"Slutshaming" - Die Anzahl der Sexpartner als Problem

Benutzer91095 

Team-Alumni
Mir fallen genug Gründe ein dafür, warum Männer und Frauen mit Frauen, die viele Sexualpartner haben/hatten nicht klar kommen. Aber keine davon ist politisch korrekt, befürchte ich :grin:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist mir alles zu arg hypothetisch. Wenn man wen kennenlernt und mit dem passt alles, wäre ich doch ziemlich irritiert, wenn einer den anderen dann nur wegen irgendeiner Zahl fallen lässt. Ich mein, kann natürlich passieren, aber fände ich sehr seltsam.
Naja... ich spreche nicht von direkt fallenlassen. Aber mir als Weltmeister im Grübeln und Zweifeln würden da schon unzählige Zweifel und Unsicherheiten einfallen, wenn ich erfahren sollte, das das "Objekt meiner Begierde" schon drölfzig Sexpartner hatte...
Ist eine Frau, die bisher vor allem unverbindliche Bettgeschichten und Beziehungen mit kurzer Dauer hatte, wirklich die richtige Partnerin für eine hoffentlich langanhaltende, treue, monogame Beziehung?
Hat sie die nötige Geduld, mit jemandem, wie mir, für den Sex absolutes Neuland ist, bei dessen Entdeckung und Erkundung höchstwahrscheinlich nicht von Anfang an alles so rund läuft, wie mit einem Partner mit mehr Erfahrung?
Führt dieser extreme Unterschied im Erfahrungsschatz zu irgendwelchen anderen Differenzen und Problemen?
Braucht sie vielleicht immer wieder das unsichere, intensive, nervenaufreibende Kribbeln aus der Zeit des Kennenlernens und des Beziehungsbeginns, obwohl ich das als lästige Schwerstarbeit ansehe und mich am liebsten gleich in einen etablierten, ruhigeren Beziehungsalltag beamen würde?
usw.

Und dazu würde es mich auch interessieren, wie diese hohe Zahl von Sexpartnern zustande kam:
Gab es eine wilde Zeit in der Jugend und anschließend nur noch ernsthafte Beziehungen mit längerer Dauer?
Gab es immer wieder abwechselnd längere, true Beziehungen und wilde Single-Zeiten?
Oder gab es bisher nur eine lang andauernde wilde Zeit mit vielen unverbindlichen Bettgeschichten und Kurzzeitbeziehungen?
Bei ersterem hätte ich wohl die wenigsten Zweifel und bei der dritten Variante die größten.


Aber ich weiß auch beim besten Willen nicht, was an solchen Gedanken so abwegig ist. Immerhin gibt es ja auch genügend Menschen, die bei Menschen ohne nennenswerte Sex- und Beziehungserfahrung anfangen würden, zu zweifeln und zu grübeln, oder solche Menschen, wie mich kategorisch als potentiellen Partner ausschließen. - Und das auch noch in ganz ähnlicher Art und Weise, wie ich es bei einer Frau mit vielen Sexpartern tun würde.
Dann heißt es halt nicht "Hat sie genügend Geduld, wenn es mangels Erfahrung meinerseits sexuell nicht gleich rund läuft?", sondern "Habe ich Lust und genügend Geduld um eine Jungfrau in die Welt des Sex einzuführen?"
Allerdings sind derartige Gedanken in dieser Hinsicht wohl noch die harmlose Variante. Da kann es noch viel härter kommen mit irgendwelchen Vorurteilen im Sinne von "Wer so lange keinen Sex und/oder keine Partnerin hatte, muss doch irgendwie einen ganz großen Knall haben. Das Risiko gehe ich nicht ein."

Aber all das heißt ja noch lange nicht, dass ich eine Frau, die viele Sexpartner hatte, für eine Schlampe oder sonst irgendwas schlechtes halte. Ich bezweifle einfach nur, dass sie für mich die passende Partnerin für eine langfristige, monogame Beziehug mit mir ist.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Naja... ich spreche nicht von direkt fallenlassen. Aber mir als Weltmeister im Grübeln und Zweifeln würden da schon unzählige Zweifel und Unsicherheiten einfallen, wenn ich erfahren sollte, das das "Objekt meiner Begierde" schon drölfzig Sexpartner hatte...

Ich glaube, es fängt dabei an, dass man definieren müsste, was "drölfzig" für dich wäre. Ich halte vor allem Zahlen unter 20 bei Leuten bis Mitte 20 für vollkommen unauffällig. Angenommen, die Frau hat mit 16 ihr erstes Mal, noch nie ne Beziehung gehabt, insofern nicht anders als du -- wie kannst du ihr deswegen nen Vorwurf machen? -- , aber jedes Jahr mit max. 2 Leuten Sex gehabt. Das ist wirklich nicht viel, wenn du bedenkst, wieviel Tage, Wochen, Monate ein Jahr hat. Manche Leute haben 20 Sexpartner im Jahr, und immer noch Zeit für Job, Hobbies und Freunde.

Ist eine Frau, die bisher vor allem unverbindliche Bettgeschichten und Beziehungen mit kurzer Dauer hatte, wirklich die richtige Partnerin für eine hoffentlich langanhaltende, treue, monogame Beziehung?

Ist ein Mann, der noch nie eine Beziehung hatte, wirklich der richtige Partner für eine langanhaltende, treue, monogame Beziehung? Ich meine, du steckst in dieses "viele Sexpartner" so viel Bedeutung rein, die gar nicht zwangsläufig damit verknüpft sein muss.

Hat sie die nötige Geduld, mit jemandem, wie mir, für den Sex absolutes Neuland ist, bei dessen Entdeckung und Erkundung höchstwahrscheinlich nicht von Anfang an alles so rund läuft, wie mit einem Partner mit mehr Erfahrung?

Nicht jede Frau, die mehrere Sexualpartner hatte, ist auch ein "hungriges Sextier" in bester PL-Manier.

Führt dieser extreme Unterschied im Erfahrungsschatz zu irgendwelchen anderen Differenzen und Problemen?

Viel Erfahrung kannst du auch mit ein und derselben Person in einer langjährigen Beziehung sammeln. Es geht da eher um Qualität als um Quantität (mit verschiedenen Leuten. ONS sind qualitätsmäßig wohl auch häufig eher ein Griff ins Klo).

Braucht sie vielleicht immer wieder das unsichere, intensive, nervenaufreibende Kribbeln aus der Zeit des Kennenlernens und des Beziehungsbeginns, obwohl ich das als lästige Schwerstarbeit ansehe und mich am liebsten gleich in einen etablierten, ruhigeren Beziehungsalltag beamen würde?

Sucht sie vllt den sicheren Hafen, aber hat ihn bisher bei den anderen Männern einfach nie gefunden und freut sich auf jemanden, auf den SIE sich endlich mal verlassen kann?

Aber ich weiß auch beim besten Willen nicht, was an solchen Gedanken so abwegig ist. Immerhin gibt es ja auch genügend Menschen, die bei Menschen ohne nennenswerte Sex- und Beziehungserfahrung anfangen würden, zu zweifeln und zu grübeln, oder solche Menschen, wie mich kategorisch als potentiellen Partner ausschließen. - Und das auch noch in ganz ähnlicher Art und Weise, wie ich es bei einer Frau mit vielen Sexpartern tun würde.

Ja klar, kann man genauso kritisieren. Ich sage es mal so: Man kann es nicht pauschalisieren. Dass du mit einer Frau, die gerne viel und häufig Sex mit wechselnden Partnern hat, die am Ende vllt sogar noch polyamor ist, nicht zusammen passt, darin können wir uns einig sein. Dass die Anzahl der bisherigen Sexualpartner ein Hinweis auf so eine Präferenz sein könnte, von mir aus. Aber nicht zwangsläufig jede Frau, die mehrere Partner hatte, muss deswegen so sein (und umgekehrt).

Dann heißt es halt nicht "Hat sie genügend Geduld, wenn es mangels Erfahrung meinerseits sexuell nicht gleich rund läuft?", sondern "Habe ich Lust und genügend Geduld um eine Jungfrau in die Welt des Sex einzuführen?"

Das ist halt irgendwie ein Irrglaube zu denken, dass eine Frau, die mehrere Partner hätte, sexuell automatisch erfahren wäre. Dem ist halt nicht zwangsläufig so.

Da kann es noch viel härter kommen mit irgendwelchen Vorurteilen im Sinne von "Wer so lange keinen Sex und/oder keine Partnerin hatte, muss doch irgendwie einen ganz großen Knall haben. Das Risiko gehe ich nicht ein."

Und, findest du das richtig?

Aber all das heißt ja noch lange nicht, dass ich eine Frau, die viele Sexpartner hatte, für eine Schlampe oder sonst irgendwas schlechtes halte. Ich bezweifle einfach nur, dass sie für mich die passende Partnerin für eine langfristige, monogame Beziehug mit mir ist.

Kannst du ja auch. Ich wollte dir das auch nicht absprechen. Ich denke nur, dass viele (nicht zwangsläufig du) das zu theoretisch betrachten und in der Realität dann doch einfach verknallt wären und es ihnen dann eh wurscht wär.
 

Benutzer2610 

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Ich halte vor allem Zahlen unter 20 bei Leuten, bis Mitte 20 für vollkommen unauffällig.
Ich nicht.

Angenommen, die Frau hat mit 16 ihr erstes Mal, noch nie ne Beziehung gehabt, insofern nicht anders als du -- wie kannst du ihr deswegen nen Vorwurf machen? -- , aber jedes Jahr mit max. 2 Leuten Sex gehabt.
Einen Vorwurf würde ich niemandem machen, lediglich für mich feststellen: Das passt nicht.
Eine Frau die sich so leicht & schnell auf jemanden einlässt scheint sich nicht allzuviele Gedanken bzgl. der (Sexual)Partnerwahl zu machen, was ja nicht grundsätzlich schlimm ist wenn ihre Partner das genauso sehen.

