Toxische Liebesbeziehung?

Benutzer188201  (25)

Ist noch neu hier
Halloooo :smile:

ich, m, 26, wohne in einer großen WG und vor einigen Monaten ist ... nennen wir sie Lisa eingezogen.

Ich habe direkt gemerkt, dass ich mich zu ihr hingezogen fühle und nach nur wenigen Wochen haben wir uns dann das erste Mal geküsst und hatten auch Sex.
Seitdem haben wir bis heute fast jede Nacht, die wir beide in der WG waren, in ihrem oder meinem Zimmer verbracht.
Sie hat, noch bevor wir etwas miteinander hatten, gesagt, dass sie sich die ideale Beziehung polyamor vorstellt und auch, dass sie bisexuell ist.

In meiner WG wohnt u.a. noch eine weitere Mitbewohnerin, nennen wir sie Vanessa. Auch Vanessa ist bisexuell.
Vanessa und Lisa kamen von Vornherein sehr gut miteinander aus.
So gut, dass ich mich oft wie Luft gefühlt habe, wenn wir mal etwas zu dritt unternommen haben. Dieses Gefühl begleitet mich in der Liebesbeziehung generell regelmäßig. Dies ist aber auch manchmal der Fall, wenn andere Menschen die dritte Person sind.

Jedenfalls haben wir, ca. einen Monat nachdem wir etwas miteinander hatten, als WG einen Zelturlaub gemacht. Die ganze WG wusste zu dem Zeitpunkt dann auch von uns beiden.
Von Anfang an fühlte ich mich hier von Lisa wie Luft behandelt. Jegliche Annäherungs- und Zuneigungsversuche wurden hart von ihr abgewiesen. Auch zeigte sie mir keinerlei liebevolle Gesten oder Worte oder ähnliches, wenn wir uns in einer Gruppe mit den anderen und nicht allein aufhielten.

In solchen Momenten fühle ich mich wenig wertgeschätzt und es tut mir sehr weh. Das habe ich ihr seitdem auch schon einige Male gesagt und da sie daran arbeitet ist es mittlerweile auch ein wenig besser geworden. Sie sagt aber auch, dass meine Eifersucht sie belastet.

Aus Frust vor den schmerzhaften Zurückweisungen habe ich mir an dem Abend ein wenig die Kante gegeben. Hat natürlich überhaupt nicht geholfen. Es hat mir einfach so weh getan die beiden die ganze Zeit tanzen und rumblödeln zu sehen. Aber in dem Moment direkt ansprechen konnte ich sie auch nicht.
Später am Abend, ich war schon sehr betrunken, hat Lisa mir dann erzählt, dass sie mit Vanessa rumgemacht hat. Sex hatten sie keinen.
Ich weiß leider nicht mehr, wie ich in dem Moment reagiert habe. Scheiß Alkohol.

Im Schnelldurchlauf jetzt der Rest:

Es gab viel Streit und viele Tränen. Vanessa hat sich in Lisa verliebt. (ist schon fast eine Komödie eigentlich aber für mich halt ein einziges Drama).
Lisa hat in einem Gespräch gesagt, dass sie sich für mich entschieden hat und sowieso, dass das ganze dumm von ihr war.
Mein Vertrauen zu ihr ist trotzdem sehr geschädigt. Wir haben etliche Male über die Sache gesprochen aber sie sieht keine Schuld bei sich. Sie sagt, ich hätte Signale gesendet, dass das für mich OK wäre.
Ich hatte ihr tatsächlich im vorhinein gesagt, dass ich das Konzept der Polyamorie verstehe. Und ich hatte ihr gegenüber zuvor auch angemerkt, dass ich bei den beiden eine Anziehung spüre. Ich konnte zu dem Zeitpunkt jedoch keine Grenzen setzen, weil alles so neu und schnell und chaotisch für mich war.

Für mich bedeutet gerade so ein Beziehungskonzept auch, in dieser Situation mit mir liebevoller und respektvoller umzugehen.

Seitdem besteht eine Spannung bei uns dreien.

Wochen nach dem Vorfall und ein paar Tage nach Lisas Geburtstag hat sie mir gesagt, Vanessa wolle sie "zum Essen ausführen".
Das hat mich direkt wieder getriggert aber in dem Moment habe ich es noch nicht artikulieren können. Ich bin ein sensibler Mensch und deswegen hat mich das die ganze Nacht dann aber nicht schlafen lassen.

Ich habe Lisa danach gesagt, dass mich das verletzt hat und ich ihr Verhalten manchmal sehr rücksichtslos finde. Für sie hat das Ganze jedoch immer etwas mit "Freiheit" zu tun. Generell tut sie sich sehr schwer damit, Dinge, die ich anmerke, anzunehmen. Wenn sie Dinge anmerkt, dann zeige ich stets Verständnis und versuche so gut es geht, auf sie einzugehen. Aber auch hier arbeitet sie an sich, wenn die Schritte auch klein sind.

