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Tochter macht "Treffen gegen TG" und dreht Pornos - wie würdet ihr reagieren?

MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • #1
Hallo,

das Thema ist zwar nicht mehr aktuell, da wir da unsere Entscheidung schon getroffen haben, aber ich hatte das Thema mit jemandem hier aus dem Forum diskutiert und es würde mich doch interessieren, wie andere reagiert hätten.

Fall: Tochter meines Mannes (also meine Stieftochter), Mitte 20, studiert weiter weg von uns.

Vor ein paar Jahren (sie war 19 / Anfang 20) hat sie uns gebeichtet, dass sie nebenbei "Treffen gegen TG" macht. Für uns damals erst mal ein Schock. Einerseits fanden wir ihre Offenheit da schon gut, aber die eigene (also die meines Mannes) Tochter als Prostituierte ist natürlich schon ... naja.

Kurz vor Corona haben wir dann noch mitbekommen, dass sie auch in Porno-Filmen mitmacht. Teilweise auch sehr im "Fetisch-Bereich".

Ist in der Zwischenzeit auch alles mit "amtlichem Segen" und offiziell.

Wir haben unseren Frieden damit geschlossen, ihr Mutter eher nicht :zwinker:

Wie hättet ihr reagiert?
 
LULU1234
Benutzer107106  Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
  • #2
Was ist TG?
 
V
Benutzer163532  (40) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #3
Keine Ahnung, wie ich reagieren würde. Begeistert wäre ich nicht und das würde ich ihr auch sagen.
Letztlich ist es ihr aber Leben und das muss man als Eltern wohl oder übel akzeptieren. Ich würde allerdings keine Details darüber wissen wollen, in keiner Art. Es sei denn, sie hat Probleme und braucht (meine) Hilfe natürlich.

LULU1234 LULU1234 Taschengeld, habe ich jetzt jedenfalls angenommen.
 
U
Benutzer177622  Meistens hier zu finden
  • #4
Ich schätze, ich hätte ein derbes Problem damit, da TG-Treffen ja doch nochmal was anderes sind als angemeldete Prostitution.
Keinerlei Absicherung, alles unter der Hand, keine Grenzen, alles ist möglich.

Wahrscheinlich fänd ich es da weniger problematisch, wenn sie sich für angemeldete Prostitution entschieden hätte.
TG find ich (ich habe dazu gerade eine Doku gesehen) wirklich maximal eklig.

Ich glaube, dahingehend würde ich mein Kind auch beraten: wenn du das machen willst, dann "sauber".
Als Ansprechpartnerin wäre ich natürlich weiterhin da.
 
U
Benutzer177622  Meistens hier zu finden
  • #5
Taschengeld.
Die meist jugendlichen Mädchen und Jungen (und leider sehr oft auch Minderjährige) schalten ein Inserat in der Wichsecke eines Kleinanzeigenportals und dann kann man ausmachen, was immer die Grenzen des jungen Menschen hergeben.
 
MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #6
Ich glaube, dahingehend würde ich mein Kind auch beraten: wenn du das machen willst, dann "sauber".
Als Ansprechpartnerin wäre ich natürlich weiterhin da.
Wie geschrieben.Ist in der Zwischenzeit mit amtlichem Segen. Also angemeldet und auch versteuert.
 
L
Benutzer185830  dauerhaft gesperrt
  • #7
Boah heftig. Die Frage ist ja warum sie dies tut. Wenn es nur finanzielle Gründe hötte, würdenich versuchen sie so zu unterstützen, dass sie das nicht tun muss.
iCh hoffe, dass ich nie in diese Situation komme.
 
U
Benutzer177622  Meistens hier zu finden
  • #8
Wie geschrieben.Ist in der Zwischenzeit mit amtlichem Segen. Also angemeldet und auch versteuert.
Dann wäre das deutlich okay-er.
Wohler fühlen würde ich mich allerdings dann doch, wenn sie Zimmer in Bordells anmieten würde, weil da einfach Sicherheit ist.
Gründe würden mich natürlich für mein Kind auch interessieren.
 
S
Benutzer152906  (46) Beiträge füllen Bücher
  • #9
Ich würde mit ihr über die Regularien (Steuern / Anmeldung) und über die Gefahren sprechen…. und ihr sagen, was ich auch beim Bürojob sagen würde: „mach es nur dann, wenn Du Spaß daran hast“.

Denn ein Job (egal was für einer), den man nicht gerne macht, macht einen (mMn) auf Dauer nicht glücklich.
 
MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #10
Dann nochmal etwas konkreter.
An ihrem alten Studienort lief das am Anfang alles "unter der Hand". Also wie gesagt gegen TG auf "privater" Basis.
Nachdem sie dann mit den Filmen angefangen hat ging das so nicht mehr und sie hat das angemeldet.
Soweit ich weiss hatte sie nie ein Zimmer angemietet sonder vieles lief über eine Agentur bzw. über die Film-Firma die Anfragen bekommen hat.

Sie ist aber umgezogen und da läuft es auch teilweise über eine Agentur.

Die Gründe sind nicht (nur) finanzieller Natur. Sie hatte und hat genug Geld zur Verfügung von uns. Das Geld, das sie damit verdinet hat war natürlich ein Extra obendrauf und hat ihr vieles einfacher gemacht.
Sie wird udn wurde auch nicht gezwungen. Sagt sie.
 
G
Benutzer Gast
  • #11
Dann nochmal etwas konkreter.
An ihrem alten Studienort lief das am Anfang alles "unter der Hand". Also wie gesagt gegen TG auf "privater" Basis.
Nachdem sie dann mit den Filmen angefangen hat ging das so nicht mehr und sie hat das angemeldet.
Soweit ich weiss hatte sie nie ein Zimmer angemietet sonder vieles lief über eine Agentur bzw. über die Film-Firma die Anfragen bekommen hat.

Sie ist aber umgezogen und da läuft es auch teilweise über eine Agentur.

Die Gründe sind nicht (nur) finanzieller Natur. Sie hatte und hat genug Geld zur Verfügung von uns. Das Geld, das sie damit verdinet hat war natürlich ein Extra obendrauf und hat ihr vieles einfacher gemacht.
Sie wird udn wurde auch nicht gezwungen. Sagt sie.
Was sind die anderen Gründe?
 
MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #12
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #13
Puh. Vorausgesetzt sie wäre meine Tochter: Ich hätte mir besonders in der Taschengeldzeit immer Sorgen um sie gemacht und mir auch schwer damit getan, die Sorgen zu verbergen. Denn wenn ein Kunde sich daneben benimmt kann das schnell lebensgefährlich werden oder eben zu einer Vergew*ltigung führen.

Filmchen kann ich schwer einschätzen, wieviel da einvernehmlich passiert und wieviel Handhabe sie hat, ihre Grenzen zu ziehen. Ich würde mich vermutlich versuchen intensiv zu informieren, wo sie unter guten Arbeitsbedingungen arbeiten kann und ihr dann diese Filmschmieden vorschlagen bzw fragen, wie es bei ihrer Agentur läuft. Begeistert wäre ich auch nicht, gerade weil es dann für immer Bilder gibt und wir wissen alle, wie Frauen in dieser Gesellschaft für ihre Sexualität beschämt werden. Aber sie ist ein erwachsener Mensch und es ist ihr Körper und ihre Entscheidung.

Grob zusammengefasst würde ich sie unterstützen, wenn sie das so will, aber vermutlich auch mit meiner Besorgtheit etwas nerven. Es ist ja gut, dass sie weiterhin studiert hat, denn Porno ist ein kurzlebiges Geschäft und wird sie vermutlich nicht bis in die Rente versorgen.
Würde deswegen das Studium auf der Kippe stehen, hätte ich deutlich mehr Probleme damit.
 
S
Benutzer188774  Meistens hier zu finden
  • #14
Ihr unterstützt sie weiterhin finanziell? Sind denn ihre Einnahmen nicht ausreichend/ regelmäßig? Ich frage, weil ich als Elternteil vermutlich (zusätzlich) ein Problem damit hätte. Man gibt doch eigentlich Geld, damit der Lebensunterhalt gesichert ist und sich das Kind voll aufs Studium konzentrieren kann. Insofern fände ich das schon schwierig in der benannten Situation. Ich weiß aber natürlich auch nicht, ob es wirklich (von der Höhe her) eher Taschengeld-Niveau hat und nicht so oft gemacht wird.

