Unterstützung/Förderung - Umzug

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
Wollte mal Nachfragen, was es so für Unterstützungsmöglichkeiten gibt, wenn man als junge Person(in meinem Fall 20) raus aus dem Elternhaus möchte.

Da ich letztes Jahr mit der Schule fertig geworden bin und nun meinen Zivildienst ableiste. Sieht es Geldmäßig nicht allzu rosig(muss für mein Auto selber zahlen) aus, als das ich eine Wohnung auf Dauer bezahlen könnte.

Mein Vorhaben:
Etwa 100km weit wegziehen, dort quasi ein neues Leben anfangen.
Dort eine Ausbildung bzw. Arbeit suchen.
Ausbildung würde ich wahrscheinlich dort nicht mehr kriegen für dieses Jahr. Eine Arbeit sonst wo zu kriegen ist auch so eine Sache, dann noch ob es auch lange hält.
Möchte halt nicht nicht, dass ich nach paar Monaten wieder zurück zu meinen Eltern muss.
Ich weiß das meine Eltern mich bis zum 25. Jahr unterstützen müssten. Aber was wenn es für diese nicht möglich ist?
Was gibt es da noch für Wege?
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Da Du Dir auch vor Ort eine Ausbildungsstelle suchen könntest und nicht zwingend ausziehen musst, sehe ich da nicht wirklich Möglichkeiten. Es ist ja "Privatvergnügen", dass Du gern an einen Ort 100 km weiter ziehen willst, das ist nicht zwingend nötig, sondern Du wünschst Dir das eben. Hättest Du schon eine Lehrstelle dort, wärs wars anderes - aber Du willst einfach nur weg. Mit welchem Grund sollte ein Amt Dir das finanzieren? Die einzige Möglichkeit, die mir einfällt, ist Wohngeld.

Mich wundert, dass Du Dich nicht längst um eine Ausbildungsstelle beworben hast - dass der Zivildienst nur begrenzte Zeit dauert, ist doch von vornherein bekannt...
Kommt auch ein Studium in Betracht?
Als Ungelernter hast Du natürlich bezüglich Jobs nur begrenzte Möglichkeiten, aber chancenlos biste nicht. Was hast Du denn bislang für praktische Erfahrungen? In welchem Bereich machst Du Deinen Zivildienst? Vielleicht kannst Du dort danach jobben?

Als Student könntest Du Bafög beantragen.
 

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich habe mich damals nach Ende der Schule(August) beworben und tue es auch weiterhin, wenn ich neue Anzeigen zu meinen Ausbildungsinteressen sehe. Sind 4 Bereiche, bewerbe mich also nicht nur um eine Stelle.

Hatte auch schon Einstellungstests, Bewerbungsgespräche, Probearbeit etc., aber bisher nur Absagen.
Bewerbungen hab ich immer meinem ehem. Lehrer zum Korrigieren geschickt, habe Angebote vom Arbeitsamt für Bewerbungsgesprächstraining angenommen.

Studium kommt nicht in Betracht.

Habe bisher im Einzelhandel ausgeholfen, Lagerlogistik und Verpacker.

Mein Zivildienst ist in einer Behindertenwerkstatt und macht auch Spaß; sehr Abwechslungsreich und man trifft auf viele Leute. Habe dort bezüglich dies schon nachgefragt kurz nachdem ich dort Anfing. Wurde verneint, dass es nur ungern gemacht werden würde. Ich werde nochmal fragen, vielleicht hat sich jetzt was daran geändert.
 

Benutzer92211 

Sehr bekannt hier
Ich weiß das meine Eltern mich bis zum 25. Jahr unterstützen müssten. Aber was wenn es für diese nicht möglich ist?

Damit ist ja nicht gemeint, dass sie dir eine komplette Wohnung bezahlen müssen, nur weil du "weg willst", sondern dass sie dich in demselben Rahmen weiterhin unterstützen müssen wie bisher, wenn du also bei ihnen wohnst.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Deine Eltern müssen dich dahingehend unterstützen, dass sie dich z.B. bei sich wohnen lassen und das würden sie ja wohl tun. Du willst ja freiwillig weg und es ist letztlich dein Risiko, wenn du das ohne gesicherte Finanzen machst. Da springt leider kein Amt ein.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Wie viele Bewerbungen hast Du denn seit letztem Jahr geschrieben? Und in welchem regionalen Umkreis hast Du gesucht? Du kannst auch eine Lehrstelle mit einer Initiativbewerbung suchen - in dem Fall würde ich wohl Unternehmen kontaktieren, die in Frage kommen, und nachfragen, ob sie ausbilden.
Außerdem könntest Du in der IHK oder der Kammer, die für Deine Wunschberufe zuständig ist, nach einer Liste mit ausbildenden Betrieben fragen.

Korrigiert Dein Lehrer nur die Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler oder auch Form und Stil? In meiner Schule gab es damals zwar Lehrer, die mit Bewerbungsthemen vertraut waren, aber so wirklich aktuell waren ihre Kenntnisse nicht - es hat sich ja schon Einiges getan in den letzten Jahrzehnten. Da sind Lehrer, die selbst seit Ewigkeiten keine Bewerbung schreiben mussten und auch selbst keine Bewerbungen erhalten, nicht unbedingt die besten Ansprechpartner, selbst wenn sie bei Grammatik und Orthografie weiterhelfen können.

Hast Du von den Firmen, bei denen Du zum Einstellungstest warst, Rückmeldung erhalten bzw. danach gefragt, warum man sich nicht für Dich entschieden hat? Was hattest Du je für ein Gefühl nach dem Test? Warst Du selbst skeptisch oder hattest Du das Gefühl, Du kamst ganz gut zurecht? Woran bist Du aus Deiner Sicht gescheitert?

Tip: Anders bewerben - Tipps vom Bewerbungshelfer
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren