Solange du unter meinem Dach wohnst, hast du gar nichts zu melden.

Benutzer162243 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hey.
Kennt ihr das? Das euch eine Person mit der ihr unter einem Dach leben müsst , die Hölle, jede Woche regelmäßig heiß macht? Euch wegen jedem Ding beschimpft, oder verbal derart runter macht wo man sich denkt " ich hab doch gerade nur höflich gefragt?! warum beschimpfst du mich schon wieder, und schreist mich wegen einer Kleinigkeit an, obwohl du doch auch immer jede Art von Respekt und Anstand predigst, und diese aber in der Achtung vor mir nicht auch haben kannst, aber erwartest das ich welche vor dir habe, wenn du immer wieder so bist?!" Dazu man noch nie so genommen wurde wie man ist, und man verbal aggressive oder gespannte kommunikation nur vom elternteil kennt, und diese nur auf der eigenen meinung behaart und nie andere gelten lassen kann, außer sich selbst. sowie die gleichen erwartung an die umgebung(-> Z.B mich)stellt, wie an sich selbst. und wenn diese nicht erfüllt werden weil ich selbst von dingen eine andere auffassung habe als die person, gibt´s erstmal wieder stress. ect.
Wenn die eigene Person sich nur schützt und im Grunde keine Schuld an Dingen hat und ständig aber nur mit Frust, Wut, Aggressionen oder anderen neagtiven Emosionen überschüttet wird, und man selbst soll dabei dann noch positiv bleiben. Man kann aber "unter diesem Dach " nicht weg wegen Geld, Ausbildung usw... ich will aber auch nicht in irgendeiner einrichtung wohnen... die gründe dazu möchte ich gern für mich behalten. sagen wir aber schlechte erfahrung. Und da hab ich noch nicht von den ständigen, leeren, aber bedrohlichen Drohungen angefangen....
ich will mich nur davon losreißen...

Ich selbst denke egal wie dann nur, dass ich dieser person absoult keine rechenschaft schuldig bin, oder sonst irgendwas, wenn man mich seit jahren so mieserabel behandelt, und dass anscheinend noch nicht mal mitbekommt. ich block dann halt ebenfalls verbal, um mich selbst zu schützen oder möglichst aus dem weg zu gehen. auch wenn ich dann selbst gefrustet bin auf grund dieses umgangs.

Danke für´s lesen. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps, wenn ihr ähnliche, oder relativ gleiche, immer und ständig wiederkehrende Sitouationen hattet.
ich musste das jetzt einfach mal schreiben, weil´s raus musste.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer157222 

Benutzer gesperrt
Doch, das alles kommt mir recht bekannt vor.
Größtenteils handelte es sich um meine Mutter.

Du erwähnst, dass gewisse Einrichtungen nicht für dich infrage kämen.
Würdest du auch therapeutische Jugendwohngemeinschaften dazu zählen?
Wie in einer gewöhnlichen Wohngemeinschaft hat dort jeder Bewohner sein Zimmer und einen Therapeuten, welcher ihm zugewiesen ist.

Für wie lange müsstest du es denn noch ertragen?
 

Benutzer162243 

Sorgt für Gesprächsstoff
ja nja das ding ist halt das ich schon in einer selbstzahler therapie bin und er derjeinige ist der blecht und ich die aber brauche. und ich vertraue menschen allgemein in solchen einrichtungen nicht. ich müsste das jetzt sicher noch 1-2 Jahre aushalten, vielleicht mit pech 3 jahre je nachdem wie sich was entwickelt. andererseits geht das schon seit etwas vor anfang der teenie zeit.
 

Benutzer157222 

Benutzer gesperrt
Zwei bis drei Jahre sind wirklich eine große Zeitspanne.
Leider kann ich dir keine hilfreichen Tipps geben wenn die Situation derartig verfahren ist.
Wie sieht denn die Reaktion aus wenn du selten zu hause bist?
Würde das weitere negative Konsequenzen haben?

Ich selbst habe mich in der Jugend oftmals nur noch für die Übernachtung zu hause blicken lassen.
Sobald ich die finanziellen Mittel und die Volljährigkeit erreicht hatte, bin ich augenblicklich ausgezogen.

Wie sieht es denn mit der weiteren Verwandtschaft aus?
Gibt es keine Onkel, Tanten oder Großeltern welche dich aufnehmen könnten?
 

