"Slutshaming" - Die Anzahl der Sexpartner als Problem

Benutzer167777 

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Das wollte ich dir auch gar nicht vorwerfen :smile: Ich wollte nur deine Ängste, Zweifel, Sorgen etwas zerstreuen.



Bei dir vllt nicht. Aber ich habe das schon häufiger gelesen/gehört. Vollkommen unberechtigt ist die Sorge daher, glaub ich, auch nicht.

Wenn Menschen konstant SO logisch wären, dann führten sie gar keine Mann-Frau-Beziehungen :tongue::zwinker:

Die Gefühlsebene ist aber dann doch eher selten von rationalem und logischen Denken geprägt. Und ich habe sooo oft gehört "ich habe das Gefühl etwas verpasst zu haben". Sei es bei einem Pärchen, das heiratet, Leuten, die gerade Kinder bekommen haben oder einfach nur Leuten, die irgendwann über 30 sind und der "zu-wenig-gelebten" Jugend hinterhertrauern.

Nachtrag: In dem Zitat fehlt der Teil von banane0815: "Und ich glaube kaum, dass so was wie "Ich will mehr Erfahrung sammeln" tatsächlich ein triftiger Grund sein könnte" (darauf bezog ich mich eigentlich)
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Aber trotzdem halte ich es für ziemlich plausibel, dass vielfältige (hoffentlich überwiegend positive) Sex-Erfahrung und das Wissen darüber, wo und wie man bei Bedarf an diesen guten Sex kommen kann, nicht gerade förderlich für die Geduld mit einem unerfahrenen Partner ist, mit dem am Anfang im Bett nicht alles rund läuft.
diesen punkt sehe ich enorm anders.

die ein oder andere erfahrung zu haben beruhigt einen enorm, wenn es vielleicht nicht direkt so gut klappt. da fragt frau sich dann weniger "findet er mich nicht geil genug?" sondern sagt eher "najo, erstes mal (mit mir) für ihn, da gibts bei männe schonmal probleme, aber die erfahrung sagt, dass die behoben werden können!".

geduld ist halt oft auch eine frage dessen, was man selber aushält, und wenn einen die situation selber zum verzweifeln bringt, man hilflos ist, sich scheisse fühlt... dann hat man eher weniger geduld mit dem gegenüber, als wenn mans mit nem lächeln und "so what, das wird schon!" hinnehmen kann.
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Off-Topic:
Glaubst du, mit der ersten sexuellen Erfahrung nach vielen frustrierenden Jahren, in denen es nie geklappt hat, eine passende Partnerin zu finden, macht es plötzlich "Klick" und man kann locker flockig weitere (Sex-)Partnerinnen finden?
Das kann durchaus passieren, wenn du als glücklich Vergebener lockerer bist und eine attraktivere Ausstrahlung hast als als unglücklicher Single. :zwinker:
Ich persönlich finde Selbstdisziplinierung aus reiner Angst, niemand anderen mehr zu finden, für den Partner aber ähnlich unschmeichelhaft wie Treue aus Mangel an Gelegenheiten zum Fremdgehen. Wie es wirklich um die eigenen Bedürfnisse und Prinzipien steht, stellt man aber wohl häufig erst dann endgültig fest, wenn es so weit ist, dass man tatsächlich eine Wahl hat.
 

Benutzer2610 

Meistens hier zu finden
Aber trotzdem halte ich es für ziemlich plausibel, dass vielfältige (hoffentlich überwiegend positive) Sex-Erfahrung und das Wissen darüber, wo und wie man bei Bedarf an diesen guten Sex kommen kann, nicht gerade förderlich für die Geduld mit einem unerfahrenen Partner ist, mit dem am Anfang im Bett nicht alles rund läuft.
Wer schon Erfahrungen hat, der weiß natürlich genauer was er möchte und ist da ggf. weniger experimentierfreudig oder kompromissbereit. Er weiß aber i.d.R. auch dass es am Anfang nicht immer ganz einfach ist, kann durch die Erfahrung dazu beitragen das Stresslevel zu senken - kann also sowohl negativ als auch positiv sein (mit hoher Wahrscheinlichkeit eher negativ).