Wie ich da reagieren würde, kann ich nicht gut einschätzen. Vermutlich müsste ich irgendwann einsehen, dass ich es akzeptieren muss, aber locker wäre ich da überhaupt nicht. Für mich persönlich ist es aber eben auch kein "Job, wie jeder andere auch". Auch eine offizielle Anmeldung und Steuern zahlen ändern daran nichts. Ich denke, dass es langfristig keiner Frau gut tut, diesen Job auszuüben. Insofern würde ich mir große Sorgen machen. Sollten echte Geldprobleme (und damit ist nicht der Wunsch nach Luxus gemeint) zu dieser Jobwahl geführt haben, würde ich alles daran setzen, meinem Kind finanzielle Last zu nehmen, damit es das nicht mehr machen muss. Wenn es aber so ist, dass die Tochter das wirklich machen will (auch wenn ich das null nachvollziehen kann), kann man wohl nicht mehr Einfluss nehmen.

Hinzu käme, dass ich vermutlich nicht mehr ohne diesen Hintergedanken an mein Kind einen Porno gucken könnte. Da würde das Gedankenkarussell wahrscheinlich immer direkt anspringen und dann ginge das nicht mehr.
 
MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #15
hr unterstützt sie weiterhin finanziell? Sind denn ihre Einnahmen nicht ausreichend/ regelmäßig? Ich frage, weil ich als Elternteil vermutlich (zusätzlich) ein Problem damit hätte. Man gibt doch eigentlich Geld, damit der Lebensunterhalt gesichert ist und sich das Kind voll aufs Studium konzentrieren kann. Insofern fände ich das schon schwierig in der benannten Situation. Ich weiß aber natürlich auch nicht, ob es wirklich (von der Höhe her) eher Taschengeld-Niveau hat und nicht so oft gemacht wird.
Ja, wir finanzieren sie weiterhin. Liegt daran, dass wir gesagt haben, dass wir alle Kinder (seine und meine) gleich unterstützen und das auch als Budget für ein Studium oder Lehre geplant haben.
Doch ihre Einnahmen sind mehr als ausreichend. Aber die UInterstützung ist einfach auch ein Zeichen, dass wir weiter zu ihr halten.

Puh. Vorausgesetzt sie wäre meine Tochter: Ich hätte mir besonders in der Taschengeldzeit immer Sorgen um sie gemacht und mir auch schwer damit getan, die Sorgen zu verbergen. Denn wenn ein Kunde sich daneben benimmt kann das schnell lebensgefährlich werden oder eben zu einer Vergew*ltigung führen.
Hatten wir anfangs auch. Aber sie hat sich abgesichert, da eine Freundin immer wusste wann und wo sie sich trifft. Und anscheind sind die Treffen nicht so gefährlich. Man liest ab und an mal was, aber es machen wohl viele.


Begeistert wäre ich auch nicht, gerade weil es dann für immer Bilder gibt und wir wissen alle, wie Frauen in dieser Gesellschaft für ihre Sexualität beschämt werden. Aber sie ist ein erwachsener Mensch und es ist ihr Körper und ihre Entscheidung.
Das war tatsächlich unsere grösste Sorge. Allerdings brachte sie dann z. B. Sibel Kekilli an, die auch mal in Filmen mitgespielt hat.
 
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Armorika
Benutzer172677  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #17
Das wäre für mich sehr, sehr schwer zu ertragen.
Ich habe ja lange mit Sexworkern gearbeitet, habe also schon recht vielfältige Einblicke in das Metier und ganz sicher keine Vorbehalte den Frauen gegenüber, im Gegenteil.
Aber ich konnte/musste sehen, was das oft mit den Frauen macht.

Natürlich würde ich es tolerieren, aber es würde mir damit nie gut gehen.
 
MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #25
Kommt ja darauf an, was sie mit ihrem Job verdient
Genug. Als wir das letzte Mal darüber gesprochen hatten machte sie wohl so 2-4 Treffen im Monat und alle 6-8 Wochen ist sie mal ein paar Tage für Filme unterwegs.
Wie geschrieben geht beides in den Fetisch-Bereich und da wird wohl ganz gut gezahlt.

