Mobbing Therapie nötig?

Benutzer113487  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Hallo,

ich schreibe diesen Text in dem Zusammenhang, dass es mir gerade, wieder einmal, unglaublich schlecht geht.

Mein Problem ist Folgendes:
Durch viele Enttäuschungen in der Liebe in den vergangenen Jahren meines Lebens bin ich einfach wesentlich pessimistischer geworden.
Ich wurde oft ausgenutzt, oft verarscht und belogen, teilweise auch betrogen.
Ich habe mich naiv von der einen Liebe zur Nächsten gestürzt, die jedes Mal von meinem Gegenüber auf brutale Art und Weise beendet wurde.
Dies hat, so stark ich mich auch wehre, gewisse Spuren hinterlassen.

Nun merke ich einfach, wie mich mehr und mehr brutale Verlustängste plagen.
Ich habe Angst Menschen zu verlieren, die nichtmal "Meins" sind.
Selbst wenn mir Personen ihre Liebe gestehen, so bringt mich das Kleinste "süß" gegenüber einem anderen Kerl total in ein psychisches Tief.

Häufig stören mich Tatsachen, wie z.B., dass gewisse Personen nie nach einem Telefonat o.Ä. fragen und entsprechend immer mit anderen telefonieren - dabei ergreife ich selbst nie die Alternative.

Insgesamt stört mich jede Schwärmerei gegenüber anderen Kerlen und bringen mich grundlos brutal zum weinen.
Ich bilde mir Dinge ein, wie "Was ist, wenn ich nur Einer von Vielen bin und diese Person noch anderen Menschen 'Ich liebe Dich' schreibt?".
Solche Gedanken sind auch noch unfair gegenüber der Person.
Und dass mich Dinge zum weinen bringen, an denen ich selbst schuld bin.

Durch all das befinde ich mich in fast einem permanenten Tief,
da ich eigentlich ständig irgendwie auch nur die kleinste Schwärmerei gegenüber Anderen mitbekomme.
Ich verbringe die meiste Zeit meiner Freizeit damit, unsinnigen und vollkommen banalen Situationen hinterherzuweinen.
Aus diesem "Tief" komme ich dann meist auch nicht mehr raus, bis mir die Person bestätigt, dass meine Gedanken unsinnig sind.

Ich finde, dass ich dadurch eine unheimliche Belastung für diese Personen(eigentlich nur Eine) bin, auch wenn ich der Person meinen inneren Zustand relativ gut verschweige und diese davon relativ wenig mitbekommt.

Nach alledem frag' ich mich einfach, ob und in wiefern eine Therapie Sinn macht und überhaupt möglich ist.
Ich kann mir weitere Krankheitstage nicht erlauben und könnte somit nur Abends zu einer Therapie.
Weiterhin habe ich wirklich nicht das meiste Geld.

Was meint ihr?

Gruß...
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Hi,

ich hoffe, Du erwartest nicht von irgendeinem Fremden, der Dich nicht kennt (= die PL-User) den seriösen Rat, ob Du eine Therapie brauchst oder nicht.

Diese Frage kann Dir nur ein Arzt beantworten. Hast Du einen Hausarzt, dem Du vertraust? Dann schildere dem das mal, der wird sich dann schon eventuelle weitere Schritte mit Dir überlegen. Wenn er der Meinung ist, daß Dir eine Therapie helfen kann, dann wird er das veranlassen, dann zahlt es auch die Kasse. Also brauchst Du Dir wegen des Geldes schonmal keine Sorgen zu machen.

Grundproblem scheint Dein mangelndes Selbstbewußtsein zu sein, da kann man selber schon mal ein bißchen d'ran arbeiten. In erster Linie würde ich Dir raten, Dich abzulenken. Du hast Arbeit, das ist schonmal gut. Versau Dir das nicht!
Gibt's die Chance auf eine Weiterbildung? Oder z.B. VHS-Kurse, die Dich auch beruflich weiter bringen könnten? Lernen kann ablenken.
Hast Du ein Hobby? Interessen? Machst Du Sport? Gerade Letzteres wäre richtig gut. Wenn Du Dich mal richtig auspowerst, das baut Streßhormone ab und kann Dir Bestätigung geben.
Sportverein? Da lernst Du gleichzetig noch Menschen kennen. Unverbindliich, ohne direkt wieder an Beziehung zu denken. Man hat direkt ein Gesprächsthema, kann sich also locker kennenlernen.
Wie sieht es überhaupt mit Freunden bei Dir aus?

