Sie will nach Pro-Ana wieder abnehmen.

Benutzer124122  (28)

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Guten Tag,
Ich habe ein kleines Problem mit meiner Freundin. Und zwar, meine Freundin hatte bis vor paar Monaten Anorexia Nervosa, war also Magersüchtig. Sie wollte immer mehr abnehmen. Sie wog als ich sie kennenlernte 42 Kilo bei 165 CM und hatte einen BMI von 15.
Sie wollte keine Therapie anfangen, sie hat es geschafft zuzunehmen, sie hat die Angst vor dem Essen verloren. Hab ihr über Monate jeden Tag stundenlang erzählt was passiert wenn sie weiter abnehmen will. Dann hat sie zugenommen. Jetzt wiegt sie sage und schreibe etwa 54 Kilo.
Das ist ein BMI von 19,8, also perfektes Gewicht. Jetzt jedoch will sie wieder abnehmen, aber nicht viel sagt sie, nur 3 Kilo.

Dagegen habe ich ja nichts, aber ich habe furchtbare Angst das Sie dann weiter abnehmen könnte, und dann noch mehr, so das Sie wieder ins Untergewicht kommt. Das wäre sehr deprimierend für Sie, und für mich. Ich habe mir wirklich Monatelang den Hintern aufgerissen und sie ermutigt zuzunehmen und es geschafft.
Sie will jetzt jeden Tag ne halbe Stunde joggen, so wie früher auch als sie Magersüchtig war. Ich mache mir wirklich sorgen. Sie isst zwar normal, und mittlerweile sogar gerne, aber ich habe halt Angst das sie wieder abnehmen will. :x

Habt ihr vielleicht Tipps wie ich mich verhalten soll? Soll ich ihr "erlauben" das Sie abnimmt, oder soll ich ihr das "verbieten" (also ausreden). Ich habe ihr gesagt das ich ihr aktuelles Gewicht am besten finde, aber sie findet ihr aktuelles Gewicht zu viel.

Ich habe einfach Angst das Sie wieder zu dünn wird. :frown:

Freue mich auf Antworten, vielen Dank schon mal :smile:
 
B

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Gast
rede es ihr aus !!! :confused: :cautious:
Sonst sagt sie dir vlt. später mal, Schatz ich will mehr abnehmen, du hast es damals erlaubt :schuettel:

Ich würd konsequent bleiben, vlt. hat sie wieder einen "Rückfall" :confused::ups:
 

Benutzer123986  (27)

Klickt sich gerne rein
Ich denke mal wenn sie keine Therapie gemacht hat, dann ist ihr Problem nicht richtig gelöst.
Du kannst jetzt nur abwarten wie sich ihr Gewicht verhält, und MUSST wenn du meinst es wird
Kritisch unbedingt Hilfe holen, sonst wird das nichts.[DOUBLEPOST=1353256354,1353256312][/DOUBLEPOST]PS: Wenn Frauen abnehmen wollen, dann kannst du ihr das schlecht ausreden.
 

Benutzer123338  (29)

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Also ich bin auch 165cm groß und wiege 50 kg, bin aber definitiv nicht magersüchtig. Finde auch nicht, dass ich zu dünn aussehe- eigentlich gerade richtig.
Ansich ist nichts dagegen einzuwenden dass deine Freundin nur 3kilo abenehmen will, solang sie nicht aufhört zu essen. Ernährt sie sich denn gesund oder stopft sie sich jetzt eher nur fast food rein um einfach zu essen?
Und ne halbe stunde joggen pro tag finde ich nicht zuviel, das bringt den kreislauf in schwung und trägt ganz gut zum wohlbefinden bei .
ich an deiner stelle würde das ganze mal beobachten, darauf schauen, dass sie normal isst. und sobald du merkst, dass ihr das ganze entgleitet sofort alarm schlagen.
 

Benutzer20579  (37)

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Ansich ist nichts dagegen einzuwenden dass deine Freundin nur 3kilo abenehmen will, solang sie nicht aufhört zu essen.
Wenn jemand magersüchtig ist, dann gibt es da sogar eine ganze Menge gegen einzuwenden.

Ich finde dein Posting völlig am Thema vorbei, da die Freundin des TEs eben magersüchtig ist und bereits erhebliches Untergewicht hatte - und eine solche Krankheit behält man auch eine ganze Weile, das geht nicht unbehandelt von selbst weg, nur weil man mal ein bisschen zugenommen hat.

