Ungeplant schwanger...Freund verhält sich nicht gut

Benutzer171652 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hey ihr Lieben,

es ist momentan alles etwas schwierig aber ich würde mich total freuen, wenn ihr mir eure Meinungen dazu sagen könntet ....
Also mein Freund und ich sind knapp 4 Jahre zusammen, davon waren wir ein halbes Jahr getrennt und wir haben uns bei Streitereien (die in der Vergangenheit auch öfter vorkamen) immer zusammengerauft und uns irgendwo immer weiter angenähert, sind aufeinander zugegangen und haben an uns gearbeitet - wenn wir auch bei weitem nicht perfekt sind.

Nun ist es so, dass ich ungeplant schwanger von ihm bin (es ist aber noch nicht ganz klar, ob es eine intakte Schwangerschaft ist, dass wird man erst bald erfahren)

Und erst war ich sicher es abzutreiben aber mit jedem Tag wurde ich mir unsicherer. Er ist total ausgeflippt und meinte ich würde damit sein Leben zerstören, wie ich nur so sein könne, ihm alle seine Träume und Pläne zu nehmen.
Dabei ging es nur um ihn! Er hat auch bewusst meine Ängste (z.B Studienabschluss) genommen um mir Angst zu machen damit ich Abtreibe.
Es gab auch Momente, da hat er sich total gefreut und konnte es sich vorstellen, die aber immer ganz schnell wieder von Angst und Panik und seinen Gedanken überschattet wurden.
Dann meinte er, dass er mal die Karten auf den Tisch legen will, weil es ja nichts bringe, da mit hinter dem Berg zu halten.
Dass er mir nicht vorgaukeln will für immer mit mir zusammen sein zu wollen (das will ich auch nicht, ich sehe es halt dynamisch und flexibel und lass es halt auf mich zukommen) und er immer ein "wackliger" Kandidat sein wird und er mir für mich einen anderen Mann wünschen würde, mit dem ich Kinder bekomme, jemand der anders wäre als er.
Er hat schon immer das Problem, was im Leben zu verpassen und er hat einen festen Plan: Er möchte nochmal Single sein als Entwicklungsprozess für sich selbst um dann zu sagen, dass er es doch nicht gebraucht hat (das ist wohl tief verankert er meinte, wenn er schon einem College Film guckt denkt er, die Leute da haben die Zeit ihres Lebens und fragt sich, was er nur tut. denn ihm ist es immer wichtig, ein spannendes Leben zu haben für andere) ein Auslandsjahr und mit 30 dann Kinder aber auf keinen Fall in den 20igern, weil ja der "Bundesdurchschnitt bei 30 liegt" daher könne er vorher keine Kinder haben. Seine starren und unflexible Pläne machen ihm selbst zu schaffen, daher war er auch ein Jahr in psychologischer Behandlung. Angeblich hätte er Fortschritte gemacht, aber die Schwangerschaft hätte ihn wohl zurückgeworfen und in alte Verhaltensmuster fallen lassen. Er hat ganz doll Angst festgenagelt zu sein und keinen Ausweg zu haben, dabei nagelt er sich mit seinen starren Plänen selber fest. Und dass sozusagen dieser Wunsch nochmal Single zu sein und sein großes Bedürfnis als Papa 10000% zu geben miteinander kollidieren würden.
Ich meinte aber dass ich das Kind wenn dann behalten werde ... davor hat er schon immer versucht, mich umzustimmen.
Er hat sich auch entschuldigt und auch gesagt er liebt mich Blabla, ich wollte erstmal Distanz.
Wie wenig Selbstachtung muss ich haben, dass ich mir diese ganzen Aussagen so gefallen lasse?
Ich weiß auch nicht, wie es jetzt weitergehen soll.

Liebe Grüße
:freunde:
 

Benutzer157013 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ach herrje, das ist einiges.
Ich könnte mir vorstellen, dass er vieles auch aus dem Schock heraus gesagt hat, auch wenn das die Aussagen an sich nicht besser macht. Aber in emotionalen Ausnahmesituationen wird schon mal viel gesagt, was man anschließend bereut.

Wichtig wäre, dass die ihr euch beide in Ruhe nochmal Zeit nehmt, um die Situation zu analysieren.

Lass dich nicht zu etwas drängen, wo du nicht auch hinter stehst. Schön wäre es natürlich, wenn ihr einen gemeinsamen Weg findet.

Vielleicht ergänze ich später noch was...
Edit: ganz wichtig: lass dir keine Schuld einreden. Ein Kind zeugt man nicht alleine. Und wenn, dann hat das Auswirkungen auf die Leben beider Parteien und nicht nur auf Seins.
 