Dann solltest Du vll auch mal an Dir arbeiten, was Beziehungen angeht. Sich vll nicht immer direkt an das erstbeste verfügbare Mädel hängen, wahllos anscheinend. Daß da Enttäuschungen vorprogrammiert sind, dürfte Dir eigentlich auch klar sein. Gib Dir Zeit, eine Frau auch kennen zu lernen, gib Dir Zeit, Deine eigenen Gefühle zu hinterfragen.

Ich denke, Du bist von einer Problemlösung gar nicht so weit entfernt, man merkt viele gute und richtige Ansätze in Deinen Gedanken. Ich glaube, Dir fehlt nur der eine Schritt weiter, nämlich aus Deinen Gedanken auch Konsequenzen zu ziehen. Vielleicht kann da eine Therapie wirklich helfen, vielleicht ist es aber auch too much.

Mark11
 

Benutzer114567 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hast Du ein Hobby? Interessen? Machst Du Sport? Gerade Letzteres wäre richtig gut. Wenn Du Dich mal richtig auspowerst, das baut Streßhormone ab und kann Dir Bestätigung geben.
Sportverein? Da lernst Du gleichzetig noch Menschen kennen. Unverbindliich, ohne direkt wieder an Beziehung zu denken. Man hat direkt ein Gesprächsthema, kann sich also locker kennenlernen.
Wie sieht es überhaupt mit Freunden bei Dir aus?

Dann solltest Du vll auch mal an Dir arbeiten, was Beziehungen angeht. Sich vll nicht immer direkt an das erstbeste verfügbare Mädel hängen, wahllos anscheinend. Daß da Enttäuschungen vorprogrammiert sind, dürfte Dir eigentlich auch klar sein. Gib Dir Zeit, eine Frau auch kennen zu lernen, gib Dir Zeit, Deine eigenen Gefühle zu hinterfragen.

Dem schließe ich mich an.
Und noch was: Du bist erst 18.. in dem Alter hat fast jeder Beziehungsprobleme, da sich viele Menschen in dem Alter nicht wirklich binden können und lieber viele verschiedene Menschen kennenlernen wollen, bevor sie die Entscheidung des Lebens treffen. Liebe ist nunmal generell kompliziert.. viele haben einen Lebensabschnitt, wo es einfach mal scheiße ist.. ein Jahr Single sein, tut auch ganz gut nach Beziehungsproblemen.
Ich denke nicht, dass eine Therapie für dich nötig ist, es dauert wohl einfach etwas Zeit bis du von selbst damit klarkommst, du hast ja auch schon den Willen diese Gedanken loszuwerden.
Eine Therapie ist meiner Meinung nach etwas für wirklich psychisch kranke Menschen.
 

Benutzer113487  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Danke für deine Antwort.

Sich vll nicht immer direkt an das erstbeste verfügbare Mädel hängen, wahllos anscheinend.
Dies war mein damaliges Verhalten im Alter von 14-16.
Mittlerweile gehe ich anders damit um.
Dennoch bleiben die Spuren einfach.

Hast Du einen Hausarzt, dem Du vertraust?
Schon, aber das würde vermutlich auf Krankheit hinauslaufen.
Er würde mich also krankschreiben wollen und das kann ich mir nicht erlauben.


Grundproblem scheint Dein mangelndes Selbstbewußtsein zu sein, da kann man selber schon mal ein bißchen d'ran arbeiten. In erster Linie würde ich Dir raten, Dich abzulenken. Du hast Arbeit, das ist schonmal gut. Versau Dir das nicht!
Gibt's die Chance auf eine Weiterbildung?
Ich habe mir in dem Zusammenhang vor zwei Tagen ein Buch zur persönlichen Weiterbildung besorgt.
Allerdings bin ich dennoch viel zu sehr in Gedanken, als dass ich mich ernsthaft auf das Buch konzentrieren könnte.

Hast Du ein Hobby? Interessen?
Ja. Diese liegen jedoch nahezu allesamt am PC.

Nein.
Ich würde gerne diverse Sportarten ausüben, also Kampfsportarten.
Jedoch befürchte ich, dass ich, sofern es dann dazu kommt, doch den Schwanz einziehen, da ich einfach nach der Arbeit häufig keine Lust mehr habe.
Zugegeben: Faulheit.

Ich bin einfach der Typ Mensch, der optisch garnicht punkten kann und sich entsprechend auf den Charakter konzentriert.
Ich bin naiv und sensibel, es ist also alles für erfolgreiche Enttäuschungen gegeben.
Das Problem ist, dass ich mich nicht ändern kann.
Man kann vielleicht Verhaltensweisen ändern, aber nicht Gefühle.
Es sind ja Gefühle, die mich plagen.
Trauer, Enttäuschung, Hass.
Sowas kann ich nicht ändern.

