Gefühlschaos Umgang Ex-Freundin + Klärung der Situation

Benutzer127708 

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Hallo an alle!

Nach etlichen Wochen des Hin und Her, wende ich mich doch jetzt an euch!

Bei mir geht es konkret darum, wie ich weiter mit meiner Ex-Freundin umgehen soll, da wir immer wieder emotional aufwühlende Phasen haben, die zwischen schönen Treffen und totalem Streit im Stundenrhythmus schwanken.

Manche die beim Sommercamp anwesend waren erinnern sich vielleicht, ich hatte am letzten Abend von der schwierigen Beziehung erzählt.
Eine Woche später war es dann auch so, dass ich mich getrennt habe.

Wir hatten dann einen Monat keinerlei Kontakt, bis wir uns auf einem Festival getroffen haben. In der Situation war mir das sehr unangenehm, ich hatte einfach ein schlechtes Gefühl dabei. Erschwerend kam hinzu, dass ich das erste Mal ihre relativ frischen Schnittverletzungen am Arm gesehen habe.
Anfang September letzten Jahres hatten wir also wieder etwas mehr Kontakt, wie haben uns ab und zu getroffen, wieder mehr miteinander zu tun.
Ende des Monats war ich bei ihr und wir hatten einen sehr schönen Abend, an dessen Ende wir im Bett gelandet sind und Sex hatten.
Das ging dann auch 1-2 Wochen so weiter, wir hatten noch zweimal Sex und ich habe ihr auch gesagt, dass ich das explizit ohne eine Beziehung wunderbar finde, ohne dieses verpflichtende Gefühl: Man kann sich einfach treffen wenn man Lust darauf hat; auch Treffen ohne Sex fand ich da sehr angenehm und habe mich oft darauf gefreut Zeit mit ihr zu verbringen.

Es kam dann aber zum ersten richtigen Streit nach der Beziehung, da sich sich doch schlecht gefühlt hat; Sie meinte das Gefühl zu haben ich würde sie nur ausnutzen, als Betthupferl gebrauchen und sonst sei sie mir komplett egal.
Mich hat das auch wütend gemacht, weil ich das einen ziemlich heftigen Vorwurf finde, den ich mehrmals schon im Vorfeld verneint habe. Denn dafür ist sie mir deutlich zu wichtig: Ich hatte mich ja nicht getrennt weil ich sie blöd finde, sondern weil meine Gefühle nicht ausgereicht haben und ich nicht das Gefühl hatte, die Beziehung anständig führen zu können.

Somit war dann wieder ein paar Wochen kein Kontakt, bzw nur sporadisch, bis sie mir eines Tages plötzlich schrieb, dass sie sich sehr große Sorgen um mich machen würde und ob alles okay ist.
Ich war überaus verwirrt, aber an sich war alles okay.
Im Laufe des Gesprächs kam dann aber raus, dass sie sich morgens so tief in den Arm geschnitten hatte, dass es einen klaffende Wunde war, die nicht aufhörte zu bluten, und ob ich jemanden wüsste der die unauffällig nähen könnte.
Wieder ein Streit, weil ich ihr natürlich gesagt habe sie soll in eine Bereitschaftspraxis gehen und sich behandeln lassen, worauf sie mir auch unterstellte, sie völlig unnötig unter Druck zu setzen womit sie ja eh nicht klarkommt.

Das war eigentlich für mich ein sehr abbringender Punkt, weil sie mir damit das, was ich aufgrund des Festivals schon vermutet hatte, deutlich zeigte und auch mich noch als "Helfer" sozusagen mit reinzieht.
Zudem hörte ich von Freunden, dass sie Nervenzusammenbrüche im Club hatte, in denen sie wie im Wahn auf Wände eingeschlagen hatte.
Das war etwas, womit ich mich nicht auseinandersetzen konnte und wollte, dementsprechend wars dann auch wieder weniger Kontakt.

Mitte Dezember letzten Jahres wurde es dann doch wieder mehr, geschrieben, ab und zu getroffen. Vor circa einer Woche auch erinnert wie schön es letzten Sommer in der Beziehung war, auch ganz detailliert nochmal erinnert, was am Sex immer toll und gut war.
Heute morgen nach der Arbeit war ich bei ihr und wir sind wieder im Bett gelandet, bevor ich sie zur Arbeit gefahren habe, dementsprechend auch der Aktualitätsbezug.

