Ungern allein vs. Angst vor Ablehnung... Ein Teufelskreis

Benutzer146129  (26)

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Hallo ihr lieben
Schon mal danke das ihr euch Zeit nehmt

Wies der Titel schon vermuten lässt steck ich in einem Dilemma

Ich mach gerade ein Praktikum in Magdeburg (bin aus Österreich) weil ich dachte das mich ein Tapetenwechsel dazu motiviert das ich mich mal neue Sachen zutraue und das ich mich neuem gegenüber öffne... Dem ist leider nicht so :/ ich weiß nicht was ich hier alleine tun soll und liege (auch Mangels Motivation) herum und tu Fernsehen. Ich trau mich nicht jemanden anzusprechen weil ich extrem viel Angst vor Ablehnung habe... Ich weiß das nix passieren kann und das ein Nein nicht schlimm ist, aber ich kann mich einfach nicht überwinden :frown: Im Gegensatz dazu steht jetzt das ich echt ungern allein bin, ich hatte auch noch nie eine Beziehung woran ich auch nage und das macht mich nicht glücklicher

Um das ganze Paket abzurunden hab ich schwere Depressionen (Selbstmord Gedanken etc. Das volle Programm eben)

Warum ich von Zuhause weg geh:
Ich wollte vor der Überwachung meiner Mutter flüchten, sie hat mich immer verhört bevor ich wohin ging oder nachdem ich wieder Zuhause war, ich hasse das und jetzt schreibt sie mir jeden Tag und das nervt noch mehr :frown:... (Tipp um mich besser zu verstehen: lest euch meinen ersten Foren Eintrag durch, da steht vieles genauer was ich hier nur anschneide)
Das mit meiner Mutter blockiert mich eben sehr, deshalb wollte ich weg
Leider gab es hier nicht den gewünschten Effekt :/

Habt ihr Tipps was ich tun kann? Bzw wie ich an mir arbeiten kann?
 
G

Benutzer

Gast
Hast du denn Hobbies, die dich in den Kontakt mit anderen Menschen bringen könnten?
Wenn nicht, dann suche dir ein Hobby. Je nachdem was dir Spaß machen könnte, oder dich interessiert z.B. Sportgruppe/Verein, einen Sprachkurs, einen Kochkurs... machen.

Es gibt ja viele Möglichkeiten, die solltest du nutzen um mit anderen Leuten in Kontakt zu kommen. Wenn du gerade umgezogen bist, ist es ja auch klar, dass du an deinem neuen Ort noch niemanden kennst. Da wäre auch die Möglichkeit nach Gruppen wie "neu in Magdeburg" zu suchen. Anderen, die auch frisch dort hin gezogen sind geht es ja sicher ähnlich wie dir - wollen auch gerne Leute kennenlernen und nicht ständig alleine sein.

Könntest du dich zu soetwas motivieren (z.B. Anmeldung bei einem Sprachkurs), oder stehen dir da deine psychischen Probleme im Wege?

Hast du in der Vergangenheit eine Therapie gemacht/warst du in Behandlung wegen deiner Depressionen?
Hast du jetzt an deinem neuen Wohnort psychologische Unterstützung?

Wie lange dauert dein Praktikum - wirst du danach wieder in deine ursprüngliche Heimat ziehen?
 

Benutzer146129  (26)

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Ich tu gerne radfahren aber eben weil ich das allein machen kann und mich nicht nach anderen richten muss
Ansonsten würde ich gerne ultimate Spielen aber die trainingszeiten passen nicht zusammen mit meiner Arbeit

Kochkurs brauche ich nicht, ich kann sehr gut kochen. Sprachkurs, brauche ich eigentlich auch nicht, ich spreche hervorragendes Englisch und damit kommt man heut zu Tage gut voran. Deshalb wäre ich auch nicht motiviert mich an einem der artigen Kurs zu beteiligen, bzw. Hätte ich auch wieder Angst vor den Leuten :/

Ich habe keine Therapie gemacht und hier habe ich auch keine Unterstützung... Ich habe aber sehr geduldige und liebe Freunde mit denen ich immer schreiben kann.