Als die Wunde einigermaßen verheilt war, habe ich mich im Internet sehr mit dem Poly-Thema beschäftigt. Aus dem Kreis meiner Freundinnen und Freunde gibt es leider niemanden, der bzw. die einen solchen Lebensstil pflegt.
Ich wollte versuchen, mich dem Thema zu öffnen.
Als ich ein paar Mal Lisa von meiner Recherche erzählt habe, hat sie mir versichert, dass ich ihr "reiche" und ich mir keine Gedanken über die Polyamorie mehr machen soll.
Das hat mich schon sehr beruhigt.

Außerdem hat Vanessa sich nun, nach einigen Monaten, dazu entschieden auszuziehen.

Ich habe trotzdem jedes Mal, wenn Lisa trinkt und feiert, egal ob mit mir oder ohne mich, extreme Angst, das noch einmal zu erleben.
Mir fällt gerade ein, dass ich ihr das auch einmal so sagen kann. Manchmal ist es jedoch wie ein Minenfeld für mich in solchen Gesprächen, da sie oft sehr launisch ist. Das sagt sie auch selbst über sich.
Ich frage mich, ob ich ihr Folgendes sagen darf:
Ich brauche die Sicherheit, dass so etwas nicht noch einmal passiert, ohne dass du vorher mit mir darüber sprichst.

Eigentlich habe ich kein Problem, Dinge anzusprechen, aber da sie sehr schnell zornig reagiert, hat sich das leider entwickelt bei mir.
Zum Beispiel auf meinen Vorschlag, eine Nacht in der Woche jeweils alleine zu verbringen. Oder als ich meinte, ich fühle mich nicht mehr wohl in der WG und schaue mich nach anderen WGs um. (ich habe jedoch beschlossen, hier erstmal wohnen zu bleiben).
Ich merke gerade, dass eine solche Reaktion oft dann kommt, wenn ich Abstand möchte.

In der WG ist übrigens auch der Christoph. Mit dem macht sie auch sehr viel und auch zu zweit und da waren auch ein, zwei Situationen, wo sie einfach nur auf seinem Bett saß und ich das sah und direkt einen Stich wie von einem Messer in der Bauchgegend verspürt habe.
Mir haben auch schon vier Menschen, die sich viel in der WG aufhalten bzw. hier auch wohnen, gespiegelt, dass sie es nicht OK und rücksichtslos mir gegenüber finden, wie nah Lisa dem Christoph ist.
Das bestätigt mich in meinen Gedanken, eventuell sehr verarscht zu werden. Verunsichert bin ich trotzdem.

Ich bin letztens zu Christoph gegangen und habe ihn auf die Spannungen zwischen uns beiden angesprochen und das hat geholfen. Ich mag ihn auch einfach als Menschen und vertraue ihm.

Ich grüble sehr sehr viel und bemerke, dass ich oft Gedanken über Lisa habe, die nichts mit Liebe zu tun haben.

Generell bin ich regelmäßig unglücklich in dieser Liebesbeziehung.
Kurz nach der Sache mit Vanessa habe ich Lisa einmal gesagt: "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn eine Beziehung schon so anfängt, sie auch genau so weitergeht." Sie meinte das wäre nicht fair von mir, meine Erfahrungen auf diese Beziehung umzumünzen. Ich habe, für mich gesagt, jedoch Recht behalten. Immer wieder tun mir kleinere oder größere Dinge weh.

In meiner Verunsicherung stelle ich mir oft die folgenden Fragen:

Passen wir überhaupt zueinander?
Versuche ich zu sehr, mich anzupassen?
Sollte ich an meinem Selbstwertgefühl arbeiten?
Tut sie mir generell einfach nicht gut?

Ich denke auch mal daran, Schluss zu machen, weil mich das Ganze so sehr emotional belastet.
Was mich abhält, ist auch Angst, ja. Angst, was dann mit der WG für mich wird, da sie stets wie eine Familie für mich war. Angst, dass Lisa mich (verbal) verletzen wird, weil die Emotion Wut eine große Rolle bei ihr spielt.
Und ich weiß, dass das verdammt schlechte Gründe sind, um in der Beziehung zu bleiben.

Gleichzeitig sind da auch viele schöne Momente. Sie schreibt und sagt mir oft sehr liebe Dinge. Sie berührt mich und schenkt mir sehr persönliche Dinge. Der Sex ist toll. Wir lachen viel zusammen und sie geht tatsächlich langsam immer mehr auf Dinge ein, die ich angesprochen habe.

Könnt ihr mir bitte Eure Meinungen hierzu sagen?
Und ein dickes Danke schonmal fürs lesen und dass ihr euch die Zeit für mich nehmt :smile:

Gruß,
Patrikk
 

Benutzer177622 

Verbringt hier viel Zeit
Sicher, dass sie nicht einfach nur rumvögeln will?
Liebe Dinge kann sie ja allen schrieben, mit denen sie vögelt.
Das hat ja nichts mit einer Polybeziehung zu tun.n
 

Benutzer174969  (29)

Verbringt hier viel Zeit
Was hast du ihr denn gesagt, als sie zu dir sagte, dass polyarmor ihre ideale Lebensweise wäre?
 

