Wann war eure Verlobung?

Benutzer46728 

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Nein, ich will noch nicht:zwinker:

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Aber wir haben grad einen "Fall" im Freundeskreis, über den wir den Kopf schütteln. Klar, es ist ihre Sache und ich zb mische mich auch nicht ein, aber es ist leicht seltsam, was abgezogen wird. Ich kenne den Kerl seit 17 Jahren und sie seit etwa 7 Jahren. Früher waren sie mal befreundet, dann gabs mal nen Kuss und die Freundschaft zerbrach, er hatte etliche andere Freundinnen und auf einmal kamen sie vor 2 Jahren wieder zusammen.
In den 2 Jahren haben sie eig nichts gemacht, was man von beiden nicht kennt. Er hat 3 Jahre auf sein Wunschstudium gewartet und es diese Woche angefangen, sie wartet glaub ich immernoch. Er zieht jetzt 300 km weit weg, was sie rasend macht und kurz vorher haben sie sich verlobt. Er wird noch min 5 Jahre studieren und wohl nicht heiraten, sie verdienen beide zzt kein Geld, in den 2 Jahren haben sie alles, was sie verdient haben, wieder ausgegeben. Sie wohnen nicht zusammen, sondern bei Mama und Papa und dürfen auch nicht beieinander schlafen (24 Jahre alt). Wir sehen das nicht als Basis, aber es ist ja nicht unser Bier, sie sind in der Beziehung total abgedreht und hängen neuerdings an der alten Rollenverteilung.




Wie lange wart ihr zusammen, als ihr euch verlobt habt?
Welche Voraussetzungen waren bis dahin erfüllt? Damit meine ich eure persönliche Checkliste, wie "Zusammenwohnen, binnen eines Jahres heiraten können, zusammen im Urlaub gewesen, eine Krise überstanden".
Habt ihr zu dem Zeitpunkt schon zusammengewohnt?
Wurde innerhalb eines Jahres geheiratet?
 

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Wir sind jetzt ein Jahr verlobt und seit ca. 4 1/4 Jahren zusammen. Wir wohnen seit ca. 4 Jahren zusammen und haben schon manche Krise überstanden. Wir wollen (wenn alles klappt) nächstes Jahr heiraten, sind aber noch in einer frühen Planungsphase.

Es ist schon wichtig, das man den Alltag kennenlernt, der sich mit dem Partner entwickelt. Nichts ist schlimmer, als ein Schnellschuss und dann auffällt, das es doch nicht passt.
 

Benutzer42813 

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Wir haben uns auf eine dreieinhalbjährige Verlobungszeit geeinigt, weil wir eben noch ein bisschen auf die Hochzeit sparen müssen und das erst dann können, wenn er seine zweijährige Weiterbildung abgeschlossen hat. Zu dem entsprechenden Zeitpunkt waren wir knapp zwei Jahre zusammen, hatten schon zwei oder drei externe Krisen (mit extern meine ich jetzt halt Dinge wie Krankheit/Depression, Prüfungsstress mit Burnout, Ärger mit der Familie, Geldsorgen, Fernbeziehung) überstanden, allerdings noch keine "internen" wie Entlieben, Beziehungspause oder Seitensprünge.

Wir hatten da schon ein halbes Jahr zusammengelebt, dann war die befristete Fernbeziehung gekommen, und dann hatten wir eine gemeinsame Wohnung im neuen Wohnort gefunden und die Renovierung so gut wie abgeschlossen. Gemeinsamen Urlaub hatten wir noch nicht wirklich "lang" gehabt, immer nur kürzere Erlebnisse oder halt Urlaub daheim.