Das Praktikum dauert 3 Monate danach bin ich wieder Zuhause, das heißt aber nicht das es mir dort besser geht
Danach würde ich gerne studieren, in Würzburg "Luft und Raumfahrtinformatik", weil ich das Fach spannend finde
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Off-Topic:
Ich wusste überhaupt nicht, dass es Raumfahrtinformatik gibt... hört sich so an, als hätte das mein Studienfach sein sollen... :grin:

Also Magdeburg ist doch nicht so schlecht - da lässt sich was finden. Guck mal nach, wo die Musik spielt! Magst du Musik? Wenn ich neu in einer Stadt bin, versuche ich immer einen schönen Ort zu finden, mit Musik, die ich mag. Dann einfach reinsetzen, was zu trinken bestellen und genießen. Bei mir kann das Rock, Metal oder manchmal sogar Jazz sein, völlig egal. Höre dich vielleicht mal an den Unis um, ob irgendwo kulturelle Veranstaltungen gehen? Heute gab es bspw. den Wortwäsche Poetry Slam, wenn mich nicht alles täuscht. Sowas ist immer lohnenswert, selbst wenn man nur solo unterwegs ist.

Allein in deiner Bude in deinem Unglück zu verrotten ist eher schlecht, also einfach mal treiben lassen. Allein woanders was Essen gehen ist schon cool. Wenn du lange genug raus gehst, lernst du auch zwangsläufig Leute kennen, das geht alles. Und falls dich deine Mutter terrorisiert, lade dein Handy einfach nicht mehr auf. Das brauchst du ohnehin nicht.

Viel Spaß in Magdeburg! :thumbsup:
 

Benutzer146129  (26)

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Ich mag Musik schon aber nicht so sehr das ich aufgrund dessen meinen Lieblingsort wähle :/ ich tanze auch total ungern was evtl damit zutun hat
Mit kunst/Kultur hab ich seeeeehr wenig am Hut, das interessiert mich gar nicht
So "einfach" wie du das alles klingen lässt ist das für mich nicht, ich fühl mich wenn ich dann zB allein essen geh beobachtet und bewertet... Schon allein weil ich gar nicht weiß was ich allein in einem Restaurant zu suchen hab und dann kommen eben meine Ängste und die Depression dazu... Wie gesagt: is für mich alles andere als einfach
 

Benutzer137375 

Benutzer gesperrt
vielleicht solltest Du nach deiner Rückkehr nochmal über die Möglichkeit einer Therapie nachdenken :smile:

Ich kann das klammern deiner Mutter ein wenig nachvollziehen. Du schreibst oben etwas von Selbstmordgedanken.
Egal wie oder was Mütter auch sind .. blöde sind sie nicht! Sie kennt dich und wird wissen wie Du momentan lebst :zwinker:
Vermutlich wird sie ruhiger und auch weniger "nervig" wenn sie weiß dass es dir besser geht!

Versuch dein Glück mal auf der Plattform "new-in-town.com". Dort hatte ich mich nach meinem Umzug auch angemeldet um neue Leute kennen zu lernen :zwinker:

Würde es dir denn Spaß machen eine weitere Fremdsprache zu lernen?
Was ist mit sozialem Engagement? Dort freut man sich immer über Hilfe :smile:
 

Benutzer146129  (26)

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Leider kennt mich meine Mutter überhaupt nicht, ich bin mir dessen sicher will aber jetzt nicht alle Geschichten aufzählen die das belegen.
Ich tu mir mit deutsch schon sehr schwer, obwohl das meine Muttersprache ist, (hab auch keinen Migrationshintergrund) Englisch sprech ich sehr gut... Da deutsch für mich aber wirklich ne Qual ist ist mir die Lust auf mehr Sprachen vergangenen

Ich bin sozial total inkompetent und wäre wirklich gar nicht dazu geeignet in einer derartigen Einrichtung auszuhelfen, Lust hab ich darauf dann dem nach auch keine
 

Benutzer142126  (35)

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Ich habe keine Therapie gemacht und hier habe ich auch keine Unterstützung... Ich habe aber sehr geduldige und liebe Freunde mit denen ich immer schreiben kann.

Naja, aber Freunde sollen und können keinen Therapeuten ersetzen. Im schlimmsten Falle ziehst du sie mit runter.
Überlege dir das bitte noch einmal ernsthaft mit der Therapie.
Und wenn du in Deutschland bleiben/studieren möchtest, dann kannst du dich auch in der gesetzlichen/studentischen Krankenversicherung anmelden, so dass du die Therapie dann auch "vor Ort" machen kannst (ist unwesentlich teurer als in Ö).

