Von der Monogamie zur offenen Beziehung

Benutzer171790 

Öfters im Forum
Ich lerne eine Frau kennen und lieben und wir heiraten. Die Sexualität passt zwar, aber weil wir uns lieben und nicht das Eigentum des anderen sind, kann jeder seine Sexualität auch außerhalb der Ehe/Partnerschaft frei ausleben. Wir lassen uns auf hohe Investitionen ein und wollen auch eine Familie gründen. Meine Frau lernt einen Sexpartner kennen, den sie zum Erzeuger ihrer Kinder erwählt. Weil ich meine Frau ja noch immer uneingeschränkt liebe und ihr vertraue, akzeptiere ich ihre Entscheidung und freue mich, dass sie von diesem Idealmann schwanger wird. Ich anerkenne dieses Kind natürlich auch offiziell als meines. Nach einigen Jahren lernt sie wieder einen anderen Sexpartner kennen, der mit ihr das nächste Kind zeugen darf. Auch hier bin ich der offizielle Kindesvater. Unabhängig davon, habe ich mit einer anderen Frau ein Kind gezeugt, das ich auch als mein leibliches anerkenne.
Die Kinder werden älter, ein Kind meiner Frau wird schwer krank und es wird der leibliche Vater benötigt, aber der bisherige Papa ist eigentlich gar nicht der Papa. Erbrechtsfragen?
Ob das alles wirklich so super, einfach und erstrebenswert ist als eine monogame Beziehung?
Eine offene Ehe oder Beziehung wäre nicht mein Beziehungsmodell. In den partnerschaftlichen Sex auch andere Personen mit einbeziehen, könnte ich mir am ehesten noch vorstellen.
Als für meine Frau und mich feststand, dass wir heiraten wollen, kennengelernt sie 18 1/2 ich 23, haben wir uns natürlich auch über das Ausleben unserer Sexualität ausgesprochen. Wir kamen beide überein, die Ehe monogam zu führen. Wir vereinbarten aber auch, sollte die Sexualität nicht befriedigend verlaufen, wir uns Bereicherung und Abwechslung z B in einem Swingerclub und vor allem gemeinsam holen. Fremdgehen lehnten wie beide ab.
Bisher waren wir nicht in einem Swingerclub.
 
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Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ob das alles wirklich so super, einfach und erstrebenswert ist als eine monogame Beziehung?

Dass offene Beziehung in aller Regel nicht bedeutet, dass man keine gemeinsamen Kinder zeugt, das weißt du schon?

Niemand behauptet, dass eine offene Beziehung ein Allheilmittel wäre oder anstrengungsloses Glück für jeden bedeuten würde. Aber so zu tun, als ob eine offene Beziehung dazu führen würde, dass der Mann die Vaterschaft für fremde Kinder anerkennt (für die dann - plot twist! - der leibliche Vater bei einer nicht näher spezifizierten Krankheit fehlt), das ist doch schlicht albern.
 

Benutzer171790 

Öfters im Forum
Na ja, wer ist dann für die eventuelle Familiengründung vorgesehen. Irgendwann kommt wohl bei vielen Menschen der Wunsch nach Familie.
In der ersten Phase der Liebe ist vermutlich bei den meisten Paaren der Wunsch, die Beziehung monogam zu führen.
Mit der Monogamie haben Frauen hier anscheinend schlechte Erfahrungen gemacht, weil sie von ihren Partnern betrogen wurden oder der Sex nicht passte. Offenbar auf Grund dessen wurden die Beziehungen geöffnet, oder bei neuen Beziehungen diese gleich zu Beginn vereinbart.
Kenne einige Frauen, die mit jedem Beziehungspartner ein Kind zeugten, z B 3 Beziehungen, 3 verschiedene Väter. Die Frauen selbst hatten keine großen Probleme damit, die Väter hingegen schon, also nicht ganz Schauergeschichten.
Hab erst von einer Langzeitstudie gelesen, je weniger Sexpartner Menschen vor der Ehe/Partnerschaft hatten, desto glücklicher waren sie in der Beziehung, je höher die Anzahl der Sexpartner vor der Beziehung, desto unzufriedener waren die Menschen in der Beziehung, fast bei 3/4 Viertel der beobachteten Paare.
Es wäre kein Diskussionsforum, wenn alle die gleiche Meinung hätten und vertreten würden.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Kenne einige Frauen, die mit jedem Beziehungspartner ein Kind zeugten, z B 3 Beziehungen, 3 verschiedene Väter. Die Frauen selbst hatten keine großen Probleme damit, die Väter hingegen schon, also nicht ganz Schauergeschichten.