Ich bin einfach ein bisschen ratlos nach mehreren Monaten, wie es weiter gehen soll.
Ich schätze sie als Mensch sehr, ich könnte mir mit jmd ihrer Art auch gut eine längerfristige Beziehung eingehen.
Mit ihr aber ist das für mich keine Option, Sex ist aber meistens wunderbar, weil das einfach alles passt.
Ich fühle mich sehr unwohl in Gegenwart ihrer Familie, besonders ihre Geschwister können mich seit der Trennung nicht leiden, weshalb ich auch nicht zu sehr wieder in Beziehungsartige Sachen verwickelt werden will.
Trotzdem mag ich sie sehr gern und es fällt mir schwer den Kontakt komplett abzubrechen:
Auch weil ich Angst habe, sie tut sich etwas an oder sieht mich als Feindbild, der ihr alles zerstört hat.

Ich fühle mich allgemein öfters schuldig, dass es vielleicht doch von mir ausnutzend ist oder falsch, obwohl ich oft klar mit ihr gesprochen habe und würde gerne euren Rat hören, was ihr von der Situation denkt.

Bei Fragen einfach raus damit, ich beantworte die dann direkt oder füge sie in den Ursprungstext ein.

Danke schon jetzt,
euer Mäuschen
 

Benutzer164330 

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Hallo,
brich bitte den Kontakt mit ihr ab.
Nimm ihr jegliche Möglichkeit, dir Schuldgefühle zu machen.
Du magst zwar den Sex gut finden, aber sie ist sicher nicht die Einzige, mit der du guten Sex haben kannst, ganz ohne die vielen Komplikationen.
Und vielleicht ist sie auch ein toller Mensch, aber in erster Linie tut der Kontakt zu ihr dir nicht gut, und deswegen ist für mich zumindest im Moment ein totaler Kontaltabbruch wirklich die einzige Option.
Sag auch Freunden, dass du nichts mehr von ihr hören möchtest, wenn sie anfangen zu erzählen.
Wenn du sie siehst ein Lächeln und eine Begrüßung wenn es sich nicht umgehen lässt, dann wieder Abstand.
Im übrigen denke ich nicht, dass du sie ausnutzt. Du hast klar gesagt, was du möchtest, sie kommt offensichtlich nicht damit klar und kann es sich nicht eingestehen. Es ist nicht deine Schuld, dass sie so eine labile Psyche und Persönlichkeit hat.
 

Benutzer155480 

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Ich würde auch sagen: absolut keinen Kontakt mehr haben ist die einzige Art und Weise, wie Du mit der Sache abschließen kannst.
 

Benutzer123446 

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Mh, ich sehe das ein bisschen anders. Nicht falsch verstehen, Mausezahn Mausezahn , ich sehe dich nicht in irgendeiner Schuld - ich sehe es aber als deine Aufgabe, den Kontakt zu beenden.
Einfach deshalb, weil sie offenbar mehr von dir möchte und sich mehr erhofft und es für diesen Part der Ex-Beziehung einfach meist deutlich schwerer ist, die emotionale Distanz einzuhalten, völlig egal wie sehr man nüchtern erläutern mag, dass man das hin bekommt.
Insofern: Nein, du nutzt sie nicht aus, aber dein Verhalten kommt bei ihr vermutlich nicht so an, dass sie deine Intention verstehen kann, weil sie sich da offenbar noch an eine Hoffnung klammert.
Ganz abgesehen davon, dass sie psychisch instabil ist und dir mit großer Sicherheit auch nicht gut tut. Das ist wieder ein Thema für sich.