Wissen die Geschwister eigentlich davon und wie haben diese reagiert?
Ihr Bruder weiss es. Anfangs neugierig (ist etwas jünger und war damals so in der Spätpupertät). In der Zwischenzeit weiss er wahrscheinlich mehr darüber als wir. Aber da kam nie ein schlechtes Wort über sie.

Natürlich würde ich es tolerieren, aber es würde mir damit nie gut gehen

Sehen wir sehr ähnlich.

Allerdings würde ich sie -anders als ihr- definitiv nicht finanziell unterstützen, wenn sie genug Geld damit verdient. Würde ich aber auch bei einem anderen Job nicht. Ich habe neben meinem Studium gearbeitet und zusätzlich Geld von meinen Eltern bekommen. Das war aber leider nötig, da teure Stadt und kaum bzw am Ende gar kein Bafög mehr. Hätte ich genug verdient, hätte ich kein zusätzliches Geld von meinen Eltern angenommen.

Wie gesagt sehen wir das als Fairness an, dass wir da alle gleich behandeln wollen.


Die aber ganz sicher eine schlimme Zeit hatte, als das rauskam, während sie sich schon ihre neue Karriere als Schauspielerin aufgebaut hatte. Für gewisse Medien ist sowas ein gefundenes Fressen und mit Pech wird sowas monatelang aufgebauscht und so ganz vergisst das Internet ja auch nichts.
Ja, aber nachdem ich nicht davon ausgehe, dass sie später mal so im Rampenlicht steht wie Sibel Kekilli, wird der Shitstorm nihct so gross.
 
Armorika
Benutzer172677  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #27
Nichts schützt vor Gewalt.
Und, würdest Du Deiner Kollegin oder sonstigem nun raten, allein, ohne Orts- und Sprachkenntnisse, ins nächstbeste Krisengebiet zu reisen? Ich meine, vor Gewalt kann man sich eh nicht schützen, da machen Sicherheitsbedenken natürlich nirgendwo und nie Sinn. Oder doch?

Ist doch völlig sinnfrei, sich keine Sorgen über Gewalt gegen Prostituierte zu machen, weil in Beziehungen auch Gewalt vorkommt.
 
Armorika
Benutzer172677  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #30
und das würde ich dann eher bei der Reise ins Krisengebiet (ohne Orts- und Sprachkenntnisse) verstehen.
Das würde ich vielleicht auch höher gewichten, vielleicht auch nicht. Man muss ja auch nicht alle Ängste aller Eltern teilen oder auch nur verstehen, auch wenn es mir schwerfällt zu verstehen, wie man in diesem Fall keine Angst um sein Kind haben kann.
Fakt ist dennoch, dass es kein Argument ist, dass Gewalt auch anderswo stattfinden kann.
 
MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #48
Puh, müsste ich tolerieren, weil ich niemals mein Kind aus meinem Leben kicken könnte. Aber ich wäre niemals wirklich fein damit.

Und ich könnte wohl nicht damit hinter dem Berg halten, dass ich mir eine andere Zukunft für mein Kind gewünscht hätte. Das finde ich eine ganz schwierige Situation. Meinen Frieden könnte ich damit wohl nie machen.

Dass das auf Dauer "ihre Zukunft" ist, glaube ich nicht. Sagte sie ja selber, dass sie das halt macht, weil sie grade Spass dran hat. Und genau so sehen wir das auch.
Wie gesagt: Es war damals erst mal ein gewisser Schock als sie das mit den Treffen sagte. Später dann noch mit den Filmen. Aber grade Filme ist eh nichts, was man lange machen kann. Also haben wir das halt akzeptiert.
Wegen Gewalt haben wir uns weniger Sorgen gemacht. Mein Mann war früher, als er noch mit seiner Ex zusammen war, häufig im Bordell oder hat sich Frauen bei Dienstreisen auf's Hotel bestellt. Der hatte da eine recht gute Einschätzung wie das abläuft. Und das deckt sich auch mit ihren (groben) Erzählungen.
Bei den Filmen sind wir eh davon ausgegangen, dass das ok abläuft.