Das ist aber serielle Monogamie und keine offene Beziehung. Kennst du denn irgendjemanden, der in einer offenen Beziehung lebt und innerhalb dieser Beziehung die Kinder von anderen Männern hat zeugen lassen? Eben.
 

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
Ich hab meine eigene Langzeitstudie. Ich bin 57 Jahre alt (fast, 2 Tage noch), haben beide keine lange Poppliste, seit fast 30 Jahren mit der selben Frau zusammen, fast 25 Jahre verheiratet, haben ein gemeinsames Kind (mein eigenes), und führen seit einem 3/4 Jahr eine offene Beziehung - und es macht uns beiden einen mords Spaß und wir haben tolle Paare bzw. Menschen in ebensolchen OBs kennen und schätzen gelernt. Allerdings sind keine Frauen darunter, die Kinder von verschiedenen Männern haben ...

Seit wann führst Du eine offene Beziehung, ferdl ferdl ? Auf welche Erfahrungen stützt sich denn deine Meinung?
 

Benutzer171790 

Öfters im Forum
Dass offene Beziehung in aller Regel nicht bedeutet, dass man keine gemeinsamen Kinder zeugt, das weißt du schon?

Niemand behauptet, dass eine offene Beziehung ein Allheilmittel wäre oder anstrengungsloses Glück für jeden bedeuten würde. Aber so zu tun, als ob eine offene Beziehung dazu führen würde, dass der Mann die Vaterschaft für fremde Kinder anerkennt (für die dann - plot twist! - der leibliche Vater bei einer nicht näher spezifizierten Krankheit fehlt), das ist doch schlicht albern.
Mein Beispiel hat ja nicht gemeinsame Kinder der Beziehungspartner ausgeschlossen.
Warum sollte eine Frau in einer offenen Beziehung nicht auch einen Sexpartner als Kindesvater in Erwägung ziehen, wenn andere Frauen beispielsweise eine Schwangerschaft durch einen Seitensprung bewusst herbeiführen?
Aber ginge die Liebe und Toleranz zur Partnerin wirklich soweit, dass der Mann die Kinderzeugung durch einen gewünscht anderen Sexpartner wirklich unterstützt?
In der heutigen Zeit, kann jedes Paar die entsprechende Beziehungsform aus freien Stücken für sich festlegen und dass ist vollkommen richtig so.
Bei einigen Beiträgen pro OB klingt schon durch, dass es auch hier durchaus Beziehungsprobleme geben kann.
Ein monogames Paar, dass irgendwann, wenn die Familienplanung kein Thema mehr ist, die Beziehung öffnet, sollte den Umstieg meiner laienhaften Einschätzung nach problemloser schaffen.
Dass eine offene Beziehung ehrlicher ist, als eine monogame Beziehung mit Seitensprüngen ist auch meine Ansicht.
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I
Seit wann führst Du eine offene Beziehung? Auf welche Erfahrungen stützt sich denn deine Meinung?