Ist ein Mann, der noch nie eine Beziehung hatte, wirklich der richtige Partner für eine langanhaltende, treue, monogame Beziehung?
Das lässt sich pauschal wohl kaum beantworten. Ich würde aber schon sagen tendentiell ist so ein Mann eher an einer langfristigen Beziehung interessiert als an (viel) Sex.

Sucht sie vllt den sicheren Hafen, aber hat ihn bisher bei den anderen Männern einfach nie gefunden und freut sich auf jemanden, auf den SIE sich endlich mal verlassen kann?
Durchaus möglich. Aber ich denke mir wenn jemand eine stabile, langfristige Beziehung sucht aber nicht zustande bringt sondern immer nur kurze Beziehungen/Affären hat, dann stimmt entweder das Suchmuster nicht oder die Person ist nicht nicht Langzeitbeziehungen geeignet.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
So nenne sie diese Gründe! :upsidedown:

Ok, etwas entschärft:

-) Neid/Unfairness: Frauen haben durch die sexuelle Revolution gesellschaftlich die Möglichkeit bekommen, mit so vielen Leuten Sex zu haben, wie sie wollen. Häufig haben sie nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch die Möglichkeit. Männer haben gesellschaftlich gesehen schon immer mehr Möglichkeiten gehabt, mit vielen Leuten Sex zu haben. Die, die von den neuen Möglichkeiten der Frauen nicht profitieren, fühlen sich ungerecht behandelt. ("Jede Frau, die nicht mit mir schläft, ist ne Schlampe").

-) Männer, die sich für Sex den Arsch aufreißen müssen, können nicht nachempfinden, wie natürlich und einfach es für manche Menschen (inklusive Frauen) ist, an Sex zu kommen, und zwar an Sex mit DEN Leuten, mit denen sie auch Sex haben wollen. Sie vergessen offenbar auch, dass Frauen bei der Wahl ihres Sexualpartners extrem wählerisch sind (idR viel wählerischer als Männer, und das gilt auch für Frauen, die viele Partner haben).

-) Männer, die sich für Sex den Arsch aufreißen müssten, denken, für Frauen ist es keine Leistung mit jemandem zu vögeln, deswegen ist das -- anders als bei Männern -- nichts, worauf man stolz sein kann, sondern eher etwas, was man unter seinen Wert verscherbelt hat, weil man zu schwach war und sich z.B. der Verführung eines Mannes, der nur Sex will, hingegeben hat -> man gab Sex und erwartete Liebe, die man nicht gekriegt hat, weil man auf ein Arschloch reingefallen ist -> Loser. Dass Sex weder was mit Leistung noch mit Verscherbeln zu tun hat, darauf kommen diese Männer nicht.

-) Manche Männer leiden unter irgendeiner Form des Madonna-Whore-Komplex. Oder unter dem Bild, dass Frauen durch Sex befleckt/beschmutzt werden, Männer aber nicht.

-) Sexuelle Frustration unter Männern scheint so hoch wie nie zuvor, und die beflügelt nach meinem Empfinden auch die Misogynie. Selten lese ich so frauenverachtende Dinge wie von irgendwelchen Ungevögelten. Die sich am Ende noch die guten alten Zeiten herwünschen, wo die Eltern dem Sohnemann eine jungfräuliche Braut verschafft hätten, die dann ihnen gehört und nichts anderes kennt und deswegen auch nie was anderes will als den einen Schwanz. Also irgendwo ein verzwicktes Egoproblem von Männern, das eine Partnerin mit mehr Erfahrung nicht verträgt, gepaart mit Versagens- und Verlustängsten, die allein an den Penis geknüpft sind.

-) Frauen, die damit ein Problem haben: Fühlen sich in ihrer Partnerschaft bedroht (weil andere verfügbare Frauen ihren Partner verführen könnten, und das auch noch unverbindlich machen würden). Fühlen sich in ihrem Wert heruntergesetzt (weil sie sich über wenige Partner bzw. darüber, dass jemand mit ihnen Sex haben darf, definieren, wobei andere diesen Wert nicht mehr als Wert akzeptieren). Fühlen sich so, als wäre die Frau gar nichts mehr wert, weil außer der Jungfräulichkeit ne Frau offenbar nicht wertvoll ist (begegnet mir in konservativ muslimischen Kreisen).

-) etc. ich bin müde :zwinker:

Durchaus möglich. Aber ich denke mir wenn jemand eine stabile, langfristige Beziehung sucht aber nicht zustande bringt sondern immer nur kurze Beziehungen/Affären hat, dann stimmt entweder das Suchmuster nicht oder die Person ist nicht nicht Langzeitbeziehungen geeignet.

Wenn eine Person noch nie Langzeitbeziehungen hatte, dann ist sie nicht dafür geeignet? Gilt aber offenbar nur für Frauen mit vielen Sexualpartnern, aber nicht für Männer mit wenigen/keinen...

Btw. ich will dir deine Meinung nicht absprechen. Ich habe mehr einen generellen Einwand getätigt, deswegen habe ich bei meiner ersten Bemerkung zu dem Thema auch niemanden zitiert.
 