Auch weil ich Angst habe, sie tut sich etwas an oder sieht mich als Feindbild, der ihr alles zerstört hat.
Ich weiß, dass sich das leicht sagt, aber: Ihr seid ja schon länger getrennt und es gibt eigentlich keinen klaren Grund, anzunehmen, dass sie sich JETZT noch was antut, oder? Wenn du konkrete Annahmen dafür hast, solltest du entsprechende Maßnahmen ergreifen (Eltern informieren bevor du einen endgültigen Schlussstrich ziehst u.Ä.).
Aber warum macht es dir Sorgen, dass sie dich als Feindbild sieht? Hast du Angst, dass sie dich bei deinen Freunden schlecht machen könnte? Ansonsten wäre das einfach nur eine sehr unreife Art ihrerseits, mit der Trennung umzugehen.
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Sollte sie eine Art Borderline-Störung haben, dann empfehle ich auf jeden Fall den Sex einzustellen. Oft ist der Sex mit solchen Frauen gut, diese nutzen ihn aber auch bewußt oder unbewußt als Druckmittel für Schuldzuweisungen usw.
Da musst du etwas standfester sein. Du wirst ihr nicht helfen können. Mein Rat wäre den Kontakt ganz einzustellen.
 

Benutzer127708 

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Danke für die Antworten, hat mir schon sehr geholfen!

es gibt eigentlich keinen klaren Grund, anzunehmen, dass sie sich JETZT noch was antut, oder?
Klaren Grund weiß ich nicht, aber ich kanns nicht ausschließen..

Sollte sie eine Art Borderline-Störung haben, dann empfehle ich auf jeden Fall den Sex einzustellen. Oft ist der Sex mit solchen Frauen gut, diese nutzen ihn aber auch bewußt oder unbewußt als Druckmittel für Schuldzuweisungen usw.
Da musst du etwas standfester sein. Du wirst ihr nicht helfen können. Mein Rat wäre den Kontakt ganz einzustellen.
Ich habe jetzt mal bisschen reingelesen und das ist eig genau das was auf uns zutrifft; Während der Beziehung und auch danach erkenne ich wahnsinnig viele Parallelen.

Trotzdem bleibt mir natürlich die Frage, wie ich diesen Kontaktabbruch durchziehen soll und wie ich weiter vorgehen soll.
Ihre Eltern sind mit der Situation auch überfordert wie ich das einschätze und ich will nicht wirklich der große Helfer sein.
Als ich mal ihre Freunde gefragt habe, wieso sie das zulassen, meinten diese, sie würde das so wolleb, und wenn sie keine Hilfe will hat es eh keinen zweck.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
NIEMALS den Therapeuten für irgendwelche Leute versuchen zu spielen.

Auch wenn es schwer fällt.

Damit ist eigentlich und leider auch schon wirklich alles gesagt. Man kann mit einem "Psycho" nicht irgendeine lustige On-Off-F+ Beziehung führen. Katastrophen sind da doch schon auf Sicht vorprogrammiert. Du siehst es zwar schon richtig, dass eine Beziehung mit ihr nicht funktioniert, ziehst aber den falschen Schluss daraus. So ein lockeres Dingen wird da noch weniger funktionieren, weil sie das permanent stressen wird.
Trotzdem bleibt mir natürlich die Frage, wie ich diesen Kontaktabbruch durchziehen soll und wie ich weiter vorgehen soll.
Schlicht und ergreifend den Kontakt einstellen?! Paar nette Worte, dass das für euch beide nicht gut ist, wirst du schon finden :smile:
 

Benutzer166375  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich sehe dich in der Verantwortung, das ganze zu Beenden. Du musst sie nicht therapieren, musst sie nicht "retten". Aber eine sexuelle Beziehung zu einem Menschen aufrechtzuerhalten, der offenbar äußerst labil ist und (vermutlich) noch in dich verliebt, das ist in meinen Augen schon etwas verantwortungslos.
 

Benutzer123446 

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Trotzdem bleibt mir natürlich die Frage, wie ich diesen Kontaktabbruch durchziehen soll und wie ich weiter vorgehen soll.
Ihre Eltern sind mit der Situation auch überfordert wie ich das einschätze und ich will nicht wirklich der große Helfer sein.
Als ich mal ihre Freunde gefragt habe, wieso sie das zulassen, meinten diese, sie würde das so wolleb, und wenn sie keine Hilfe will hat es eh keinen zweck.