Im Übrigen klingen deine Beiträge eher sehr, hmmmmm... destruktiv: Du lehnst die Vorschläge der anderen User von Grund auf ab (interessiert mich nicht, habe ich keine Motivation zu, Englisch als einzige Fremdsprache genügt etc.).
Vielleicht hast du damit recht, vielleicht aber auch nicht. Das könnte einerseits dadurch bedingt sein, dass deine Depression schon ziemlich weit voran geschritten ist (und damit auch dein Sozialleben zerstört). Andererseits hast du vielleicht wirklich "nur" eine (keine) geringe Motivation, irgendwas zu tun.

Überleg doch mal: Was hat dich zuletzt ziemlich begeistert? Für was glühst du?
Du hast z.B. Radfahren erwähnt. Wie wäre es , wenn du dir eine Spinning-Gruppe suchst? Vielleicht werden in einem Fitnessstudio Kurse angeboten, dann könntest du so ein paar Kontakte knüpfen.

Ansosnten sehe ich dich, wie gesagt, schon in einer ziemlichen Abwärtsspirale und ich würde mir an deiner Stelle dringend professionelle (!!!) Hilfe suchen.
 

Benutzer146129  (26)

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Ich kann mir eine Therapie kaum leisten und ich will auf keinen Fall das meine Eltern, speziell meine Mutter von sowas Wind bekommt...
Radfahren tu ich weil ich raus will, ich fahre echt ungern auf standrädern, habs schon ein paar mal versucht aber das ist nicht so natürlich wie draußen einfach mit dem Mountainbike in den Wald zu fahren. Fühlt sich unnatürlich an :/
So richtig begeistert bin ich eben von ultimate Frisbee, aber die trainingszeiten lassen sich einfach nicht mit meinem Job vereinbaren und da wo ich ursprünglich herkomme gibt's das nicht :/ ansonsten interessier ich mich für Computer und Flugzeuge, außerdem hab ich gerne Fußball gespielt ich bin aber viel zu schlecht für einen Verein, das hab ich schon versucht :/
Oh und was mich fasziniert seit dem ich klein bin sind Ameisen... Ich liebe diese kleinen Tierchen und Katzen mag ich auch sehr sehr gerne

Wie gesagt es ist nicht nur die Meinung das Englisch reicht sondern auch das ich mich sehr schwer mit deutsch tu, deshalb glaub ich nicht das mir das erlernen einer neuen Sprache Spaß machen würde.
[DOUBLEPOST=1426414956,1426413801][/DOUBLEPOST]Was ich, glaub ich, nicht klar genug gemacht habe, ist das ich echt schlimme Angst vor Ablehnung habe.

Ich weiß nicht woran das liegt, evtl daran das ich nie gut genug war und gleichzeitig eigentlich viel zu dumm... Für schulnoten wurde ich nie gelobt egal wie gut ich war aber bei ner 3 war das ein großes Drama, darunter so wie so
Meine matura habe ich mit gutem Erfolg abgeschlossen und das erste was ich hörte war "kein ausgezeichneter Erfolg?"

Aber Wochen später hat mir meine Mutter gesagt sie hätte mir das davor nicht zugetraut

Also war ich eigentlich viel zu dumm um nicht gut genug zu sein?! :frown:
Ich hab sonst nichts wodurch ich mich identifizieren kann, meine Schulform war sehr Zeit intensiv und ich hatte nichts anderes auf das ich stolz sein konnte :/
Ich hab einfach kein Selbstvertrauen weil ich ohne Noten nicht weiß was ich Wert bin
 

Benutzer123649 

Planet-Liebe ist Startseite
Merkst du, dass du alle Vorschläge der User mit irgendwelchen Gründen in den Boden stampfst? Entschuldige, aber so lassen sich nun mal keine Freunde finden. Du stehst dir selbst im Weg und dessen bist du dir auch sehr wohl bewusst, hast aber keine Ahnung, wie du das ändern kannst. Du musst lernen, über deinen Schatten zu springen und auch mal was zu wagen. Die Angst vor Ablehnung beseitigt man nicht beim Fernsehen, sondern, in dem man sie angeht.