Benutzer171652 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ach herrje, das ist einiges.
Ich könnte mir vorstellen, dass er vieles auch aus dem Schock heraus gesagt hat, auch wenn das die Aussagen an sich nicht besser macht. Aber in emotionalen Ausnahmesituationen wird schon mal viel gesagt, was man anschließend bereut.

Wichtig wäre, dass die ihr euch beide in Ruhe nochmal Zeit nehmt, um die Situation zu analysieren.

Lass dich nicht zu etwas drängen, wo du nicht auch hinter stehst. Schön wäre es natürlich, wenn ihr einen gemeinsamen Weg findet.

Vielleicht ergänze ich später noch was...
Hey, erstmal vielen Dank für die Antwort! Leider hat er solche Sachen schon öfters mal angedeutet aber nie so deutlich. Hatten ja auch schon einige Krisen zuvor, da ging es auch ab und an mal um solche Themen. Die Probleme, die er hat, hat er ja schon jahrelang, auch schon vor mir.
 

Benutzer171033 

Öfters im Forum
Ich bin immer dafür, dass man gemeinsam als angehende Eltern eine bestmögliche, kooperative Konsenslösung anstrebt.
Aber hier: Dein Bauch gehört dir!
Für Verhütung sind immer beide am Sex Beteiligte gleichermaßen verantwortlich. Also war er gleichermaßen nachlässig oder hat gleichermaßen "versagt". Sein Teil der Verantwortung. Er kann dich zu einer Abtreibung nicht zwingen, noch solltest du dich dazu drängen lassen.
An deiner Stelle würde ich so schnell wie möglich einen Termin für eine Schwangeren-Konfliktberatung vereinbaren
Das kann z.B. über proFamilia laufen. Dein Frauenarzt hat sicher auch Anlaufstellen parat, oder du wendest dich ans Jugendamt. Mit der Beratungsstelle würde ich dann bei Terminvereinbarung besprechen, ob du den ersten Termin allein wahrnimmst, oder ob du ihn dort hin mitnimmst.
Ich wünsche dir alles Gute! :knuddel:
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Und erst war ich sicher es abzutreiben aber mit jedem Tag wurde ich mir unsicherer. Er ist total ausgeflippt und meinte ich würde damit sein Leben zerstören, wie ich nur so sein könne, ihm alle seine Träume und Pläne zu nehmen.
Dabei ging es nur um ihn! Er hat auch bewusst meine Ängste (z.B Studienabschluss) genommen um mir Angst zu machen damit ich Abtreibe.
Puuh...

Die Entscheidung, ob Abtreibung oder nicht kann Dir niemand abnehmen und die Frage, wie es dazu kommen konnte, darf jemand anders stellen... :whistle:

Mit oder ohne Kind würde ich mich aber darauf einstellen, daß in Deinem weiteren Leben Dein "Freund" keine Rolle mehr spielt.
Dann meinte er, dass er mal die Karten auf den Tisch legen will, weil es ja nichts bringe, da mit hinter dem Berg zu halten.
Dass er mir nicht vorgaukeln will für immer mit mir zusammen sein zu wollen (das will ich auch nicht, ich sehe es halt dynamisch und flexibel und lass es halt auf mich zukommen) und er immer ein "wackliger" Kandidat sein wird und er mir für mich einen anderen Mann wünschen würde, mit dem ich Kinder bekomme, jemand der anders wäre als er.
Immerhin ist er ehrlich.

Kind oder nicht würde ich im wesentlichen davon abhängig machen, ob Du Dich reif genug fühlst, ein Kind allein großzuziehen und ob es in Deine Lebensplanung paßt. So oder so solltest Du unabhängig vom Sperminator möglichst schnell eine Entscheidung treffen und dann auch handeln.
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Noch ein Satz hinterher, sweetpuzzle sweetpuzzle - und der ist keinesfalls herzlos gemeint: Kannst Du Dir ein Kind finanziell leisten und würde Dein "Freund" nach Deiner Einschätzung ohne Gerichtsvollzieher Unterhalt zahlen (können)? Weil: Arme Kinder haben wir in Deutschland schon genug...
 