Ihre Freunde haben recht. Wenn sie das so will - wenn sie sich die Arme aufschneiden, leiden, suizidal sein will, und von ihr da kein Antrieb kommt, das zu ändern, dann sind Partner und Freunde machtlos und das sieht man besser auch ein. Die Eltern sehe ich in der Verantwortung, wenn sie noch nicht erwachsen ist, vielleicht hab ich das überlesen? Ansonsten muss man einfach irgendwann auf die Idee kommen, eine Therapie zu machen und sich selbst in den Hintern treten. Kein Mensch der Welt kann einen aus diesem Sumpf ziehen.
Klingt hart? Kann gut sein. Hab ich das selbst mitgemacht? Ja - als Betroffene und als Angehörige. Ist von beiden Seiten betrachtet scheiße, aber die Realität.

Insofern ist mein Tipp an dich: Sei beim Kontaktabbruch so klar wie nur möglich. Verwirre und verstricke weder sie noch dich in irgendwelche "Ich mag sie ja eigentlich und fühle mich verantwortlich"-Geschichten. Du hast dich bereits getrennt. Mein Tipp wäre wirklich, da wenn möglich vorher die Eltern einzuweihen und zu sagen, dass du das nicht mehr kannst oder was auch immer, du kannst die Eltern sicher besser einschätzen und weißt, was sie verstehen/wissen und was nicht. Du bist auch nicht für die Überforderung der Eltern verantwortlich. Es ist nur glaube ich gut für das eigene Gefühl, den Ex-Partner nicht so völlig dem gefühlten Nichts zu überlassen, auch wenn es meiner Ansicht nach nicht deine Aufgabe ist, sie zu beschützen. Wenn du sie in die Obhut der Eltern übergibst, hast du deine "Pflicht" getan.
Wie gesagt, wichtig ist nur - grade wenn das in die Borderline-Richtung geht - dass du ganz klar bist in dem, was du willst, und dich auch nicht in eine Verantwortung hineinmanipulieren lässt.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Das wichtigste wurde schon gesagt. So ganz generell muss ich aber auch nochmal dem Tonus zustimmen -- und das ganz unabhängig davon, ob jemand psychisch labil ist, aber besonders dann natürlich --: Wenn jemand mehr von dir will, und du aber (nur) vögeln, dann bitte steig mit der Person nicht ins Bett. Besonders dann nicht, wenn die Person labil ist. Besonders dann nicht, wenn sie deine Ex ist. Aber grundsätzlich eigentlich auch schon nicht. Sowas macht man einfach nicht, egal, wie oft du sagst, was es ist und was es für dich (nicht) bedeutet.
 
1 Monat(e) später

Benutzer127708 

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Moin!
Wir haben den Kontakt inzwischen komplett eingestellt, seit 4 Wochen circa haben wir keinerlei Kontakt mehr.
Morgen sehe ich sie wahrscheinlich auf dem Geburtstag eines gemeinsamen Freundes wieder.
Ich versuche hierbei evtl nochmal anzubringen, dass ich diesen Kontaktabbruch für sehr gut und notwendig erachte; gleichzeitig versuche ich aber möglichst wenig Zeit mit ihr zu verbringen und Gespräch mit ihr zu führen.

Mir fällt die ganze Situation nicht leicht, das Gefühl, mit jrmandem, der so gut zu einem passt keine Beziehung führen zu können ist mir völlig unbekannt.
Im aktuellen Aspekt der psychischen Probleme und meiner fehlenden Gefühle möchte ich das auch garnicht, aber es wäre doch schön, wenn diese Hürden nicht vorhanden wären.
Auch mehrere Monate nach der Trennung ist sie immer noch die Person, mit der ich mir von allen im Bekanntenkreis und von Frauen die ich kenne am allerbesten eine Beziehung vorstellen kann.
 

Benutzer111415  (28)

Meistens hier zu finden
Mir fällt die ganze Situation nicht leicht, das Gefühl, mit jrmandem, der so gut zu einem passt keine Beziehung führen zu können ist mir völlig unbekannt.
Im aktuellen Aspekt der psychischen Probleme und meiner fehlenden Gefühle möchte ich das auch garnicht, aber es wäre doch schön, wenn diese Hürden nicht vorhanden wären.
Auch mehrere Monate nach der Trennung ist sie immer noch die Person, mit der ich mir von allen im Bekanntenkreis und von Frauen die ich kenne am allerbesten eine Beziehung vorstellen kann.
Das kann ich sehr gut verstehen.
Ich denke, die Gefühle sind aufgrund ihrer psychischen Probleme verschwunden. Da kann es gut sein, dass von Charakter und Anziehung her alles passen würde, WENN da nicht die psychischen Probleme wären.
Das Problem ist nur: Sie sind nun mal da. Und du kannst sie leider nicht wegzaubern. Macht sie eine Therapie?
Ich könnte mir schon vorstellen, dass ihr noch mal eine Chance als Paar haben könntet, dafür müsste sie aber etwas gegen ihre Probleme tun. Ansonsten würde die Beziehung dich wohl auf Dauer kaputt machen.
 