Ich führe keine offene Beziehung und will auch keine führen.
Nach 20 Ehejahren hatte ich mich unsterblich in eine alleinerziehende Freundin verliebt und hab mit meiner Frau schon über die Scheidung gesprochen. Mit der Freundin hatte ich nie Sex aber es war verdammt schwierig, diese Freundschaft zu beenden und in der Ehe zu bleiben.
Zum Sex mit meiner Frau würde ich gerne einen weiteren Mann einbeziehen, was sie aber grundlegend ablehnt. Passt.
Ich rede mir nicht eine monogame Beziehung als nur die einzig Glückbringende schön.
Mir sind die Beziehungsformen anderer Menschen vollkommen egal. Wenn jemand in der gewählten Beziehung glücklich ist, ist es für dieses Paar toll und interessiert mich schon nicht mehr.
Wenn man zu einem Thema eine Pro-Meinung hat, sollte es doch möglich sein, dass jemand anderer diese Meinung nicht voll unterstützt.
Durch meine verschiedenen Tätigkeiten hatte ich schon einen verhältnismäßig großen Einblick in Beziehungskonflikten. Wenn es nicht oder nicht mehr passt gibt es Probleme in jeder Beziehungsform und unschöne Lösungsansätze.
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
Meine Frau lernt einen Sexpartner kennen, den sie zum Erzeuger ihrer Kinder erwählt. Weil ich meine Frau ja noch immer uneingeschränkt liebe und ihr vertraue, akzeptiere ich ihre Entscheidung und freue mich, dass sie von diesem Idealmann schwanger wird. Ich anerkenne dieses Kind natürlich auch offiziell als meines. Nach einigen Jahren lernt sie wieder einen anderen Sexpartner kennen, der mit ihr das nächste Kind zeugen darf. Auch hier bin ich der offizielle Kindesvater...
:grin:
Sorry aber ich bin gerade wach und musste herzlich lachen.
In einer "klassischen offenen Beziehung " wird so etwas kaum vorkommen- das geht dann eher Richtung Polyamorie (und auch da denke ich nicht, das man wahllos Kinder mit verschiedenen Partnern zeugt).
In einer offenen Beziehung sucht man sich nicht außerhalb den Erzeuger für sein Kind.
Es geht sich lediglich um Sex, Spaß, das Ausleben seiner Bedürfnisse und Verhütung (Kondome!!!) sind für mich ein absolutes MUSS!
Ich habe Verantwortung für mich und meinen Mann (und unsere Kinder) und an erster Stelle steht immer unser Wohlbefinden (seelisch, geesundheitlich).
Daher ist das Szenario was du hier beschreibst völlig utopisch.
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Wir vereinbarten aber auch, sollte die Sexualität nicht befriedigend verlaufen, wir uns Bereicherung und Abwechslung z B in einem Swingerclub und vor allem gemeinsam holen.a
Das wäre dann auch eine Art offener Beziehung, sobald ein dritter (vierter, Paartnertausch usw) Sexpartner dazu kommt, ist die Beziehung nicht mehr monogam.
Oder siehst du das anders?
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Na ja, wer ist dann für die eventuelle Familiengründung vorgesehen
Der feste Partner natürlich, wer denn sonst?:hmm:
Wie gesagt, ich glaube du hast offene Beziehungen nicht so ganz verstanden.
Ich habe meinen Partner, den ich liebe, mit dem ich alt werden möchte, wir haben Kinder (wäre es noch nicht so, würde ich sie trotzdem und definitiv nur mit ihm haben wollen, die Frage hätte sich nie gestellt) und man holt sich außerhalb NUR Sex- keine Liebe, keine tiefen Gefühle, keine gemeinsame Zukunft, keine Zweitbeziehung.
Nur Sex- mit Kondom! Immer!!
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Man kann ja echt anti offene Beziehung sein, könnte mich persönlich auch nicht weniger interessieren, wer was für eine Beziehungsform lebt, aber:
Einen Sexpartner als Samenspender für die Frau suchen, obwohl man einen Lebenspartner an seiner Seite hat, der dazu wunderbar in der Lage ist?
Wieso? Welche Frau würde darauf Bock haben? Are you serious? :grin: Das ist so absurd, damit hätte ich nie im Leben gerechnet.

Weil man als werdende Mutter auch unbedingt lieber einen Unbekannten als Vater hätte, als einen liebenden Mann an der Seite. Man siehe die ganzen Vorteile. :tentakel:
Also ich als werdende Mutter möchte, dass der Mann, den ich liebe, der leibliche Vater ist. Und ich kann mir nur ein Szenario vorstellen, wo Frau das Sperma eines anderen für die Befruchtung wählen würde - nämlich wenn der eigene Mann nicht dazu in der Lage wäre. Und selbst da, wäre das wirklich die letzte Wahl für meinen Kinderwunsch.

Und ja, da maße ich mir an, dass die meisten Frauen so denken. :grin:

Die "Kuckukuckus Kinder", die auf die Welt kommen, entstehen doch eher aus Seitensprüngen, denn aus Liebesspielen mit Männern während der offenen Beziehung.