Ob nun andere Leute ähnliche Gewichte haben, ist in dem Kontext leider unerheblich - auch wenn ich persönlich 50 Kilo auf 1,65 sehr wenig finde, aber seis drum - denn die Freundin des TEs hat definitiv eine Essstörung und dagegen muss auch vorgegangen werden.

In meinen Augen ist der Wunsch, 3 Kilo abzunehmen, eindeutiges Zeichen dafür, dass das Thema noch nicht durch ist und dass sie ohne professionelle Hilfe nicht dagegen ankommen wird.

Es hat jetzt nicht damit zu tun, ob auch 51 Kilo noch okay wären, weil einfach die Tendenz bei jemandem mit Essstörung eine andere ist und es eben kein normales Abnehmverhalten darstellt. Ich kenne auch jemanden, der trotz massiver Essstörung die meiste Zeit über im normalgewichtigen Rahmen liegt - trotzdem ist das, was man da beobachtet und die psychische Einstellung, die mit dem Essverhalten einhergeht, mehr als beunruhigend. Damit unterscheidet sich das einfach von einem "gesunden" Menschen, der durch Sport und gesunde Ernährung was verändern möchte - den häufig nimmt das dann wieder exzessive Züge an, läuft ins Extreme - und dann ist die Grenzziehung schwierig, ab wann es wieder krankhaft ist.

Insofern würde ich persönlich jede Veränderung, die bei einem Essgestörten in Bezug auf Sport, Ernährung und das eigene Gewicht staatfindet, äußerst ernstnehmen.

In meinen Augen klingt das, was der TE schreibt, sehr alarmierend. Ich frage mich, ob bei der Freundin irgendwas vorgefallen ist, dass sie wieder in alte Muster verfällt? Denn irgendwie klingt es so, als läge ein aktuelles Problem vor, was Auslöser für dieses Verhalten ist.

Ich würde versuchen, sie dazu zu bringen, sich Hilfe zu suchen - zu einem Arzt zu gehen, der sich mit sowas auskennt, zu einer Beratungsstelle oder dergleichen.
 

Benutzer123338  (29)

Benutzer gesperrt
@Hexe13, ich glaub ich hab mich etwas falsch ausgedrückt.
Für mich hats der TE so rübergebracht, dass seine Freundin wieder regelmäßig isst und theoretisch wieder im gesunden Bereich angelangt ist.
Dass sie Sport machen will, finde ich noch immer nicht tragisch, zu mal eine halbe stunde joggen am Tag keinen Extremsport darstellt.
ich will hier keinesfalls magersucht oder ähnliches befürworten, eine rückfallgefahr besteht. aber da sie keine therapie will, wird man hier schwer rausfinden können, ob sie noch an dieser krankheit leidet oder nicht.
 

Benutzer123986  (27)

Klickt sich gerne rein
aber da sie keine therapie will

Das wäre mal was neues wenn Magersüchtige ihre Therapie freiwillig machen würden.

Er hat schon einen großen Fehler gemacht indem er sie selber "Therapiert" hat, dass kann
nicht nur gefährlich für sie werden, sondern auch für ihn! Er hätte Psychisch abrutschen können.

Dazu:
Sie war Magersüchtig, sie will wieder Abnehmen! Kombiniere beides und du wirst sehen das
das höchstwahrscheinlich in einer zweiten Katastrophe für euch beide enden wird.
 
S

Benutzer

Gast
Habt ihr vielleicht Tipps wie ich mich verhalten soll? Soll ich ihr "erlauben" das Sie abnimmt, oder soll ich ihr das "verbieten" (also ausreden).

Du solltest vor allem nicht die Verantwortung dafür übernehmen! Wenn sie abnimmt oder ihr Gewicht hält, dann ist das ihre Entscheidung, die Du zwar kritisieren darfst, aber mehr auch nicht.

Ich weiß, das ist schwer, gerade wenn man den anderen liebt, aber es besteht die Gefahr, dass Du selbst darunter leidest, weil Du Dich für sie zu stark verantwortlich fühlst.

Du solltest von daher schon klar Stellung beziehen und ihr Deine ehrliche Meinung sagen. Vielleicht kannst Du sie auch dazu bewegen, sich an eine Beratungsstelle o.ä. zu wenden. Das würde auch den Druck von Dir nehmen, denn dort kümmern sich professionelle Fachleute um Deine Freundin.