Benutzer178411  (20)

Öfter im Forum
Für mich klingt das zusammengefasst so:
- sie ist eingezogen und sie ist sexuell recht offen
- ihr hattet Sex zusammen, ohne dass da was verbindliches zwischen euch war
- du hast dich in die verguckt, verknallt, verliebt
- sie sich aber nicht in dich, sie mag/mochte den Sex mit dir, hat aber auch nicht gegen Spaß und Sex mit anderen
- dann passierte genau das was absehbar war in so einer Konstellation: Drama. WG-Zusammenleben ist quasi kaputt. Eine zieht aus. Du traust quasi keinem mehr über den Weg.
- das sie sich jetzt für dich „entschieden“ hat… naja… bei allem was du schreibst klingt das nicht wirklich nicht überzeugend.

Was mir auffällt ist, dass du über deine Lisa eigentlich keine netten oder lieben Worte schreibst. Alles nur negative Eigenschaften, Verhaltensweisen usw. Was findest du den gutes an ihr? Was verbindet euch außer Sex?

Einerseits klingt das was und wie du schreibst, auch durchaus Besitzergreifung, einengend. Möglich dass das auch an dem mangelnden Vertrauen ihr gegenüber liegt.
Anderseits berichtest du dass sie sich rücksichtslos und verletzend dir gegenüber verhält. Das lässt sich aus der Ferne nicht objektiv beurteilen. Ich vermute mal, dass das beides zusammenkommt und sich bei dir emotional aufstaut und verstärkt.

Prägnant sind für mich aber Aussagen wie diese:
In solchen Momenten fühle ich mich wenig wertgeschätzt
Mein Vertrauen zu ihr ist trotzdem sehr geschädigt.
dass mich das verletzt hat und ich ihr Verhalten manchmal sehr rücksichtslos finde.
jedes Mal, wenn Lisa trinkt und feiert, egal ob mit mir oder ohne mich, extreme Angst, das noch einmal zu erleben.
dass ich oft Gedanken über Lisa habe, die nichts mit Liebe zu tun haben.
Generell bin ich regelmäßig unglücklich in dieser Liebesbeziehung.
Ich denke auch mal daran, Schluss zu machen, weil mich das Ganze so sehr emotional belastet.
Wenn du ehrlich zu dir selbst bist - passt ihr überhaupt menschlich, charakterlich, emotional zueinander?
Ich glaube nicht. Ihr seit zu verschieden und es ist einfach schon zu viel zwischen euch und um euch rum kaputt gegangen.

Hinzu kommen für mich eine Reihe widersprüchlicher Aussagen deinerseits:

hat sie mir versichert, dass ich ihr "reiche" und ich mir keine Gedanken über die Polyamorie mehr machen soll.
Ich brauche die Sicherheit, dass so etwas nicht noch einmal passiert, ohne dass du vorher mit mir darüber sprichst.
Ich hatte ihr tatsächlich im vorhinein gesagt, dass ich das Konzept der Polyamorie verstehe. Und ich hatte ihr gegenüber zuvor auch angemerkt, dass ich bei den beiden eine Anziehung spüre.
Du zeigst Verständnis für Polyamore Beziehungsformen und signalisierst dass du dich damit auch vielleicht arrangieren könntest. Wenn sie mit anderen was trinken geht, Spaß hat, reagierst du aber eifersüchtig und wirst besitzergreifend. Dann schreibst du dass du Sicherheit, also Exklusivität, brauchst.
Irgendwie passt das alles - und ihr beide - nicht zusammen. Wenn du Sicherheit, Verbindlichkeit, Exklusivität, Vertrauen in einer Beziehung brauchst ist das voll in Ordnung und nicht Falsches, im Gegenteil. Ich denke aber, dass du das so bei und mit ihr nicht finden wirst. Das Vertrauen als Basis von allem ist eh schon tief erschüttert. Sie möchte Freiheit und nicht eingeengt werden, spontan sein. Dass alles lässt sich zusammen nicht unter einen gemeinsamen Hut bringen. Insofern: fühl mal in dich rein und frag dich ganz ehrlich was du selber willst. Ich denke, die Antwort kennst du schon und hast du Eingangs auch schon erwähnt.
 