Die Verlobung war auch ein bisschen der Versuch, die noch kommenden zwei Monate der Fernbeziehung ein bisschen erträglicher zu machen. Sie war für uns beide ein Signal "Wir haben eine Zukunft, wir halten zusammen, wir bauen uns etwas auf, und die jetzigen schlechten Zeiten halten wir aus, weil wir wissen, das bessere Zeiten kommen werden". Sie war ein Versprechen, dass wir uns in den nächsten drei Jahren aufeinander verlassen wollen, damit er und ich die Gelegenheit zur Verwirklichung eines Lebenstraumes erhalten und uns gegenseitig dabei unterstützen - und dass am Ende dieser dreieinhalb Jahre die Hochzeit warten wird.

Also wird bei uns nicht binnen eines Jahres geheiratet :zwinker:. Wir tragen auch keine Verlobungsringe - aber wir betrachten uns dennoch als verlobt, denn letztlich gilt unser Versprechen, dass wir aneinander festhalten wollen in guten und schlechteren Tagen und gemeinsam wachsen werden. Das ist der wichtige Teil daran. Wenn wir Geld haben, werden wir uns auch Ringe kaufen. Aber die Ringe sind letztlich nicht der wichtige Teil daran.

***

Und natürlich ist so eine Verlobungszeit irgendwie dennoch eine Probezeit. Wenn in diesen Jahren irgendwann herauskommt, dass wir uns auseinander leben oder so, können wir sie wieder lösen.

Dennoch fühle ich mich daran gebunden. In einem Roman habe ich mal die Formulierung "vor Gott sind wir Mann und Frau" gelesen, die fand ich schön. Dieser Mann ist für mich der erste, über den ich sagen mag: "Vor denen da oben, wer immer er oder sie sein mag oder sein mögen, sind wir Mann und Frau", ganz ohne Feierlichkeiten oder Versprechen. Möge es so bleiben, dann werde ich jeden Tag aufs Neue dankbar dafür sein, was mir geschenkt wurde!
 
V

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Gast
Wie lange wart ihr zusammen, als ihr euch verlobt habt?
6 Jahre, wir kannten uns seit 7 Jahren.

Welche Voraussetzungen waren bis dahin erfüllt? Damit meine ich eure persönliche Checkliste, wie "Zusammenwohnen, binnen eines Jahres heiraten können, zusammen im Urlaub gewesen, eine Krise überstanden".
- Mindestens einer von uns hat einen sicheren Job
- Wir können uns die Hochzeit leisten
- Wir haben schon länger zusammen gewohnt
- Der gemeinsame Alltag klappt
- Die Beziehung hat sich als "krisensicher" erwiesen
- Wir wollen miteinander alt werden und glauben, dass die Chancen dafür gut stehen, dass wir das in 30 Jahren immer noch so sehen
- Wir schaffen es zumindest annähernd, innerhalb eines Jahres ab Antrag zu heiraten

Das waren so im Groben die Punkte, auf die ich Wert gelegt habe und sie waren zum Zeitpunkt des Antrags erfüllt.

Habt ihr zu dem Zeitpunkt schon zusammengewohnt?
Ja. Das ist für mich eine der Grundvoraussetzungen.

Wurde innerhalb eines Jahres geheiratet?
Nicht ganz, wir werden am Tag der Hochzeit 1 Jahr und fast 2 Monate verlobt sein. Wir wollten nicht heiraten, wenn's noch kalt ist. Ist aber noch im Rahmen, finde ich. 1,5 Jahre (um eine Zahl zu nennen) wären mir dann aber schon wieder zu lang gewesen, ich halte wenig von "Langzeitverlobungen", wobei ich z.B. Shinys Beweggründe durchaus verstehen kann.
 

Benutzer39498 

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Wir verloben uns erst, wenn die Hochzeit in absehbarer Zeit geplant ist. Also binnen eines Jahres.
Alles Andere macht für mich keinen Sinn, ich kann die Verlobung nicht von einem Heiratsantrag trennen.

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Das man darüber spricht, dass man gerne heiraten möchte, und sich 'einander verspricht', das ist was Anderes. Darüber haben wir auch schon gesprochen und wissen voneinander, das wir innerhalb der nächsten Jahre gerne heiraten möchten. Aber ich brauche in meiner Beziehung keine zusätzliche 'Sicherheitsstufe' oder Probezeit. So betrachtet ist die Beziehung an sich ja sowieso schon die Probezeit.
 
