Unterschiedlich starke Libido, ein Selbsthilfethread

Benutzer174589  (33)

Meistens hier zu finden
Hallo, mein Name ist Blueti und ich will mit euch ĂŒber Sex sprechen. đŸ™‹â€â™€ïž
(ja, um 6.38 Uhr an einem Dienstag, ja, bei mir stimmt alles verflucht)

Wir alle kennen die Threads und auch viele das Problem. Eine*r will, eine*r nicht.

Frust auf beiden Seiten ist vorprogrammiert, ein Teufelskreis, in dem es sehr schnell um mehr geht als um Geschlechtsorgane und ein paar Minuten IntimitÀt kurz vorm einschlafen.

Es geht nicht nur um Sex, sondern was das mit einem macht. Egal um welche Seite.
Degradiert zur ErfĂŒllungshilfe und Sexobjekt oder in die ungesunde Nymphomanie Ecke gestellt.
Selbstwert, Selbstbewusstsein, Scham.

Lösungen wie Trennung, reden, Druck machen, keinen Druck machen, AffÀren, offene Beziehungen, Masturbation, Geschlechtsunterschiede, Perspektivwechsel es wÀre schön, hier das ganze dreckige und weniger dreckige Zeug zu sammeln und zu diskutieren.

Ein paar Fragen zur losen Orientierung, bitte keinen Fragebogen draus machen, dann stirbt irgendwo ein Einhorn und Blueti weint.

Wer seid ihr und welche ist eure Position?
Ist euch die jeweils andere Position bekannt/ habt ihr sie schon erlebt?
Was macht das mit euch, wie fĂŒhlt ihr euch?
Wie ist es mit dem Druck?
Wie und was kommuniziert ihr?
Habt ihr schonmal eine Paartherapie /Sexualtherapie gemacht und mögt berichten?
Und am wichtigsten, was sind eure Lösungen bisher gewesen oder sind sie noch?


Hilfe zur Selbsthilfe. Probieren wir es mal. Gruß geht raus an aglaia aglaia .
 

Benutzer167048  (46)

Sorgt fĂŒr GesprĂ€chsstoff
Ein morgendlicher Problem-Faden, da muss ich ja glatt mal antworten:

Wer seid ihr und welche ist eure Position?
Bin der Mann mit Libido, Frau hat keine (aufgrund Erkrankung und Medikamente)
Ist euch die jeweils andere Position bekannt/ habt ihr sie schon erlebt?
Kenne ich von der Theorie, dass dies so passieren kann, aber nie erlebt
Was macht das mit euch, wie fĂŒhlt ihr euch?
FĂŒhle mich oft einsam
Wie ist es mit dem Druck?
Schlimm, daher viel SB
Wie und was kommuniziert ihr?
Eine Kommunikation wurde mehrmals auch unter Beizug des Therapeuten versucht, aber die StabilitÀt reicht nicht um es zu forcieren ohne KollateralschÀden zu verursachen
Habt ihr schonmal eine Paartherapie /Sexualtherapie gemacht und mögt berichten?
Keine Paartherapie als solches, bin aber immer wieder bei ihrem Therapeuten beigezogen, also teilweise zusammen, und auch mal alleine wenn er bestimmte Fragen hat
Und am wichtigsten, was sind eure Lösungen bisher gewesen oder sind sie noch?
Immer noch damit leben, abwarten und hoffen.
 

Benutzer174652 

Verbringt hier viel Zeit
liebe frau blueti,
nachfolgend das weiseste, was ich hier bisher zum thema gelesen habe - und wurde mir auch zum zitieren freigegeben ...

darĂŒberhinaus:
persönliche erfahrung hab ich da (zum glĂŒck) keine - aber wĂŒrd sich zu 99% nicht ausgehen, dafĂŒr steckt fĂŒr mich im erotischen lebensbereich zu viel drin (halte den im ĂŒbrigen - in paarbeziehungen - fĂŒr ziemlich unterschĂ€tzt) ...

... mein Text wird lĂ€nger werden, aber das Thema ist zu komplex, als dass sich das mit einem "trenn dich halt" oder "geh halt fremd" oder der allgegenwĂ€rtigen Frage nach Recht/Unrecht oder Moral klĂ€ren liesse. Ich spreche im Folgenden ĂŒber meine Sicht des Themas, meiner Meinung dazu, auch wenn die Formulierungen anders lauten. Aber das "korrekt" zu formulieren wĂŒrde das alles sehr sperrig lesbar machen.