Dein Studiengang ist doch sicherlich nicht überfüllt. Bist du nie in ein Gespräch mit nem Kommilitonen gekommen? Habt ihr keine AGs, an denen du teilnehmen kannst? Mal wenigstens irgendeine Tätigkeit finden, bei der du in Kontakt zu Menschen kommst? Denn Ameisen und Katzen werden nicht deine besten Freunde. Und du solltest da auch einfach mal etwas ausprobieren und nicht von vornherein ablehnen. Vielleicht macht's am Ende ja doch Spaß.

Übrigens würde ich dir auch zu therapeutischer Hilfe raten. Unis bieten doch so was auch oft an, es muss ja nicht gleich die teure Couch des Psychologen werden. Aber deine Gedanken und Selbstwahrnehmung sind schon krankhaft und darum solltest du dich dringend kümmern. Ich glaube auch nicht, dass du Angst haben musst, dass deine Mutter davon Wind kriegt. Dafür bist du doch in Magdeburg, oder?

Pack's einfach mal an. An welchem Ende ist erst mal ganz egal, aber spreche dir nicht alles madig und schlecht, bevor du überhaupt angefangen hast. So wird's nämlich nichts.
 

Benutzer137375 

Benutzer gesperrt
Also in Deutschland wird eine Therapie, bei entsprechender Indikation, von der Krankenkasse gezahlt. Frag mal bei deinem Hausarzt nach :smile:

Ich kann zwar nachvollziehen dass deine Mutter nichts erfahren soll, aber du musst für dich entscheiden was DU willst.
Willst du eine Partnerin, mehr soziale Kontakte und weniger Selbstzweifel muss es dir egal sein was andere denken.

Wenn Du so weiter machst wirst Du dein Leben vermutlich nie in vollen Zügen genießen können.
Ganz ehrlich .. Depressionen sind sch.... aber auch nichts "unnormales" mehr.

Der Weg ist sicherlich nicht leicht .. aber die Erfolge wirst du sehen und bestimmt auch genießen :smile:

Nochmal zum Thema Hobby´s .. wie sieht es denn mit einer ehrenamlichen Tätigkeit im Tierheim aus?

LG :smile:
 

Benutzer146129  (26)

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Ja, ich rede mir leider so einiges schlecht :/

Ich studiere noch nicht

Es einfach mal anpacken... Ich weiß das klingt total doof... Aber das fällt mir so schwer... Ich zerdenke die Dinge immer bis ich irgendetwas finde das mich daran Zweifeln lässt... Das abzustellen will mir nicht so richtig gelingen

Kostet hier eigentlich auch nichts aber die Wartezeiten auf kassenplätze sind so ewig lange das es eigentlich unzumutbar ist (1,5 bis 3 jahre) und für "nicht kassenplätze" muss man eben zahlen, etwa 80€ pro Sitzung, nicht stemmbar für mich vorallem weil empfohlen wird mindestens 2 mal im Monat wenn nicht sogar wöchentlich da hin zu gehen (zumindest anfangs)

Über die ehrenamtliche Tätigkeit hab ich schon mal nachgedacht ja, leider suchen die hier nur Leute die hauptsächlich Hunde zeitweilig aufnehmen können bzw mit Hunden spazieren gehen, da ich leider gar keine Erfahrung mit Hunden habe und Vollzeit Arbeite is das, glaube ich, nicht zielführend für die Tiere, sie schreiben auch es sollte jemand machen der Erfahrung mit Hunden hat...Leider, das hätte ich sonst gerne mal gemacht :/ natürlich am liebsten mit Katzen. Ich mag Katzen deshalb so gerne weil sie sich nix sagen lassen und weil sie niemanden ablehnen sondern jeden annehmen, wenn man freundlich ist
 

Benutzer142126  (35)

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Kostet hier eigentlich auch nichts aber die Wartezeiten auf kassenplätze sind so ewig lange das es eigentlich unzumutbar ist

Es einfach mal anpacken... Ich weiß das klingt total doof... Aber das fällt mir so schwer... Ich zerdenke die Dinge immer bis ich irgendetwas finde das mich daran Zweifeln lässt... Das abzustellen will mir nicht so richtig gelingen

... da ich leider gar keine Erfahrung mit Hunden habe und Vollzeit Arbeite is das, glaube ich, ...