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ich kann die Verlobung nicht von einem Heiratsantrag trennen.
Ich auch nicht.
Darüber gesprochen hatten wir schon häufiger, auch durchaus konkreter (also z.B.: "In den nächsten 2-3 Jahren wäre ein guter Zeitpunkt").
Aber als verlobt hab ich mich erst betrachtet, als er mir den offiziellen Antrag gemacht hat, den er auch lange im Voraus geplant und organisiert hatte.

TheDetroiter schrieb:
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So betrachtet ist die Beziehung an sich ja sowieso schon die Probezeit.
:jaa:
 

Benutzer46728 

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Wir verloben uns erst, wenn die Hochzeit in absehbarer Zeit geplant ist. Also binnen eines Jahres.
Alles Andere macht für mich keinen Sinn, ich kann die Verlobung nicht von einem Heiratsantrag trennen.

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Das man darüber spricht, dass man gerne heiraten möchte, und sich 'einander verspricht', das ist was Anderes. Darüber haben wir auch schon gesprochen und wissen voneinander, das wir innerhalb der nächsten Jahre gerne heiraten möchten. Aber ich brauche in meiner Beziehung keine zusätzliche 'Sicherheitsstufe' oder Probezeit. So betrachtet ist die Beziehung an sich ja sowieso schon die Probezeit.
Stimmt. Das sieht bei denen schon nach "halten" aus, weil sie eig keine räumliche Trennung wollen. Er sagte schon früh,das er spätestens dieses Jahr sich mit ihr verloben will, aber wir haben s nicht mehr ernst genommen. Die Verlobung war religiös-offiziel. Auch wenn sie nciht religiös sind.
 

Benutzer39498 

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Die Verlobung war religiös-offiziel. Auch wenn sie nciht religiös sind.

Was bedeutet das? Eine Verlobung ist der Zustand, der folgt, wenn man die Frage 'Willst du mich heiraten?' mit 'Ja' beantwortet hat. Nicht mehr und nicht weniger. Man unterschreibt nirgendwo, das man verlobt ist, und man gibt auch kein kirchliches Gelübde ab.
 

Benutzer42813 

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Ich verstehe noch nicht ganz, wo der Unterschied zwischen einer "Verlobung" und einem "Wir wollen dann und dann heiraten und bis dahin noch das und das tun und machen und das Geld für eine schöne Feier zusammenkratzen" liegt? Kann mich da jemand mal aufklären?
 

Benutzer39498 

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Ich verstehe noch nicht ganz, wo der Unterschied zwischen einer "Verlobung" und einem "Wir wollen dann und dann heiraten und bis dahin noch das und das tun und machen und das Geld für eine schöne Feier zusammenkratzen" liegt? Kann mich da jemand mal aufklären?

Ein Verlöbnis ist nach wie vor ein rechtlicher Zustand in Deutschland. Zwar nicht mehr so wie früher - man kann nicht auf Erfüllung klagen - aber es ist nunmal nicht das Gleiche, wie 'sich über die Heirat Gedanken machen'.
Es kann durchaus rechtliche Konsequenzen haben, wenn man ein Verlöbnis löst und sich nicht im Guten trennt.

Zustande kommt es eigentlich nur mit der Antwort 'Ja!' auf die Frage 'Willst du mich heiraten?' ...
 

Benutzer46728 

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Was bedeutet das? Eine Verlobung ist der Zustand, der folgt, wenn man die Frage 'Willst du mich heiraten?' mit 'Ja' beantwortet hat. Nicht mehr und nicht weniger. Man unterschreibt nirgendwo, das man verlobt ist, und man gibt auch kein kirchliches Gelübde ab.
Es war in der Synagoge in Anwesenheit des Rabbis. Sie haben sich ev seinen Segen geholt, oder es ist nur ein gerücht. Keine kirchliche Geschichte.