11 Monat(e) später
Ein weiteres Jahr..

Benutzer127708 

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Hallo zusammen!

Habe mich gerade an dieses Thema erinnert und wollte deshalb nochmal etwas dazu schreiben.
Mir fällt es immer noch sehr schwer, damit zurechtzukommen. Nicht in dem Sinne, dass sie mir jeden Tag fehlt, sondern dass ich einfach die meisten Frauen die ich kenne mit ihr vergleiche, Frauen die ähnlich wie sie sind oder ähnlich aussehen unfassbar attraktiv finde und auch Charakterzüge immer mit dem Gedankenschweif „Das ist ja wie bei ihr!“ in meinem Kopf vermerke.

Letzten Herbst gab es eine Phase, in welcher wir wieder ein bisschen mehr miteinander zu tun hatten, einmal waren wir auch bei ihr mit ihrer Familie Essen, einmal bei mir einfach zu zweit. Ein bisschen Kuscheln und Händchen halten war dabei mehr aber nicht. Dann haben wir den Kontakt wieder ganz eingestellt. Seit einem halben Jahr habe ich nur sporadische Neuigkeiten von ihr mitbekommen, sie wohnt auch seit August etwa 200km entfernt.

Diese Ausnutzen und Gefühlsspielchen habe ich auch erkannt: Wir waren bei mir und lagen im Bett, als wir darüber gesprochen haben, dass es bei einem uns beiden bekannten Paar nicht gut läuft weil sie so verklemmt im Bett ist.
Sie meinte dann zu mir, das war sie auch, was ich dann aber verneinte. Sie machte aber nochmal deutlich, dass sie auch so verklemmt war, woraufhin ich dann fragte, ob sie’s jetzt nichtmehr ist, wenn sie so drauf beharrt. Sie schlug mir dann ihren Ellenbogen an den Hals und flüsterte mir ins Ohr, das ginge mich überhaupt nichts an.

Wie kann man sich von einem Menschen gleichzeitig so angewidert und angezogen fühlen?

Sie hat auch erwähnt, dass sie mal was mit einem ein bisschen am Laufen hatte (nur Küssen, laut ihrer Aussage, glaube ich ihr auch), den ich garnicht ausstehen kann und sie ihn auch total nervig findet. Aber sie wollte ihm ein bisschen die Hoffnung geben und dann abweisen. Leider (?) war es so, dass sie ihn dann einmal in einer ansch relativ zweisamen Situation oder beim Küssen mit meinem Vornamen angesprochen hat. Daraufhin hatte sie dann wieder einen „Heartbreak“ oder so.
Mir ging’s letztes Mal ähnlich, ich hatte mit einer Bekannten durchaus guten Sex und währenddessen dachte ich mir nur so „Warum ist das eig nicht sie?“. Hat mich selbst auch überrascht und ist mir auch durchaus auf die Nerven gegangen.

Grundsätzlich kommen wir mit dem fehlenden Kontakt ganz gut klar, aber trotzdem würd ich mir im Moment am ehesten wünschen sie wäre so wie damals, als wir uns kennengelernt haben, alle Gefühle da waren und es würde sich auch nicht verändern.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Klingt ja jetzt nicht so, als wäre sie hundert Prozent ein angenehmer Charakter. Manipulatives Verhalten wirkt ja leider im sexuellen Kontext auch ganz gut.
Grundsätzlich kommen wir mit dem fehlenden Kontakt ganz gut klar, aber trotzdem würd ich mir im Moment am ehesten wünschen sie wäre so wie damals, als wir uns kennengelernt haben, alle Gefühle da waren und es würde sich auch nicht verändern.
Der Mensch ist sie aber ja wohl offensichtlich nicht mehr und wird sie wohl auch nicht mehr; aber das weißte ja wahrscheinlich selber :speaknoevil:
 
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