Soziale Phobie, noch nie Sex mit 25 und "illegale" sexuelle Fantasien

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Benutzer153493 

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Ja, ich werd es mit ihm besprechen. Ich hab ja auch schon Hilfe zum Glück :smile:
Hallo TE,

willkommen im Forum :smile:
Zuersteinmal ein Lob an dich, deine Situation scheint wirklich schwer und verzwickt zu sein aber du hast eine sehr gute selbstreflektion und scheinst deine Situation immerhin ändern zu wollen und holst dir auch externe Hilfe.

Das ist ein kleiner Schritt, aber aus meiner Sicht der wichtigste Überhaupt. Wer sich nicht verändern will und seine Probleme nicht erkennt, dem wird nicht geholfen werden können.

Ansonsten bin ich mit weiteren Aussagen etwas vorsichtig, da ich kein Therapeut bin und auch zu wenig über dich weiß um deine Sitation nun wirklich einschätzen zu können. Hier muss natürlich dein Therapeut deine Bezugsperson werden mit der du auch über deine sexuellen Fantasien sprechen solltest.

Zu meiner Person vllt einmal: Ich habe als Kind aus meiner Sicht eine schwere Zeit durchgemacht. Sicherlich nicht so schlimm wie deine Erfahrung, aber ich war zumindestens ständigem Mobbing in der Schule ausgesetzt.
Ich war das sogenannte Mobbinopfer in der Klasse und an mir wurde der Frust anderer Schüler ausgelassen und ich habe körperliche und seelische Gewalt erfahren, die ich auch nie groß mit anderen Menschen geteilt habe.

Als ich dann endlich aus der Schulzeit raus war, hatte ich einige Komplexe mit mir selbst und keinerlei Jugenderfahrungen gemacht, die anderen Menschen in ihrer Entwicklung bestimmt helfen. Zusätzlich hatte ich Angst Frauen zu berühren, was wahrscheinlich das schwierigste war selbst zu therapieren.
Da mir selbst oft abgenommen wurde zu entscheiden welche körperliche Berührung mir angetan werden, fand ich es unendlich schwer selbst zu wissen, wann man eine Frau denn nun an die Hand nehmen darf, streicheln darf oder noch mehr einleiten darf.

Hier will ich nun nicht sexistisch erscheinen, aber ich kann nur für mich sprechen, erst als ich keine Blockaden mehr hatte Frauen zu berühren, klappte es überhaupt als sexuelles Wesen von Frauen wahrgenommen und in Betracht gezogen zu werden. Eventuell hatte ich auch eine vorliebe für schüchterne Frauen, da mich selbstbewusste Frauen früher abgeschreckt haben, aber zumindestens bei diesen Frauen war es anscheinend so, dass Sie die Initiative beim Mann gesehen haben und hier nicht die Führung selbst übernehmen.

Kurzum von diesem Schritt bist augenscheinlich aber noch weit weg. Eingangs wollte ich aber darauf hinaus, dass auch hier in schlechten Zeiten durchaus düstere Gedanken hatte. Ich wusste das ich niemals fähig wäre sexuelle Gewalt auszuüben um mir das zu nehmen was mir fehlte, aber ich habe trotzdem darüber nachgedacht und auch fantasiert.

Für mich wohl eher die dunkelste Stunde die mich auch dazu getrieben hat mich zu verändern und zu dem zu werden was ich heute bin.

Warum ich das Video von Nick Vujicic? Nun er hat mich damals in dieser Zeit inspririert. Ich kam mir dumm vor wie ich so einen Groll gegen meine Mitmenschen und Frauen entwickeln konnte, weil ich wusste das dieser Mann so viel mehr durchgemacht haben musste als ich mir vorstellen konnte. Streng genommen war ich ein gesunder junger Mann in meiner blüte und die Welt stand mir offen, Ich hatte alle Optionen mich einfach zu dem Menschen zu entwickeln der ich sein wollte. Wie konnte dann ein Mensch ohne Beine und Arme so ein Selbstbewusstsein haben und auch noch sympatisch rumkommen?

Nun dann begann ein langer Prozess für mich, in dem ich gelernt habe mich selbst zu reflektieren und zu analysieren was mir nicht gefällt und was ich anders machen will. Ich habe angefangen Dinge zu lernen und zu probieren die ich vorher nicht kannte und nach und nach gelernt nicht so viel auf die Meinung anderer Menschen zu geben sondern meiner eigenen Meinung zu trauen. Natürlich musste ich auch anfangen mich selbst zu lieben und meinen Körper zu akzeptieren wie er ist. Eigentlich war mein hauptsächliches Problem was ich hatte mit Frauen selbstgemacht. Es war ein Problem was ich mit mir selbst hatte.

Falls dir eine Zeitspanne hilft, ich glaube nach guten 2 Jahren fand ich zu mir selbst und war endlich mit mir zufrieden. Danach fing ich an mein Selbstbewusstsein auf die Probe zu stellen und meine ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht zu sammeln. Es ist schwer, sauschwer - grade wenn man denkt mit 23 Jahren sollte man eigentlich schon mal eine andere weibliche Person als Mutter oder Oma geküsst haben :grin: - Das erste Hi, der erste Korb, die erste Handynummer, das erste Date ,der erste Kuss & der erste Sex. Alles fällt einem nicht in den Schoß, man musste es sich erarbeiten und sich nicht durch Rückschläge unterkriegen lassen.

Auch wenn es typische Floskeln sind, schlussendlich kam es bei mir auch nur auf 2 Erkenntnisse im leben an:
Sei du selbst & Übung macht den Meister.

Ergänzen darf ich, dass damit man man selbst sein kann man erstmal rausfinden muss wer man selbst ist. Was definiert ein? Was will man im Leben und wie ist der Plan das zu bekommen? Ist man nur eine Ansammlung aus Meinungen anderer Personen oder hat man seine eigene Meinung und wann man eine eigene Meinung hat, kann man diese auch behaupten und vertreten?
Was den Erfolg angeht. Man muss immer einmal mehr aufstehen als man hinfällt. Nur so geht es. Man hat nicht einfach Erfolg, der Weg des Erfolges ist nicht "man hat ihn oder eben nicht". Es ist "Versagen, daraus lernen und erneut versuchen".
 

Benutzer163260 

Öfters im Forum
Ich denke aber nicht, dass ich erst die Fantasie loswerden sollte und dann erst auf Frauen zugehen sollte. Eher das Gegenteil. Gerade dadurch, dass ich merken würde, dass Frauen mich annehmen, würden die Fantasien verschwinde oder abnehmen.

Richtig, ich darf es nicht ausleben. Ich kann halt nicht zu 100 Prozent versprechen, es nicht zu tun. Aber ich kann versprechen, mich ernsthaft zu bemühen, es nicht auszuleben. Mehr kann niemand versprechen, Menschen sind nun mal fehlbar.
Ich sehe das leider vollkommen anders. Solang du Vergewaltigungsfantasien hast und nicht garantieren kannst, diese nicht auch in die Tat umzusetzen, bist du nicht bereit für eine Beziehung.

Eine Vergewaltigung hat nichts mit der Fehlbarkeit des Menschen zu tun, sondern ist ein abscheuliches Verbrechen.

Wenn du so instabil bist, dass du nicht garantieren kannst, dass sowas auf keinen Fall passieren wird, bist du eine Gefahr für eine Frau. Ein Kennenlernen impliziert immer auch die Möglichkeit, verletzt oder zurückgewiesen zu werden. Das Recht, den anderen doch nicht zu wollen, sei jedem der Beteiligten zugestanden. Du bist nicht stabil genug, um mit so einer Abweisung adäquat umzugehen.

Eine Frau kann dich nicht heilen, diese Verantwortung ist viel zu groß.
 

Benutzer183010  (25)

Ist noch neu hier
Hallo TE,

willkommen im Forum :smile:
Zuersteinmal ein Lob an dich, deine Situation scheint wirklich schwer und verzwickt zu sein aber du hast eine sehr gute selbstreflektion und scheinst deine Situation immerhin ändern zu wollen und holst dir auch externe Hilfe.

Das ist ein kleiner Schritt, aber aus meiner Sicht der wichtigste Überhaupt. Wer sich nicht verändern will und seine Probleme nicht erkennt, dem wird nicht geholfen werden können.

Ansonsten bin ich mit weiteren Aussagen etwas vorsichtig, da ich kein Therapeut bin und auch zu wenig über dich weiß um deine Sitation nun wirklich einschätzen zu können. Hier muss natürlich dein Therapeut deine Bezugsperson werden mit der du auch über deine sexuellen Fantasien sprechen solltest.

Zu meiner Person vllt einmal: Ich habe als Kind aus meiner Sicht eine schwere Zeit durchgemacht. Sicherlich nicht so schlimm wie deine Erfahrung, aber ich war zumindestens ständigem Mobbing in der Schule ausgesetzt.
Ich war das sogenannte Mobbinopfer in der Klasse und an mir wurde der Frust anderer Schüler ausgelassen und ich habe körperliche und seelische Gewalt erfahren, die ich auch nie groß mit anderen Menschen geteilt habe.

Als ich dann endlich aus der Schulzeit raus war, hatte ich einige Komplexe mit mir selbst und keinerlei Jugenderfahrungen gemacht, die anderen Menschen in ihrer Entwicklung bestimmt helfen. Zusätzlich hatte ich Angst Frauen zu berühren, was wahrscheinlich das schwierigste war selbst zu therapieren.
Da mir selbst oft abgenommen wurde zu entscheiden welche körperliche Berührung mir angetan werden, fand ich es unendlich schwer selbst zu wissen, wann man eine Frau denn nun an die Hand nehmen darf, streicheln darf oder noch mehr einleiten darf.

Hier will ich nun nicht sexistisch erscheinen, aber ich kann nur für mich sprechen, erst als ich keine Blockaden mehr hatte Frauen zu berühren, klappte es überhaupt als sexuelles Wesen von Frauen wahrgenommen und in Betracht gezogen zu werden. Eventuell hatte ich auch eine vorliebe für schüchterne Frauen, da mich selbstbewusste Frauen früher abgeschreckt haben, aber zumindestens bei diesen Frauen war es anscheinend so, dass Sie die Initiative beim Mann gesehen haben und hier nicht die Führung selbst übernehmen.