Naja... mir erscheint es ziemlich utopisch, mehr, als 3 (Sex-)Partnerinnen in meinem ganzen Leben zu haben. Vermutlich wird es keine oder maximal eine sein.
Da erscheint mir eine zweistellige Zahl schon verdammt groß.
Kann ich nachvollziehen und ist auch nicht so unrealistisch, wenn ich das bei mir auf mein verbleibendes Leben (bei einer angenommenen Lebenserwartung von ca. 80) hochrechne komme ich auf die gleiche Zahl.

Aber wenn jemand noch nie irgendeine Form von Beziehung hatte, müsste das Argument ja auch gelten – entweder stimmt das Suchmuster nicht oder die Person ist "nicht dafür geeignet"?
Kommt darauf an - hatte die Person noch nie eine Beziehung weil Sie e zwar oft versucht hat, es aber nie geklappt hat: Dann ja.
Wenn nicht wird es ggf. schwierig da irgendwelche Schlüsse zu ziehen.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber trotzdem halte ich es für ziemlich plausibel, dass vielfältige (hoffentlich überwiegend positive) Sex-Erfahrung und das Wissen darüber, wo und wie man bei Bedarf an diesen guten Sex kommen kann, nicht gerade förderlich für die Geduld mit einem unerfahrenen Partner ist, mit dem am Anfang im Bett nicht alles rund läuft.
Das ist irgendwie süß, aber auch arg theoretisch. Das Zauberwort lautet: Kommunikation.

Mein Partner wusste nicht, dass man eine Frau klitoral zum Orgasmus bringen kann. Geschweige denn, wie. Er ist aber tatsächlich ziemlich gut darin. Weil wir kommunizieren (und trainiert haben :cool:).

Du vergisst einfach den Faktor Liebe, siehe auch hier:
Wer dagegen schon zig (Sex-)Partnerinnen hatte, weiß ja, dass er prinzipiell dazu in der Lage ist, in einem vertretbaren Zeitraum eine weitere Partnerin zu finden. So kann er das alles bestimmt viel leichter aufs Spiel setzen.
Wer sich wirklich verliebt und in Folge liebt, setzt diese Liebe wohl in den seltensten Fällen leichtfertig aufs Spiel.
 

Benutzer44981 

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Off-Topic:
Das wollte ich dir auch gar nicht vorwerfen :smile: Ich wollte nur deine Ängste, Zweifel, Sorgen etwas zerstreuen.
Danke!
Zweifeln kann ich sowieso viel zu gut... :zwinker: Aber ich glaube jetzt auch nicht, dass das wirklich ein besonders großer Hinderungsgrund bei der Partnersuche für mich ist... Da gibt es erst mal noch ganz andere Hürden, die es zu überwinden gilt.

Bei dir vllt nicht. Aber ich habe das schon häufiger gelesen/gehört. Vollkommen unberechtigt ist die Sorge daher, glaub ich, auch nicht.
Ja. Ich habe auch schon oft genug davon gelesen, obwohl ich es nicht wirklich nachvollziehen kann.


Wenn Menschen konstant SO logisch wären, dann führten sie gar keine Mann-Frau-Beziehungen :tongue::zwinker:

Die Gefühlsebene ist aber dann doch eher selten von rationalem und logischen Denken geprägt. Und ich habe sooo oft gehört "ich habe das Gefühl etwas verpasst zu haben". Sei es bei einem Pärchen, das heiratet, Leuten, die gerade Kinder bekommen haben oder einfach nur Leuten, die irgendwann über 30 sind und der "zu-wenig-gelebten" Jugend hinterhertrauern.
Ja. Natürlich gibt es das. Aber ich kann diese Sorgen darüber, etwas zu verpassen, bzw. verpasst zu haben, einfach nicht nachvollziehen, da man doch jederzeit unzählige Dinge verpasst.
Wer früh die Beziehung für den Rest des Lebens findet, verpasst das ungebundene Single-Leben. Wer ewig Single ist, verpasst das Beziehungsleben.
Wer Kinder bekommt, verpasst die Freiheiten des kinderlosen Lebens. Wer keine bekommt, verpasst viele schöne Momente mit den Kindern. usw.