Benutzer2610 

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Wenn eine Person noch nie Langzeitbeziehungen hatte, dann ist sie nicht dafür geeignet? Gilt aber offenbar nur für Frauen mit vielen Sexualpartnern, aber nicht für Männer mit wenigen/keinen...
Gilt natürlich auch für Männer mit vielen Sexualparterinnen.
 

Benutzer167777 

Verbringt hier viel Zeit
Ist ein Mann, der noch nie eine Beziehung hatte, wirklich der richtige Partner für eine langanhaltende, treue, monogame Beziehung? Ich meine, du steckst in dieses "viele Sexpartner" so viel Bedeutung rein, die gar nicht zwangsläufig damit verknüpft sein muss.
.

Das einmal herausgepickt. Gerade in meinem Alter würde ich mir bei jemandem, der bis dahin noch keine Geschlechtspartner hatte, den Gedanken machen, ob er/sie nicht das Gefühl haben könnte, etwas verpasst zu haben und noch probieren zu wollen.

Trotzdem kann ich es für mich drehen und wenden. Die Anzahl allein sagt für mich persönlich rein gar nichts über Gefühls- oder Beziehungswelt eines Menschen aus. Das darumherum ist es, worüber ich mir Gedanken mache, wenn ich eine Beziehung einzugehen gedenke.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Das einmal herausgepickt. Gerade in meinem Alter würde ich mir bei jemandem, der bis dahin noch keine Geschlechtspartner hatte, den Gedanken machen, ob er/sie nicht das Gefühl haben könnte, etwas verpasst zu haben und noch probieren zu wollen.
Genau. Man kann die Sache eben auch herumdrehen und sagen: möchte ich eine Beziehung mit einer unerfahrenen Person eingehen? Kann es nicht passieren, dass die Person sich noch ausprobieren möchte und aus der Beziehung ausbricht?

@topic: wenn ich mir in meinem Umfeld jüngere Personen anschaue, bekomme ich tatsächlich den Eindruck, dass manche Leute konservativ sind. Diese Personen sind mit Anfang 20 in einer längeren Beziehung und kennen nichts anderes. Gerade da habe ich den Eindruck, dass viel Unverständnis herrscht. Meiner Meinung nach ist das "Slutshaming" also ein bisschen vom Alter abhängig. Andererseits: mit Anfang 20 hatte ich noch andere und strengere Ansichten. :zwinker:

Am Land finde ich das Gerede schlimm. Jeder kennt jeden und daher weiß jeder ungefähr, wer mit wem was hatte und durch die Gerüchteküche wird man imho ganz schnell in die Dorfmatratzen Kategorie eingeordnet. Lernt man seinen Partner irgendwo anders kennen, weiß man vielleicht erstmal nichts über ihn und kann ihn selbst kennenlernen ohne ihn vorher schon auszuschließen, weil er schon so und so viel hatte. Persönlich glaube ich nämlich auch, dass die Zahl der Partner unerheblich wird, sobald man verliebt ist.

Bei vielen Männern glaube ich, dass sie z.B. ganz gerne mit so einer "Slut" was hätten. Wenn das dann nicht funktioniert, ist natürlich die Frau die Blöde.
 

Benutzer164451 

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Off-Topic:
banane0815 banane0815 ich finds total interessant, welche zwei Zweifel du bei einer Beziehung mit einer Jungfrau anführst. Ich hätte da ja gaaanz andere Ansatzpunkte für Grübeleien, wenn ich ledigerweise einen Jungmann kennenlernen würde.


Wenn man so in anderen Foren unterwegs ist, dann finde ich es teilweise schon wirklich heftig, bei welchen Zahlen schon die Schlampenbetitelungen beginnen. Neulich wieder einen Thread gesehen, wo heftigst über 13 Sexpartner hergezogen worden ist :ratlos: teilweise findet sowas schon bei <10 statt.
 

Benutzer123034 

Verbringt hier viel Zeit
Das analoge Gegenstück dazu sind doch die Männer, die abgelehnt werden, weil sie schon im Bordell waren. Jaja, ich weiß, es ist nicht exakt das selbe, fällt aber trotzdem in die gleiche Kategorie --> Vorurteile. Überrascht mich jetzt nicht besonders.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Das ganze scheint aber ja auch sehr abhängig von Alter, Bildung und Peer Group zu sein. Ich kenne das so krass überhaupt nicht, auch nicht im Internet. Unter Männern neigt man ja oft schon zu abwertenden und frauenfeindlichen Sprüchen, aber das ganze ist jetzt meiner Einschätzung nach oft nicht so furchtbar ernst zunehmen und wird auch selten nach außen getragen. Jüngere Leute U20 scheinen da oft schlimmer zu sein, Frauen unter sich scheinen da oft auch beim Lästern viel biestiger zu sein (und sich das gegenseitig auch viel übler zu nehmen).
Es ist einfach kein zu verallgemeinerndes Verhalten und auch viel von Gruppendynamik abhängig.
-) Neid/Unfairness: Frauen haben durch die sexuelle Revolution gesellschaftlich die Möglichkeit bekommen, mit so vielen Leuten Sex zu haben, wie sie wollen. Häufig haben sie nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch die Möglichkeit. Männer haben gesellschaftlich gesehen schon immer mehr Möglichkeiten gehabt, mit vielen Leuten Sex zu haben. Die, die von den neuen Möglichkeiten der Frauen nicht profitieren, fühlen sich ungerecht behandelt. ("Jede Frau, die nicht mit mir schläft, ist ne Schlampe").