Kurzum von diesem Schritt bist augenscheinlich aber noch weit weg. Eingangs wollte ich aber darauf hinaus, dass auch hier in schlechten Zeiten durchaus düstere Gedanken hatte. Ich wusste das ich niemals fähig wäre sexuelle Gewalt auszuüben um mir das zu nehmen was mir fehlte, aber ich habe trotzdem darüber nachgedacht und auch fantasiert.

Für mich wohl eher die dunkelste Stunde die mich auch dazu getrieben hat mich zu verändern und zu dem zu werden was ich heute bin.

Warum ich das Video von Nick Vujicic? Nun er hat mich damals in dieser Zeit inspririert. Ich kam mir dumm vor wie ich so einen Groll gegen meine Mitmenschen und Frauen entwickeln konnte, weil ich wusste das dieser Mann so viel mehr durchgemacht haben musste als ich mir vorstellen konnte. Streng genommen war ich ein gesunder junger Mann in meiner blüte und die Welt stand mir offen, Ich hatte alle Optionen mich einfach zu dem Menschen zu entwickeln der ich sein wollte. Wie konnte dann ein Mensch ohne Beine und Arme so ein Selbstbewusstsein haben und auch noch sympatisch rumkommen?

Nun dann begann ein langer Prozess für mich, in dem ich gelernt habe mich selbst zu reflektieren und zu analysieren was mir nicht gefällt und was ich anders machen will. Ich habe angefangen Dinge zu lernen und zu probieren die ich vorher nicht kannte und nach und nach gelernt nicht so viel auf die Meinung anderer Menschen zu geben sondern meiner eigenen Meinung zu trauen. Natürlich musste ich auch anfangen mich selbst zu lieben und meinen Körper zu akzeptieren wie er ist. Eigentlich war mein hauptsächliches Problem was ich hatte mit Frauen selbstgemacht. Es war ein Problem was ich mit mir selbst hatte.

Falls dir eine Zeitspanne hilft, ich glaube nach guten 2 Jahren fand ich zu mir selbst und war endlich mit mir zufrieden. Danach fing ich an mein Selbstbewusstsein auf die Probe zu stellen und meine ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht zu sammeln. Es ist schwer, sauschwer - grade wenn man denkt mit 23 Jahren sollte man eigentlich schon mal eine andere weibliche Person als Mutter oder Oma geküsst haben :grin: - Das erste Hi, der erste Korb, die erste Handynummer, das erste Date ,der erste Kuss & der erste Sex. Alles fällt einem nicht in den Schoß, man musste es sich erarbeiten und sich nicht durch Rückschläge unterkriegen lassen.

Auch wenn es typische Floskeln sind, schlussendlich kam es bei mir auch nur auf 2 Erkenntnisse im leben an:
Sei du selbst & Übung macht den Meister.

Ergänzen darf ich, dass damit man man selbst sein kann man erstmal rausfinden muss wer man selbst ist. Was definiert ein? Was will man im Leben und wie ist der Plan das zu bekommen? Ist man nur eine Ansammlung aus Meinungen anderer Personen oder hat man seine eigene Meinung und wann man eine eigene Meinung hat, kann man diese auch behaupten und vertreten?
Was den Erfolg angeht. Man muss immer einmal mehr aufstehen als man hinfällt. Nur so geht es. Man hat nicht einfach Erfolg, der Weg des Erfolges ist nicht "man hat ihn oder eben nicht". Es ist "Versagen, daraus lernen und erneut versuchen".
Dankeschön erstmal für deine ausführliche Antwort :smile: Ich denke schon, dass du mir damit etwas weitergeholfen hast :smile: Außerdem freut es mich auch, dass du es geschafft hast, dein Problem zu lösen :smile:

Ja, ich werde ihm auch von den Vergewaltigungsfantasien noch erzählen. Von den hebephilen Fantasien weiß er aber immerhin bereits.

Was ich noch zu meiner Kindheit sagen muss: Ich denke nicht, dass meine Kindheit schlimmer war als deine, das dürfte sehr ähnlich gewesen sein. Ich wurde halt gemobbt, genau wie du. Ansonsten gibt es noch einen weiteren Faktor, der aber kein Trauma oder Ähnliches darstellt, sondern "nur" ein ungünstiger Außeneinfluss war. Darüber hier zu schreiben halte ich aber für entbehrlich, da es darauf nicht ankommt. Es ist aber nicht so, dass ich meine Kindheit/Jugend insgesamt als schlecht ansehen würde.

Ja, von diesen Dingen bin ich noch weit weg. Gegenüber Frauen verhalte ich mich nie (bewusst) als ein sexuelles Wesen. Bzw. nur sehr selten.

Ja, ich werd das Video mal anschauen :smile: Kurz reingeschaut habe ich schon, ich kann mir durchaus vorstellen, wieso es dich motiviert. Es ist auf jeden Fall sehr erstaunlich, wie der Mann es schafft, ein solches Selbstbewusstsein zu zeigen :smile:

Ja, mit mir selbst bin ich auch sehr unzufrieden. Deshalb kann ich auch nur schwer positiv auf Frauen wirken. Das Problem ist auch, dass ich zu viel grüble. Denn eigentlich wären 2 Jahre ein Zeitraum, der noch im Rahmen ist, falls es bei mir auch ca. so lange dauern würde. Ich kann dir bzw. euch allen ja mal erklären, wie so ein Grübeln aussehen kann:

"Ok, vielleicht könnte ich es ca. in nem Zeitraum von 2 Jahren schaffen, erste sexuelle Erfahrungen zu machen. Aber aktuell ist ja Corona, momentan kann man kaum Leute kennenlernen und das dauert auch noch, bis das normal möglich ist. Also rechne ich mal lieber drei. Da ich auch andere Dinge grade im Leben nicht gut hinkriege, wie z.B. mein Studium und es generell kaum schaffe, Probleme zu bewältigen, wird das bei mir alles bestimmt noch viel länger dauern. Es kann gut sein, dass ich deshalb erst in fünf oder sechs Jahren Erfolge erziele. Dann bin ich aber schon 30. Da hat ne Frau dann schon ziemlich hohe Erwartungen, vielleicht sucht die sogar schon nach nem Partner, der bald ein Kind mit ihr will. Außerdem gefallen mir Frauen, die dann ca. im selben Alter wie ich sind optisch kaum mehr, 30-Jährige finde ich meistens nicht mehr attraktiv. Aber wie soll mir dann der Sex Spaß machen, wenn ich mich von meiner Partnerin kaum sexuell angezogen fühle? Da macht es doch überhaupt keinen Sinn, eine Beziehung einzugehen. Und eine deutlich Jüngere wird sich kaum mehr mit nem 30-Jährigen abgeben. Daran sieht man doch, dass es keinen Sinn hat, dass ich es überhaupt versuche, auf Frauen zuzugehen. Meine Bedürfnisse werden ja sowieso nicht befriedigt werden, da kann ich es auch gleich lassen."

Das war jetzt mal so ein Beispiel für eine meiner Grübeleien. Es dürfte klar sein, dass solche Gedanken sehr demotivierend sein können, leider habe ich sie aber ständig. Natürlich ist es bei neutraler Betrachtung so, dass die Argumentation in dieser Grübelei gar nicht stichhaltig ist. Manche Dinge sind fast schon "gelogen". Aber es gelingt mir dennoch nur schwer, damit umzugehen.

Zu den Vergewaltigungsfantasien wurde ja schon viel gesagt. Aber aus solchen Gedanken wie sie in der Grübelei vorkommen, entstehen halt auch die Gedanken, die in die Richtung gehen, dass ich mir ne Teenagerin als Freundin suchen könnte. Vielleicht nochmal ne Grübelei, die ich manchmal habe:

"Einerseits bin ich einer Teenagerin gewachsen und einer Erwachsenen nicht. Andererseits wäre es vielleicht auch spannend, meine Jugend nachzuholen und Sexualität erstmal auf eine nicht so "erwachsene" Art auszuleben, und da wäre ne Teenagerin als Partnerin besser als ne Erwachsene. Außerdem finde ich ne Teenagerin noch sehr lange attraktiv, ne Gleichaltrige in einige Jahren schon nicht mehr so sehr. Zudem wäre es auch legal, mit ner Teenagerin was zu haben, solang sie mindestens 14 ist. "

Vielleicht hilft euch das auch nochmal als Verständnis, woher diese Gedanken bei mir kommen. Aber letztlich ist das wohl eher ne Flucht. Ich fliehe davor, es bei erwachsenen Frauen zu versuchen, weil ich Angst davor habe. Denn eigentlich finde ich Erwachsene (sofern sie ca. 18-25 sind) attraktiver als Teenager und auch als Partner viel besser geeignet. Ne Beziehung mit ner Teenagerin würde wahrscheinlich gar nicht klappen. Mit einer Erwachsenen hätte ich viel mehr Gesprächsstoff usw. Aber ich fürchte mich irgendwie so sehr. Aber ich weiß, dass die Lösung nur die sein, kann zu üben. Also einfach probieren, auf Frauen zuzugehen. Und wenn es nicht klappt, dann trotzdem weitermachen. Ich werds versuchen.

Dass man erstmal rausfinden muss, wer man ist, ist ein wichtiger Punkt. Ich stehe aktuell auch vor einer wichtigen Entscheidung bzgl. meines Studiums und weiß eben nicht, was genau meine Ziele sind. Vielleicht hilft es mir dann aber auch, wenn ich ne Entscheidung gefällt habe. Dann habe ich schonmal ein konkreteres Ziel.
 

Benutzer183010  (25)

Ist noch neu hier
Ich sehe das leider vollkommen anders. Solang du Vergewaltigungsfantasien hast und nicht garantieren kannst, diese nicht auch in die Tat umzusetzen, bist du nicht bereit für eine Beziehung.

Eine Vergewaltigung hat nichts mit der Fehlbarkeit des Menschen zu tun, sondern ist ein abscheuliches Verbrechen.