Aber auch meine Vorstellung ist von einem Gefühl geprägt - nämlich von der Angst, keine zweite Partnerin mehr zu finden, wenn man die erste Beziehung aufs Spiel setzt.

diesen punkt sehe ich enorm anders.

die ein oder andere erfahrung zu haben beruhigt einen enorm, wenn es vielleicht nicht direkt so gut klappt. da fragt frau sich dann weniger "findet er mich nicht geil genug?" sondern sagt eher "najo, erstes mal (mit mir) für ihn, da gibts bei männe schonmal probleme, aber die erfahrung sagt, dass die behoben werden können!".

geduld ist halt oft auch eine frage dessen, was man selber aushält, und wenn einen die situation selber zum verzweifeln bringt, man hilflos ist, sich scheisse fühlt... dann hat man eher weniger geduld mit dem gegenüber, als wenn mans mit nem lächeln und "so what, das wird schon!" hinnehmen kann.
Stimmt. So kann es matürlich auch laufen.

Off-Topic:
Das kann durchaus passieren, wenn du als glücklich Vergebener lockerer bist und eine attraktivere Ausstrahlung hast als als unglücklicher Single. :zwinker:
Ich persönlich finde Selbstdisziplinierung aus reiner Angst, niemand anderen mehr zu finden, für den Partner aber ähnlich unschmeichelhaft wie Treue aus Mangel an Gelegenheiten zum Fremdgehen. Wie es wirklich um die eigenen Bedürfnisse und Prinzipien steht, stellt man aber wohl häufig erst dann endgültig fest, wenn es so weit ist, dass man tatsächlich eine Wahl hat.
Natürlich ist das alles irgendwie suboptimal.
Aber für mich ist der Gedanke daran, den einen oder anderen Kompromiss einzugehen, weil man als ehemaliger Dauersingle nicht damit rechnet, eine andere Partnerin zu finden, mit der es noch besser passt, viel naheliegender, als die Vorstellung, eine ordentlich laufende Beziehung aufs Spiel zu setzen, weil man auch noch mit anderen Menschen Sex haben will.
 

Benutzer84435 

Meistens hier zu finden
Nur mal so als Einwurf, die aktuellen Studien zur Anzahl der Sexualpartner kommen auf durchschnittlich 6-7 pro Person. Wohlgemerkt im ganzen Leben. Interessanterweise nimmt die Anzahl seit einigen Generationen ab.

Mir persönlich ist das egal, so lange es im normalen Rahmen liegt. Bei mehr würde ich mir schon Gedanken machen woran es liegt.
 

Benutzer129180  (35)

Benutzer gesperrt
Ich verstand noch nie das Problem. Es stört mich nicht im geringsten wenn eine Frau sehr viele Sexualpartner hatte. Mittlerweile aufgrund anderer Erfahrungen finde ich das erschreckenderweise sogar total attraktiv :grin:. Das zeigt mir zum einen, dass sie eine gute Portion Lust an Sex hat und gern was ausprobiert und spontan ist. Außerdem ist es doch toll wenn sie sich dann für mich entscheidet. Ich würde das daher eher sexy finden anstatt abstoßend. Da ist übertriebene Eifersucht oder unnötige Gedanken doch total hinderlich.
 

Benutzer2610 

Meistens hier zu finden
Nur mal so als Einwurf, die aktuellen Studien zur Anzahl der Sexualpartner kommen auf durchschnittlich 6-7 pro Person. Wohlgemerkt im ganzen Leben.
Traue keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht beauftragt hast :engel:
Ich finde die Zahl überaus plausibel, denn das deckt sich ziemlich gut mit dem was ich aus meinen Umfeld her kenne (30+, seit Jahren mit dem Partner zusammen, oftmals verheiratet und bisher so 3-5 Sexualpartner).