Um es gleich zu Beginn auszusprechen, die Frage nach Recht haben, Recht bekommen, den anderen ins Unrecht zu setzen (ihn wegen seiner Verweigerung, sie wegen ihren Gedanken ums Fremdgehen), das wird ĂŒberhaupt nichts Ă€ndern, ausser dass es irgendwann zur Auflösung der Beziehung fĂŒhren wird. Nach Recht und Unrecht zu fragen bedeutet, nach Schuldigen zu suchen, nicht nach Lösungen. Wir leben in einer Kultur der Konventionen, der Vereinbarungen, der Erwartung der Gesellschaft, dass wir uns als Teil dieser Gesellschaft an diese Konventionen halten. Das gĂ€ngige Beziehungsmodell hier ist die Monogamie mit einer relativ klaren Regelung hinsichtlich sexueller Kontaktaufnahme, erlaubt ist das zwischen den Beziehungspartnern, sonst nicht. Moralisch handelt, wer sich an diese Regeln hĂ€lt. Dabei ist das Einhalten dieser Regeln wichtiger, als die eigentliche Handlung dabei. Beispiel: ein Paar sitz im CafĂ©, turdeln liebevoll, sie sind offensichtlich glĂŒcklich. Alle die sie sehen denken sich, die haben es gut, die können miteinander, haben sich gefunden, und der eine oder andere freut sich fĂŒr die beiden. Bis dann jemand offenbart, dass die zwei verheiratet sind, nur nicht miteinander. Dann platzt die Blase, Schluss mit Freuen, dann ist es egal, dass die beiden glĂŒcklich sind, sie sind zu verachten, denn sie halten sich nicht an die Regeln. Etwas ĂŒberspitzt, aber ich denke, es ist verstĂ€ndlich, um was es mir geht. Moralisch richtig handelt der, der sich an die Konventionen hĂ€lt, und ist damit im Recht. Warum ich diese Regel-Sache anspreche, dazu komme ich spĂ€ter noch.

Um auch das klar auszusprechen, ich werde hier kein PlĂ€doyer gegen die Monogamie halten. Allerdings stelle ich die These auf, dass die Monogamie dann zum Problem(VerstĂ€rker) wird, wenn darĂŒber Macht ausgeĂŒbt wird, dann wird Monogamie, bzw. das Beharren (dann geht es ums Recht haben) darauf, destruktiv. Das gilt auch fĂŒr den Fall, dass es ein deutliches Ungleichgewicht im BedĂŒrfnis, egal ob QualitĂ€t oder QuantitĂ€t, gibt, so wie hier in diesem Faden. Die Frage nach Recht und Unrecht, nach moralisch oder unmoralisch wird keinen Schritt Richtung Lösung bringen. Beide haben Recht auf ihre SexualitĂ€t, egal, ob sie das nun ĂŒber Sex wollen oder ĂŒber nicht Sex wollen. Beide wollen/sollen sich moralisch verhalten, nur fĂŒhrt das in dem Fall hier zu einem Paradoxon, denn wie soll sie moralisch handeln, wenn sie ihre sexuellen BedĂŒrfnisse, und damit einen ganz wesentlichen Teil ihrer Persönlichkeit, ausleben will, wĂ€hrend er keinen Sex will, aber beide an der Monogamie festhalten? Wie soll er mit seiner Unlust klarkommen, wenn er ihr damit zwangslĂ€ufig einen Verzicht auf einen Teil ihrer Persönlichkeit abverlangt, in dem er sie zur Sexlosigkeit zwingt, ebenfalls ĂŒber das Festhalten an der Monogamie?

Fasst man das bis hier her zusammen, dann kommt raus, dass weder die Recht-Frage, noch die Moral-Frage, noch die Monogamie eine Lösung liefern werden, in der nicht wenigstens einer der Partner deutliche Nachteile erleiden mĂŒsste, was spĂ€testens bei der Moral-Frage beide benachteiligt, denn keiner der beiden kann seine Lösung auf Kosten des anderen wollen.

Wie kann man nun aus diesem Paradoxon herauskommen, ohne dass es Gewinner auf Kosten eines Verlierers gibt? In dem man nicht nach Gewinn und Verlust fragt! Klingt trivial, ist es aber nicht, im Gegenteil. Der entscheidende Punkt ist, was den Gewinn und den Verlust kennzeichnet oder ausmacht. Es darf nicht darum gehen, wie man dieser vertrackten Situation als Gewinner entfielen kann, sondern wie man das gemeinsame Problem lösen kann. Selbst die Trennung, einvernehmlich und ohne Rosenkrieg ist etwas anderes, als der Scheidungskrieg bis auf den letzten Teller, den kann niemand wirklich gewinnen, so, dass er sich hinterher noch im Spiegel ansehen kann, ohne dass ihm Scham ins Gesicht steigt (gut, es gibt auch welche die das können, aber die verstehen das hier sowieso nicht ...).