Unsere Hauptsorge galt eher der Gesundheit und der moralischen Vorstellung und ob ihr das in der Zukunft irgendwann auf die Füsse fällt. Auch hatte ich die Vorstellung, dass sie da mit Drogen oder ähnlichem in Kontakt kommt.
Das ist aber wohl alles nicht der Fall.
Ein "Verstossen" kam nie in Betracht.
 
MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #50
Daher aber auf jeden Fall Riesen Respekt, wie „rational“ und „professionell“ du damit umgehst. Und riesen Respekt, dass du das hier so offen und ehrlich erzählst.
Danke.
Du, wir hatten ja jetzt ein paar Jahre Zeit uns da eine Meinung dazu zu bilden. Wie geschrieben ist sie Mitte 20 und macht das seit Ende 19 / Anfang 20. Also schon 5 Jahre. Da kann man sich mit vielem Abfinden und akzeptieren.
Und wir suchen da auch nicht unbedingt Ratschläge sondern es hat mich einfach interessiert, wie andere mit der Situation umgegangen wären.
Ich glaube wir haben einen ganz pragmatischen Weg gefunden. Mit ihr gesprochen, gesagt was wir persönlich davon halten, ihr die Risiken, die wir sehen aufgezeigt.
Entscheiden muss sie das selbst.
Und wenn man es ganz nüchtern betrachtet. Jede Frau / Mann der in der "Branche" tätig ist (und das sind ja nicht wenige, gerade auch durch OnlyFans etc) standen irgendwann vor den gleichen Fragen und Problemen.
 
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MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #52
Verstehe ich nicht. Weil dein Mann früher auch öfter Prostitution in Anspruch genommen hat, weiß er wie es auf der anderen Seite der Medaille ist?
Von "Wissen" war nicht die Rede. Er kann es aber besser "einschätzen" als die meisten, die zwar darüber reden es aber nur aus der Presse kennen.
 
Diania
Benutzer186405  (52) Sehr bekannt hier
  • #53
Von "Wissen" war nicht die Rede. Er kann es aber besser "einschätzen" als die meisten, die zwar darüber reden es aber nur aus der Presse kennen.
Als Kunde schätzt er also ein, dass die Angst vor Gewalt zu vernachlässigen ist, richtig? Es bleibt eben dabei, ob wissen oder einschätzen, dass es die andere Selte der Medaille ist und zudem eine Momentaufnahme.
 
Zaniah
Benutzer96053  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #54
Verstehe ich nicht. Weil dein Mann früher auch öfter Prostitution in Anspruch genommen hat, weiß er wie es auf der anderen Seite der Medaille ist?
Das verstehe ich auch nicht. Ist ja nicht so, als wäre gerade die Gruppe der Freier eine besonders freundliche und fürsorgliche Personengruppe. Egal, welche Dienstleistung man anbietet, es finden sich immer Arschlöcher, die das ausnutzen, um sich erhaben und besser zu fühlen und die Macht auszunutzen. Bei Reinigungsdienstleistern kann man mal nachfragen, wie teilweise die Toiletten zugepisst und zugekackt werden, weil es ja jemand anderes wegräumt, beim Habdwerk gibt es immer wieder mal Kunden, die glauben, sie könnten die Person, deren Dienstleistung sie in Anspruch nehmen, herumscheuchen.
Und Freier sind allesamt vorsichtig und rücksichtsvoll? Glaub ich nicht. Klar wird es die auch geben, aber eben nicht nur und gerade bei Sexdienstleistungen ist man da schnell in einem Bereich, der körperlich und psychisch sehr belastend und schmerzhaft ist.

Wie ich reagieren würde? Keine Ahnung. Weinen. Psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, um damit zurechtzukommen. Mein Kind weiter lieben. Und noch mehr weinen.
 
Diania
Benutzer186405  (52) Sehr bekannt hier
  • #55
Das verstehe ich auch nicht. Ist ja nicht so, als wäre gerade die Gruppe der Freier eine besonders freundliche und fürsorgliche Personengruppe. Egal, welche Dienstleistung man anbietet, es finden sich immer Arschlöcher, die das ausnutzen, um sich erhaben und besser zu fühlen und die Macht auszunutzen. Bei Reinigungsdienstleistern kann man mal nachfragen, wie teilweise die Toiletten zugepisst und zugekackt werden, weil es ja jemand anderes wegräumt, beim Habdwerk gibt es immer wieder mal Kunden, die glauben, sie könnten die Person, deren Dienstleistung sie in Anspruch nehmen, herumscheuchen.
Und Freier sind allesamt vorsichtig und rücksichtsvoll? Glaub ich nicht. Klar wird es die auch geben, aber eben nicht nur und gerade bei Sexdienstleistungen ist man da schnell in einem Bereich, der körperlich und psychisch sehr belastend und schmerzhaft ist.