Merkst du was...?
Sorry, das mag jetzt hart klingen, aber dann geht es dir scheinbar NOCH NICHT schlecht genug. Denn schon wieder redest du dir die Möglichkeiten, die Abhilfe und/oder Linderung schaffen können, kaputt.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Wille, etwas zu ändern, nur aus einem selbst hervor kommen kann. Und glaub mir - mir ging es damals sehr schlecht. Nur ich hatte es satt, war unzufrieden mit meinem Leben und wollte etwas ändern. Und tat es. Es hat mich auch viel Energie, Kraft und nicht zuletzt auch Selbstüberwindung gekostet, doch im Nachhinein die beste(n) Entscheidung(en) meines Lebens. Ich habe mich dermaßen weiterentwickelt -- und bin darüber sehr, sehr froh.
Nur wie gesagt, diesen Willen -- etwas ändern zu WOLLEN -- kann ich bei dir schlicht nicht erkennen.

Was ich, glaub ich, nicht klar genug gemacht habe, ist das ich echt schlimme Angst vor Ablehnung habe.

Mal anders herum gefragt: Das heißt also, du suchst Zustimmung/Bestätigung zu all deinen Taten/Denken/Handlungen etc. von anderen Personen? Verstehe ich das richtig?
Das würde ja dann bedeuten, du machst dein Leben(sglück) von der Zustimmung/Wertschätzung anderer Personen abhängig? Wieso?
Ich meine im gewissen Maße mag das ja okay sein (Familie etc.), aber direkt die Segel zu streichen, nur weil ich Angst vor nem Korb (nicht nur beziehungstechnisch) habe? Neeee! Ich an deiner Stelle hätte (und habe) da viel zu viel Angst, etwas zu verpassen, nur weil ichs nicht versucht habe! ^^
Und glaub mir, ich bin schon oft "zurückgewiesen" worden. Nur: who cares? Krone richten und weiter gehts! Gab eh schon oft genug Erfolge zu verbuchen :zwinker:
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das Sprichwort kommt nicht von ungefähr.

Ich will dich jetzt hier keineswegs vergraulen oder anblaffen oder dergleichen, aber ich denke (hoffe!) meine etwas schärfer formulierten Fragen/Aussagen rütteln dich mal ein wenig auf oder bringen dich hoffentlich ein wenig mehr zum Nachdenken (oder noch besser: führen zu direkten Handlungen!).
[DOUBLEPOST=1426458563,1426457308][/DOUBLEPOST]
Ich kann mir eine Therapie kaum leisten und ich will auf keinen Fall das meine Eltern, speziell meine Mutter von sowas Wind bekommt...

Soweit ich weiß, besteht ärztliche Schweigepflicht. Wie sollte deine Mutter davon Wind bekommen?
Zumal: Was wäre denn so schlimm daran, dass eine Mutter erfährt, dass es ihrem Sohn schlecht geht? Mich würde wohl eher irritieren, dass sie es von einem Dritten erfährt und nicht vom eigenen Sohn selbst.

aber die trainingszeiten lassen sich einfach nicht mit meinem Job vereinbaren und da wo ich ursprünglich herkomme gibt's das nicht
:rolleyes: Okay, nehme ich mal so hin.
Aber du hast gesagt, du willst in Würzburg studieren.
a) Besteht ev. dort die Möglichkeit, dieses Hobby umzusetzen?
b) Dürfte sich das zu diesem Zeitpunkt unter Umständen mit deinem Studentenleben vereinbaren lassen.

bin aber viel zu schlecht für einen Verein
Wer sagt denn, dass man für einen Verein ein gewisses Leistungsniveau erreicht haben muss?
Zumal: Gerade durch die regelmäßige Ausübung des Sports im Verein kann man ja fast nur besser werden.
Davon ab: Auch hier verweise ich dann wieder auf den Unisport, der dich in Würzburg erwarten könnte.

Oh und was mich fasziniert seit dem ich klein bin sind Ameisen

Wäre dann nicht sowas wie ein Engagement im Naturschutzverein etwas für dich?

Für schulnoten wurde ich nie gelobt egal wie gut ich war aber bei ner 3 war das ein großes Drama, darunter so wie so
Meine matura habe ich mit gutem Erfolg abgeschlossen und das erste was ich hörte war "kein ausgezeichneter Erfolg?"