Lass einige davon in Zukunft noch ein paar Affären und ggf. weitere Ehen haben, dann dürften 6-7 ziemlich gut hinkommen.

Das zeigt mir zum einen, dass sie eine gute Portion Lust an Sex hat und gern was ausprobiert und spontan ist. Außerdem ist es doch toll wenn sie sich dann für mich entscheidet.
Also mir zeigt es dass Sex für Sie eher bedeutungslos ist und die Auswahl der Partner beliebig, daher fände ich es auch nicht toll Nr. X+1 zu sein.
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
Das scheint mir unlogisch. Wenn Sex so bedeutungslos ist, wieso hat sie ihn dann so oft mit verschiedenen Partnern? Das wäre doch dann wieder zuviel Aufwand.
 

Benutzer164451 

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Off-Topic:
Und welche wären das?
Ich habe mir da eben einfach ein paar Dinge aus den Fingern gesaugt, die mir so spontan eingefallen sind...

Wenn ich mich wirklich in jemanden ohne sexuelle oder Beziehungs-Erfahrung verlieben würde, dann wären meine zwei allergrößten Zweifel mit Sicherheit a) ob wir sexuell überhaupt kompatibel sind - denn wenn dann nach ein paar Monaten Beziehung herauskommt, dass wir gar nicht so gut zusammenpassen, wäre das äußerst schmerzlich für mich. b) wäre die mangelnde Beziehungserfahrung mit ähnlicher Begründung - man weiß vor der ersten längeren Beziehung oft nicht, was man wirklich braucht (zumindest war das bei mir und bei vielen Leuten in meinem Umfeld so) und ich hätte Angst, dass der Partner nach zwei, drei Jahren merkt, dass er mich eigentlich gar nicht will.
Natürlich muss beides nicht eintreten, aber das wären sicher meine großen Grübelfaktoren.



Wer dagegen schon zig (Sex-)Partnerinnen hatte, weiß ja, dass er prinzipiell dazu in der Lage ist, in einem vertretbaren Zeitraum eine weitere Partnerin zu finden. So kann er das alles bestimmt viel leichter aufs Spiel setzen.

Das könnte man aber auch umdrehen und sagen "Anscheinend hat sie sehr viele Optionen, aber sie ist mit mir zusammen - sie muss mich wirklich supertoll finden". Ich schließ mich einem der Vorposter an - nur in einer Beziehung zu bleiben, weil man Angst hat sonst niemanden zu finden find ich schon sehr traurig. Wobei ich aber total nachvollziehen kann, woher dieser Gedankengang bei dir kommt und verstehen kann, warum du so denkst.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Also mir zeigt es dass Sex für Sie eher bedeutungslos ist und die Auswahl der Partner beliebig, daher fände ich es auch nicht toll Nr. X+1 zu sein.
Als wenn das gelangweilte 0815 Pflichtprogramm in vielen sehr langjährigen Beziehungen jetzt allzu bedeutungsvoll wäre :tentakel:

Sex wird glaube ich weder besser noch bedeutungsvoller, egal ob man ihn jetzt mit möglichst wenig ausgewähltesten oder mit möglichst vielen Partnern hat. Da sind andere Faktoren entscheidend.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das analoge Gegenstück dazu sind doch die Männer, die abgelehnt werden, weil sie schon im Bordell waren. Jaja, ich weiß, es ist nicht exakt das selbe, fällt aber trotzdem in die gleiche Kategorie --> Vorurteile. Überrascht mich jetzt nicht besonders.

Off-Topic:

ne, also für mich ist das schon nen unterschied, ob man es "fertig bringt" sich versch. sexpartner zu angeln, oder ob man es echt nötig hat sowas in anspruch zu nehmen, weil man sonst nie zum stich kommt. letzteres macht nen mann einfach nochmal erheblich unattraktiver.