Leider ist Magersucht eine tückische Krankheit und nicht immer restlos heilbar. Deshalb ist es wichtig, dass sie sich in therapeutische Behandlung begibt.

Gibt es noch weitere Menschen, die von ihrer Esstörung wissen? Wie sieht es mit ihrer Familie aus? Vielleicht kannst Du Dir dort einen Verbündeten suchen und zusammen mit Deiner Freundin sprechen.
 

Benutzer124122  (28)

Ist noch neu hier
Ja, Sie hatte ne harte Zeit hinter sich (Ich weiß fast alles, aber das ist hier nicht von belangen), Sie schneidet sich auch, zwar schon seit ner ganzen Weile nicht mehr, aber das ist trotzdem erwähnenswert.
Gegen 3 Kilo habe ich ja nichts, ich habe nur Angst das Sie dann weniger isst, und wieder in ihr altes Muster zurück fällt. Das sie nach den 3 Kilo nochmal 3 Kilo abnehmen will, und dann 5 und so weiter.
Also Sie isst "normal", sprich mal gesund, mal etwas weniger gesundes.

Vor ein paar Tagen erst sagte Sie mir das Sie richtig glücklich ist, das Sie sich noch nie besser gefühlt hat als jetzt. Sie sagte mir zum ersten mal seit ich Sie kenne das sie sich selber hübsch findet, sie war gut gelaunt. Ich habe wirklich sehr viel daran gearbeitet damit sie glücklich ist. Ich habe das sehr gerne gemacht, denn wenn Sie glücklich ist, dann bin ich es auch. Ich ziehe bald zu ihr (derzeit beträgt die Entfernung 360 Kilometer).
Ich habe sehr viel Einfluss auf Sie (ich finde ja zu viel), sie will "perfekt für mich sein". (ihre Aussage). Ich sage ihr zwar immer sie soll sich körperlich wohl fühlen und dabei gesund bleiben, aber Sie fragt mich trotzdem. Ich habe wirklich ziemlich Angst das sie wieder wie früher wird. Bald wohne ich wie gesagt bei ihr, und kann das dann besser "kontrollieren" bzw. überblicken.

Ich weiß einfach nicht was ich tun soll... soll ich sie abnehmen lassen und es beobachten? 3 Kilo weniger wäre ja wie gesagt nicht schlimm. Ich finde zwar ihre 54 Kilo schöner, aber sie soll sich wohlfühlen.
Sie hat sich so verbessert, ist glücklich, und Sie will trotzdem abnehmen :frown:
 
S

Benutzer

Gast
Wie gesagt, Du bist nicht ihr Therapeut (kannst Du auch gar nicht sein), sondern ihr Partner. Und wenn sie auch noch selbstverletzendes Verhalten zeigt, ist es höchste Zeit, dass sie professionelle Hilfe bekommt.

Vielleicht solltest Du Deinen Umzug an diese Bedingung knüpfen, dass sie sich Hilfe holt. Das heißt ja nicht, dass Du ihr nicht mehr zur Seite stehst, nur wird es Dich über kurz oder lang kaputtmachen, glaub es mir :zwinker:

Vor allem scheint sich schon eine symbiotische Beziehung zu entwickeln (ihr macht euch voneinander zu stark abhängig). Auch wenn es Dich "wichtig" macht, dass sie Dir soviel Verantwortung überträgt, solltest Du Dir das nicht zu sehr zu Kopf steigen lassen, sondern handeln. Wenn Du es denn noch kannst :zwinker:
 

Benutzer124122  (28)

Ist noch neu hier
Ich will immer für Sie da sein. Immer. Sie hat mir nichts erzählt von ihrem SSV, oder ihrem Abnehmen, ich habe alles selber herausgefunden durch kombinieren, nachfragen und eigene Erfahrung. Dann hab ich sie Konfrontiert und sie hat mir vieles erzählt. Am Anfang hat sie über ihr Gewicht gelogen.
Sie hat "niemanden" mit dem Sie darüber reden kann / will. Ich habe als einziger hinter ihre Fassade gesehen. Aber mittlerweile ist Sie dabei die Fassade wieder aufzubauen, auch mir gegenüber. Sie verschweigt mir vieles, damit ich mir keine Sorgen um Sie machen muss, sie will mich nicht belasten. (hat sie gesagt)
Aber ich MUSS und WILL es immer wissen wenn es ihr scheiße geht & wieso. Sie soll mich belasten. Ich bin schon daran kaputt gegangen, schon bevor ich Sie kannte. (Hab ebenfalls viel durchmachen müssen)