Der erste Schritt dazu ist, dass man gegenseitig anerkennt, dass der Partner ein uneingeschrĂ€nktes Recht auf seine eigene Position hat. Das ist ein Recht an sich selbst, nicht dem Partner gegenĂŒber, nicht den Konventionen folgend, oder welchen extrinsichen MassstĂ€ben gegenĂŒber auch immer. Das ist das Recht an der eigenen Person. Und das kann sich darin ausdrĂŒcken, dass man das BedĂŒrfnis nach Sex hat, oder eben darin, dass man keine Lust auf Sex hat. Keine der Positionen ist besser, berechtigter, gerechter als die andere. Das zu akzeptieren, das ist zum einen nicht leicht und zum anderen auch ein tiefer Ausdruck von Achtung, Respekt und ggf. Liebe dem anderen gegenĂŒber. Es geht dabei nicht darum, warum etwas ist, es geht nicht darum, damit irgendwie umzugehen, es geht nur darum, dass es so ist wie es ist, und ausdrĂŒcklich nicht um mehr. Das so sehen zu können nimmt dem Gewinner-/Verlierer-Risiko schon mal deutlich an Potential. Das nimmt wirklich Druck aus dem System. Das nimmt den Druck von ihm, weil sie seine Unlust akzeptiert, diese Akzeptanz nimmt ihm den Nimbus des Versagers. Das nimmt den Druck von ihr, weil ihre Lust akzeptiert wird, und weil er sie mit ihrer Lust (wieder) als komplette Persönlichkeit inklusive ihrer sexuellen Facette akzeptiert. Das nimmt aber auch den Spiel mit der Macht, durch vermeintliches recht auf Sex, durch perfides Verweigern von Sex, den Hebel. Es bringt zudem ein Paar wieder mehr zusammen, weil sie sich gegenseitig in ihrem GefĂ€lle akzeptieren und weil sie sich ĂŒber diese Akzeptanz gegen den Heile-Welt-Anspruch von aussen stellen. Das macht ein Paar arbeitsfĂ€hig.

Im zweiten Schritt kann man sich nun darĂŒber austauschen, wie es einem selbst mit der eigenen Situation geht, man gibt sein Innenbild preis, zeigt sich, macht sich transparent und fĂŒr den Partner damit sichtbar und (wieder) verstĂ€ndlicher. Dabei geht es ausdrĂŒcklich nicht darum, aufzurechnen, VorwĂŒrfe zu machen, Bitten, Appelle oder gar Forderungen zu formulieren, sondern die innere Befindlichkeit darzustellen und verstĂ€ndlich zu machen. Man kann auch ĂŒber Verletzungen reden, ohne daraus einen Vorwurf zu formulieren, zugegebenermassen ist das nicht leicht, aber man kann das lernen. Auch das nimmt Druck aus dem System. Kann man das als Paar, dann schwindet die Erwartungshaltung an sich (ich muss so und so sein, damit mich der andere akzeptiert/liebt(begehrt/ ...) und an den Partner (ich mach doch ..., also muss er/sie doch jetzt ...), und das VerstĂ€ndnis von gegenseitiger Ursache-Wirkung steigt. (Wie das geht erklĂ€rt Michael Lukas Möller in der Beschreibung der ZwiegesprĂ€che in "Die Wahrheit beginnt zu zweit").

Der dritte Schritt folgt, wenn man sich nach dem ersten Schritt und der gegenseitigen Akzeptanz und der daraus resultierenden Unterschieden ĂŒber den zweiten Schritt und dem gegenseitigen VerstĂ€ndnis des Partners zu einem VerstĂ€ndnis des eigentlichen Paar-Problems herangearbeitet hat. Wie die eigentliche inhaltliche Lösung aussieht, das kann ich unmöglich sagen oder prognostizieren. Aber darum geht es mir ĂŒberhaupt nicht. Wichtig ist mir, dass ihr Diotima , aus den konventionellen Denkmustern ausbrechen könnt, denn diese Denkmuster sind der eigentliche Grund fĂŒr euer Beziehungsdillemma. Wir sind im Denken, in unseren Wertemustern so tief geprĂ€gt, dass wir das ĂŒberhaupt nicht mehr bewusst wahrnehmen. Wir akzeptieren völlig unreflektiert AnsprĂŒche und Regeln von aussen und bemerken dabei nicht, wie wir langsam in eine Sackgasse manövrieren, aus der es dann im Rahmen der Konventionen keinen Ausweg mehr gibt, ohne einen grossen Kollateralschaden anzurichten.

