anmerkt, dass man extremst aufgeregt ist. Zweitens gibt es sicher Frauen, die ein großes Problem hätten, wenn sie im Laufe der Beziehung herausfinden, dass ihr Partner sie schon vor dem Beginn der Beziehung belogen hat.
Lügen kann man meiner Meinung nach nur, wenn man unbedingt Sex haben will und die Sache auf einen ONS rausläuft (falls man da überhaupt nach Ex-Freundinen gefragt wird). Wenn es da in die Hose geht, dann denkt sich die Frau halt, dass der Typ extrem schlecht im Bett ist. Nachdem man sich eh nicht mehr sieht, ist das dann aber auch egal.
Wenn man eine Beziehung will, dann kann man halt versuchen die "Beichte" etwas hinauszuzögern. Wenn man sich ein paar Mal getroffen hat, dann hat die Frau ja auch ein Bild von einem. Vielleicht wirft sie das ja nicht gleich wieder um, wenn sie erfährt, dass sie die erste für den Mann ist.

Ja und nein, wie soll Frau das denn wirklich herausfinden? Weil man nervöse oder sich dumm anstellt? Das passiert doch auch bei "erfahrenen" Männer oder Frauen. Also ist es besser sie im ungewissen zu lassen. Und Lügen ist zwar mies, aber würde das eine Frau nicht eher verzeihen? Als wenn man sich die alternativ vorstellt, nämlich das es erst gar nicht zu eine Beziehung gekommen wäre?!
 

Benutzer82061  (34)

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Mh wie die Frau wohl reagieren würde wenn man sagt: "ok moment ich gehe mal eben in Puff und dann können wir weiter reden."

Verstehe Frauen nicht die damit ein Problem haben sollten. Viele sind bestimmt erstmal überrascht, aber mehr nicht.
 

Benutzer66580 

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Meine liebe Frau :zwinker: , du legst die Messlatte aber ganz schön hoch... Klingt so als wärst du im Moment auch Single, allerdings nehme ich bei deiner Einstellung an, dass es für dich wohl im Moment kein Problem ist und dass du dich vielleicht auch nicht sonderlich einsam fühlst. Nachdem das deine tiefe innere Überzeugung zu sein scheint, kann ich mir auch vorstellen, dass du in ein paar Jahren nicht todunglücklich bist, wenn du den Richtigen noch nicht gefunden hast.

Natürlich leg ich die hoch; geht schließlich um die wahrscheinlich wichtigste Entscheidung in meinem Leben. :zwinker:


Wenn man diese "radikale" (sorry, das klingt irgendwie abwertend aber mir fällt gerade kein bessers Wort ein) Einstellung aber nicht hat, dann kann es schon sein, dass man mit über 25 Jahren irgendwann Torschusspanik bekommt. Wenn dann die Freunde mit dem Heiraten anfangen und die ersten Kinder in die Welt setzen und du selbst noch nichtmal ne Freundin bzw. nen Freund hattest, dann kommt man sich vielleicht etwas ungeliebt vor. Man hat zwar seinen Freundeskreis aber in der Regel können einem Freunde dann doch nicht ganz das geben, was ein Partner oder eine Partnerin kann. Im Freundeskreis ist man halt immer einer von vielen bzw. einer von wenigen aber diese "Topstellung" erreicht man nie.
Und wenn man dann nicht mehr zu Hause wohnt, dann kann das Leben schonmal recht einsam werden, weil ohne Partner ist man ja dann doch in der Regel die meiste Zeit alleine in seiner Wohnung.

Ich gehöre zu den Menschen, die wirklich kein Problem damit haben, allein zu sein. Bzw toller wäre es natürlich mit tollen Menschen, aber ich bin definitiv lieber allein als mit nicht-tollen Menschen zusammen.
Dass man sich natürlich nach Liebe, Geborgenheit, Zärtlichkeit usw sehnt, ist klar, tu ich auch. Die Frage ist nur, inwieweit man bereit ist, Kompromisse einzugehen um das (im Ansatz) zu erhalten.



Das Thema Sex ist ja heutzutage sowieso überall präsent. Wenn ich mich aus meinem gmx-eMail-Account auslogge, dann kommt schätzungsweise jeden 3. Tag die Vorschau auf einen Artikel bei dem es sich irgendwie um Sex dreht. Irgendwie kommt man sich da manchmal schon etwas blöd vor, wenn man dann selbst noch nie Sex hatte aber der Eindruck erweckt wird als müsste man es unbedingt sofort haben.