Wenn du so instabil bist, dass du nicht garantieren kannst, dass sowas auf keinen Fall passieren wird, bist du eine Gefahr für eine Frau. Ein Kennenlernen impliziert immer auch die Möglichkeit, verletzt oder zurückgewiesen zu werden. Das Recht, den anderen doch nicht zu wollen, sei jedem der Beteiligten zugestanden. Du bist nicht stabil genug, um mit so einer Abweisung adäquat umzugehen.

Eine Frau kann dich nicht heilen, diese Verantwortung ist viel zu groß.
Ich habe grade den Eindruck, dass hier etwas falsch rübergekommen ist. Als ich sagte, dass ich nicht garantieren kann, diese Fantasien nicht auszuleben, war das auf mein ganzes Leben bezogen, nicht auf die aktuelle Situation. Selbst wenn ich allein mit einer Frau wäre und ich sicher gehen könnte, dass meine Tat nicht rauskommt, hätte ich nicht mal das Bedürfnis, eine Vergewaltigung zu begehen. Das gilt erst Recht dann, wenn ich ein Interesse an dem Charakter der Person habe und ich die Person kennenlernen will. Auch eine Zurückweisung durch die Frau würde das nicht ändern.

Eine Gefahr sehe ich dann, wenn ich im Leben in einer Situation angelangt wäre, die ich als komplett hoffnungslos erleben würde und vielleicht sogar kurz vorm Selbstmord stehen würde. Wenn ich kein Potenzial mehr in einer Therapie oder dem Gespräch mit Freunden etc. sehen würde. Wenn ich den Versuch innerlich für immer aufgegeben hätte, eine Frau kennenzulernen, mit der ich eine Beziehung führen kann. In einer solchen Situation kann ich das nicht zu 100 Prozent versprechen, wie ich dann damit umgehen würde. Allerdings habe ich mir auch für solche Situationen zumindest einen Notfallplan überlegt.

Aus den genannten Gründen liegst du aber falsch, dass ich aktuell nicht versuchen sollte, auf Frauen zuzugehen. Das Gegenteil ist der Fall. Der Kontakt mit Frauen würde meine Ängste auf Dauer abbauen und auch die Vergewaltigungsfantasien reduzieren oder sogar verschwinden lassen.

Ich denke, dass es nicht sinnvoll ist, den Fokus zu sehr auf die Vergewaltigungsfantasien zu lenken. Vielleicht auch noch zur Klarstellung: Diese Fantasien sind keine "Tagträume" von mir, sondern treten vor allem bei der Selbstbefriedigung auf. Tatsächlich sehe ich meine hebephilen Fantasien als problematisch an als die Vergewaltigungsfantasien.
 

Benutzer174589 

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Auch eine Zurückweisung durch die Frau würde das nicht ändern.
Eine Gefahr sehe ich dann, wenn ich im Leben in einer Situation angelangt wäre, die ich als komplett hoffnungslos erleben würde und vielleicht sogar kurz vorm Selbstmord stehen würde. Wenn ich kein Potenzial mehr in einer Therapie oder dem Gespräch mit Freunden etc. sehen würde. Wenn ich den Versuch innerlich für immer aufgegeben hätte, eine Frau kennenzulernen, mit der ich eine Beziehung führen kann.
Der Kontakt mit Frauen würde meine Ängste auf Dauer abbauen und auch die Vergewaltigungsfantasien reduzieren oder sogar verschwinden lassen.

Würde, würde, würde, würde, würde.

Ersetzen wir das mal durch "könnte" und schnüren uns einen Schuh draus, denn wissen kannst du das alles nicht.

Bei uns pflegt man zu sagen "Hätte, hätte, hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen gekriegt"

Was du weißt, ist dass du diese Fantasien hast, du weißt, dass sie gefährlich sind, dass ist gut. Was du nicht weißt, ist das hier:

Auch eine Zurückweisung durch die Frau würde das nicht ändern.

In solchen Situationen können Menschen übergriffig werden, die solche Fantasien nie hegten. Solche Dinge passieren immer wieder in emotionalen Ausnahmesituationen.

Das hier :

Diese Fantasien sind keine "Tagträume" von mir, sondern treten vor allem bei der Selbstbefriedigung auf.

Liest sich sehr bedenklich. Selbst wenn es dich nicht ständig begleitet, scheint es ein "Kick" zu sein. Wie sehr du diesen "Kick" brauchst, damit deine Sexualität auf Dauer funktioniert, weißt du nicht, auch da haben sich die schon andere erschreckt.

Du schreibst :

Außerdem gefallen mir Frauen, die dann ca. im selben Alter wie ich sind optisch kaum mehr, 30-Jährige finde ich meistens nicht mehr attraktiv.

Das ist sehr theoretisch, null emotional. Willst du die Frau jedes Mal an ihrem 30. Geburtstag tauschen? Du fixierst dich auf ein Ideal, dass auf Dauer ungesund ist und dich nie glücklich machen wird.

Du schreibst :
Man findet im Internet auch detaillierte Fassungen von solchen Studien. Tatsächlich ist es nämlich so, dass von den 15-Jährigen die meisten noch Jungfrau sind.

Du steigerst dich da rein. Du gehst weit, viel weiter als es dir gut tun würde, du meinst du hast alles im Griff und überschaust objektiv die Situation, dass tust du nicht, gar nicht drängt sich mir das Gefühl auf.

Dieses :

wenn ich im Leben in einer Situation angelangt wäre, die ich als komplett hoffnungslos erleben würde und vielleicht sogar kurz vorm Selbstmord stehen würde.

Betonst du immer wieder. Das wäre deine "Heilung", deine Rettung vor dem selbst gewählten Ende. Deins, deine Entscheidung, dein Leben, deine Probleme, in die du ohne Rücksicht auf Verluste noch andere Personen mit reinziehen würdest.

Wenn der Punkt kommt, an dem es weder vor noch zurück geht, dann ist dass dein höchstpersönlich eigenes empfinden. Aber es ist keine Legitimation, dann irgendwie so zu handeln, wie du es dir "vorstellen könntest".

Diese Entscheidung triffst du für dich, du würdest zwei Leben zerstören und du wärst dann auch derjenige der entscheiden könnte, dann doch weiter zu machen, dein Opfer könnte es nicht.

Das ist garstig und bösartig und keine, KEINE scheiß Entschuldigung für so ein Verhalten. Nicht ein Stück, keinen Millimeter, es ist nicht dein scheiß Recht irgendwem das Leben kaputt zu machen, egal ob du danach weiterleben möchtest oder nicht.

Du spielst mit Grenzen und merkst es nicht im Ansatz, du schreibst nicht wie jemand der Angst hat, sondern wie jemand der manipuliert, du manipulierst dich selbst, vergiftest deine Gedanken. Du steigerst dich in schlimme Fantasien und suchst im nächsten Moment nach Entschuldigungen für diese Dinge, die deinen Kopf beherrschen.

Mach einen Punkt und schau, dass du Hilfe bekommst. Das aussetzen der Gruppe tut dir nicht gut. Such dir dringlichst Hilfe, wie auch immer geartet. Sprich all diese Gedanken, alle, jeden einzelnen bei deinem Therapeuten an, jedes Detail. Erkenne, wo du dich selbst belügst und krieg diesen Mist in den Griff. Momentan hat er dich offenbar im Griff.

Vorher würde auch ich dir davon abraten in die gezielte Beziehungsanbahnung zu gehen. Das was du dir vorstellst und "würdest", hat mit der Realität am Schluss nicht mehr viel zu tun und es sind schon andere daran gescheitert. Zumal es nicht fair wäre, einer Frau das zu verschweigen, solange du es nicht im Griff hast.

Alles Gute.
 

Benutzer164451 

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Off-Topic:
Liest sich sehr bedenklich. Selbst wenn es dich nicht ständig begleitet, scheint es ein "Kick" zu sein. Wie sehr du diesen "Kick" brauchst, damit deine Sexualität auf Dauer funktioniert, weißt du nicht, auch da haben sich die schon andere erschreckt.
Off-Topic:


Ach komm, solche Fantasien haben gerade bei der Selbstbefriedigung doch extrem viele Menschen - ihm da jetzt einen Strick draus zu drehen, finde ich unschön. Gerade wenn man noch unerfahren ist und generell ein paar Baustellen hat, findet man solche Fantasien zuweilen sehr erschreckend, es ist ja nicht gerade einfach mit solchen Kinks klarzukommen, sobald sie einem bewusst sein. Nicht jeder der von Vergewaltigungen fantasiert muss deswegen therapiert werden. Und wenn der TS sich da selbst vertraut Andere nicht zu gefährden, dann sollte man ihm da nicht was Anderes einreden.

Ich würds schade finden, wenn das vielleicht auch noch andere jüngere Leute lesen würden, die ähnliche Fantasien haben und die dann den Eindruck kriegen könnten, dass irgendwas mit ihnen falsch ist, weil sie solche sexuelle Vorlieben haben. Solange niemand zu schaden kommt - und der TS will offensichtlich niemandem schaden - sind alle Fantasien erlaubt.
 

Benutzer174589 

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froschteich froschteich , es geht um die Relativierungen dabei.

Das ist nicht schlimm, weil....

Warum muss es dann erwähnt werden? Wenn es nur ein ab und zu mal Kopfkino ist?

Es geht ja sogar noch weiter durch das "ich kann es nicht 100% ausschließen" usw.

Wenn es eine einfache Fantasie wäre, wäre das ganz klar zu trennen und nicht mit "vielleicht" und "eventuell" zu belegen.

Es ist sicher nichts falsch an Kopfkino, Fantasien und sonstwas, unser Hirn stellt die absurdesten Dinge an, auch meins. Aber man sollte sich schon 100% darüber im klaren sein, was man sich da zusammen fantasiert und man sollte sich 100% im klaren darüber sein, dass manche Dinge so niemals nie in der Realität stattfinden dürfen. Die sind dann auch keinen Gedanken weiter wert.

Und das sehe ich leider beim TE grad nicht. Für ihn ist es eine Option. Wenn auch "seine letzte", dass macht aber absolut keinen Unterschied. Für das Opfer schon zweimal nicht. Zumal das der Standpunkt ist, von dem er jetzt ausgeht.

