Streit mit den Eltern wegen Freund

Benutzer151343  (27)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hey Leute :winkwink:
Da mich dieses Problem mittlerweile schon ein bisschen runterzieht und ich momentan nicht wirklich weiß was ich aus meiner Situation machen soll, suche ich bei euch Rat und wäre sehr dankbar über eine außenstehende Meinung.
Zu meinem Problem bin nun mit meinem Freund fast 2 Jahre zusammen. In der Beziehung läuft es an sich gut. Meine Eltern hingegen sind nicht so begeistert von meinem Freund.
Sie mögen ihn zwar und finden ihn nicht unsympathisch, jedoch gibt es einige Dinge die ihnen an ihm stören.
Ein eher größeres Problem was ihnen sehr stört ist, dass seine Eltern mich nicht in ihre Familie integrieren und akzeptieren. Akzeptieren und integrieren in dem Sinne, dass ich auch noch nie bei Ihnen zuhause war. Mein Freund wohnt zurzeit noch zuhause.
Das Argument von meinem Freund warum er mich nie zu sich nachhause eingeladen hat war, dass die Wohnverhältnisse nicht so schön wären wie bei mir zuhause.
Er meinte die Möbeln wären schon sehr alt und die Wände gehörten neu tapeziert/gestrichen und es wäre eben alles schon sehr in die Jahre gekommen. Also auf gut Deutsch gesagt er schämt sich eben für die Wohnverhältnisse.
Zum Anderen will er auch selber nicht so gerne, dass ich einen näheren Kontakt zu seinen Eltern habe, da er vor allem zu seiner Mutter kein gutes Verhältnis hat. Seine Eltern habe ich aber sehr wohl kennengelernt. Sprich auf Familienfeiern/Weihnachten etc.
Mein Freund hat von seinen Erzählungen auch nicht wirklich übertrieben was seine Mutter anbelangt.
Sie ist sag ich mal eine eher schwierige Person.
Auf den gemeinsamen Feiern oder bzw. Zusammentreffen die in der Vergangenheit stattgefunden haben waren Situationen dabei wo sie einfach meinen Freund angefahren hat aus dem heiteren Himmel bei ganz banalen Dingen.
Zum Beispiel weil er im Auto die Klima ein bisschen aufgedreht hat, hat sie ihn gleich angeschrien warum er das macht da wird die Klima kaputt:what: oder es hat ihr nicht gepasst wie er die Tischdecken zusammengelegt hat. Mein Freund meinte dass wäre der normale Alltag bei ihnen zuhause.
Auf der einen Seite kann ich das sehr gut nachvollziehen, dass er mich nicht ständig zu seinen Eltern schleppen möchte, aber auf der anderen Seite kann ich natürlich auch selber nicht verstehen warum seine Eltern nach 2-jähriger Beziehung anscheinend Null Interesse an der Freundin ihres Sohnes haben. Im Großen und Ganzen haben sie auch nicht sehr viel Wert darauf gelegt mit mir ein Gespräch zu führen, wenn dann nur kurz und oberflächlich.
Da es mich selber natürlich auch irgendwie wurmt, ärgert es mich noch viel mehr wenn meine Eltern ständig mir das unter die Nase reiben, dass es unverschämt ist, dass sich seine Familie kein bisschen für mich interessiert.
Im Gegenzug haben sie meinen Freund ja offenherzig in die Familie aufgenommen.
Und da kann ich ja auch nicht wirklich was dagegen sagen, sie geben sich schon sehr Mühe mit ihm und sind ja an und für sich auch immer nett zu ihm.
Jedoch glauben sie auch in letzter Zeit, dass mein Freund glaubt es ist selbstverständlich, dass er ständig herkommt und übernachten darf.
Sie wären der Meinung er könnte auch mal als Dankbarkeit eine Kleinigkeit mitnehmen .
Das ist ein Punkt den ich natürlich auch nachvollziehen kann, wenn ich an seiner Stelle wäre dann würde ich mich natürlich auch bedanken und mal eine kleine Geste zeigen. Zwecks der Höflichkeit.
Was ich jedoch nicht verstehen kann, dass sie auch an Dingen herumnörgeln wie beispielsweise er rede zu wenig und würde sich nicht aus sich herauskommen. Man müsste ihn immer ausfragen.