Der Witz dabei ist, die Lösung lĂ€sst sich durch Übergehen der Konventionsgrenzen erzielen, ohne dass deshalb die Lösung ausserhalb dieser Konventionen liegen muss. Als konstruiertes Beispiel: Dein Mann hat Errektionsprobleme durch Stress im Beruf, aufgrund von Versagensangst dir gegenĂŒber beginnt sich das Karussell zu drehen, einem den Konventionen geschuldeten MĂ€nnlichkeitsanspruch an sich selbst gibt er dir das gegenĂŒber aber nicht zu und verweigert sich aus Scham auch jeglichem GesprĂ€ch, das frustriert dich irgendwann so, dass Du fremd gehst, das ganze kommt raus und die Beziehung platzt. Über Konventionsgrenzen hinauszugehen hiesse einfach nur ĂŒber den ersten Teil zu sprechen, sich nicht an einem völlig idiotischen MĂ€nnlichkeitsbild zu orientieren, sondern an der eigenen Beziehung, anstatt unausgesprochen eine Eskalation zu betreiben, das Thema auf den Tisch zu bringen und zu deeskalieren. Dadurch entsteht gegenseitiges VerstĂ€ndnis, Verbundenheit in der Problemlösungssuche und womöglich wieder genĂŒgend Entspannung und auch gegenseitige Anziehung, dass der Sex fĂŒr beide in der Beziehung möglich wird. Niemand muss deshalb fremdgehen oder sich trennen. Dann bekommt womöglich auch die Monogamie eine neue QualitĂ€t, nĂ€mlich die, dass man als Paar eine Problemlösekompetenz erarbeitet hat, die deutlich exklusiver ist als sexuelle ExklusivitĂ€t. Das kann Lust machen auf sexuelle ExklusivitĂ€t, und damit nach Monogamie, oder das kann bereit machen, genau diese aufzukĂŒndigen, ohne dass deshalb die Paarbeziehung infrage gestellt wĂ€re. Denn Paar, die an Krisen wachsen, die wachsen darĂŒber zusammen, und die finden ihre ganz eigen Antwort zur Frage nach der sexuellen ExklusivitĂ€t.
 

Benutzer186759  (34)

Sorgt fĂŒr GesprĂ€chsstoff
Interessantes Thema!

Ich, m 33, stand schon auf beiden Seiten.
Ich selbst wĂŒrde von mir behaupten, dass ich eine "gesunde" Libido habe. Sex ist mir durchaus wichtig und eine meiner Beziehungen ging deswegen auch schon auseinander.

Aktuell wĂŒrde ich sagen, dass ich in meiner Beziehung eine Partnerin habe, die libidomĂ€ĂŸig (noch) recht gleichauf mit mir ist (es gibt Tage, da will sie 2-3x hintereinander, es gibt Tage, da könnte ich den ganzen Tag. Wir sehen uns meist auch nur 1-2 Tage die Woche, insgesamt wollen wir aber beide regelmĂ€ĂŸig und heizen uns Tage vorher auch schon mit Nachrichten auf). Allerdings ist die Sache auch noch relativ frisch, Honeymoon Phase und so. Mal sehen, wie das in Zukunft aussieht.

In meiner letzten Beziehung war ich eine ganze Zeit lang der libidoschwĂ€chere Part. Das hatte viele GrĂŒnde (Stress, hĂ€ufig unerfĂŒllender Sex, der "Druck" immer der Initiator sein zu mĂŒssen, obwohl meine Partnerin hĂ€ufiger als ich Sex haben wollte, dafĂŒr aber nichts tat).
Druck hat das unglaublich viel aufgebaut, zumal es mir auch regelmĂ€ĂŸig vorgehalten wurde.
Ablehnung, wenn man seine Partnerin verfĂŒhren will und dabei dann noch Vorhaltungen zu bekommen, wenn man zu wenig Sex hat, sind so paradox fĂŒr das Empfinden, dass es die Libido irgendwann komplett killt.
Normal drĂŒber reden war schwer, weil sie sich direkt angegriffen fĂŒhlte, wenn ich ihr sagte, dass ich mich mit den VorwĂŒrfen noch gestresster fĂŒhlte und sie doch auch mich verfĂŒhren könnte, wenn sie Lust hat. FĂŒr sie war das aber MĂ€nnersache, sie wollte das GefĂŒhl haben, begehrt zu werden und das konnte ich phasenweise einfach nicht bieten.
Letztendlich lebte man dann irgendwann nebeneinander her und wir trennten uns.
Und das obwohl ich ihr sexueller Freiheiten einrĂ€umte (sie war Bi und ich gab ihr einen "Freifahrtschein" fĂŒr Sex mit Frauen, ich ermutigte sie, Spielzeug und Masturbation zu nutzen, selbst wenn es neben mir im Bett war, aber sie wollte das alles nicht und suchte lieber bei mir die Schuld).

Allerdings hatte ich auch schon eine Beziehung, in der ich klar der LibidostĂ€rkere war. Ich bin allerdings jemand, der sich da anpassen kann und meiner Partnerin dann keine Vorhaltungen macht, so lange das Sexleben trotzdem an sich erfĂŒllend ist.
Ich habe lieber 1x die Woche richtig, richtig guten Sex, als 5x die Woche mittelmĂ€ĂŸigen/schlechten und "erleichter" mich dann eben noch 1-3x selbst. Das war fĂŒr diese Partnerin frĂŒher auch kein Problem.