Benutzer138875 

Beiträge füllen Bücher
Ich finde, dass Du Deinen Zwiespalt ehrlich und reflektiert beschrieben hast. Trotzdem scheinst Du an einem Punkt angekommen, an dem Du für Dich selber entscheiden solltest, inwiefern Eure Auffassungen vom Zusammensein zusammenpassen. Bei ihr scheint das nicht auf Zweisamkeit ausgelegt zu sein — bei Dir schon. Momentan scheint Dein Wunsch zu sein, dass sie das ändert und sich ausschließlich Dir zuwendet, ich weil es Deinem Verständnis einer Beziehung entspricht. Ich lese aus Deinem Bericht vor allem Besorgnis und Angst vor Verlust (auch der WG). Was ich nicht lese, ist die Vorstellung, wie eine derartige Beziehung gelingen könnte, Du stufst diese bereits als 'toxisch' ein. Es geht also mehr um Bedingungen, als um Möglichkeiten.

Ich denke, die derzeitigen Voraussetzungen sind tatsächlich schwierig für eine Partnerschaft, wie Du sie anstrebst. Das liegt eher an Deinen Vorstellungen und Ansprüchen, das kann man so festhalten. Nicht jeder Mensch ist stets zu offenen Beziehungen in der Lage (manche sind es nie) und es ist sicherlich kein Gesetz, dass das so sein muss. Du bist es offenbar (derzeit) nicht, das zeigt allein die von Dir beschriebene Eifersucht und das Gefühl der Ausgrenzung, das Du erfährst. Von daher beantworten sich Deine Fragen momentan eher selbst ... so kann das kaum etwas werden.

Ob Du das ändern kannst? Im Grunde bin ich da selber Laie. Im Forum gibt es mehrere User/innen, die Erfahrung dahingehend haben, wie man mit offenen Beziehungsmodellen umgehen und glücklich sein kann. Solltest Du also Potential sehen, kann Dir der Austausch mit Menschen, die gelernt haben, ihre Beziehungen derart zu gestalten bestimmt helfen. Vielleicht kann ein Mod Dir passende Links senden. Alles Gute für Dich!
 

Benutzer188201  (25)

Ist noch neu hier
Danke für Eure Antworten!

Sicher, dass sie nicht einfach nur rumvögeln will?
Liebe Dinge kann sie ja allen schrieben, mit denen sie vögelt.
Das hat ja nichts mit einer Polybeziehung zu tun.n
ich bin mir sicher, dass das nicht der Fall ist

Was hast du ihr denn gesagt, als sie zu dir sagte, dass polyarmor ihre ideale Lebensweise wäre?
dass ich das nicht ausschließe. sie hat seitdem das Thema auch nicht mehr angesprochen.

Was mir auffällt ist, dass du über deine Lisa eigentlich keine netten oder lieben Worte schreibst. Alles nur negative Eigenschaften, Verhaltensweisen usw. Was findest du den gutes an ihr? Was verbindet euch außer Sex?
wenn ich ehrlich bin, fällt es mir garnicht so leicht diese Frage zu beantworten.

Einerseits klingt das was und wie du schreibst, auch durchaus Besitzergreifung, einengend. Möglich dass das auch an dem mangelnden Vertrauen ihr gegenüber liegt.
Anderseits berichtest du dass sie sich rücksichtslos und verletzend dir gegenüber verhält. Das lässt sich aus der Ferne nicht objektiv beurteilen. Ich vermute mal, dass das beides zusammenkommt und sich bei dir emotional aufstaut und verstärkt.
das glaube ich auch. wir sind sehhhhr verschiedene Charaktere, das ist uns auch bewusst.

Irgendwie passt das alles - und ihr beide - nicht zusammen. Wenn du Sicherheit, Verbindlichkeit, Exklusivität, Vertrauen in einer Beziehung brauchst ist das voll in Ordnung und nicht Falsches, im Gegenteil. Ich denke aber, dass du das so bei und mit ihr nicht finden wirst. Das Vertrauen als Basis von allem ist eh schon tief erschüttert. Sie möchte Freiheit und nicht eingeengt werden, spontan sein
jaaa :frown: ein Teil von mir will das einfach nicht wahrhaben aber mein Bauch sagt das stimmt.


und zu "HoldenC":
leider auch sehr wahr.

*seufz*
wir sehen uns erst im neuen Jahr wieder, da sie gerade bei ihrer Familie ist.
mir graut es davor, Konsequenzen für mich aus dem ganzen zu ziehen.
aber es hilft wohl alles andere nix.

Vielen Dank nochmal für die Antworten.
 