Ich hab kein Problem mit Pädophilen, Hebephilen, Nekrophilen, Vergewaltigungs - oder sonstwie Fantasien, aber es muss klar sein, dass das niemals eine Option ist. Beim TE les ich allerdings von vielen, offen gelassenen Hintertüren. "Wenn es mal so ist, dann...", "würde ich mal, dann..." oder "ich könnte ja, wenn...".
 

Benutzer153493 

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"Ok, vielleicht könnte ich es ca. in nem Zeitraum von 2 Jahren schaffen, erste sexuelle Erfahrungen zu machen. Aber aktuell ist ja Corona, momentan kann man kaum Leute kennenlernen und das dauert auch noch, bis das normal möglich ist. Also rechne ich mal lieber drei. Da ich auch andere Dinge grade im Leben nicht gut hinkriege, wie z.B. mein Studium und es generell kaum schaffe, Probleme zu bewältigen, wird das bei mir alles bestimmt noch viel länger dauern. Es kann gut sein, dass ich deshalb erst in fünf oder sechs Jahren Erfolge erziele. Dann bin ich aber schon 30. Da hat ne Frau dann schon ziemlich hohe Erwartungen, vielleicht sucht die sogar schon nach nem Partner, der bald ein Kind mit ihr will. Außerdem gefallen mir Frauen, die dann ca. im selben Alter wie ich sind optisch kaum mehr, 30-Jährige finde ich meistens nicht mehr attraktiv. Aber wie soll mir dann der Sex Spaß machen, wenn ich mich von meiner Partnerin kaum sexuell angezogen fühle? Da macht es doch überhaupt keinen Sinn, eine Beziehung einzugehen. Und eine deutlich Jüngere wird sich kaum mehr mit nem 30-Jährigen abgeben. Daran sieht man doch, dass es keinen Sinn hat, dass ich es überhaupt versuche, auf Frauen zuzugehen. Meine Bedürfnisse werden ja sowieso nicht befriedigt werden, da kann ich es auch gleich lassen."
Ich kenne diese Gedanken und es ist wahrscheinlich und das Mindset was damit einher geht ist sehr schwer zu ändern aber wohl die wichtigste Aufgabe.

Die Gründe sind erstmal egal: Trägheit, Feigheit, Ängste (Versagensangst / Angst vor Veränderung / Angst vor Enttäuschung)
Es gibt unmengen Faktoren die in dieses Mindset hineinspielen. Es ist eine innere Stimme die uns auf Status Quo festhält.
Gerade für kopflastige Menschen ein riesiges Problem in kombination mit Versangensangst.

Um es in ein Beispiel zu fassen: Du siehst eine Gelegenheit/Situation/Aufgabe und als organisierter Mensch wird das Problem natürlich erstmal theoretisch analysiert bzw. im Kopf durchgespielt. Mit deinem oder dem falschen Mindset kommt aber meistens nur eine Abwärtsspirlale als Ergebnis raus. Kann ich das? Soll ich es überhaupt versuchen? Was ist wenn ich scheiter? Bin ich dem Gewachsen? Was denken die Leute über mich wenn ich es nicht schaffe?
Schlussendlich ist dann die "Erkenntnis" es nicht zu versuchen, denn dann kann man nicht scheitern.

Das mag für diesen kurzen Augenblick eine zufriedenstellende Lösung zu sein doch wenn man dies über Jahre so treibt, wird der Status Quo irgendwann zur persönlichen Hölle. Man merkt das man stagniert, das es nicht vorwärts kommt und sich nicht weiterentwickelt während die Personen um einen herum plötzlich auf einem ganz anderen Level agieren.

Man vergisst unter umständen, dass diese Personen mal genauso weit waren doch sich dann ihren Ängsten gestellt haben und einfach die Erfahrung gemacht haben zu scheitern. Daraus zu wachsen und sich zu verbessern.

Das Mindset muss also ein völlig anderers werden. Nicht das Versagen ist der Feind, sondern es nicht zu versuchen.

Gerade der letzte Satz: "da jann ich es auch gleich lassen" - rein logisch betrachtet ist es nur ein reiner Zeitgewinn für was?
Sprich, JA du kannst jetzt anfangen dich zu ändern und alles versuchen um deine Ziele zu erreichen und dann wirst du 30 und merkst scheiße es hat nicht geklappt, wäre das Endergebnis nun wirklich schlechter als einfach jetzt nichts zu machen und irgendwann 30 zu werden? Eigentlich hättest du nichts verloren dadurch. Gewinnnen würdest du aber die Chance das es nicht so ist wie du denkst. Eventuell klappt es ja auch viel schneller. Eventuell sind deine Priritäten auch ganz andere mit 30 und du bist froh um die Erfahrungen die du bis dahin gemacht hast.

Wer es nicht versucht hat schon verloren. Mit jedem Versuch gewinnt man die Chance das es klappt.

Etwas anderes was das Mindset bei dir anscheinend stark in den Keller zieht ist der sogenannte Innere Kritiker.
Er sieht immer nur das schlechteste, den Worst Case und sieht in allem nur das Negative. Man sei zu dumm, zu hässlich, zu unsportlich oder zu untalentiert um auch nur irgendwas zu Versuchen und wenn man etwas versucht so wird einem das Schlimmste passieren was auch nur Vorstellbar wäre...

Diese Stimme ist nur in deinem Kopf aber Sie ist unendlich mächtig. Selbstbewusste Menschen haben diese Stimem auch, nur ist Sie komplett gegenteilig gepolt. Sie macht der Person weiß Sie sei die geilste Person auf dem Planeten. Auch das kann durchaus ein Problem werden und zu Aroganz und einem schlechten Charakter führen aber so eine Person aber schlussendlich ist es genau den Begleiter den du jetzt brauchst um dich aus deinem selbstgeschaufelten Grab zu befreien.

Wie polt man den inneren Kritiker um? Nun man muss ihn erstmal bewusst wahrnehmen. Seine Stimme sich selbst aufzeigen. Immer wenn du dich fragst kann ich das? Immer wenn du denkst du schaffst etwas nicht. Dann ist das seine Stimme. Beantworde die Frage bewusst in deinem Kopf und zwar positiv. Selbst wenn du im nicht wirklich dran glaubst, zwing deinen Kopf es zu glauben. Ja du kannst das! Ja das schaff ich!

Das Gehirn ist beeinflussbar und das nicht zu knapp. Ich habe leider keinen Link parat aber es gibt einige Übungen die einem einfach aufzeigen wie leicht das Gehirn mit einem positivem Mindset zu erfolgen führt.

Spontan fällt mir da eine ein. Ich würde mich freuen wenn du Sie einfach machst (Sportaufgabe falls du grad in der Stadt bist mach es einfach zuhause)

Die Aufgabe ist simpel: Stell dich gerade hin und stell die Beine vllt. eine Fußlänge auseinander. Drücke die Knie durch (sodass die Beine gerade bleiben) und versuche mit den Händen den Boden zu berühren. Ich denke diese Aufwärmübung zum dehnen kennt man noch aus dem Sportuntericht.

Mach es jetzt einmal und merke dir die Position die du mit den Händen erreichen konntest.

Wenn du dir die Stelle gemerkt hast atme 2 mal tief durch und nehme dir dann 30 Sekunden zeit dir immer und immer wieder in Gedanken zu sagen - Ich komm bis auf den Boden, Es ist super einfach, Ich schaffe es, Ich bin dehnbar und sportlich. Das ist ein Kinderspiel, etc.

Danach mach die Übung erneut und vergleiche die Position mit der vorherigen...


Das Mindset muss immer positiv sein und man muss in allem das Positive sehen. Versagen, eine Niederlage oder sonstiges darf dich nicht bestätigen. Es darf nicht heißen war doch klar das ich einen Korb bekomme wenn ich eine Frau im Bus anspreche. Du musst positiv aus der Sitation kommen. Der Gedanke muss sein, YES - Ich hab mich endlich getraut eine wildfremde Frau im Bus anzusprechen und konnte meine Anpsprechangst etwas überwinden.
Kleine Erfolge müssen dir bewusst werden und müssen gefeiert werden!

Es darf nicht das unendliche Langzeitziel nur vor Augen sein das in 3 Jahren wohl alles passt. Es muss heißen was kann ich diese Woche neues lernen oder versuchen wie wie kann ich daraus etwas positives mitnehmen.


Ich wünsche dir alles Beste für deinen weitern Lebensweg :zwinker:
 

Benutzer182891  (31)

Ist noch neu hier
Ja, ich muss tatsächlich Selbstbewusstsein aufbauen. Hm, ich glaube, dass ich mich halt teils zu sehr im Selbstmitleid bade... Aber vielleicht hilft es trotzdem, sich selbst besser spüren zu lernen. Das stimmt, nur weil man Sex hat, ist längst nicht alles gut.

Ja, das ist echt schade.
Selbstmitgefühl ist nicht gleich Selbstmitleid, da gibt es entscheidende Unterschiede. :smile:

Selbstmitleid= sich selbst beweinen, sagen das alles scheiße ist und deswegen noch mehr hassen
Selbstmitgefühl= sich das Leid des Lebens bewusst sein, für sich selbst sorgen, sich und das Leid annehmen, sich selbst umarmen

Wundervolles Buch: Selbstmitgefühl: Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden: Amazon.de: Neff, Kristin, Kretzschmar, Gisela: Bücher
 

Benutzer183010  (25)

Ist noch neu hier
Selbstmitgefühl ist nicht gleich Selbstmitleid, da gibt es entscheidende Unterschiede. :smile:

Selbstmitleid= sich selbst beweinen, sagen das alles scheiße ist und deswegen noch mehr hassen
Selbstmitgefühl= sich das Leid des Lebens bewusst sein, für sich selbst sorgen, sich und das Leid annehmen, sich selbst umarmen

Wundervolles Buch: Selbstmitgefühl: Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden: Amazon.de: Neff, Kristin, Kretzschmar, Gisela: Bücher
Danke für die Erklärung und den Buchtipp :smile:
 

Benutzer183010  (25)

Ist noch neu hier
Würde, würde, würde, würde, würde.