Sexual-/Paartherapie habe ich noch nie versucht. Meine Partnerinnen bei denen das eventuell etwas hĂ€tte bringen können, wĂ€ren bislang dafĂŒr auch nicht offen gewesen und ich selbst sehe fĂŒr mich alleine keinen Bedarf, weil ich mit dem ganzen Thema offen umgehe.

Letztendlich ist eine offene Kommunikation bei dem Thema super wichtig.
Sobald da aber schon eine grobe Schieflage herrscht, wird es schwierig.
Meiner Erfahrung nach gibt es Menschen, die einfach in Sex immer noch irgendwie so eine Art Tabuthema sehen, ĂŒber das man nicht spricht und wenn es angesprochen wird, ist es fĂŒr sie sehr unangenehm.
Da sperren sich dann auch viele fĂŒr Sexualtherapeuten und GesprĂ€che mit dem Partner.
Den "Kampf" zu gewinnen, ohne Druck zu machen, empfinde ich als sehr schwer.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer185629 

Ist noch neu hier
Wer seid ihr und welche ist eure Position?
Bin der Mann mit Libido, Frau hat keine
Ist euch die jeweils andere Position bekannt/ habt ihr sie schon erlebt?
Nein ist mir nicht bekannt(ist meine zweite Beziehung, in der ersten Beziehung hat man sich nur am Wochenende gesehen und da gabs jedes Wochenende sex
Was macht das mit euch, wie fĂŒhlt ihr euch?

Deprimiert, enttĂ€uscht, geringeres selbstwertgefĂŒhl, unbefridigt
Wie ist es mit dem Druck?
groß, daher viel sb
Wie und was kommuniziert ihr?
ich sage öfter dass ich mehr sex will und dass es mir zu selten ist, und auch nachdem wir mal wieder hatten wie schön es war etc und dass wir das öfter machen sollten
Habt ihr schonmal eine Paartherapie /Sexualtherapie gemacht und mögt berichten?
nein habe ich noch nichz gehabt
Und am wichtigsten, was sind eure Lösungen bisher gewesen oder sind sie noch?
viel SB :smile:
 

Benutzer180541  (31)

Öfter im Forum
Ich war auf der Libido armen Seite.
Im ersten Jahr hatte ich Sex ohne Ende. Da dĂŒrfte es auch drei mal am Tag sein und Orgasmen gab es auch.
Dann kam der Stress und Kinder und alles Ă€nderte sich. Ich wollte und brĂ€uchte keinen Sex, stellte mich aber hin und wieder zur VerfĂŒgung.
Ich zweifelte an mir und dachte ich wĂŒrde in die Asexuelle Schiene gehen.
Ich versuchte zu kommunizieren wo das Problem lag und wir gingen auch zur Paartherapie. Die half fĂŒr den Moment aber wenn der eine Teil nur ja sagt aber nur bedingt mitmacht wird das nichts.
Und erst nach der Trennung begriff ich das mein Körper schon lĂ€ngst vor meinem Kopf wusste das ich unglĂŒcklich bin und diesen Menschen nicht liebe.
Ich hasste es berĂŒhrt zu werden, hasste es zu kĂŒssen, ich möchte sein Geruch nicht, Kleinigkeiten ekelten mich.
Jetzt mit meinem neuen Partner kann ich nicht genug NĂ€he bekommen.
Wir haben Sex und hÀtte wahrscheinlich mehr wenn meine Probleme da nicht wÀren.
Wenn man stÀndig blutet nimmt es einem die Leichtigkeit. Da kann man nicht einfach mal los legen.
Zuerst muss man auf die Toilette, dann kann man kein ewiges Vorspiel machen und am Ende muss man schnell ins Bad.
Es nervt. Aber was will man machen.
Also Haben wir mal 3x in der Woche, mal nur einmal oder gar nicht.
Aber rum machen tun wir stĂ€ndig und wir könnten so viel öfter aber es ist fĂŒr mich mĂŒĂŸig
 
G

Benutzer

Gast
Gut, dann reihe ich mich hier ein.

Wer seid ihr und welche ist eure Position?
Ich bin die Frau, nach dem Zusammenziehen ist der Sex binnen kĂŒrzester Zeit fast auf Null gefahren. Er "kann" bzw. will nicht.

Ist euch die jeweils andere Position bekannt/ habt ihr sie schon erlebt?
Ja, bislang war immer ich diejenige, die nach wenigen Monaten die Lust verliert. Allerdings habe ich es ohnehin nie lange in einer Beziehung ausgehalten, von daher kann ich nicht sagen, wie ich mich als langjĂ€hrige Partnerin "ohne Lust" gefĂŒhlt hĂ€tte.