Wie ich reagieren würde? Keine Ahnung. Weinen. Psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, um damit zurechtzukommen. Mein Kind weiter lieben. Und noch mehr weinen.
Hat ein bisschen was von: "Puh, im Einzelhandel muss man ganz schön was wegstecken können, da sind schon viele Kunden unfreundlich." "Glaube ich nicht, ich kann das gut einschätzen, ich gehe öfter mal einkaufen."
 
Mrs. Brightside
Benutzer140332  (36) Planet-Liebe ist Startseite
  • #56
Unsere Hauptsorge galt eher der Gesundheit und der moralischen Vorstellung und ob ihr das in der Zukunft irgendwann auf die Füsse fällt.
Mir macht da eher die psychische Komponente Magenschmerzen.

Natürlich sagt sie, dass es ihr Spaß macht. Wenn einen die Eltern so akzeptieren, dann ist man total froh und ich glaube aber zugleich, dass ich dann nicht zu 100% ehrlich wäre. Bzw würde ich nicht die negativen Situationen erzählen oder die Situationen schildern, bei denen man selbst ein ungutes Bauchgefühl hat.

Wenn du da zu einem Set kommst und da sind Leute, die alle auf dich setzen, weil du die Dame bist, auf die Alle gucken, dann weiß ich nicht, ob man da immer Spaß hat und immer alles tut, bei dem zu 100% dahinter steht.

Ich glaube wenn man länger in diesem Gewerbe unterwegs ist, muss man auch Dinge machen, die man selbst nicht unbedingt machen will. Dann der ganze Druck dazu, dass man performanen muss und Jobs von einem abhängen.

Wie gesagt, dass macht was mit der Psyche. Zeitgleich die Einstellung zum schnellen Geld, die Entwicklung zum „people pleaser“, weil wenn man Bedenken äußert ist man mit 21 jährige Dame eine Zicke. „Mach dich mal locker“ etc pp, ganz normale Dinge, die viele Frauen allein schon im Alltag hören müssen. „Lächel doch mal“, „stell dich nicht so an“, da laufen auch viele Dinge unterbewusst ab, die man vielleicht erst später verstehen lernt.

Gerade im jungen Alter sich durchsetzen zu können, auch wenn man eigentlich noch kaum Lebenserfahrung hat - das schaffen die wenigsten.

Wie gesagt, mal abgesehen von der Gesundheit und der anderen Gefahren, mir macht die Seele sorgen. Die kann man nicht so einfach reparieren wie einen gebrochenen Kiefer.

Wenn ich mir vorstelle mein Sohn würde in diese Branche einsteigen, dreht sich mir der Magen um und ich kriege Tränen in den Augen. Hab ich gerade wirklich, weil ich ein Kind habe. Finde ich wirklich schwer zu ertragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mrs. Brightside
Benutzer140332  (36) Planet-Liebe ist Startseite
  • #57
Wie ich reagieren würde? Keine Ahnung. Weinen. Psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, um damit zurechtzukommen. Mein Kind weiter lieben. Und noch mehr weinen.
I feel you.
 
M
Benutzer179951  (22) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #58
Ich habe in der Vergangenheit mit dem Wissen meiner Eltern als Eskorte gearbeitet. Meine Mutter hat selbst auch Erfahrung in diesem Bereich und es war ehrlich gesagt alles mit meinen Eltern recht locker, sie haben nur sehr viel Wert dartauf gelegt, dass ich mich immer gut absichere. Meinem Vater hat war es wichtiger, dass ich mit dem Finanzamt auf gutem Fuß bleibe, als sich zu entrüsten.
Wenn ich Pornos gedreht hätte wäre es wohl anders gewesen, so etwas holt einen immer wieder ein und kann ein Lebenszerstörer werden.
Insgesamt denke ich, kann ich zum Thema dieses Rhreads sagen, dass man von Elternseite solches Tun nicht umterbinden kann, volljährige Kinder kann man nicht mehr zwingen und sie finden eher Wege, irgendwelche Maßnahmen zu unterlaufen und am Ende verliert man sie ganz. Sinnvoller ist es bestimmt, Vorbehalte und Sorgen zu teilen und begreiflich zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #59
Ich habe in der Vergangenheit mit dem Wissen meiner Eltern als Eskorte gearbeitet. Meine Mutter hat selbst auch Erfahrung in diesem Bereich und es war ehrlich gesagt alles mit meinen Eltern recht locker, sie haben nur sehr viel Wert dartauf gelegt, dass ich mich immer gut absichere. Meinem Vater hat war es wichtiger, dass ich mit dem Finanzamt auf gutem Fuß bleibe, als sich zu entrüsten.
Wenn ich Pornos gedreht hätte wäre es wohl anders gewesen, so etwas holt einen immer wieder ein und kann ein Lebenszerstörer werden.
Insgesamt denke ich, kann ich zum Thema dieses Rhreads sagen, dass man von Elternseite solches Tun nicht umterbinden kann, volljährige Kinder kann man nicht mehr zwingen und sie finden eher Wege, irgendwelche Maßnahmen zu unterlaufen und am Ende verliert man sie ganz. Sinnvoller ist es bestimmt, Vorbehalte und Sorgen zu teilen und begreiflich zu machen.
Vielen Dank für die Offenheit.
Da hier ja immer die Gleichung Prostitution = Gewalt aufgestellt wird, würde mich tatsächlich deine Erfahrung interessieren.
 
M
Benutzer179951  (22) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #60
Da hier ja immer die Gleichung Prostitution = Gewalt aufgestellt wird, würde mich tatsächlich deine Erfahrung interessieren.
Hmmm, als Eskorte ist man teuer und wendet sich eher an ein Publikum, in dem Formen geahrt werden.
Nein, ich habe keine Erfahrungen mit Zohälterei und Gewalt gemacht, andererseits habe ich mich da auch immer sehr sorgfältig abgesichert.
In der Vergangenhrit war sicherlich ein wichtiger Faktor, dass eine Hure, weil Prostitution ja illegal war, nicht zur Polizei gehen konnte, wenn es Probleme mit ihrem Luden gab. Heute werden Huren eher mit Substanzen gefügig gemacht, oder es wird auf unerfahrene Mädechen aus Osteuropa zurückgegriffen, die ihre Rechte und Möglichkeiten nicht kennen und mit Lügen über ihren Status in Angest gehalten werdeen oder Repressionen gegen ihre Familie zu Hause fürchten müssen oder schlichtweg geprügelt werden.
Im "Treffen gegen TG" Bereich spielt das keine so gorße Rolle, die Mädchen sind einfach für Zuhälter und solche die es werden wollen einfach nicht greifbar genug. Eine Frau die für ein neues Handy anschaffen geht ist naturgemaäß weniger verwundbar als eine, die schlichtweg die nächste Dosis braucht.
Eskorten und Callgirls sind auch etwas anderes, die jungen Frauen sind üblicherweise sehr genau über ihre Situation und Möglichkeiten im Bilde und wissen sich zu schützen und zu wehren, da muss sich ein Möchtgernzuhälter schon strecken, und das ist den meissten Luden einfach zu anstrengend scheint mir, die beuten lieber ein wehrloses Mädchen aus, bevor sie von einer zornigen Eskorte oder einem rachsüchtigen Callgirl auf Jahre in den Knast geschossen werden.
Was Gewalt von Kunden oder Klienten angeht muss ich sagen dass alle bisher höflich und respektvoll waren.
Ich habe mit Kunden sehr devot gespielt und bin geschlagen und gedemütigt worden, aber das war immer vorher verabredet und Teil der Dienstleistung, die vereinbart war.
Das soll jetzt keine Werbung sein und nichts romantisieren, es hängt immer davon ab wie frau sich absichert und auftritt, dem Kunden und der Agentur gegenüber. Am Ende des Tages ist Esorte ein Geschäft mit vereinbarten und rechtlich durchsetzbaren Konditionen.
So weit meine Erfahrungen und Einblicke, Andere mögen andere haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #61
Vielen Dank für die offene und ausführliche Antwort.
Das deckt sich sehr gut mit dem was wir erfahren haben. Deshalb war uns das mit den Drogen auch sehr wichtig bei ihr. Damit sie da keinen Druck hat, dass sie es machen muss. Und deshalb haben wir sie weiterhin finanziell unterstützt und machen das auch immer noch bei sie fertig mit dem Studium ist.
 