Benutzer157013 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Sie hat, noch bevor wir etwas miteinander hatten, gesagt, dass sie sich die ideale Beziehung polyamor vorstellt und auch, dass sie bisexuell ist.
Grundsätzlich ja erstmal gut, dass sie das so früh so offen kommuniziert hat. Wahrscheinlich war das am Anfang auch noch ok für dich, weil es da noch keine solche Bindung gab. Vielleicht ruht sie sich aber auch einfach darauf aus, dass du es an diesem Punkt noch ok fandest?
So gut, dass ich mich oft wie Luft gefühlt habe, wenn wir mal etwas zu dritt unternommen haben. Dieses Gefühl begleitet mich in der Liebesbeziehung generell regelmäßig. Dies ist aber auch manchmal der Fall, wenn andere Menschen die dritte Person sind.
Die Frage, die ich mir hier stelle: Wie kommunizierst du das? Versteht sie es? Eifersucht ist erstmal ein Gefühl, das häufig aus (Verlust)Angst oder Selbstzweifeln (Bin ich genug?) entsteht, aber auch aus mangelndem Vertrauen. Ich denke, es wäre relativ früh notwendig gewesen, diese Eifersucht auseinander zu nehmen, zu schauen wo sie herkommt und wie ihr beide etwas tun könnt, um die Angst oder oder du deine Selbstzweifel zu verringern.
Von Anfang an fühlte ich mich hier von Lisa wie Luft behandelt. Jegliche Annäherungs- und Zuneigungsversuche wurden hart von ihr abgewiesen. Auch zeigte sie mir keinerlei liebevolle Gesten oder Worte oder ähnliches, wenn wir uns in einer Gruppe mit den anderen und nicht allein aufhielten.

In solchen Momenten fühle ich mich wenig wertgeschätzt und es tut mir sehr weh. Das habe ich ihr seitdem auch schon einige Male gesagt und da sie daran arbeitet ist es mittlerweile auch ein wenig besser geworden. Sie sagt aber auch, dass meine Eifersucht sie belastet.
Das hätte sich wahrscheinlich nur lösen lassen, wenn man sich dazu die Ruhe nimmt. Ich habe allerdings das Gefühl, dass sie gerne hier und jetzt ihre Freiheit genießen möchte und in solche Momenten auch keine Rücksicht auf dich nehmen möchte oder kann. Wer es ernsthaft probieren möchte, der würde die Gefühle des anderen erstmal ernst nehmen, sich für eine WEile etwas zurücknehmen und ggf. kleinschrittiger wieder vorwärts gehen. Eventuell habt ihr aber hier verschiedene Vorstellungen davon, wie die Beziehung aussehen soll.
ch hatte ihr tatsächlich im vorhinein gesagt, dass ich das Konzept der Polyamorie verstehe. Und ich hatte ihr gegenüber zuvor auch angemerkt, dass ich bei den beiden eine Anziehung spüre. Ich konnte zu dem Zeitpunkt jedoch keine Grenzen setzen, weil alles so neu und schnell und chaotisch für mich war.
Das Konzept verstehen ist etwas anderes als es tatsächlich leben zu wollen. Du musst das nicht leben wollen. Niemand zwingt dich dazu, aber wenn sie es leben will, dann passt ihr einfach nicht zueinander. Von deiner Beschreibung her habe ich das Gefühl, dass sie vielleicht auch gar nicht so recht weiß, ob sie wirklich poly sein oder sich nur ausleben möchte, ohne Rücksicht nehmen zu müssen. Wird leider oft synonym verwendet, ist aber so nicht richtig.
Für mich bedeutet gerade so ein Beziehungskonzept auch, in dieser Situation mit mir liebevoller und respektvoller umzugehen.
Ja durchaus, aber ist natürlich auch keine Einbahnstraße. Viel kann ich dazu nicht sagen, weil wir natürlich nur deine Seite der Geschichte kennen.
Als ich ein paar Mal Lisa von meiner Recherche erzählt habe, hat sie mir versichert, dass ich ihr "reiche" und ich mir keine Gedanken über die Polyamorie mehr machen soll.
Das hat mich schon sehr beruhigt.
Ich würde sagen, dass es auch genau dafür gedacht war: Beruhigung.
Ich grüble sehr sehr viel und bemerke, dass ich oft Gedanken über Lisa habe, die nichts mit Liebe zu tun haben.

Generell bin ich regelmäßig unglücklich in dieser Liebesbeziehung.

Passen wir überhaupt zueinander?
Die Antwort hast du dir oben gegeben. Du bist unglücklich, ihr habt versucht daran zu arbeiten. Aber wenn ihr in total unterschiedliche Richtungen wollt, dann ist das wohl eher zum scheitern verurteilt.
Versuche ich zu sehr, mich anzupassen?
Das kann ich nicht beurteilten. Du schilderst deine Seite, sie empfindet das vielleicht anders. Anpassen ist nichts unbedingt schlechtes, wenn es aus deinem eigenen Antrieb passiert. Verbiegen sollst du dich aber nicht, das macht auf Dauer unglücklich.
Sollte ich an meinem Selbstwertgefühl arbeiten?
Das ist nie eine schlechte Idee. Einmal, um deinen eigenen Wert zu erkennen und andererseits auch, um in Zukunft den Mut zu haben, deine Bedürfnisse/Grenzen klar zu kommunizieren.
Tut sie mir generell einfach nicht gut?
So wie ich deinen Beitrag lese nicht. siehe das nächste Zitat.
weil mich das Ganze so sehr emotional belastet.