Was macht das mit euch, wie fĂŒhlt ihr euch?
Zu Beginn: Katastrophe, ich fĂŒhlte mich zurĂŒckgewiesen, abstoßend, wĂŒtend, verletzt usw. Mittlerweile 'ausgesöhnt', weil: NĂ€he, Kuscheln, ZĂ€rtlichkeiten teilen wir, nur eben "das" nicht. Ob wir jemals wieder Sex haben werden oder können, steht in den Sternen.

Wie ist es mit dem Druck?
Mein elektrisches Helferlein ist erfreulich ausdauernd.

Wie und was kommuniziert ihr?
Über alles. Auch ĂŒber meine aushĂ€usigen AktivitĂ€ten, als ich sie noch hatte. Wir können absolut schamlos miteinander reden.

Habt ihr schonmal eine Paartherapie /Sexualtherapie gemacht und mögt berichten?
Haben wir versucht. "Erfolglos", einfach weil unser "Problem" als solches offenbar nicht wahrgenommen oder zu speziell ist (nach ca. 8 Jahren Ehe hat sich herausgestellt, daß mein Mann hochfunktionaler Autist ist, er tut sich mit vielen körperlichen/emotionalen Äußerungen sehr schwer).

Und am wichtigsten, was sind eure Lösungen bisher gewesen oder sind sie noch?
Wir unterstĂŒtzen einander, reden viel miteinander, verabreden uns zum Kuscheln, die Wut ĂŒber die vermeintlich jahrelange ZurĂŒckweisung ist kaum noch vorhanden.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe BerĂŒhmtheit
Ich bin fĂŒr gewöhnlich die mit der stĂ€rkeren Libido. Nur MĂŒdigkeit kann meine Libido dĂ€mpfen. Zur Zeit bin ich viel mĂŒde und habe wenig Lust, darĂŒber freut sich mein Mann. :tongue:

Was er macht, wenn ich wieder mehr Bock habe? FĂŒr gewöhnlich macht er mit, ein GlĂŒck. 😁 Wenn‘s nicht zu viel wird, klar.
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt fĂŒr GesprĂ€chsstoff
Hallo,

bin neu hier und schon mal eine sehr interessanter Thread, passt grade zu meiner Situatiion, also gleich beantworten:

Wer seid ihr und welche ist eure Position?
Ich bin der Mann, seit 27 Jahren verheiratet und inzwischen ist die Frau aus diversen GrĂŒnden auf null Libido 'heruntergefahren'.

Ist euch die jeweils andere Position bekannt/ habt ihr sie schon erlebt?
Nein, war schon vor und auch in der Ehe immer der aktive und 'drÀngendere' Partner.

Was macht das mit euch, wie fĂŒhlt ihr euch?
Ziemlich beschissen, mir fehlt nicht nur der Sex an sich, sondern auch das GefĂŒhl, begehrt zu werden, auch mal gestreichelt oder ĂŒberhaupt angefasst zu werden.

Wie ist es mit dem Druck?
Naja, Selbstbefriedigung ist schön und gut, aber auf Dauer auch alleine, seit 1 Monat gehe ich nun 'inoffiziell fremd', d.h. wir haben das Thema schon öfter durchgekaut und sie meinte, wenn ich das mache, soll ich es heimlich machen...

Wie und was kommuniziert ihr?
Immer wieder mal reden, aber eingentlich sind alle 'Argumente' und Postitionen ausgetauscht, die werden sich auch nicht mehr Àndern, das macht das Ganze schwierig und eigentlich unbefriedigend.

Habt ihr schonmal eine Paartherapie /Sexualtherapie gemacht und mögt berichten?
Nein, aber darĂŒber diskutiert und auch schon mal Lesestoff ausgetauscht bzw. Fragen beantwortet, aber hat eigentlich nichts Erhellendes beigetragen.

Und am wichtigsten, was sind eure Lösungen bisher gewesen oder sind sie noch?
S.o., lange ist es beim Reden geblieben, seit ca. 1 Monat habe ich jetzt die Konsequenz gezogen und bin quasi 'stillschweigend geduldet' fremdgegangen. Mir gehts dabei sehr gespalten, eigentlich sollte es das Problem lösen, verkompliziert es aber eigentlich (Heimlichtuerei, Wissen bzw. Nichtwissen) und ich weiss noch nicht, ob das Fremdgehen auf Dauer DIE Lösung ist...
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt fĂŒr GesprĂ€chsstoff
Wer seid ihr und welche ist eure Position?
Bin der Mann mit Libido, Frau hat keine
Ist euch die jeweils andere Position bekannt/ habt ihr sie schon erlebt?
Nein ist mir nicht bekannt(ist meine zweite Beziehung, in der ersten Beziehung hat man sich nur am Wochenende gesehen und da gabs jedes Wochenende sex
Was macht das mit euch, wie fĂŒhlt ihr euch?