M
Benutzer179951  (22) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #62
Vielen Dank für die offene und ausführliche Antwort.
Das deckt sich sehr gut mit dem was wir erfahren haben. Deshalb war uns das mit den Drogen auch sehr wichtig bei ihr. Damit sie da keinen Druck hat, dass sie es machen muss. Und deshalb haben wir sie weiterhin finanziell unterstützt und machen das auch immer noch bei sie fertig mit dem Studium ist.
Das macht ihr richtig.
Ich habe es aus Abenteuerlust und Geilheit gemacht, und das wird bei ihr (hoffentlich) nicht anders sein.
 
Anila23123
Benutzer167118  (30) Sehr bekannt hier
  • #63
Also ich habe keine Kinder und kann es vermutlich nicht so gut beurteilen.

Ich denke aber es wäre schon ein Problem obwohl es wohl auch sehr darauf ankommen würde warum sie es macht.
Weiß sie nicht wie sie anders über die Runden kommen soll? Kann sie Mieten, Rechnungen, Studium etc. anders nicht zahlen? Dann würde ich mich fragen warum sie sich nicht an mich und den Vater wendet. Vermutlich würde ich mir da auch selber Vorwürfe machen, dass das Geld so knapp war, dass sie nicht wusste wie sie über die Runden kommen soll, ohne Sex gegen Geld zu haben.

Macht sie es nicht aus der Not heraus sondern weil sie es möchte und Spaß dran hat, wäre es weniger problematisch.
Glücklich wäre ich damit aber sicher nicht. Auch dann würde ich das Gespräch suchen und sie fragen ob ihr die Konsequenzen die es haben kann klar sind.
Letztlich könnte ich als Mutter nicht für sie entscheiden und nur hoffen, dass sie auf sich aufpasst, weiß was sie tut und es später nicht bereut.
Bestärken würde ich sie in der Entscheidung ihr Geld mit Prostitution und Pornos zu verdienen nicht und ich wäre damit sicher auch nie glücklich, aber ich würde sie niemals fallen lassen, verurteilen oder sonst etwas.
Ist es ihr Wunsch, dann ist es so. Sie muss ihren Weg gehen. Ich könnte die als Mutter nur unterstützen und für die da sein, wenn die mich braucht, aber nicht zwingen, eine andere Richtung einzuschlagen.
 
S
Benutzer205140  Ist noch neu hier
  • #64
Die TE fragte, wie wir reagiert hätten bzw. wie wir reagieren würden. Dann sollte man schon antworten dürfen.
Insofern finde ich Deinen Kommentar unpassend, auch wenn er mich nicht betrifft.
Ok, Einwand ist akzeptiert. Der zitierte Satz kam in seiner Singularität ein wenig besserwisserisch herüber.
Verantwortungsbewusste Eltern stellen sich immer selbst in Frage, wenn ihre Kinder Sorgen bereiten.
Aber der Autor hat seine Aussage ja präzisiert. Während ich das schrieb, wurde dazu bereits weiter diskutiert.
Ich kenne ein Elternpaar und eine alleinerziehende Frau, die haben ihre Kinder umsorgt und besser groß erzogen als ich das je gekonnt hätte (ich habe keine). Trotzdem haben sich ihre Kinder entwickelt, wie sie sich das nicht gewünscht haben.
 
MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #65
Das macht ihr richtig.
Ich habe es aus Abenteuerlust und Geilheit gemacht, und das wird bei ihr (hoffentlich) nicht anders sein.
So sagt sie es zumindest. Und, dass sie sich da eben mit den entsprechenden Personen nach ihrem Geschmack ausleben kann.
Wobei sicherlich das Geld auch seinen Reiz hat.
 
MissWunderbar
Benutzer204591  (44) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #66
Danke nochmal für euer Feedback
 
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