Häufig weiß ich auch einfach nicht, was ich eigentlich will und ich stehe sehr oft kurz vor dem Aufgeben.
In meinem Leben ist einfach vieles schief gelaufen.
Ich wurde von jetzt auf gleich aus meiner Traumwelt rausgerissen.
Mein Leben war perfekt, ich habe eine tollte stabile Familie, hatte Aussicht auf vernünftige Bildung usw.
Und von heute auf morgen wurde mir dieses Leben genommen.
Ich bekam' es bis heute nicht zurück.

Edit:
@Princess:
Mein Problem ist nicht das Thema Beziehungen, auch wenn dies so rüber kam.
Viel mehr geht es um mich und meine kranke Einstellung.
Es geht darum, dass mich viele banale Dinge zu Boden werfen, ich mit vielen Dingen einfach nicht umgehen kann, die eigentlich lebensalltäglich sind.
Ich rege mich schnell über Situationen auf, die so harmlos sind, dass kein normaler Mensch auch nur eine Sekunde weiter darüber nachdenken würde.
Das Ganze steht halt insofern im Zusammenhang mit der Liebe, dass mich ständig diese Verlustängste plagen, obwohl ich nichts zu verlieren habe und auch nichts wirklich einen Verlust androht.
Mir machen die simpelsten Dinge einfach Angst und ich habe bei jeder kleinsten Aktion brutale Angst einen Menschen zu verlieren.

Ich mache aus harmlosen Situationen ein riesen Drama und meine Gefühle fahren Achterbahn.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Ok, Dein Problem ist also schlicht, daß Du Deinen A... nicht hochbekommst. Das klingt jetzt simpel, ist es aber nicht. Große Antriebslosigkeit kann auch ein Zeichen für eine Depression sein. Muß nicht, kann auch einfach Bequemlichkeit sein.

Das solltest Du aber abklären. Also tu Dir bitte den Gefallen und gehe zum Arzt.
Ich merke, daß Du ein sehr schiefes Bild von psychischen Störungen und den Behandlungsmöglichkeiten hast. Also nochmal: gehe zu Deinem Hausarzt, der kennt Dich wahrscheinlich besser, als Du glaiubst. Er wird Dir sagen, ob er Sinn darin sieht, daß Du eine Therapie machst. Wenn ja, wird er Dich zu einem Therapeuten schicken. Die Wartezeiten sind lang, sehr lang. Je nachdem, wo Du lebst, darfst Du schonmal mit 4-6 Monaten Wartezeit rechnen. Bei dem Therapeuten gibt es dann einen Kennenlern-Termin. Er will sehen, ob er Dir überhaupt helfen kann, ob seine Ausrichtung zu Dir und Deinem Krankheitsbild passt. Du kannst dann sehen, ob der Typ Dir liegt. Dann stellt der Therapeut einen Antrag bei Deiner Krankenkasse auf Kostenübernahme. Wenn der dann bewilligt ist, kann es erst losgehen.
Wenn Du überhaupt ein psychisches Problem hast, dann würde ich mich mal weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, es ist ein leichtes Problem. Du würdest dann sehr wahrscheinlich noch nicht einmal Medikamente bekommen, krank geschrieben werden schon gar nicht. Im Gegenteil, wenn Dein Job nicht der Auslöser für Deine Probleme ist, dann solltest Du unbedingt dort am Ball bleiben.

Aber frag Dich mal selbst, ob Du wirklich eine Therapie brauchst, wenn Du solch große Vorbehalte hast. Wie gesagt, ich vermute, daß Du schon sehr viel selbst tun kannst, dafür mußt Du aber erkennen, daß es alleine an Dir liegt, aus Deiner Weinerlichkeit rauszukommen. Und dafür "reicht es schon", mal seinen A... zu bewegen.
Das Leben kommt nicht auf einen zu, man muß schon 'rausgehen und es selbst entdecken.

Das mag jetzt im Großen und Ganzen hart und vorwurfsvoll klingen, aber ich spreche aus Erfahrung, kenne diese Antriebslosigkeit von mir und hatte selber mit Depressionen zu tun, war auch in Therapie. Zumindest mir hat grenzenloses Verständnis nicht weiter geholfen, ich brauchte damals Freundin/Freunde und Therapeutin, die mir direkt ins Gesicht gesagt haben, was ich falsch mache. Vielleicht kann ich Dich so ja auch ein wenig aufwecken, ich hoffe es.