 

Benutzer39498 

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Es war in der Synagoge in Anwesenheit des Rabbis. Sie haben sich ev seinen Segen geholt, oder es ist nur ein gerücht. Keine kirchliche Geschichte.


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Gut, mit juedischen Braeuchen kenne ich mich in der Hinsicht auch null aus :zwinker:
 

Benutzer42813 

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Ein Verlöbnis ist nach wie vor ein rechtlicher Zustand in Deutschland. Zwar nicht mehr so wie früher - man kann nicht auf Erfüllung klagen - aber es ist nunmal nicht das Gleiche, wie 'sich über die Heirat Gedanken machen'.
Es kann durchaus rechtliche Konsequenzen haben, wenn man ein Verlöbnis löst und sich nicht im Guten trennt.

Zustande kommt es eigentlich nur mit der Antwort 'Ja!' auf die Frage 'Willst du mich heiraten?' ...

Aber dann bin ich doch verlobt, auch wenn die Frage lautete "willst du mich in dreieinhalb Jahren heiraten, wenn wir diesen ganzen Mist hinter uns haben, beide in Brot und Lohn sind und uns eine schöne Feier leisten können?"

Ich verstehe diese Sache mit der Jahresfrist irgendwie nicht so ganz...
 
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Ich war nie verlobt, bzw. wir haben es nie so genannt. Als wir uns mit der Hochzeitsplanung beschäftigt haben, waren wir beide mit dem Studium durch und haben auf ihre Ref-Stelle gewartet. Da wohnten wir auch beide übergangsweise bei unseren Eltern. Aber verloben und noch nicht mit/beieinander geschlafen??? Komisch.
 

Benutzer39498 

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Aber dann bin ich doch verlobt, auch wenn die Frage lautete "willst du mich in dreieinhalb Jahren heiraten, wenn wir diesen ganzen Mist hinter uns haben, beide in Brot und Lohn sind und uns eine schöne Feier leisten können?"

Ich verstehe diese Sache mit der Jahresfrist irgendwie nicht so ganz...

Es hat dir doch auch hier niemand deinen 'Status' abgesprochen. Ja, wenn er dich gefragt hat, ob du ihn heiraten willst (oder du ihn), und du das bejaht hast, dann seid ihr verlobt, unabhängig davon, wann ihr heiratet. Es ist lediglich Tradition (meiner Meinung nach eine sinnvolle), das innerhalb eines Jahres zu tun.

Sprich, wenn du dir jetzt ein Kleid kauftest und er drei Monate später Schluss macht, wäre er im Prinzip derjenige, der das Kleid zahlen muss. Wenn man's mal ganz unromantisch betrachtet.
Und das betrifft bei euch eben jegliche Handlungen, Käufe und Verbindlichkeiten die ihr in den 3,5 Jahren vor der Hochzeit in Erwartung der Ehe eingeht.
 

Benutzer46728 

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Ich war nie verlobt, bzw. wir haben es nie so genannt. Als wir uns mit der Hochzeitsplanung beschäftigt haben, waren wir beide mit dem Studium durch und haben auf ihre Ref-Stelle gewartet. Da wohnten wir auch beide übergangsweise bei unseren Eltern. Aber verloben und noch nicht mit/beieinander geschlafen??? Komisch.
Miteinander bestimmt. Obwohl er eig ziemlich spießig und altmodisch geworden ist, haben sie sicher n Plätzchen gefunden.
 
V

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Off-Topic:


Aber dann bin ich doch verlobt, auch wenn die Frage lautete "willst du mich in dreieinhalb Jahren heiraten, wenn wir diesen ganzen Mist hinter uns haben, beide in Brot und Lohn sind und uns eine schöne Feier leisten können?"