Vielleicht kann ein Mod Dir passende Links senden. Alles Gute für Dich!
Polyamorie - Do and Don't, Spielregeln, Stolpersteine
Ja, klar. Allerdings glaube ich, dass das hier wenig mit dem Grundkonzept Polyamorie zu tun hat, als vielmehr mit unterschiedlichen Lebensvorstellungen, die aufeinander prallen. Manche Menschen empfinden halt einfach nicht poly und wollen den Partner nicht teilen. Und das ist vollkommen ok. Man muss dann nur erkennen, ob die Beziehung so zu einem passt oder nicht.

Ich finde im übrigen den Titel etwas ungünstig gewählt. Das Wort "toxisch" wird in letzter Zeit sehr inflationär für alles verwendet, was einem nicht gut tut. Aber das muss nicht immer toxisch sein. Manchmal ist es einfach eine nicht gut laufende Beziehung.
Toxisch wäre für mich noch eine Stufe drüber, nämlich dass ein Partner ein Machtgefüge herstellt und dieses systematisch missbraucht. Das führt oft zu einem Abhängigkeitsverhältnis, aus dem man sich nur schwer lösen kann oder wo die Gefahr besteht, dass es bei einer Trennung zu Misshandlungen oder ähnlichem kommt. Toxische Beziehungen haben auch oft langfristige psychische Folgen.
Dass es in einer Beziehung mal knirscht oder die Trennung zeitweise belastend ist, halte ich dahingegen doch für relativ normal.
 

Benutzer174969  (29)

Verbringt hier viel Zeit
dass ich das nicht ausschließe. sie hat seitdem das Thema auch nicht mehr angesprochen.
Versteh mich bitte nicht falsch, es geht mir nicht drum, jemanden die Schuld zu geben, sondern ich möchte nur einen möglichen Blickwinkel aufzeigen:
Kann es sein, dass ihr nie explizit gesagt habt, welche Form der Beziehung ihr habt und sie tatsächlich dein Verhalten als "Okay wir gehen mit polyarmor" verstanden hat? Kann es sein, dass sie wirklich davon ausgegangen ist, dass es für dich okay ist? Dafür spricht halt auch stark das Verhalten, dass sie es dir direkt gesagt hat. Vermutlich hat sie nicht damit gerechnet, dass du etwas dagegen hast.

Von meiner Perspektive wie du schreibst:
Einerseits wirkt dein Verhalten sehr erdrückend. Sie macht etwas mit Christoph und du bist direkt eifersüchtig. Ihr macht was in der Gruppe und du fühlst dich wie Luft. Auf der anderen Seite versteh ich dich bis zu einem gewissen Grad. Das sie sehr schnell zornig wird, macht es nicht unbedingt einfacher.

Ich denke, dadurch dass ihr nicht richtig kommunizieren könnt, bei dir immer eine gewisse Eifersucht mitschwingt und sie einfach eine andere Vorstellung von einer Beziehung hat, ist es schwierig für euch eine gemeinsame Basis zu finden. Sie möchte anders leben und du möchtest anders leben. Beides ist legitim, passt aber schwierig zusammen. Da bräuchte es sehr klare Kommunikation, eine gute Vertrauensbasis und auch die Möglichkeit sich in den anderen Hineinzuversetzen. Das sehe ich bei euch ehrlich gesagt nicht gegeben. Evtl würdet ihr euch das Leben einfacher machen, wenn ihr da getrennte Wege geht.
 

Benutzer188201  (25)

Ist noch neu hier
Kokiri Kokiri auch danke für deine Antwort.



Die Frage, die ich mir hier stelle: Wie kommunizierst du das? Versteht sie es? Eifersucht ist erstmal ein Gefühl, das häufig aus (Verlust)Angst oder Selbstzweifeln (Bin ich genug?) entsteht, aber auch aus mangelndem Vertrauen

Das habe ich für mich auch so verstanden mittlerweile.
Es ist eine Mischung von Selbstzweifeln, Verlustängsten und Vertrauen.
Über die Selbstzweifel und Gefühle von Ängsten habe ich schon mit ihr gesprochen.
Sie versicherte mir, dass sie mich toll findet und, wenn sie einen Menschen liebt, das auch nicht von heute auf morgen vergeht, sondern sehr lange Bestand hat für sie.


Von deiner Beschreibung her habe ich das Gefühl, dass sie vielleicht auch gar nicht so recht weiß, ob sie wirklich poly sein oder sich nur ausleben möchte, ohne Rücksicht nehmen zu müssen. Wird leider oft synonym verwendet, ist aber so nicht richtig.

Gute Frage. Mein Gefühl sagt mir die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Die Antwort hast du dir oben gegeben. Du bist unglücklich, ihr habt versucht daran zu arbeiten. Aber wenn ihr in total unterschiedliche Richtungen wollt, dann ist das wohl eher zum scheitern verurteilt.
Der rationale Teil in mir gibt dir Recht. Ein anderer mag das Knistern, wenn wir zusammen sind und all das.