-) Männer, die sich für Sex den Arsch aufreißen müssen, können nicht nachempfinden, wie natürlich und einfach es für manche Menschen (inklusive Frauen) ist, an Sex zu kommen, und zwar an Sex mit DEN Leuten, mit denen sie auch Sex haben wollen. Sie vergessen offenbar auch, dass Frauen bei der Wahl ihres Sexualpartners extrem wählerisch sind (idR viel wählerischer als Männer, und das gilt auch für Frauen, die viele Partner haben).

-) Männer, die sich für Sex den Arsch aufreißen müssten, denken, für Frauen ist es keine Leistung mit jemandem zu vögeln, deswegen ist das -- anders als bei Männern -- nichts, worauf man stolz sein kann, sondern eher etwas, was man unter seinen Wert verscherbelt hat, weil man zu schwach war und sich z.B. der Verführung eines Mannes, der nur Sex will, hingegeben hat -> man gab Sex und erwartete Liebe, die man nicht gekriegt hat, weil man auf ein Arschloch reingefallen ist -> Loser. Dass Sex weder was mit Leistung noch mit Verscherbeln zu tun hat, darauf kommen diese Männer nicht.

-) Manche Männer leiden unter irgendeiner Form des Madonna-Whore-Komplex. Oder unter dem Bild, dass Frauen durch Sex befleckt/beschmutzt werden, Männer aber nicht.

-) Sexuelle Frustration unter Männern scheint so hoch wie nie zuvor, und die beflügelt nach meinem Empfinden auch die Misogynie. Selten lese ich so frauenverachtende Dinge wie von irgendwelchen Ungevögelten. Die sich am Ende noch die guten alten Zeiten herwünschen, wo die Eltern dem Sohnemann eine jungfräuliche Braut verschafft hätten, die dann ihnen gehört und nichts anderes kennt und deswegen auch nie was anderes will als den einen Schwanz. Also irgendwo ein verzwicktes Egoproblem von Männern, das eine Partnerin mit mehr Erfahrung nicht verträgt, gepaart mit Versagens- und Verlustängsten, die allein an den Penis geknüpft sind.

-) Frauen, die damit ein Problem haben: Fühlen sich in ihrer Partnerschaft bedroht (weil andere verfügbare Frauen ihren Partner verführen könnten, und das auch noch unverbindlich machen würden). Fühlen sich in ihrem Wert heruntergesetzt (weil sie sich über wenige Partner bzw. darüber, dass jemand mit ihnen Sex haben darf, definieren, wobei andere diesen Wert nicht mehr als Wert akzeptieren). Fühlen sich so, als wäre die Frau gar nichts mehr wert, weil außer der Jungfräulichkeit ne Frau offenbar nicht wertvoll ist (begegnet mir in konservativ muslimischen Kreisen).

-) etc. ich bin müde :zwinker:
Insgesamt ist die ganze Geschichte imho stark von Versagens-, Verpassens- und Verlustängsten getrieben. Da stecken doch oft ähnliche Gedankengänge hinter, die in Beziehungen auch zu schlimmer Eifersucht und Klammerei führen. Guter Teil der Leute verliert in unkontrollierbaren Beziehungs- und Bumsgeschichten einfach schnell jegliche Beherrschung, gute Manieren und Selbstachtung.
Naja... ich spreche nicht von direkt fallenlassen. Aber mir als Weltmeister im Grübeln und Zweifeln würden da schon unzählige Zweifel und Unsicherheiten einfallen, wenn ich erfahren sollte, das das "Objekt meiner Begierde" schon drölfzig Sexpartner hatte...
Ist eine Frau, die bisher vor allem unverbindliche Bettgeschichten und Beziehungen mit kurzer Dauer hatte, wirklich die richtige Partnerin für eine hoffentlich langanhaltende, treue, monogame Beziehung?
Hat sie die nötige Geduld, mit jemandem, wie mir, für den Sex absolutes Neuland ist, bei dessen Entdeckung und Erkundung höchstwahrscheinlich nicht von Anfang an alles so rund läuft, wie mit einem Partner mit mehr Erfahrung?
Führt dieser extreme Unterschied im Erfahrungsschatz zu irgendwelchen anderen Differenzen und Problemen?
Braucht sie vielleicht immer wieder das unsichere, intensive, nervenaufreibende Kribbeln aus der Zeit des Kennenlernens und des Beziehungsbeginns, obwohl ich das als lästige Schwerstarbeit ansehe und mich am liebsten gleich in einen etablierten, ruhigeren Beziehungsalltag beamen würde?
usw.