Obwohl das aus meiner Sicht nicht ganz berechtigt ist zum Einen weil er auch von selber ein Gespräch anfängt und zum Anderen denk ich mir er kommt ja nicht vorbei, dass er den halben Tag auf der Couch mit meinen Eltern verbringt und mit ihnen über Gott und die Welt redet:rolleyes:
Natürlich ist es normal, dass auch ein Dialog zwischen ihm und meine Eltern stattfindet, aber ich denke das ist ja auch so wie es ist angemessen.
Zum Anderen stört es ihnen auch, dass er so träge wäre wegen seiner Zukunft.
Er hat jetzt 1,5 Jahre im Sanitätsdienst gearbeitet. 9 Monate im Zivildienst und anschließend konnte er noch verlängern, da sie Leute gebraucht haben.
Er hatte gehofft, dass sein Vertrag unbefristet verlängert wird, aber ist nun anders gekommen.
Zurzeit ist er arbeitslos und ich merke schon das ihm das sehr zu schaffen macht.
Machts auch nicht besser wenn meine Eltern immer unterschwellige Bemerkungen dazu machen nicht direkt selber zu ihm, aber eher allgemein in seiner Gegenwart.
Er schreibt aber brav Bewerbungen, die er sowieso muss da sie ihm sonst das Arbeitslosengeld streichen. Er hat sich auch für einen Studiengang an der FH beworben. Jetzt stellt sich halt in den nächsten paar Monaten heraus wie es beruflich mit ihm weitergeht.
Obwohl er was tut merke ich halt auch selber, dass er die Dinge doch ein bisschen zu locker nimmt.
Da ich ihm in Vorhinein gesagt habe er müsse sich ein paar Alternativen schaffen, denn nur darauf zu hoffen dass er für diesen einen Studiengang genommen wird, ist auch ein bisschen riskant.
Aber das wollte er nicht hören :rolleyes:er hofft halt dass er aufgenommen wird.
Was ich ihm auch von ganzen Herzen wünsche, dann wäre vielleicht seine Motivation wieder da.
Und mit den Bewerbungen ist es halt auch so eine Sache.
Er hat sich momentan für alles mögliche beworben, aber wenn er jetzt eine Arbeitsstelle annimmt möchte er auch in einem Bereich arbeiten der ihn interessiert und wo er sich das auch längerfristig vorstellen könnte und auch einigermaßen viel verdient.
Ich kann ihn momentan nur unterstützen, dass er nicht die Motivation verliert seine Richtung zu finden.
Ich weiß dass er im Gegensatz zu mir nicht so ein ehrgeiziger Mensch ist.
Er ist eher ein Typ den man manchmal ein bisschen anstupsen muss, was mich persönlich nicht stört.
Aber meine Eltern meinen, dass das eine schlechte Eigenschaft ist und dass er endlich mal was auf die Reihe kriegen muss. In dem Sinne meinen sie auch er muss ja auch in der Lage sein in der Zukunft für mich zu sorgen.
Im Großen und Ganzen glauben sie halt, dass er faul ist und kein Interesse hat an unserem Familienleben teilzunehmen weil er ja so ruhig ist und nicht viel redet:rolleyes:
Ich persönlich weiß momentan nicht was ich wirklich machen soll.
Manche Dinge wären ja veränderbar wie dass er mehr freundlichere Gesten meinen Eltern entgegenbringt usw. was auch nicht wirklich viel verlangt ist. Bin mir aber auch nicht sicher ob sich auch dann die Haltung meiner Eltern ändern wird.
Auch ausziehen war schon ein Gedanke, aber da ich mich auch selber noch im Studium befinde gestaltet sich das etwas schwierig. Gehe zwar nebenbei arbeiten aber würde niemals reichen für den eigenen Lebensunterhalt aufzukommen.
Momentan sitze ich halt zwischen 2 Stühlen und steh natürlich zu meinem Freund, kann zu einem gewissen Punkt auch meine Eltern verstehen, aber hab auch keine Lust mir ständig die Beziehung mies reden zu lassen.
Ich bedanke mich schon mal im Voraus für Tipps und Ratschläge jeglicher Art:smile:
 

Benutzer155480 

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Ich glaube die Lösung, die allen Parteien gerecht würde, ist sein Auszug von Zuhause.
 

Benutzer159770  (34)

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Ich glaube die Lösung, die allen Parteien gerecht würde, ist sein Auszug von Zuhause.

Jup. Kurz und schmerzlos, seh ich genauso. Ihr seit seid zwei Jahren zusammen, seid alt genug, also warum nicht eine gemeinsame Wohnung nehmen? Wohoo, wie aufregend ;D

Schon mal drüber nachgedacht?
 

Benutzer151343  (27)

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Ja natürlich, darüber haben wir gemeinsam auch schon oft geredet.
Sache ist halt die dass wir beide ein Einkommen brauchen dass das halbwegs funktionieren würde.
Konkretisieren lässt sich das eh erst wenn wir wissen wie es auch mit ihm weitergeht ob Studium oder Vollzeitjob.
Aber ist natürlich in Planung. :smile:
 

Benutzer159770  (34)

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Ja natürlich, darüber haben wir gemeinsam auch schon oft geredet.
Sache ist halt die dass wir beide ein Einkommen brauchen dass das halbwegs funktionieren würde.
Konkretisieren lässt sich das eh erst wenn wir wissen wie es auch mit ihm weitergeht ob Studium oder Vollzeitjob.
Aber ist natürlich in Planung. :smile:

Dann habt ihr immerhin was, worauf ihr zuarbeiten könnt. Bei eurem Anliegen und den ganzen Hin und Her wird es schwierig, ohne Auszug auf nen grünen Zweig zu kommen.

Ich verstehe deinen Freund, dass es ihm peinlich ist, dich zu ihm nach Hause einzuladen, vor allem mit der Mutter. Bis ihr auszieht, musst du deiner Mutter auch irgendwie klar machen, dass die "Schweigsamkeit" deines Freundes keine Unhöflichkeit ist, sondern dass er eben eher der ruhige Typ ist. Und drück ihm mal ne Schachtel Pralinen oder n paar Blumen in die Hand, die er deiner Mama geben kann :zwinker:
 

Benutzer151343  (27)

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Danke für die Rückmeldung :smile:
Ja, Auszug würde sehr Vieles vereinfachen. Habe auch beschlossen ein klärendes Gespräch zu suchen mit meinem Freund. Wie gesagt an Höflichkeiten kann man an und für sich arbeiten und solche Kleinigkeiten sollten auch möglich sein zu ändern. Hoffe halt, dass sich zu mindestens dann ein bisschen was an der Gesamtsituation ändert.
 

Benutzer150539 

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Hui, 2 Jahre und noch nie bei ihm zu Haus wäre mir echt zu komisch.
Allerdings hab ich auch schon Eltern von Freunden erlebt, denen die Freundin des Sohns eher egal war. Gewisse Menschen sind eben so, nimm es nicht persönlich.

Ob ein Auszug da eine Änderung zur Situation mit seinen Elten bringt, wag ich zu bezweifeln, aber wenigstens liegen dir deine Eltern nicht mehr in den Ohren.

Wie sieht die Beziehung sonst aus? Du schreibst jetzt nur über andere, aber wie siehst du es? Und wie sieht er eure Zukunft?
 

Benutzer159770  (34)

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Ob ein Auszug da eine Änderung zur Situation mit seinen Elten bringt, wag ich zu bezweifeln...

Könntest du das bitte erläutern?

Im Prinzip ist ihr Hauptproblem, dass sie nie zu ihm kann, weils da aussieht wie Sau und ihre Mutter ihr deshalb auf die Pelle rückt. Ziehen die beiden zusammen, muss er nicht immer zu ihren Eltern nach hause, Mama hat ihre Ruhe und die Nummer hat sich.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Im Prinzip ist ihr Hauptproblem, dass sie nie zu ihm kann, weils da aussieht wie Sau und ihre Mutter ihr deshalb auf die Pelle rückt. Ziehen die beiden zusammen, muss er nicht immer zu ihren Eltern nach hause, Mama hat ihre Ruhe und die Nummer hat sich.
...was aber noch nichts daran ändern wird, was die eltern an ihm zu meckern haben - und wenn der TS am umgang mit ihren eltern gelegen ist wird das auch weiterhin ein störfaktor sein.

vielleicht könnt ihr für die übergangszeit nen deal machen, je nachdem wie das aktuell aussieht... zum beispiel: einmal in der woche kümmert ihr euch zusammen um den haushalt, macht essen und das ganze drumherum, gepflegte unterhaltung mit deinen eltern - dafür habt ihr den rest der woche eher ruhe vor deinen eltern.

möchtest du eigentlich zu ihm nach hause? so wie ich das raushöre hälst du auch nicht so viel von seinen eltern und dir scheint es lieber zu sein, wenn er zu dir kommt, oder? wenn dem so ist solltest du das deinen eltern vielleicht mal sagen, dass es auch dein wunsch ist, mit seinen eltern nicht unbedingt mehr kontakt als nötig zu haben.

wie alt ist dein freund denn? ab 25 verlangen die ämter tendenziell nicht mehr, dass man bei den eltern wohnt, und sponsorn einem auch ne wohnung...
 

Benutzer150539 

Sehr bekannt hier
Könntest du das bitte erläutern?
Gerne, aber ich versteh grad nicht, was du anderst siehst.

Ihre Eltern nerven sich darüber, dass seine Eltern nichts mit ihr anfangen können. Das wird sich auch beim Auszug nicht ändern, das Interesse und die Stimmung wird nicht anders sein - der Sohn wird sich wohl eher noch mehr abschotten (so wie jetzt, in dem er einfach häufig bei der Freundin und deren Eltern ist). Das einzige, was sich entspannen wird, ist, dass sie nicht mehr nur bei ihr sind, sondern auch bei ihm und ihre Eltern sich weniger über ihn "aufregen" können.

Genau so wenig wird sich durch dein Auszug seine Job/Zukunfts-Situation ändern. Vielliecht wirds sogar noch "schlechter", weil er weniger Inputs von aussen bekommt, dass er was tun soll. Kenne so einige Menschen, die in dieser Situation ihre Freiheit noch mehr genossen und weniger Lust hatten, sich noch um nen neuen Job zu kümmern. Aber das ist ne Nebensache.
 

Benutzer151343  (27)