Ich verstehe diese Sache mit der Jahresfrist irgendwie nicht so ganz...
Ja, natürlich bist du verlobt! Ich glaube, das wollte dir hier niemand absprechen.
Für mich (und so wie ich das sehe, scheinen das die meisten Menschen ähnlich zu sehen) bedeutet ein bejahter Heiratsantrag und der damit verbunde Beginn der Verlobungszeit: "Lass uns beginnen, unsere Hochzeit zu planen."
Und zum Planen einer Hochzeit braucht man einfach nicht wirklich länger als 1 Jahr, daher diese Tradition.

Natürlich seid ihr verlobt, auch wenn ihr erst in 3,5 Jahren heiraten wollt. Ihr habt ja ganz konkrete Pläne und arbeitet ja ganz gezielt darauf hin. Ich schrieb dir das ja vor einiger Zeit bereits in einer PN, die Zeit geht viel schneller rum, als man denkt :zwinker:.

3,5 Jahre sind halt einfach ungewöhnlich (eben deshalb, weil man theoretisch zum Planen keine 3,5 Jahre braucht, weil die meisten sich halt doch erst dann verloben, wenn sie sich die Hochzeit leisten und direkt mit der Planung beginnen können.
Aber da braucht ihr euch nicht vor Anderen zu rechtfertigen.
Wie gesagt, in eurem Fall kann ich das mit der Verlobung verstehen und ihr seid ja auch keine 15-jährigen Teenies mehr, die sich nach 2 Monaten Beziehung "verloben", nur um sich dann nach weiteren 2 Monaten wieder voneinander zu trennen.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Wie lange wart ihr zusammen, als ihr euch verlobt habt?
- 1 Jahr.

Welche Voraussetzungen waren bis dahin erfüllt?
- Zusammen gewohnt, Freunde, Eltern und Heimatort kennengelernt, im Urlaub gewesen, ...

Wurde innerhalb eines Jahres geheiratet?
- Nein. Das liegt aber daran, dass sich die Ortswahl schwieriger als geplant darstellt, da wir Familie in Deutschland, der Türkei und den USA haben.
 

Benutzer32811  (34)

...!
Wie lange wart ihr zusammen, als ihr euch verlobt habt?
5 Jahre.
Welche Voraussetzungen waren bis dahin erfüllt?
Längere Zeit zusammengewohnt, glücklich, Familienplanung angelaufen.
Habt ihr zu dem Zeitpunkt schon zusammengewohnt?
4 Jahre.
Wurde innerhalb eines Jahres geheiratet?
Ja, ich hab als offizielles Verlobungsdatum sowieso den Tag genommen, an dem wir ernsthaft angefangen haben zu planen und zu buchen.
Würd sagen das war so ab 4 Monate vor der Hochzeit.
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Da wir in einem modernen, zivilisierten Staat leben wo nicht das Eherecht von 1875 zur Anwendung kommt, hat die Verlobung - Gott sei's getrommelt und gepfiffen - hier keine solch abstrusen rechtlichen Konsequenzen wie in Deutschland. So weit kommt es noch.

Trotzdem würde ich persönlich die Verlobungszeit sehr, sehr kurz halten. Wernn, dann gleich in die Vollen. Falls ich ihm heute einen Antrag machte Hmmmm... , wären wir danach in maximal 1-2 Monaten verheiratet. Wir wären dann vorher 7 Jahre zusammen und 6,5 Jahre in gemeinsamer Wohnung gewesen.

Off-Topic:
Es war in der Synagoge in Anwesenheit des Rabbis. Sie haben sich ev seinen Segen geholt, oder es ist nur ein gerücht. Keine kirchliche Geschichte.


Das war die קידושין (erusin), was zwar mit "Verlöbnis" übersetzt wird, aberin Wirklichkeit den ersten Teil der Eheschließung bildet. Ab nun gelten sie als formelles Ehepaar und unterliegen dem orthodoxen Eherecht. Aber: Eigentlich dürfen sie nun bis zum nesuin, dem Abschluß der Ehezeremonien, keinen geschlechtlichen Verkehr haben. Darum schlafen sie wohl nicht mehr beieinander.
 
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