Eine Therapie will ich ihr auch ans Herz legen, aber ich will das nicht als eine Bedingung stellen weil ich Angst habe es könnte schlecht enden. (Sie hat sich wegen mir versucht sich umzubringen, Anfangs) Ich will erst mal bei ihr wohnen & dann kann ich viel besser helfen usw. Das ganze andere habe ich ja "unter Kontrolle", nur das mit dem Abnehmen macht mir echt Sorgen :frown:
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Helfen? Nein, in dem Sinne "helfen" kannst Du ihr nicht. Und solltest Du auch nicht. Dafür bist Du weder ausgebildet (vermute ich jetzt mal ganz dreist) noch hast Du professionellen Abstand.
Du sagst, dass Du selbst viel hast durchmachen müssen. Wenn Du anfängst, Deine eigenen Probleme oder Deine eigene Geschichte noch zusätzlich mit reinzuprojizieren, ist Euch beiden nicht geholfen.

Du kannst ihr beistehen, ihr zuhören und den ein oder anderen Vorschlag machen. Die Schulter hinhalten, wenn sie erzählen oder sich ausweinen will.

Aber Hilfe findet sie nur beim Therapeuten.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
aber da sie keine therapie will, wird man hier schwer rausfinden können, ob sie noch an dieser krankheit leidet oder nicht.
Nach allem, was der TE schreibt, klingt es alarmierend genug, als das ärztliche Hilfe angezeigt ist. Und da finde ich Aussagen wie "3 Kilo sind nicht so dramatisch und joggen ist gesund" einfach am Ziel vorbei. Mir ist klar, dass das nett gemeint ist, aber ich würde meinen, dass das bei einer echten Essstörung die komplett falsche Zielrichtung ist. Und wenn sie von 45 Kilo kommt, dann ist diese vorhanden - und Essstörungen sind in der Regel hartnäckig und verschwinden nicht einfach so. Dann noch das selbstschädigende Verhalten - die Freundin vom TE ist krank und braucht Hilfe, da ist es mit Sport und gesunder Ernährung nicht getan.

An den Threadersteller: In meinen Augen wäre es sinnvoll, wenn auch DU dir mal Hilfe suchst. Wie wäre es, wenn du mal Kontakt zu einer Beratungsstelle aufnimmst und dich beraten lässt, wie du ihr helfen kannst?

Ich habe doch sehr den Eindruck, dass das bei euch beide aus dem Ruder läuft. Sie klammert sich sehr an dich und hat mindestens zwei ernstzunehmende Erkrankungen! Und du kannst und darfst das als Partner nicht alles alleine übernehmen, das kannst du ohne professionelle Hilfe nicht stemmen - wo es doch mit Sicherheit bei euch beiden andere Baustellen im Leben gibt, die schon ohne ihre Probleme ausreichen dürften.

Ich rate wirklich ganz dringend dazu, das nicht so weiterlaufen zu lassen und es auch nicht runterzuspielen oder mit "Es wird schon gut gehen, ich bin doch für sie da!" abzutun. Auch ein Gespräch mit ihr könnte unter Umständen nicht ausreichen, wenn es nur um Möglichkeiten und ungenaue Aussagen geht - das wird sie nicht ernstnehmen, mit "ich mache mir Sorgen" ist es da nicht getan.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Eines sollte dir bewusst sein. Auch wenn man wieder gesund aussieht ist Magersucht eine Sucht wie jede andere auch. Ein Alki bleibt sein leben lang Alki und darf nie wieder Alkohol zu sich nehmen, da die Rückfallquote viel zu hoch ist. Genauso darf ein Magersüchtiger nie wieder abnehmen (zumindest nicht bewusst), denn dann fängt auch diese Sucht wieder an. Das Thema Essen und Gewicht wird sie und damit auch dich das Leben lang begleiten.

Es ist gut, dass sie im Normalgewicht ist. Aber damit ist die Krankheit weder besiegt noch in einem ruhenden Zustand. Sie ist grade nur nicht lebensgefährlich. Tut mir Leid.