Sorgt für Gesprächsstoff
Also selber bin ich ja auch glücklich in der Beziehung. Er ist liebevoll, zuvorkommend und nimmt sich Zeit für mich.
Er sagt ja auch selber er will mit mir ein gemeinsames Leben aufbauen sprich Wohnung und vielleicht auch in einigen Jahren Kinder zu bekommen.
Das mit dem Deal hört sich ja gut an. Ich kann auch nicht sagen, dass er jedes Mal zu uns herkommt sich ins Zimmer legt und sich von vorne bis hinten bedienen lässt. So ist es ja auch nicht.
Ich selber helfe ja mit im Haushalt und wenn mein Freund da ist dann geht er mir auch zur Hand, dass er zum Beispiel nach dem Essen abwäscht oder mit dem Hund rausgeht oder beim Kochen hilft. Problem ist wahrscheinlich eher das meine Eltern das Gefühl haben er ist nur wegen mir da und alles beschränkt sich auf ein Hallo und ein bisschen Smalltalk und nach 1,2 Tage geht er wieder nachhause und Hauptsache er hat halt da schlafen und essen dürfen.
Ich bin mir nicht ganz sicher mit meinen Gedanken, aber ich glaube auch dass vielleicht das Problem ist das er in der Gegenwart meiner Eltern manchmal etwas unsicher ist.
Ich weiß nicht an was es liegt, bei mir ist er ja auch offener und kann sich so präsentieren wie er ist. Bei meinen Eltern ist er dennoch ein bisschen verhaltener vielleicht bedacht darauf dass er nichts falsches sagt oder tut.
Kann mir nicht erklären warum er so ist oder das Gefühl hat, dass er da nicht so offen sein kann wie er es bei mir ist normalerweise. Ich meine ja klar er ist an sich schon mehr der ruhigere Typ. Aber vielleicht hat das auch alles mit seiner Familienkonstellation was zu tun.
Sehr viel erzählen tut er von seinen Eltern ohnehin nicht, aber er hat ja oft heraushören lassen, dass er sich zuhause nicht wohlfühlt und das er mit seiner Mutter gar nicht klar kommt.
Ich kann mich noch an eine Situation erinnern mit seinen Eltern wo ich auch anwesend war.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich vorübergehend ein Job Angebot bekommen für den Sommer und sein eigener Vater sagt zu ihm nimm dir mal ein Beispiel an deiner Freundin.
War ich im ersten Moment auch einmal schockiert, da ich mir denke so etwas sage ich auch nicht zu meinem Sohn vor allem nicht in der Gegenwart seiner Freundin.
Und seine Mutter ist sowieso schwierig. So wie ich sie einschätze aufgrund der Begegnungen die ich mit ihr hatte, scheint sie immer an allem etwas auszusetzen und fährt sofort aus der Haut bei Kleinigkeiten wie in dem oberen Beitrag schon beschrieben beim aufdrehen von der Klima.
Ich glaube dass dadurch sein Selbstvertrauen ein bisschen Schiffbruch erlitten hat, denn meine Mutter hat mir des Öfteren auch erzählt wenn sie mit ihm kurz alleine war und sie waren gerade am Kochen und ihm fielen zb die Nudeln herunter, dass er komplett verunsichert rüberkam als hätte er jetzt irgendetwas falsches gemacht.
Ich persönlich kann es leider nicht bestätigen wenn solche Situationen sind und ich bin dabei, aber vielleicht auch nur deswegen weil ich seine Freundin bin und mit mir fühlt er sich sicherer. Keine Ahnung ob das so der Fall ist.
Zu der Frage ob ich zu ihm nachhause möchte. Ehrlich gesagt bin ich froh wenn ich mit seinen Eltern nicht viel zu tun habe, jetzt noch mehr da immerhin 2 Jahre vergangen sind ohne, dass seine Eltern mal auf die Idee gekommen wären mich mal einzuladen oder irgendwelche Anzeichen zu machen mich näher kennenzulernen.
Dadurch dass seine Mutter jetzt auch nicht gerade die umgängliche Person ist, ist es vielleicht auch so wie es ist besser.
Das Thema mit Job und Ausbildung. Ich kann nicht behaupten, dass er faul ist und nichts tut. Er hat jetzt in den 1 Monat wo er arbeitslos ist um die 15 Bewerbungen geschrieben. Momentan auch noch keine Rückmeldungen bekommen bis auf eine dort ist er zu einem Gespräch eingeladen worden.
Die Ergebnisse von der FH wo er sich auch beworben hat bekommt er noch diese Woche, also ich hoffe mal dass er zum Gespräch darf.
Hab das Gefühl wenn er dort auch nicht genommen wird dann wird er noch mehr frustrierter.
Ich hab ihm auch ständig gesagt er muss sich Alternativen überlegen nur auf diese eine Chance warten macht auch nicht viel Sinn weil was ist wenn er nicht genommen wird.
Hab mich auch schon selber erkundigt welche Ausbildungsmöglichkeiten es im sozialen Bereich gibt.
Durch seine Sanitätsausbildung möchte er halt unbedingt etwas im sozialen Bereich machen.
Meine Vorschläge werde ich ihm auch unter die Nase halten wenn das mit der FH wirklich schief laufen sollte.
Ich denke mehr als Freundin kann ich auch nicht tun.
Dass er momentan eine totale Frustrationsphase hat das weiß ich, aber um da rauszukommen muss er halt auch aktiv werden und alles probieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer159770  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
...dass meine Eltern das Gefühl haben er ist nur wegen mir da und alles beschränkt sich auf ein Hallo und ein bisschen Smalltalk und nach 1,2 Tage geht er wieder nachhause...

Naja, wegen deiner Mama wird er wohl nicht zu euch kommen. Ganz klar, dass du für ihn der Mittelpunkt des Besuches bist. Daran ist nix auszusetzen. Und wie gesagt, für Kost und Logis kann er ja mal ne kleine symbolische Aufmerksamkeit mitbringen.