Ersetzen wir das mal durch "könnte" und schnüren uns einen Schuh draus, denn wissen kannst du das alles nicht.

Bei uns pflegt man zu sagen "Hätte, hätte, hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen gekriegt"

Was du weißt, ist dass du diese Fantasien hast, du weißt, dass sie gefährlich sind, dass ist gut. Was du nicht weißt, ist das hier:



In solchen Situationen können Menschen übergriffig werden, die solche Fantasien nie hegten. Solche Dinge passieren immer wieder in emotionalen Ausnahmesituationen.

Das hier :



Liest sich sehr bedenklich. Selbst wenn es dich nicht ständig begleitet, scheint es ein "Kick" zu sein. Wie sehr du diesen "Kick" brauchst, damit deine Sexualität auf Dauer funktioniert, weißt du nicht, auch da haben sich die schon andere erschreckt.

Du schreibst :



Das ist sehr theoretisch, null emotional. Willst du die Frau jedes Mal an ihrem 30. Geburtstag tauschen? Du fixierst dich auf ein Ideal, dass auf Dauer ungesund ist und dich nie glücklich machen wird.

Du schreibst :


Du steigerst dich da rein. Du gehst weit, viel weiter als es dir gut tun würde, du meinst du hast alles im Griff und überschaust objektiv die Situation, dass tust du nicht, gar nicht drängt sich mir das Gefühl auf.

Dieses :



Betonst du immer wieder. Das wäre deine "Heilung", deine Rettung vor dem selbst gewählten Ende. Deins, deine Entscheidung, dein Leben, deine Probleme, in die du ohne Rücksicht auf Verluste noch andere Personen mit reinziehen würdest.

Wenn der Punkt kommt, an dem es weder vor noch zurück geht, dann ist dass dein höchstpersönlich eigenes empfinden. Aber es ist keine Legitimation, dann irgendwie so zu handeln, wie du es dir "vorstellen könntest".

Diese Entscheidung triffst du für dich, du würdest zwei Leben zerstören und du wärst dann auch derjenige der entscheiden könnte, dann doch weiter zu machen, dein Opfer könnte es nicht.

Das ist garstig und bösartig und keine, KEINE scheiß Entschuldigung für so ein Verhalten. Nicht ein Stück, keinen Millimeter, es ist nicht dein scheiß Recht irgendwem das Leben kaputt zu machen, egal ob du danach weiterleben möchtest oder nicht.

Du spielst mit Grenzen und merkst es nicht im Ansatz, du schreibst nicht wie jemand der Angst hat, sondern wie jemand der manipuliert, du manipulierst dich selbst, vergiftest deine Gedanken. Du steigerst dich in schlimme Fantasien und suchst im nächsten Moment nach Entschuldigungen für diese Dinge, die deinen Kopf beherrschen.

Mach einen Punkt und schau, dass du Hilfe bekommst. Das aussetzen der Gruppe tut dir nicht gut. Such dir dringlichst Hilfe, wie auch immer geartet. Sprich all diese Gedanken, alle, jeden einzelnen bei deinem Therapeuten an, jedes Detail. Erkenne, wo du dich selbst belügst und krieg diesen Mist in den Griff. Momentan hat er dich offenbar im Griff.

Vorher würde auch ich dir davon abraten in die gezielte Beziehungsanbahnung zu gehen. Das was du dir vorstellst und "würdest", hat mit der Realität am Schluss nicht mehr viel zu tun und es sind schon andere daran gescheitert. Zumal es nicht fair wäre, einer Frau das zu verschweigen, solange du es nicht im Griff hast.

Alles Gute.

froschteich froschteich , es geht um die Relativierungen dabei.

Das ist nicht schlimm, weil....

Warum muss es dann erwähnt werden? Wenn es nur ein ab und zu mal Kopfkino ist?

Es geht ja sogar noch weiter durch das "ich kann es nicht 100% ausschließen" usw.

Wenn es eine einfache Fantasie wäre, wäre das ganz klar zu trennen und nicht mit "vielleicht" und "eventuell" zu belegen.

Es ist sicher nichts falsch an Kopfkino, Fantasien und sonstwas, unser Hirn stellt die absurdesten Dinge an, auch meins. Aber man sollte sich schon 100% darüber im klaren sein, was man sich da zusammen fantasiert und man sollte sich 100% im klaren darüber sein, dass manche Dinge so niemals nie in der Realität stattfinden dürfen. Die sind dann auch keinen Gedanken weiter wert.

Und das sehe ich leider beim TE grad nicht. Für ihn ist es eine Option. Wenn auch "seine letzte", dass macht aber absolut keinen Unterschied. Für das Opfer schon zweimal nicht. Zumal das der Standpunkt ist, von dem er jetzt ausgeht.

Ich hab kein Problem mit Pädophilen, Hebephilen, Nekrophilen, Vergewaltigungs - oder sonstwie Fantasien, aber es muss klar sein, dass das niemals eine Option ist. Beim TE les ich allerdings von vielen, offen gelassenen Hintertüren. "Wenn es mal so ist, dann...", "würde ich mal, dann..." oder "ich könnte ja, wenn...".
Ich werde nicht auf alles eingehen, was du gesagt hast, aber ein paar Punkte will ich so kurz wie möglich anmerken:

Ich glaube, du hast insofern Recht, dass ich mir dieses "Hintertürchen" zumindest gedanklich nicht offenlassen sollte. Denn dadurch kann ich meinen Fokus auf das stärken, was ich tatsächlich tun sollte: An meinen sozialen Ängsten arbeiten. Ansonsten drifte ich beim Grübeln nämlich manchmal tatsächlich zu sehr ab in eine "düstere Zukunft" und überlege, was ich dann tuen würde. Aber ich sollte im hier und jetzt bleiben. Rumzugrübeln, was ich in ner bestimmten Situation täte oder nicht, hilft mir gar nicht, sondern macht mich nur traurig.

Insofern bedarf es meines Erachtens auch keiner Diskussion über die rein hypothetische Frage, ob das jetzt böse wäre oder wie böse es wäre, wenn ich irgendwas täte, wenn irgendeine Situation einträfe (zumal "böse" nicht unbedingt dasselbe bedeutet wie "falsch" oder "es ist ein Verbrechen begangen worden"). Wie du eh sagst: Hätte der Hund nicht geschissen... (Außerdem habe ich das Gefühl, dass du das nicht ganz richtig verstanden hast, was ich dazu gesagt habe, wann ich es nicht ausschließen könnte, etwas Schlimmes anzustellen. Ich werde das (potenzielle) Missverständnis aber nicht aufklären, weil uns das überhaupt nicht weiterbringt. Fest steht, dass ich alles daran setzen werde, dass es nicht zu sowas kommt. Ich bin manchmal halt auch etwas "kalt" in meiner Schreibweise, aber das liegt nicht an fehlenden Emotionen, sondern daran, dass ich sehr analytisch bin vom Charakter her. )

Ne, ich will die Frau natürlich nicht jedes Mal a 30. Geburtstag tauschen :smile: Ich formuliere es vielleicht einfach eher mal als Wunsch und auch ohne Altersangabe: Ich würde mir eine Partnerin wünschen, die ich neben ihrem tollen Charakter auch sexuell anziehend finde und mit der ich deshalb auch eine befriedigende Sexualität leben kann.

Ja, ich steigere mich tatsächlich zu sehr in so manche Sache rein. Aber das meinte ich ja, ich weiß nicht immer, wie ich diese Grübeleien stoppen kann, hab aber immerhin schonmal ein paar Tipps von einigen Nutzer hier bekommen. Und ja, ich hab auch nicht alles unter Kontrolle, aber ich versuche, sie zurückzugewinnen.

Deiner Empfehlung, keine Beziehungsanbahnung zu versuchen, muss ich trotzdem ne Absage erteilen. Ich bin mir wirklich SICHER, dass GERADE eine Person, die ich persönlich kenne, keine Gefahr im Hinblick auf Vergewaltigung etc. von mir erwarten muss. Ich wurde übrigens auch schonmal abgelehnt von einer Frau. In einer Vergewaltigung ist das nicht geendet, nicht mal ansatzweise.
 

Benutzer183010  (25)

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Ich kenne diese Gedanken und es ist wahrscheinlich und das Mindset was damit einher geht ist sehr schwer zu ändern aber wohl die wichtigste Aufgabe.

Die Gründe sind erstmal egal: Trägheit, Feigheit, Ängste (Versagensangst / Angst vor Veränderung / Angst vor Enttäuschung)
Es gibt unmengen Faktoren die in dieses Mindset hineinspielen. Es ist eine innere Stimme die uns auf Status Quo festhält.
Gerade für kopflastige Menschen ein riesiges Problem in kombination mit Versangensangst.

Um es in ein Beispiel zu fassen: Du siehst eine Gelegenheit/Situation/Aufgabe und als organisierter Mensch wird das Problem natürlich erstmal theoretisch analysiert bzw. im Kopf durchgespielt. Mit deinem oder dem falschen Mindset kommt aber meistens nur eine Abwärtsspirlale als Ergebnis raus. Kann ich das? Soll ich es überhaupt versuchen? Was ist wenn ich scheiter? Bin ich dem Gewachsen? Was denken die Leute über mich wenn ich es nicht schaffe?
Schlussendlich ist dann die "Erkenntnis" es nicht zu versuchen, denn dann kann man nicht scheitern.

Das mag für diesen kurzen Augenblick eine zufriedenstellende Lösung zu sein doch wenn man dies über Jahre so treibt, wird der Status Quo irgendwann zur persönlichen Hölle. Man merkt das man stagniert, das es nicht vorwärts kommt und sich nicht weiterentwickelt während die Personen um einen herum plötzlich auf einem ganz anderen Level agieren.

Man vergisst unter umständen, dass diese Personen mal genauso weit waren doch sich dann ihren Ängsten gestellt haben und einfach die Erfahrung gemacht haben zu scheitern. Daraus zu wachsen und sich zu verbessern.

Das Mindset muss also ein völlig anderers werden. Nicht das Versagen ist der Feind, sondern es nicht zu versuchen.

Gerade der letzte Satz: "da jann ich es auch gleich lassen" - rein logisch betrachtet ist es nur ein reiner Zeitgewinn für was?
Sprich, JA du kannst jetzt anfangen dich zu ändern und alles versuchen um deine Ziele zu erreichen und dann wirst du 30 und merkst scheiße es hat nicht geklappt, wäre das Endergebnis nun wirklich schlechter als einfach jetzt nichts zu machen und irgendwann 30 zu werden? Eigentlich hättest du nichts verloren dadurch. Gewinnnen würdest du aber die Chance das es nicht so ist wie du denkst. Eventuell klappt es ja auch viel schneller. Eventuell sind deine Priritäten auch ganz andere mit 30 und du bist froh um die Erfahrungen die du bis dahin gemacht hast.

Wer es nicht versucht hat schon verloren. Mit jedem Versuch gewinnt man die Chance das es klappt.

Etwas anderes was das Mindset bei dir anscheinend stark in den Keller zieht ist der sogenannte Innere Kritiker.
Er sieht immer nur das schlechteste, den Worst Case und sieht in allem nur das Negative. Man sei zu dumm, zu hässlich, zu unsportlich oder zu untalentiert um auch nur irgendwas zu Versuchen und wenn man etwas versucht so wird einem das Schlimmste passieren was auch nur Vorstellbar wäre...

Diese Stimme ist nur in deinem Kopf aber Sie ist unendlich mächtig. Selbstbewusste Menschen haben diese Stimem auch, nur ist Sie komplett gegenteilig gepolt. Sie macht der Person weiß Sie sei die geilste Person auf dem Planeten. Auch das kann durchaus ein Problem werden und zu Aroganz und einem schlechten Charakter führen aber so eine Person aber schlussendlich ist es genau den Begleiter den du jetzt brauchst um dich aus deinem selbstgeschaufelten Grab zu befreien.

Wie polt man den inneren Kritiker um? Nun man muss ihn erstmal bewusst wahrnehmen. Seine Stimme sich selbst aufzeigen. Immer wenn du dich fragst kann ich das? Immer wenn du denkst du schaffst etwas nicht. Dann ist das seine Stimme. Beantworde die Frage bewusst in deinem Kopf und zwar positiv. Selbst wenn du im nicht wirklich dran glaubst, zwing deinen Kopf es zu glauben. Ja du kannst das! Ja das schaff ich!

Das Gehirn ist beeinflussbar und das nicht zu knapp. Ich habe leider keinen Link parat aber es gibt einige Übungen die einem einfach aufzeigen wie leicht das Gehirn mit einem positivem Mindset zu erfolgen führt.

Spontan fällt mir da eine ein. Ich würde mich freuen wenn du Sie einfach machst (Sportaufgabe falls du grad in der Stadt bist mach es einfach zuhause)

Die Aufgabe ist simpel: Stell dich gerade hin und stell die Beine vllt. eine Fußlänge auseinander. Drücke die Knie durch (sodass die Beine gerade bleiben) und versuche mit den Händen den Boden zu berühren. Ich denke diese Aufwärmübung zum dehnen kennt man noch aus dem Sportuntericht.

Mach es jetzt einmal und merke dir die Position die du mit den Händen erreichen konntest.

Wenn du dir die Stelle gemerkt hast atme 2 mal tief durch und nehme dir dann 30 Sekunden zeit dir immer und immer wieder in Gedanken zu sagen - Ich komm bis auf den Boden, Es ist super einfach, Ich schaffe es, Ich bin dehnbar und sportlich. Das ist ein Kinderspiel, etc.

Danach mach die Übung erneut und vergleiche die Position mit der vorherigen...


Das Mindset muss immer positiv sein und man muss in allem das Positive sehen. Versagen, eine Niederlage oder sonstiges darf dich nicht bestätigen. Es darf nicht heißen war doch klar das ich einen Korb bekomme wenn ich eine Frau im Bus anspreche. Du musst positiv aus der Sitation kommen. Der Gedanke muss sein, YES - Ich hab mich endlich getraut eine wildfremde Frau im Bus anzusprechen und konnte meine Anpsprechangst etwas überwinden.
Kleine Erfolge müssen dir bewusst werden und müssen gefeiert werden!

Es darf nicht das unendliche Langzeitziel nur vor Augen sein das in 3 Jahren wohl alles passt. Es muss heißen was kann ich diese Woche neues lernen oder versuchen wie wie kann ich daraus etwas positives mitnehmen.


Ich wünsche dir alles Beste für deinen weitern Lebensweg :zwinker:
Danke für deine lange Nachricht, sie hat mir auch geholfen, ich fühl mich grade viel besser als vor dem Lesen der Nachricht :smile:

Ich glaube, es macht wenig Sinn, wenn ich auf jeden einzelnen Aspekt deiner Nachricht eingehe, aber ich hab mir alles intensiv durchgelesen und versuche es zu beherzigen :smile:

Nur eine Frage habe ich noch: Wie hat das bei dir konkret ausgesehen, dass du es geschafft hast, dich Frauen zu nähern? Wie sahen da deine allerersten Schritte aus? Wie sahen da deine Zwischenziele aus? Und hast du vielleicht auch nen Tipp, wie man ein Gespräch am Laufen halten kann? Das fällt mir auch sehr schwer und ich komm immer an den Punkt, an dem ich nicht mehr weiß, was ich sagen soll.

Edit: Noch ne Sache: Wie haben denn die Frauen, mit denen du dann deine ersten sexuellen Erfahrungen hattest, darauf reagiert, dass du noch so gar keine Erfahrung hattest? Oder wussten die das gar nicht?
 

Benutzer174589 

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Ich glaube, du hast insofern Recht, dass ich mir dieses "Hintertürchen" zumindest gedanklich nicht offenlassen sollte.

Genau das. Damit veralberst du dich selbst einfach nur. Eine Option ist eine Option, egal welche Umstände du dir dazu herbeifantasierst.

Ich bin mir wirklich SICHER, dass GERADE eine Person, die ich persönlich kenne, keine Gefahr im Hinblick auf Vergewaltigung etc. von mir erwarten muss.

Woher nimmst du das?
Aus Idealvorstellungen die du von deiner Wunschpartnerin und eurer Beziehung hast?

Oder weil das schonmal nicht passiert ist?

Emotionen machen die Dinge nicht leichter.
 

Benutzer183010  (25)

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Woher nimmst du das?
Aus Idealvorstellungen die du von deiner Wunschpartnerin und eurer Beziehung hast?

Oder weil das schonmal nicht passiert ist?

Emotionen machen die Dinge nicht leichter.
Auch weil es schonmal nicht passiert ist, ja.

Aber nicht hauptsächlich. Hauptsächlich, weil es mir nicht das geringste bringen würde. Ich hätte gar kein Bedürfnis nach einer Vergewaltigung in so ner Situation.

Und wenn du jetzt sagst, dass das auch anders sein könnte und ich das nicht wissen kann, dann sind wir ja wieder bei "hätte, wäre, würde..."^^
 

Benutzer174589 

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Und wenn du jetzt sagst, dass das auch anders sein könnte und ich das nicht wissen kann, dann sind wir ja wieder bei "hätte, wäre, würde..."^^

So sieht es aus.

Ich bin da, du bist da, wie könnte deiner Meinung nach eine Lösung aussehen? :smile:
 

Benutzer183010  (25)

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So sieht es aus.

Ich bin da, du bist da, wie könnte deiner Meinung nach eine Lösung aussehen? :smile:
Nun ja, im Prinzip hab ich das so grob schon gesagt. Das Ziel in meiner Therapie ist es ja, sozialen Kontakt zu anderen Menschen aufzubauen. Und das wäre auch die Lösung. Ich muss endlich versuchen, mich stärker an andere Leute ranzutrauen. Gerade bei Frauen eben. Ich muss erste Gehversuche machen. Aktuell ist das schwierig wegen Corona. Für die aktuelle Situation hab ich deshalb keine Idee. Generell muss ich mir kleinschrittige Ziele setzen, also nicht gleich sofort an ne Beziehung denken, sondern erstmal das Ansprechen lernen. Ne Beziehung und/oder sexueller Kontakt kommt dann hoffentlich irgendwann von alleine. Ansonsten versuche ich auch, die Vorschläge von bornub aufzugreifen.

Die Vergewaltigungsfantasien werde ich gegenüber meinem Therapeuten auch noch ansprechen.
 

Benutzer153493 

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Danke für deine lange Nachricht, sie hat mir auch geholfen, ich fühl mich grade viel besser als vor dem Lesen der Nachricht :smile:
Das freut mich zu hören :smile:
Nur eine Frage habe ich noch: Wie hat das bei dir konkret ausgesehen, dass du es geschafft hast, dich Frauen zu nähern? Wie sahen da deine allerersten Schritte aus? Wie sahen da deine Zwischenziele aus? Und hast du vielleicht auch nen Tipp, wie man ein Gespräch am Laufen halten kann? Das fällt mir auch sehr schwer und ich komm immer an den Punkt, an dem ich nicht mehr weiß, was ich sagen soll.
Nun auch wenn ich natürlich beides Versucht habe -> Selbstbewusstsein stärken und Frauen kennenlernen, so klappte zweiters eigentlich erst nachdem ersteres auf einem gutem Level war. Solange sich Misserfolge beim Frauen kennenlernen nicht auf deine Entwicklung beim Selbstbewusstsein auswirkt, kann man aber auch hier natürlich beides machen :zwinker:

Natürlich ist Corona hier sicherlich ein fieser Dämpfer. Allein das man durch die Maske ein lächeln nicht mehr so gut sieht und naja einfach eine generelle Angst vor Kontakten herrscht stell ich mir auch gerade als Problem vor. Da ich wie du in naher Zukunft aber positiv darüber denken will, gehe ich davon aus, dass gerade wegen diesen Kontaktbeschränkungen Frauen die Single sind sich einfach nach neuen Kontakten sehnen und sich einfach freuen würden einfach mal wieder angesprochen zu werden. Ist halt blöd wenn man sonst nur die Katze daheim zum sprechen hat, bin mir sicher da ist ein Flirt auf der Straße mal was erfrischendes :zwinker:

Naja was deine ersten Schritte angeht. Ich habe am mir eine Liste gemacht mit Langzeitzielen die ich habe/hatte. Das kann so astronomisch sein wie Heiraten / Kinder kriegen / Alle Kontinente einmal bereist haben.
Dieses Langzeitziel wird in ein kleineres oder kleinere Ziele gespaltet, welche Notwendig sind dieses Langzeitziel zu erreichen (Geld für Reisen sparen, Reiseziele definieren, Zeitplan erstellen | Eine Freundin finden, Festlegen wann man Kinder möchte, Wieviele Kinder möchte man).
Dann nimmt man diese Ziele und Spaltet Sie in Aufgaben oder Fähigkeiten die man braucht um diese Ziele zu erreichen. Zum Thema Frauen -> Aufgaben: Frauen ansprechen / Sich mit Frauen unterhalten können / Telefonnummern bekommen / Flirten / Dates haben
Fähigkeiten: gespräche führen können / Ansprechangst überwinden / Flirttechniken lernen / Selbstbewusst nach einem Date fragen

Fähigkeiten und Aufgaben sollten hier bei Bedarf immer weiter verändert, verkleinert und überprüft werden so das man im Prinzip sein Langzeitziel in unzählige kleine Baustellen gepackt hat und diese nun nach und nach abarbeiten kann.

Sprich du schnappst dir dann eine Aufgabe oder Fähigkeit und überlegst dir wie du das lernen kannst. Ganz nach Übung macht den Meister ist es im Regelfall meistens notwendig sich zu überwindne es einfach mal zu versuchen. Versucht man es muss man sich danach reflektieren, was war gut, was war schlecht, wie ginge es evtl. besser?

Hier wären wir jetzt bei deinem Gefragtem: "Wie sahen da deine allerersten Schritte aus?"
Mein Problem war nicht nur das ich keine Frauen ansprechen konnte. Ich hatte generell vor fremden Personen eine gewisse Angst. Sowas wie nach dem Weg fragen oder nach der Uhrzeit gab es bei mir nicht. Meistens hab ich schon doof geguckt wenn ich gegrüßt wurde. Mein Blick war meistens gesenkt auf der Straße und meine Gang abweisend und so wurde ich in Ruhe gelassen.

Mein erster Schritt war also ein offeneres Auftreten zu trainieren. Aufrechter Gang und Menschen in die Augen schauen und lächeln - so natürlich wie möglich und hoffen das Sie zurück lächeln. Als ich das konnte ohne mich unwohl zu führen, gab ich mir die Aufgabe mindestens 10 Leute in einer Woche die ich nicht kenne nach irgendetwas zu fragen. Uhrzeit / Weg oder halt im Supermarkt ob Sie das Produkt kennen würden. Dann hab ich die Anzahl mit der Zeit erhöht und als ich das konnte erschwerte ich mir es indem ich mir die Aufgabe stellte das ich es nur bei Frauen machen darf und danach das ich es nur bei Frauen machen darf die ich zu meinem Beuteschema zählte.
Als ich das konnte, kam glaub ich der Small Talk hinzu. Mein Ziel war es dann Gespräche am Leben zu halten wenn möglich. Wenn ich merkte die andere Person möchte das nicht, dann hab ich es dabei belassen aber wenn sich ein Gespräch entwickelte versuchte ich mich darauf einzulassen und über ein Thema was sich ergab zu sprechen...

Die Zwischenziele sind hier im Prinzip klar. Minimale Steigung des Schwierigkeitsgrades und sich überwinden mit Menschen zu interagieren. Ich weiß nicht ob du damit ich Problem hast aber ich hatte es am Anfang.

Was das Gespräch an sich angeht. Ich glaube am leichtesten ist es etwas zu erzählen, wenn man über etwas spricht was einen Begeistert. Ich weiß nicht ob du solche Themen hast und ich weiß auch nicht ob du soetwas gezielt in ein Gespräch einbringen kannst aber im Idealfall erzählt die andere Person etwas was Sie begeistert und du selbst knüpfst daran an.
Erzählt Sie gerde vom letzten Urlaub und was ihr passiert ist, kann man hier meist leicht anknüpfen. Du erzählst selbst von deinem letzten Urlaub, oder was dir schon mal in einem Urlaub witizges passiert ist oder wo du mal Urlaub machen wollen würdest und warum. Das Thema Urlaub hat viele Facetten die man einfach nehmen kann und es wirkt in dem Moment als würde es dir grade dazu einfallen.

Wenn du natürlich nie Urlaub machst oder keine interessanten Storys hast, dann ist das einer der Gründe, warum man auch nicht Interessant auf das andere Geschlecht wirkt. Man muss sein Leben halt managen und im Griff haben und an seinen Zielen arbeiten. Da passiert halt meistens eine Menge und wenn man dann darüber redet, kriegt man schnell Menschen in seinen Bann gezogen wenn die Geschichte aufrichtig ist und du selbst auch Spaß daran hast was du gerade erzählst.

Fällt kein Thema, an das du anknüpfen kannst, musst du eine Frage stellen welches an das Thema anknüpft aber ein neues Thema offenlegt. Um beim Thema Urlaub zu bleiben könnte man dann fragen: Und welche Länder möchtest du sonst noch bereisen in deinem Leben? (+Warum) oder Was machst du denn in deiner Freizeit wenn du mal nicht gerade in ... in der Sonne liegst?

Das Thema Freizeit bietet auch viel und egal was Sie antworten kann man immer sagen: Wow sowas hab ich noch nie gemacht würde mich mal interessieren -> Ich mache übrigens das und das in meiner Freizeit. (Hier ein Interessantes Hobby von dir einfügen)

Ich möchte jetzt nicht tiefer in die Materie der Gesprächsführung, das dies nun auch so langsam in Flirtcoaching abdriftet und ich mich davon distanzieren möchte zu behaupten man kann Gespräche einfach nach einem Bauplan führen. Ich spreche aber mal aus meiner eigenen Erfahrung und weiß wenn man ein Gespräch zwanghaft am laufen haben möchte, wird es immer gezwungen wirken. Entweder man kann gut miteinander die Zeit verquatschen oder es geht nicht aber es immer wieder zu versuchen führt sicherlich dazu das man irgendwann ein entspannteres Auftreten hat und auch gar nicht mehr so viel Wert darauf legt das Gespräch am laufen zu halten. Es läuft einfach und wenn nicht dann passt die Frau nicht ;D

Edit: Noch ne Sache: Wie haben denn die Frauen, mit denen du dann deine ersten sexuellen Erfahrungen hattest, darauf reagiert, dass du noch so gar keine Erfahrung hattest? Oder wussten die das gar nicht?

Mein erstes Mal war wenn man so will eine Katastrophe und technisch gesehen nicht mein erstes mal weil ich schlaff war ^^
Ich schätze aber mal es ist sowieso eher die Regel, dass die ersten sexuellen Erfahrungen im Leben wohl nicht der Burner sind.

Ich habe es den Frauen nicht gesagt das ich unerfahren bin, da ich Angst vor der Situation hatte. Ich kann auch die Angst die sich hinter deiner Frage verbirgt verstehen und ich hatte auch eine riesiege Angst vor meinem ersten Mal. Ich hatte Angst ausgelacht zu werden weil mein Schwanz zu klein ist oder ich einfach nach 5 Sekunden komme und im schlimmsten Fall auch noch vor meinen Freunden blamiert, wenn es dann rumerzählt wird.

Kurzum die Dame mit der ich das erste mal soweit kam das es in richtung Sex lief war cool drauf. Sie hat es ganz entspannt genommen das ich keinen Hoch bekommen habe und gesagt wenns halt nicht klappt dann ein anderes mal. Ist dann beim Petting und OV geblieben, obwohl ich nur Sie dabei befriedigen konnte bei mir war da einfach nix zu holen^^

Dieser Fehlschlag war aber unglaublich wichtig und hat mir so viel Last abgenommen. Erstmal dachte ich mir, omg warum hast du dir so viele Jahre Gedanken gemacht? Ich dachte Sex ist einfach Der Bringer aber im Grunde war Selbstbefriedigung 10 mal besser. Ich fand es nicht angenehm als Sie mir einen geblasen hatte und auch wenn ich es toll fand an ihr zu spielen so hat mich das ja auch nicht auf touren gebracht. Ich war halt viiieeel zu aufgeregt an dem Abend und Sex ist natürlich schon geil, aber es ist halt ein anderes Gefühl was man auch erst kennenlernen muss und auch erst wie bei der Selbstbefriedigung lernen muss was einem Gefällt und wie. Danach ists aber Der Bringer ;D

Dennoch nachdem ich meinen ersten Fehlversuch hatte lief es nach und anch besser. Ich hatte keine Angst mehr den Schritt zu gehen und auch die nächsten Versuche waren nicht super erfolgreich aber besser und alle Frauen sind da sehr professionell mit Umgegangen.

Wahrscheinlich wäre es noch besser gewesen, wenn ich verraten hätte das ich keine Erfahrung habe. Ich hatte aber auch Angst mir damit zu verbauen das überhaupt was passiert. Naja und irgendwann hatte ich ja schon meine Erfahrugnen dann war es im Prinzip.

Achja, eine Frau mit der Ich ein paar Mal Sex hatte meinte zu mir ich würde wie ein Teenie der zu viel in Ratgebern gelesen hat mit ihr Schlafen. Das war aber eher witizg als verletzend gemeint und sollte wohl meine "Benühungen" etwas dämpfen. Nach dem Motto, wer darauf pocht das alles Perfekt wird wird es am ende nur versauen.
 