Aber Wochen später hat mir meine Mutter gesagt sie hätte mir das davor nicht zugetraut

Ok, das ist schon bisschen harter Tobak. Da hätte ich auch nicht gewusst, wie ich darauf reagieren sollte.
Aber du hast ja selbst gesagt, du wolltest erst mal von daheim weg, was in Anbetracht dieser Situation keine soooo schlecht Lösung war/ist.
Jetzt liegt es aber an dir, deiner Mutter (und anderen) zu zeigen, dass du in der Lage bist, dir ein neues Leben abseits von daheim aufzubauen.

Ich hab einfach kein Selbstvertrauen weil ich ohne Noten nicht weiß was ich Wert bin
Diese Aussage lässt mich etwas stutzen... Kannst du näher ausführen, wie du das meinst?
 

Benutzer146129  (26)

Verbringt hier viel Zeit
Klar kann ich das näher ausführen

Hatte ich ne gute Note fühlte ich mich gut, ich fühlte mich wertvoll, hatte etwas Selbstbewusstsein... Waren meine Noten schlecht fühlte ich mich dumm, wertlos und unnütz...

Jetzt wo ich keine Noten mehr bekomme fühl ich mich nur noch schlecht
[DOUBLEPOST=1426700162,1426700067][/DOUBLEPOST]Ich hab nicht Angst das sie von der Schweigepflicht erfährt, sondern davor das sie mitbekommt das ich dort hingehe und sie mich wieder ausfragt
[DOUBLEPOST=1426700243][/DOUBLEPOST]In Würzburg is der deutsche Meister dieser Sportart Zuhause, ob das mit meinem zeitintensiven Studium vereinbar ist weiß ich nicht
[DOUBLEPOST=1426700328][/DOUBLEPOST]Ich hab in der schule 2 mal die Woche Fußball gespielt, 5 Jahre lang, aber ich durfte nie spielen weil ich einfach zu schlecht war
 

Benutzer121793 

Benutzer gesperrt
Wie gesagt es ist nicht nur die Meinung das Englisch reicht sondern auch das ich mich sehr schwer mit deutsch tue, deshalb glaub ich nicht das mir das erlernen einer neuen Sprache Spaß machen würde.
Kannst du das Englisch auch ebenso fließend lesen und fehlerlos schreiben?
Wenn du dies mit einem überzeugendem JA beantworten kannst,
....frage ich mich warum du in Deutsch so schlecht bist?
 

Benutzer146129  (26)

Verbringt hier viel Zeit
Ich will nicht das es zum Thema wird wie gut ich Englisch kann Das kann ich mit einem klaren ja beantworten! Schreiben kann ich Englisch besser als deutsch... Warum das so ist hat schon zig Lehrer vor ein Rätsel gestellt, mich auch... Und das ist bitte jetzt der letzte Post zu dem Thema, danke
 

Benutzer132677  (40)

Meistens hier zu finden
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Wille, etwas zu ändern, nur aus einem selbst hervor kommen kann. Und glaub mir - mir ging es damals sehr schlecht. Nur ich hatte es satt, war unzufrieden mit meinem Leben und wollte etwas ändern. Und tat es. Es hat mich auch viel Energie, Kraft und nicht zuletzt auch Selbstüberwindung gekostet, doch im Nachhinein die beste(n) Entscheidung(en) meines Lebens.

Er ist nicht du. Man kann nicht etwas von einem auf einen anderen übertragen, auch wenn das Problem identisch wäre. Jeder Mensch Tickt anders, also muss man auch anders an eine Lösung für ihn arbeiten.

Um allgemein beim thema zu bleiben. Lieber TE, ich kann dir nur raten, einen Experten in anspruch zu nehmen. Ich hatte mit ähnlichen Abläufen zu kämpfen, allerdings keinen depressiven schüben, so wie du sie zu haben scheinst. Ein solches Forum ist in deinem Fall keine gute anlaufstelle. Wir sind keine Experten und die Gefahr, das hier etwas Grundlegendes aus dem Ruder läuft ist hoch.

Sofern du nicht schon in Behandlung sein solltest, kann ich es dir wirklich nur empfehlen.
 
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