Dass er außer Smalltalk wenig rausbringt, kann ich gut verstehen. Als ich in dem Alter war, war ich den Eltern meiner damaligen Freundin gegenüber auch sehr verschlossen, obwohl es wirklich nette Leute waren und wir immerhin dreiandhalb Jahre zusammen waren. Manche Menschen sind eben so, da ist nix dabei. Sein schwieriges Elternhaus und seine momentane berufliche Situation spielen da sicherlich auch mit rein.
Machen kannst du da nur leider wenige, außer, es deiner Mutter immer wieder so erklären. Ich finds n bisschen lahm von ihr, deinem Freund da einen Strick draus zu drehen, zumal er dir ja sonst recht gut zu tun scheint.
 

Benutzer151343  (27)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ja ist auch meine Meinung, dass er ja wegen mir da ist und nicht wegen meinen Eltern.
Morgen werde ich persönlich das Gespräch suchen mit meinen Freund und mal darüber reden.
Wie es ihm dabei geht ob wir vielleicht beide eine Lösung dafür finden können.
Vielleicht können wir uns auch beide mit meine Eltern zusammensetzen und die Dinge aus der Welt schaffen.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich finde die Kritik deiner Eltern ja schon ein bisschen übergriffig für euer Alter (warum z.B. werfen sie ihm indirekt vor, dass seine Familie dich nicht integriert?), andererseits sehen sie ihn vermutlich recht häufig und die Grenzen sind möglicherweise nicht mehr so klar.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei dem Gespräch und hoffe, dass es gut endet. Könnte ja auch schnell so umschlagen, dass dein Freund sich gar nicht mehr wohl fühlt bei euch.

Dass er mit seiner aktuellen beruflichen Situation nicht auszieht ist klar, warum kam das für dich alleine bisher nicht in Frage? Wohnst du gerne zuhause oder hättest du Lust auszuziehen? Als Studentin hast du ja Anspruch auf Bafög, wenn sich deine Eltern einen Auszug nicht leisten können.
 

Benutzer26398 

Beiträge füllen Bücher
Mir tut dein Freund irgendwie leid - offensichtlich ist es so, das er ein sehr unharmonisches eigenes Elternhaus hat und mit seinen Eltern auch nicht gut zurecht kommt! So etwas gibt es - gerade für Personen die selbst ein super Verhältnis zu ihren eigenen Eltern/Verwandten haben ist das allerdings nicht verständlich.

Deine Eltern und auch du machen ihm das direkt oder indirekt zum Vorwurf. Allerdings kann dein Freund nichts für sein Elternhaus bzw. seine Herkunft. Seinen Eltern liegt offensichtlich auch nichts an dir - das ist zwar schade aber weder du noch dein Freund kann ein Interesse erzwingen!

An deiner Stelle würde ich es als Kompliment ansehen das er sehr gerne Zeit bei dir/euch verbringt. Das er bei deinen Eltern manches Mal nicht so gut ankommt liegt sicher auch zum größten Teil an seiner Unsicherheit wie er sich deinen Eltern gegenüber verhalten soll/kann. Woher soll er das auch wissen - von daheim aus seinem eigenen Elternhaus sicherlich nicht...

Ich denke es ist wichtig ihm die Sicherheit zu geben das er bei euch gerne gesehen ist - deine Eltern und du sollten sich zudem klar machen das es eben nicht überall harmonisch zugeht bzw. es auch Eltern gibt die sich nicht so sonderlich um die eigenen Kinder scheren bzw. ein weniger herzliches Verhältnis zu ihnen haben.

Was die Problematik mit seiner Jobsuche angeht: ich denke auch hier spielt oben genanntes mit rein; von zu Hause bekommt er offensichtlich wenig Unterstützung und Zuspruch - da wundert es nicht das der Elan bei ihm vielleicht nicht so groß ist wie es sich deine Familie wünscht.

Abschließend denke ich wirklich das man ihm persönlich wenig vorwerfen kann aufgrund seiner Geschichte. Du hast aufgrund deines guten familiären Hintergrundes allerdings "die Pflicht" Verständnis für ihn aufzubringen. Ich denke er ist sich einfach viel zu unsicher - wenn du und deine Eltern ihm allerdings helft dann wird das schon irgendwann...
 
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