Off-Topic:
Für mich hat es z. b. gar nichts damit zu tun, ob der Mann es "nötig hat". Bordelle werden ja auch von Männern in Anspruch genommen, die durchaus auch woanders zum Stich kommen würden. Aber mit erkauftem Sex kann man sich zum einen Anstrengung ersparen (kein Umwerben mit unsicherem Ausgang - auch als attraktiver Typ macht das ja ein bisschen Arbeit, es geht nur um ihn, er kann seine Fantsien ausleben und muss sich nicht um die Dame kümmern - schließlich bezahlt man dafür). Das alles können Gründe sein, aus denen auch ein attraktiver Mann gerne für Sex bezahlt. Ich finde aber es aber einfach unattraktiv, dass es einem Mann entweder völlig egal ist, ob seine Sexpartnerin Spaß an der Sache hat - oder er sich erfolgreich einreden kann, dass die Prostituierte Spaß mit ihm hat. Ersteres finde ich bitter, zweiteres ist mir zu naiv. Eine dritte Option sehe ich nicht.



Aber trotzdem halte ich es für ziemlich plausibel, dass vielfältige (hoffentlich überwiegend positive) Sex-Erfahrung und das Wissen darüber, wo und wie man bei Bedarf an diesen guten Sex kommen kann, nicht gerade förderlich für die Geduld mit einem unerfahrenen Partner ist, mit dem am Anfang im Bett nicht alles rund läuft.

Dass man etwas verpasst hat, wenn man lange (unfreiwillig) keinen Sex hatte, ist klar.
Aber gleichzeitig ist es für jemanden, wie mich eine unglaublich schwere und frustrierende Sache, eine Partnerin zu finden. Sollte ich dabei jemals erfolgreich sein, so wird das wohl eine der wichtigsten und wertvollsten Errungenschaften in meinem Leben sein.
Das aufzugeben oder aufs Spiel zu setzen nur, um etwas mehr sexuelle Erfahrungen zu sammeln, erscheint mir extrem dumm, sofern das der Sex und die Beziehung mit ihr so weit zufriedenstellend sind. - Denn woher soll ich wissen, ob ich es noch ein weiteres mal schaffen werde, eine passende Partnerin zu finden?

Ist aber auch möglich, dass die Ex-Jungfrau in der ersten Beziehung richtig Selbstbewusstsein bekommt, vielleicht von einer anderen Frau angeflirtet wird und sein Glück nun kaum fassen kann - und denkt, diese Chance nun nutzen zu müssen. Davon ab: Wer möchte denn bitte, dass der Partner nur bei einem bleibt, weil er Angst davor hat, alleine zu bleiben? So gesehen müsste man ja "alte Jungfrauen" meiden, weil man nie weiß, ob diese wirklich an jemandem als Person interessiert sind oder lediglich der Einsamkeit entkommen wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das könnte man aber auch umdrehen und sagen "Anscheinend hat sie sehr viele Optionen, aber sie ist mit mir zusammen - sie muss mich wirklich supertoll finden".
Ich glaube, für diese Interpretation ist mein Ego einfach nicht groß genug. :ashamed:

Ich schließ mich einem der Vorposter an - nur in einer Beziehung zu bleiben, weil man Angst hat sonst niemanden zu finden find ich schon sehr traurig. Wobei ich aber total nachvollziehen kann, woher dieser Gedankengang bei dir kommt und verstehen kann, warum du so denkst.
Natürlich wäre es blöd, nur deshalb in einer überhaupt nicht funktionierenden Beziehung zu bleiben.
Aber trotzdem ist es bestimmt ein großer Unterschied bei der Bereitschaft, eine Beziehung zu beenden, ob man "Dann suche ich mir halt was besseres" sagen kann, oder ob man befürchtet, den Rest des Lebens unfreiwillig Single sein zu müssen.