Benutzer183010  (25)

Ist noch neu hier
Das freut mich zu hören :smile:
:smile:
Nun auch wenn ich natürlich beides Versucht habe -> Selbstbewusstsein stärken und Frauen kennenlernen, so klappte zweiters eigentlich erst nachdem ersteres auf einem gutem Level war. Solange sich Misserfolge beim Frauen kennenlernen nicht auf deine Entwicklung beim Selbstbewusstsein auswirkt, kann man aber auch hier natürlich beides machen :zwinker:
Es könnte schon sein, dass sich Misserfolge negativ auswirken, aber ich denke, ich sollte es trotzdem probieren :smile:
Dieses Langzeitziel wird in ein kleineres oder kleinere Ziele gespaltet, welche Notwendig sind dieses Langzeitziel zu erreichen
Das ist zwar kleinschrittig, aber ich denke, dass ich diese kleinen Schritte brauche, von dem her sollte ich das so versuchen.
Mein Problem war nicht nur das ich keine Frauen ansprechen konnte. Ich hatte generell vor fremden Personen eine gewisse Angst.
Das ist bei mir auch so, meine soziale Phobie bezieht sich auf alle sozialen Bewertungssituationen.
Wenn du natürlich nie Urlaub machst oder keine interessanten Storys hast, dann ist das einer der Gründe, warum man auch nicht Interessant auf das andere Geschlecht wirkt.
Interessante Storys hab ich tatsächlich kaum welche. Mein Leben ist da verhältnismäßig langweilig. Aber irgendwie hoffe ich, dass der Erfolg bei Frauen nicht kausal davon abhängt, ob man interessante Storys aufbieten kann.
Mein erstes Mal war wenn man so will eine Katastrophe und technisch gesehen nicht mein erstes mal weil ich schlaff war ^^
Ich schätze aber mal es ist sowieso eher die Regel, dass die ersten sexuellen Erfahrungen im Leben wohl nicht der Burner sind.
Ja, das erzählen andere auch, dass die ersten Erfahrungen nicht der Bringer sind^^

Was mir auch manchmal in den Sinn kommt, ist die Idee, fürs erste Mal zu ner Prostituierten zu gehen. Nicht, um es hinter mich zu bringen, sondern, um das ganze zu "entmystifizieren" und eben zu erkennen, dass Sex nichts ist, wovor man Angst haben muss. Andererseits würde ich mir mein erstes Mal schon "in freier Wildbahn" wünschen, am besten in ner Beziehung. Irgendwie schwierig...
 

Benutzer153493 

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Interessante Storys hab ich tatsächlich kaum welche. Mein Leben ist da verhältnismäßig langweilig. Aber irgendwie hoffe ich, dass der Erfolg bei Frauen nicht kausal davon abhängt, ob man interessante Storys aufbieten kann.
Naja man kennt ja den Spruch, Sie du selbst & Nur wer die Liebe nicht sucht findet Sie.

Das Stimmt im Kern doch ist in meiner Erfahrung nach nicht der richtige Ansatzpunkt für Menschen die seit ewig eine Beziehung suchen und sich einfach seit Jahren nie ein Erfolg abzielte, obwohl man "man selbst war" (Wer auch sonst?) und obwohl man nicht aktiv jede Frau angesprochen hat.
Mein Leitspruch wäre da eher:
Nur wer sich selbst liebt kann auch von anderen geliebt werden.

Das wiederum sollte viele Baustellen auftun, denn ich hab mich nicht wirklich selbst geliebt früher. Ich fand mich hässlich, kompliziert und unsozial. Ja ich hatte viel Liebe zu geben und ich hab auch Freunde gehabt die diese Liebe erfahren haben und mich auch dafür geschätzt und gemocht haben aber eine Frau ließ mich niemals nah genug an sich ran alsdass ich auch hier zeigen könnte was für ein toller Mensch ich sein kann.

Zumal ich immer von "Problemen" hörte wie den Partner Betrügen, Bedrängen oder Schlussendlich auch sich trennen und gegenseitig hassen. Ich wusste auf jedenfall das solche Probleme niemals mit mir aufkommen würden weil ich wenn ich einen Menschen liebe ihn niemals verletzen würde wollen. Schlussendlich hielt ich mich dann auch für eine tolle Wahl, wenn mich doch nur irgendeine Frau beachten würde, aber dafür war ich wohl schlicht zu hässlich (oder was auch immer damals in meinem Kopf so spukte)

Bevor ich wieder abschweife. Sich selbst zu mögen und zu lieben ist das eine, es bedeutet aber auch das man ohne eine Partnerin mit sich selbst im reinen ist. Der Erfolg in deinem Leben darf nicht davon abhängen ob du eine Partnerin hast. Es darf nicht das Ziel sein eine Partnerin zu finden sondern eigentlich ist das Ziel keine Partnerin zu brauchen um glücklich zu sein.

Das ist natürlich die idealvorstellung. Ein Partner kann das Leben ungemein bereichern und man kann sich auch gegenseitig unterstützen in Problemen die die andere Person einfach besser lösen kann ABER es darf halt nicht heißen mein Leben ist schlecht es wäre soviel besser wenn ich einen Partner hätte.

Probleme lösen sich nicht mit einem Partner, alle Probleme die du mit dir selbst hast bleiben mit einem Partner. Meistens ists dann sogar schlimmer, es finden sich zwei Menschen die glauben das sich Ihre Probleme lösen mit einem Partner und am Ende hat man halt doppelt so viel Probleme!

Es gibt wirklich toxische Beziehungen in die man hineingeraten kann. Mit deinem Mindset und eventueller Mobbing erfahrung kann man wenn es scheiße läuft schnell an jemanden geraten, der sich ebenfalls nicht liebt aber seine kraft daraus bezieht anderen leid zuzufügen. Im Regelfall ist es ja so das die Schüler die andere Mobben nur ihre eigenen Probleme nicht bewältigen können. So eine Beziehung willst du aber nicht. Jemand der dich klein hält und runterbuttert und du dich im zweifel noch damit bestätigst, dass du es verdienen würdest so behandelt zu werden und es sonst keinen gibt der dich liebt. Sowas passiert Tagtäglich und meine These diesbezüglich wäre das es nur Menschen passiert, die glauben eine Beziehung würde Sie endlich aus ihrem Loch holen, doch aus dem Loch kann man nur sich selbst holen...

Kurzum es besteht nicht unbedingt ein kausalzusammenhang, also man muss jetzt nicht der Jetsetter sein mit den coolen Storys die alle im Raum verzaubern um ein Chance bei den Frauen zu haben, aber die Frau muss dich ja vorher auch als möglichen Partner abschätzen. Das solltest du im übrigen auch machen wenn du mit einer Frau sprichst - Rausfinden ob es zueinander passt.

Naja und in diesem Vergleich hilft es nicht wenn du zwar dir selbst ausdenkst: Wenn ich erstmal eine Beziehung habe dann will ich auch reisen und Dinge erleben - Dann will ich auch Sport machen und ein Instrument leren und ein Hobby haben etc. pp.
Schlussendlich könntest du aber auch all die Dinge ohne Frau machen und dann kann sich das Gegenüber ja nur eine Couchpotatoe ausmalen wenn man zusammen quatscht und das Gegenüber nichts vom Leben zu erzählen weiß.

Ist nicht zwangsläufig so keine Frage. Ich will auch nicht sagen dass man andere mit seinem Leben beeindrucken muss oder sollte, nur fakt ist es gibt so viele tolle Dinge die man auch ohne Partner machen kann - Was spricht dagegen es nicht einfach genau so zu machen?
Reisen war auch nur ein Beispiel, es kann natürlich auch das Hobby sein oder eine Sportart usw...

Was mir auch manchmal in den Sinn kommt, ist die Idee, fürs erste Mal zu ner Prostituierten zu gehen. Nicht, um es hinter mich zu bringen, sondern, um das ganze zu "entmystifizieren" und eben zu erkennen, dass Sex nichts ist, wovor man Angst haben muss. Andererseits würde ich mir mein erstes Mal schon "in freier Wildbahn" wünschen, am besten in ner Beziehung. Irgendwie schwierig...
Auch die Gedanken hatte ich aber ich hatte nicht den Mut es zu tun, zumindestens nicht solange ich dachte ich krieg es nicht auch ohne diesen Schritt hin.
Ich glaube sogar es hätte mir geholfen ab einem bestimmten Punkt, da ich dann nicht mehr soviel Angst davor gehat hätte, aber da ich latent Suchtempfänglich bin hatte ich auch einfach Angst das es mir so sehr gefällt das ich direkt jedes Wochenende Stammkunde bin :grin:

Zusätzlich weiß ich nicht wie gut Deutschland nun wirklich in Bezug auf Zwangsprostitution agiert oder besser gesagt ich wollte nicht auch einer dieser kleinen Steinchen werden, der dafür sorgt das dieses Gewerbe weiterhin ein Geschäft bleibt.
Nichts gegen Prostituierte die diesen Job leidenschaftlich durchführen und lieben, aber wie es nunmal so ist gibt es hier auch Organisationen die Menschen ausbeuten und dazu zwingen. Das kann aus meiner Sicht nur stoppen wenn die Nachfrage extrem sinkt :grin: und da dachte ich mir ich stehe lieber auf der für mich eingeschätzten richtigen Seite^^
 

Benutzer183010  (25)

Ist noch neu hier
ABER es darf halt nicht heißen mein Leben ist schlecht es wäre soviel besser wenn ich einen Partner hätte.
Genauso denke ich leider oft xD Aber ich versuche, deine Ratschläge zu beherzigen :smile:

Die Gefahr, an eine Frau zu geraten, die mich nur demütigt etc., halte ich für gering. Ich hab durchaus ne grobe Vorstellung, wie ihr Charakter sein sollte.
Auch die Gedanken hatte ich aber ich hatte nicht den Mut es zu tun, zumindestens nicht solange ich dachte ich krieg es nicht auch ohne diesen Schritt hin.
Ich glaube sogar es hätte mir geholfen ab einem bestimmten Punkt, da ich dann nicht mehr soviel Angst davor gehat hätte, aber da ich latent Suchtempfänglich bin hatte ich auch einfach Angst das es mir so sehr gefällt das ich direkt jedes Wochenende Stammkunde bin :grin:
Ok, verstehe :smile: Naja, ich probier es erstmal ohne Prostituierte, behalte das aber mal im Honterkopf. Wenn dann würde ich schon versuchen, zu einer zu gehen, die das gerne macht und ich würde ihr auch erzählen, dass ich JF bin und wenn ich merken würde, dass sie damit nicht professionell umgeht, würd ich wieder gehen^^
 
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