Und dazu würde es mich auch interessieren, wie diese hohe Zahl von Sexpartnern zustande kam:
Gab es eine wilde Zeit in der Jugend und anschließend nur noch ernsthafte Beziehungen mit längerer Dauer?
Gab es immer wieder abwechselnd längere, true Beziehungen und wilde Single-Zeiten?
Oder gab es bisher nur eine lang andauernde wilde Zeit mit vielen unverbindlichen Bettgeschichten und Kurzzeitbeziehungen?
Bei ersterem hätte ich wohl die wenigsten Zweifel und bei der dritten Variante die größten.


Aber ich weiß auch beim besten Willen nicht, was an solchen Gedanken so abwegig ist. Immerhin gibt es ja auch genügend Menschen, die bei Menschen ohne nennenswerte Sex- und Beziehungserfahrung anfangen würden, zu zweifeln und zu grübeln, oder solche Menschen, wie mich kategorisch als potentiellen Partner ausschließen. - Und das auch noch in ganz ähnlicher Art und Weise, wie ich es bei einer Frau mit vielen Sexpartern tun würde.
Dann heißt es halt nicht "Hat sie genügend Geduld, wenn es mangels Erfahrung meinerseits sexuell nicht gleich rund läuft?", sondern "Habe ich Lust und genügend Geduld um eine Jungfrau in die Welt des Sex einzuführen?"
Allerdings sind derartige Gedanken in dieser Hinsicht wohl noch die harmlose Variante. Da kann es noch viel härter kommen mit irgendwelchen Vorurteilen im Sinne von "Wer so lange keinen Sex und/oder keine Partnerin hatte, muss doch irgendwie einen ganz großen Knall haben. Das Risiko gehe ich nicht ein."

Aber all das heißt ja noch lange nicht, dass ich eine Frau, die viele Sexpartner hatte, für eine Schlampe oder sonst irgendwas schlechtes halte. Ich bezweifle einfach nur, dass sie für mich die passende Partnerin für eine langfristige, monogame Beziehug mit mir ist.
Letztlich alles ganz viele Ängste, die dann am Ende dazu führen, dass man alleine ist, anstatt einfach mal etwas auszuprobieren. Ist ja nicht so, als würde man akut mit einer jetzt scheiternden Beziehung Lebenszeit verschwenden...du gehst das Risiko ja gar nicht ein und bleibst lieber Jahr für Jahr alleine.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Das analoge Gegenstück dazu sind doch die Männer, die abgelehnt werden, weil sie schon im Bordell waren. Jaja, ich weiß, es ist nicht exakt das selbe, fällt aber trotzdem in die gleiche Kategorie --> Vorurteile.
das seh ich schon ziemlich anders. wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass die wenigsten frauen in einem bordell arbeiten, weil sie so gerne von fremden männern gefickt werden... ich hätt da schon ein gewisses moralisches problem damit, wenn der mann für den ich mich ernsthaft interessiere das in anspruch nimmt, wohlwissend, dass die frau da nicht grade spaß dran hat.
das ist eher auf der ebene, wie ich auch ein problem damit habe, wenn der mann der mein interesse geweckt hat an hilflosen personen ungerührt vorbeigeht anstatt wenigstens mal den notarzt zu rufen.
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
Ich bezweifle einfach nur, dass sie für mich die passende Partnerin für eine langfristige, monogame Beziehug mit mir ist.
Trotzdem wäre es sinnvoll, einer solchen Frau die Chance zu geben, deine Zweifel auszuräumen. Wenn du das nie tust, dann wird es auch nie passieren, und Zweifel wirst du immer haben.
 

Benutzer122781 

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Das analoge Gegenstück dazu sind doch die Männer, die abgelehnt werden, weil sie schon im Bordell waren. Jaja, ich weiß, es ist nicht exakt das selbe, fällt aber trotzdem in die gleiche Kategorie --> Vorurteile. Überrascht mich jetzt nicht besonders.
ne, also für mich ist das schon nen unterschied, ob man es "fertig bringt" sich versch. sexpartner zu angeln, oder ob man es echt nötig hat sowas in anspruch zu nehmen, weil man sonst nie zum stich kommt. letzteres macht nen mann einfach nochmal erheblich unattraktiver.
 

Benutzer87573 

Sehr bekannt hier
Ich finde sowohl Männer als auch Frauen müssen sich nicht für die Anzahl ihrer Sexpartner/innen schömen und müssen das auch dem Partner nicht zwangsweise mitteilen.