Gerade diese Omnipräsenz wirkt doch eher abstoßend, oder nicht? Also nicht nur ent-mystifizierend und so, sondern auch direkt abstoßend.
Ich kann nur für mich sprechen, aber ich hab mich eine Zeit lang tatsächlich gefragt, ob ich nicht vielleicht asexuell bin, weil mich diese ganzen nackten Leute, ONS-Diskussionen, G-Punkt-Massage-Tips usw usw³ einfach nur ekeln und ich es in keinster Weise anregend finde. (Ich hab mittlerweile festgestellt, dass ich nicht asexuell bin :tongue: nur eben von ganz anderem angezogen werde ... Stichwort Vertrauen zB .)



zu diesem anderen Vorschlag hier:
Eine Ex-Freundin vortäuschen und diese Lüge am besten ewig aufrechterhalten? :eek: schon mal die Worte "Ehrlichkeit" oder "Vertrauen" gehört? Sorry, aber o-m-g. :kopfschue
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
zur entwicklung der persönlichkeit gehört für mich dazu, dass man erfahrungen mit dem anderen geschlecht sammelt. da geht es mir, wie gesagt, nicht direkt um den aspekt "jungfräulichkeit", sondern oft ist da ja gar nichts vorzuweisen.

Sorry, auch wenn man mich jetzt steinigen mag, kann ich das beim besten Willen nicht so stehen lassen.
Warum, bitteschön, soll man in Bezug auf Persönlichkeit weniger entwickelt sein, nur weil man in fortgeschrittenem Alter noch nicht das Glück hatte, einen Beziehungspartner gefunden zu haben oder zumindest Sex gehabt zu haben?
Dann müsste bei mir ja auch nix vorzweisen habe. Nur seltsam, dass ich das bei mir bis jetzt nicht festgestellt hatte:engel: geschweige denn jemand was in der Art zu mir gesagt hatte.

Noch mit ü20 Jungfrau zu sein, hat noch lange nix damit zu tun, dass man deswegen in Persönlichkeit und Sozialkompetenz minderbemittelt ist.
Ich mag es schon 100x gesagt haben und sag es zum 101.mal: Noch Jungfrau zu sein muss noch lange nicht heissen, dass etwas mit ihm/ihr stimmt, es kann genausogut sein, dass er/sie schlicht und ergreifend noch keinen getroffen hatte, wo gegenseitiges Interesse bestand.
Dieser Aspekt wird, wie ich festgestellt habe, in Threads wie diesen meist ausser Acht gelassen.:kopfschue
 

Benutzer6071  (33)

Verbringt hier viel Zeit
klar django, aber er hat ja ach geschrieben, es gehöre für ihn dazu...
desweiteren bin ich der meinung, dass erfahrungen aller art (auch die mit dem anderen geschlecht) zur persönlichkeitsentwicklung beitragen (kann ich bei mir zumindest feststellen), was natürlich keinesfalls bedeutet, dass die person in irgendeiner weise minderbemittelt ist oder keine entwickelte persönlichkeit hat. aber es ist ein faktor, der die persönlichkeit beeinflusst, wie alle anderen faktoren auch.
 

Benutzer79369 

Benutzer gesperrt
Sorry, auch wenn man mich jetzt steinigen mag, kann ich das beim besten Willen nicht so stehen lassen.
Warum, bitteschön, soll man in Bezug auf Persönlichkeit weniger entwickelt sein, nur weil man in fortgeschrittenem Alter noch nicht das Glück hatte, einen Beziehungspartner gefunden zu haben oder zumindest Sex gehabt zu haben?

so extrem habe ich das doch gar nicht gemeint ;-)... ja, zugegeben aus meinen formulierungen lässt sich manchmal anderes folgern :grin:

aber der aspekt "erfahrungen mit beziehungen und sexuellen dingen" kann so einfach kein teil der persönlichkeit sein, weil in der richtung eben keine erlebnisse vorliegen. es gibt lediglich theoretische überlegungen/einstellungen zu dem ganzen, die aber an der realität noch nicht geprüft worden sind.

und um das nochmal klarzustellen: bei einem total lockeren typen, wo es einfach noch nicht so hingehauen hat, oder wo früher gründe vorlagen, die sich aktuell gewandelt haben, würde ich mir auch keinen großen kopf machen. in allen anderen fällen aber schon.
 
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