Mark11
 

Benutzer6428 

Doctor How
Mark hat schon ein paar sehr gute Anhaltspunkte gebracht. Ich habe nur noch einen Zusatz um es etwas zu verdeutlichen.
Wenn ich mir so ansehe, wie du mit den Vorschlägen umgehst, dann habe ich persönlich überhaupt keine Lust dir welche zu machen. Du hast ja bereits alles festgestellt und eingeordnet. Du schließt sogar eine persönliche Veränderung (und damit auch Entwicklung) deinerseits vollständig aus!

"Das Problem ist, dass ich mich nicht ändern kann."

Es stimmt, dass man Gefühle nicht einfach verändern kann, das geht nur indirekt, aber es geht und es hängt damit zusammen, dass du dich ändern müsstest. Niemand auf der Welt kann dir so helfen, DU musst den Startschuß geben. Bevor du nicht aufgestanden bist und angefangen hast zu laufen, kann dir auch keiner mit der Richtung helfen.

Übrigens: Falls du keine Depressionen hast, kann man mit deiner Art durchaus ohne probleme welche bekommen... Du solltest also so schnell wie möglich anfangen aktiv zu werden, je eher, desto wahrscheinlicher kommst du da auch komplett raus, denn du bsit ja noch jung! Es kommt sogar erstmal garnicht darauf an ob der erste Schritt gleich die richtige Richtung hat es kommt erstmal nur aufs gehen an. Ist es dir dein Leben nicht wert ALLES zu versuchen um glücklich zu sein? und nochwas: es gibt insgesamt KEINEN Arzt, der dich einfach so gegen deinen Willen krank schreibt, egal wegen was. Zwangseingewisen wirst du mit Sicherheit auch nicht...davon kannst du auch mal ausgehen, es besteht also keinerlei gefahr, du kannst nur gewinnen...
 

Benutzer113487  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Entschuldigt, falls ICH etwas falsch verstehe,
nur habe ich das Gefühl, dass mein Problem nicht ganz richtig erkannt wird. (Wie gesagt, entschuldigt, falls ich einfach etwas nicht verstehe)

Daher fasse ich es nocheinmal kurz zusammen:
Mein Problem ist nicht, dass ich zu faul für irgendetwas bin.
Mein Problem ist ebenfalls nicht, dass ich antriebslos bin.
Ich habe einen Job, der mir Spaß macht, die Schule läuft gut und meine Familie ist 1a.
Es ist lediglich das Thema Liebe bzw. zwischenmenschliche Beziehungen.

Vielleicht erkläre ich es an einem fiktiven Beispiel:
Es gibt ein Mädchen, wir mögen uns sehr, sind aber dennoch nur gute Freunde und werden dies auch bleiben.
Trotzdessen, dass wir nur Freunde sind, tut es mir jedes Mal sehr weh, wenn sie von anderen Kerlen schwärmt.
Auch, wenn sie nur ein "das fande ich toll von ihm" verlauten lässt, leide ich darunter.
Etwas total banales also.

Das ist das einzige Problem, das ich habe.
In dem Zusammenhang habe ich einfach die Befürchtung total unfähig für eine Beziehung zu sein.
Ich lasse es meinem Gegenüber zwar nicht anmerken, dass mich was stört, aber dennoch tut es mir weh.
Und ich halte das einfach nicht für normal. :/
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Hi,

OK, jetzt hast Du mich aber völlig verwirrt. Sorry, daß ich i.Allg. die Beiträge, zu denen ich etwas schreibe, genaue lese, da sind auf einmal so einige Ungereimtheiten aufgetaucht:

Es ist lediglich das Thema Liebe bzw. zwischenmenschliche Beziehungen.
versus (sry, das kann ich mir jetzt nicht verkneifen :zwinker:)
Mein Problem ist nicht das Thema Beziehungen, auch wenn dies so rüber kam.
oder auch
Mein Problem ist nicht, dass ich zu faul für irgendetwas bin.
versus
Zugegeben: Faulheit.
oder, schon von Damian richtigerweise angesprochen, ich führe es trotzdem nochmal auf:
Mein Problem ist ebenfalls nicht, dass ich antriebslos bin.
versus
da ich einfach nach der Arbeit häufig keine Lust mehr habe.
bzw. versus
Das Problem ist, dass ich mich nicht ändern kann.

Dabei belasse ich es mal, es wird Dir wohl deutlich genug sein, was ich jetzt nicht (mehr) verstehe.