Für mich persönlich wäre sowohl ein Partner seltsam, der noch nie oder nur mit einer Person Sex (bzw. eine funktionierende Beziehung) hatte, weil mir das in meinem Alter langsam komisch vorkommt, als auch einer, der mit vielen Menschen (für mich so >30) Sex hatte.
Das liegt aber nicht daran, dass ich total intolerant wäre, sondern daran, dass ich selbst noch nicht mehr als ca. 10 Menschen überhaupt hätte vögeln wollen und ein Mann, bei dem das komplett anders ist, vermutlich dann von der Art her nicht so gut zu mir passen würde.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber ich denke mir wenn jemand eine stabile, langfristige Beziehung sucht aber nicht zustande bringt sondern immer nur kurze Beziehungen/Affären hat, dann stimmt entweder das Suchmuster nicht oder die Person ist nicht nicht Langzeitbeziehungen geeignet.
Aber wenn jemand noch nie irgendeine Form von Beziehung hatte, müsste das Argument ja auch gelten – entweder stimmt das Suchmuster nicht oder die Person ist "nicht dafür geeignet"?
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich glaube, es fängt dabei an, dass man definieren müsste, was "drölfzig" für dich wäre. Ich halte vor allem Zahlen unter 20 bei Leuten bis Mitte 20 für vollkommen unauffällig. Angenommen, die Frau hat mit 16 ihr erstes Mal, noch nie ne Beziehung gehabt, insofern nicht anders als du -- wie kannst du ihr deswegen nen Vorwurf machen? -- , aber jedes Jahr mit max. 2 Leuten Sex gehabt. Das ist wirklich nicht viel, wenn du bedenkst, wieviel Tage, Wochen, Monate ein Jahr hat. Manche Leute haben 20 Sexpartner im Jahr, und immer noch Zeit für Job, Hobbies und Freunde.
Es geht mir doch überhaupt nicht darum, irgendjemandem irgendwas vorzuwerfen.
Dass es Menschen gibt, die mit Mitte 20 bereits 20 Sexpartner hatten, ist mir klar und ich finde das auch prinzipiell überhaupt nicht schlimm, obwohl die Zahl aus meiner Perspektive betrachtet schon ziemlich astronomisch ist. Aber trotzdem wäre diese Zahl locker ausreichend, um bei mir für erhebliche Zweifel zu sorgen.

Ist ein Mann, der noch nie eine Beziehung hatte, wirklich der richtige Partner für eine langanhaltende, treue, monogame Beziehung? Ich meine, du steckst in dieses "viele Sexpartner" so viel Bedeutung rein, die gar nicht zwangsläufig damit verknüpft sein muss.
Natürlich muss damit nicht viel verknüpft sein... aber es kann.

Nicht jede Frau, die mehrere Sexualpartner hatte, ist auch ein "hungriges Sextier" in bester PL-Manier.
Davon gehe ich aus. Aber trotzdem halte ich es für ziemlich plausibel, dass vielfältige (hoffentlich überwiegend positive) Sex-Erfahrung und das Wissen darüber, wo und wie man bei Bedarf an diesen guten Sex kommen kann, nicht gerade förderlich für die Geduld mit einem unerfahrenen Partner ist, mit dem am Anfang im Bett nicht alles rund läuft.

Viel Erfahrung kannst du auch mit ein und derselben Person in einer langjährigen Beziehung sammeln. Es geht da eher um Qualität als um Quantität (mit verschiedenen Leuten. ONS sind qualitätsmäßig wohl auch häufig eher ein Griff ins Klo).
Da hast du natürlich recht. Diese Zweifel gelten natürlich genau genommen für alle potentiellen Partnerinnen mit viel Sex-Erfahrung.

Sucht sie vllt den sicheren Hafen, aber hat ihn bisher bei den anderen Männern einfach nie gefunden und freut sich auf jemanden, auf den SIE sich endlich mal verlassen kann?
Natürlich kann das auch sein. Aber als alter Zweifler ist das Glas für mich eben eher halb leer, als halb voll. :seenoevil:


Ja klar, kann man genauso kritisieren. Ich sage es mal so: Man kann es nicht pauschalisieren. Dass du mit einer Frau, die gerne viel und häufig Sex mit wechselnden Partnern hat, die am Ende vllt sogar noch polyamor ist, nicht zusammen passt, darin können wir uns einig sein. Dass die Anzahl der bisherigen Sexualpartner ein Hinweis auf so eine Präferenz sein könnte, von mir aus. Aber nicht zwangsläufig jede Frau, die mehrere Partner hatte, muss deswegen so sein (und umgekehrt).
Da sind wir uns einig.
Wäre jede Frau mit vielen Sexpartnern so, dass sie nicht zu mir passt, bräuchte ich ja nicht zu zweifeln, sondern könnte das als eindeutiges Ausschlusskriterium festlegen. Aber da es nur möglich ist, fangen eben die Zweifel an: Ist sie so, oder nicht?

Das ist halt irgendwie ein Irrglaube zu denken, dass eine Frau, die mehrere Partner hätte, sexuell automatisch erfahren wäre. Dem ist halt nicht zwangsläufig so.
Naja... dass sie deutlich erfahrener ist, als ich, ist ja offensichtlich. :zwinker:
Aber darüber hinaus hängt die Erfahrung natürlich längst nicht nur von der Anzahl an Sexpartnern ab.

Und, findest du das richtig?
Hm... natürlich ist es blöd, selbst von solchen Zweifeln und Vorurteilen betroffen zu sein... aber irgendwie kann ich es schon auch nachvollziehen, dass es solche Zweifel erzeugen kann, wenn jemand in einem Alter, in dem der Rest der Welt längst Sex- und Beziehungserfahrung gesammelt hat, noch völlig unerfahren ist.