Titel etwas ungünstig gewählt
hast du Recht. das Wort ist aus den unangenehmen Gefühlen heraus von mir gewählt worden.

Das kann ich nicht beurteilten. Du schilderst deine Seite, sie empfindet das vielleicht anders. Anpassen ist nichts unbedingt schlechtes, wenn es aus deinem eigenen Antrieb passiert. Verbiegen sollst du dich aber nicht, das macht auf Dauer unglücklich
jap. das fühlt sich auch so an.
 

Benutzer188201  (25)

Ist noch neu hier
Yurriko Yurriko auch Danke an dich.

jep.
hatte auch einmal angemerkt, dass unsere Kommunikation ... noch viel Luft nach oben hat.
Sie meinte wir machen da doch Schritte in die richtige Richtung und dass es besser wird.

Ich glaube das ist wirklich die Basis die bei uns derzeit nicht stimmt und die, wenn nicht wesentlich verbessert, die Trennung für uns bedeutet.
 

Benutzer188201  (25)

Ist noch neu hier
Da ist übrigens auch was wahres dran.
Schäme mich deswegen und möchte das ändern.
Das heißt dann im Umkehrschluss ja auch dass ich nicht ihr "Besitz" bin und könnte mich von einengenden Glaubenssätzen etc befreien.
Sie ist in Sachen Selbstbestimmung und Feminismus die heftigste Person die ich kenne und das schüchtert mich glaube auch ein wenig ein...
Alleine Bilder von ihren Exfreunden auf ihrer Fotowand zu sehen fühlt sich dadurch schnell wie ein Dolchstoß in den Bauch an.
Mich ärgert das so sehr dass ich da so schwer einen Umgang mit finde
 

Benutzer188464 

Ist noch neu hier
Ja, du solltest an deinem Selbstwertgefühl arbeiten. Warum frägst du aber nicht, woran sie arbeiten sollte? Das zeigt für mich schon einmal ein starkes Ungleichgewicht in der Beziehung. Aber ganz darüber hinaus, wenn du fragen musst, ob ihr zusammenpasst, ist das schon ein eher schlechtes Zeichen, finde ich. Das kann dir niemand von außen bestätigen, die Sicherheit dazu muss nicht einfach aus dir selbst, sondern aus euch beiden kommen.
Die "schönen Momente", die du beschreibst, sind leider schon fast das Minimum, die gibt es auch in reinen Sexbeziehungen. Hattet ihr Urlaub oder andere besondere, längere Erlebnisse zusammen, nur zu zweit und auf euch selbst gestellt, gehabt oder geplant? Würde sie das wollen?
Aber ich fürchte ein wenig, ich habt doch ganz, ganz unterschiedliche Vorstellungen von einer Partnerschaft - mit wem und wie das aussehen soll. Aber auch für sie ist wahrscheinlich noch nicht klar, was genau sie will, sie möchte sich offensichtlich noch einige Zeit austoben und ist wohl noch nicht ganz bereit, sich voll und ganz auf dich einzulassen. Und du bist nicht bereit, sie zu teilen. Ihr beide werdet euch wahrscheinlich doch nicht nur ein wenig aufeinander zubewegen, sondern grundlegender ändern müssen, damit es eine langfristige Perspektive für euch gibt.
 

Benutzer187907  (32)

Klickt sich gerne rein
Man kann sich lieben und trotzdem nicht gut tun. Sie will Freiheit, du reagierst mit Einengen, das macht euch beide unglücklich. Dass solche Beziehungen andererseits besonders prickelnd sind ist ein Stück weit normal, weil viel mehr Leidenschaft drin steckt und man mit jedem Kuss/ Sex den anderen von sich überzeugen und an sich binden will. Ich habe gelernt: Beziehungen, die mir nicht gut tun müssen beendet werden. Weiterentwicklung findet nicht am Abgrund sondern an der Grenze der Komfortzone statt, ihr seid darüber hinaus, beide.
 

Benutzer188201  (25)

Ist noch neu hier
Hey ihr, danke für die Antworten, und sorry für die späte Antwort meinerseits. Ich hatte es auf dem Schirm aber konnte schlecht Zeit finden bis jetzt.

S Spongella
ich tue ihr gut, das sagt nicht nur sie und das denke ich auch. Sie ist ein recht chaotischer Mensch und ich bin ein "safe haven" quasi für sie. Dem einengenden Verhaltens meinerseits in der Vergangenheit zum Trotz.

Ob sie mir gut tut...
Also ich selber erlebe regelmäßig Gefühle, mit denen ich nicht gut umgehen kann. Und Schmerzen sind auch ab und an dabei.
Ich habe sie letztens darauf angesprochen, dass ich mich in manchen Momenten bedrückt fühle weil ich mich als nicht wertgeschätzt von ihr sehe.
Hintergrund war ein Ausflug, bei dem wir über mehrere Tage in einer Gruppe unterwegs waren. Sie kann gut zu zweit mit mir sein oder gut in einer Gruppe von Menschen, aber beides gleichzeitig funktioniert bei uns oft nicht sehr gut.