Off-Topic:
Und ich weigere mich partout es OB zu nennen, da denke ich an was anderes.:ratlos:
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mein Beispiel hat ja nicht gemeinsame Kinder der Beziehungspartner ausgeschlossen.
Warum sollte eine Frau in einer offenen Beziehung nicht auch einen Sexpartner als Kindesvater in Erwägung ziehen, wenn andere Frauen beispielsweise eine Schwangerschaft durch einen Seitensprung bewusst herbeiführen?

Die Frage ist eher: Warum sollte sie es?

Aber ginge die Liebe und Toleranz zur Partnerin wirklich soweit, dass der Mann die Kinderzeugung durch einen gewünscht anderen Sexpartner wirklich unterstützt?

Da niemand außer dir die Idee einer Kinderzeugung durch einen anderen Sexpartner aufgebracht hat, scheint mir das eine eher akademische Frage zu sein.

Bei einigen Beiträgen pro OB klingt schon durch, dass es auch hier durchaus Beziehungsprobleme geben kann.

Welchen Beitrag meinst du, bei dem es anklingt, als ob die Zeugung eines Kindes durch einen Dritten ein Problem in der offenen Beziehung wäre? Verlink doch mal.

Ein monogames Paar, dass irgendwann, wenn die Familienplanung kein Thema mehr ist, die Beziehung öffnet, sollte den Umstieg meiner laienhaften Einschätzung nach problemloser schaffen.

Wegen deiner fixen Idee, dass eine offene Beziehung die Zeugung von Kindern durch Dritte umfasst?
 

Benutzer171790 

Öfters im Forum
Mir sind die Vor- und Nachteile in jeder Beziehungsform durchaus klar und bewusst und ich lehne überhaupt keine Beziehungsform grundlegend ab oder verurteile sie.
Gerade weil in meinem erweiterten Umfeld doch einige Kuckuckskinder unterwegs sind, also verheiratete Frauen eine Schwangerschaft durch einen Seitensprung herbeigeführt haben, wäre dies doch auch in einer OB denkbar.
Meine persönlichen Bedenken gegen Fremdgehen und OB sind einfach in meiner Person zu suchen. Ich würde Sex außerhalb der Ehe nur wegen der körperlichen Triebbefriedung nicht anstreben, weil mir die Frau zumindest sehr sympathisch sein müsste und da wieder die hohe Gefahr besteht, dass ich mich verliebe, was ich ja schon erlebt habe, auch ohne Sex.
Ein Leben ohne meiner Frau und ohne meiner Kinder könnte ich mir nicht vorstellen, weshalb ich mich selbst nicht mehr der Gefahr des Verliebens aussetzen möchte, was zumindest bei mir sicher wieder beziehungsgefährdend wäre.
Ich persönlich kann Gefühle und Sex nicht trennen, weshalb ich weder zum Fremdgehen noch für eine OB geeignet bin.
Ich hatte in der Jugend einen ONS, wo kein Gefühl dabei war.
Das Gute, für jeden Topf gibt es einen passenden Deckel und so soll es auch sein.
 
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Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Gerade weil in meinem erweiterten Umfeld doch einige Kuckuckskinder unterwegs sind, also verheiratete Frauen eine Schwangerschaft durch einen Seitensprung herbeigeführt haben, wäre dies doch auch in einer OB denkbar.

Denkbar ist vieles, das hat dann aber wenig mit der offenen Beziehung zu tun. Ich denke, in einer offenen Beziehung ist die "Gefahr" eines Kuckuckskindes sogar geringer aufgrund der Offenheit der sexuellen Fremdkontakte.
 

Benutzer75021 

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Denkbar ist vieles, das hat dann aber wenig mit der offenen Beziehung zu tun. Ich denke, in einer offenen Beziehung ist die "Gefahr" eines Kuckuckskindes sogar geringer aufgrund der Offenheit der sexuellen Fremdkontakte.
Sehe ich ganz genauso.
Fremdgehen "passiert" meist, einfach so, selten geplant.
Da kann (sollte nicht) das Hirn aussetzen und man hat kein Kondom zur Hand..
In der OB läuft das ganz anders, gezielt, abgesprochen, geklärt und da man ja immer auf alles vorbereitet ist, hat man auch immer ein Gummi dabei (zumindest ist das bei uns so).
 

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
Irgendwie hab ich den Eindruck, ferdl ferdl , dass Du ein tendenziöses Frauenbild im Zusammenhang mit OB und Schwangerschaft versuchst zu vermitteln. Jedenfalls stoße ich mich an diesen Äußerungen:
Gerade weil in meinem erweiterten Umfeld doch einige Kuckuckskinder unterwegs sind, also verheiratete Frauen eine Schwangerschaft durch einen Seitensprung herbeigeführt haben, wäre dies doch auch in einer OB denkbar.
Warum sollte eine Frau in einer offenen Beziehung nicht auch einen Sexpartner als Kindesvater in Erwägung ziehen, wenn andere Frauen beispielsweise eine Schwangerschaft durch einen Seitensprung bewusst herbeiführen?
Mit der Monogamie haben Frauen hier anscheinend schlechte Erfahrungen gemacht, weil sie von ihren Partnern betrogen wurden oder der Sex nicht passte. Offenbar auf Grund dessen wurden die Beziehungen geöffnet, oder bei neuen Beziehungen diese gleich zu Beginn vereinbart.
Kenne einige Frauen, die mit jedem Beziehungspartner ein Kind zeugten, z B 3 Beziehungen, 3 verschiedene Väter. Die Frauen selbst hatten keine großen Probleme damit, die Väter hingegen schon, also nicht ganz Schauergeschichten.
Sollen wir das so verstehen, dass Frauen (wenigstens die in deinem Umfeld) auf Mord und komm raus geschwängert werden wollen, grad egal von wem? Dass Frauen dazu fremdgehen, sich von Partnern in OBs nur deshalb vögeln lassen um ein Kind zu bekommen? Dass es die Frauen sind, die eine OB wollen, vermutlich weil sie Kinder von möglichst vielen Vätern haben wollen?

Wenn das deine Botschaft ist, und die ist klar in deinen Beiträgen zu lesen, dann hat diese Botschaft vermutlich deutlich mehr mit deinem Umfeld zu tun, als mit dem, was die Männer und Frauen hier über ihre OB berichten. Es mag nicht in dein Weltbild passen, aber es gibt Paare in OBs, die haben Kinder miteinander, die Frauen haben Sex auch mit anderen Partnern ohne hinterhältig schwanger werden zu wollen, und beide Partner sind obendrein auch noch glücklich und zufrieden, so wie sie ihre Beziehung führen. Das was Du hier versuchst zu konstruieren, das sagt wesentlich mehr über dein Welt- und Frauenbild aus, als dass das was mit der allgemeinen Realität zu tun hätte.
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Wie wäre es mit dem festen Partner?

Ich glaube, deine Gleichsetzung von offener Beziehung und Kinder zeugen mit anderen geht ziemlich an der Realität vorbei.
Ich glaube, dass es für die Art von Phantasie eine eigene Rubrik in Pornogeschichten gibt ...
 

Benutzer172216 

Benutzer gesperrt
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Angeregt durch Mrs. Brightside Mrs. Brightside Beitrag ( Jungesellenabschied .... was ist erlaubt ) erstelle ich diesen Thread.

Hier und da frage ich mich, wie man es schafft von der Mongoamie zur offenen Beziehung zu wechseln. Und dabei meine ich nicht die konkrete Öffnung der Beziehung, sondern das Umlegen des Schalters im Kopf. Von "Es macht mir was aus, wenn er/sie mit jemandem anderen ins Bett geht" hin zu "Och, ich freue mich, wenn er/sie seinen/ihren Spaß hat!".
Gibt es hier User im Forum, die früher eifersüchtig waren und nun eine beidseitig glückliche, offene Beziehung führen?
Wie kam es dazu, dass sich eure Einstellung so geändert hat?
Ist das "einfach so" passiert, oder habt ihr aktiv an eurer Einstellung gearbeitet?
Kam das einfach mit den Jahren?
Ist das eine Frage des Alters?
Oder ist eine gute Beziehung die Voraussetzung - dass man dem Partner einfach so sehr vertraut, dass auch Sex mit anderen das Beziehungsgerüst nicht erschüttern kann?

Immer wieder kriege ich in meinem Umfeld Geschichten von Untreue mit und frage mich, ob eine offene Beziehung da nicht die bessere Variante wäre. So wird niemand hintergangen und jeder ist ehrlich.
Momentan wird mir bei dem Gedanken, dass mein Partner auf seinem Junggesellenabschied Sex mit einer anderen hat, aber eher mulmig.
Also - erzählt doch mal! :smile: Wie habt ihr den Schalter im Kopf umgelegt?