Das einmal herausgepickt. Gerade in meinem Alter würde ich mir bei jemandem, der bis dahin noch keine Geschlechtspartner hatte, den Gedanken machen, ob er/sie nicht das Gefühl haben könnte, etwas verpasst zu haben und noch probieren zu wollen.
Dass man etwas verpasst hat, wenn man lange (unfreiwillig) keinen Sex hatte, ist klar.
Aber gleichzeitig ist es für jemanden, wie mich eine unglaublich schwere und frustrierende Sache, eine Partnerin zu finden. Sollte ich dabei jemals erfolgreich sein, so wird das wohl eine der wichtigsten und wertvollsten Errungenschaften in meinem Leben sein.
Das aufzugeben oder aufs Spiel zu setzen nur, um etwas mehr sexuelle Erfahrungen zu sammeln, erscheint mir extrem dumm, sofern das der Sex und die Beziehung mit ihr so weit zufriedenstellend sind. - Denn woher soll ich wissen, ob ich es noch ein weiteres mal schaffen werde, eine passende Partnerin zu finden?

Wer dagegen schon zig (Sex-)Partnerinnen hatte, weiß ja, dass er prinzipiell dazu in der Lage ist, in einem vertretbaren Zeitraum eine weitere Partnerin zu finden. So kann er das alles bestimmt viel leichter aufs Spiel setzen.

Genau. Man kann die Sache eben auch herumdrehen und sagen: möchte ich eine Beziehung mit einer unerfahrenen Person eingehen? Kann es nicht passieren, dass die Person sich noch ausprobieren möchte und aus der Beziehung ausbricht?
Aber wie soll dieses ausprobieren praktisch funktionieren?
Glaubst du, mit der ersten sexuellen Erfahrung nach vielen frustrierenden Jahren, in denen es nie geklappt hat, eine passende Partnerin zu finden, macht es plötzlich "Klick" und man kann locker flockig weitere (Sex-)Partnerinnen finden?

Ich würde mich ja eher fragen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, in meinem Leben überhaupt noch eine zweite (Sex-)Partnerin zu finden, nachdem ich zur Suche der ersten ewig gebraucht habe, weshalb ich auch die Beziehung mit der ersten nicht ohne ganz triftigen Grund beenden oder aufs Spiel setzen würde.
Und ich glaube kaum, dass so was, wie "Ich will mehr Erfahrung sammeln" tatsächlich ein triftiger Grund sein könnte.

Off-Topic:
banane0815 banane0815 ich finds total interessant, welche zwei Zweifel du bei einer Beziehung mit einer Jungfrau anführst. Ich hätte da ja gaaanz andere Ansatzpunkte für Grübeleien, wenn ich ledigerweise einen Jungmann kennenlernen würde.
Und welche wären das?
Ich habe mir da eben einfach ein paar Dinge aus den Fingern gesaugt, die mir so spontan eingefallen sind...


Wenn man so in anderen Foren unterwegs ist, dann finde ich es teilweise schon wirklich heftig, bei welchen Zahlen schon die Schlampenbetitelungen beginnen. Neulich wieder einen Thread gesehen, wo heftigst über 13 Sexpartner hergezogen worden ist :ratlos: teilweise findet sowas schon bei <10 statt.
Naja... mir erscheint es ziemlich utopisch, mehr, als 3 (Sex-)Partnerinnen in meinem ganzen Leben zu haben. Vermutlich wird es keine oder maximal eine sein.
Da erscheint mir eine zweistellige Zahl schon verdammt groß.

Off-Topic:
Letztlich alles ganz viele Ängste, die dann am Ende dazu führen, dass man alleine ist, anstatt einfach mal etwas auszuprobieren. Ist ja nicht so, als würde man akut mit einer jetzt scheiternden Beziehung Lebenszeit verschwenden...du gehst das Risiko ja gar nicht ein und bleibst lieber Jahr für Jahr alleine.
Ja. Natürlich sind das Ängste.
Allerdings waren diese Ängste für mich in der Praxis noch nie relevant, da ich aus drölfzig verschiedenen anderen Gründen noch nie so weit kam, dass ich mir hätte überlegen müssen, ob eine Frau mit (nach meinem Maßstab) vielen bisherigen Sexpartnern, zu mir passt. Das ist bisher immer schon viel früher gescheitert.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Off-Topic:
Es geht mir doch überhaupt nicht darum, irgendjemandem irgendwas vorzuwerfen.

Das wollte ich dir auch gar nicht vorwerfen :smile: Ich wollte nur deine Ängste, Zweifel, Sorgen etwas zerstreuen.

Und ich glaube kaum, dass so was, wie "Ich will mehr Erfahrung sammeln" tatsächlich ein triftiger Grund sein könnte.

Bei dir vllt nicht. Aber ich habe das schon häufiger gelesen/gehört. Vollkommen unberechtigt ist die Sorge daher, glaub ich, auch nicht.
 
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