Wenn ich jedenfalls derartiges sage bzw. anspreche, kommt von ihr (schon nicht das erste Mal), dass sie sich in einem "Täterin-Opfer"- Verhältnis fühlt. Und als wären meine Gefühle wichtiger als die ihren. Sie hat generell einen deutlich geringeren Drang, über ihre Gefühle zu sprechen und tut sich auch schwer damit, mir offen und direkt ihre Liebe zu zeigen. Sie sagt auch, dass sie daran arbeite. Und tatsächlich hat sie bei dem Trip versucht, z.B. mit mir mehr Augenkontakt zu haben, ihre Hand auf mein Bein zu legen... Das ist es aber nun einmal nicht was sich will. Sondern eben, auch wenn wir einer Gruppe sind, zu fühlen dass sie mich liebt.

Ich selber bin stark verunsichert damit, sie irgendwie zu berühren oder gar zu küssen wenn andere dabei sind, weil sie darauf schon ein paar Mal sehr abweisend reagiert hat. Wenn ich so schroff abgewiesen werde prägt sich das schnell bei mir ein. Aber immer nur auf Kontakt von ihr warten zu müssen ist ja auch doof und funktioniert für mich auch nicht.

Was das Prickeln angeht... daran musste ich schon ein paar Mal denken, seit du es geschrieben hast.

Hmmm das
Weiterentwicklung findet nicht am Abgrund sondern an der Grenze der Komfortzone statt, ihr seid darüber hinaus, beide.
klingt dramatisch ist aber möglicherweise was dran.
Die Komfortzone hätte ich gerne häufiger. *seufz*

_______________________________

connie_selleca connie_selleca

bzgl. Ungleichgewicht:
jap, das nehme ich auch wahr.
Fängt damit an, dass sie möchte, dass ich ihr schreibe wenn wir auseinander sind (wegen Arbeit oder Familie etc.). Ich tue das seitdem immer, und immer zuerst von mir aus. Auch wenn ich kein großer Fan von Whatsapp bin aber für sie mache ich das gerne und finde es auch schön und habe keine Probleme damit, Nachrichten zu verfassen

Wenn ich nach Hause komme gehe ich immer direkt zu ihr. Von mir geht aller aller meistens die Initiative beim Sex aus. Auch hierbei bin ich der Part der viel für sie macht.
Ich massiere sie, wenn sie Schmerzen hat, ich mache ihr einen Tee wenn sie krank ist, ich lese ihr regelmäßig vor... Wenn sie Unistress hat und ich weiß dass ihr einfach nur mein Dasein hilft, setze ich mich neben sie und mache einfach irgendetwas auf meinem Laptop.

Und ich mache das alles sehr sehr gerne.

Aber ein Ungleichgewicht nehme ich definitiv wahr. Und das fühlt sich nicht toll an.
Habe allerdings bissl Angst das, egal in welchem Ton anzusprehcen.


LG patrikk
 

Benutzer186526  (32)

Klickt sich gerne rein
Ich lese da auch positives raus. Immerhin versucht sie viel für dich zu ändern und das finde ich ist auch etwas wärt. Aber auch du hast ja genug woran es zu arbeiten gibt. Weil deine Eifersucht und Einengung könnten in einer anderen Beziehung genauso zum Problem werden. In Beziehungen muss man eben auch Kompromisse eingehen und herausfinden ob man eine gemeinsame Basis findet ohne das sich beide komplett verbiegen müssen und das musst ihr beide herausfinden.
 

Benutzer171320 

Verbringt hier viel Zeit
Aber ein Ungleichgewicht nehme ich definitiv wahr. Und das fühlt sich nicht toll an.
Habe allerdings bissl Angst das, egal in welchem Ton anzusprehcen
Dieser Satz springt mich gerade an. Warum hast Du Angst?

Habt ihr jemals miteinander darüber geredet, dass ihr jetzt fest ein Paar seit?
Wie ihr als Paar leben wollt?
Ich hab den Eindruck, dass ihr beiden nicht das selbe Ziel verfolgt
 

Benutzer188637  (45)

Ist noch neu hier
So gut, dass ich mich oft wie Luft gefühlt habe, wenn wir mal etwas zu dritt unternommen haben. Dieses Gefühl begleitet mich in der Liebesbeziehung generell regelmäßig. Dies ist aber auch manchmal der Fall, wenn andere Menschen die dritte Person sind.

Was willst du mit einem Menschen, der dir dieses Geühl gibt, ob nun beabsichtigt oder nicht? Das wäre für mich ein absolutes Ausschlusskriterium, selbt für Freundschaft, erst recht für mehr.
 
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