Deprimiert, enttĂ€uscht, geringeres selbstwertgefĂŒhl, unbefridigt
Wie ist es mit dem Druck?
groß, daher viel sb
Wie und was kommuniziert ihr?
ich sage öfter dass ich mehr sex will und dass es mir zu selten ist, und auch nachdem wir mal wieder hatten wie schön es war etc und dass wir das öfter machen sollten
Habt ihr schonmal eine Paartherapie /Sexualtherapie gemacht und mögt berichten?
nein habe ich noch nichz gehabt
Und am wichtigsten, was sind eure Lösungen bisher gewesen oder sind sie noch?
viel SB :smile:
Klingt ziemlich Àhnlich zu meiner Situation, darf ich fragen, wie lange ihr schon zusammen seid?
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt fĂŒr GesprĂ€chsstoff
Und am wichtigsten, was sind eure Lösungen bisher gewesen oder sind sie noch?
Immer noch damit leben, abwarten und hoffen.
Hmmm, da bin ich nun inzwischen drĂŒber hinaus, auch wenn man ja die Hoffnung nie aufgeben soll, aber sie sollte irgendwie auch 'realistisch' sein :frown:
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt fĂŒr GesprĂ€chsstoff
Gut, dann reihe ich mich hier ein.

Wer seid ihr und welche ist eure Position?
Ich bin die Frau, nach dem Zusammenziehen ist der Sex binnen kĂŒrzester Zeit fast auf Null gefahren. Er "kann" bzw. will nicht.

Das klingt sehr nach meiner Frau, aber nicht als Autistin, sondern HochsensibilitÀt und auch nicht sehr schnell sondern jetzt im Verlauf von gut 25 Jahren Ehe.

Was macht das mit euch, wie fĂŒhlt ihr euch?
Zu Beginn: Katastrophe, ich fĂŒhlte mich zurĂŒckgewiesen, abstoßend, wĂŒtend, verletzt usw. Mittlerweile 'ausgesöhnt', weil: NĂ€he, Kuscheln, ZĂ€rtlichkeiten teilen wir, nur eben "das" nicht. Ob wir jemals wieder Sex haben werden oder können, steht in den Sternen.

Wir haben zum großen Teil nicht mal Kuscheln, Sex klappt vielleicht 1x im halben Jahr...
Wie und was kommuniziert ihr?
Über alles. Auch ĂŒber meine aushĂ€usigen AktivitĂ€ten, als ich sie noch hatte. Wir können absolut schamlos miteinander reden.
D.h. du hattest ausserhalb der Ehe Sex (mit seinem EinverstÀndnis)?
Und am wichtigsten, was sind eure Lösungen bisher gewesen oder sind sie noch?
Wir unterstĂŒtzen einander, reden viel miteinander, verabreden uns zum Kuscheln, die Wut ĂŒber die vermeintlich jahrelange ZurĂŒckweisung ist kaum noch vorhanden.
Das Verabreden zum Kuscheln haben wir auch probiert, ist aber auch schief gegangen, da meine Frau teilweise nicht einmal die körperliche NÀhe zulassen kann, d.h. wir mussten das dann verschieben, abbrechen oder es war quasi 'furchtbar'....
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt fĂŒr GesprĂ€chsstoff
Ja. Wir haben uns da hin entwickelt. Ich hÀtte mich eher getrennt als etwas ohne sein EinverstÀndnis zu tun.

Das ist glaube ich gerade auch meine Situation. Einerseits habe ich es quasi schon ohne ihr Wissen gemacht, sie also strenggenommen schon betrogen, andererseits hat sie selbst betont, nichts davon wissen zu wollen, wenn ich es dann tue.
Ich will mich aber eigentlich (noch) nicht von ihr trennen, dazu stehen da zuviele gemeinsame Dinge im Raum, andererseits wird die Situation seit 2 Jahren immer unbefriedigender, was ja inzwischen auch zu o.g. betrĂŒgen gefĂŒhrt hat. Ich will ihr ja auch nicht offen sagen, daß ich nun fremdgehe, weil ich die Sutuation nicht aushalte, denn das haben wir ja schon so diskutiert und dazu kam dann der Kommentar mit dem 'heimlich' machen ihrerseits. Andererseits weiß ich auch, dass das Fremdgehen die Situation nicht verbessert, zumindest nicht, wenn es mal rauskommt... Vielleicht hilft es dann, die Situation zu eskalieren und dann eine neue Basis zu finden :frown:
 

Benutzer186759  (34)

Sorgt fĂŒr GesprĂ€chsstoff
Ich will ihr ja auch nicht offen sagen, daß ich nun fremdgehe, weil ich die Sutuation nicht aushalte, denn das haben wir ja schon so diskutiert und dazu kam dann der Kommentar mit dem 'heimlich' machen ihrerseits.