Ich bleibe weiterhin bei meiner Ansicht, daß Dein Problem nicht Beziehungsunfähigkeit ist oder daß Du es nicht anhören kannst, wenn eine Kumpelin etwas Positives über einen anderen Typ sagt. Das sind lediglich Symptome, nicht das Problem. Das Problem ist Dein Selbstbewußtsein. Wäre dies stärker ausgeprägt, würden Dich solche "banalen" (Deine Worte) Ereignisse nicht stören. Im Gegenteil, Du würdest Dich mit Deiner Kumpelin freuen, wenn sie einen tollen Typen kennengelernt hat.

Du mußt das Problem bekämpfen, nicht die Symptome. Und genau dazu musst Du Deinen Allerwertesten in Bewegung setzen. Dazu hat Damian schon Alles gesagt, dem kann ich nichts mehr hinzufügen.

Es ist kein Problem, wenn Du nicht auf den ersten Blick verstehst, was wir Dir sagen wollen. Frag ruhig nach, aber vll etwas konkreter, dann können wir auch konkretere Antworten geben oder anders formulieren. Ich sehe ja auch, daß wir anscheinend Deine recht festgefahrenen Gedanken erstmal ein wenig in eine andere Richtung bringen müssen. Daß das nicht von einem Tag auf den anderen geht, dafür habe ich jedes Verständnis.

Mark11
 

Benutzer113487  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Es ist lediglich das Thema Liebe bzw. zwischenmenschliche Beziehungen.
Zwischenmenschliche Beziehungen: Ja.
Beziehungen: Nein.

Wie du sehen kannst, geht es in meinem Beispiel nur eine Freundschaft.
Es ist also keine Beziehung in dem Sinne, wohl aber eine "zwischenmenschliche Beziehung".
Verstehst du nun, was ich meine?
Es geht ja um der Tat um keine partnerschaftliche Beziehung.
Derartige Verlustängste habe ich ebenfalls bei normalen Freunden.

Mein Problem ist nicht, dass ich zu faul für irgendetwas bin.
Damit meine ich, dass es hier in diesem Thema nicht darum geht.
Soll heißen, ich habe mit dem dass-Satz zugegeben zu faul zu sein - dies ist aber nicht das hier genannte Problem.
Jedenfalls kann ich keinen Zusammenhang zwischen Faulheit und krankhafte Eifersucht erkennen.

Mein Problem ist ebenfalls nicht, dass ich antriebslos bin.
Hier das Selbe.
Ich gebe zu, Antriebslos zu sein, sehe dies aber nicht als Problem in dieser Thematik.
Ich hoffe, dass du es so verstehst.
Ist in der Tat etwas widersprüchlich ausgedrückt, ja.
Entschuldige, sowas wird einem nicht direkt bewusst. :frown:


Nun zum eigentlichen Thema:
Mangelndes Selbstbewusstsein.
Meinst du wirklich, dass dies das Problem ist?
Ich meine, du hast Recht, ich habe ein mangelndes Selbstbewusstsein.
Dies kommt von meinem, meiner Meinung nach, schlechten Aussehen und eben durch oben genannte Enttäuschungen.
Ich weiß aber nicht, ob dies der Grund für meine Verlustängste ist.

Es könnte sein, dass es daran liegt, garkein Zweifel und das klingt plausibel.

Ich verstehe aber nicht so Recht wo der Zusammenhang zwischen Faulheit und Eifersucht sein soll.
Klar, durch die Arbeit habe ich nicht noch Lust mich groß nach der Arbeit zum Sport zu bewegen, aber in wiefern steht das nun im Zusammenhang mit meinem Problem?
Meinst du wirklich, dass Sport mein Empfinden gegenüber anderen Menschen ändert?

Danke für eure Antworten für einen "schweren" Fall wie mich und eine Entschuldigung.
Damit meine ich, dass ich mich so missverständlich und teilweise auch widersprüchlich ausdrücke.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Nur ganz kurz, müsste eigentlich schon im Bett liegen, aber ich gebe Dir etwas Kleines zum Nachdenken:
Jedenfalls kann ich keinen Zusammenhang zwischen Faulheit und krankhafte Eifersucht erkennen.
Krankhafte Eifersaucht ist ein Symptom für mangelndes Selbstbewußtsein. Mangelndes Selbstbewußtsein kann man bekämpfen, dafür muß man aber daran arbeiten. Sprich: seine Faulheit und Antriebslosigkeit überwinden.

Jetzt verstanden, wo ich da den Zusammenhang sehe?

Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen, dafür ist ein Forum wie dieses ja da. Frag also ruhig weiter!

Gute Nacht!
Mark11
 
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