Hol du dir Hilfe bei einer Beratungsstelle für Angehörige von Essgestörten.
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Mal unabhängig von der Frage, ob du ihr nun dauerhaft helfen kannst oder nicht, das kann ich nicht beurteilen, würde ich vielleicht für's erste versuchen, ob sie sich auf einen Kompromiss einlässt. Vielleicht 1,5 Kilo? Dann müsste jeder auf den anderen zugehen und es wäre interessant zu wissen, ob sie das kann oder ob da schon der Drang überwiegt, sich durchzusetzen und mehr abzunehmen...
 

Benutzer123048  (41)

Sehr bekannt hier
Wie schon gesagt:
Sucht ist Sucht.
Wäre sie statt anorektisch alkoholkrank würdest du bestimmt keinen Thread eröffnen mit dem Inhalt "Sie möchte nur ein halbes Bier am Tag trinken, ist das okay?" weil dir einleuchtet, dass das niemals funktioniert.
Und den Rat mit einem Kompromiss halte ich für einen ganz ganz riskanten. Das ist IMMER ein Kompromiss zu Gunsten der Sucht, denn sie durfte ja abnehnmen ... mit Erlaubnis, denn es wurde ja im Kompromiss ausgehandelt.
Also nein, keinen Kompromiss aushandeln bitte!

Ansonsten: Je früher eine professionelle Therapie angegangen wird, desto höher sind die Heilungschancen.
Es ist eine grausame Realität, aber sie gehört zum Thema: Anorexie ist eine der Erkrankungen mit der höchsten Sterblichkeitsrate - annähernd 10% !

Sie war anorektisch, sie spricht wieder vom Abnehmen ... do the math :-/
Auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen oder irgendwelchen Beschwichtigungen ihrerseits glauben!
 

Benutzer109402 

Meistens hier zu finden
Nur weil es deiner Freundin nach eigenen Aussagen nun besser geht, heißt das nicht, dass sie nicht mehr krank ist. Da geht es auch nicht darum, ob drei Kilo abnehmen okay sind oder 1,5 Kilo. Das ist so eine zerstörerische und einnehmende Krankheit- die bekommt ihr nicht zu zweit nur durch eure Liebe in den Griff. Deine Alarmglocken läuten berechtigt- vielleicht gehst du mal bei einer Beratungsstelle vorbei- oder ihr zu zweit, wenn sie das annimmt. Du kannst sie da nicht allein "retten". Hinter einer Esstörung stehen massive psychische Probleme- nicht in erster Linie das Gewicht, also lass dich nicht täuschen. Alles Liebe für euch!
 

Benutzer108004  (25)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich würde dir auch auf jeden Fall raten, dass du mit deiner Freundin sprichst und ihr professionelle Hilfe sucht. Weil damit ist wirklich nicht zu spaßen (den Eindruck hab ich auch nicht von dir,aber trotzdem). 3kg hören sich zwar nicht viel an,für einen gesunden Menschen ist es auch nicht soo viel, aber für jemanden der Anorexie hat, ist es extrem riskant. Auch wenn er zur Zeit ein "normales" Essverhalten hat, das Rückfallrisiko bleibt. Und ich glaube nicht, dass es bei den 3 kg bleiben würde...vlt würde sie vor dir so tun als würde es ihr reichen, aber insgeheim fällt sie dann wieder in alte Muster zurück. Wie schon vorher gesagt, Essstörungen sind echt nicht leicht los zu werden. Also sucht euch bitte professionelle Hilfe. Das wird echt zu viel für dich die Verantwortung von 2 psychischen Krankheiten zu übernehmen.
Lg
 

Benutzer12784  (40)

Sehr bekannt hier
Also das ist ne scheiß Situation in der du gar nichts machen kannst. Therapie wäre für sie wohl das beste.

Süchte wird man auch nicht so einfach los, man kann sie nur umlenken.
Als Kompromiss zum Beispiel Sport aber dafür nicht hungern. Wobei Sport sowieso zu einer guten Therapie gehört, weil man das Körpergefühl damit stärkt.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Also das ist ne scheiß Situation in der du gar nichts machen kannst. Therapie wäre für sie wohl das beste.

Süchte wird man auch nicht so einfach los, man kann sie nur umlenken.
Als Kompromiss zum Beispiel Sport aber dafür nicht hungern. Wobei Sport sowieso zu einer guten Therapie gehört, weil man das Körpergefühl damit stärkt.
Bei richtiger Magersucht eher nicht so, da damit meist auch eine Sucht nach Sport, um zusätzliche Kalorien zu verbrennen, einhergeht.
 
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