Ähm, blöde Frage, aber wenn sie quasi schon sagt "Wenn du es tust, erzĂ€hl mir nix davon.", ist das nicht quasi ein Öffnen der Beziehung durch die Blume?
Eventuell suchst du nochmal ein ruhiges GesprĂ€ch, sagst ihr nochmal, dass du dich sexuell nicht erfĂŒllt fĂŒllst, sie aber auch nicht bedrĂ€ngen magst und du diesen Satz von ihr vom letzten GesprĂ€ch noch im Kopf hast und mal nachören wolltest, ob sie das ernst meinte und wie sie zu der ganzen Sache steht?
Musst ihr ja nicht sagen, dass du es schon getan hast, aber klÀren, ob du wirklich freie Bahn hast, solltest du vielleicht, bevor du dich trennst?
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt fĂŒr GesprĂ€chsstoff
Ähm, blöde Frage, aber wenn sie quasi schon sagt "Wenn du es tust, erzĂ€hl mir nix davon.", ist das nicht quasi ein Öffnen der Beziehung durch die Blume?
Eventuell suchst du nochmal ein ruhiges GesprĂ€ch, sagst ihr nochmal, dass du dich sexuell nicht erfĂŒllt fĂŒllst, sie aber auch nicht bedrĂ€ngen magst und du diesen Satz von ihr vom letzten GesprĂ€ch noch im Kopf hast und mal nachören wolltest, ob sie das ernst meinte und wie sie zu der ganzen Sache steht?
Musst ihr ja nicht sagen, dass du es schon getan hast, aber klÀren, ob du wirklich freie Bahn hast, solltest du vielleicht, bevor du dich trennst?
Ja, wenn ich nicht wĂŒĂŸte, dass meine Frau mich zu gut kennt und mir wahrscheinlich aus diversen kleinen Reaktionen in dem GesprĂ€ch ihre Vermutung bestĂ€rken wĂŒrde oder sie mich direkt fragt, ob ich es schon getan habe, da weiß ich nicht, wie ich reagieren wĂŒrde bzw. ob ich sie damit nicht auch doch direkt draufstossen wĂŒrde. Ich bin da wahrscheinlich zu feige, es ihr gegenĂŒber wirklich zuzugeben. Andererseits belĂŒge ich sie ja jetzt auch schon, aber es ist halt ein Unterschied ob wir dann ĂŒber was reden, was man schon getan hat oder es quasi unausgesprochen bleibt und damit eher ein Geheimnis :hmm:
Schwieriges Problem, ich habe mich vorerst dafĂŒr entschieden, diese Aussage auch wirklich durch die Blume zu nehmen und es nicht zu konkretisieren, sondern eher im Dunkeln zu lassen...
 

Benutzer172155  (32)

Öfter im Forum
Also ich bin in meinen bisherigen Beziehungen (in Zahlen 2) der Part mit der geringeren Libido gewesen. Allerdings ist das ganz schwierig das zu vergleichen.
In meiner ersten Beziehung, fĂŒhlte ich mich sehr unter Druck gesetzt und das hat mehr echt zu schaffen gemacht. Deshalb wurde meine sexuelle Unlust auch immer grĂ¶ĂŸer. Eine AbwĂ€rtsspirale, die immer steiler wurde, entwickelte sich. Schlussendluch fĂŒhrte das dann auch zur Trennung.

Mit meiner aktuellen Partnerin ist das allerdings ganz anders. Sie hat eine sehr aktive Libido und lĂ€sst es mich auch spĂŒren. Aber irgendwie schafft sie es, mir das ohne Druck zu vermitteln. Was auch meine Libido sehr viel aktiver hat werden lassen.

Aus meiner Erfahrung ist der resultierende Druck aus einem Libidoungleichgewicht immer ein Lust-/Beziehungskiller. Wenn man es also schafft diesen Druck rauszunehmen und dem/der PartnerIn trotzdem vermitteln kann, dass man ihn/sie will, dann kann man das Problem in den Griff kriegen.
Allerdings gibt's da wohl keinen allgemeingĂŒltigen Weg und die Lösungen sind immer sehr individuell.
 

Benutzer187176  (55)

Sorgt fĂŒr GesprĂ€chsstoff
Aus meiner Erfahrung ist der resultierende Druck aus einem Libidoungleichgewicht immer ein Lust-/Beziehungskiller.
Das kann ich nur unterschreiben.
Wenn man es also schafft diesen Druck rauszunehmen und dem/der PartnerIn trotzdem vermitteln kann, dass man ihn/sie will, dann kann man das Problem in den Griff kriegen.
Setzt aber trotzdem voraus, daß beide Seiten noch wollen. Schwierig ist schon, das Ungleichgewicht auszubalancieren, fast ohne direkte Lösung zwischen den beiden aber wenn eine Seite garnicht mehr will bzw. das Ungleichgewicht zuu groß ist, oder?
Allerdings gibt's da wohl keinen allgemeingĂŒltigen Weg und die Lösungen sind immer sehr individuell.
Kann ich auch nur unterschreiben, wie man ja schon an den Antworten in dem Thread sieht :smile:
 
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