LG
vry


Als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte und wir uns ineinander verliebten, ging ich ganz naiv davon aus, dass wir in einer monogamen Beziehung sein würden. Wir haben nie darüber geredet, aber das war eben meine Vorstellung von einer Beziehung. Was ich nicht wusste und was mir mein Mann die erste Zeit verschwieg, war die Tatsache, dass er mehrere Affären hat und sich auch immer wieder mit fremden Männern zum zwanglosen Sex trifft. Einige Monate hat er mich so betrogen, bis ich dahinter kam. Ich war stinksauer und wollte mich trennen. Blöd war nur, dass ich ihn wirklich liebte und so gab ich ihm die Chance, mir zu erklären, warum er das tat. Von da an hat er mir von jedem Treffen, jeder Affäre und jedem anderen Mann erzählt. Er erklärte mir, was ihn daran reizt, warum er es macht. Aus Eifersucht meinerseits wurde Interesse an seinen Aktivitäten. Da sich meine Lust auf Sex in Grenzen hält, freue ich mich, wenn er sich woanders austobt und dann zufrieden nach Hause kommt. Ich vertraue ihm zu 100%, er hat auch keinen Grund mehr, mich zu hintergehen. Bekannte kritisieren unser „Lebensmodell“, weil sich viele nicht vorstellen können, wie es funktioniert. Ihm wird oft vorgehalten, er würde mich dahingehend ausnutzen, dass er sich sämtliche Freiheiten nimmt und mich warm hält, damit ich ihm ein „kuscheliges Heim“ biete. Es gab auch schon abstruse Theorien, dass er ein Doppelleben führt, wo er quasi noch eine Zweit- oder gar Drittbeziehung hat. Alles albern muss ich sagen, mein Mann und ich haben keinerlei Geheimnisse voreinander, ich weiß immer wann er sich mit wem trifft und hinterher erfahre ich auch oft, was da gelaufen ist. Er muss nicht fremdgehen, weil er alle Freiheiten hat. Anfangs hätte ich es nicht für möglich gehalten, aber für uns ist es eine perfekte Art der Beziehung.
 

Benutzer171790 

Öfters im Forum
Irgendwie hab ich den Eindruck, ferdl ferdl , dass Du ein tendenziöses Frauenbild im Zusammenhang mit OB und Schwangerschaft versuchst zu vermitteln. Jedenfalls stoße ich mich an diesen Äußerungen:
Hat mit einem speziellen Frauenbild nichts zu tun, weil es genügend Männer gibt, die auch außerhalb der offiziellen Beziehung durch einen Seitensprung Vater geworden sind und Alimente zu zahlen haben. Die meisten klassischen Beziehungen finden dadurch ihr Ende
Ich wollte nur wissen, wie weit die Akzeptanz in einer OB geht, wenn es möglicherweise einen Kinderwunsch mit einem Sexpartner gibt, ganz einfach.
Alles andere ist mir klar und nachvollziehbar.
.
 

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Die meisten klassischen Beziehungen finden dadurch ihr Ende

Du scheinst schon in deiner eigenen Welt zu leben, sorry, wenn ich das mal deutlich sagen muss! Und ich bin mehr als froh drum, dass ich anscheinend in einer ganz anderen Welt zuhause bin. Ich kenne jedenfalls keine Beziehung, die einerseits klassisch gewesen und andererseits an einem außerehelichen Kind gescheitert wäre. Und damit beende ich auch meine Auseinandersetzung mit deiner Position ... es ist in meinen Augen sinnlos zu diskutieren, wenn man in unterschiedlichen Welten zuhause ist.
 

Benutzer172155  (31)

Öfters im Forum
...Männer gibt, die auch außerhalb der offiziellen Beziehung durch einen Seitensprung Vater geworden sind und Alimente zu zahlen haben. Die meisten klassischen Beziehungen finden dadurch ihr Ende

Also das glaube ich nicht. Hast du da irgendwelche Studien, die das belegen können? Dann müsste ja auch quasi jede Frau ein Kind haben, damit es rechnerisch über hinhaut?
 
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