Ist aber auch möglich, dass die Ex-Jungfrau in der ersten Beziehung richtig Selbstbewusstsein bekommt, vielleicht von einer anderen Frau angeflirtet wird und sein Glück nun kaum fassen kann - und denkt, diese Chance nun nutzen zu müssen. Davon ab: Wer möchte denn bitte, dass der Partner nur bei einem bleibt, weil er Angst davor hat, alleine zu bleiben? So gesehen müsste man ja "alte Jungfrauen" meiden, weil man nie weiß, ob diese wirklich an jemandem als Person interessiert sind oder lediglich der Einsamkeit entkommen wollen.
Naja... ich glaube kaum, dass die meisten "alten Jungfrauen" überhaupt keine Ansprüche haben... denn so ganz ohne Ansprüche dürfte es bestimmt viel leichter sein, eine Partnerin zu finden.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
banane0815 banane0815 Wenn ich deine Kommentare so lese, denke ich mir, du solltest dich mal mit deinen (negativen) Glaubenssätzen und dem Begriff der selbsterfüllenden Prophezeiung auseinandersetzen... An seinen Einstellungen zu Dingen und seinem Umgang mit bestimmten Themen oder Problemen kann man nämlich sehr gut arbeiten und es lohnt sich. Du hast meinem Empfinden nach eine so negative Haltung dem Thema (Sex)Partnerin-Finden gegenüber, dass ich denke, mit der Ausstrahlung, die du dadurch bekommst, kanns ja nix werden... Ach so, wenn du Interesse an dem Thema hast und was zum Einstieg suchst, schau dir auf Youtube den Reality Loop von Alexander Hartmann an.
 
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2 Woche(n) später

Benutzer135315 

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Meine Erfahrung wollen die Jungs, damit sie erregt werden. Und wo soll die herkommen ?
 

Benutzer58054  (39)

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Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Frage nur in jungen Jahren gestellt wurde.

Ich glaube das letzte Mal habe ich sie mit 25 gehört, wenn überhaupt.

Es hat mich danach nie ein Mann mehr danach gefragt. Es ist auch keine Frage, die ich selbst stellen würde, weil es mir einfach egal ist.
Was mich allerdings stören würde, wenn er einen Ruf hätte, mit dem ich ständig negativ konfrontiert werden würde.

Die Anzahl der Sexualpartner halte ich für etwas persönliches und würde mich in dem Alter noch einmal jemand fragen, würde ich sagen: "Das geht dich nichts an."

Hier die Azahl zu nennen macht mir nichts aus, habe ich ja auch schon. Aber da genieße ich die Anonymität des Inets.

Ich antworte gern: “eine kleinere zweistellige Zahl. Das kann 10 oder auch 32 sein :zwinker:
 
2 Woche(n) später

Benutzer167118  (27)

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Ich finde es normal und völlig ok, dass man mit Männern - also Partnern oder potentiellen Partnern - über die Anzahl bisheriger Sexpartner redet, aber eigentlich sollte es keine Rolle spielen. Interesse ist okay, aber ich möchte danach nicht beurteilt werden.
Es waren nicht wenige bei mir, da bin ich ehrlich und schöne es nicht. Wenn er damit nicht klar kommt, dann ist er der Falsche.
Ich hatte wilde Zeiten, habe eine ausgeprägte Libido und möchte auch als Single nicht auf Sex verzichten. So ist es. So bin ich. Entweder er lebt damit oder er hat Pech. In einer Beziehung bin ich treu und das ist das einzige, was wichtig sein sollte.
Leider gibt es immer wieder Männer (und Frauen), die einen aufgrund vieler Sexpartner als Schlampe abstempeln. Aus Neid oder schlicht aus Prüderie? Keine Ahnung. Ist mir auch egal. Die Menschen deren Meinung mir wichtig ist, wissen wie ich bin und finden es völlig okay. Was andere von mir halten ist mir ziemlich egal.
Was mich manchmal etwas beschäftigt hat ist lediglich woher die Leute überhaupt wissen wann ich mit wem geschlafen habe. Mein Sexleben geht einfach die meisten nichts an und ich gehe damit auch nicht hausieren, aber trotzdem hat es häufig die Runde gemacht.
 
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