Benutzer174969  (28)

Verbringt hier viel Zeit
Mit oder ohne Kind würde ich mich aber darauf einstellen, daß in Deinem weiteren Leben Dein "Freund" keine Rolle mehr spielt.
Das sehe ich anders. Behält sie das Kind, dann sollte der Vater weiterhin eine Rolle in ihrem Leben spielen. Nicht als Liebhaber, evtl. nicht mal als Kumpel, aber als Vater ihres Kindes und sie sollte für das Kind dafür kämpfen, dass auch er sich drum kümmert - ganz unabhängig wie sie zu ihm steht. Wenn sie es behält, muss sie das klar trennen können.

sweetpuzzle sweetpuzzle Ob du es behälst oder nicht, das ist deine finale Entscheidung. Du solltest davor aber versuchen wirklich ernsthaft mit ihm nochmal über die möglichen Konsequenzen beider Entscheidungen zu reden und seine Ansicht hören. Dabei sollte er darüber reden, wie ihn eine mögliche Vaterschaft trifft und welche Befürchtungen er hat. Danach sollte er sich anhören, wie eine mögliche Mutterschaft dich trifft und welche Befürchtungen du hast.

Im Endeffekt wäre es ideal, wenn ihr gemeinsam diese Entscheidung trefft und euch dort einig wärt. Lass dich aber nicht weiter auf solche Druck-Spielchen ein und unterbinde es direkt im Keim. Deine Grenzen aufzeigen - dies muss du auch vor allem als Mutter, also kannst du es direkt bei ihm üben.

Behälst du das Kind, dann muss du auch mit der Konsequenz leben, dass er irgendwie immer ein Teil deines Lebens sein wird.
 

Benutzer175418  (39)

Öfters im Forum
Ich war selbst schon 2 mal in der Situation ungewollt schwanger geworden zu sein.
Jaaaa, fallt ruhig mit Schuhen und Strümpfen über mich her. Auch ich war mal jung und anscheinend damals sehr naiv und blöd. Hab draus gelernt, wird zu 10ü% nicht mehr vorkommen und gehört hier auch nicht hin.

Beim 1. Mal war mein Ex der Vater. Hat sich ganz ähnlich verhalten wie dein Freund. Irgendwann das Thema sogar komplett ignoriert und man konnte garnicht mehr mit ihm drüber reden.
Ich war extrem jung, fühlte mich in die Enge getrieben und hab dann, rückblickend, die für mich falsche Entscheidung getroffen und das Kind nicht behalten.
Heute bereue ich es manchmal und würde mich im Nachhinein anders entscheiden.

Beim 2. Mal war mein Mann der Vater.
Die Ausgangssituation war nicht wirklich viel besser. Ich war mit 20 Jahren immer noch sehr jung, mitten in der Ausbildung (er übrigens auch) und wir waren erst seit 5 Monaten zusammen.
Trotzdem war mir immer schon klar gewesen, sollte mir so etwas nochmal passieren werde ich das Kind bekommen. Zur Not auch ohne den Vater.
Er wusste das ich schonmal schwanger war und als er den positiven Test sah war seine erste Reaktion "aber bitte nicht das was du schonmal gemacht hast".
Ja, das ist jetzt über 18 Jahre her und unser Sohn wird nächste Woche 18. Nicht eine einzige Sekunde hat einer von uns bereut das wir uns für ihn entschieden haben. Im Gegenteil, er ist das Allerbeste was uns jemals passiert ist.

Soviel zu meiner Geschichte.
Dadurch kann ich sehr gut verstehen was in dir vorgeht.
Würdest du auch ohne ihn das Kind großziehen wollen? Denn ich muss ganz ehrlich sein. So richtig sehe ich auch keine längerfristige Zukunft für euch.
Hättest du in dem Fall Unterstützung?
Aber ganz wichtig ist auch, was sagt dein Herz? Denn wenn du das nur mit dem Bauch und dem Verstand entscheidest wird dein Herz womöglich ewig darunter leiden wenn du dich "falsch" entscheidest.
 

Benutzer70365 

Verbringt hier viel Zeit
Mit oder ohne Kind würde ich mich aber darauf einstellen, daß in Deinem weiteren Leben Dein "Freund" keine Rolle mehr spielt.
Für mich ist es zwar nicht so ganz eindeutig, doch einberechnen würde ich dieses Szenario auch. Vielleicht versuchst du alles mal zu sortieren, was dafür oder dagegen spricht.

Wir können alle nicht in die Zukunft sehen, müssen aber manchmal eine solche Entscheidung treffen. Ob es die richtige Entscheidung war zeigt sich später, wobei man oft ja auch nicht wissen kann, wie sich alles entwickelt hätte, wenn man anders entschieden hätte.
 

Benutzer156664 

Verbringt hier viel Zeit
Kannst Du Dir ein Kind finanziell leisten und würde Dein "Freund" nach Deiner Einschätzung ohne Gerichtsvollzieher Unterhalt zahlen (können)? Weil: Arme Kinder haben wir in Deutschland schon genug...

Was ist denn das für ein Spruch? :what: Arme Kinder gibt es schon genug, nur die reichen dürfen auf die Welt kommen? Also sorry, aber nein, einfach nein zu solchen Gedanken.

Klar muss man sich überlegen wie man seine finanzielle Situation so gestaltet, dass es mit Kind hinhaut, aber das darf meiner Meinung nach kein Faktor bei der Frage nach einer Abtreibung sein (durchaus hingegen finde ich das bei der Kinderplanung bedenkenswert, aber doch nicht, wenn das Kind, über dessen Leben man entscheidet, schon „da ist“. Und das bedeutet nicht, dass ich per se gegen Abtreibung bin - nur dass an dieser Stelle diese Überlegung nicht entscheidend sein sollte). In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfen und auch mit Kind kann man (ggf etwas später und mit mehr Aufwand, aber man kann) noch eine Ausbildung/Studium/Weiterbildung/oä machen und sich beruflich so aufstellen, dass es finanziell klappt.
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:

Was ist denn das für ein Spruch? :what: Arme Kinder gibt es schon genug, nur die reichen dürfen auf die Welt kommen? Also sorry, aber nein, einfach nein zu solchen Gedanken.
Du hältst es also für menschlicher, auch dann ein Kind in die Welt zu setzen, wenn man klipp und klar weiß, daß es (und die Mutter) außer Sozial"hilfe" nichts für den Lebensunterhalt haben?

Katholisch? CDUCSU-Mitglied?
 

Benutzer172677 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:


Du hältst es also für menschlicher, auch dann ein Kind in die Welt zu setzen, wenn man klipp und klar weiß, daß es (und die Mutter) außer Sozial"hilfe" nichts für den Lebensunterhalt haben?

Katholisch? CDUCSU-Mitglied?
Ich halte es nicht nur für das menschlichste, sondern die einzig akzeptable Option, wenn Frauen selbst entscheiden, ob und wie sie das schaffen und was sie für ihr Kind für möglich halten.
Da braucht es niemanden, der sich anmaßt zu entscheiden, wieviel „arme“ Kinder zuviel sind und was für andere lebenswert ist.

Ich bin jedenfalls mehr als glücklich, mich damals für mein Kind entschieden zu haben, auch wenn ich finanziell nichts, aber auch gar nichts hatte.
Ich habe ein glückliches Kind aufgezogen, das jetzt ein toller, junger Mann ist und könnte kotzen, wenn ich sowas lese.
 

Benutzer171204 

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Du hältst es also für menschlicher, auch dann ein Kind in die Welt zu setzen, wenn man klipp und klar weiß, daß es (und die Mutter) außer Sozial"hilfe" nichts für den Lebensunterhalt haben?
Es ist halt einfach menschenverachtend, armen Menschen ein Recht aufs Kind abzusprechen (auch wenn ich vielleicht sogar ansatzweise verstehen kann, was du meinst).

Nach deiner Logik hätten knapp 40% der Kinder in meinen Klassen abgetrieben werden müssen (da von Hartz4 lebend, Eltern Geringverdiener oder Flüchtlinge), die Vorstellung ist einfach nur unmenschlich.

Mit Katholizismus oder CDU hat das doch nichts zu tun. :what:
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer102346 

Meistens hier zu finden
Was ist denn das für ein Spruch? :what: Arme Kinder gibt es schon genug, nur die reichen dürfen auf die Welt kommen? Also sorry, aber nein, einfach nein zu solchen Gedanken.

Klar muss man sich überlegen wie man seine finanzielle Situation so gestaltet, dass es mit Kind hinhaut, aber das darf meiner Meinung nach kein Faktor bei der Frage nach einer Abtreibung sein (durchaus hingegen finde ich das bei der Kinderplanung bedenkenswert, aber doch nicht, wenn das Kind, über dessen Leben man entscheidet, schon „da ist“. Und das bedeutet nicht, dass ich per se gegen Abtreibung bin - nur dass an dieser Stelle diese Überlegung nicht entscheidend sein sollte). In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfen und auch mit Kind kann man (ggf etwas später und mit mehr Aufwand, aber man kann) noch eine Ausbildung/Studium/Weiterbildung/oä machen und sich beruflich so aufstellen, dass es finanziell klappt.
Das kann klappen, muss aber nicht.
Das höchste Armutsrisiko in Deutschland haben alleinerziehende Mütter.
Davor die Augen zu verschließen ist im besten Falle naiv.
 

Benutzer174652 

Öfters im Forum
OT:

Das kann klappen, muss aber nicht.
Das höchste Armutsrisiko in Deutschland haben alleinerziehende Mütter.
Davor die Augen zu verschließen ist im besten Falle naiv.

*lach
genau! und das ist natürlich allein das problem der alleinerziehenden mütter und ihrer (potentiellen) kinder! sollens die gschroppen (die WIE in ihrem bauch gelandet sind???) doch einfach abtreiben - sind ja auch selbst schuld, haben den ganz im alleingang verursacht, diesen gesellschaftspolitischen zustand!
und überhaupt - was vögeln die weiber überhaupt herum in der gegend - sollen sich keusch halten, ordentlich verheiraten, und dann brav dort bleiben mit den dem gatten geborenen kindern!
und wenn nicht, dann sollen sie sich zumindest um eine ordentliche verhütung kümmern!
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:

Du hältst es also für menschlicher, auch dann ein Kind in die Welt zu setzen, wenn man klipp und klar weiß, daß es (und die Mutter) außer Sozial"hilfe" nichts für den Lebensunterhalt haben?
hier *wink* war bei mir der fall - also von der menge des verfügbaren geldes her, nicht aufgrund von sozialhilfe. mit ein grund, wieso ich nie im leben im urlaub war, es keinen fernseher gab und ähnliches. und weißt du was? abgesehen von der schule hatte ich eine verdammt geile kindheit. dass ich gelernt habe mit geld umzugehen ist jetzt auch nicht verkehrt, und ich würde mal ganz dreist behaupten, dass aus mir durchaus "was geworden ist" :zwinker:

nein, ehrlich, solche überlegungen kann man sich machen wenn man in einem land lebt wo im zweifel alle verhungern - und ich meine wirklich verhungern - aber nicht hier in deutschland, echt nicht. kohle soviel wert zuzuweisen finde ich absurd.
 

Benutzer157013 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Halt! Kommt bitte zurück zum Thema und diskutiert das andere ggf. woanders. Was ihr hier lostretet ist doch absolut nicht fair für die TS in einem solchen Thread. Weitere Beiträge dazu werden gelöscht.
 

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Ich will jetzt nicht in die Kerbe mit dem Geld schlagen. Es ist ein Fakt, den Du berücksichtigen solltest, aber nicht der einzige. Gehe in einer ruhigen Minuten in dich und stelle Dir einige Fragen. Besonders, wie Du Dich mit dem Gedanken eine Mutter zu sein fühlst? Kannst Du Dich auf das Kind einlassen? Wie sieht die Unterstützung Deiner Familie aus? Jeder Mensch, auch Mütter, brauchen z.B. Auszeiten. Was ist, wenn Du mal Krank bist, oder einen wichtigen Termin hast? Kannst Du das Kind in der Zeit z.B. bei Deinen Eltern unterbringen?

Vor allem, kannst Du dem Kind die Liebe schenken, die es benötigt? Fühlst Du Dich gut dabei, dem Kind das Leben zu schenken? Es ist sicherlich schwer, den emotionalen Teil auszublenden, aber die objektive Fakten darf man nicht vergessen.

Dein Freund macht auf mich einen schwierigen Eindruck. Wie Du ihn beschreibst, sehe ich sein Verhalten als sehr problematisch ein. Sollte er abhauen, kann es sein, das Euer Kind sich von ihm abgelehnt fühlt. Wie gut es für die Entwicklung ist, wage ich nicht zu beurteilen.
 
4 Woche(n) später

Benutzer123242  (50)

Verbringt hier viel Zeit
Hallo

Ich bin heute auf Deinen Beitrag gestossen und wollte mal nachfragen, wie der Stand der Dinge ist. Ist die Schwangerschaft intakt?

So wie es sich anhört, würdest Du ja alleinerziehend werden. Das ist sicher nicht einfach. Vor allem, wenn Du noch studierst.

Warst Du mal bei einem Beratungsgespräch, z. B. bei Pro Familia?

Freundlichen Gruss

tm
 

Benutzer183682  (27)

Ist noch neu hier
Ich würde es mir gut überlegen, den ein Kind kostet auch viel Geld. Und wenn man gerade in der Ausbildung oder gerade fertig ist , hat man oft nicht das Geld dafür. Und in solchen Situationen denkt man dran das es vielleicht besser ist zu Verhüten bevor nochmal sowas passiert- aber man ist ja im Nachhinein immer schlauer:zwinker:
 
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