Benutzer162243 

Sorgt für Gesprächsstoff
Da muss ich eigentlich nur kurz Bescheid sagen bei meiner Ma, und dann sieht man eigentlcih nur die Rücklichter. Ansonsten mach ich einfach und frag da auch schon lange nicht mehr.
Ich würde gerne zu Verwandten ziehen zu den ich ein gutes Verhältnis hätte. Doch leider wohnt meine ganze enge Verwandschaft viel zu nahe genauso wie meine Oma der ich das auch so nicht zumuten könnte auf Grund des Alters.

Ich würde gerne ausziehen in eine WG. Aber dazu fehlen mir leider die finazellen Mittel. Sowas will schließlich monatlich auch bezahlt werden. Und derzeit hab ich noch keine Ausbildung, Minijob oder soziale Hilfen weil ich ja noch "unterm Dach" wohne ect. das ich sagen kann das ich irgendwo Leistung beziehe.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Mein Mann ist mit Anfang 20 von zuhause geflohen und hat 3 Monate von 250€ gelebt. Davon gingen 210€ Miete ab. Durchgefüttert hat meine Familie ihn.
Einen 450€-Job findet man schnell, dazu 190 € Kindergeld, die einem zustehen, das sind ca 650€. Solange man sich noch nicht selbst krankenversichern muss und kein Auto hat, kann man damit überleben. Mein Mann hat mit 1, 2 Nachhilfeschülern oder Gelegenheitsjobs aufgestockt. (Rentern mit PCs geholfen, auf Partys gekellnert, etc). So kam ein weiterer Hunderter locker dazu. Viel mehr hatte ich auch nicht und wir haben gut gelebt.
 

Benutzer162243 

Sorgt für Gesprächsstoff
ja aber ich hab noch andere lebensumstände die mir das nicht erlauben LULU1234 LULU1234
die will ich hier jetzt nicht anbringen. es ist viel komplexer als NUR das hier
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
ja aber ich hab noch andere lebensumstände die mir das nicht erlauben LULU1234 LULU1234
die will ich hier jetzt nicht anbringen. es ist viel komplexer als NUR das hier
Es ist nur schwer, jemanden tipps zu geben, wenn man nur die hälfte erzählt:
- sind die eltern streng religiös?
- möchtest du die psychisch kranke mutter nicht alleine lassen?
- hast du eine chronische Krankheit?
- hast du einen hund?
- etc, etc.
Für jedes dieser punkte hätte ich völlig andere tipps.

Für meinen Mann war das damals auch nicht leicht. Er hatte sich zuvor mit seinen Eltern entzweit, was sich erst viele Jahre später wieder etwas einpendelte.
 

Benutzer27300  (44)

Meistens hier zu finden
Einfach um deine Situation besser einschätzen zu können, wie alt bist du genau?

Wenn du wirklich erst 14 bist, wird dir wahrscheinlihc nicht viel anderes übrigbleiben, als die nächsten 2-4 Jahre nochmal die Zähne zusammenzubeisen und die Zeit durchzustehen. Sollte es aber wirklich so schlimm bei dir zu Hause sein, dass du da gar keine Chance siehst, dass noch länger durchzuhalten, gibt es vielleicht die Möglichkeit, zu versuchen über das Jugendamt in einer betreute Wohnmöglichkeit unterzukommen.

Wenn du schon älter (Volljährig?) bist, wäre es interessant, welche Gründe dich davon abhalten, zu Hause auszuziehen. Finanzielle Gründe sind hierbei wahrscheinlich das kleinste Problem. Wie bereits von LULU1234 LULU1234 geschrieben, dir steht in diesem Fall das Kindergeld zu, wenn deine Ausbildung noch nicht abgeschlossen ist, sind deine Eltern dir gegenüber auch in gewissem Maße unterhaltsverpflichtet und mit einem zusätzlichen Ausbildungsgehalt oder kleineren Nebenjobs sollte es schon möglich sein, genug für z.B. ein WG-Zimmer oder eine kleine Wohung zusammenzubekommen.
 

Benutzer166575  (32)

Ist noch neu hier
Ich würde mich an deiner stelle auch profesionell beraten lassen.
Angefangen mit dem Therapeuten über Jugendamt und soziale Verbände wie zum Beispiel Familienhilfen von z. B. Caritas u. ä.
Außerdem gibt es neben dem Unterhalt noch die Möglichkeit BAB (Bundes Ausbildungs Beihilfe) zu beantragen.

Grob gesagt: wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg :zwinker:
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren